“Tatort Vatikan – Geheimnisvolle Kriminalfälle” am 29.03.2026 im ZDF

Bildquelle: [[File:Rom, Vatikan, Blick auf den Petersdom (von der Via della Conciliazione).jpg|Rom, Vatikan, Blick auf den Petersdom (von der Via della Conciliazione)]]

29.03.2026,

ZDF, 23.45: Tatort Vatikan – Geheimnisvolle Kriminalfälle, Doku, 2026

“Der Vatikan – ein Ort des Glaubens und dunkler Geheimnisse. Ein mysteriöser Mehrfachmord, ein beinahe tödliches Attentat und eine erpresserische Entführung werfen noch immer Fragen auf. Wer steckt hinter den Verbrechen? Die Geheimdienste, die Mafia oder gar der Klerus selbst? Ist es Intransparenz, die Spekulationen befördert, oder hat der Vatikan tatsächlich etwas zu vertuschen? Die Angehörigen der Opfer fordern Gewissheit. 4. Mai 1998. Gegen 21.00 Uhr findet ein Schweizer Gardist drei Leichen in der Dienstwohnung seines Kommandanten. Die Opfer: Alois Estermann, der Kommandant der päpstlichen Elite-Truppe, dessen Ehefrau Gladys und der junge Gardist Cédric Tornay. Alle drei starben durch Pistolenschüsse, doch niemand der Nachbarn hat diese gehört. Die genauen Umstände des Mehrfachmords sind bis heute ungeklärt, auch wenn der Vatikan den Fall nach neun Monaten als Wahnsinnstat von Cédric Tornay zu den Akten legt. Die Mutter des vermeintlichen Mörders, Muguette Baudat, glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Tatsächlich legt eine zweite unabhängige Obduktion der Leiche ihres Sohnes den Verdacht nahe, dass die offizielle Version des Tathergangs so nicht stimmen kann. Manches erinnert an einen anderen Kriminalfall, der den Vatikan einige Jahre zuvor erschüttert hat: die Entführung von Emanuela Orlandi, der damals 15-jährigen Tochter eines Vatikanangestellten. Bis heute ist ihr Schicksal ungewiss. Immer wieder gibt es neue Spuren. Ali A?ca, der Papst-Attentäter von 1981, behauptete, dass Emanuela noch lebe. Die Ex-Geliebte eines Mafiabosses sagte aus, an der Entführung des Mädchens beteiligt gewesen zu sein. Ging es etwa um schmutzige Geschäfte der Vatikanbank? Schon der rätselhafte Tod von Papst Johannes Paul I. nach nur 33 Tagen im Amt wird mit den mafiösen Machenschaften des Finanzinstituts in Verbindung gebracht. Hängen die Fälle möglicherweise zusammen, wie Pietro Orlandi, der Bruder Emanuelas, glaubt? Die Familien der Opfer kämpfen weiter für Wahrheit und Gerechtigkeit.” (prisma.de)

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Giodarno Bruno: das bewegte Leben des Denkers der Renaissance

Bildquelle: Giordano Bruno vor der Inquisitionskommission. Historisierendes Relief von Ettore Ferrari (1848–1929), Von Jastrow - Selbst fotografiert, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1193142

Er war Naturphilosoph, Gotteslästerer aber auch mit seinen Thesen Provokant: Giodarno Bruno. Und er überwarf sich damit nicht nur mit den Katholiken. Seine Gegner lieferten ihn der Inquisition aus und sein Leben endete am 17.2.1600 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen in Rom. Bis 1966 waren noch seine Schriften seitens der Katholischen Kirche verboten. Erst im Jahr 2000 erklärte Johannes Paul II., dass Bruno Unrecht angetan wurde. Auf welt.de gibt es einen kurzweiligen Streifzug durch das bewegte Leben von Giodarno Bruno, dem Denker der Renaissance.

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