„MDR Zeitreise“ am 11.02.2024 im MDR

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11.02.2024,

MDR, 22.20: MDR Zeitreise, Geschichtsmagazin, D 2021

„Liebe in den Farben der DDR In der achten Klasse war sie dran, die Sexualaufklärung in der DDR. Wer mit wem und wie genau – in der Schule wurde das gelehrt, was die meisten Kinder heute schon im Alter von 10 Jahren bestens erklären können. Waren wir früher ein bisschen prüde? Die Kinder länger Kinder? Oder sind heute alle zu früh dran? Und wie lief das damals beim Klassenfeind im Westen mit der Aufklärung? Die „MDR Zeitreise“ schaut zurück in die Zeit, bevor die Mauer fiel. In „Sex und andere Geheimnisse“ besuchen wir die Aufklärer von einst, schauen, wie es um die Lebensumstände jung Verliebter bestellt war und berichten über die Anfänge der Reproduktionsmedizin. (Senderinfo)“ (tvspielfilm.de)

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„DDR-Witze und der BND“ am 06.02.2024 im MDR

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06.02.2024,

MDR, 22.10: DDR-Witze und der BND, Reportage

„“Keine Bretter für die Laube, für das Auto keine Schraube, für den Arsch kein Klopapier – aber Kosmonauten haben wir.“ Ein politischer Witz made in GDR wie er bis zuletzt Hochkonjunktur hatte. 1977 startet der Bundesnachrichtendienst in Pullach eine sehr spezielle Geheimoperation. Agenten des BND sollen streng konspirativ die Welt der Witze im Arbeiter – und Bauernstaat erfassen und auswerten.

Die erste Witze-Akte erreicht am 11.11.1977 Bundeskanzler Helmut Schmidt mit dem Vermerk „VS-Vertraulich“. Man wählt den karnevalistischen Bezug, für den scheinbar unernsten Gegenstand nachrichtendienstlicher Ermittlungstätigkeit.

Jahrzehntelang ist die Operation „DDR-Witz“ ein Staatsgeheimnis der alten Bundesrepublik. Erst 2009 werden die Witz-Akten frei gegeben. Regisseur Lew Hohmann schaut hinein und rekonstruiert nahezu lückenlos den Witze-Flow Richtung Pullach. Einer der Lieferanten ist die Hauptstelle für Befragungswesen des BND.
“ (tvspielfilm.de)

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35 Jahre lang DDR-Fernsehen: ein wichtiger Teil deutsch-deutscher Geschichte

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„Das Fernsehen hat die Freizeitgestaltung der Menschen beeinflusst wie kaum ein anderes Medium. In der DDR diente es darüber hinaus als Mittel politischer Propaganda.“ (swr.de)

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Katja Hoyer: Diesseits der Mauer

Was ist der Inhalt von „Diesseits der Mauer “ von Katja Hoyer ?

„…Ein bahnbrechender neuer Blick auf das Leben in der DDR

War die DDR ein graues Land voller hoffnungsloser Existenzen? Die renommierte Historikerin Katja Hoyer zeigt in ihrem überraschenden Buch auf profunde und unterhaltsame Weise, dass das andere Deutschland mehr war als Mauer und Stasi.

Die Geschichtsschreibung der DDR wird bis heute vom westlichen Blick dominiert. Mit dem Fokus auf die Verfehlungen der Diktatur wird dabei oft übersehen, dass die meisten der 16 Millionen Einwohner der DDR ein relativ friedliches Leben mit alltäglichen Problemen, Freuden und Sorgen führten. Die Mauer schränkte die Freiheit ein, aber andere gesellschaftliche Schranken waren gefallen.

