“Mädchen können kein Fußball spielen” am 08.03.2026 im MDR

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Here, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4273418

08.03.2026,

MDR, 22.25: Mädchen können kein Fußball spielen, Doku, 2025

“Es gab eine Zeit, in der Frauen in Deutschland nicht Fußball spielen durften. Männer glaubten, sie könnten Frauen von den Plätzen fernhalten und der DFB verbot ihnen, unter seinem Dach zu spielen, denn “Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand” (DFB 1955). Die Gebärfähigkeit von fußballspielenden Frauen sei gefährdet. “Mädchen können kein Fußball spielen” erzählt von den Pionierinnen des Frauenfußballs, die allen Widerständen trotzten und ihr Spiel machten, von starkem weiblichen Empowerment und Emanzipation auf dem Rasen. Diese Frauen spielten, als der DFB ihnen den Fußball verbot. Sie spielten sich zum ersten offiziell anerkannten Länderspiel gegen die Schweiz 1982. Sie spielten sich schließlich zum internationalen Erfolg. Das alles war mehr als ein sportlicher Wettkampf. Es war ein Ringen um Anerkennung und um Frauenrechte. Eine kulturelle und gesellschaftliche Zeitreise, die weit über den Fußball hinausgeht und zeigt, wie stark patriarchales Verhalten das Leben von Frauen beeinflusst. Es klingt unglaublich, aber bis in den Herbst 1970 verbot der DFB Frauen auf seinen Plätzen das Fußballspielen. In der DDR gab es kein Verbot, doch auch hier sahen sich Fußballerinnen mit Vernachlässigung konfrontiert. Hier wie dort galt Frauenfußball nicht als gleichwertig und ebenbürtig. Der Dokumentarfilm von Torsten Körner begleitet die Protagonistinnen bei ihrem jahrzehntelangen und skurrilen Kampf um Anerkennung. Er erzählt von den Frauen, die trotz des offiziellen Fußballverbots spielten, die Mannschaften gründeten und den Parcours zu den ersten offiziellen Länderspielen in Ost und West bewältigten. Der Film erzählt von Frauen, die trotz aller Hindernisse nie aufgehört haben, den Fußball zu lieben und die Pionierinnen der Spielerinnen von heute waren.” (prisma.de)

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“Ein Herthaner und die Stasi” am 18.02.2026 im RBB

Bildquelle: Die „Plumpe“ 1974 kurz vor ihrem Abriss, Von Andreas Schwarzkopf - File:Berlin_Januar_1974,_Blick_vom_Jugendhotel_Gesundbrunnen,_am_rechten_Bildrand_die_Swinemünder-Brücke.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54453304

18.02.2026,

RBB, 21.00: Ein Herthaner und die Stasi, Doku, 2021

“Seine Leidenschaft begann in den 50er Jahren. Da fuhr er von Berlin-Pankow immer rüber zum Stadion in den Wedding – zur “Plumpe”. Seitdem ist Hertha BSC seine Mannschaft. Doch mit dem Mauerbau kam die Trennung von seiner geliebten Hertha. Helmut Klopfleisch war zur Zeit der deutschen Teilung wohl der größte und engagierteste Fan von Hertha BSC in der DDR. Er reiste regelmäßig zu den Spielen des Vereins im Ostblock – später auch zum FC Bayern und der DFB-Elf – und geriet so ins Visier der Stasi. Fußballfan und Stasi-Chef Erich Mielke persönlich soll Klopfleischs Akte auf dem Tisch gehabt haben. Jahrelang arbeitete das MfS an Zersetzungsmaßnahmen gegen den Hertha-Anhänger und seine Familie. “Ein Herthaner und die Stasi” erzählt eine ungewöhnliche Geschichte von Opposition: Je weniger es dem Fußball-Anhänger Klopfleisch möglich war seine Leidenschaft zu leben, desto mehr begehrte er gegen die staatliche Bevormundung auf und umso größer wurde der Druck auf ihn und seine Familie. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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Ronald Reng: 1974 – Eine deutsche Begegnung

Was ist der Inhalt von “1974 – Eine deutsche Begegnung” von Ronald Reng ?

