“Mädchen können kein Fußball spielen” am 08.03.2026 im MDR

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08.03.2026,

MDR, 22.25: Mädchen können kein Fußball spielen, Doku, 2025

“Es gab eine Zeit, in der Frauen in Deutschland nicht Fußball spielen durften. Männer glaubten, sie könnten Frauen von den Plätzen fernhalten und der DFB verbot ihnen, unter seinem Dach zu spielen, denn “Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand” (DFB 1955). Die Gebärfähigkeit von fußballspielenden Frauen sei gefährdet. “Mädchen können kein Fußball spielen” erzählt von den Pionierinnen des Frauenfußballs, die allen Widerständen trotzten und ihr Spiel machten, von starkem weiblichen Empowerment und Emanzipation auf dem Rasen. Diese Frauen spielten, als der DFB ihnen den Fußball verbot. Sie spielten sich zum ersten offiziell anerkannten Länderspiel gegen die Schweiz 1982. Sie spielten sich schließlich zum internationalen Erfolg. Das alles war mehr als ein sportlicher Wettkampf. Es war ein Ringen um Anerkennung und um Frauenrechte. Eine kulturelle und gesellschaftliche Zeitreise, die weit über den Fußball hinausgeht und zeigt, wie stark patriarchales Verhalten das Leben von Frauen beeinflusst. Es klingt unglaublich, aber bis in den Herbst 1970 verbot der DFB Frauen auf seinen Plätzen das Fußballspielen. In der DDR gab es kein Verbot, doch auch hier sahen sich Fußballerinnen mit Vernachlässigung konfrontiert. Hier wie dort galt Frauenfußball nicht als gleichwertig und ebenbürtig. Der Dokumentarfilm von Torsten Körner begleitet die Protagonistinnen bei ihrem jahrzehntelangen und skurrilen Kampf um Anerkennung. Er erzählt von den Frauen, die trotz des offiziellen Fußballverbots spielten, die Mannschaften gründeten und den Parcours zu den ersten offiziellen Länderspielen in Ost und West bewältigten. Der Film erzählt von Frauen, die trotz aller Hindernisse nie aufgehört haben, den Fußball zu lieben und die Pionierinnen der Spielerinnen von heute waren.” (prisma.de)

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“Hannah Arendt – Denken ist gefährlich” am 08.03.2026 im HR

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Young-Bruehl, Elisabeth Yale University Press Hannah Arendt: For Love of the World ISBN: 978-0-300-10588-9., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73609659

08.03.2026,

HR, 20.20: Hannah Arendt – Denken ist gefährlich, Doku, 2025

“Dokumentarfilm über das furchtlose Leben der wichtigsten politischen Denkerin des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt und ihre Analyse der politischen Verhältnisse. Eindrückliche Archivbilder erzählen von einem selbstbestimmten Leben zwischen Weimarer Republik und Vietnamkrieg. Arendts Worte, gesprochen von Nina Hoss, warnen mit erschreckender Aktualität vor dem Erstarken autoritärer Systeme. Aktivistin, Medienstar, Denkerin “ohne Geländer” – Hannah Arendt ist berühmt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der “Banalität des Bösen”. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens, entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten – vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg. Menschen, die sie kannten, zeichnen das Bild einer ebenso furchtlosen wie lebensfrohen Frau. Originalmitschnitte von Arendt und Zitate aus ihren Büchern und Briefen, gesprochen von Schauspielerin Nina Hoss, zeugen von einem einzigartig selbstbestimmten Leben. Ein Film über die erstaunliche Weitsicht einer politischen Denkerin bis in die Gegenwart und die Schwierigkeit und Schönheit, im Angesicht des Abgrunds Haltung zu bewahren.” (prisma.de)

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“Das Massaker von Katyn” am 04.03.2026 im ARTE

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04.03.2026,

ARTE, 20.15: Das Massaker von Katyn, Kriegsdrama, 2007

“Das Meisterwerk von Andrzej Wajda – oscarnominiert als bester fremdsprachiger Film – beleuchtet eines der verdrängten Kapitel des Zweiten Weltkriegs: die Ermordung von rund 22.000 polnischen Offizieren und weiteren Kriegsgefangenen durch die sowjetische Geheimpolizei im Frühjahr 1940. Jahrzehntelang wurde diese Tragödie vertuscht, die Wahrheit durch Propaganda und politische Interessen verwischt. Wajda, dessen Vater selbst in Katyn ermordet wurde, erzählt die Geschichte aus der Perspektive der Hinterbliebenen – Ehefrauen, Mütter, Schwestern -, die zwischen Hoffnung und Verzweiflung um Gewissheit ringen. Der Film “Das Massaker von Katyn” verwebt persönliche Schicksale mit der großen historischen Lüge und zeigt, wie die Manipulation von Fakten ganze Generationen prägte. Im April 2025 erinnerte Polens Ministerpräsident Donald Tusk angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an Katyn als Mahnung vor den Gefahren von Desinformation und staatlicher Gewalt. Wajdas Werk wird so zu einem zeitlosen Appell für Wahrheit und Verantwortung – gestern wie heute. “Das Massaker von Katyn” ist nicht nur ein historisches Drama, sondern eine Warnung vor der Macht der Geschichtsfälschung in einer Welt, in der Faktenverdrehung erneut zur Waffe wird. Ein Film, der die Frage stellt: Wie lange kann eine Gesellschaft mit verdrängter Geschichte leben – und was bedeutet das für unsere Gegenwart?” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 04.03.2026 im RBB

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04.03.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte, Berlin, Kulturbrauerei

“Seit Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt sich Berlin mit rasantem Tempo zu einem Zentrum der Bierindustrie. Es herrscht Aufbruchstimmung im Braugewerbe. Vor allem im Nordosten, unmittelbar vor den alten Toren der Stadt, schießen Brauereien wie Pilze aus dem Boden. Mit dem technischen Fortschritt und der Industrialisierung des Brauwesens beginnt der Aufstieg Berlins zur weltweit führenden Brauereimetropole. Legendäre Brauereien wie der spätere Weltmarktführer Schultheiss oder auch der einstige königlich preußische Hoflieferant Bötzow, die Königstadtbrauerei und die gegenüberliegende bayrische Pfefferberg-Brauerei prägen die Entstehung des späteren Bezirks Prenzlauer Berg. Bier beherrscht hier das Leben und ist Nahrungsmittel, seine Herstellung und sein Genuss gehören zum Alltag. Kneipen, Kutscher, Kutschen und riesige Biergärten bestimmen das Straßenbild. Der Geruch der Bierwürze hängt immer in der Luft. Die Dokumentation erzählt von der fast vergessenen Geschichte der einstigen Biermetropole Berlin und ihrer stolzen Bierburgen. Vom Aufstieg und Niedergang der einst mächtigen Bierbranche, die die Stadt nachhaltig prägte. Von heftigen Arbeitskämpfen der Mälzer und Böttcher, von Heinz Rühmann, der während des Bombenhagels 1944 noch im UFA Kino Königstadt seine Feuerzangenbowle-Premiere feierte, von der Schultheissbrauerei als NS-Musterbetrieb, von Zwangsarbeitern und erbitterten Kämpfen um die “Festung Berlin” in der heutigen Kulturbrauerei und vielem mehr. Es ist die Verbindung von großer Politik und Bierseligkeit, die sich in der Geschichte der Brauereien Berlins spiegelt. Die alten Brauereiareale liegen heute wie stumme Zeugen einer untergegangenen Zeit im Zentrum des hippen Szenebezirks.” (prisma.de)

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“Avus – Rennstrecke und Legende” am 05.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Bundesarchiv, B 145 Bild-P016402 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5474500

05.03.2026,

ARTE, 20.55: Avus – Rennstrecke und Legende, Doku, 2021

“1921 wurde die Avus eröffnet: Die jeweils etwa zehn Kilometer langen Geraden wurden durch zwei Kehren verbunden. Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, die die Entwicklung des Automobils in Deutschland vorantreiben sollte. Von Anfang an gab es jedoch auch Kritik. Bei Regen verwandelte sich die Avus in eine glatte, gefährliche Rutschbahn. Schon die ersten Rennen in den 20er Jahren forderten zahlreiche Todesopfer. Für die Nationalsozialisten wurde die Avus zum Symbol deutscher Überlegenheit. Und sie wurde durch eine gigantische Steilkurve ergänzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Berlin schnell, die Avus wieder als Veranstaltungsort für die Massen zu aktivieren. Die 50er Jahre erinnerten wieder an alte Glanzzeiten. Doch die Probleme der Strecke blieben: Die Steilkurve forderte immer wieder Opfer, wie den Franzosen Jean Behra, der 1959 tödlich verunglückte. Dieses Rennwochenende bildete eine Zäsur in der Geschichte der Rennstrecke. In den folgenden Jahren stand die Avus weiter in der Kritik: Sie war einfach zu gefährlich. 1967 kam dann das Aus für die Steilkurve, Rennen gab es aber weiterhin – mit tragischen Unfällen. Doch die Avus war für viele Berliner immer auch ein Symbol der Freiheit: Nach der mühsamen Durchquerung der DDR konnte man sich zu Zeiten der deutschen Teilung ohne Tempolimit in die Innenstadt von West-Berlin bewegen. Heute ist die Avus – die erste Straße der Welt, die ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten war – noch immer in der Erinnerung ihrer Fans lebendig: Rennstrecke und Legende.” (prisma.de)

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“Käthe Kruse” am 06.03.2026 im 3SAT

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06.03.2026,

3SAT, 20.15: Käthe Kruse, Biographie, 2015

“Auf der Premierenfeier ihres Debüts lernt die Berliner Schauspielerin Katharina Simon den bekannten Bildhauer Max Kruse kennen und lieben. Ihre wilde Ehe gilt als skandalös. Auch wirkt sie sich negativ auf den Verkauf der Kunst aus. Auf Max’ Wunsch zieht Käthe in die Künstlerkolonie Monte Verità im Tessin. Ein Wendepunkt in Käthes Leben: Sie stellt ihre erste Puppe mit natürlichem Kindergesicht her – die Käthe-Kruse-Puppe ist geboren. Was folgt, ist nicht nur die Chronik eines beispiellosen Erfolgs, sondern auch die bewegende Geschichte einer Frau, die sich von gängigen Wertvorstellungen emanzipiert und zu einer der herausragendsten Unternehmerinnen des 20. Jahrhunderts wird.” (prisma.de)

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“Pompeji” am 07.03.2026 im ARTE

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07.03.2026,

ARTE, 20.15: Pompeji, Doku, 2025

“Pompeji, 79 nach Christus: Als der Vesuv ausbricht, wird die antike Handelsstadt unter Asche und Bimsstein begraben. Bis heute, fast 2.000 Jahre nach der Katastrophe, gelingen Archäologen sensationelle Funde, die Einblicke geben in die Schrecken der letzten Stunden und den Alltag der Bewohner Pompejis. Nach der Erforschung florierender Gewerbebetriebe – einer Bäckerei und einer Wäscherei – richtet sich der Fokus der Grabungen auf ein prächtiges Anwesen in unmittelbarer Nähe. Abseits der einst belebten Straßen legen die Forscher eine luxuriöse Villa frei, die vermutlich einem einflussreichen Lokalpolitiker gehörte. Die Funde erlauben Einblicke in das verschwenderische Leben der pompejanischen Elite, das in scharfem Kontrast zu den Lebensbedingungen der versklavten Arbeiter in der nahe gelegenen Bäckerei steht. Zu den spektakulären Entdeckungen zählen außergewöhnliche Fresken in einem Bankettsaal sowie beeindruckende Mosaikfußböden – Relikte, die ebenso wie die gut erhaltene Feinkeramik die prunkvollen Gelage der Hausherren lebendig werden lassen. Die bewegendsten Entdeckungen gelingen in einem kleinen Nebenraum: der Leichnam einer Frau, die in einem Beutel kostbare Perlenohrringe und Goldmünzen bei sich trug. Als die Grabung fortschreitet, stößt das Team auf ein zweites Opfer: einen Mann, der unter einem eingestürzten Mauerstück begraben wurde. Wer waren diese Menschen? Warum blieben sie zurück, während so viele andere flohen?” (prisma.de)

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“Fliegerstadt Laucha – 100 Jahre Luftsport” am 03.03.2026 im MDR

Bildquelle: Tilman2007, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

03.03.2026,

MDR, 21.00: Fliegerstadt Laucha – 100 Jahre Luftsport, Doku, 2024

“Ein In der Fliegerstadt Laucha im Burgenlandkreis nähert sich ein besonderes Jubiläum. Rund 100 Jahre ist es her, dass die frühen Luftpioniere die weinbewachsenen Hänge an der Unstrut für das Segelfliegen entdeckten. Seltene Filmaufnahmen zeigen die Piloten von damals. Nach erfolgreichem Flug über die Unstrut wird das Fluggerät mit dem Floß zurück über den Fluss gesetzt und dann per Muskelkraft den Berg hinaufgezogen. Noch heute ist der Flugplatz Laucha ein deutschlandweit bekannter Hotspot der Luftsportszene. Gleitschirme, Drachen, Segelflieger, Kunstflieger, Modellflieger – alle finden hier ideale Aufwindbedingungen. Um sicher und mit möglichst wenig Risiko zu fliegen, brauche man vor allem Respekt vor dem Sport, sagt die Fluglehrerin Sarah St. Clair. Sie ist für das Fliegen aus Hessen nach Sachsen-Anhalt gezogen und verbringt nun jede freie Minute auf dem Flugplatz, um hier dem Pilotennachwuchs das Fliegen beizubringen. Ihr Flugschüler Albert ist gerade einmal 16 Jahre alt und übt fleißig, um irgendwann ganz alleine in der Thermik kreisen zu können. So wie er haben hier in Laucha Generationen vor ihm bereits das Fliegen gelernt. Statt wie heute auf Augenhöhe, früher mit viel Drill und Disziplin. Denn der Flugplatz hat auch ein dunkles Kapitel. Die Nazis bauten hier eine Reichssegelflugschule und bildeten den Nachwuchs für die Bomber und Jagdflieger aus. Nach dem Krieg übernahm die GST, die Gesellschaft für Sport und Technik, das Gelände. In der DDR gehörte die vormilitärische Ausbildung zum Segelfliegen dazu. Zeitzeuge Klaus Garbe erinnert sich an dieses Kapitel der Fliegerei in Laucha. Der 80-Jährige ist noch heute im Luftsport aktiv. Einmal im Jahr ist er mit seiner Antonov2 und den Merseburger Fallschirmspringern in Laucha bei den Flugtagen zu Gast, wenn der Flugplatz Tür und Tor für das Publikum öffnet. Hier kann der Luftsport in all seinen Facetten bestaunt werden. In den 70er Jahren war Klaus Garbe als Flugzeugmechaniker in Laucha stationiert. Das war einige Jahre bevor das Fliegen in Laucha komplett verboten wurde. Fluchtversuche mit Segelflugzeugen wurden befürchtet. Trotz Verbot wollten sich einige wenige Abenteurer nicht vom Fliegen abhalten lassen. Bäckermeister Thilo Schwarz baute sich mit Hilfe eines polnischen Bauplans einen Drachenflieger und flog heimlich an den Hängen im Unstruttal. Bis ihm die Stasi auf die Schliche kam. Erst im März 1990 durfte er das erste Mal ganz offiziell in Laucha starten. Als das Flugverbot aufgehoben und der Flughang feierlich eingeweiht wurde, kamen tausende Besucher nach Laucha um das Spektakel am Himmel zu bewundern. Auch eine junge Reporterin des DDR-Fernsehens war damals dabei: Maybrit Illner. Sie beweist Mut und fliegt im Starkwind im Tandemdrachen an der Lauchaer Hangkante über den Weinbergen. Diese und andere Geschichten erzählt Autor Ben Arnold aus der Fliegerstadt Laucha.” (prisma.de)

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“Der inszenierte Mord” am 02.03.2026 im ARTE