Katja Hoyer schildert jetzt vierzig Jahre deutschen Sozialismus aus der Sicht derer, die ihn selbst erlebt haben. Dafür führte sie zahlreiche Interviews mit ehemaligen Bürgern der DDR aus allen Schichten. Das Ergebnis ist eine neue Geschichte der DDR, die nichts beschönigt, aber den bisherigen Blick auf die DDR auf ebenso lebendige wie erstaunliche Weise erweitert, präzisiert und erhellt. …“ (amazon.de)

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Mit 10 Geboten für den Staat: Die Jugendweihen in der DDR

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„Für viele Heranwachsende ist die Jugendweihe ein wichtiger Tag. Obwohl es die Jugendweihe schon mehr als 150 Jahre gibt, hat sie in der DDR ihre Blütezeit und wird mit dem Bekenntnis zum sozialistischen Staat sogar zu einer Art Pflichtveranstaltung. Die ersten Jugendweihen finden in der DDR im Jahr 1955 statt. Ab den 1970er-Jahren nehmen fast 90 Prozent aller Achtklässler teil…“ (mdr.de)

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Eiszeit zur Sommerzeit: Vom deutsch-deutschen Zerwürfnis bei Start der Sommerzeit 1980

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„Zeitumstellung – ein Thema, das schon immer heiß diskutiert wurde. Auch im deutsch-deutschen Verhältnis sorgte es seinerzeit für heftige Irritationen. Das erste Mal wurde die Zeit am 6. April 1980 umgestellt, als die DDR die Sommerzeit einführte. Als sie das „Experiment“ aber bereits nach dem ersten Jahr für gescheitert erklärte, löste das eine vorübergehende Eiszeit zwischen den beiden deutschen Staaten aus…“ (mdr.de)

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Vom offenen wie perfiden zum versteckten Antisemitismus in der DDR

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„Antisemitismus hat bekanntlich eine lange Tradition in Deutschland. Trotz der brutalen Verbrechen an Juden und Jüdinnen durch die Nationalsozialisten besteht er bis heute fort, wie das Attentat auf die Synagoge in Halle 2019 beweist. Ganz weg war Antisemitismus eben nie – auch wenn genau das zu DDR-Zeiten behauptet wurde. Die Realität sah anders aus: Enteignungen, staatliche Repressionen und antizionistische Propaganda prägten das Leben der jüdischen Bevölkerung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die Sowjetische Militäradministration eine rigorose Entnazifizierung durch. Tausende ehemalige NSDAP-Mitglieder und NS-Verbrecher wurden enteignet, ihrer Ämter enthoben, in Speziallagern inhaftiert oder zum Tode verurteilt. Damit war die Sache für die sozialistische Führung klar: Faschismus und Antisemitismus, das gibt es bei uns nicht mehr. Doch die DDR wurde diesem Anspruch nicht immer gerecht.

1949 aus der sowjetischen Besatzungszone gegründet, organisierte sich die Deutsche Demokratische Republik nach sowjetischen Vorbild: Gewalteneinheit, Planwirtschaft und antifaschistische Ideologie. Die Eigentumsverhältnisse wurden sozialistisch umgestaltet, „kapitalistisch“ geführte Betriebe und Einrichtungen verstaatlicht und Großgrundbesitzende enteignet. Dementsprechend fand auch keine Rückerstattung geraubten jüdischen Eigentums statt – die Wiederherstellung von Privateigentum wäre schließlich nicht mit dem Prinzip des Volkseigentums zu vereinbaren gewesen….“ (mdr.de)

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Die Hohe Tatra – Alpen-Paradies für DDR-Bürger im Urlaub.

Bildquelle: Von Wojciech Andrijew - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6875054

„Hochgebirgsgipfel, kristallklare Seen, romantische Täler und urige Berghütten – die Hohe Tatra war eines der beliebtesten Reiseziele für die DDR-Bürger in einer Zeit, als die „große weite Welt“ ihnen nicht offen stand. Nach 1989 ging die Zahl deutscher Urlauber im dem „kleinsten Hochgebirge der Welt“ massiv zurück.

