“Der Überläufer” am 20.03.2026 im 3SAT

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20.03.2026,

3SAT, 20.15: Der Überläufer, Kriegsdrama, 2020

“1944: Im letzten Kriegssommer macht sich der Wehrmachtsoldat Walter Proska aus Lyck in Masuren auf den Weg vom Heimaturlaub zurück an die Ostfront. Im Zug begegnet er der jungen Polin Wanda. Wanda deponiert im Waggon eine Bombe. Proska kann die Sprengladung zwar beseitigen, doch der Zug fährt auf eine von Partisanen gelegte Mine und explodiert. Proska überlebt, befreit sich aus den Trümmern und wird von einem Trupp deutscher Soldaten aufgegriffen. Er wird ihrer kleinen Einheit zugeteilt, die in den Sümpfen von Rokitno die Bahnstrecke überwachen soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat. Ein verlorener Posten. Das Kommando führt Willy Stehauf, ein versoffener Unteroffizier, der seine Männer mit menschenverachtenden Spielchen schikaniert. Dessen ständige Erniedrigungen, die Angriffe der Partisanen und die endlosen Streifzüge durch die mückenverseuchten Sümpfe treiben die Soldaten mehr und mehr in den Wahnsinn. Im Lager “Waldesruh” freundet sich Proska mit dem Studenten Wolfgang Kürschner an. Nachdem Stehauf den Dorfpfarrer ermordet hat, fordert Kürschner Proska auf, sich dem Gehorsam zu verweigern und gemeinsam mit ihm zu den Partisanen überzulaufen. Allein auf Patrouille begegnet Proska der Partisanin Wanda wieder. Sie geben sich in den Wirren des Krieges für einen kurzen Augenblick ihren leidenschaftlichen Gefühlen hin und verlieben sich ineinander. Als die Partisanen das Lager stürmen und die Deutschen abführen, schenkt Wanda ihrem Geliebten die Freiheit.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte: Breslau” am 18.03.2026 im RBB

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18.03.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte: Breslau, Doku, 2024

“Es gibt wohl kaum einen Ort, der mehr über das Verhältnis zwischen Polen und Deutschen erzählt als Wroc?aw an der Oder und die bewegte Geschichte dieser Stadt. Fünf Flüsse und unzählige Kanäle sind die stummen Zeugen eines tiefgreifenden Wandels: Als Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesiens ist Breslau lange eines der wichtigsten kulturellen Zentren des deutschen Reiches. Hier entsteht eine der größten jüdischen Gemeinden – prägend für die Stadt. Doch mit dem Nationalsozialismus endet die Geschichte des deutschen jüdischen Lebens in Breslau. Aleksander Gleichgewicht und seine Frau Bente Kahan setzen sich seit den 1990-er Jahren dafür ein, die Geschichte jüdischen Lebens in Wroc?aw zu bewahren. Dabei entdecken sie immer wieder Verborgenes. Auch Alan Weiss ist auf der Suche: Der promovierte Literaturwissenschaftler geht auf den unzähligen verwahrlosten deutschen Friedhöfen den Geschichten derer nach, die hier begraben wurden. Mit seiner Initiative “Breslau von unten” legt er nicht nur die alten Grabsteine frei und restauriert sie, sondern erkundet die Lebenswege der ehemaligen deutschen Bewohner. In ihren Schicksalen entdeckt er Alltägliches, Tragisches und immer etwas Geheimnisvolles. Als Sigrid Schulze 1935 in Breslau geboren wird, sind die Nationalsozialisten bereits an der Macht. Mit zwölf Jahren muss Sigrid zusammen mit ihrer Mutter, wie alle Deutschen, Breslau verlassen. Potsdam wird ihre Heimat, hier geht Sigrid Schulze später zur Schule. Was ihnen und den anderen Vertriebenen in Schlesien widerfahren ist, gehört nicht zum kollektiven Erinnern in der DDR, sondern bleibt lange ein Tabu. Alan Weiss begibt sich anhand von Fotos und Unterlagen, die Sigrid Schulze bewahren konnte, auf Spurensuche in Wroc?aw. Als aus Breslau 1945 Wroc?aw wird, sollen hier vor allem Polen leben. Auch sie mussten ihre Heimat verlassen und stehen vor einer Trümmerwüste, in der sie heimisch werden sollen. Karolina Kuszyk, polnische Autorin und Übersetzerin, entdeckt die Geschichten dieser zwangsumgesiedelten Polen und ihren Umgang mit dem verborgenen Erbe der Deutschen. Lange Zeit sitzen die polnischen Bewohner quasi auf gepackten Koffern, denn die Angst unter ihnen ist groß, ob und wie lange dieser Ort polnisch bleiben würde. Heute präsentiert sich die ehemalige Hauptstadt Schlesiens und viertgrößte Stadt Polens stolz und geschichtsbewusst. Der Film sucht nach Spuren der jüdischen, polnischen, deutschen und schlesischen Geschichte Breslaus und erkundet alte und neue Geheimnisse in Wroc?aw, der Stadt an der Oder.” (prisma.de)

