“Burgen und Schlösser in Österreich” am 23.03.2026 im BR

Bildquelle: Robert Heilinger, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

23.03.2026,

BR, 22.45: Burgen und Schlösser in Österreich, “Die Schlösser und Herrschaftshäuser im Weinviertel und dem Süden Tschechiens bewohnten einst berühmte Persönlichkeiten und Adelsfamilien. Ob die Familie Liechtenstein oder der Polarforscher Graf Johann Nepomuk Wilczek – jeder ihrer Bewohner gab den historischen Bauten einen ganz eigenen Stil. Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger gelangte im 19. Jahrhundert in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreichen Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute eine beliebte Filmkulisse. Anschließend geht es zu den Häusern der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Der heutige Schlossadministrator ist Hans Huysza, der durch das barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit hergerichtete Liechtenstein-Museum führt. Von Wilfersdorf aus führt die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von hier aus hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Im nahe gelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein, führt die Verwalterin Ivana Holásková durch die neugotische Anlage sowie durch das gusseiserne Gewächshaus. Die filmische Reise geht weiter in den Nordwesten des Weinviertels. Majestätisch thront die Burg Hardegg aus dem 12. Jahrhundert auf einem Felsen über der kleinsten Ortschaft Österreichs. Mit 600 Metern Umfang ist sie eine der größten erhaltenen Wehranlagen Niederösterreichs. Der Burgherr Octavian Pilati lebt hier mit seiner Familie. Der junge Unternehmer führt durch die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage. Schließlich geht es nach Grafenegg. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor führt das Filmteam durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Hier treffen sich unter der künstlerischen Leitung von Rudolf Buchbinder jeden Sommer große internationale Orchester und die besten Solisten aus aller Welt, um mit einem abwechslungsreichen Programm den Sommer musikalisch zu begehen.” (prisma.de)

“Die Schlösser und Herrschaftshäuser im Weinviertel und dem Süden Tschechiens bewohnten einst berühmte Persönlichkeiten und Adelsfamilien. Ob die Familie Liechtenstein oder der Polarforscher Graf Johann Nepomuk Wilczek – jeder ihrer Bewohner gab den historischen Bauten einen ganz eigenen Stil. Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger gelangte im 19. Jahrhundert in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreichen Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute eine beliebte Filmkulisse. Anschließend geht es zu den Häusern der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Der heutige Schlossadministrator ist Hans Huysza, der durch das barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit hergerichtete Liechtenstein-Museum führt. Von Wilfersdorf aus führt die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von hier aus hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Im nahe gelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein, führt die Verwalterin Ivana Holásková durch die neugotische Anlage sowie durch das gusseiserne Gewächshaus. Die filmische Reise geht weiter in den Nordwesten des Weinviertels. Majestätisch thront die Burg Hardegg aus dem 12. Jahrhundert auf einem Felsen über der kleinsten Ortschaft Österreichs. Mit 600 Metern Umfang ist sie eine der größten erhaltenen Wehranlagen Niederösterreichs. Der Burgherr Octavian Pilati lebt hier mit seiner Familie. Der junge Unternehmer führt durch die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage. Schließlich geht es nach Grafenegg. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor führt das Filmteam durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Hier treffen sich unter der künstlerischen Leitung von Rudolf Buchbinder jeden Sommer große internationale Orchester und die besten Solisten aus aller Welt, um mit einem abwechslungsreichen Programm den Sommer musikalisch zu begehen.” (prisma.de)

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Karin Duve: Sisi

Was ist der Inhalt von “Sisi” von Karin Duve ?

“Als Elisabeth (Sisi) durch Heirat zur Kaiserin von Österreich wird, betritt sie eine streng geordnete Welt voll steifer Konventionen und langweiliger Empfänge. Ausbrechen kann sie nur auf ausgedehnten Reisen und bei Aufenthalten auf ihrem ungarischen Schloss Gödöllö. Bei einem Aufenthalt auf Gödöllö lädt Sisi ihre reit- und fechtkundige Nichte Marie Wallersee zu sich ein. Die 18-jährige Marie erliegt schnell dem Charme der kaiserlichen Tante und assistiert ihr nur allzu gerne, wenn diese die leidenschaftliche Reiterin und Femme fatale gibt. Doch bald wirkt auch Marie anziehend auf andere, besonders auf die männlichen Adligen. ” (spiegel.de)

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Allison Pataki: Sisi. Kaiserin wider Willen

Was ist der Inhalt von “Sisi. Kaiserin wider Willen” von Allison Pataki ?

“Der Roman über Sisi – Rebellin ihrer Zeit und große Liebende

Österreich, 1853: Ohne darauf vorbereitet zu sein, wird die junge bayerische Prinzessin Sisi Kaiserin am Hof der mächtigen Habsburger, dem Zentrum der politischen Intrige und feudalen Ränkespiele. Die Ehe mit Kaiser Franz Joseph wird aus Liebe geschlossen, und es gelingt der freien, naturverbundenen Frau, die Zuneigung ihres Volkes zu gewinnen. Doch schon bald muss Sisi sich fragen, wie sie die Rolle der Monarchin erfüllen kann, ohne sich selbst zu verlieren – und ohne die Liebe zu Franz Joseph aufs Spiel zu setzen. Eine epische Geschichte über Macht, Liebe und eine der spannendsten Epochen der Geschichte Europas

»Ein wunderbarer Roman über eine missverstandene Herrscherin, der den rebellischen, glamourösen Geist Sisis heraufbeschwört.« C. W. Gortner, Autor von »Marlene und die Suche nach Liebe« ” (amazon.de)

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Alfred Redl und die größte Spionageaffäre Österreichs .

