“Städte im Feuersturm” am 22.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1987-1210-502 / Hoffmann, Heinrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

22.02.2026,

PHOENIX, 22.45: Städte im Feuersturm, Doku, 2025

“Im Zweiten Weltkrieg erreicht der Luftkrieg eine neue Dimension: Hitlers Bomber machen den Blitzkrieg in Polen erst möglich. Bomben und Raketen bringen Tod und Zerstörung mitten in die Städte. Der Einsatz von Flugzeugträgern verlagert den Luftkampf auf die Meere. Immer tödlichere Waffen – von Sturzkampfbombern und Jagdflugzeugen bis hin zu ballistischen Raketen – werden entwickelt, angetrieben von Technikbegeisterung, Ideologie und Machtgier. Die Luftwaffe wird im Zweiten Weltkrieg zum entscheidenden Faktor militärischer Schlagkraft.” (prisma.de)

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“Warum Dresden?” am 10.02.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-08778-0001 / Hahn / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

10.02.2026,

MDR, 22.10: Warum Dresden?, Doku, 2025

“Die Zerstörung Dresdens zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 ist die Zäsur in der Geschichte der Stadt und prägend für ihre Identität und das Selbstverständnis. Das Erinnern daran, ist inzwischen zu einer eigenen Geschichte geworden, um deren Deutungshoheit noch immer politisch gekämpft und ideologisch gerungen wird. Ausgangspunkt der bis heute aktuellen Debatte ist die häufig gestellte Frage: “Warum Dresden?” Auch Hamburg, Köln oder Berlin wurden, wie so viele andere deutsche Städte, durch Luftangriffe der Alliierten im 2. Weltkrieg schwer getroffen, doch im Gedächtnis scheint die Zerstörung Dresden wie ein Sonderfall. Warum also Dresden? Weshalb wird vor 80 Jahren am 13. und 14.Februar ausgerechnet diese deutsche Stadt von einer solchen Tragödie heimgesucht? Was war das Ziel, was der Sinn? Die 45-minütige Dokumentation sucht bei Zeitzeugen, Schriftstellern und Historikern nach Antworten. Henny Brenner wird 1925 in Dresden geboren. Ihre Mutter ist Jüdin, der Vater Protestant. Sie gehört zu den wenigen Jüdinnen, die 1945 in Dresden noch am Leben sind, als sie und ihre Familie am 13. Februar ein amtliches Schreiben der Geheimen Staatspolizei bekommen… ” (tvspielfilm.de)

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Überlebter Bomberangriff: Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einstigen Feinden.

Bildquelle: Britischer Bomber Avro Lancaster I mit Merlin-XX-Triebwerken im Flug, Von Bundesarchiv, Bild 141-2716 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5337793

Am 5. März 1945 wurde Chemnitz von britischen Bombern angegriffen. Der Lancaster-Bomber “Fox 2” wurde dabei abgeschossen. Der Heckschütze Joe Williams überlebte den Absturz schwer verletzt und wurde von dem Sudetendeutschen Wenzel Tautermann gerettet.
Nach dem Krieg entwickelte sich zwischen den Familien von Williams und Tautermann eine Freundschaft, obwohl sie sich erst Jahrzehnte später persönlich trafen. Williams besuchte 1981 die Absturzstelle und traf Menschen aus der Region.
Die Geschichte von Williams und Tautermann ist ein Beispiel dafür, dass Menschlichkeit und Freundschaft auch nach den größten Konflikten möglich sind. Williams initiierte später ein Denkmal für die Opfer des Krieges, um an die 55.573 Gefallenen der 110.000 Besatzungsmitglieder des RAF Bomber Command zu erinnern.
Die Geschichte zeigt, dass selbst in den dunkelsten Zeiten des Krieges Menschlichkeit und Mitgefühl möglich sind. Williams und Tautermanns Geschichte ist ein Zeichen der Hoffnung und Versöhnung nach einem der größten Konflikte der Geschichte.

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Sinclair McKay: Die Nacht, als das Feuer kam

“In der Endphase des Zweiten Weltkrieges, im Februar 1945, bombardierten die Alliierten Dresden: Circa 25.000 Menschen fanden den Tod, die Überlebenden waren zutiefst traumatisiert, das einst prächtige Elbflorenz lag in Schutt und Asche. In »Die Nacht, als das Feuer kam« begibt sich der britische Journalist und Autor Sinclair McKay auf eine ganz besondere Spurensuche. In den Archiven der Stadt entdeckte er tief verborgene persönliche Aufzeichnungen, die es ihm ermöglichen, die Geschehnisse dieser drei verhängnisvollen Tage und Nächte aus der Perspektive der Bewohner der Stadt zu erzählen: Schülern, Mitgliedern der Hitlerjugend und des Kreuzchors, Künstlern, Musikern, aber auch des Kriegsgefangenen Kurt Vonnegut und nicht zuletzt Victor Klemperer sowie Piloten und Besatzungsmitgliedern der britischen und amerikanischen Verbände. Noch nie zuvor wurde das Ausmaß dieses Luftangriffs für die Zivilbevölkerung der Stadt so vielstimmig, emotional und zutiefst menschlich geschildert wie in diesem Meisterwerk der narrativen Geschichtsschreibung – und das noch lange, nachdem die letzte Seite umgeblättert ist, im Gedächtnis bleiben wird.” (amazon)

Richard Overy: Der Bombenkrieg: Europa 1939 bis 1945

“Nichts hat die Zerstörungskraft des Zweiten Weltkriegs so sehr ins kollektive Gedächtnis eingebrannt wie der Bombenkrieg: Mit nie dagewesener Gewalt vernichtete er Dutzende Städte in ganz Europa, 600 000 Menschen starben, Millionen verloren alles; die Ruinen von Coventry oder Dresden wurden zu Symbolen einer technischen, menschengemachten Apokalypse. In der ersten umfassenden Darstellung erzählt Richard Overy die Geschichte dieses Krieges…” (amazon)