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02.03.2026,

ARTE, 20.15: Der inszenierte Mord, “In den 80er Jahren erhält ein obskurer französischer Dienst einen Auftrag: Die deutsche Terroristin Birgitt Haas soll aus dem Weg geräumt werden, wobei ihr Tod den Anschein eines privaten Unglücks haben soll. Um diese Mission kümmert sich ein Team um den Agenten Athanase, vor kurzem verstärkt durch den jungen, ehrgeizigen Agenten Colonna. Von ihm stammt die Idee, wie die als Nymphomanin dargestellte Haas beseitigt werden soll: Ein Lockvogel soll die Terroristin verführen und ihren Tod sozusagen orchestrieren. Der politische Mord wäre somit als Affekthandlung vertuscht; weder die Medien noch die Justiz würden Verdacht schöpfen. Als Colonnas nützlicher Idiot soll Charles-Philippe Bauman dienen, er scheint auf den Auftrag zugeschnitten. Bauman wurde kürzlich von seiner Frau verlassen und auch seine Stelle wurde ihm gekündigt. Er hat Selbstzweifel im Überfluss. Der Eifer seines Neuzugangs Colonna weckt bei Athanase Bedenken, daher übernimmt es der Chef höchstpersönlich, den Kontakt zum ahnungslosen Bauman aufzubauen. Alles läuft wie geplant: Als Bauman unter dem Vorwand seiner Deutschkenntnisse eine Stelle als Handelsvertreter in München angeboten wird, nimmt er sofort an. Dort haben die allgegenwärtigen Spione ein leichtes Spiel, den Unglücksraben und die charmante, aber einsame Birgitt Haas zusammenzuführen. Je näher die Nacht des geplanten Mordes rückt, desto heftiger werden Athanases Gewissensbisse. Vor allem als herauskommt, dass Colonnas Wahl nicht zufällig auf Bauman gefallen ist, sondern von privaten Interessen geleitet war. Wenn schon Birgitt Haas liquidiert werden muss, setzt Athanase nun alles daran, dass der verliebte Bauman überlebt …” (prisma.de)

“In den 80er Jahren erhält ein obskurer französischer Dienst einen Auftrag: Die deutsche Terroristin Birgitt Haas soll aus dem Weg geräumt werden, wobei ihr Tod den Anschein eines privaten Unglücks haben soll. Um diese Mission kümmert sich ein Team um den Agenten Athanase, vor kurzem verstärkt durch den jungen, ehrgeizigen Agenten Colonna. Von ihm stammt die Idee, wie die als Nymphomanin dargestellte Haas beseitigt werden soll: Ein Lockvogel soll die Terroristin verführen und ihren Tod sozusagen orchestrieren. Der politische Mord wäre somit als Affekthandlung vertuscht; weder die Medien noch die Justiz würden Verdacht schöpfen. Als Colonnas nützlicher Idiot soll Charles-Philippe Bauman dienen, er scheint auf den Auftrag zugeschnitten. Bauman wurde kürzlich von seiner Frau verlassen und auch seine Stelle wurde ihm gekündigt. Er hat Selbstzweifel im Überfluss. Der Eifer seines Neuzugangs Colonna weckt bei Athanase Bedenken, daher übernimmt es der Chef höchstpersönlich, den Kontakt zum ahnungslosen Bauman aufzubauen. Alles läuft wie geplant: Als Bauman unter dem Vorwand seiner Deutschkenntnisse eine Stelle als Handelsvertreter in München angeboten wird, nimmt er sofort an. Dort haben die allgegenwärtigen Spione ein leichtes Spiel, den Unglücksraben und die charmante, aber einsame Birgitt Haas zusammenzuführen. Je näher die Nacht des geplanten Mordes rückt, desto heftiger werden Athanases Gewissensbisse. Vor allem als herauskommt, dass Colonnas Wahl nicht zufällig auf Bauman gefallen ist, sondern von privaten Interessen geleitet war. Wenn schon Birgitt Haas liquidiert werden muss, setzt Athanase nun alles daran, dass der verliebte Bauman überlebt …” (prisma.de)

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“Aufstand im Bordell – Frauenhandel um 1900” am 03.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von StefanLudwig27 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=136710571

03.03.2026,

3SAT, 22.25: Aufstand im Bordell – Frauenhandel um 1900, Dokudrama, 2024

“November 1906: Bordellbesitzerin Regine Riehl wird vom K. k. Landesgericht Wien zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Sie hat junge Prostituierte eingesperrt, ausgebeutet und misshandelt. Eine von ihnen, Marie König, hat den Aufstand gewagt und sich einem Journalisten anvertraut. Seine Veröffentlichungen lösen einen Skandal aus, der die Wiener Gesellschaft erschüttert und ihre Doppelmoral offenbart. Zugleich werfen Marie Königs Enthüllungen ein scharfes Licht auf die Abgründe des weltweiten Prostitutionsgeschäfts des Fin de Siècle. Der bewegende Film von Stefan Ludwig spannt den Bogen von Wien über Hamburg bis Buenos Aires. Eine hochkarätig besetzte österreichische Koproduktion mit Maria Hofstätter in der Rolle von Regine Riehl, Alice Prosser als Marie König und Markus Schleinzer als Richter Feigl. Redaktionshinweis: Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zeigt 3sat vom 3. bis zum 9. März in Dokumentarfilmen und Dokumentationen die Lebenswirklichkeit von Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 03.03.2026 im HR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

03.03.2026,

HR, 22.30: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 04.03.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-R52689 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

04.03.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Berlin, Potsdamer Platz

“Er ist einer der berühmtesten Plätze Berlins und für Touristen ein Magnet: Sie suchen hier einen Hauch von Manhattan in der deutschen Hauptstadt. Wenn sie genau hinschauen, finden sie die Spuren einer sehr wechselvollen Geschichte. Der Potsdamer Platz war einst das Aushängeschild Berlins als Weltstadt. Mondänität, Amüsierlust und Prostitution waren hier in den “Goldenen” Zwanzigerjahren zu Hause. Der verkehrsreichste Platz Europas galt als Ausdruck der Moderne. Doch dann kam der Krieg, später die Teilung. Die Mauer zerschnitt den Platz. Ein Niemandsland – eine tote Zone mitten in der Stadt. Unter der Oberfläche Geisterbahnhöfe und ein unterirdisches Labyrinth aus Tunneln, Bunkern und Schächten. Der Potsdamer Platz war ein Symbol für die Teilung Deutschlands. Nach der Wiedervereinigung wurde er wieder zum Ort der Superlative – die größte innerstädtische Baustelle Europas, der modernste Platz Deutschlands. Wohl kaum ein Platz in Europa hat sein Gesicht mehrfach so radikal verändert. Mehr als 60 Jahre nach dem Mauerbau erzählt der Film die geheimnisvollen Geschichten des Ortes. Was verbarg sich im Untergrund, in den unzähligen Tunneln und Geisterorten unterhalb von Mauer und Stacheldraht? Und wieso flüchteten knapp 200 Menschen hier über die Mauer in den Osten? Die Geschichte vom Potsdamer Platz ist die Geschichte einer versunkenen, zerstörten Welt und gleichzeitig die vom Phönix aus der Asche.” (prisma.de)

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“Protest! Songs!” am 01.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Eric Koch for Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

01.03.2026,

PHOENIX, 14.00: Protest! Songs!, Doku, 2025

“Ob Nina Hagen über Abtreibung singt, Shirin David ihre männlichen Konkurrenten in die Schranken weist oder Yoko Ono in ihren Songs die Schwesternschaft thematisiert: Das Thema Gleichberechtigung ist von Frauen angetrieben und besungen worden. Damit eine Mariybu heute auf der Bühne stehen und ihren “Bitchtalk” ins Mikrofon rappen kann, gab es viele Rechte, die sich Frauen erst erstreiten mussten: Wahlrecht, das Recht, den Führerschein machen zu können oder ein eigenes Konto zu führen: Für uns sind das heute alltägliche und indiskutable Ansprüche. Doch sind diese teilweise nicht mal 100 Jahre alt. In den 1960er-Jahren sang Aretha Franklin noch für “a little respect”, und Lesley Gore emanzipierte sich aus der gesellschaftlich erwarteten Rolle heraus.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 60ern” am 28.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: VARA, CC BY-SA 3.0 NL , via Wikimedia Commons

28.02.2026,

PHOENIX, 20.15: Unser Land in den 60ern, Doku, 2020

“1960 – der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt, in dem Nordrhein-Westfalen nur eine Richtung kannte: Volle Kraft voraus! Immer mehr Menschen konnten sich nun ein Auto leisten. Mit dem Straßenbaufinanzierungsgesetz fiel 1960 der Startschuss für den groß angelegten Ausbau der Autobahnen und Bundesstraßen. Jetzt konnte man richtig “Strecke machen”. Eines der Fahrzeuge damals: das Motocoupé “Isetta”. In Düsseldorf ging Anfang der 60er Jahre ein musikalischer Stern auf, den heute jeder kennt: Heino. 1961 blickte man mit Sorge nach Berlin, wo plötzlich die Mauer die Stadt teilte.” (prisma.de)

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“Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs” am 26.02.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-R74190 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

26.02.2026,

NTV, 23.30: Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2019

“Bis zum Sommer 1942 hat Hitler die Kontrolle über weite Teile Mittel- und Südeuropas erlangt und drängt nun seine Streitkräfte weiter in die Sowjetunion. Mit einem Sieg könnte er das Dritte Reich über die Wolga bis zum Ural ausweiten. Doch die Schlacht von Stalingrad wird zu einem entscheidenden Wendepunkt, denn das sowjetische Volk verteidigt sein Land eisern, außerdem sind die Deutschen der Kälte nicht gewachsen.” (prisma.de)

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“Abends in Ostberlin” am 27.02.2026 im RBB

Bildquelle: Symbolbild, Berlin, Friedrichstadtpalast ADN-ZB Zimmermann 24.4.84 Berlin: Zur Eröffnung des neuen Friedrichstadtpalastes - Hell und weiträumit ist das Foyer des Musentempels der Unterhaltungskunst gestaltet.: Bundesarchiv, Bild 183-1984-0424-036 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

27.02.2026,

RBB, 20.15: Abends in Ostberlin, Doku, 2026

“Auf dem Marx-Engels-Platz in Mitte bleiben am Abend die Besucher staunend stehen. Der Palast der Republik ist hell erleuchtet. Wie viele Kugelleuchten gibt es hier? Bis 24 Uhr ist der Palast geöffnet. Die vielen Restaurants, die Bowling-Bahn und die Diskothek “Jugendtreff” sind sehr beliebt. Wie war das Leben in Ostberlin, wenn es dunkel wurde? Einmalige Aufnahmen und Erinnerungen lassen die Abende und Nächte in der Hauptstadt der DDR lebendig werden. Um 22 Uhr öffnet an der Friedrichstraße die “Kleine Revue”. Die Nachtbar des Friedrichstadt-Palastes bietet Tingeltangel, Tanz und viel Erotik. Bis in die frühen Morgenstunden wird hier gefeiert. Anderswo in der Republik sind die Bürgersteige längst hochgeklappt. Bei Rewatex in Spindlersfeld laufen die Maschinen rund um die Uhr. Rewatex ist die größte Wäscherei des Landes. Gewaschen wird für Kaufhallen, Betriebe, Hotels und die NVA. Nur die Mitternachtspause bietet den Frauen von der Nachtschicht ein bisschen Entspannung. Abends in Ostberlin. Wir zeigen seltene Aufnahmen aus den 60er, 70er und 80er Jahren. In Köpenick öffnet das erste italienische Restaurant der Stadt, in Prenzlauer Berg ist die Funkstreife “Toni 268” unterwegs, auf der Straße “Unter den Linden” ziehen Pfingsten 1987 hunderte Jugendliche zum Brandenburger Tor, um Musik aus dem Westen zu hören. Viele Berlinerinnen und Berliner erinnern sich an ihr Berlin. Mit dabei sind die Schauspielerinnen Julia Richter und Mariella Ahrens, Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss, Jazzsängerin Pascal von Wroblewsky, Moderatorin Elke Bitterhof, Tänzerin Ellen Darmer (Friedrichstadt-Palast) sowie Roman Klöpfel aus Weißensee und Dirk Sarnoch aus Oberschöneweide.” (prisma.de)

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“Apokalypse – Hitlers Untergang” am 26.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von US Army - Stars and Stripes, the official US Army magazine., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65960

26.02.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse – Hitlers Untergang, Doku, 2023

“Sommer 1943: Hitler ist zwei Jahre zuvor in die UdSSR einmarschiert. Er will den Kriegsverlauf ändern, indem er in Kursk einen gigantischen Panzerangriff auf die sowjetischen Streitkräfte startet. Er weiß nicht, dass dies das letzte Mal ist, dass seine Truppen im Osten in die Offensive gehen. Die Landung der Alliierten im Juni 44 veranlasst eine Gruppe deutscher Generäle, Hitler zu töten, der dem Attentat jedoch entkommt, da er mehr denn je davon überzeugt ist, sein tödliches Schicksal fortzusetzen. Monat für Monat zieht sich die Schlinge jedoch unaufhaltsam zu. Von Krankheit geschwächt, in die Enge getrieben und gejagt, verkriecht sich Hitler in seinem Berliner Bunker, sechs Meter unter der Erde. Während alles schreit, dass der Krieg verloren ist, ist er weiterhin davon überzeugt, dass die Vorsehung mit ihm ist, und weigert sich beharrlich, sich zu ergeben und sein Land zur Selbstzerstörung zu verurteilen. Nachdem er Europa in Brand gesetzt und sein eigenes Land auf dem Altar seiner infernalischen Ambitionen geopfert hatte, setzte der Tyrann seinem Leben am 30. April 1945 ein Ende.”(prisma.de)

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“Ich werde nicht schweigen” am 27.02.2026 im 3SAT

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27.02.2026,

3SAT, 20.15: Ich werde nicht schweigen, Drama, 2017

“Oldenburg, 50er-Jahre: Die Kriegswitwe Margarete versucht, für sich und ihre Söhne eine Rente zu erhalten. Scheinbar ohne Grund wird sie vom Amtsarzt Dr. Ahrens in die Psychiatrie eingewiesen. Nach einem Jahr kehrt Margarete traumatisiert und erschöpft zurück, vom Staat entmündigt und von der Gesellschaft stigmatisiert. Sie will beweisen, dass ihre Einweisung ein Irrtum war. Und sie will das Sorgerecht für ihre Kinder zurück. Die Nachbarn im Haus kümmern sich aufdringlich um sie. Während ihres Aufenthaltes in der Heil-und Pflegeanstalt von Wehnen hatten sich die geschwätzige Frau Schröder und der Kriegsveteran Herr Windhorst in Margaretes Wohnung häuslich niedergelassen. Windhorst ist nun gar von Amts wegen zu Margaretes Vormund bestellt. Margarete verfügt nicht einmal über ausreichend Mittel, um ihre Kinder zu besuchen. Die beiden Buben sind bei Margaretes Schwester Erna untergekommen. In der Nachbarschaft und in ihrer eigenen Familie spürt Margarete, dass seit der Einweisung in die Psychiatrie ein Makel an ihr haftet. Nur die junge Antje, die früher ihre Kinder gehütet hat, begegnet Margarete unvoreingenommen. Während der Nazi-Herrschaft war Antjes psychisch kranke Mutter in der Heil- und Pflegeanstalt gestorben. Margarete vertraut sich Antje an. Die schrecklichen Erinnerungen an Wehnen wecken in ihr immer wieder Ängste, aber auch den Willen, sich zur Wehr zu setzen. Dabei begibt sie sich auf dünnes Eis, denn keiner der verantwortlichen Pfleger und Ärzte will zu Margaretes Vorwurf der falschen Einweisung Stellung beziehen. Die emotional anrührende Geschichte birgt einen wahren Kern: Die Heil- und Pflegeanstalt von Wehnen wurde bis in die 90er Jahre als “saubere” Anstalt betrachtet. Erst Archivfunde deckten die schrecklichen Euthanasie-Verbrechen der Nazi-Ärzte und Pfleger auf, die in Wehnen Zwangsarbeiter und psychisch Kranke systematisch in den Hungertod trieben.” (prisma.de)

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“Hitlers Leibarzt” am 26.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R99057 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99317701

26.02.2026,

NTV, 22.05: Hitlers Leibarzt, Doku, 2014

“Zeitlebens machte Adolf Hitler stets einen vor Kraft strotzenden Eindruck – doch das war anscheinend nur eine Maske. Aufzeichnungen zeigen ihn als gebrochenen Mann. Er war angeblich abhängig von Drogen und Medikamenten, süchtig nach Morphium. Dahinter steckte allem Anschein nach sein Leibarzt, Dr. Theodor Morell. Die Dokumentation untersucht alte Röntgenaufnahmen und sichtet Hitlers Krankenakte. (Text: ntv)” (fernsehserien.de)