Bildquelle: Von unbekannt/not known - https://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=1556044, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13564675

Für Sexorgien, Schuldentilgung und seinen homosexuellen Freund benötigte Alfred Redl viel, viel Geld. Spionageaufträge der Feindstaaten Österreichs im Ersten Weltkrieg kamen ihm daher gerade recht. Doch nach mindestens sechsjähriger Spionagetätigkeit flog Redl im Mai 1913 auf und noch kurz vor seiner Verhaftung beging er Suizid.

Die Donaumonarchie machte Redl hauptsächlich für die Niederlage verantwortlich. Seitdem ranken sich Gerüchte und Geheimnisse um die Causa Alfred Redl:
Wurde Redl vielleicht auch von Österreichs Feinden auf Grund seiner Homosexualität erpresst ?
Hat er auch Österreichs Spione verraten ?
Weitere Hintergrundinfos zu Alfred Redl im folgenden Artikel.

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Mit Sex begründete er eine Weltmacht

Bildquelle: Maximilian I. war von 1508 bis 1519 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches

welt.de:
“Seine erste Ehe 1477 war wohl eine echte Liebesbeziehung. Später wurde der Habsburger Maximilian ein Meister darin, Hochzeiten als politisches Mittel einzusetzen. Er selbst soll in späten Jahren stets einen Sarg mitgeführt haben...”

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Warum Österreich gegen Preußens Armee chancenlos war

Bildquelle: Von Georg Bleibtreu (1828–1892) zugeschrieben - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18241027

welt.de:
“Als sich das Machtgefüge in Europa verschob: Das Zündnadelgewehr oder die bessere Führung sollen Preußens Sieg 1866 bei Königgrätz ermöglicht haben. Zwei Historiker finden einen anderen Grund…”

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Heinz Schilling: Karl V.

“Karl V. ist der mächtigste Herrscher seiner Zeit – und der ohnmächtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die große Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten – und sich am Ende gescheitert und gedemütigt aus der Welt zurückzieht in die Einsamkeit der spanischen Estremadura.
Heinz Schillings Biographie befreit Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und führt ihn wieder zurück in seine historische Welt – das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-überseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl spürt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner unterschätzten musischen Seite. Es räumt Karl einen fairen Platz in den Religionskämpfen der Zeit ein und porträtiert ihn als zutiefst religiösen Menschen – hierin Luther ebenbürtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser während seiner Herrschaft nur selten aus dem Militärlager, weil er sich dynastischen und religiösen Zielen verpflichtet fühlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.” (amazon)

Mit dieser Innovation gelang Friedrich dem Großen der entscheidende Sieg

Bildquelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1569973

welt.de:
“Bei Burkersdorf in Schlesien suchte Friedrich der Große im Juli 1762 die Entscheidung. Die Österreicher hatten sich in einem festen Lager verschanzt. Aber mit einer taktischen Neuerung schlugen die Preußen sie in die Flucht…”

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“Eine seltene Gabe bahnte den Habsburgern den Weg zur Großmacht”

welt.de:
“Seinen Zeitgenossen galt Friedrich III. als „Erzschlafmütze“. Dabei legte er die Grundlagen für den Aufstieg der Habsburger. Von seinem Machtwillen zeugen die Schätze, die Forscher jetzt in seinem Grab entdeckt haben…”

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In Wien endet die Herrschaft der Habsburger

vom 10. November 2018, 17:43

welt.de:

“Franz Dinghofer und Karl Seitz als Präsidenten der Provisorischen Nationalversammlung rufen am 12. November 1918 in Wien die Republik Österreich aus. Damit endet die rund 600jährige Herrschaft der Habsburger über das Alpenland…”

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Pöcking: Kaiserin Elisabeth Museum

Bildquelle: Von Immanuel Giel - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4497834

“Das Kaiserin Elisabeth Museum der Gemeinde Pöcking befindet sich im historischen Bahnhof Possenhofen. Dieser Bahnhof wurde von König Ludwig II. von Bayern erbaut und 1865 eröffnet. Kaiserin Elisabeth kam erstmals im Jahre 1869 mit ihrem Salonwagen in Possenhofen an und benutzte den hochherrschaftlichen, reich mit Malerei und Stuck verzierten, Wartesalon um dann mit der Kutsche zum Schloss Possenhofen, direkt am Ufer des Starnberger Sees gelegen, zu fahren. Kaiserin Elisabeth auch Sisi genannt, besuchte sehr häufig das Schloss Possenhofen. Dort verbrachte Sisi in den Sommermonaten mit ihren Eltern Herzogin Ludovika und Herzog Maximilian in Bayern und den Geschwistern eine unbeschwerte Kindheit…” (http://www.kaiserin-elisabeth-museum-ev.de/) mehr