“Unser Land in den 70ern” am 21.03.2026 im PHOENIX

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21.03.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 70ern, Doku, 2017

“1978 war ein Jahr der Bewegung: Im Windschatten von “Saturday Night Fever” überrollte die Disco-Welle den Westen. Überall entstanden Disco-Paläste mit Lightshow und Spiegelwänden. Düsseldorf und der Ratinger Hof wurden zur Keimzelle einer ganz anderen Jugendbewegung: Die Punker kamen, tanzten Pogo und wollten mit Disco und bürgerlichem Leben so gar nichts zu tun haben. 1978 war aber auch ein Jahr, in dem das Land rebellierte: Die Stahlarbeiter streikten, und erboste Eltern stürzten durch ein Volksbegehren die Schulpläne der SPD-Regierung. Die Kölnerin Heidelore Puttkammer hat den Protest mit organisiert. Sie erzählt, wie aus der kleinen Bewegung “Stop Koop” das größte Volksbegehren wurde, das die Bundesrepublik bisher gesehen hatte. Erzählt wird der Film von Pinar Atalay, die 1978 in Lemgo zur Welt kam.” (prisma.de)

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“Deutschstunde” am 21.03.2026 im 3SAT

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21.03.2026,

3SAT, 20.15: Deutschstunde, Drama, 2019

“Siggi Jepsen, der Anfang der 50er-Jahre in einer Besserungsanstalt einsitzt, soll einen Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“ zu Papier bringen. Zunächst findet er keinen Anfang, doch dann beginnt er, über seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) zu schreiben, „den nördlichsten Polizeiposten Deutschlands“.

Im Jahr 1943 hat der Ordnungshüter den Auftrag erhalten, dem Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), einem Freund aus Kindertagen, ein Malverbot zu erteilen und dessen Einhaltung zu überwachen. Als der damals elfjährige Siggi vom Vater dazu gedrängt wird, den Künstler zu observieren, gerät der Junge in einen Gewissenskonflikt.

Lenz’ Roman von 1968 zählt zu den bedeutendsten Werken der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die norddeutsche Landschaft und Ulrich Noethens beklemmend intensive Darstellung verleihen der Parabel eine erzählerische Kraft, die auch fünfzig Jahre nach Erscheinen des Buches ungebrochen ist.” (tvspielfilm.de)

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“Der Fall Barschel” am 21.03.2026 im RBB

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21.03.2026,

RBB, 20.15: Der Fall Barschel, Thriller, 2015

“Nach einem Flugzeugabsturz, den er schwerverletzt überlebt hat, verliert Uwe Barschel im schleswig-holsteinischen Wahlkampf überraschend an Boden. Kurz vor dem Urnengang gerät er zusätzlich unter Druck: Wie ein Nachrichtenmagazin berichtet, soll er seinen beliebten Konkurrenten Björn Engholm bespitzelt und gegen ihn mit Unterstützung des zwielichtigen Medienreferenten Pfeiffer eine Schmutzkampagne gestartet haben. Öffentlich streitet Barschel mit seinem Ehrenwort alles ab, doch die aufstrebenden Reporter David Burger und Olaf Nissen decken eine Lüge auf. Daraufhin muss der Ministerpräsident zurücktreten und bei der Zeitung wird ausgelassen gefeiert. Als Barschel kurz darauf tot in der Badewanne eines Genfer Hotels gefunden wird, nimmt die Affäre eine neue Dimension an: Obwohl die Ermittler von einem Suizid ausgehen, spricht seine Familie von Mord. Wie besessen folgt Burger über Jahre hinweg jeder neuen Spur, die den Fall immer monströser erscheinen lassen: illegale Waffengeschäfte über die DDR, Verbindungen zum U-Boot-Deal mit Südafrika und sogar ein möglicher Zusammenhang mit der Iran-Contra-Affäre. Zu seinem früheren Leben sowie Freunden und Familie geht dabei zunehmend jeglicher Bezug verloren. Stattdessen taucht Burger, der eine Affäre mit der Fotografin Giselle beginnt, immer tiefer in eine Welt von zwielichtigen Informanten ein. Niemandem kann er mehr trauen. Unzählige Spekulationen und Verschwörungstheorien ranken sich bis heute um das dramatische Ende des Kieler Aufsteigers mit Kanzlerambitionen. Regisseur und Grimme-Preisträger Kilian Riedhof inszeniert “Der Fall Barschel” als virtuosen, atemlosen Thriller über einen der größten politischen Skandale der Bundesrepublik, der bis heute ungelöst geblieben ist. Auf dem Filmfest München 2015 wurde “Der Fall Barschel” mit dem Bernd Burgemeister Preis geehrt.” (prisma.de)

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