„Früher, zu DDR-Zeiten, konnten die Menschen aus Ostdeutschland ja nicht viel verreisen“, sagt Juraj Gantner, Wirt der Berghütte am „Grünen See“, die als die Schönste der Hohen Tatra überhaupt gilt. „Deshalb kamen sie zu uns in die Hohe Tatra. An einem Tag kamen manchmal 1.700 Urlauber allein nur in unsere Hütte, und davon waren gut zwei Drittel aus der DDR…“ (mdr.de)

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Kaffee-Mix: Wie die DDR-Kaffeekrise nicht nur Bürger zur Explosion brachte.

Bildquelle: Von Illustratedjc - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40976014

„Der Deutschen liebstes Heißgetränk war in der DDR schwer politisch. Für die Kaffeekrise 1977 fand das SED-Politbüro eine Lösung, die nur wenigen schmeckte. Ein historisches Lehrstück von Markt und Verbrauchermacht.

DDR-Witze über den „Kaffee-Mix“ waren vielleicht noch bitterer als sein Aroma. Zum Beispiel der: „Was ist der Unterschied zwischen Kaffee-Mix und der Neutronenbombe? Es gibt keinen. Die Tasse bleibt ganz, aber der Mensch geht kaputt.“ Oder auch ganz ohne Ironie: „Er ist das reinste Rattengift.“ Der Unmut der Bürger wogte derart hoch in der „Kaffeekrise“ der DDR 1977, dass sogar das Ministerium für Staatssicherheit Alarm schlug.

Und das kam so: Weil steil steigende Weltmarktpreise die Beschaffung von Kaffeebohnen für die an Devisen arme DDR extrem teuer machten, beschloss das SED-Politbüro am 26. Juli 1977 die Einführung von „Kaffee-Mix“. Der Verschnitt mit nur 51 Prozent Röstkaffee brachte nicht nur die Kaffeetrinker zum Kochen, sondern auch Kaffeemaschinen zur Explosion. Teuerungswellen auf dem Kaffeemarkt gibt es bis heute – erst Anfang 2022 trieb die Furcht vor Ernteausfällen in Brasilien die Preise stark nach oben. Bemerkenswert aber ist die politische Krise, die in der DDR vor nun genau 45 Jahren daraus erwuchs…“ (wiwo.de)

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„Simson“ und „Schwalbe“, immer noch angesagte Retro-Mopeds aus dem Osten.

Bildquelle: Von Max schwalbe - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14864628

Nicht nur in der ehemaligen DDR, auch im „Westen“ erfreuen sich „Simson S50“ und „Schwalbe“ sehr großer Beliebtheit.
Obwohl das letzte SR 50, das Nachfolgemodell der S50, vor 20 Jahren vom Band lief, tuckern immer noch zahlreiche dieser Retro-Mopeds durch die Lande.

Von Waffen bis „Schwalbe“

Vielen wahrscheinlich unbekannt ist die Tatsache, dass das in Suhl produzierende Werk früher Waffen für die preußische Armee und die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg herstellte.
Zwischenzeitlich gehörten auch Automobile und Fahrräder zum Portfolio der Firma.
„Simson & Co.“ konnte sich gut durch die Weltwirtschaftskrise „manövrieren“, da es ab 1925 das Monopol auf die Produktion von Waffen für die Reichswehr bekam und damit unabhängig vom Markt war.
Kurz nach Machtübernahme der Nazis verpachteten die jüdischen Eigentümer Arthur und Julius Simson aus Angst vor Verfolgung ihr Unternehmen an nazitreue Treuhänder.
Ab 1935 wurde den Simsons die Firma komplett enteignet und fortan wurde das Unternehmen durch den Gauleiter Fritz Sauckel unter dem Namen „Gustloff –Werke“ geführt.
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden in Suhl nur noch Kriegswaffen produziert.

