1819: Karlsbader Beschlüsse gegen Liberalismus und Nationalismus.

1819: Karlsbader Beschlüsse gegen Liberalismus und Nationalismus.

Bildquelle: „Der Denker-Club”: Zeitgenössische anonyme Karikatur auf die Karlsbader Beschlüsse
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Deutschland wird 1819 von politisch motivierten Attentaten heimgesucht. Gegenseitig attackieren sich Befürworter und Gegner der Reichseinheit und des Liberalismus. Wohl sehr bekannt ist das Attentat von Karl Ludwig Sand, der den Generalkonsul August von Kotzebuhe in Mannheim tötet. Mit den Karlsbader Beschlüssen vom 31.3.1819 werden die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt und die Möglichkeit der Erteilung von Berufsverboten gegen liberal eingestellte Personen erlassen. Liberalismus und Nationalismus sollen konsequent bekämpft werden.

23.03.1819: Kotzebue wird ermordet

23.03.1819: Kotzebue wird ermordet

Der Burschenschafter Karl Ludwig Sand ermordet August von Kotzebue, einen entschiedenen Gegner der revolutionär-freiheitlichen Studentenbewegung in Deutschland. Junge Deutsche feierten den Selbstmordattentäter als Sieger (welt.de)

06.08.1819: Karlsbader Beschlüsse werden verhandelt

In Karlsbad beginnen, initiiert von Fürst Metternich, insgesamt 23 Konferenzen mit dem Ziel, den revolutionären Unruhen im Deutschen Bund entgegenzutreten.Am 31. August werden die Sitzungen mit Verabschiedung der “Karlsbader Beschlüsse” beendet.WikipediaLeMOKinderzeitmaschine

20.09.1819: Karlsbader Beschlüsse werden verabschiedet

“Karlsbader Beschlüsse” werden vom Bundestag in Frankfurt (Main) verabschiedet: Verbot aller Burschenschaften Vorzensur für alle Druckerzeugnisse Entfernung “revolutionärer Elemente” aus den Universitäten Einsetzung von Regierungsbevollmächtigten zur Kontrolle der Universitäten

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