Rattenlinien und „O.D.E.S.S.A.“ , Fluchthelfer für die Nazis ?

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„…Die Gewissheit scheint in Stein gemeißelt: Unzählige NS-Verbrecher sollen nach 1945 in Südamerika, speziell in Argentinien, eine neue und (bis auf Adolf Eichmann, der 1960 vom israelischen Geheimdienst Mossad aufgespürt und entführt wurde) sichere Heimat gefunden haben. Der Weg dorthin, die „Rattenlinien“, seien unter tätiger Mitwirkung „des“ Vatikan aufgebaut worden. Manchmal liest man noch zusätzlich von einer geheimnisvollen Verschwörung, der „O.D.E.S.S.A.“, was für „Organisation ehemaliger SS-Angehöriger“ steht; sie soll den erfolgreich geflüchteten Massenmördern geholfen haben…“ (welt.de)

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„Dann ist dieser Film sofort für das deutsche Volk freizugeben.“: Die Geschichte zur „Feuerzangenbowle“

Bildquelle: Von Terra Film - Vorspann des Films, Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6414597

„“Die Feuerzangenbowle“ ist der Inbegriff eines deutschen Filmklassikers. Dabei entsteht der Streifen mit Heinz Rühmann mitten im Zweiten Weltkrieg. Und der Hauptdarsteller spricht im Führerhauptquartier vor, um den Film gegen Widerstände ins Kino zu bekommen.

„Ein heiterer Film“ – so steht es im Vorspann von „Die Feuerzangenbowle“. Doch die Umstände, unter denen der Film entsteht und vor genau 80 Jahren uraufgeführt wird, sind alles andere als lustig….“ (n-tv.de)

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Auschwitz, der Holocaust und ihre Folgen, auch Jahrzehnte danach

Bildquelle: Von A member of the Sonderkommando from Greece, often named as Alberto Errera (or Albert, Alex, Aleko or Alekos), a Greek army or naval officer who died in Auschwitz in 1944.For Errera's death, see Gideon Graif, We Wept Without Tears: Testimonies of the Jewish Sonderkommando from Auschwitz, Yale University Press, 2005, p. 375; Steven Bowman, The Agony of Greek Jews, 1940–1945, Stanford University Press, 2009, p. 95; Shlomo Venezia, Inside the Gas Chambers: Eight Months in the Sonderkommando of Auschwitz, John Wiley & Sons, 2013, p. 90ff. - First published in Stanislaw Wrzos-Glinka, Tadeusz Mazur and Jerzy Tomaszewski, 1939–1945: Cierpienie i walka narodu polskiego, Zarz?d G?ówny Zwi?zku Bojowników o Wolno?? i Demokracj?, Warsaw, 1958, p. 80. Also see here and Auschwitz-Birkenau museum: [1] [2] [3] [4], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8676559

„Als die Rote Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz erreichte, bot sich den Soldaten ein grauenhaftes Bild: Nur etwa 7.000 Häftlinge in den drei Komplexen des größten deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers waren noch am Leben; die meisten von ihnen Elendsgestalten, die zu krank oder zu schwach für den Marsch in die Lager im Westen waren – fort von der näherrückenden Front. Ein Augenzeuge notiert: „Einige sitzen stur auf der Erde, nur auf Nahrungsmittel reagieren sie. Vor Schmutz und Verwahrlosung kann man ihre Züge nicht erkennen. Es ist zu grauenhaft. Man kann das nicht beschreiben. Und man kann nicht helfen…““ (ndr.de)

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Wie die rote Armee erfolgreich die Blockade Leningrads beendete.

Bildquelle: Sowjetische MG-Schützen in der Nähe der Eisenbahnstation Detskoje Selo in Puschkin, Von RIA Novosti archive, image #764 / Boris Kudoyarov / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18133929

„Am 14. Januar 1944 begann die Rote Armee ihre Winteroffensive gegen die Wehrmacht. Das belagerte Leningrad sollte befreit werden und eine zweite Kesselschlacht wie 1943 in Stalingrad provoziert werden. Eines der beiden Ziele wurde erreicht – unter horrenden Verlusten.
Um ein Haar hätte die deutsche 18. Armee das Schicksal der 6. Armee geteilt. Denn viel fehlte nicht, um der Niederlage im Kessel von Stalingrad Ende Januar 1943 fast genau ein Jahr später eine Niederlage südlich von Leningrad folgen zu lassen. Genau genommen war es eine klare Insubordination, die vermutlich mehr als 100.000 Wehrmachtssoldaten der Heeresgruppe Nord das Schicksal ersparte, das 300.000 Mann der Heeresgruppe Süd am anderen Ende der Ostfront erlitten hatten…“ (welt.de)

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Die Reichspogromnacht, vorläufiger Höhepunkt der Judenverfolgung und Beginn des Holocausts.

