“Lieber Thomas” am 03.08.2026 im BR

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03.08.2026,

BR, 23.30: Lieber Thomas, Drama, 2021

“Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Iacob) und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ost-Berlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.” (amazon.de)

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“Die Fotografin” am 03.08.2026 im ARD

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03.08.2026,

ARD, 20.15: Die Fotografin, Drama, 2023

“Hollywoodstar Kate Winslet zeigt ihr herausragendes Können in dem britischen Biopic, das die Kriegsreporterin Elizabeth “Lee” Miller porträtiert. Die Zusage der Oscar-Preisträgerin machte den Film erst möglich, der 2024 in die deutschen Kinos kam. In der fiktionalen Rahmenhandlung spielt der vielfach ausgezeichnete Josh O’Connor den Sohn der Fotografin, dessen Biografie als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseurin Ellen Kuras verneigt sich vor einer Pionierin, deren bedeutendste Kriegsfotos erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Brillant ist die preisgekrönte Kameraarbeit von Pawel Edelman, der die Lebensphasen einer Celebrity, Privatperson und Fotografin ins Bild setzt, die eine mutige und aufsehenerregende Meisterin der Selbstinszenierung war. Frankreich 1938. Elizabeth “Lee” Miller (Kate Winslet) führt als erfolgreiches Mannequin ein Künstlerinnenleben. Bei einer Landpartie mit Freunden verliebt sie sich in den charmanten Galeristen Roland Penrose (Alexander Skarsgård) und zieht mit ihm nach London. Auf ihre Chance, hinter die Kamera zu wechseln, muss Lee trotz ihres Talents lange warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, beginnt sie für die britische Ausgabe der “Vogue” unter der Leitung von Audrey Withers (Andrea Riseborough) zu arbeiten und sorgt mit einer Reportage zu den Nazi-Bombenangriffen für Aufsehen. Mit Davy Scherman (Andy Samberg) vom berühmten “Life”-Magazin beginnt eine kollegiale Zusammenarbeit. Als Frau muss sie nicht nur brillant sein, sondern auch Zurücksetzungen ertragen. Obwohl die Royal Armee keine Reporterin an die Front lässt, glaubt Lee an ihre Mission. Dank ihres amerikanischen Passes kann sie US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs begleiten. Die mutige Reporterin wirft einen unheroischen Blick auf das Leid: die Verletzten im Lazarett, die Bestrafung von Kollaborateurinnen und die Schrecken der Konzentrationslager. Mit ihrer Arbeit geht Lee an die Grenzen des Zeigbaren – und schafft eine eigene Bildsprache. Christoph Maria Herbst spielt die Hauptrolle in Ngo The Chaus erfolgreicher Romanverfilmung “Der Buchspazierer”, mit dem Das Erste das ARD SommerKino 2026 am 17. August abschließt.” (prisma.de)

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