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“Die Kennedy-Saga” am 23.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Cecil W. Stoughon - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1395742

23.02.2026,

PHOENIX, 20.15: Die Kennedy-Saga, “Am 22. November 1963 wird Präsident John F. Kennedy in Dallas erschossen. Nach seinem Tod macht Jackie es sich zur Aufgabe, das Vermächtnis ihres Mannes zu gestalten. Währenddessen wird sein jüngerer Bruder Robert, der bisher immer im Schatten des Präsidenten stand, zum nächsten großen politischen Hoffnungsträger der Kennedy-Familie. 1968 kandidiert er schließlich für die Demokraten für das Präsidentenamt.” (prisma.de)

“Am 22. November 1963 wird Präsident John F. Kennedy in Dallas erschossen. Nach seinem Tod macht Jackie es sich zur Aufgabe, das Vermächtnis ihres Mannes zu gestalten. Währenddessen wird sein jüngerer Bruder Robert, der bisher immer im Schatten des Präsidenten stand, zum nächsten großen politischen Hoffnungsträger der Kennedy-Familie. 1968 kandidiert er schließlich für die Demokraten für das Präsidentenamt.” (prisma.de)

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“Nürburgring – Geschichte einer Kultstrecke” am 24.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: Wolkenkratzer, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

24.02.2026,

3SAT, 22.25: Nürburgring – Geschichte einer Kultstrecke, Doku, 2025

“Der Nürburgring ist ein Mythos – Spiegelbild von Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte, Politik und Sport der vergangenen 100 Jahre. Einst als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die strukturschwache Eifel entstanden, verhalf die Autoverrücktheit einer ganzen Nation dieser “grünen Hölle” zu gefürchteter Beliebtheit. 2500 Arbeiter schufteten von 1925-1927 in einer kaum besiedelten Region. Das Ergebnis: eine für die damalige Zeit sensationelle Rennstrecke mit extremen Höhenunterschieden, gefährlichen Kurven, die nicht nur Rennbegeisterte, sondern auch die Autoindustrie in Fahrt bringen sollte. Der Film taucht tief in die Geschichte dieser Rennstrecke ein, erzählt zum 100. Jahrestag des 1. Spatenstichs 1925 vom Auf und Ab des Nürburgrings, zeigt die großen Erfolge, Skandale und Unfälle und erzählt von Anfang und Ende der Formel-1-Geschichte auf dem Ring. Es geht aber nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft: Wie könnte sie aussehen ohne Verbrennungsmotor?” (prisma.de)

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“Edelweißpiraten – Teenager gegen Hitler” am 24.02.2026 im HR

Bildquelle: © Raimond Spekking

24.02.2026,

HR, 22.30: Edelweißpiraten – Teenager gegen Hitler, Doku, 2023

“Köln im Herbst 1944: In der kriegszerstörten Stadt leistet eine kleine Gruppe von Jugendlichen bewaffneten Widerstand gegen das Naziregime. Bartholomäus Schink, Franz Rheinberger und Fritz Theilen gehören zu den “Edelweißpiraten”, einer ursprünglich unpolitischen Jugendbewegung, die von den Nationalsozialisten verboten und verfolgt wurde. Der Dokumentarfilm erzählt ihre Geschichte.” (prisma.de)

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“Limes – Grenzen des Römischen Reiches” am 24.02.2026 im HR

Bildquelle: Vexillum, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

24.02.2026,

HR, 20.15: Limes – Grenzen des Römischen Reiches, Doku, 2026

“Weltwunder in Hessen Mit 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes das größte Bodendenkmal Europas. Was vor beinahe 2000 Jahren die nordöstliche Grenze des Römischen Reiches bildete, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Dabei zählen die gut 150 Kilometer, die durch Hessen führen, zu den besterhaltenen Abschnitten des UNESCO-Welterbes. Familie Dack aus Kriftel macht sich auf den Weg, diesen Teil des Limes mit dem Fahrrad zu erkunden. Und Influencer Finnian Garvey, gekleidet wie ein germanischer Krieger, wird sogar die gesamte Strecke in Angriff nehmen – zu Fuß und ohne Hilfsmittel nur mit Handy, Kamera und Powerbank ausgestattet. Die Familie begegnet Wissenschaftlern, die mit neuen Entdeckungen faszinieren, und sie treffen auf Menschen, die sich mit Herzblut für den Erhalt des UNESCO-Welterbes mit seinen Wachtürmen und Kastellen einsetzen. Sie probieren römische Speisen, üben sich im Bogenschießen und erleben Geschichte als Abenteuer. Und Influencer Finnian schafft mit seiner Wanderung durch die Vergangenheit am Ende sogar einen Weltrekord.” (prisma.de)

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“Drei Frauen – Ein Krieg” am 25.02.2026 im WDR

Bildquelle: Von U.S. Army Official Photograph - http://astro.temple.edu/~gurwin/hist.0690syb2005.html, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77888314

25.02.2026,

WDR, 23.00: Drei Frauen – Ein Krieg, Doku, 2022

“Lee Miller, Margaret Bourke-White und Martha Gellhorn begleiten die alliierten Truppen an unterschiedlichen Fronten des Zweiten Weltkriegs auf ihrem Weg nach Deutschland. Ihre Reportagen und Fotos sind eine Pionierleistung. Niemals zuvor waren Frauen als Kriegsreporterinnen akkreditiert. Der Krieg als “Vater aller Dinge” war stets Männersache. Ihre Fotografien für “Life” und “Vogue” sowie die Reportagen in “Collier’s Weekly” zeigen nun eine völlig neue Haltung zu Leiden und Sterben an der Front. Margaret Bourke-White ist die einzige Fotografin des noch jungen “Life”-Magazins: eine erfolgreiche Exzentrikerin, über deren Privatleben in der New Yorker Klatschpresse berichtet wird. Lee Miller gehört in ihren Zwanzigern zum Zirkel der Pariser Surrealisten um Man Ray und Picasso. Martha Gellhorn ist Autorin, gern gesehener Gast im Weißen Haus und Ehefrau von Ernest Hemingway. Der Film erzählt ausschließlich aus der Perspektive der Protagonistinnen, benutzt nur ihre Fotos, Reportagen, Briefe und Tagebücher sowie seltenes, größtenteils ungesehenes Filmmaterial alliierter Kameraleute. Mit aller Macht zieht es die drei nach Europa. Sie erliegen zunächst der Faszination des Krieges und zahlen dafür einen hohen Preis. Die drei Frauen sehen Opfer und keine Helden, werden Zeuginnen der Befreiung von Buchenwald und Dachau und blicken in allerletzte Abgründe menschlicher Grausamkeit. “Drei Frauen – Ein Krieg” schaut zurück auf die Schlachtfelder Europas Mitte des 20. Jahrhunderts und erinnert doch permanent auf schmerzlich-unheimliche Art an die Kriege unserer Zeit. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers” am 21.02.2026 im BR

Bildquelle: amazon.de

21.02.2026,

BR, 20.15: Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers, Historienfilm, 2002

“Der beliebte Schauspieler Tobias Moretti brilliert in Xaver Schwarzenbergers Geschichtsepos als berühmter Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer (1767-1810), der sich zusammen mit einer Gruppe aufständischer Bauern und dem Mut der Verzweiflung gegen die Besetzung seiner Heimat durch französische und bayerische Truppen wehrt. An Morettis Seite beeindrucken Franz Xaver Kroetz als fanatischer Geistlicher, Heio von Stetten als besonnener Militärführer und Martina Gedeck als mutige Rebellin. 1805 siegt Napoleon in der Schlacht von Austerlitz über die russischen und österreichischen Truppen. Tirol musste an Napoleon abgetreten werden. Der Tiroler Schütze Andreas Hofer und der Kapuzinerpater Joachim Haspinger fahren nach Wien zu Erzherzog Johann, um ihn um Unterstützung für Tirol zu bitten, wo alle Privilegien und alten Rechte außer Kraft gesetzt wurden. Erzherzog Johann verspricht, sich für die Rechte der Tiroler einzusetzen. Dadurch ermutigt und angetrieben vom fundamentalistischen Kapuzinerpater Haspinger, der mit aller Gewalt gegen den Feind vorgehen will, stürzt sich der friedliebende Andreas Hofer in ein gewagtes Abenteuer: Er zieht gegen Napoleon und die mit ihm verbündeten Bayern in den Krieg.” (prisma.de)

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“Städte im Feuersturm” am 22.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1987-1210-502 / Hoffmann, Heinrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

22.02.2026,

PHOENIX, 22.45: Städte im Feuersturm, Doku, 2025

“Im Zweiten Weltkrieg erreicht der Luftkrieg eine neue Dimension: Hitlers Bomber machen den Blitzkrieg in Polen erst möglich. Bomben und Raketen bringen Tod und Zerstörung mitten in die Städte. Der Einsatz von Flugzeugträgern verlagert den Luftkampf auf die Meere. Immer tödlichere Waffen – von Sturzkampfbombern und Jagdflugzeugen bis hin zu ballistischen Raketen – werden entwickelt, angetrieben von Technikbegeisterung, Ideologie und Machtgier. Die Luftwaffe wird im Zweiten Weltkrieg zum entscheidenden Faktor militärischer Schlagkraft.” (prisma.de)

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“Ford in Köln – Die Stadt und ihr Werk” am 20.02.2026 im WDR

Bildquelle: Liftarn, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

20.02.2026,

WDR, 20.15: Ford in Köln – Die Stadt und ihr Werk, Doku, 2026

“Wie kaum ein anderes Unternehmen hat Ford die Stadt Köln geprägt. Seit Eröffnung des Ford-Werkes in Köln-Niehl 1931 sind Stadt und Köln untrennbar miteinander verbunden. Die neue WDR Dokumentation zeigt in eindrucksvollen Bildern und Geschichten, wie aus einer amerikanischen Automobilidee ein Herzstück der deutschen Industriegeschichte wurde. Der Film blickt zurück auf die Anfänge unter Henry Ford, auf Innovationen und legendäre Modelle, auf Erfolge und Niedergang des Kölner Werks. Doch im Mittelpunkt stehen vor allem die Menschen bei Ford: die Arbeiterinnen und Arbeiter, die aus vielen Ländern P- vor allem aus der Türkei und aus Italien – nach Köln kamen, um bei Ford anzufangen. Sie haben mit ihrer Lebensart und Kultur die Stadt geprägt. Menschen wie Alpin Harrenkamp, deren Familie in den 60ern nach Köln kam, wo ihr Vater Metin, wie viele türkische Arbeiter, zunächst am Band bei Ford anfing. Später schrieb er Lieder über die Arbeit im Werk und das Leben in Köln, veröffentlichte 13 Alben und wurde zur “Stimme der türkischen Arbeiter in Deutschland”. Seine Tochter Alpin arbeitet heute in der Personalentwicklung bei Ford. Auch Rolly Brings, kölscher Liedermacher und Vater der Brüder Peter und Stephan Brings, erzählt im Film seine Fordgeschichte. Er begann in den 60ern dort eine Lehre als Maschinenschlosser und finanzierte später sein Lehramtsstudium mit der Arbeit im Werk. Über seine Arbeit bei Ford sagt er: “Also ich habe Ford erlebt, das war ein, ein Babel, ein Sprachenbabel war das, ja. Es war eine wunderbare Philharmonie, eine Symphonie von Sprachen.” Die Dokumentation blickt aber auch zurück auf den ersten Arbeitskampf in der Ford-Geschichte: 1973 protestierten vor allem türkische Arbeiterinnen und Arbeiter für bessere Arbeitsbedingungen und besseren Lohn. Auslöser war die fristlose Entlassung von 300 Arbeitern, die verspätet aus dem Jahresurlaub zurückgekehrt waren – was Ford bisher angesichts der weiten Autoreise in die Türkei geduldet und den Ausfall durch Zusatzschichten hatte kompensieren lassen. Der Film, der von BROADVIEW TV produziert wurde, erzählt von fliegenden Fiestas, Karneval und “Ford”-Familien, die seit Generationen mit dem Werk oder den dort gebauten Autos verbunden sind. Doch wie lange wird die Geschichte von “Ford in Köln” noch andauern? Das Unternehmen steckt tief in der Krise, denn die neuen großen E-Modelle, die nun in Köln gebaut werden, verkaufen sich in Deutschland schlecht.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 50ern” am 21.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: CDU, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

21.02.2026,

PHOENIX, 15.00: Unser Land in den 50ern, Doku, 2021

“„Wohlstand für alle!“ heißt die Devise Ende der fünfziger Jahre. Konrad Adenauer hatte mit seinem Slogan „Keine Experimente!“ das höchste Ergebnis für die Union bei einer Bundestagswahl eingefahren. Mit absoluter Mehrheit konnte er weiterregieren. Sein gleichnamiger ältester Enkel erinnert sich lebhaft an die Zeit, als vom beschaulichen Rhöndorf aus Weltpolitik gemacht wurde. Es wurde investiert, entwickelt und konsumiert. Die Städte bekamen das Aussehen, das sie bis heute prägt. Die Kölner Seilbahn wurde zur ersten Bundesgartenschau in Nordrhein-Westfalen über den Rhein gespannt. In Dortmund entstand der Fernsehturm und das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf verströmte als höchstes Gebäude im Land einen Hauch von Manhattan am Rhein. Amerika war das große Vorbild: von dort schwappte die Rock’n’Roll-Welle über den großen Teich…” (fernsehserien.de)

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“Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” am 20.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

20.02.2026,

3SAT, 20.15: Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau, Drama, 2018

“Die richtige Idee zur richtigen Zeit: Aenne Burda gab mit ihrer Zeitschrift den Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Mode, Leichtigkeit und Weiblichkeit zurück. Als Geschäftsfrau verkörperte sie an der Seite ihres Ehemannes und in Konkurrenz zu ihm das deutsche Wirtschaftswunder. – Katharina Wackernagel spielt die Offenburger Verlegerin, die ein Verlagsimperium aufbaute und das Selbstschneidern popularisierte. Offenburg 1949: Die wirtschaftlichen Bedingungen in Nachkriegsdeutschland werden zusehends besser. Die Druckerei und der Verlag von Franz Burda laufen gut, seiner Frau Anna kann Franz ein gutsituiertes bürgerliches Leben bieten. Annas eigene Geschäftsidee, eine Modezeitschrift, die den Frauen schicke Modelle zum Nachschneidern bereitstellen soll, nimmt ihr Mann nicht ernst. Schließlich muss sie nicht arbeiten wie Frauen in weniger wohlhabenden Verhältnissen, weil er die wirtschaftliche Verantwortung für sie und die drei Söhne Franz, Frieder und Hubert trägt. Anna wiederum, die selbst große Freude an schönen Dingen hat, ist überzeugt, dass die Sehnsucht der Frauen, der Nachkriegstristesse zu entrinnen, ein großes Potenzial birgt. Doch sie fügt sich in seine Entscheidung – bis sie entdeckt, dass ihr Mann nicht nur immer mal wieder eine Affäre, sondern im Nachbarort eine veritable Zweitfamilie hat. Anna ist erschüttert und braust ab nach Paris, wo ein alter Freund aus Besatzungstagen, André Lambert, einen Modeverlag führt. Zwischen dem Besuch von Modeschauen und einem spielerischen Flirt erfährt sie von ihm, dass Franz’ ehemalige Sekretärin und Mutter des unehelichen Kindes, Evelyn Holler, genau die Zeitschrift herausgibt, die sie immer machen wollte. Subventioniert von ihrem Ehemann. Anna schäumt. Sie stellt Franz ein Ultimatum: Entweder er überantwortet ihr die Zeitschrift – oder sie lässt sich scheiden. Franz gibt nach, und Anna, die inzwischen beschlossen hat, sich in Zukunft “Aenne” zu nennen, wirft die Konkurrentin persönlich aus dem Verlag. Dort beginnt sie sofort mit der Umgestaltung der Zeitschrift, die das auch nötig hat. Aenne fordert viel von ihren Angestellten. Aber sie gibt ihnen auch eine Vision, für die einzusetzen sich lohnt: Ihre “Favorit Moden” soll sich von allen anderen Modezeitschriften unterscheiden und den Frauen einen wirklichen Mehrwert bieten. Und: Bei allem strengen Regiment ist Aenne für gute Ideen ihrer Mitarbeiterinnen immer offen. Zu den guten Ideen der engagierten Assistentin Edith Schmidt und der kreativen Schneiderin Lise Schneegass gehört der Einfall, Bürgerinnen von Offenburg und Lahr zur Vermessung ihrer Körper einzuladen, um endlich realistische, verbindliche Kleidergrößen zu bekommen. Aenne glaubt an ihr Projekt, und noch vor Erscheinen der ersten Ausgabe fordert sie von Franz ein, dass er ihr den Verlag überschreibt. Im Gegenzug verzichtet sie auf alle Ansprüche aus seinem Vermögen. Erst beim Termin mit dem Notar erfährt Aenne, dass hohe Schulden auf dem Verlag liegen, die sie im Fall einer Überschreibung an ihren Mann zurückzahlen muss. Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von “Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” zeigt 3sat am Freitag, 20. Februar, ebenfalls um 20.15 Uhr.” (prisma.de)