“Deutschland gegen Deutschland: ein historischer Moment
Selten gibt es Augenblicke in der Geschichte, die wie ein Brennglas wirken. Das einzige Fußballspiel zwischen der DDR und der Bundesrepublik ist ein solcher herausragender, brisanter und zugleich universaler Moment. Als sich am 22. Juni 1974 für neunzig Minuten die Bruderstaaten gegenüberstanden und die DDR durch das Tor von Jürgen Sparwasser den Sieg davontrug, brachte das Ereignis auch Menschen zusammen, die mit dem Fußballspiel an sich wenig zu tun hatten, vom DDR-Dissidenten über den Sohn des Bundeskanzlers bis zum RAF-Terroristen. Anhand ihrer Erinnerungen lässt Ronald Reng an einem einzigen Tag eine ganze Epoche der geteilten Nation lebendig werden: die Siebziger.
‘1974’ ist ein bestechendes Zeugnis gesamtdeutscher Alltagsgeschichte, lange bevor es ein wiedervereinigtes Deutschland geben sollte. ” (spiegel.de)

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Ronald Reng: 1974 – Eine deutsche Begegnung

Was ist der Inhalt von “1974 – Eine deutsche Begegnung” von Ronald Reng ?

“Selten gibt es Augenblicke in der Geschichte, die wie ein Brennglas wirken. Das einzige Fußballspiel zwischen der DDR und der Bundesrepublik ist ein solcher herausragender, brisanter und zugleich universaler Moment. Als sich am 22. Juni 1974 für neunzig Minuten die Bruderstaaten gegenüberstanden und die DDR durch das Tor von Jürgen Sparwasser den Sieg davontrug, brachte das Ereignis auch Menschen zusammen, die mit dem Fußballspiel an sich wenig zu tun hatten. Und sie würden das Leben in beiden deutschen Ländern auf unterschiedlichste Art beeinflussen. Davon erzählt Ronald Reng auf unvergleich fesselnde und kluge Weise. So wird sein Buch »1974« zu einem bestechenden Zeugnis gesamtdeutscher Alltagsgeschichte, lange bevor es ein wiedervereinigtes Deutschland geben sollte.” (amazon.de)

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Fußball-WM 1974: DDR besiegt Weltmeister Bundesrepublik

Bildquelle: Berti Vogts im Laufduell mit Martin Hoffmann, Von Bundesarchiv, Bild 183-N0622-0035 / Mittelstädt, Rainer / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5435533

“…”Es gab dieses Spiel ein einziges Mal in der Geschichte, ist also per se schon ein großes Ereignis: Bundesrepublik gegen DDR“, sagt der Autor Roland Reng, der nun ein Buch über dieses Spiel und das Jahr 1974 geschrieben habt. “Es war eine spannende Zeit, eine zwischenstaatlich spannende Zeit. Es gab zum ersten Mal eine Entspannungspolitik zwischen den beiden Staaten. Gleichzeitig war es in der Bundesrepublik eine aufgewühlte Zeit, hochpolitisiert. 91% Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl, das gab es nie mehr wieder. Und in der DDR fand in dieser Zeit der einzige Machtwechsel statt in der Geschichte des Staates: von Ulbricht zu Honecker.”…(daserste.de)

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Kicken gegen das Vorurteil

Bildquelle: UEFA Women’s Cup-Finale 2005 in Potsdam, Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Hedavid als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). - Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=162891

deutschlandfunkkultur.de:
“Vor 50 Jahren hob der DFB das Verbot des Frauenfußballs auf. Zwar kämpfen nun bereits schon sehr lange auch Damen-Mannschaften im offiziellen Spielbetrieb, doch bis heute sehen sich die Frauen und ihre Teams Klischees ausgesetzt…”

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08.07.1990: Deutschland wird Fußball-Weltmeister.

Bildquelle: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Gespannt verfolgen Millionen Deutsche das Finalspiel der deutschen Mannschaft gegen Argentinien. Durch ein Tor von Andreas Brehme, das auf Grund eines Foulelfmeters gegeben wurde, holt sich Deutschland den WM-Titel in Italien. Der WM-Sieg wird überall in Deutschland kräftig gefeiert und die Deutschen in Ost und West liegen sich in den Armen.

Helden wie wir (SPIEGEL Geschichte)

 

zu den Sendungen der Tagesschau vom Juli 1990

“Im Café Gisela gründeten elf Rebellen den FC Bayern”

welt.de:
“Der FC Bayern feiert 120. Geburtstag. Entstanden ist der Klub aus einem Streit in einem Gasthaus. Als elitär galt der Verein schon früh: Bis zum Jahr 1908 durften nur Abiturienten Mitglied werden…”

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