Nach dem Krieg beginnt ab 1952 die Blütezeit zunächst für Motorräder des Typs „AWO 425“ und später ab 1955 die für Mopeds „SR 1“.
Mit Einstellung der Fahrrad-und Motorradproduktion ab 1957 bzw. 1962 kann sich der „VEB Fahrzeug- und Gerätewerk Simson Suhl“ nun voll auf die Moped-Produktion konzentrieren.
1964 kommt die „Schwalbe“ auf den Markt . Aber auch „Spatz“ und „Star“ laufen vom Band, haben aber nicht so viel Erfolg wie die „Schwalbe“ , die VESPA des Ostens.
Mit 50 Kubik schafft die Schwalbe schon 60 km/h und entwickelt sich zum guten und universellen Fortbewegungsmittel insbesondere über Land.

„S 50“ und „S 51“ werden Verkaufsschlager.

Mit der „Simson S 50“ konnten ab 1975 nun auch Jugendliche in den Städten begeistert werden. Bis Ende 1991 wurde die S-Reihe, zuletzt mit dem Nachfolgemodellen „S 51“ produziert.
Nach 1992 versucht man sich in Suhl an neueren Modellen und auch an das Aufleben der „Schwalbe“. Fehleinschätzungen, Konstruktionsfehler und sinkende Nachfragen führten zur Insolvenz.

2002 ist dann endgültig Schluss mit der Produktion von Mopeds a la Simson aus Suhl.
Übrigens, wusstest Du, dass man die vor Februar 1991 produzierten S 50/51 trotz Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h mit einem „AM“-Führerschein fahren darf ?
Und mit den Ursprungsmodellen brauchst Du auch nicht zum TÜV.

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„Wisent“, „Boxer“…: Der späte Siegeszug der Jeans in der DDR

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Zumindest durch das SED-Regime war die Jeans in der DDR lange verpönt, war sie doch Ausdruck von Rebellion. Erst in den 80-er Jahren feierte sie ihren Siegeszug in der Republik, allerdings vornehmlich als Eigenproduktion, wie die Marken „Wisent“ oder „Boxer“. Das Tragen von „Westjeans“ wurde weiterhin von den Oberen sehr kritisch gesehen, obwohl diese fleißig weiter für westliche Bekleidungsunternehmen produziert wurden. Nur wer entsprechende „West-Verwandtschaft “ hatte, konnte in den Genuss der Jeans „von drüben“ kommen.

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60 Jahre Pille, vom Meilenstein zum nicht unumstrittenen Verhütungsmittel

Bildquelle: Die Pille Anovlar – 1961, Von Lupus in Saxonia - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77916417

Für die Kirche war sie fast das Werk des Teufels, für viele Frauen wichtiger Teil der Emanzipation, die Pille. Seit 60 Jahren können nun deutsche Frauen mit der lt. Volksmund bekannten „Antibabypille“ selbst frei und ohne Umwege über ihre Sexualität entscheiden.

Insbesondere in Westdeutschland tat man sich sehr schwer in den ersten „Pillenjahren“: Frau musste verheiratet sein und einen guten Draht zu ihrem Arzt haben. Bis 1966 wurde nur ca. 2 % der Frauen die Pille verschrieben, zumeist wenn sie mehr als 3 Kinder hatten und über 30 waren. Erst Ende der 60-er erlebte die Pille im Westen ihren Siegeszug, verstärkt durch die 68er und die Abnahme der ethischen wie medizinischen Vorbehalte der Mediziner.

Die Pille in der DDR war erst 5 Jahre später zu haben, allerdings fand sie dort rasant Verbreitung: Sex war in der DDR kein Tabuthema und gelebte Sexualität weder moralisch noch gesellschaftlich verpönt.

Sowohl die Zahl der Abtreibungen als auch die Zahl der Geburten ging, seit dem die Pille in beiden deutschen Staaten auf dem Markt war, zurück. Heute ist die Pille gleichauf mit den Kondomen das führende Verhütungsmittel in Deutschland. Ein nächster Meilenstein wäre die Pille für den Mann ?

