Ulrepforte

Köln App, Ulrepforte
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"Es war einmal in Köln...", die Köln App

“Ülepooz”, so nennen die Kölner lievevoll ihre Ulrepforte .
Im Mittelalter war sie eines der kleinsten Stadttore, war sie doch an keiner großen Straße nach außen angebunden.
Oft gingen durch sie die Töpfer ein und aus, um vor den Toren der Stadt ihr doch zur damaligen Zeit eher gefährliches Handwerk auszuüben.
Wahrscheinlich hat die Ulrepforte vom mittelalterlichen Begriff “Ulner” für Töpfer ihren Namen bekommen.


Seit 1245 soll die Ulrepforte wohl hier stehen und bereits 1268 Schauplatz des siegreichen Kampfes der Kölner Overstolzen gegen Erzbischof Engelbert II. und das Geschlecht der “Weise” gewesen sein.
Mitte des 15. jahrhunderts soll dann für die Kartäuser eine Mühle entstanden sein, die Ulrepforte verlor also ihre Funktion als Stadttor.
Nach Abriss der Stadtmauer Ende des 19. Jahrhunderts zog hier ein Lokal ein und seit 1907 ist die Ulrepforte im Besitz der Stadt Köln. Im Zweiten Weltkrieg sollen hier die Menschen Schutz vor den Bombenangriffen gesucht haben.

 


Die “Roten Funken”, der älteste Traditionskorps des Kölner Karnevals, haben hier seit 1955 ihr Domizil und sind so alt wie der seit 1823 offiziell begangene Kölner Karneval.

Noch anschaulicher wird die Geschichte der Ulrepforte in diesem Video erzählt:

Einer ganz bekannten Persönlichkeit Kölns wollen wir jetzt einen Besuch abstatten: Theophanu, die Frau von Kaiser Otto II., in St. Pantaleon ist sie begraben. Dort angekommen bitte wieder > rechts unten klicken.

Jederzeit können Sie an einem anderen Ort die “Große Tour” starten oder fortführen ohne irgendeine Sehenswürdigkeit zu verpassen. Offizieller Startpunkt ist die Pfaffenpforte in der Nähe des Doms.

Bildquellen in der Reihenfolge:
Bildquelle oben: eigenes Werk