Warum Ferdinand II. seinen treuen Feldherren Wallenstein ermorden ließ

info@histomich.de/ Februar 26, 2021/ Presse, Reformation / 15. Jhdt. / 16. Jhdt.

Bildquelle: Von H. Hondius - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1852027

Wenn wir über den Dreißigjährigen Krieg sprechen, hören wir oft vom Feldherren Wallenstein, doch…

Wer war Wallenstein und warum wurde er ein so erfolgreicher Feldherr?

Einst protestantisch erzogen, wechselte er schon bald zum katholschen Glauben.
In der Armee unter Kaiser Ferdinand II. macht er schnell Karriere:
Er schlägt den Aufstand in Böhmen nieder und zieht gegen die Dänen und Schweden in den Krieg.
Aber nicht nur militärisch sind die Erfolge immens, Wallenstein hat auch ein gutes ökonomisches Händchen:
Zum einen heiratet er zweimal für ihn finanziell sehr vorteilhaft, zum anderen belehnt Ferdinand II. Wallenstein für seine Treue mit böhmischen Herrschaftsgebieten.
Und Wallenstein treibt darüber hinaus in den besetzten Gebieten Kriegssteuern ein, die ihn noch reicher machen. Außerdem kann er mit den üppigen finanziellen Mitteln seine Armee mit sehr guten Waffen und Söldnern ausstatten.
Oft bietet Wallenstein Kaiser Ferdinand II. daher seine Dienste als Feldherr an und macht den Kaiser weiter von sich abhängig.
Da Ferdinand nahezu pleite ist, greift Wallenstein ihm auch in finanzieller Hinsicht oft unter die Arme.

Wie kommt es zum Mord an Wallenstein ?

Doch lange geht das Spiel nicht gut und Wallensteins Machtgier bringt schließlich viele Neider unter den Hochadligen im Reich auf den Plan.
Das „heimliche“ Friedensangebot an die Schweden 1632 und das Treuebekenntnis zahlreicher Kommandeure ausschließlich auf seine Person brachten nun auch Kaisr Ferdinand II. gegen ihn auf.
Am 16.2.1634 schließlich wird er in Eger von Kaisertreuen ermordet.
Der Legende nach hatte wohl schon Kepler’s Horoskop den Tod Wallensteins im Jahre 1634 vorausgesagt.

Mehr zu den Hintergründen des Mordes an Wallenstein erfahrt Ihr im Artikel auf welt.de…

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