“Geheimnisvolle Orte” am 13.05.2026 im RBB

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13848F / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481219

13.05.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Hotel Adlon, Doku, 2021

“Als Berlin zur Weltstadt wird, öffnet das Adlon seine Türen. Das ist 1907. Mit dem Segen des Kaisers durfte der Gastronom Lorenz Adlon seinen Hotelneubau am Pariser Platz errichten. Fortan nächtigt die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur hier. Kaum ein großer Name fehlt im alten Gästebuch des Adlons: Albert Einstein, Thomas Mann, Charlie Chaplin, Marlene Dietrich… Kaiserzeit, Weimarer Republik, Drittes Reich, Kalter Krieg – das Adlon wird zum Schauplatz der wechselvollen deutschen Geschichte. Und zu einem Haus, um das sich bis heute Legenden und Anekdoten ranken. Mord, Affären und Skandale sorgten dafür, dass der Name Adlon nicht nur das Feuilleton, sondern auch die Klatschspalten füllte. 1997 am alten Platz neu eröffnet, versucht das Haus heute wieder an seine schillernde Historie anzuknüpfen. Wieder ist es die bevorzugte Adresse von Königinnen und Präsidenten, von Popstars und Leinwanddiven auf Berlin-Besuch. Gestützt auf neue und bisher kaum gezeigte Film- und Bilddokumente erzählt die Dokumentation von der spannenden Geschichte des Hauses. Der Frage, was ausgerechnet das Adlon zu einem Mythos macht, geht der Film auch im Gespräch mit dem Hotel-Erben Felix Adlon, mit Historikern und Schriftstellerinnen nach. Und er blickt hinter die Kulissen des neuen Adlon. Beobachtet Köche, Pagen, Butler, Zimmermädchen und Hostessen bei dem Bemühen, dem legendären Ruf des Luxushotels auch im 21. Jahrhundert gerecht zu werden.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 13.05.2026 im RBB

Bildquelle: Oscar ., CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

13.05.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Teufelsberg, Doku, 2023

“Die weißen Kuppeltürme der ehemaligen “Field Station” auf dem Teufelsberg im Grunewald bestimmen bis heute die Silhouette von Berlin. Der Teufelsberg war lange ein Ort der Spionage, eine der wichtigsten Abhörstationen des Westens im Kalten Krieg. Während der nationalsozialistischen Diktatur legte Adolf Hitler 1937 an dieser Stelle den Grundstein für den Bau der neuen Wehrtechnischen Fakultät – der Beginn der Neugestaltung Berlins zur “Welthauptstadt Germania”. Nach dem Krieg wurde das Gebäude teilgesprengt, der Ort zum “Restschuttablageplatz” für die Kriegstrümmer – die Stunde Null des Teufelsbergs. Den Amerikanern schien der 120 Meter hohe Trümmerberg geeignet, um auf dem Plateau ihren östlichsten Horchposten zu errichten, die “Field Station”, Teil des weltweiten Abhörnetzes “Echolon”. Amerikanische und britische Agenten arbeiteten im Dreischichtsystem “on the Hill” und hörten mit riesigen Radaranlagen über den “Eisernen Vorhang” hinweg, die gesamte politische und militärische Kommunikation der Sowjetunion und ihrer Verbündeten ab. Der Film erzählt durch seine Interviewpartner von der wechselvollen Geschichte dieses Ortes. John Schofield, Sohn eines Mannes, der auf dem Teufelsberg für den britischen Geheimdienst gearbeitet hat, begibt sich auf Spurensuche, denn über das, was der Vater dort tat, sprach er nie. Mitte der siebziger Jahre kam der junge GI Christopher McLarren nach Berlin und arbeitete als Analyst auf dem Teufelsberg. Noch heute lebt er in der Hauptstadt und berichtet von den hohen Sicherheitsauflagen in der “Field Station”. Mit noch nie gezeigtem Archivmaterial sowie neugedrehten dokumentarischen Aufnahmen wird der dieser streng geheime Ort “lebendig”.” (prisma.de)

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