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“Die Wikinger” am 21.02.2026 im ARTE

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21.02.2026,

ARTE, 14.10: Die Wikinger, Abenteuerfilm, 1958

“Der König des englischen Königreiches Northumbria ist von den Wikingern ermordet worden. Seine Witwe, Königin Enid, muss dem Wikingerkönig Ragnar zu Willen sein und bringt neun Monate später ihren Sohn Erik zur Welt. Enid gelingt es, das illegitime Kind vor dem neuen, intriganten König Aella in Sicherheit zu bringen und seine Identität geheim zu halten. Doch dann wird Erik von den Wikingern geraubt und im hohen Norden als Sklave gehalten. Er trägt ein Amulett, aber niemand weiß, was es bedeutet und dass der Knabe der Halbbruder von Einar ist, dem Sohn und zukünftigen Erben von König Ragnar. Auch Erik selbst ahnt 20 Jahre lang nicht, wer er ist. Als sich sowohl Einar als auch Erik in die schöne Prinzessin Morgana verlieben, scheint ein Kampf unausweichlich. Die beiden Halbbrüder treffen aufeinander und ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das der englischen Krone auf dem Spiel steht … Auch wenn die historischen Fakten in diesem berühmten Kostümfilm nicht wirklich authentisch zu nennen sind, zeichnet er ein in weiten Teilen glaubwürdiges Bild der Wikinger als wagemutige und wilde Seefahrer. Zudem besticht der Film durch farbenprächtig wiedergegebene Riten und beeindruckende Aufnahmen an Originalschauplätzen.” (prisma.de)

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“Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs” am 19.02.2026 im NTV

Bildquelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=470001

19.02.2026,

NTV, 20.15: Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2023

“Die Entwicklung geheimer Waffen und innovativer Technologien wie U-Boote der I400-Klasse und Typ XXI sowie URSEL-Raketen-U-Boote prägte die Seekriegsführung im Zweiten Weltkrieg. Diese Fortschritte beeinflussten maßgeblich die maritime Kriegsführung und hatten langfristige Auswirkungen auf zukünftige Generationen.” (prisma.de)

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“Die Zeugen Jehovas – Gott, Geld und Gehorsam” am 16.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Rudolf Hatzold (1884—1950) - Deutschlands Städtebau - Magdeburg -, Dari-Verlag, Berlin-Halensee 1927, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=98946564

16.02.2026,

NTV, 21.05: Die Zeugen Jehovas – Gott, Geld und Gehorsam, “Die Zeugen Jehovas sind auf der ganzen Welt dafür bekannt, dass sie an Türen klingeln und versuchen, Menschen zu bekehren… Doch wer sind die Zeugen Jehovas hinter ihrem freundlichen und sauberen Äußeren? In erster Linie sind sie Mitglieder einer religiösen Organisation, die durch ihren Bekehrungseifer weltweit fast 8 Millionen Anhänger gewonnen hat und dadurch mächtig, reich und sehr gut strukturiert geworden ist. Der Schlüssel zu ihrem Reichtum: Sie lassen Gebäude von Freiwilligen errichten und verkaufen sie fünfzehn oder zwanzig Jahre später. Es handelt sich dann um eine ausschließlich von Männern geführte Bewegung, die wie eine multinationale Glaubensgemeinschaft funktioniert, deren Geschäftsgrundlage die Ankündigung eines bevorstehenden Weltuntergangs ist: Nur die Mitglieder der Organisation werden gerettet. Um das ewige Leben zu erlangen, sind die Zeugen Jehovas zu jedem Opfer bereit, z.B. zur Ablehnung des medizinischen Fortschritts und insbesondere von Bluttransfusionen. Im Namen der Bibel ermutigen sie ihre Anhänger, Verwandte, die nicht mehr zur Bewegung gehören wollen, zu verstoßen. Aber auch andere Praktiken, wie die Nichtanzeige pädophiler Straftaten, haben dem Ruf der Zeugen Jehovas geschadet. Dank der Aussagen von Opfern, ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas und führenden Experten der Bewegung blicken wir hinter die Kulissen dieser sehr verschlossenen Gemeinschaft, die seit fast 150 Jahren am Rande der Gesellschaft lebt. Es ist die Geschichte einer umstrittenen Bewegung, die mit ihren autoritären und kompromisslosen Praktiken und ihrem absolutistischen Glauben Familien zerrissen und Leben zerstört hat – die Zeugen Jehovas.” (prisma.de)

“Die Zeugen Jehovas sind auf der ganzen Welt dafür bekannt, dass sie an Türen klingeln und versuchen, Menschen zu bekehren… Doch wer sind die Zeugen Jehovas hinter ihrem freundlichen und sauberen Äußeren? In erster Linie sind sie Mitglieder einer religiösen Organisation, die durch ihren Bekehrungseifer weltweit fast 8 Millionen Anhänger gewonnen hat und dadurch mächtig, reich und sehr gut strukturiert geworden ist. Der Schlüssel zu ihrem Reichtum: Sie lassen Gebäude von Freiwilligen errichten und verkaufen sie fünfzehn oder zwanzig Jahre später. Es handelt sich dann um eine ausschließlich von Männern geführte Bewegung, die wie eine multinationale Glaubensgemeinschaft funktioniert, deren Geschäftsgrundlage die Ankündigung eines bevorstehenden Weltuntergangs ist: Nur die Mitglieder der Organisation werden gerettet. Um das ewige Leben zu erlangen, sind die Zeugen Jehovas zu jedem Opfer bereit, z.B. zur Ablehnung des medizinischen Fortschritts und insbesondere von Bluttransfusionen. Im Namen der Bibel ermutigen sie ihre Anhänger, Verwandte, die nicht mehr zur Bewegung gehören wollen, zu verstoßen. Aber auch andere Praktiken, wie die Nichtanzeige pädophiler Straftaten, haben dem Ruf der Zeugen Jehovas geschadet. Dank der Aussagen von Opfern, ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas und führenden Experten der Bewegung blicken wir hinter die Kulissen dieser sehr verschlossenen Gemeinschaft, die seit fast 150 Jahren am Rande der Gesellschaft lebt. Es ist die Geschichte einer umstrittenen Bewegung, die mit ihren autoritären und kompromisslosen Praktiken und ihrem absolutistischen Glauben Familien zerrissen und Leben zerstört hat – die Zeugen Jehovas.” (prisma.de)

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“Operation: Overlord” am 16.02.2026 im KABEL 1

Bildquelle: amazon.de

16.02.2026,

KABEL 1, 22.40: Operation: Overlord, Action, 2018

“Actioner von Erfolgsproduzent J.J. Abrams: Vier Überlebende einer amerikanischen Einsatztruppe sind in der Normandie gestrandet und von Nazis umzingelt. Sie finden Zuflucht in einem französischen Dorf, entdecken dann aber ein geheimes Labor der Deutschen, in dem grausame Versuche an Leichen durchgeführt werden. Schon bald sehen sich die vier nicht nur mit den Nazis konfrontiert, sondern auch mit den schrecklichen Kreaturen, die diese geschaffen haben.” (prisma.de)

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“Mielkes Traum – Die Bobbahn Altenberg” am 17.02.2026 im MDR

Bildquelle: Sludge G, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

17.02.2026,

MDR, 22.10: Mielkes Traum – Die Bobbahn Altenberg, Doku, 2015

“17 Kurven, 15 Prozent Gefälle: eine anspruchsvolle Bahn. 13 Weltmeisterschaften fanden dort statt. 1987 erbaut, soll der Eiskanal bis zu 250 Mio. DDR-Mark gekostet haben. Die Doku beleuchtet die Historie und das Gerücht, die Anlage sei ein Prestigeobjekt von Stasichef Erich Mielke gewesen.” (tvspielfilm.de)

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“Ein Herthaner und die Stasi” am 18.02.2026 im RBB

Bildquelle: Die „Plumpe“ 1974 kurz vor ihrem Abriss, Von Andreas Schwarzkopf - File:Berlin_Januar_1974,_Blick_vom_Jugendhotel_Gesundbrunnen,_am_rechten_Bildrand_die_Swinemünder-Brücke.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54453304

18.02.2026,

RBB, 21.00: Ein Herthaner und die Stasi, Doku, 2021

“Seine Leidenschaft begann in den 50er Jahren. Da fuhr er von Berlin-Pankow immer rüber zum Stadion in den Wedding – zur “Plumpe”. Seitdem ist Hertha BSC seine Mannschaft. Doch mit dem Mauerbau kam die Trennung von seiner geliebten Hertha. Helmut Klopfleisch war zur Zeit der deutschen Teilung wohl der größte und engagierteste Fan von Hertha BSC in der DDR. Er reiste regelmäßig zu den Spielen des Vereins im Ostblock – später auch zum FC Bayern und der DFB-Elf – und geriet so ins Visier der Stasi. Fußballfan und Stasi-Chef Erich Mielke persönlich soll Klopfleischs Akte auf dem Tisch gehabt haben. Jahrelang arbeitete das MfS an Zersetzungsmaßnahmen gegen den Hertha-Anhänger und seine Familie. “Ein Herthaner und die Stasi” erzählt eine ungewöhnliche Geschichte von Opposition: Je weniger es dem Fußball-Anhänger Klopfleisch möglich war seine Leidenschaft zu leben, desto mehr begehrte er gegen die staatliche Bevormundung auf und umso größer wurde der Druck auf ihn und seine Familie. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 18.02.2026 im RBB

Bildquelle: Kasa Fue, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

18.02.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Doku, 2020

“Als in Berlin zur Gründerzeit eine wahre Bau-Anarchie ausbrach, erhielt Baurat James Hobrecht den Auftrag, einen Bebauungsplan zu erstellen. Seine Grundidee war, nicht nur eine große, auf die Mitte ausgerichtete Stadt zu planen, sondern einzelne Stadteile zu schaffen, die wir heute gerne als “Kieze” bezeichnen. Darüber hinaus sollten mehrere große Volksparks in Berlin entstehen, grüne Lungen für Mensch und Natur. Der Humboldthain gehört heute zu den ältesten dieser großen Volksparks. Erster Spatenstich war am 14.09.1869, dem 100. Geburtstag Alexander von Humboldts. Das Volksfest zur Grundsteinlegung gilt als das erste öffentliche Auftreten der Berliner Sozialdemokraten. Der Park war einerseits für die Freizeit und zur Erholung der umliegenden Bevölkerung gedacht, gleichzeitig sollte er aber auch zur Bildung dienen. Ganz im Sinne Alexander von Humboldts. Zahlreiche exotische und ausländische Gehölze wurden in Gruppen gepflanzt und ihre geografische Herkunft ausgewiesen. Bäume aus Nord und Südamerika, Asien und Ozeanien. Aber auch unterirdisch ist der Humboldthain ein geheimnisvoller Ort. Kaum jemand kennt den AEG Tunnel nahe der Gustav Meyer Allee, ursprünglich konzipiert als unterirdische Werkbahn zwischen den Werken Brunnenstraße und Ackerstraße. Später galt er als Pilotprojekt für die erste U Bahn in Berlin. Sichtbarer ist die Ruine des riesigen Flakturms am Rand des Parks. Die Nationalsozialisten wollten die Hochbunker nach dem Krieg zu Trutzburgen mit völkischen Ornamenten ausbauen. Dazu kam es bekanntlich nicht. Der Flakturm machte den Humboldthain zu einem bevorzugten Ziel der alliierten Bomberverbände. Der Humboldthain ist zunächst verödete Steppe. Abgeholzt von den Anwohnern auf der Suche nach Brennholz. Wasserlöcher zum Löschen von Bränden, dazwischen militärischer Müll. Heute ist der Humboldthain Anziehungspunkt für viele Familien aus dem multikulturellen Kiez um den Gesundbrunnen. Und aufmerksame Besucher spüren: Der Humboldthain ist ein Ort, an dem sich wie in einem Brennglas deutsche Zeitgeschichte widerspiegelt. Die Dokumentation zeigt die wechselhafte Geschichte eines wichtigen Berliner Volksparks. Von der Ursprungsidee über den Missbrauch durch die Nationalsozialisten bis zur mühsamen Neugestaltung nach dem Krieg. Bewegte Berliner Stadtgeschichte im Grünen.” (prisma.de)

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“Griechen gegen Perser” am 14.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Original: O.MustafinCropped: TRAJAN 117, CC0, via Wikimedia Commons

14.02.2026,

ARTE, 21.45: Griechen gegen Perser, Doku, 2025

“481 vor Christus: Der uneingeschränkte Herrscher der Perser, Xerxes, rüstet sich für einen Feldzug gegen rebellische Städte in Griechenland. Besonders auf Athen hat er es abgesehen, das seinem Vater Dareios bei Marathon eine demütigende Niederlage zugefügt hat. Xerxes beherrscht viele Länder von Kleinasien bis Indien. Sein Reich ist eines der größten der Geschichte, das erste Imperium des Nahen Ostens, mit schier unerschöpflichen Ressourcen. Seit Jahren plant er eine Invasion Griechenlands und hat keine Mühen und Kosten gescheut, um ein riesiges Heer aufzustellen. Ein Kampf von Goliath gegen David – so scheint es. Xerxes trifft auf eine Konföderation griechischer Stadtstaaten, angeführt von Themistokles aus Athen. Den Griechen stehen nur wenige Ressourcen im Vergleich zur gewaltigen Macht des Perserreichs zur Verfügung. Doch sie besitzen einen entscheidenden Vorteil: Athen ist seit zehn Jahren eine Demokratie. Dieses damals radikale politische System ermöglicht es freien Männern – etwa zehn Prozent der Bevölkerung -, ihre Regierung selbst zu wählen. Sie wählen Themistokles. Er entstammt zwar der Aristokratie, gehört aber nicht zum oligarchischen Machtzirkel, der die junge Demokratie Athens prägt. Doch er besitzt rhetorisches Geschick und politischen Scharfsinn. Als Stratege geht er neue Wege: Er versteht es, Gegner zu täuschen, und beherrscht das Intrigenspiel wie kaum ein anderer. Es gelingt ihm, die Athener davon zu überzeugen, im Kampf gegen die Perser auf Schiffe zu setzen. Die Seeschlacht bei Salamis wird alles entscheiden …” (prisma.de)

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“Rom gegen Karthago” am 14.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Gerold Meiners uploaded 2005-06-15, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

14.02.2026,

ARTE, 20.15: Rom gegen Karthago, Doku, 2025

“Bis heute gilt das Mittelmeer als Netz lebenswichtiger Handelswege, als Schmelztiegel von Kulturen und Ideen sowie als Arena politischer und militärischer Kämpfe. Vor gut 2.200 Jahren wurden im Zweiten Punischen Krieg die Weichen für die politischen, kulturellen und religiösen Kräfte gestellt, die Europa und den Mittelmeerraum bis heute prägen. Dabei bekämpften sich das aufstrebende Rom und die etablierte Seemacht des Mittelmeers, Karthago. Begonnen wurde dieser Krieg von Hannibal Barkas, einem karthagischen Feldherrn, der zu den größten der Geschichte zählt. Bekanntheit erlangte er durch die Überquerung der Alpen mitten im Winter mit einem Heer von 80.000 Mann und vielen Kriegselefanten. Hannibals Ziel besteht in der Wiederherstellung der Macht Karthagos. Aufgrund seines taktischen Geschicks, mitsamt unerwarteten Aktionen, schafft er es, die Römische Republik an den Rand des Untergangs zu treiben. Nach der bitteren Niederlage bei Cannae ist es der junge Scipio Aemilianus, der den Widerstand Roms gegen Karthago anführen wird. Hautnah beobachtet er Hannibals militärisches Genie in einer Reihe von Schlachten und lernt daraus, wie man ihn schlagen kann. Scipio verlagert den Krieg aus Italien nach Nordafrika, direkt vor die Tore Karthagos. Hannibal muss Italien verlassen und in die Heimat zurückkehren. Bei Zama treffen die beiden größten Feldherren ihrer Epoche aufeinander. Wer von beiden wird als Sieger hervorgehen – der erfahrene Stratege, der keine Schlacht gegen die Römer verloren hat, oder der Neuling?” (prisma.de)

