“Agentenkinder – Wenn die Eltern spionieren” am 30.09.2026 im 3SAT

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30.09.2026,

3SAT, 20.15: Agentenkinder – Wenn die Eltern spionieren, Doku, 2026

“Spione führen ein Doppelleben. Ihre Kinder auch, doch ohne es zu wissen. Sie wachsen in Familien auf, in denen geschwiegen, getäuscht und verdrängt wird. Nach außen ist alles normal: Schule, Ferien, Abendbrot. Doch hinter der Fassade arbeiten die Eltern für einen Geheimdienst. Der Zweiteiler “Agentenkinder – Wenn die Eltern spionieren” zeigt Spionage nicht als Abenteuer, sondern als Familiengeschichte. Im Mittelpunkt stehen die Kinder der Agenten – sechs Menschen, die nicht gefragt wurden und trotzdem mit den Folgen leben mussten. Was macht es mit einem, wenn der eigene Vater oder die eigene Mutter plötzlich als Spion enttarnt wird? Wenn aus den Eltern Verräter oder Staatsfeinde werden? Und wenn die politische Entscheidung der Erwachsenen am Ende ein ganzes Familienleben zerstört? Ihre Geschichten führen mitten hinein in die deutsch-deutsche Geheimdienstwelt, aber sie erzählen vor allem von Loyalität und Enttäuschung, von Schweigen, Schuld und der lebenslangen Suche nach Antworten. Teil eins befasst sich mit Familien in der DDR, in denen Eltern für westliche Geheimdienste arbeiteten. Jürgen Tatzkow ist 15 Jahre alt, als seine Eltern verhaftet werden. Der Vater und die Mutter werden wegen Spionage für den Westen zu hohen Haftstrafen verurteilt. Für Jürgen und seinen Bruder bricht die Familie auseinander. Halt gibt ihnen schließlich die DDR, der Staat, der ihre Eltern als Feinde verurteilt. Rainer Brauns ist erst 20 Jahre alt, als er erlebt, wie der Staat mit voller Härte gegen seine Eltern vorgeht. Margarete und Erich Brauns liefern dem Westen Informationen aus der DDR-Wirtschaft. Als sie auffliegen, folgen Prozess, Haft – und für Rainer ein Leben, das eine ganz andere Richtung nimmt, als er es sich einmal vorgestellt hat. Eine andere Geschichte beginnt mit einer spektakulären Flucht: Werner Stiller, Offizier der Staatssicherheit, setzt sich 1979 in den Westen ab und nimmt brisante Unterlagen mit. Seine Familie lässt er in der DDR zurück. Für den Westen ist es ein Coup, für die Stasi eine schwere Niederlage, für seine Kinder Edina und Andreas aber der Verlust des Vaters. Vor allem Edina lässt sein Verrat an der Familie ein Leben lang nicht los.” (prisma.de)

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“1949 – in Ost & West” am 30.09.2026 im NDR

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30.09.2026,

NDR, 21.00: 1949 – in Ost & West, Doku, 2024

“Als am 23. Mai 1949 das Grundgesetz in Bonn verabschiedet wird, ist in Bremen große Wäsche. Und in Petriroda wird am 7. Oktober 1949, dem Tag der Gründung der DDR, aus Strohsäcken eine Matratze gemacht. Mit Momentaufnahmen des Jahres 1949 aus dem Leben zweier Familien begleitet dieser Film Maria Bastille und Jördis Krey bei ihrer persönlichen Spurensuche, wie es ihren Familien 1949 ergangen ist, in einem Jahr, das für die Deutschen die wichtigste Zäsur für viele Jahrzehnte sein wird: die Teilung in zwei deutsche Staaten. Bei der Großmutter von Jördis Krey und Ingrid Thiele gibt es damals Wasser nur zu bestimmten Zeiten, das Schulgeld muss noch bezahlt werden und ein bisschen Schmuck wollen sie noch gegen Stoff eintauschen, um Ingrid ein passendes Kleid zur Konfirmation zu organisieren. Vor allem Alltagssorgen bestimmen das Leben der Menschen vier Jahre nach dem Krieg in allen Besatzungszonen – im Westen wie im Osten. Auch Käte und Heinrich Krebs, die Großeltern von Maria Bastille, sind 1949 nicht mit der Politik befasst, sondern damit beschäftigt, zwei Strohsäcke zu bündeln und ein Bettgestell abzubauen. Die Geflüchteten aus Schlesien sind vorher erst vor wenigen Monaten im thüringischen 300-Seelen-Ort Petriroda gestrandet. Aber ihr Vermieter will das kleine Dachzimmer schon wieder anders vergeben. Käte ist schwanger, was sie vorerst geheim hält. Maria Bastille und Jördis Krey befragen ihre Großmutter, den Onkel, die Großcousinen, versuchen, die vergilbten Briefe aus dem Jahr 1949 zu entziffern, besuchen Heimatarchive, schauen Propagandafilme, stöbern in regionalen Zeitungen. Vor ihnen entfaltet sich dieses Jahr 1949, das so viel Veränderung bringen wird. Aus dem anfangs distanzierten Blick der Enkel erwächst im Laufe der Dokumentation mehr und mehr Verständnis für die Entscheidungen ihrer Vorfahren und Achtung vor deren Mut und Kraft zum Aufbau eines neuen Lebens, einer neuen Heimat. Endlich können sie die Fragen stellen, die sie schon lange umtreiben: Fürchteten sich die Großeltern damals schon wieder vor einem neuen Krieg? Wie kann man als Vollwaise wieder glücklich werden? Warum sind sie nicht auch in den Westen gegangen, was hat sie im Osten gehalten? Wie haben die Frauen es überhaupt geschafft, Geld, Essen und Wohnraum zu organisieren und in den dürftigen Notquartieren ein neues Zuhause zu schaffen? Und: Wovon haben sie eigentlich geträumt? Eine emotionale Reise in das Deutschland und ein persönlicher Blick in zwei Familiengeschichten des Jahres 1949, an deren Ende ein größeres Verständnis für die eigene, aber auch die deutsch-deutsche Geschichte steht.” (prisma.de)

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