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 146-1970-041-46 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5418827

„Die Pogromnacht am 9. November 1938 gilt als Auftakt zum Holocaust – der systematischen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten. Sturmtrupps von SA und SS überfielen und zerstörten in jener Nacht unter Mithilfe der deutschen Bevölkerung jüdische Geschäfte und Synagogen. Es ist ein vorläufiger Höhepunkt des von den Nazis propagierten staatlichen Antisemitismus…Der Antisemitismus ist keine Erfindung Adolf Hitlers. Schon Jahrhunderte zuvor war die jüdische Minderheit in vielen Ländern Europas Sündenbock für Unglück und Katastrophen…“ (mdr.de)

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Oben Bomben, unten gute Miene zu bösem Spiel…Hitler’s letzter Geburtstag

Bildquelle: 50. Geburtstag Hitlers 1939, Heinrich Himmler gratuliert, Von Bundesarchiv_Bild_183-H28988,_50._Geburtstag_Hitler,_Gratulation_Himmler.jpg: Hoffmannderivative work: Emma7stern (talk) - Bundesarchiv_Bild_183-H28988,_50._Geburtstag_Hitler,_Gratulation_Himmler.jpg, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6360784

„Am 20. April 1945 umfasste das einst riesige Dritte Reich nur noch wenig mehr als die Reichshauptstadt Berlin. „Der „Führer und Reichskanzler““ wurde 56 Jahre alt, und die Paladine kamen zum Gratulieren.
In seinen Geburtstag hineinfeiern mochte der Jubilar nicht. Und das, obwohl er stets bis lange nach Mitternacht aufblieb, oft hinein ins Morgengrauen und gern mit seinem engsten Kreis zusammensaß. In der Nacht vom 19. auf den 20. April 1945 aber war das anders.

Im Vorraum zu Hitlers Arbeitszimmer im Führerbunker in Berlin hatten sich, auf gerade einmal gut zehn Quadratmetern, seine engsten Mitarbeiter versammelt: General Wilhelm Burgdorf und Hermann Fegelein, die höchsten Verbindungsoffiziere von Wehrmacht und Waffen-SS; Julius Schaub, der Chefadjutant; Alwin-Broder Albrecht und Otto Günsche, zwei weitere persönliche Adjutanten; Walter Hewel, der Verbindungsmann zum Auswärtigen Amt; schließlich der Stenograf Heinz Lorenz…“ (welt.de)

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Der Völkermord an 100.000 Sinti und Roma und die späte Erinnerung.

Bildquelle: NS-Propagandaaufnahme, Warschau September 1940 von Hugo Jaeger, einem Mitarbeiter von Adolf Hitlers „Leibfotografen“ Heinrich Hoffmann., Von Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5360734

„Sinti und Roma galten bei den Nazis als minderwertig. Im Dezember 1938 erließ SS-Chef Heinrich Himmler einen Erlass zur „Bekämpfung der Zigeunerplage“. Es folgte ihre Erfassung und Internierung. Die Grundlagen für die systematische Vernichtung von hunderttausenden „Zigeunern“ waren damit gelegt.

Die Diskriminierung und Verfolgung der Sinti und Roma hatte bereits damals eine lange Tradition. Schon in der Weimarer Republik waren sie von den Behörden erfasst und entrechtet worden, waren strenger polizeilicher Überwachung und strengen Aufenthaltsbeschränkungen ausgesetzt. Die Nazis knüpften daran an. 1933 verabschiedeten sie das Gesetz zur „Verhütung erbkranken Nachwuchses“. Es ermöglichte Zwangssterilisierungen von sogenannten „Zigeunern“. Die „Nürnberger Rassegesetze“ schlossen 1935 Sinti und Roma genau wie die Juden aus der „Volksgemeinschaft“ aus…“ (mdr.de)

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Pius XII.: Der Papst, dem es nur um das Wohl seiner Kirche ging

Bildquelle: True RestorationUnknown photographer, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

„Neue Aktenfunde im Vatikan belegen: Papst Pius XII. interessierte sich nicht für das Schicksal der von den Nazis verfolgten Juden – es ging ihm ausschließlich um das Wohl seiner Kirche. Und er vertuschte sexuellen Missbrauch durch katholische Priester…
Denn nur wenige Themen erhitzen seit Jahrzehnten die Gemüter so stark, wie die ungeklärte Frage nach dem Verhältnis des „Kriegs-Papstes“ zu Adolf Hitler und dem Dritten Reich. Für die Kritiker hatte sich Pius XII. nicht genug für die von der Ermordung bedrohten Juden eingesetzt. Seine Apologeten dagegen vertraten die Ansicht, er habe sich standhaft gegen Hitler gestellt…“ (focus.de)