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“Geniale Bauten der Römer” am 15.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Mimova(Mimova (talk)) - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4907935

15.02.2026,

PHOENIX, 20.15: Geniale Bauten der Römer, Doku, 2018

“Das Aquädukt von Nîmes ist eines der besterhaltenen Beispiele für die Genialität römischer Baukunst. Eine 50 Kilometer lange Wasserleitung aus Stein, gekrönt von der berühmten Pont du Gard. Mit der Konstruktion dieser Aquäduktbrücke erschufen die römischen Architekten und Ingenieure ein technisches Meisterwerk. Auf drei Ebenen mit einer Gesamthöhe von 50 Metern spannt sie sich 360 Meter über ein Tal. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs” am 12.02.2026 im NTV

Bildquelle: © Foto: Ra Boe / Wikipedia

12.02.2026,

NTV, 23.30: Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2019

“Nach dem Einmarsch von Hitlers Truppen in Polen erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Als Ablenkungsmanöver begann die Wehrmacht den Westfeldzug und marschierte in die Niederlande, Belgien und Luxemburg ein. Dabei kamen die Soldaten schnell voran und erreichten nach zehn Tagen die Atlantikküste. Die Alliierten saßen in der Falle – die Operation “Dynamo” war ihre letzte Möglichkeit, den deutschen Soldaten zu entkommen.” (prisma.de)

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“Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” am 13.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

13.02.2026,

3SAT, 20.15: Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau, Drama, 2018

“Die richtige Idee zur richtigen Zeit: Aenne Burda gab mit ihrer Zeitschrift den Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Mode, Leichtigkeit und Weiblichkeit zurück. Als Geschäftsfrau verkörperte sie an der Seite ihres Ehemannes und in Konkurrenz zu ihm das deutsche Wirtschaftswunder. – Katharina Wackernagel spielt die Offenburger Verlegerin, die ein Verlagsimperium aufbaute und das Selbstschneidern popularisierte. Offenburg 1949: Die wirtschaftlichen Bedingungen in Nachkriegsdeutschland werden zusehends besser. Die Druckerei und der Verlag von Franz Burda laufen gut, seiner Frau Anna kann Franz ein gutsituiertes bürgerliches Leben bieten. Annas eigene Geschäftsidee, eine Modezeitschrift, die den Frauen schicke Modelle zum Nachschneidern bereitstellen soll, nimmt ihr Mann nicht ernst. Schließlich muss sie nicht arbeiten wie Frauen in weniger wohlhabenden Verhältnissen, weil er die wirtschaftliche Verantwortung für sie und die drei Söhne Franz, Frieder und Hubert trägt. Anna wiederum, die selbst große Freude an schönen Dingen hat, ist überzeugt, dass die Sehnsucht der Frauen, der Nachkriegstristesse zu entrinnen, ein großes Potenzial birgt. Doch sie fügt sich in seine Entscheidung – bis sie entdeckt, dass ihr Mann nicht nur immer mal wieder eine Affäre, sondern im Nachbarort eine veritable Zweitfamilie hat. Anna ist erschüttert und braust ab nach Paris, wo ein alter Freund aus Besatzungstagen, André Lambert, einen Modeverlag führt. Zwischen dem Besuch von Modeschauen und einem spielerischen Flirt erfährt sie von ihm, dass Franz’ ehemalige Sekretärin und Mutter des unehelichen Kindes, Evelyn Holler, genau die Zeitschrift herausgibt, die sie immer machen wollte. Subventioniert von ihrem Ehemann. Anna schäumt. Sie stellt Franz ein Ultimatum: Entweder er überantwortet ihr die Zeitschrift – oder sie lässt sich scheiden. Franz gibt nach, und Anna, die inzwischen beschlossen hat, sich in Zukunft “Aenne” zu nennen, wirft die Konkurrentin persönlich aus dem Verlag. Dort beginnt sie sofort mit der Umgestaltung der Zeitschrift, die das auch nötig hat. Aenne fordert viel von ihren Angestellten. Aber sie gibt ihnen auch eine Vision, für die einzusetzen sich lohnt: Ihre “Favorit Moden” soll sich von allen anderen Modezeitschriften unterscheiden und den Frauen einen wirklichen Mehrwert bieten. Und: Bei allem strengen Regiment ist Aenne für gute Ideen ihrer Mitarbeiterinnen immer offen. Zu den guten Ideen der engagierten Assistentin Edith Schmidt und der kreativen Schneiderin Lise Schneegass gehört der Einfall, Bürgerinnen von Offenburg und Lahr zur Vermessung ihrer Körper einzuladen, um endlich realistische, verbindliche Kleidergrößen zu bekommen. Aenne glaubt an ihr Projekt, und noch vor Erscheinen der ersten Ausgabe fordert sie von Franz ein, dass er ihr den Verlag überschreibt. Im Gegenzug verzichtet sie auf alle Ansprüche aus seinem Vermögen. Erst beim Termin mit dem Notar erfährt Aenne, dass hohe Schulden auf dem Verlag liegen, die sie im Fall einer Überschreibung an ihren Mann zurückzahlen muss. Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von “Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” zeigt 3sat am Freitag, 20. Februar, ebenfalls um 20.15 Uhr.” (prisma.de)

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“Warum Dresden?” am 10.02.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-08778-0001 / Hahn / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

10.02.2026,

MDR, 22.10: Warum Dresden?, Doku, 2025

“Die Zerstörung Dresdens zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 ist die Zäsur in der Geschichte der Stadt und prägend für ihre Identität und das Selbstverständnis. Das Erinnern daran, ist inzwischen zu einer eigenen Geschichte geworden, um deren Deutungshoheit noch immer politisch gekämpft und ideologisch gerungen wird. Ausgangspunkt der bis heute aktuellen Debatte ist die häufig gestellte Frage: “Warum Dresden?” Auch Hamburg, Köln oder Berlin wurden, wie so viele andere deutsche Städte, durch Luftangriffe der Alliierten im 2. Weltkrieg schwer getroffen, doch im Gedächtnis scheint die Zerstörung Dresden wie ein Sonderfall. Warum also Dresden? Weshalb wird vor 80 Jahren am 13. und 14.Februar ausgerechnet diese deutsche Stadt von einer solchen Tragödie heimgesucht? Was war das Ziel, was der Sinn? Die 45-minütige Dokumentation sucht bei Zeitzeugen, Schriftstellern und Historikern nach Antworten. Henny Brenner wird 1925 in Dresden geboren. Ihre Mutter ist Jüdin, der Vater Protestant. Sie gehört zu den wenigen Jüdinnen, die 1945 in Dresden noch am Leben sind, als sie und ihre Familie am 13. Februar ein amtliches Schreiben der Geheimen Staatspolizei bekommen… ” (tvspielfilm.de)

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“Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs” am 12.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 141-1880 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5338474

12.02.2026,

NTV, 20.15: Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2023

“Die Notwendigkeit des Sieges im Zweiten Weltkrieg trieb die Entwicklung fortschrittlicher Waffentechnologien voran, darunter die Panzerfaust M1 und das STG-44, welche die militärische Ausrüstung revolutionierten. Gleichzeitig zeigten Waffen wie der Schwere Gustav die Herausforderungen in der Waffenentwicklung auf, und während manche Konzepte wie die Zielvorrichtung 1229 Vampir erfolgreich waren, blieben andere, wie der Ku-Go Death Ray, Fiktion.” (prisma.de)

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“Das Geheimnis der Wikinger-Kriegerin” am 11.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Symbolbild, Von anntheres - Bild selbst erstellt, CC-by-sa 2.0/de, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=3630558

11.02.2026,

PHOENIX, 21.00: Das Geheimnis der Wikinger-Kriegerin, Doku, 2020

“Furchterregende Wikinger verbreiteten einst Angst und Schrecken. Doch ihre Geschichte muss umgeschrieben werden. Ein archäologischer Fund belegt: Unter den Kriegern waren auch Frauen!

In einer monumentalen Grabanlage findet ein schwedisches Forscherteam eine bewaffnete Frau. Sie muss reich gewesen sein. Denn zu ihren Grabbeigaben gehörten fernöstliche Seide und arabischer Schmuck. Wer war die Kriegerin, und wie lebte sie?

Am Beispiel der fiktiven Geschichte der 20-jährigen Signe rekonstruiert “ZDF-History” zusammen mit Archäologen und Historikern das Leben einer jungen Wikingerfrau im 10. Jahrhundert. Auf der Jagd nach dem Mörder ihres Vaters begibt sich Signe zusammen mit den Männern auf einen Kriegszug bis in das heutige Russland. Und wenn es sein muss, greift die junge Frau auch zum Schwert. …” (phoenix.de)

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“Schätze der Welt – Erbe der Menschheit” am 08.02.2026 im 3SAT

Bildquelle:

08.02.2026,

3SAT, 19.40: Schätze der Welt – Erbe der Menschheit, Doku, 2014

“Der Handel brachte Brügge im Mittelalter großen Reichtum, der bis heute an den Bauwerken zu sehen ist. Seit der Jahrtausendwende gehört das Zentrum der belgischen Stadt zum UNESCO-Welterbe. Bauwerke wie der mächtige Belfried oder der in prachtvoller Renaissance gehaltene Justizpalast sowie stattliche Zunft- und Patrizierhäuser erzählen von dem märchenhaften Aufstieg. Der Reichtum der Händler, Bankiers und Adeligen lockte bedeutende Künstler an. Eigentlich hat eine Naturkatastrophe den Aufstieg Brügges zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Europas im Mittelalter zumindest begünstigt. Eine Sturmflut pflügte 1134 eine Rinne in die Meeresbucht Zwin und schuf einen direkten Zugang zur Nordsee. Brügge entwickelte sich zu einem der meistangelaufenen Häfen im Norden Europas, war bald Drehscheibe im internationalen Handel, der die Wollproduzenten Englands mit den Weingütern der Gascogne und den flandrischen Tuchmachern verband. Große italienische Bankiers wie die Medici eröffneten Filialen und machten Brügge zum Weltfinanzzentrum. Brügge erlebte sein Goldenes Zeitalter. Zu den architektonischen Höhepunkten dieser Epoche gehören Sakralbauten wie die monumentale Liebfrauenkirche. Im Sint-Janshospitaal, eine der ältesten und größten Herbergen dieser Art in Europa, taten die Beginen ihren Dienst, die unweit der Stadt im Beginenhof in einer klosterähnlichen Frauengemeinschaft lebten. Unter den Künstlern, die vom Reichtum der Stadt angezogen wurden, waren auch die Maler der Flämischen Schule. Als die “Flämischen Primitiven” revolutionierten sie die bildende Kunst mit einem bis dahin nicht gekannten Realismus, der durch eine natürliche, bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Darstellung eine neue Sicht auf Mensch und Natur eröffnete. Bedeutende Vertreter wie Jan van Eyck wurden auch in Italien als Malerfürsten verehrt. Brügge avancierte zum größten kulturellen Zentrum nördlich der Alpen. Das Ende des 15. Jahrhunderts brachte den Niedergang. Der Zwin – Brügges Verbindung zur Nordsee – versandete. In der Folge lähmte jahrhundertelanger Stillstand die Stadt. Auch die industrielle Revolution ging an Brügge vorbei. Im Rückblick ein großes Glück: Nichts wurde abgerissen, um Platz für Fabriken zu schaffen. Da auch die beiden Weltkriege Brügge verschonten, blieb die Altstadt nahezu erhalten. Bis heute prägen dort neben der Gotik auch andere Stilepochen wie Renaissance, Barock und Neogotik in wunderbarer Synthese das Stadtbild.” (prisma.de)

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“Troja – Schliemanns Suche nach der Stadt Homers” am 07.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Fotografie: Ed. Schultze Hofphotograph Heidelberg Plöckstrasse 79 - From: Selbstbiographie. Leipzig, Brockhaus, 1892. (http://www.bassenge.com/), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=666131

07.02.2026,

ARTE, 20.15: Troja – Schliemanns Suche nach der Stadt Homers, Doku, 2025

“Der Autodidakt Heinrich Schliemann, der sich selbst das Altgriechische beigebracht hat, ist von antiken Mythen inspiriert – insbesondere von den Geschichten rund um den zehnjährigen Krieg zwischen Trojanern und Achäern um die Stadt Troja und die schöne Helena. Dieser Krieg endet mit dem Fall und der Plünderung der legendären Stadt durch ein griechisches Heer unter der Führung von König Agamemnon von Mykene. Wie alle Gebildeten seiner Epoche hatte auch Schliemann die berühmtesten Epen der westlichen Welt gelesen: Homers Ilias und Odyssee. Schliemann will Homers Troja unbedingt finden. Er gräbt, wo es am aussichtsreichsten scheint: auf dem Hügel Hisarlik in der Westtürkei. Am Ende jedoch wird Schliemann feststellen müssen, dass er sich geirrt hat, die Funde legen es nahe. Bis heute dauert die Suche nach Troja an. Längst geht die Forschung nicht mehr davon aus, dass Troja in einem Krieg um eine schöne Frau untergegangen ist. Das antike Troja lag am Meer. Kriege um Handel und Macht sind genauso wahrscheinlich, wie Keilschrifttafeln andeuten. Und das Troja Homers, der die Erzählung mehrere Jahrhunderte nach der Zerstörung aufschrieb, könnte auch aufgrund des klimabedingten Zusammenbruch der späten Bronzezeit sein Ende gefunden haben.” (prisma.de)

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“Das Trojanische Pferd” am 07.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Tastenlöwe, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

07.02.2026,

ARTE, 21.45: Das Trojanische Pferd, Doku, 2020

“Die Geschichte vom Trojanischen Krieg ist eine der bedeutendsten Erzählungen Europas. Erst nach zehnjährigem Kampf soll es den Griechen mit Odysseus’ List gelungen sein, in die scheinbar uneinnehmbare Stadt einzudringen und sie zu erobern. Ein gigantisches hohles Holzpferd, in dem sich griechische Soldaten versteckten, wird den Trojanern als Geschenk präsentiert. Trotz Warnungen ziehen die Ahnungslosen die Attrappe in die Stadt. Im Schutz der Dunkelheit schlüpfen die Griechen aus dem Pferd und öffnen ihren Kameraden die Tore. Das einst mächtige Troja geht in Flammen auf. Doch was, wenn alles ganz anders war? Neue Erkenntnisse legen nahe, dass diese Geschichte möglicherweise umgeschrieben werden muss. Das Trojanische Pferd war vermutlich gar kein Pferd. Doch wie gelang es den Griechen dann, ihre Feinde zu überlisten? Und welche Rolle spielt der antike Autor Homer in diesem Zusammenhang? Dem Forscher Francesco Tiboni zufolge muss sich die Geschichte des Trojanischen Pferdes anders zugetragen haben. Historische Funde und Darstellungen erscheinen ihm zu uneinheitlich. Tiboni bereist verschiedenste archäologische Fundorte und beleuchtet konkurrierende Theorien sowie neue Erkenntnisse über die Kriegslist der Griechen und das legendäre Ende des Trojanischen Krieges. Die Filmemacher begleiten ihn in die Tiefen des Mittelmeeres, wo Tiboni schließlich auf Hinweise stößt, die seiner Theorie neue Nahrung geben – und vielleicht helfen, das 3.000 Jahre alte Rätsel zu lösen.” (prisma.de)

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“1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte” am 05.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Franklin D. Roosevelt Library (https://www.archives.gov), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=274179

05.02.2026,

NTV, 22.05: 1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte, Doku, 2020

“Das Jahr 1945 hat das 20. Jahrhundert geprägt. Es bildete den Abschluss von sieben Jahren Krieg, Schrecken und Tod. Das Ende der Konflikte löst weltweit Jubelszenen aus; Die Nürnberger Prozesse und die Gründung der UN gaben neue Hoffnung. Doch hinter den Kulissen lauerten bereits die Schatten des Kalten Krieges und die Herausforderungen der Entkolonialisierung. Diese 12 Monate prägten die Geschichte und stellten die Weichen für die moderne Welt.”(prisma.de)

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“Entschlüsselt – Die geheimen Gespräche der Nazis” am 05.02.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B23938 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

05.02.2026,

NTV, 23.30: Entschlüsselt – Die geheimen Gespräche der Nazis, Doku, 2021

“In dieser Episode enthüllen die Entschlüsselungstools den Austausch zwischen Hitler und seinen Verbündeten. Hitler wandelte sich vom politischen Führer zum Militärstrategen. Der Diktator investierte in Waffen und die Marine. Mit Staatsstreichen, Gebietsannexionen und dem Aufbau der Gestapo eroberte die NSDAP die Macht. Innerhalb von sieben Jahren entfachen die Nazis einen Weltkrieg.” (prisma.de)

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“Nacht über Berlin” am 06.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

06.02.2026,

3SAT, 20.15: Nacht über Berlin, Drama, 2013

“Eine tragische Liebesgeschichte zweier ungewöhnlicher Menschen vor dem Hintergrund der historisch einschneidenden Ereignisse, die zu Hitlers Machtergreifung führten.

