“Tschernobyl 86” am 13.04.2026 im ARD

Bildquelle: IAEA Imagebank, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

13.04.2026,

ARD, 23.05: Tschernobyl 86, Doku, 2026

“Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage, die DDR spielt herunter, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt “Tschernobyl 86” zu 100 Prozent mit Archivmaterial, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt.: Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die “Aktuelle Kamera” meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt “Tschernobyl 86” erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt. Nach “Gladbeck: Das Geiseldrama (Netflix), “Schockwellen” und “Berlin 1945” (beide ARD) ist “Tschernobyl 86 – Der Super-GAU” der neue Dokumentarfilm von Regisseur Volker Heise. Eine Produktion von rbb, NDR, SWR und BR, MDR, Radio Bremen und WDR und der Film Five GmbH im Auftrag der ARD.” (prisma.de)

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“Burgen und Schlösser in Österreich” am 13.04.2026 im BR

Bildquelle: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

13.04.2026,

BR, 22.45: Burgen und Schlösser in Österreich, “Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst – die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Im Waldviertel ist eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlösser zu finden. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten, einer seiner Vorfahren ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren. Im Herbst findet jährlich das Rosenburger Ritterturnier statt. Zudem blickt die Film-Crew dem Team des Falkenhofs auf Schloss Rosenburg über die Schulter und taucht ein in die prächtigen Rosengärten. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das einen beträchtlichen Teil des Horner Stadtgebiets umfasst. Eine weitere imposante Burganlage ist die Burgruine Gars am Kamp, die über dem Ort Thunau am Kamp thront. Die Ruine ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs – erbaut im 11. Jahrhundert. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt, das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus – der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner. Das Paar führt durch das Haus und erzählt von seiner nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Der heutige Schlossherr, Baudouin de Troostembergh, hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut.” (prisma.de)

“Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst – die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Im Waldviertel ist eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlösser zu finden. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten, einer seiner Vorfahren ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren. Im Herbst findet jährlich das Rosenburger Ritterturnier statt. Zudem blickt die Film-Crew dem Team des Falkenhofs auf Schloss Rosenburg über die Schulter und taucht ein in die prächtigen Rosengärten. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das einen beträchtlichen Teil des Horner Stadtgebiets umfasst. Eine weitere imposante Burganlage ist die Burgruine Gars am Kamp, die über dem Ort Thunau am Kamp thront. Die Ruine ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs – erbaut im 11. Jahrhundert. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt, das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus – der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner. Das Paar führt durch das Haus und erzählt von seiner nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Der heutige Schlossherr, Baudouin de Troostembergh, hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut.” (prisma.de)

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