„“Über sieben Brücken musst du gehn““: Die bewegende Geschichte einer Hymne.

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„Ein Schriftsteller auf einer Großbaustelle, eine Liebe zwischen Polen und der DDR, ein Film-Song, der nicht erscheinen sollte: Das ist die Geschichte der Karat-Ballade.
Für nicht wenige Ostdeutsche ist das Lied „Über sieben Brücken musst du gehn“ eine Art Hymne. Quasi ein Symbol ostdeutscher Lebensleistung, die eng mit ihrem Leben, ihren Gefühlen und ihrer Sozialisierung verbunden ist. Dagegen sind noch immer nicht wenige „Altbundesbürger“ überrascht, wenn sie erfahren, dass der Hit nicht von Peter Maffay getextet und komponiert wurde…“ (berliner-zeitung.de)

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Vom offenen wie perfiden zum versteckten Antisemitismus in der DDR

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„Antisemitismus hat bekanntlich eine lange Tradition in Deutschland. Trotz der brutalen Verbrechen an Juden und Jüdinnen durch die Nationalsozialisten besteht er bis heute fort, wie das Attentat auf die Synagoge in Halle 2019 beweist. Ganz weg war Antisemitismus eben nie – auch wenn genau das zu DDR-Zeiten behauptet wurde. Die Realität sah anders aus: Enteignungen, staatliche Repressionen und antizionistische Propaganda prägten das Leben der jüdischen Bevölkerung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die Sowjetische Militäradministration eine rigorose Entnazifizierung durch. Tausende ehemalige NSDAP-Mitglieder und NS-Verbrecher wurden enteignet, ihrer Ämter enthoben, in Speziallagern inhaftiert oder zum Tode verurteilt. Damit war die Sache für die sozialistische Führung klar: Faschismus und Antisemitismus, das gibt es bei uns nicht mehr. Doch die DDR wurde diesem Anspruch nicht immer gerecht.

1949 aus der sowjetischen Besatzungszone gegründet, organisierte sich die Deutsche Demokratische Republik nach sowjetischen Vorbild: Gewalteneinheit, Planwirtschaft und antifaschistische Ideologie. Die Eigentumsverhältnisse wurden sozialistisch umgestaltet, „kapitalistisch“ geführte Betriebe und Einrichtungen verstaatlicht und Großgrundbesitzende enteignet. Dementsprechend fand auch keine Rückerstattung geraubten jüdischen Eigentums statt – die Wiederherstellung von Privateigentum wäre schließlich nicht mit dem Prinzip des Volkseigentums zu vereinbaren gewesen….“ (mdr.de)

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75 Jahre DEFA, ein Rückblick auf eine außergewöhnliche Geschichte.

Bildquelle: Kritischer DEFA-Film "Beschreibung eines Sommers" von 1962 mit Manfred Krug, Bundesarchiv, Bild 183-B0114-0008-001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

730 Filme in 46 Jahren, die Geschichte der DEFA ist ein Abriss deutscher Nachkriegsgeschichte. Und sie steht auch für Aufbruch, Auflehnung und Kritik vieler Künstler und Filmemacher am damaligen politischen System der DDR. Somit ist die Geschichte der DEFA  auch Teil des Kulturerbes der DDR.

Mit ihrem ersten Film „Die Mörder sind unter uns“ im Jahre 1946 gelang der DEFA eine sehr kritische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Ihr Repertoire reichte von Filmen mit durchaus kritisch historischem Blick, wie z.B. „Der Untertan“ oder „Jakob der Lügner“ , und Geschichten aus dem Alltag bis hin zu Abenteuer- und Märchenfilmen. Die DDR-Oberen versuchten immer wieder den Filmen den obligatorischen ideologischen Anstrich zu geben. Doch Filmemacher und Schauspieler probierten, sich von diesen Zwängen auf ihre Art zu befreien, z.B. mit so erfolgreichen Streifen wie „Spur der Steine“, „Karla“ und „Solo Sunny“. Bei einigen Streifen schlug die Zensur zu, und so wurden einige Filme auch verboten oder kritische Szenen entfernt.

DEFA-Filme wurden auch außerhalb der DDR bekannt und berühmt, davon zeugen Preise und Auszeichnungen auf großen Filmfestivals und die zahlreichen Fans im In- und Ausland. Obwohl 1992 das Ende der DEFA kam, sind ihre Filme noch heute unter zahlreichen Fans beliebt. Viele ältere DDR-Bürger verbinden die Filme mit ihrer Biographie und so sind noch heute DEFA-Filme beliebt und Teil der Fernsehprogramme.

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Aus der Geschichte der Defa: Die einen sagen Haltung, die anderen sagen Zensur

Bildquelle: DEFA-Logo

berliner-zeitung.de.de:
„Die durch das deutsch-deutsche Kulturabkommen von 1986 möglich gewordene Zusammenarbeit zwischen ZDF und Defa brachte Konflikte, aber auch Früchte hervor…“

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zum Inhalt von „Leute mit Landschaft“

zum Inhalt von „Und die Sehnsucht bleibt“

An der Volkspolizei der DDR scheiterte dieser Film

Bildquelle: DEFA-Logo, Von Hans Klering - DEFA-Prospekt; svg von Lumu (Diskussion), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48482279

berliner-zeitung.de:
„Roland Oehmes Defa-Film „Der radlose Mann“ sollte ein Lustspiel werden. Doch DDR-Beamte fanden das Drehbuch zu skurril. Die Liste an Einwänden nahm kein Ende…“

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„Märchenhaftes, Ernstes und Heiteres aus dem Hause DEFA“

mdr.de:
„Seit Generationen verzaubern DEFA-Märchenfilme Jung und Alt. Aus dem Haus des volkseigenen Filmstudios der DDR stammen 700 Spielfilme, 750 Animationsfilme sowie 2.250 Dokumentar- und Kurzfilme. Gerade um die Weihnachtszeit werden Filmklassiker wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Der kleine Muck“ oder „Das singende, klingende Bäumchen“ gezeigt…“

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