“Rom gegen Karthago” am 14.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Gerold Meiners uploaded 2005-06-15, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

14.02.2026,

ARTE, 20.15: Rom gegen Karthago, Doku, 2025

“Bis heute gilt das Mittelmeer als Netz lebenswichtiger Handelswege, als Schmelztiegel von Kulturen und Ideen sowie als Arena politischer und militärischer Kämpfe. Vor gut 2.200 Jahren wurden im Zweiten Punischen Krieg die Weichen für die politischen, kulturellen und religiösen Kräfte gestellt, die Europa und den Mittelmeerraum bis heute prägen. Dabei bekämpften sich das aufstrebende Rom und die etablierte Seemacht des Mittelmeers, Karthago. Begonnen wurde dieser Krieg von Hannibal Barkas, einem karthagischen Feldherrn, der zu den größten der Geschichte zählt. Bekanntheit erlangte er durch die Überquerung der Alpen mitten im Winter mit einem Heer von 80.000 Mann und vielen Kriegselefanten. Hannibals Ziel besteht in der Wiederherstellung der Macht Karthagos. Aufgrund seines taktischen Geschicks, mitsamt unerwarteten Aktionen, schafft er es, die Römische Republik an den Rand des Untergangs zu treiben. Nach der bitteren Niederlage bei Cannae ist es der junge Scipio Aemilianus, der den Widerstand Roms gegen Karthago anführen wird. Hautnah beobachtet er Hannibals militärisches Genie in einer Reihe von Schlachten und lernt daraus, wie man ihn schlagen kann. Scipio verlagert den Krieg aus Italien nach Nordafrika, direkt vor die Tore Karthagos. Hannibal muss Italien verlassen und in die Heimat zurückkehren. Bei Zama treffen die beiden größten Feldherren ihrer Epoche aufeinander. Wer von beiden wird als Sieger hervorgehen – der erfahrene Stratege, der keine Schlacht gegen die Römer verloren hat, oder der Neuling?” (prisma.de)

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“Griechen gegen Perser” am 14.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Original: O.MustafinCropped: TRAJAN 117, CC0, via Wikimedia Commons

14.02.2026,

ARTE, 21.45: Griechen gegen Perser, Doku, 2025

“481 vor Christus: Der uneingeschränkte Herrscher der Perser, Xerxes, rüstet sich für einen Feldzug gegen rebellische Städte in Griechenland. Besonders auf Athen hat er es abgesehen, das seinem Vater Dareios bei Marathon eine demütigende Niederlage zugefügt hat. Xerxes beherrscht viele Länder von Kleinasien bis Indien. Sein Reich ist eines der größten der Geschichte, das erste Imperium des Nahen Ostens, mit schier unerschöpflichen Ressourcen. Seit Jahren plant er eine Invasion Griechenlands und hat keine Mühen und Kosten gescheut, um ein riesiges Heer aufzustellen. Ein Kampf von Goliath gegen David – so scheint es. Xerxes trifft auf eine Konföderation griechischer Stadtstaaten, angeführt von Themistokles aus Athen. Den Griechen stehen nur wenige Ressourcen im Vergleich zur gewaltigen Macht des Perserreichs zur Verfügung. Doch sie besitzen einen entscheidenden Vorteil: Athen ist seit zehn Jahren eine Demokratie. Dieses damals radikale politische System ermöglicht es freien Männern – etwa zehn Prozent der Bevölkerung -, ihre Regierung selbst zu wählen. Sie wählen Themistokles. Er entstammt zwar der Aristokratie, gehört aber nicht zum oligarchischen Machtzirkel, der die junge Demokratie Athens prägt. Doch er besitzt rhetorisches Geschick und politischen Scharfsinn. Als Stratege geht er neue Wege: Er versteht es, Gegner zu täuschen, und beherrscht das Intrigenspiel wie kaum ein anderer. Es gelingt ihm, die Athener davon zu überzeugen, im Kampf gegen die Perser auf Schiffe zu setzen. Die Seeschlacht bei Salamis wird alles entscheiden …” (prisma.de)

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