Berlin, 1932: Albert Goldmann (Jan Josef Liefers) ist Abgeordneter im Berliner Reichstag. Entgegen seiner pazifistischen Überzeugung lässt er sich von seinem jüngeren Bruder Edwin (Franz Dinda), Mitglied einer radikalen kommunistischen Zelle, zu einem heiklen Kurierdienst überreden. Prompt gerät er in eine Polizeikontrolle und entgeht nur dank der spontanen Hilfe der selbstbewussten Henny Dallgow (Anna Loos) seiner Enttarnung. Die Tochter aus reichem Haus ist beeindruckt von dem engagierten Arzt, der den sozial Schwachen hilft und sich als streitbarer Reichstagsabgeordneter für den Fortbestand der jungen, nicht sehr angesehenen Demokratie einsetzt. Henny wiederum macht ihren persönlichen Traum wahr und übernimmt das mondäne „Ballhaus“ von dem Juden Matze Belzig (Jürgen Tarrach), der die Zeichen der Zeit erkennt und rechtzeitig nach Amerika emigriert.
Als Sängerin, die im „Ballhaus“ wie selbstverständlich auch SA-Männer zu ihren Gästen zählt, verkehrt Henny in einer Welt, die Albert zunächst abstößt. Über diese Gegensätze hinweg entwickelt sich eine große Liebe, unter den denkbar schwierigsten Bedingungen. Im Februar 1933, als die Lage auf den Straßen eskaliert, erfährt Henny vom künftigen Mann ihrer Cousine Uta (Claudia Eisinger), dem den Nazis zugewandten Karrieristen Erhart von Kühn (Sven Lehmann), dass Albert in Gefahr ist. Sie will ihn warnen, doch Albert ist unterwegs zum Reichstag, um einen verwirrten Patienten daran zu hindern, eine fatale Idee in die Tat umzusetzen.” (amazon.de)

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“Lost Places – Mysteriöse Inseln” am 04.02.2026 im NTV

Bildquelle: Jens Bludau, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

04.02.2026,

NTV, 20.15: Lost Places – Mysteriöse Inseln, Doku, 2023

“Eine Expedition führt Forscher zu den Pitcairninseln, wo sie Ruinen einer unbekannten Zivilisation untersuchen. Auf Borneo sorgt ein mysteriöses grünes Licht im Dschungel für Rätsel. Auf der griechischen Insel Euböa werden Überreste eines lange verschollenen Tempels erforscht. Die Reise endet auf der sudanesischen Insel Suakin, die einst auf Korallen erbaut wurde und als lebendiges Handelszentrum am Roten Meer diente.” (prisma.de)

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“Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen” am 05.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Frank Capra (film) - Divide and Conquer (Why We Fight #3) Public Domain (U.S. War Department): https://archive.org/details/DivideAndConquer, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1403669

05.02.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen, Doku, 2021

“1940: Neun Monate nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs greift Hitler den Westen – Belgien, die Niederlande, Frankreich und Großbritannien – in einem bisher nie dagewesenen Gewaltexzess an. Die Nazi-Apokalypse schlägt in Sedan zu und breitet sich über die Somme bis zum Ärmelkanal aus, der letzten Bastion Großbritanniens. Ihr Expeditionskorps versucht, durch den Hafen von Dünkirchen zu fliehen. Wird Hitler diese Flucht zulassen?” (prisma.de)

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“Petra Kelly – Act Now!” am 03.02.2026 im ARD

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1982-0912-015 / Rainer Mittelstädt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5341979

03.02.2026,

ARD, 22.50: Petra Kelly – Act Now!, Doku, 2024

“Sie war die Ikone der deutschen Friedens- und Umweltbewegung: Petra Kelly glaubte daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. In den 1980-er Jahren brachte sie hunderttausende Menschen gegen Atomkraft und Atomraketen auf die Straße. Die radikale Pazifistin, Menschenrechtsaktivistin und Feministin war eine Ausnahmeerscheinung. Ihr Leben war ein großer Wurf, ihr Ende eine Tragödie. Petra Kelly: Kämpferin gegen Atomkraft, Gründungsmitglied der Grünen, Ikone der Friedensbewegung. Unbeirrbar forderte sie die radikale Transformation der Gesellschaft, eine blockfreie Welt ohne Waffen und den Frieden mit der Natur. Geboren in Deutschland, sozialisiert in den USA engagierte sich Petra Kelly schon während ihrer Studienzeit bei Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg und gegen Rassismus. Sie arbeitete im Wahlkampfteam von Robert Kennedy kurz vor dessen Ermordung. Kellys Vorbild war Martin Luther King – seine Philosophie des zivilen Ungehorsams prägte ihr Denken. 1983 zog sie für die Grünen in den Bundestag ein. Wie keine andere verkörperte sie die Vision von einer atomar abgerüsteten Welt. Sie trat mit Joan Baez für den Frieden auf, unterstützte die DDR-Bürgerrechtsbewegung und konfrontierte Erich Honecker mit der Kampagne “Schwerter zu Pflugscharen”. Im Alter von nur 44 Jahren wurde Petra Kelly von ihrem Partner und politischen Wegbegleiter, dem Ex-NATO-General Gert Bastian, im Schlaf erschossen. Das gewaltsame Ende eines gewaltlosen Lebens. Mit noch nie gezeigten Archivbildern und Erinnerungen von engen Freunden und Wegbegleitern zeichnet der Film das Bild einer sensiblen und unbeirrbaren Frau, die sich von niemandem aufhalten ließ. Zu Wort kommen u. a. der Halbbruder John Kelly, die Freundin und US-Friedensaktivistin Cora Weiss, die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer sowie die politischen Weggefährten Lukas Beckmann und Otto Schily. Der Film erzählt von einer charismatischen Politikerin, deren Auftreten und Visionen eine junge Generation inspirieren. “Petra Kelly – Act Now!” wurde 2025 beim Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. “Petra Kelly – Act Now!” ist eine Produktion der Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Bayerischen Rundfunk und Radio Bremen in Zusammenarbeit mit ARTE. Gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FilmFernsehFonds Bayern, dem Deutschen Filmförderfonds und dem Medienboard Berlin-Brandenburg. Regie führte Doris Metz, die auch das Drehbuch schrieb, Produzentin ist Birgit Schulz.” (prisma.de)

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“UdSSR – Das Rote Imperium” am 03.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Southpark - transfered from File:Gedenkst tte belagerung.JPG commons, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=5607556

03.02.2026,

ARTE, 20.15: UdSSR – Das Rote Imperium, Doku, 2022

“1922 war das Geburtsjahr der Sowjetunion. Russland, Weißrussland, die Ukraine und Transkaukasien schlossen sich zusammen zur UdSSR. Es entstand ein völlig neues Staatsgebilde, ein Land, das sich selbst nie genug war und von Anfang an über sich hinaus strebte. Der Traum war, dass einmal alle Länder zu einer großen Union der sozialistischen Sowjetrepubliken gehören. Ein fantastischer Film erzählte schon 1924 davon, wie selbst der Mars Teil der Union wird. Zunächst aber brauchte das rückständige Agrarland Elektrizität und Industrie. Stalin forcierte die Zwangskollektivierung der Bauern und die rigorose Industrialisierung. Der Preis, den die Menschen dafür zahlten, blieb ein Tabu: die Millionen Verhungerten in der Ukraine und das Schicksal der Arbeitssklaven in den Gulags. Mit dem “Großen Terror” erreicht das Repressionssystem unter Stalin eine neue Dimension. Allein in den Jahren 1937/38 wurden mehr als 600.000 Menschen erschossen. Unschuldige Bürger gestanden bei Schauprozessen die absurdesten Mordpläne gegen Stalin oder Sabotageakte. Selbst engste Weggefährten Stalins landeten vor den Exekutionskommandos. Mit dem Hitler-Stalin-Pakt 1939 begann ein neues Kapitel sowjetischer Expansionspolitik. In einem geheimen Zusatzprotokoll wurde geregelt, dass Stalin Teile Polens und des Baltikums, die einst zum Zarenreich gehörten, der UdSSR einverleiben darf. Kurz nach dem Überfall Hitlers auf Polen ließ auch Stalin seine Truppen dort einmarschieren. Die drei baltischen Staaten wurden zu Sowjetrepubliken erklärt. Das Rote Imperium wuchs. Aber dann kam alles anders als im Kreml geplant.” (prisma.de)

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“Ich war neunzehn” am 03.02.2026 im MDR

Bildquelle: amazon.de

03.02.2026,

MDR, 23.25: Ich war neunzehn, Kriegsdrama, 1968

“Mit einer Aufklärungseinheit der Roten Armee kommt der 19-jährige Gregor Hecker im April 1945 nach Deutschland. Er war acht, als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Wie ein Fremder fühlt er sich in der einstigen Heimat. Zwiespältig sind seine Begegnungen mit den Deutschen, die er über Lautsprecher aufruft, sich zu ergeben. Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. “Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos”, dröhnt eine junge deutsche Stimme. “Ergebt euch, rettet euer Leben!”. Der, der da ruft, ist Gregor Hecker (Jaecki Schwarz). In der Uniform eines russischen Leutnants der Roten Armee kommt der 19-Jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin. Der Frieden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet – unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten Heimat ist schwer. Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es “die Deutschen” ebenso wenig gibt wie “die Russen”. Als sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko) beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschland mitwirken wird.” (prisma.de)

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“Verräterkinder” am 03.02.2026 im HR

Bildquelle: Von Alter Fritz - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22033850

03.02.2026,

HR, 22.30: Verräterkinder, Doku, 2014

“Die Männer des 20. Juli 1944 werden heute verehrt als Helden, die ihr Leben im Widerstand gegen Hitler geopfert haben. Für ihre Kinder ist der gewaltsame Tod des Vaters eine Katastrophe, an deren Folgen sie bis in die Gegenwart zu tragen haben. Christian Weisenborn zeigt in seinem Film “Verräterkinder”” erschütternde Begegnungen mit Kindern von Verschwörern des 20. Juli. Axel Smend ist heute noch tief bewegt, wenn er sich daran erinnert, wie seine Mutter mit verweinten Augen vom Elternsprechtag in der Schule zurückkam. Der Lehrer hatte von Axels schlechten Noten in Latein gesprochen und hinzugefügt: Vom Sohn eines Verräters könne er nichts anderes erwarten. Der Vater, Günther Smend, war 1944 hingerichtet worden. Christian Weisenborn blickt aber auch auf die eigene Familiengeschichte. Seine Eltern waren Mitglieder eines großen Freundeskreises von Antifaschisten, den die Gestapo “Rote Kapelle”” nannte. Es waren Künstler, Arbeiter, Kommunisten, Adlige, Ärzte und Offiziere, Männer und Frauen. Sie verbreiteten schon 1942 Flugblätter, die vom Völkermord an den europäischen Juden berichteten, und sie versuchten, Kontakt zu den Sowjets und zu den Amerikanern aufzunehmen. Weisenborns Eltern überlebten, aber 52 ihrer Freunde wurden 1942/43 in Plötzensee hingerichtet. Auch Töchter und Söhne von ihnen hat Weisenborn interviewt. Die Angestellte Erika von Brockdorff war 32 Jahre alt, als sie unter dem Fallbeil starb. Sie hinterließ eine sechsjährige Tochter. Saskia von Brockdorff quälte sich jahrzehntelang mit der Frage, warum die Mutter sich in solche Gefahr begeben hat. Warum hat sie mich verlassen? Erst sechzig Jahre später, als auch die “Rote Kapelle” einen Platz in der Gedenkstätte des Widerstands bekam, erreichte sie der Abschiedsbrief, den ihr die Mutter 1943 schrieb. Er ist voller Liebe und Schmerz. Behutsam lässt Weisenborn die Zuschauer teilhaben an der Versöhnung, die Saskia von Brockdorff durch diese Zeilen endlich möglich war. Von der Trauer um die toten Mütter und Väter erzählen auch Alfred von Hofacker und Hans Coppi, wie schwierig, voller Fragen und widerstreitender Gefühle es war, einen Zugang zu den Toten, ihren hingerichteten Vätern oder Müttern zu finden. Das private Trauern vollzog sich jahrzehntelang vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. Die “Verräterkinder”” mussten erdulden, wie politische Interessen in Ost und West zur Verleumdung ihrer Eltern führten. Widerstandskämpfer wurden vereinnahmt, ausgestoßen oder passend gemacht. 1954 ehrte Bundespräsident Theodor Heuss zum ersten Mal die Männer des 20. Juli. In der DDR wurden sie zu diesem Zeitpunkt als Reaktionäre gebrandmarkt, denen es vor allem um den Machterhalt für Adel, Großgrundbesitz und Militär gegangen sei. Erst in den 1970er Jahren begann eine vorsichtige Umorientierung. Die “Rote Kapelle”” wurde in der DDR anfangs verschwiegen, dann zu einer kommunistischen Kundschaftertruppe umgedeutet und, propagandistisch aufgebauscht, zum Vorbild des Mielke-Apparates gemacht. Im Westen wurde sie jahrzehntelang als fünfte Kolonne Moskaus diffamiert. Erst 2009 hob der Deutsche Bundestag die Todesurteile wegen “Kriegsverrats”” auf. Vor diesem Hintergrund zeigt Christian Weisenborns Film eindrucksvolle, hoch emotionale Momentaufnahmen aus dem Leben der Kinder des Widerstands. Damit würdigt der Filmemacher die Courage der Eltern und gibt ihnen einen historisch gerechten Platz.”” (prisma.de)

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“Einigkeit und Sport und Freiheit?” am 03.02.2026 im MDR

Bildquelle: Doll (links) als Spieler des BFC Dynamo beim Spiel gegen Stahl Riesa 1987, Von Bundesarchiv, Bild 183-1987-1003-021 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5664618