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„Wismut“, die problematische Geschichte des Uranabbaus in der DDR.

Bundesarchiv, Bild 183-R02017 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

„Helden des Sozialismus“ mit ca. 4000 Ost-Mark monatlich waren die „Wismut-Kumpel“. Doch Titel und hohes Salär erkauften sie sich mit Lungenkrebs und Quarzstaublunge.

Seit 1946 baute man in der DDR unter dem Tarnnamen „Wismut“ Uranerz ausschließlich für die Sowjetunion und ihre Atomwaffen und -industrie ab. Im offiziellen Sprachgebrauch war es die „Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut“, kurz SDAG geannt. Wurden anfangs noch Zwangsarbeiter aus der früheren sowjetischen Besatzungszone rekrutiert, so setzte man ziemlich schnell auf Freiwillige mit äußerst lukrativen Angeboten verglichen mit dem „normalen“ DDR-Bürger.

Die DDR-Oberen köderten bis zum Ende der Wismut 1991 auch mit Wohnraum, sehr guter Infrastruktur und für DDR-Verhältnisse einizigartigen Warenangeboten Bergarbeiter und deren Familien in die Region rund um Johanngeorgenstadt. Allerdings ohne Rücksicht auf Boden und Flüsse sowie auf die Gesundheit der Einwohner und den Arbeitsschutz unter Tage.

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Was aus den Hotels des Sozialismus wurde

Bildquelle: Das Grandhotel Berlin, 1987 als eines der bedeutendsten Interhotels eröffnet, Von Mklreg - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2458490

welt.de

„20 Jahre nach dem Mauerfall: Luxus war in der DDR offiziell verpönt. Dennoch leistete sich der Arbeiter-und-Bauern-Staat einige exklusive Hotels als Devisenbringer. Wir stellen fünf dieser Häuser vor, die nach dem Mauerfall unter neuem Namen und Management erfolgreich überlebt haben.“

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Atomkraftwerke in der DDR, Geschichte von Schlamperei und Schweigen

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1990-0221-029 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5347798

Eigentlich sollten 20 Atomkraftwerke in der ehemaligen DDR neben der Braunkohle den Strombedarf decken. Aber nur 2 Kernkraftwerke erlebte die DDR, eins in Rheinsberg und eins in Lubmin bei Greifswald. Mit tatkräftiger Unterstützung der Sowjets ging zunächst 1966 Rheinsberg ans Netz und 1973 das viel „leistungsstärkere“ Kernkraftwerk Lubmin. Trotzdem deckten beide Atomkraftwerke nur 10 Prozent des Gesamtbedarfs ab. Ein wichtiger Grund für den verzögerten Aufbau neuer Reaktorstandorte waren erhebliche Sicherheitsmängel an den Anlagen. Fehlende Prüftechnik und erhebliche Mängel am Material der Brennelemenente stoppten nicht nur weitere Vorhaben, auch die Reparaturen selbst waren echte Herausforderungen zumal die Reaktoren dafür vom Netz mussten und für die ohnehin labile Stromversorgung nicht zur Verfügung standen. Doch es blieben, bei aller „Flickerei“ , die Ängste vor einem Super-GAU. Insbesondere nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl im April 1986 standen die DDR-Oberen beim Thema Sicherheit mit dem Rücken an der Wand. Doch man versuchte in den DDR-Medien zu beruhigen und zu beschwichtigen. Spätestens aber mit Tschernobyl formierte sich auch in der DDR eine Anti-Atomkraft-Bewegung. Mit der Wende kam das Aus für Lubmin und Rheinsberg. Wegen der enormen Kosten einer Umrüstung führte kein Weg an einer Abschaltung und Stilllegung beider Kraftwerke vorbei. Im folgenden Artikel erfahrt Ihr mehr zur Geschichte des Kernkraftwerks Lubmin.

