“Der letzte Flug – Ein deutsches Geheimnis” am 03.06.2026 im RBB

Bildquelle: JU52 1941, https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Ju_52/3m#/media/Datei:Bundesarchiv_Bild_101I-168-0893-11,_Balkan,_Flugzeug_Junkers_Ju_52_%22Otto_Falke%22.jpg

03.06.2026,

RBB, 22.45: Der letzte Flug – Ein deutsches Geheimnis, Doku, 2022

“April 1945. In den Abendstunden schlagen die Schrecken des Krieges mit voller Wucht zwischen den kleinen Dörfern Glienig und Buckow ein. 70 Kilometer vom bereits heftig umkämpften Berlin entfernt schießt die Rote Armee ein Zivilflugzeug der Deutschen Lufthansa vom Himmel, das sich auf dem Weg ins österreichische Enns befindet. Kurz nach dem Start in Berlin-Tempelhof kracht eine JU 52 mit insgesamt 18 Personen an Bord in ein Brandenburger Waldgebiet und geht in Flammen auf. Nur ein Berliner Ingenieur kann sich in letzter Sekunde aus der Maschine retten und dem brennenden Inferno entkommen, dem seine Mitpassagiere zum Opfer fallen. Als deren sterbliche Überreste ein Jahr nach Kriegsende auf dem Friedhof Glienig anonym bestattet werden, bleiben essenzielle Fragen rund um den sogenannten “Letzten Flug” unbeantwortet: Wer war an Bord der Maschine und wer durfte das von den Alliierten bombardierte Berlin – noch dazu an einem symbolträchtigen Tag wie Adolf Hitlers Geburtstag – zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch verlassen? Warum gibt es bis heute keine Passagierliste? Warum wurde die Crew kurz vor Abflug aus Berlin noch einmal ausgetauscht? Was hat es mit den Gerüchten auf sich, hochrangige NS-Größen und Günstlinge des Regimes wie der berüchtigte Spielfilm-Regisseur Hans Steinhoff (“Hitlerjunge Quex”) wollten sich mit Flügen wie diesem in Richtung der mystischen Alpenfestung absetzen? Und wohin sind die großen Mengen an Geld, Schmuck und Wertpapieren verschwunden, die sich angeblich an Bord der Maschine befunden haben sollen?: “Der letzte Flug – Ein deutsches Geheimnis” geht diesen Fragen in Form eines packenden True-Crime-Doku-Thrillers auf den Grund und rekonstruiert erstmals die mysteriösen Hintergründe eines tragischen Vorfalls, der nicht nur das Leben der Passagiere und deren Angehöriger zerstört, sondern auch tiefe Spuren am Unglücksort hinterlassen hat. Seit dem Absturz der Maschine liegt deren geheimnisvolle Geschichte wie eine bleierne Decke über den Dorfgemeinden – und das Schweigen über den Wahnsinn der letzten Kriegstage umfasst nicht nur die Umstände des Flugzeugabschusses, sondern auch noch viel tiefergehende persönlichere Tragödien …” (DASERSTE)

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“Unsere wunderbaren Jahre” am 03.06.2026 im WDR

Bildquelle: amazon.de

03.06.2026,

WDR, 23.50: Unsere wunderbaren Jahre, Drama, 2020

“Sommer 1948: Das Leben im sauerländischen Altena war hart nach den langen Kriegsjahren. Doch die Schwestern Ulla, Gundel und Margot sind jetzt ausgelassener Stimmung. Die Jüngste, Ulla, verdreht Draufgänger Tommy, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurück ist, den Kopf. Dabei ist sie mit Apothekersohn Jürgen so gut wie verlobt. Die schüchterne Buchhalterin Gundel hat derweil die Zahlen der Firma ihres Vaters, den Metallwerken Wolf, im Sinn. Sie bekommt nicht mit, dass Tommys Freund Benno nur Augen für sie hat. Die älteste Schwester Margot kümmert sich um Sohn Winne. Ihr Mann Fritz ist nach Kriegsende noch nicht heimgekehrt. Firmenchef Eduard Wolf wird von den geschwächten Arbeitern unter Druck gesetzt. Das Essen ist knapp. Sie streiken, angeführt von Tommy. Es herrscht Inflation, auch das Geld eines Fabrikbesitzers ist nichts mehr wert. Ulla tauscht daraufhin Wertgegenstände gegen Kartoffeln für die Arbeiter ein. Ulla will Medizin studieren, sie wird sogar zur Aufnahmeprüfung geladen. Weil ihr Vater dagegen ist, hilft Tommy ihr dabei, dessen Unterschrift zu fälschen. Unerwartet fahren die Briten mit ihrem Commander Jones auf das Hofgelände der Firma. Ihr Befehl: Totaldemontage. Alle Maschinen sollen beschlagnahmt werden. Doch Jones merkt schnell, dass er in Wolf einen anständigen Unternehmer vor sich hat, keinen strammen Nazi. Er lässt Eduard daher ein paar Maschinen. Eine Gelegenheit, die Walter Böcker, ehemaliger Ortsgruppenleiter der NSDAP, zu nutzen weiß: Er hat sein Vermögen mit Zwangsarbeit, Waffen und Munition gemacht. Und nun unterbreitet er Eduard ein verlockendes Angebot. Doch dieser lehnt vorerst ab. Christel ist darüber froh, denn einem wie Böcker ist niemand gewachsen, auch nicht ihr Eduard. 20. Juni 1948: Die neue Währung ist da! Jeder erhält 40 DM. So auch die sechs Freunde. Auch Margot ist glücklich, denn nun ist endlich Fritz heimgekehrt. Doch die Stimmung in der Villa ist eisig, und für Winne ist sein Vater ein Fremder. Nach einem Streit mit Eduard zieht Margot mit Mann und Kind aus. Christel versucht noch, die Wogen zu glätten und Margot zum Bleiben zu überreden, doch die bleibt stur. Sie landen in einer spartanischen Dachwohnung, wollen es nun ohne die Unterstützung der Familie wagen. Am nächsten Morgen nimmt Ulla heimlich an der Medizin-Aufnahmeprüfung in Tübingen teil. Der charmante Tommy begleitet sie.” (prisma.de)

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