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Bettina Storks: Die Schwestern von Krakau

Was ist der Inhalt von “Die Schwestern von Krakau” von Bettina Storks ?

“Als Édiths Vater Simon Mercier 2016 in Paris stirbt, erfährt die 53-Jährige völlig überraschend von ihren deutsch-polnischen Wurzeln. Anscheinend war Simon ein angenommenes Kind, dessen jüdischer Vater Opfer der großen Razzia im Juli 1942 wurde. Doch wie ist Simon in die Familie Mercier gekommen und was geschah mit Simons Mutter Helene? Als Édith ihre Großcousine Tatjana in der Nähe von Stuttgart ausfindig macht, suchen die Frauen gemeinsam nach Antworten und beginnen, ein jahrzehntelanges Schweigen zu durchbrechen. Wie hat Helenes Schwester, Tatjanas Großmutter Lilo, damals im von Deutschen besetzten Polen gelebt? In Krakau stoßen sie auf eine Apotheke, die nicht nur für Lilo eine zentrale Rolle gespielt hat, sondern auch für den jüdischen Widerstand.

In deiner Audible-Bibliothek findest du für dieses Hörerlebnis eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.
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Sie berichtet als Erste vom deutschen Überfall auf Polen

vom 13. Januar 2017, 23:09

welt.de:

“Die Journalistin Clare Hollingworth berichtete 1939 als Erste von deutschen Panzern an der Grenze und informierte die britische Botschaft über deren Angriff. Jetzt starb sie im Alter von 105 Jahren.Sie berichtet als Erste vom deutschen Überfall auf Polen…”

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10.03.1990: Ab sofort sind innerdeutsche Flüge möglich.

Ab sofort sind innerdeutsche Direktflüge möglich.
Bisher musste die Lufthansa Umwege über Dänemark und die Tschechoslowakei fliegen.
Polen will nach den Worten von Staatspräsident Jaruzielski nun nicht mehr ständig an den 2+4-Gesprächen beteiligt sein, sondern nur noch hinzugezogen werden, wenn es um polnische Belange geht.

Tausende von Übersiedlern drücken sich vor der Unterhaltspflicht… (SPIEGEL 11/1990)

zu den Sendungen der Tagesschau vom März 1990

26.01.1934: Deutsch-polnischer Nichtangriffspakt wird unterzeichnet.

Bildquelle: Hans-Adolf von Moltke, Józef Pi?sudski, Joseph Goebbels und Józef Beck (1934), Von Bundesarchiv, Bild 183-B0527-0001-293 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5432340

Reichsaußenminister Konstantin von Neurath und der polnische Botschafter Jozef Lipski unterzeichnen in Berlin den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt.

Hintergrund (LeMo)