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Kalter Krieg: Gemeinsamer Kampf gegen die Kinderlähmung

Bildquelle: Infografik „DDR frei von Polio“ von 1961, Von Bundesarchiv, Bild 183-84387-0001 / Schulz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5359156

Sputnik V, der Corona-Impfstoff aus Russland, könnte den Kampf gegen die Pandemie unterstützen. Der Artikel von welt.de zeigt Parallelen zu Ereignissen vor nunmehr 60 Jahren auf, als die DDR-Führung der Bundesrepublik 3 Millionen Dosen russischen Impfstoffs gegen Kinderlähmung anbot. Der Artikel beleuchtet zunächst den Wettlauf zwischen Ost und West beim erfolgreichen Kampf gegen die Kinderlähmung und beantwortet die Frage, warum Bonn seinerzeit nicht auf das Angebot aus Ost-Berlin einging.

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Zum Abschied Elefanten – Letzte «Aktuelle Kamera» vor 30 Jahren

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greenpeace-magazin.de:
„Vor 30 Jahren ging ein Stück deutsch-deutscher Mediengeschichte zu Ende: Kurz nach der DDR verschwand auch die «Aktuelle Kamera»…«Das war’s» – mit zwei Worten ging vor 30 Jahren ein Kapitel deutsch-deutscher Mediengeschichte zu Ende. Im Studio des Deutschen Fernsehfunks (DFF) in Berlin-Adlershof verabschiedete sich Sprecher Wolfgang Meyer knapp von den Zuschauern…“

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An der Volkspolizei der DDR scheiterte dieser Film

Bildquelle: DEFA-Logo, Von Hans Klering - DEFA-Prospekt; svg von Lumu (Diskussion), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48482279

berliner-zeitung.de:
„Roland Oehmes Defa-Film „Der radlose Mann“ sollte ein Lustspiel werden. Doch DDR-Beamte fanden das Drehbuch zu skurril. Die Liste an Einwänden nahm kein Ende…“

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Mestlin: Das sozialistische Musterdorf der DDR

Bildquelle: Baumaßnahmen im Jahr 1955, im Vordergrund: das entstehende Kulturhaus, Von Bundesarchiv, Bild 183-38475-0002 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7930425

ndr.de:
„Ein kleiner Ort mit ungewöhnlicher Geschichte: In Mestlin wollte man in der DDR Anfang der 1950er-Jahre zeigen, wie schön der Sozialismus sein kann. Die Regierung hatte ihren Bürgern einen Lebensstandard versprochen, der die kapitalistischen Länder des Westens übertrifft…“

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Das verdrängte Pogrom in Erfurt 1975

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1984-0712-010 / Rainer Weisflog / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5342836

deutschlandfunkkultur.de:
„Die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 gelten als erstes Pogrom gegen Ausländer in Deutschland nach 1945. Doch vor genau 45 Jahren war in Erfurt bereits Vergleichbares geschehen. Die DDR-Medien durften jedoch nicht darüber berichten…“

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So lebten Migrantinnen und Migranten in der DDR

Bildquelle: Vietnamesische Näherinnen in der DDR, Bundesarchiv, Bild 183-1990-0702-001 / Sindermann, Jürgen / CC-BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

tagesspiegel.de:
„Die DDR rühmte sich ihrer Internationalität. Doch Menschen aus Mosambik oder Vietnam, die ins Land kamen, wurde das Leben schwer gemacht. ..“

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Not macht erfinderisch: Der etwas andere Vibrator in der DDR

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„Ideal“ , „Dixette“ , „Komet“ oder „Massinet“ ? : Not macht erfinderisch und so hatten vielen Frauen in der DDR ihren eigenen selbst kreierten Vibrator zu Hause oder teilweise auch immer dabei. Denn im Osten war Sexspielzeug in den Läden nicht erhältlich, im Gegensatz zum Westen. Was ging also in der DDR in Sachen Hilfsmittel zur Selbstbefriedigung  ?

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