“Kriegsverbrechen vor unserer Haustür” am 12.03.2026 im SWR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-V02830 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5370996

12.03.2026,

SWR, 21.00: Kriegsverbrechen vor unserer Haustür, Doku, 2022

“Die Rastatter Prozesse sind heute weitgehend vergessen. Dabei gehörten die NSKriegsverbrecherprozesse in der französischen Besatzungszone zu den größten nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleich im ersten Prozess ging es um Verbrechen an Häftlingen im Lager Neue Bremm bei Saarbrücken, in weiteren um den Umgang mit Gefangenen in den elsässischen Lagern NatzweilerStruthof und Schirmeck. Im Frühjahr 1946 wird das Tribunal Général in Rastatt eröffnet. Während der nächsten drei Jahre finden vor dem Gericht im Ahnensaal des Rastatter Schlosses 235 Prozesse statt. 2130-mal wird Anklage erhoben, hauptsächlich gegen das Personal der NS-Lager auf dem Gebiet der französischen Besatzungszone. Damit gehören die Rastatter Prozesse zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotzdem sind sie weitgehend in Vergessenheit geraten. Das liegt nicht nur an der 100jährigen Sperrfrist, der die Gerichtsakten bis vor kurzem unterlagen, sondern auch daran, dass die Verfahren jahrzehntelang im Schatten der großen Nürnberger Prozesse standen. Nachdem die Sperrfrist vorzeitig aufgehoben worden ist, sind nun große Teile der Prozessakten zum ersten Mal einsehbar. Zusammen mit den wertvollen Nachlässen von Prozessbeteiligten gewähren sie einen besonderen Blick auf das Geschehen im Gerichtssaal und ermöglichen es, den Verlauf der Prozesse zu rekonstruieren. Im Mittelpunkt der Dokumentation von SWR Autorin Judith Voelker stehen aufwändige Spielszenen, die auf Gerichtsprotokollen beruhen und am Originalschauplatz im Ahnensaal des Rastatter Schlosses gedreht wurden. Sie zeigen exemplarisch ausgewählte Prozesse und die daran Beteiligten wie den französischen Staatsanwalt Joseph Granier sowie die junge deutsche Pflichtverteidigerin Helga Kloninger. Neben selten gesehenem Archivmaterial fördern Historiker:innen wie die in Saarbrücken geborene und ehemals an der Universität des Saarlandes tätige Elisabeth Thalhofer Zeugnisse und historisches Beweismaterial aus den Gerichtsakten zutage und ordnen das Geschehen im Gerichtssaal ein.” (prisma.de)

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“Adolf Eichmann – Geständnis eines Nazi-Verbrechers” am 12.03.2026 im NTV

Bildquelle: Von Author and location unknown.Bettina Stangneth's caption for the image says: "Unknown photographer, undated (1941), AKG Images, 4217270".[3] The Bayerische Staatsbibliothek (Bavarian State Library) website used to attribute the image to Heinrich Hoffmann (1885–1957) ("image: hoff-895; negative: Hoffmann 8841"), a German photographer who was known as Hitler's personal photographer. The library obtained the negative and a copy of the image as part of a collection purchased from Hoffmann's son in 1993. Following an inquiry from a Wikipedian in 2014, the library checked the negative and confirmed "with certainty" that this is not one of Hoffmann's images. His negatives were made of glass and had identifying numbers etched onto them. The library said they cannot determine the authorship of the Eichmann negative. - Immediate source Blic.rs. Also Yad Vashem and United States Holocaust Memorial Museum. The latter credits DIZ Muenchen GMBH, Sueddeutscher Verlag Bilderdienst. Image ID: 00126367., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75166943

12.03.2026,

NTV, 23.30: Adolf Eichmann – Geständnis eines Nazi-Verbrechers, Doku, 2022

“1961 stand Generalstaatsanwalt Gideon Hausner dem Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann vor einem israelischen Gericht gegenüber und beschuldigte ihn der Ermordung von Millionen von Juden. Eichmann leugnete alles. Um seine Schuld zu beweisen, macht sich Hausner auf die Suche nach einem sagenumwobenen Beweisstück – stundenlangen Audio-Interviews, in denen er sich gegenüber dem Nazi Willem Sassen offen mit seinen abscheulichen Verbrechen brüstet.” (prisma.de)

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“Adolf Hitler” am 12.03.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481177

12.03.2026,

NTV, 20.15: Adolf Hitler, Doku, 2022

“Die Herrschaft Adolf Hitlers im Dritten Reich beruhte auf dem Führerprinzip und der Unterstützung durch die Bevölkerung und verschiedene Organisationen. Diese spezialisierten Einheiten und Zwangsorganisationen wie die Hitlerjugend, der Bund Deutscher Mädel, die Nationalsozialistische Frauenschaft, die Deutsche Arbeitsfront und die Sicherheitsapparate SA, SS, Gestapo und SD waren entscheidend für Hitlers Aufstieg und seine tyrannische Herrschaft.” (prisma.de)

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“Die Puppenmacherin Käthe Kruse” am 12.03.2026 im ARTE

Bildquelle: CTHOE, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.03.2026,

ARTE, 20.15: Die Puppenmacherin Käthe Kruse, Doku, 2025

“In einer Zeit der Industrialisierung und Uniformisierung fühlte Käthe Kruse (1883-1968) sich intensiv in die Welt der Kinder ein. Ihr Lebensweg entsprach dabei kaum den traditionellen Erwartungen an Frauen. Nach einer kurzen Karriere als Schauspielerin lebte sie als junge Mutter alleinerziehend mit ihren beiden kleinen Töchtern in einer Freidenkerkolonie bei Ascona in der Schweiz. Dort kam sie mit verschiedenen Reformbewegungen in Berührung. Das naturnahe Leben prägte sie. Ihre weichen, handgefertigten Puppen, die die natürliche Schönheit und Individualität von Kindern widerspiegeln, waren ein Ausdruck dieser Ideale. Anhand der Lebensgeschichte von Käthe Kruse zeigt die Dokumentation, dass Puppen immer auch ein Spiegel ihrer Zeit sind. Sie bilden Familie und Gesellschaft im Kleinen ab. Damit sind sie auch anfällig für ideologische Einflüsse. Die Kriegs- und Krisenzeiten überstand die Puppenmacherin mit immer neuen Geschäftsideen und Anpassung an die politischen Verhältnisse. So schuf sie während des Dritten Reiches auch Puppen in NS-Uniform. Dem Fortbestand ihres Unternehmens ordnete sie alles unter. Dazu gehörte auch der Mut, gegen den damals größten Spielzeughersteller zu klagen, der ihre Puppen kopiert hatte. Käthe Kruses Leben war voller Widersprüche: Als Mutter und Ehefrau vertrat sie traditionelle Werte, aber ihre Beziehung lebte sie unkonventionell. Als Unternehmerin war sie emanzipiert, mit ihren Puppen jedoch passte sie sich an die Familien- und Weiblichkeitsvorstellungen ihres bürgerlichen Publikums an.” (prisma.de)

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