“Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart” am 25.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Rijksmuseum, CC0, via Wikimedia Commons

25.04.2026,

ARTE, 22.40: Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart, Doku, 2023

“Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Märtyrerin: Maria die Heilige, die Rechtgläubige, die ihr Blut für die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schöne, die für ihre Liebe zu den falschen Männern mit dem Leben bezahlte. Diese Dokumentation deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf “Fake News” und schuf propagandistische Legenden um die schottische Königin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands. Zahlreiche historische Dokumente aus Archiven der Stuart- und Tudor-Zeit belegen deutlich: Schottlands Königin war weniger Opfer als Täterin im Ringen um den englischen Thron, auf den sie aus katholischer Sicht ein besseres Recht zu haben glaubte als ihre königliche Cousine Elisabeth. 30 Jahre lang scheute Maria Stuart weder Mordkomplotte noch andere Intrigen, um die englische Krone an sich zu reißen. Bevorzugtes Mittel ihrer Wahl: Mordpläne fanatischer Katholiken. Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Marie-Christine Friedrich verkörpert eine erfrischend schrullige und exaltierte Königin Elisabeth I. Als Erzählerin gibt sie ihr intimes Wissen über Maria Stuart mal tiefgründig und mal humorvoll zum Besten. Und dort, wo sie allzu subjektiv für ihre Belange eintritt, lassen britische Historikerinnen und Historiker keinen Zweifel daran: “Marias Ehrgeiz, Königin von England zu werden, dominierte alles. Sie wollte Elisabeth vernichten”, so die englische Historikerin Tracy Borman.” (prisma.de)

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“Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor” am 25.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Miamillman, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

25.04.2026,

ARTE, 21.45: Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor, Doku, 2023

“Maria Tudor war die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor – eine Erfindung von Königin Elisabeth? Denn Maria war durchaus nicht blutrünstig. Sie wollte für das Seelenheil ihrer Untertanen sorgen, sie vor der Gefahr ewiger Verdammnis retten. Marias fünf Jahre währende Regierung sähe man heute als wegweisend im Kampf für Geschlechtergleichheit, hätten nicht tendenziöse Zeitgenossen daran gearbeitet, ihr Andenken nachhaltig zu beschädigen – allen voran ihre ehrgeizige Halbschwester Elisabeth I. Diese ließ während ihrer Regierungszeit Maria gezielt dämonisieren. Je düsterer das Bild der erzkatholischen Maria, desto strahlender sollte ihr eigenes Bild wirken: das der siegreichen “Gloriana”, die England ein für alle Mal vom Aberglauben an die rückständische Papstkirche befreit hat. Maria I. wollte eine gottgefällige Königin und gute Ehefrau sein. Diese Ideale ließen sie schmerzvolle strategische Fehlentscheidungen treffen. Etwa, dass sie ihrem Mann, dem spanischen König Philipp II., englische Truppen für seine Kriege auf dem Festland zur Verfügung stellte. Die Dokumentation beleuchtet Marias Werdegang: als kindliche Thronerbin, als degradierte Zofe der eigenen Schwester und schließlich als erste Frau auf Englands Thron. Welche Talente und Sehnsüchte, Eigenheiten und Schicksalsschläge prägten sie? Und welche ihrer zahlreichen Errungenschaften sollte sich später ihre Schwester, Königin Elisabeth I., ans Revers heften?” (prisma.de)

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“Charles I. – Sein Weg zum Schafott” am 25.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Daniël Mijtens, CC0, via Wikimedia Commons

25.04.2026,

ARTE, 20.15: Charles I. – Sein Weg zum Schafott, Doku, 2026

“Die öffentliche Enthauptung eines Königs galt lange als unvorstellbar. Und dennoch starb König Charles I. auf dem Schafott – rund 140 Jahre vor der Französischen Revolution 1789. Was führte zu seinem radikalen Ende? Der Dokumentarfilm begibt sich auf die Spurensuche eines Königs, von dem behauptet wird, er habe alles getan, um geköpft zu werden, auch wenn er selbst nie damit gerechnet hätte – ebenso wenig wie die meisten seiner Zeitgenossen. Von seinem Vater hat Charles nicht nur den Thron geerbt, sondern auch die feste, unverrückbare und niemals an der Realität überprüfte Vorstellung, dass er König von Gottes Gnaden sei. Dementsprechend glaubte er, so hoch über seinen Untertanen zu stehen, dass er mit diesen nicht zum Wohle des Staates zusammenarbeiten müsse. Das führte zu Konflikten mit dem englischen Parlament, welches schon damals auf eine lange Tradition zurückblicken konnte, und letztlich zum Bürgerkrieg um die Frage, wer der Herr im Staate sei. Nachdem Charles diesen Krieg nicht für sich gewinnen konnte und aus der Haft heraus versuchte, einen weiteren Bürgerkrieg anzuzetteln, kam es schließlich zu einem Prozess, in dem er von einigen radikalen Mitgliedern des Parlaments angeklagt wurde. Charles erkannte seine Richter nicht an – er hatte die Situation bis zu seinem blutigen Ende falsch eingeschätzt. Der Dokumentarfilm beleuchtet ein bedeutendes Ereignis der europäischen Geschichte im Britannien des 17. Jahrhunderts und legt seinen Fokus auf die dramatischen Ereignisse vor und während des Bürgerkriegs in England und dessen Auswirkungen auf die Monarchien in Europa.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 90ern” am 25.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Gerd Danigel , ddr-fotograf.de, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

25.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 90ern, Doku, 2019

“Das Jahr 1990: Wir wurden Weltmeister. In den Düsseldorfer Landtag zogen die Grünen ein, und die Kinder fieberten ihrer ersten Castingshow im Fernsehen entgegen… Die Grünen hatten im dritten Anlauf den Sprung in den NRW-Landtag geschafft und sorgten dort für jede Menge Wirbel und Veränderung. Im Fernsehen startete ein neues Castingformat, das Kinderherzen höherschlagen ließ: die Mini Playback Show. Einmal so sein wie der Lieblingsstar – für den damals 12-jährigen Reza Wireko aus Mönchengladbach wurde dieser Traum wahr. Als Michael Jackson Double sah er seinem großen Idol nicht nur verblüffend ähnlich, sondern holte auch den Pokal der ersten Sendung. Erzählt wird der Film von Hugo Egon Balder, der 1990 als Moderator der neuen RTL-Sendung “Tutti Frutti” antrat – der ersten Striptease-Show im deutschen Fernsehen. Skandal vorprogrammiert.” (prisma.de)

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