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Hitlers letzte erfolgreiche Schlacht: die Sommeroffensive 1942

Bildquelle: Deutsche Artillerie im August 1942, Von Bundesarchiv, Bild 101I-217-0496-04 / Klintzsch / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5476501

Während die Wehrmacht 1942 ihre Sommeroffensive vorbereitete, startete die Rote Armee im Mai einen Großangriff in der Ost-Ukraine. Der schnelle Sieg ließ Hitler blind werden für die Risiken beim Vormarsch nach Stalingrad und in den Kaukasus.
Bereits im Frühjahr 1942 hatte ein Machthaber im Kreml die ostukrainische Metropole Charkow (auf Ukrainisch Charkiw) als Ziel einer Großoffensive ausgegeben. Dafür wurden unter dem Befehl des Marschalls Semjon K. Timoschenko 640.000 Soldaten, 1200 Panzer und 900 Flugzeuge zusammengezogen, die am Ende der Schlammperiode die deutschen Linien durchbrechen sollten.

Die Gelegenheit schien günstig. Im Zuge der Winterkämpfe waren der Roten Armee auch im Süden tiefe Einbrüche in die deutsche Front gelungen. Einer davon war der Brückenkopf von Izjum westlich des Siwerskyj Donez, den der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd Fedor von Bock eine „Pestbeule“ nannte. Denn von hier aus waren es nur 60 Kilometer bis Charkow. Allerdings hielt Stalin zahlreiche Reserven zurück, ging er doch davon aus, dass die erwartete Sommeroffensive der Wehrmacht weiter nördlich stattfinden würde…

(welt.de)

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42 Attentate auf Adolf Hitler: War es die „Vorsehung“, die ihn rettete ?

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-1970-097-76 / CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

Sage und schreibe 42 Attentate auf Adolf Hitler sollen wohl durchgeführt oder geplant gewesen sein.

Bereits kurz nach Machtergreifung soll Hitler von einem Kommunisten einen vergifteten Brief erhalten haben, der aber vorher abgefangen wurde. Dies ist der erste nachweislich dokumentierte Attentatsversuch.
Der letzte einwandfrei belegbare Attentatsversuch war der durch die Gruppe um Stauffenberg am 20. Juli 1944.
Während der Nürnberger Prozesse behauptete Albert Speer , am 23. April 1945 Hitler mit Gas hätte töten wollen. Wahrscheinlich war das nur eine Schutzbehauptung, um sich vor der Aburteilung zu retten.

Waren es vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zumeist Einzelpersonen, die die Anschläge planten und verübten, so waren es danach in der Regel Wehrmachtsangehörige, die sich sehr oft in Gruppen und im Angesicht der Niederlage organisierten.
Dass Hitler alle verübten Attentate überlebte, kann er in den meisten Fällen nur dem glücklichen Zufall verdanken. Hitler selbst sah sich immer im Bunde mit der „Vorsehung“ Gottes, die ihm wohl nicht nur den Weg wies, sondern ihn auch beschützte.
Die meisten Anschläge beruhten auf den Einsatz von Waffen bzw. Sprengstoff.

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Der „Blitzsieg“ im Westfeldzug: Hitlers erfolgreiches Vabanquespiel

Bildquelle: Egli Source: http://www.fronta.cz/, konkrétn? http://www.fronta.cz/sichelschnitt-nemecka-ofenziva-na-zapade-v-roce-1940

„Am 10. Mai 1940 beginnt der Westfeldzug der deutschen Wehrmacht. Ziel der Operation mit 3,3 Millionen Soldaten ist die „Zerschlagung Frankreichs“ und die Niederwerfung Großbritanniens. Es wird – zumindest den ersten Teil betreffend – ein „Blitzsieg„, mit dem selbst in Deutschland kaum jemand gerechnet hat. Grundlage des Erfolgs ist der später so bezeichnete „Sichelschnittplan“.

Sie ist die bis dahin größte Offensive der Kriegsgeschichte. Am frühen Morgen des 10. Mai 1940 tritt die deutsche Wehrmacht zum Angriff auf Belgien, die Niederlande und Luxemburg an. Die drei neutralen Nachbarländer Deutschlands sind das Durchmarschgebiet für den Kampf gegen die damals weltgrößte Militärmacht Frankreich und die mit ihr verbündete britische Expeditionsarmee…“ (mdr.de)

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