03.02.2026,

MDR, 20.15: Einigkeit und Sport und Freiheit?, Doku, 2025

“Für sie war die deutsche Wiedervereinigung eine Medaille mit zwei Seiten: Sportlerinnen und Sportler aus der ehemaligen DDR. Die einen katapultierte die Wende in den Westen – ins Rampenlicht des wiedervereinten Deutschlands, gefeiert als neue Sportikonen. Für die anderen zerbrach mit der Mauer die eigene Karriere – auf der Suche nach einer neuen Berufung und Identität. In “Einigkeit und Sport und Freiheit?” erzählen sechs außergewöhnliche Athletinnen und Athleten von den dramatischen Wendepunkten ihres Lebens. Axel Schulz, der ausgerechnet am Tag des Mauerfalls seinen 21. Geburtstag feiert und so nicht nur den Beginn eines neuen Lebensjahrs, sondern eines neuen Zeitalters erlebt. Die Wende katapultiert ihn ins grelle Rampenlicht einer Nation, die plötzlich das Boxen für sich entdeckt. Obwohl ihm der WM-Titel verwehrt bleibt, erobert er mit seiner sympathischen Art die Herzen der Menschen. Thomas Doll schreibt Fußball-Geschichte: Vom gefürchteten Angriffsduo mit Andreas Thom bei Dynamo Berlin und in der DDR-Nationalmannschaft führt ihn der Weg über den Hamburger SV zu Lazio Rom. Der Verein zahlt damals eine Rekordablöse in Millionenhöhe. Geräteturnerin Kerstin Kurrat (geb. Gerschau), die als Kind mit stoischer Ruhe das härteste Training erträgt, erfindet sich nach der Wende neu und eröffnet ein Fitnessstudio. Doch der Film zeigt auch die mühsamen Neuanfänge: Biathlet Frank-Peter Roetsch, einst mit fünf WM-Titeln gekrönt, verliert mit dem Mauerfall seine Förderung und gewohnte Umgebung. Nach der Wende kann er seine Leistung nicht mehr abrufen und muss die Karriere beenden. Ruderin Kathrin Boron wird vor die Wahl gestellt: entweder extrem umstellen oder aus dem Kader fliegen. Sie stellt sich der Herausforderung: ihre Hände bluten, als sie ihre erfolgreiche DDR-Rudertechnik vergessen und sich den westlichen Stil aneignen soll. Die harte Arbeit wird jedoch belohnt: Ihr Olympiasieg 1992 ist Startschuss für weitere Olympia- und Weltmeistertitel. Kugelstoßer Udo Beyer – einst strahlender Olympiasieger von Montreal 1976 – sieht seine Leistungen schwinden, kehrt dem Sport den Rücken und eröffnet ein Reisebüro. “Einigkeit und Sport und Freiheit?” ist mehr als eine Sportdokumentation – es ist ein Film über Stärke in der Schwäche, über das Weitermachen, wenn alles sinnlos scheint, über Menschen, die uns zeigen: Was kann ich tun, wenn ich falle? Der Film taucht ein in die Geschichte von Männern und Frauen, die den Moment erleben, an dem alles Gewohnte zusammenbricht, wenn über Nacht ihre bisherige Welt verschwindet, ihre Träume zerplatzen, wenn plötzlich nichts mehr gilt, was bisher das eigene Leben bestimmte. Eine bewegende Zeitreise zu einem der prägendsten Momente der deutschen Geschichte, erzählt durch die Augen derer, die ihn auf den Spielfeldern, in den Hallen und Stadien miterlebt haben.” (prisma.de)

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“Geheimnisse der DDR” am 01.02.2026 im PHOENIX

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01.02.2026,

PHOENIX, 14.00: Geheimnisse der DDR, Doku, 2024

“Sozialismus, Antifaschismus, Freundschaft mit der Sowjetunion – das sind die Pfeiler, auf denen die DDR errichtet wird. Doch wie sieht die Realität aus? Sind die Beziehungen zur Sowjetunion wirklich so “brüderlich”? Und welche Rolle spielt Arbeit, die das Fundament der Gesellschaft bilden soll? Mit der deutschen Teilung beginnt ein Wettstreit zwischen der DDR und der Bundesrepublik: Die DDR sieht sich als das moralisch überlegene Deutschland – mit Aufstiegschancen vor allem für Arbeiter und Bauern, frei von Alt-Nazis und in brüderlicher Freundschaft mit der Sowjetunion. Doch hinter den Kulissen ist der zur Schau gestellte Antifaschismus von politischer Taktik geprägt: So gern die DDR auf Nationalsozialisten in der Bundesrepublik verweist – auch im Osten landen Nazis in wichtigen Positionen.” (prisma.de)

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“Hits unterm Hakenkreuz” am 01.02.2026 im ZDF

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01.02.2026,

ZDF, 23.45: Hits unterm Hakenkreuz, Doku, 2026

“Es sind Schlager, die noch heute mitreißen – von Zarah Leander, Heinz Rühmann oder Hans Albers. Doch waren ihre Lieder so harmlos, wie sie schienen? Welchem Zweck dienten sie im NS-Staat? “Terra X History” erzählt die Geschichte berühmter Hits unterm Hakenkreuz wie “Davon geht die Welt nicht unter” oder “Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern”. Vor mehr als 80 Jahren waren sie Gassenhauer und auch Instrumente der NS-Propaganda. Im NS-Staat entsteht eine Vielzahl von Schlagern, Filmmusiken und Soldatenlieder. Einige Künstlerkarrieren kommen jetzt erst so richtig in Schwung wie die von Marika Rökk und Zarah Leander. Ihre Songs sollen für gute Stimmung sorgen – gerade in Kriegszeiten. Jüdische Künstler hingegen werden ausgegrenzt und verfolgt. Wer kann, emigriert und versucht, sein Leben zu retten. NS-Propagandachef Joseph Goebbels bringt die Musik- und Unterhaltungsbranche unter seine Kontrolle. Trotzdem regt sich vereinzelt heimlicher Widerstand in der Musikszene. Hans Albers gelingt Ende 1944 mit “Einmal muss es vorbei sein” ein mehrdeutiger Hit. Im Film kommen Max Raabe, Leiter des Palast Orchesters, sowie der deutsche Chansonnier Tim Fischer zu Wort.” (prisma.de)

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“Zeitenwende – DDR-Medien zwischen Aufbruch und Untergang” am 01.02.2026 im PHOENIX

#NV

01.02.2026,

PHOENIX, 16.15: Zeitenwende – DDR-Medien zwischen Aufbruch und Untergang, Doku, 2020

“September 1989. Eine kleine Gruppe des Neuen Forums in Leipzig beschließt: wir wollen eine Zeitung gründen. Die Idee: das Informationsmonopol der SED-Medien zu brechen. Die ersten Flugblätter und kleineren Hefte werden noch illegal gedruckt und finden auf den Montagsdemos reißenden Absatz, erinnert sich Peter Fräbel, der zum Gründungsteam gehörte. Dann fällt die Mauer. Bis zur legalen Zeitungsgründung ist es jetzt nicht mehr weit. Am 1. Februar 1990 erscheint in Leipzig die erste Ausgabe von “Die Andere Zeitung”, kurz DAZ. Offiziell registriert und genehmigt – aber völlig frei von Zensur und Reglementierung. Eine komplett neue Erfahrung für Macher und Leser. Und kein Einzelfall. Ein wahrer Gründungsboom setzt ein und erfasst bald jeden Winkel der DDR. So auch in Thüringen. Eine Gruppe engagierter Bürger gründet gemeinsam mit dem Verleger des Westfalen-Blattes aus Bielefeld binnen kürzester Zeit die “Thüringer Tagespost” mit mehr als einem Dutzend Lokalausgaben. Die junge westdeutsche Journalistin Gerlinde Sommer ist von Anfang an mit dabei, im Schulterschluss mit Gothaer Bürgern. Eine Ost-West-Kooperation auf Augenhöhe. Reißenden Absatz finden im Osten aber von Anfang an auch die Erzeugnisse der vier größten Zeitschriften-Verlage der Bundesrepublik. Die “Großen Vier” – Gruner + Jahr, Springer, Burda und Bauer – wollen gar die Exklusiv-Lieferanten westdeutscher Printprodukte für die Noch-DDR werden. Sie gehören außerdem zu den zahlreichen Bietern, die um die auflagenstarken regionalen Zeitungen aus dem Besitz der ehemaligen DDR-Staatspartei SED buhlen. Die SED-Zeitungen in den 14 DDR-Bezirken und Ostberlin sind zwar ideologisch vorbelastet, mit bis zu 600.000 Abonnenten aber wirtschaftlich äußerst lukrativ. Ein ungleiches Ringen beginnt. Auch dem Fernsehen der DDR steht eine Zeitenwende bevor. Zunächst langsam, später immer schneller wird der Sender in Adlershof umgekrempelt. Chefposten, Redaktionen und Formate verändern sich und entstehen zum Teil neu. Der Journalist und MDR-Moderator Andreas Brückner erinnert sich daran. Eine nie gekannte Freiheit erfasst viele, die hier arbeiten. Doch der Ruf des DDR-Fernsehens als Sprachrohr der Regierung bleibt, die Verstrickungen mit SED und Stasi sind zu belastend. Die Tage des DDR-Fernsehens sind gezählt und es ist klar: Der Sender wird abgewickelt. In nicht einmal zwei Jahren – von 1989 bis 1991 – erlebt Ostdeutschland Aufbruch, Niedergang und Neugründungen seiner Medien. Diese Ereignisse wirken nach bis in die Gegenwart. “Zeitenwende – DDR-Medien zwischen Aufbruch und Untergang” geht auf Spurensuche in die Jahre, in denen die Medienlandschaft in Ostdeutschland neu gestaltet wurde.” (prisma.de)

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“Die Kinder der Villa Emma” am 30.01.2026 im 3SAT

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30.01.2026,

3SAT, 20.15: Die Kinder der Villa Emma, Drama, 2016

“Wien, 1941. Die 14-jährige Betty gehört zu einer Gruppe jüdischer Kinder, die eine Hilfsorganisation nach Palästina schleusen will.

Zunächst fliehen sie durch Kroatien und Slowenien. Anschließend wird eine leer stehende Villa im italienischen Dorf Nonantola fast ein Jahr lang zur Heimat der Kinder. Dort verliebt sich Betty in Salomon aus Sarajevo. Doch dann überfallen die Nazis auch Italien. Die Villa Emma, im 19. Jh. als Sommerresidenz für einen Fabrikanten erbaut, ist heute in Privatbesitz. Das Stadtmuseum von Nonantola (bei Modena) zeigt eine Dauerausstellung über die Kinder der Villa Emma.
” (tvspielfilm.de)

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“Schattenfrauen. Die heimlichen Geliebten” am 31.01.2026 im PHOENIX

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31.01.2026,

PHOENIX, 23.15: Schattenfrauen. Die heimlichen Geliebten, Doku, 2026

“Mächtige Männer und ihre heimlichen Geliebten: Warum scheint das eine mit dem anderen unweigerlich verknüpft zu sein? “Terra X History” erzählt die Geschichte von fünf “Schattenfrauen”. Die Bundeskanzler Helmut Kohl und Willy Brandt, der französische Präsident Francois Mitterand, Bayernkönig Ludwig I. und der französische König Louis XV. unterhielten jahrelang Beziehungen zu Frauen, mit denen sie nicht verheiratet waren. Teils mit fatalen Folgen.” (prisma.de)

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“Jüdischer Widerstand – Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank” am 29.01.2026 im 3SAT

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29.01.2026,

3SAT, 22.55: Jüdischer Widerstand – Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank, Doku, 2025

“Sie kämpften im Ghetto, in den Wäldern und selbst noch im Vernichtungslager gegen ihre Verfolger. Und doch sind die Frauen und Männer des jüdischen Widerstands bis heute weitgehend unbekannt. Die Gruppe um Simon und Gusta Draenger, die in Krakau spektakuläre Anschläge verübte, oder Marianne Cohn, die 200 jüdische Kinder in die Schweiz schleuste – sie stehen beispielhaft für viele jüdische Widerstandskämpfer, die ihren Mut meist mit dem Leben bezahlten. Beim Gedenken an die Shoah stehen die Opfer im Mittelpunkt. Wenig beachtet wird dabei, dass die Verfolgten sich keineswegs durchgängig “wie Lämmer zur Schlachtbank” führen ließen. Die jüdische Gegenwehr gegen den Völkermord war zahlreich, vielschichtig und unerschrocken, obwohl sie fast keine Chancen auf Erfolg hatte. Die Dokumentation zeigt ein Kapitel der Geschichte, das lange vernachlässigt wurde.” (prisma.de)

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“Hannah Arendt – Denken ist gefährlich” am 29.01.2026 im SWR

#NV

29.01.2026,

SWR, 23.35: Hannah Arendt – Denken ist gefährlich, Doku, 2025

“Dokumentarfilm über das furchtlose Leben der wichtigsten politischen Denkerin des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt und ihre Analyse der politischen Verhältnisse. Eindrückliche Archivbilder erzählen von einem selbstbestimmten Leben zwischen Weimarer Republik und Vietnamkrieg. Arendts Worte, gesprochen von Nina Hoss, warnen mit erschreckender Aktualität vor dem Erstarken autoritärer Systeme. Aktivistin, Medienstar, Denkerin “ohne Geländer” – Hannah Arendt ist berühmt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der “Banalität des Bösen”. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens, entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten – vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg. Menschen, die sie kannten, zeichnen das Bild einer ebenso furchtlosen wie lebensfrohen Frau. Originalmitschnitte von Arendt und Zitate aus ihren Büchern und Briefen, gesprochen von Schauspielerin Nina Hoss, zeugen von einem einzigartig selbstbestimmten Leben. Ein Film über die erstaunliche Weitsicht einer politischen Denkerin bis in die Gegenwart und die Schwierigkeit und Schönheit, im Angesicht des Abgrunds Haltung zu bewahren.” (prisma.de)

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“Hitlers Panzerzug – Die rollende Festung des Diktators” am 29.01.2026 im NTV

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29.01.2026,

NTV, 22.05: Hitlers Panzerzug – Die rollende Festung des Diktators, Doku, 2017

“Ende der 30er-Jahre ließ sich Adolf Hitler einen gepanzerten Zug bauen, mit dem er durch Europa reiste. Diese fahrende Festung war nicht nur ein Transportmittel, sondern diente dem Führer auch als mobiles Hauptquartier. Hier traf er sich auch mit ausländischen Staats- und Regierungschefs. Der mit Hochleistungsgeräten ausgestattete Zug, dem auch stets sein Privatflugzeug folgte, war eine Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst.” (prisma.de)

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“Verfolgt” am 28.01.2026 im NDR

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28.01.2026,

NDR, 22.50: Verfolgt, Doku, 2025

“Diese Lebensgeschichte ist ergreifend wie wenige andere. Sie erzählt von Verfolgung und Rettung, von Selbstbehauptung und einer zweiten Verfolgung. Die deutsche Nachkriegsgeschichte steht dabei Pate und zeigt sich erschreckend antisemitisch. Aber den Lebensmut und den Humor hat sich Dany Dattel nie nehmen lassen. Erstmals offenbart er sich und reist mit einem Filmteam an die Schicksalsorte seines Lebens, nach Auschwitz, zu den Kindern seiner Retterinnen auf dem Todesmarsch in Tschechien. Eine Odyssee, die bis ins Hochrisiko-Bankgeschäft führt. Es ist ein tiefer Blick in die westdeutsche Geschichte. Mit skrupellosen Bankern und virulentem Antisemitismus. Jahrzehntelang mied Dany Dattel jeden Kontakt zu Medien, die ihn zum Sündenbock machten. Doch vor der Kamera erscheint er entspannt, sogar humorvoll und stellt sich seinen Erinnerungen. Sein Triumph: “Eines möchte ich noch betonen: Die Nazis hatten auf der Wannsee-Konferenz beschlossen, alle Juden zu vernichten. Das ist ihnen nicht gelungen. Ich lebe noch!” Vier Monate nach den Dreharbeiten in Auschwitz ist Dany Dattel gestorben.” (prisma.de)

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“Sachsenhausen – Die Kinder der Überlebenden” am 28.01.2026 im 3SAT

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5b/Bundesarchiv_Bild_183-78612-0002%2C_KZ_Sachsenhausen%2C_H%C3%A4ftlinge_vor_Lagertor.jpg

