Schlagwort Archiv: NS-Film

“Ich klage an”: Wie die Nazis die Euthansie vor dem Volk rechtfertigten

info@histomich.de/ Januar 26, 2022/ 0, NS-Zeit / NS-Regime / Hitler / Widerstand, Presse

In perfider wie geschickt getarnter Art sollte der 1941 entstandene Film “Ich klage an” über das Thema “Sterbehilfe” das Euthanasie-Programm der Nazis legalisieren und rechtfertigen. Zunächst als Privatsache dargestellt, wird schon bald die gesellschaftliche Auseinandersetzung gesucht: Prof. Thomas Heyt’s Frau Hanna leidet an multipler Sklerose. Heyt forscht daher an einem Medikament, das Heilung bringen soll, doch vergebens. Der Zustand von

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Film “Kolberg” von Veit Harlan: Goebbels’ Geheimwaffe für den “Endsieg”

info@histomich.de/ Januar 26, 2022/ NS-Zeit / NS-Regime / Hitler / Widerstand, Presse, Zweiter Weltkrieg / Holocaust

Mit Produktionskosten von ca. 8,8 Millionen Reichsmark war “Kolberg” der teuerste Film zur Zeit des Nationalsozialismus. Im Rahmen der geistigen Kriegsführung ordnete Propagandaminister Goebbels die Produktion des Films im Sommer 1943 an. Spätestens seit der verlorenen Schlacht von Stalingrad Ende 1942 waren die Zweifel der Bevölkerung am “Endsieg” größer geworden. So musste ein Film her, dessen Aufgabe es ist, “am

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“Hitlerjunge Quex” : der “Märtyrertod” als Mittel der Propaganda

info@histomich.de/ Januar 26, 2022/ 0, NS-Zeit / NS-Regime / Hitler / Widerstand, Presse

Nur wenige Monate benötigte man 1933 für die Produktion von “Hitlerjunge Quex” , einem insbesondere an die Jugend gerichteten Propagandafilm der Nazis. Nicht nur in Deutschland wurde der Film ab September 1933 gezeigt, auch im Ausland lief der Propagandastreifen. “Hitlerjunge Quex” wurde ein kommerzieller Erfolg. Obwohl er von der Filmprüfstelle vor seiner Premiere als “künstlerisch besonders wertvoll” ausgezeichnet wurde, war

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“Jud Süß” von Veit Harlan: Wegbereiter des Holocaust

info@histomich.de/ Januar 6, 2022/ Presse, Zweiter Weltkrieg / Holocaust

“Harlan habe dazu beigetragen, „die massenpsychologischen Voraussetzungen für die Vergasungen von Auschwitz zu schaffen“”, so Carlo Schmid, früherer bedeutender Staatsreechtler und SPD-Politiker, im Jahr 1951. Er bezog sich damit auf den von Veit Harlan produzierten und 1940 uraufgeführten Streifen “Jud Süß”. Der Film erklärt im Sinne der NS-Ideologie die Politik der Nazis im Kampf gegen die Juden für richtig und

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