“Ich war neunzehn” am 03.02.2026 im MDR

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03.02.2026,

MDR, 23.25: Ich war neunzehn, Kriegsdrama, 1968

“Mit einer Aufklärungseinheit der Roten Armee kommt der 19-jährige Gregor Hecker im April 1945 nach Deutschland. Er war acht, als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Wie ein Fremder fühlt er sich in der einstigen Heimat. Zwiespältig sind seine Begegnungen mit den Deutschen, die er über Lautsprecher aufruft, sich zu ergeben. Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. “Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos”, dröhnt eine junge deutsche Stimme. “Ergebt euch, rettet euer Leben!”. Der, der da ruft, ist Gregor Hecker (Jaecki Schwarz). In der Uniform eines russischen Leutnants der Roten Armee kommt der 19-Jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin. Der Frieden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet – unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten Heimat ist schwer. Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es “die Deutschen” ebenso wenig gibt wie “die Russen”. Als sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko) beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschland mitwirken wird.” (prisma.de)

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Als Hitler sich den Oberbefehl über das Heer griff

Bildquelle: Von Brauchitsch und Adolf Hitler bei einer Führerparade der Wehrmacht in Warschau, 1939, Von Bundesarchiv, Bild 183-2001-0706-501 / Mensing / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5426139

welt.de:
“Am 19. Dezember 1941 entließ Hitler mit Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch den formal höchsten Soldaten des deutschen Heeres. „Das bisschen Operationsführung“ könne er auch machen…”

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Wohin die Rote Armee in Deutschland verschwand

Bildquelle: Sowjetische Artillerie vor Berlin (April 1945), Von Bundesarchiv, Bild 183-E0406-0022-012 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5362315

welt.de:
“Archäologen haben merkwürdige Bodenstrukturen in den Wäldern Brandenburgs untersucht. Es handelt sich offenbar um riesige Lager, in denen Hunderttausende Rotarmisten nach der Kapitulation der Wehrmacht kampierten…”

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“Der sowjetische General, der mit seiner Armee für Hitler kämpfte”

welt.de:
“Der Feind des Feindes ist ein Freund: Rein logisch ist das richtig. Politisch kann derlei jedoch ein Problem werden. Das zeigt ein Streit, der gerade zwischen der Tschechischen Republik und Russland hochkocht….”

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13.03.1990: Massengrab in DDR aus Sowjetzeiten entdeckt.

Bei Neubrandenburg wird ein Massengrab
aus der Zeit der sowjetischen Internierungslager entdeckt.
Erstmals kann ein westdeutsches Fernsehmagazin Einsicht in Akten des Zentralarchivs der Stasi nehmen, Roland Jahn sieht seine Akte zum ersten Mal.

Roland Jahn erinnert sich (Podcast)

Schläge mit Stacheldraht (SPIEGEL 14/1990)

5 Autobahnschlachten kosteten 500.000 Soldaten das Leben

Bildquelle: Von Ilya Kopalin (director) – https://archive.org/details/MoscowStrikesBack, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39049548

Auch mit der 5. Autobahnschlacht 1944 konnte die Rote Armee unter Kommandeur Sokolowski nicht die Deutschen besiegen. Was waren die Gründe für das grandiose Scheitern der Offensiven, falsche Taktik oder Überschätzung ? Warum hielt Stalin trotz der Verluste so lange an Sokolowski fest ? Und warum hießen die Offensiven “Autobahnschlachten” ? Diesen Fragen geht der folgende Artikel nach.

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