28.01.2026,

3SAT, 21.00: Sachsenhausen – Die Kinder der Überlebenden, Doku, 2025

“Drei Nationen, drei Schicksale, eine gemeinsame Geschichte: Marjolein Snep, Petra Hörig und George Saxon sind Nachkommen von Männern, die das Konzentrationslager Sachsenhausen überlebten. Ihre Väter wurden aus völlig unterschiedlichen Gründen inhaftiert: Petra Hörig aus Deutschland ist die Tochter von Horst Hörig, der von den Nationalsozialisten wegen homosexueller Handlungen verfolgt und im KZ Sachsenhausen inhaftiert wurde. Heute setzt sie sich aktiv für die Aufarbeitung dieser Verfolgung ein und kämpft gegen das Vergessen. Sie spricht auf Veranstaltungen über das Schicksal ihres Vaters und darüber, wie sich die Traumata des Nationalsozialismus auf die sogenannte “Zweite Generation” übertragen haben. Ihr Engagement ist ein Appell an die Gesellschaft: Die Vergangenheit darf nicht verblassen – damit wir aus ihr lernen. Marjolein Sneps Großvater, Peter Snep, und ihr Vater, Joop Snep, waren Mitglieder des niederländischen Widerstands. Beide überlebten das KZ Sachsenhausen. Ihre Geschichte hat Marjolein Snep zu einer leidenschaftlichen Stimme gegen das Vergessen gemacht. Als Vizepräsidentin für die Niederlande im Internationalen Sachsenhausen-Komitee setzt sie sich für die Erinnerungskultur ein. Zudem spricht sie als Gastrednerin des “National Support Center WWII-Present” an Schulen über ihre persönliche Geschichte, mit dem Ziel, die Lehren aus dem Nationalsozialismus in die Gegenwart zu tragen. George Saxon aus Großbritannien ist der Sohn von Tadeusz Witkowski, der 1940 in Rzeszów, Polen, verhaftet und ins KZ Sachsenhausen deportiert wurde. Das Schicksal seines Vaters ist tief in sein Leben und seine Kunst eingeschrieben. Als Künstler setzt sich George Saxon intensiv mit den Spuren der Vergangenheit auseinander. Seine Werke thematisieren das Erbe der Verfolgung und eröffnen neue Perspektiven auf Erinnerung und Trauma. Neben seiner künstlerischen Praxis war er als Dozent an Universitäten tätig und vermittelte Studierenden die Geschichte Sachsenhausens durch Kunst – als Medium des Erinnerns und des Verstehens. Die Dokumentation “Sachsenhausen – Die Kinder der Überlebenden” porträtiert, wie diese drei Nachkommen mit den Schicksalen ihrer Väter umgehen und wie stark deren Erbe ihr eigenes Leben prägt.” (prisma.de)

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“Das Geheimnis der Urnen von Prag” am 27.01.2026 im ARTE

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27.01.2026,

ARTE, 23.40: Das Geheimnis der Urnen von Prag, Doku, 2025

“Im Zweiten Weltkrieg wurden im KZ-Außenlager Hradischko in Mittelböhmen nahe Prag Hunderte politische Gefangene aus ganz Europa von den Nationalsozialisten ermordet – darunter auch spanische Republikaner, Überlebende des Bürgerkriegs. Ihre Geschichte wäre beinahe in Vergessenheit geraten, hätte nicht der Leiter des Prager Krematoriums Strašnice gemeinsam mit seinem Sohn mutig gehandelt. Die Dokumentation begleitet Unai Eguía Bizkarralegorra, einen baskischen Kunstlehrer und leidenschaftlichen Geschichtskenner, bei seiner privaten Spurensuche. Ausgangspunkt ist ein Brief eines Überlebenden des Konzentrationslagers Hradischko. Vom Forscherdrang gepackt, folgt Eguía den Spuren der Opfer quer durch Europa und rekonstruiert ihr Schicksal. Er spricht mit Nachfahren, sichtet vergessene Dokumente und stößt auf die stille Heldentat von František Suchý und dessen Sohn. Inmitten der NS-Herrschaft bewahrten sie im Verborgenen die Asche von über 2.200 ermordeten Menschen und machten sie für künftige Generationen identifizierbar. Die Dokumentation verknüpft Zeitzeugenberichte, Archivmaterial und animierte Bildsequenzen zu einem leisen, eindrucksvollen Zeugnis von Mut und Menschlichkeit. Sie zeigt, wie Erinnerungen weiterleben – dank jener, die selbst in finstersten Zeiten unbeugsam bleiben. Ein Plädoyer für Würde, Gerechtigkeit und für eine aktive Erinnerungskultur.” (prisma.de)

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“Die Kinder von Windermere” am 28.01.2026 im 3SAT

#NV

28.01.2026,

3SAT, 22.25: Die Kinder von Windermere, Dokudrama, 2020

“In der Dokumentation zum Film “Die Kinder von Windermere”, über Jugendliche, die bei Kriegsende aus KZs der NS-Zeit nach England gebracht wurden, erzählen Überlebende ihre Geschichte.
“Wir kamen aus der Hölle in den Himmel”, erinnert sich Sam Laskier. Er war einer der 300 jungen Juden verschiedenster Nationalitäten, die sich nach der Befreiung der Konzentrationslager durch die Alliierten im englischen Windermere erholen sollten.
In der idyllischen englischen Landschaft rund um den See von Windermere fanden die Kinder eine erste neue Heimat. Mit psychologischer Unterstützung sollten sie lernen, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
Einige der letzten noch Lebenden des Kindertransportes berichten in sehr persönlichen Statements von ihren Erfahrungen. Wie andere, die sein Schicksal teilten, schildert Arek Hersh in der Dokumentation, was der Neuanfang für ihn bedeutete: “Ich begann wieder, mich als ein menschliches Wesen zu fühlen.”

Der therapeutische Umgang mit den traumatisierten Kindern beeinflusste die Entwicklung der Kinderpsychologie weltweit. Auch deshalb ging das “Windermere-Projekt” in die Geschichte ein.” (PHOENIX)

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“Apokalypse – Der Zweite Weltkrieg” am 29.01.2026 im NTV

Bildquelle:

29.01.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse – Der Zweite Weltkrieg, Doku, 2009

“Der Zweite Weltkrieg spitzt sich zu. In Stalingrad, der sowjetischen Schlüsselstadt, findet der entscheidende Kampf um Russland zu Ungunsten des 3. Reiches statt und das Pendel neigt sich langsam, aber unaufhörlich der deutschen Niederlage entgegen. Auch in Nordafrika enden die Kämpfe mit einem Sieg der Alliierten und Italien, einer der größten Verbündeten des 3. Reiches, wechselt nach dem Tod Mussolinis die Seiten.” (prisma.de)

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“Rettet Auschwitz!” am 27.01.2026 im MDR

#NV

27.01.2026,

MDR, 22.10: Rettet Auschwitz!, Doku, 2015

“Verliert das KZ Auschwitz seine wahre Bedeutung als Symbol des Holocaust? Wird dieser Ort der Erinnerung eines Tages sogar ganz verschwinden? Auschwitz-Birkenau steht wie kein anderes Konzentrationslager der Nationalsozialisten für den planmäßigen Massenmord an Millionen Juden, Polen, Sinti und Roma und Kriegsgefangenen. Heute zählt die Gedenkstätte jährlich um die zwei Millionen Besucher aus aller Welt. Ist das noch “echtes” Gedenken oder purer Massentourismus? Nach der Befreiung des Konzentrationslagers am 27. Januar 1945 war keineswegs klar, was aus diesem Ort der beispiellosen Massenvernichtung werden soll. Überlässt man Auschwitz-Birkenau sich selbst? Sollen hier neue Baugebiete für die Stadt ausgewiesen werden? Oder richtet man eine Gedenkstätte ein? Die Zukunft des Lagers wurde und wird vielfach diskutiert und immer wieder in Frage gestellt. Der Dokumentarfilm “Rettet Auschwitz!” zeichnet die wechselvolle Geschichte seit der Befreiung nach, berichtet von den verschiedenen Versuchen, die Vergangenheit zu instrumentalisieren oder umzuschreiben und fragt nach der Zukunft. Denn es sterben nicht nur die letzten Zeitzeugen, mittlerweile ist das Gelände auch durch Verwitterung, Neubaugebiete und immer größere Besucherzahlen bedroht. Und von den Menschen, die dieses Kapitel der Geschichte zu gern für immer abschließen würden.” (prisma.de)

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“Der Plünderer – Das Geschäft mit der Nazi-Raubkunst” am 27.01.2026 im ARTE

Bildquelle: Von unidentified photographer - AGORHA (Institut national d'histoire de l'art, Paris). Quelle: MEAE, Archives diplomatiques, 209SUP/992, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=130148206

27.01.2026,

ARTE, 21.50: Der Plünderer – Das Geschäft mit der Nazi-Raubkunst, Doku, 2023

“”Der Plünderer” deckt auf, wie der Kunstraub durch die Nationalsozialisten auch nach 1945 weiterging: Der ehemalige Göring-Vertraute Bruno Lohse baute ein lukratives Netzwerk auf und handelte jahrzehntelang mit geraubten Kunstschätzen – während die rechtmäßigen Besitzer vergeblich um Restitution kämpften. Die Dokumentation verfolgt die undurchsichtigen Wege der Beutekunst vom Paris der Besatzungszeit über die Nachkriegsjahre zum Beispiel in München bis in die USA, dem heutigen Zentrum des globalen Kunsthandels. Der Film stellt die Arbeitsweise ehemaliger Nazi-Kunsthändler wie Lohse, die ihr eigenes Nachkriegs-Netzwerk betrieben, detailliert dar und wirft ein Licht auf den Kunstmarkt, der neben dem für Drogen oder Waffen einer der letzten unregulierten Milliardenmärkte der Welt ist. Dabei stellen sich deutliche Fragen über das Versagen der Nachkriegsjustiz und die anhaltende Komplizenschaft von Regierungen und Kunsthandel bei ungesühnten Verbrechen.” (prisma.de)

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“Ich bin! Margot Friedländer” am 27.01.2026 im 3SAT

#NV

27.01.2026,

3SAT, 21.45: Ich bin! Margot Friedländer, Drama, 2023

“Margot Friedländer hat als Überlebende des Holocaust Dinge erlebt, die kaum vorstellbar sind. Umso wichtiger ist es, ihre Geschichte zu erzählen: Als Margot Bendheim am 5. November 1921 in Berlin geboren, ist sie als junges Mädchen dem Theater zugetan. Beim Jüdischen Kulturbund steht Margot selbst auf der Bühne, näht sogar die Kostüme. Doch ihre Zeit dort nimmt schlagartig ein Ende, als die Gestapo sie drängt, den Bund zu verlassen und Zwangsarbeit zu leisten. Allein mit ihrem kleinen Bruder Ralph und ihrer Mutter, verlassen vom Vater, lebt Margot vorerst weiter in Berlin. 1943 will ihre Familie aber vor dem NS-Regime ins Ausland fliehen. Dann wird Ralph verhaftet. Die Mutter folgt dem geliebten Sohn — nach Auschwitz. Die allein gelassene 21-jährige Margot muss sich von nun an verstecken, um zu überleben. — In einer Mischung aus ergreifenden Interviews mit Margot Friedländer heute und Reenactments sowie Material aus Kriegszeiten wird das bewegende Leben der Zeitzeugin rekonstruiert. Gaststars wie Iris Berben, Charly Hübner und Axel Prahl komplettieren die brillante Besetzung. Der glaubwürdig und einfühlsam inszenierte Film von Regisseur und Co-Autor Raymond Ley („Die Aldi-Brüder“) legt den Fokus auf die Nachstellungen, erinnert durch die Dokuanteile aber immer wieder deutlich an den Realitätsbezug.” (tvspielfilm.de)

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“Y-History: War mein Uropa ein Nazi” am 27.01.2026 im HR

Bildquelle: Symbolfoto, Polnische Zivilisten als Opfer des Massakers vom 26. März 1943, das von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) mit Hilfe ukrainischer Bauern im Dorf Lipniki begangen wurde: Von W?adys?awa Siemaszków, Ludobójstwo, page 1294, from Henryk S?owi?ski collection - http://www.starwon.com.au/~korey/Wolyn%2043.htm, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4516350

27.01.2026,

HR, 23.15: Y-History: War mein Uropa ein Nazi, Doku, 2025

“War mein Uropa ein Nazi?” “Ja! – Aber warum weiß ich eigentlich nicht, was er genau gemacht hat? Und warum soll das überhaupt wichtig sein?” Diese Fragen stellt sich Reporter Adrian Oeser und begibt sich auf Spurensuche in seiner Familie, in Archiven, in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zwei Drittel der Deutschen denken, dass ihre Vorfahren keine Nazis waren. Und auch diejenigen, die wissen, dass sie Nazis in der Familie hatten, kennen meist keine Fakten. Die offizielle Erinnerungskultur wird seit Jahrzehnten gepflegt: mit Mahnmalen, Gedenkveranstaltungen, Jahrestagen. Doch die eigene Geschichte ist in vielen deutschen Familien immer noch ein Tabu, mit Tätern und Tatbeteiligten will niemand verwandt sein. Reporter Adrian Oeser weiß, dass sein Urgroßvater in der SS war. Für den Film will er herausfinden, was genau passiert ist. Er stößt auf umfangreiche Entnazifizierungsverfahren, SS-Personalakten und schließlich auf Unterlagen, mit denen er sich ein Bild von der Rolle seines Urgroßvaters machen kann. Dabei begleitet ihn immer die Frage: “Warum ist es in Deutschland so schwer, sich mit der Rolle der eigenen Vorfahren im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen?” Wie wurde mit NS-Tätern in der Nachkriegszeit umgegangen? Und wie konnte es sein, dass sogar SS-Männer, die nachweislich hundert- oder tausendfach gemordet hatten, im Nachkriegsdeutschland nicht wegen Mordes verurteilt wurden? Neben Nachfahren von Tätern trifft Adrian Oeser auch Menschen, die als Kinder von Holocaust-Überlebenden mit vererbten Traumata zu kämpfen haben – und nicht selten mit Diskriminierung, auch heute noch. Der Film taucht ein in die NS-Biografie des Urgroßvaters und in eine Nachkriegsgeschichte, die zeigt, dass die Aufarbeitung des Nationalsozialismus noch lange nicht abgeschlossen ist.” (prisma.de)

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“Die Überlebenden – Neuanfang nach dem Holocaust” am 27.01.2026 im ARTE

Bildquelle: Von User:Mattes - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34112005

27.01.2026,

ARTE, 21.00: Die Überlebenden – Neuanfang nach dem Holocaust, Doku, 2025

“Mit der Zeit normalisierte sich für die jüdischen Holocaust-Überlebenden das Leben in den sogenannten Displaced Persons-Lagern. Es herrschte ein reges kulturelles Treiben – man feierte Hochzeiten und Geburten. Doch das Schicksal der Bewohnerinnen und Bewohner hing weiterhin von internationalen Entscheidungen ab, die auf sich warten ließen. Die Ergebnisse der anglo-amerikanischen Kommission und die britischen Einwanderungsbeschränkungen nährten die Frustration. Hinzu kamen Spannungen mit der lokalen Bevölkerung. Die Lagerbewohner wollten nur noch eines: das Land ihrer Peiniger endlich verlassen. Die Blicke richteten sich nach Palästina, das als einziger Ausweg erschien. Zionistische Organisationen gewannen an Einfluss – ihre Vertreter organisierten ideologische Schulungen, Hebräischkurse und Trainings zur Vorbereitung auf die Ausreise. Die ersten Menschen verließen die Lager heimlich. Tausende Männer und Frauen durchquerten Europa auf den Routen der Bricha, um in Italien ein Schiff Richtung Palästina zu besteigen. Die vereitelte Überfahrt der “Exodus 1947″ wurde zum weltweiten Symbol enttäuschter Hoffnung. Die Vereinten Nationen kritisierten den Umgang mit den Überlebenden. Die Abstimmung über den UN-Teilungsplan und schließlich die Gründung des Staates Israel im Mai 1948 sorgten für Aufbruchsstimmung in den DP-Lagern. In der Dokumentation schildern Zeitzeugen ihre Abreise nach Israel oder Nordamerika und den entscheidenden Moment, in dem die lange entbehrte Freiheit endlich in greifbare Nähe rückte.” (prisma.de)

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“Das Mädchen mit den Goldhaaren” am 26.01.2026 im NDR

Bildquelle: 0

26.01.2026,

NDR, 22.00: Das Mädchen mit den Goldhaaren, “Los Angeles 1932. Der Deutsche Walter Meyer gewinnt als Ruderer Gold bei den Olympischen Spielen. Er ist Erbe einer Industriellenfamilie, wohlhabend und weltgewandt. Doch nur sieben Jahre später nimmt er als einfacher Soldat am deutschen Überfall auf Polen und der Vertreibung der dortigen jüdischen Bevölkerung teil. In seinem Gepäck: ein Foto, das Jahrzehnte später zum verstörenden Beweisstück wird. Die “NDR Story” begleitet den Journalisten und Bestsellerautor Malte Herwig bei der Entschlüsselung eines dunklen Familiengeheimnisses. Der Olympiasieger und Soldat ist sein Großvater. Auslöser ist ein unscheinbares Fotoalbum, gebunden in bunten Stoff, gefüllt mit privaten Schnappschüssen aus dem Krieg im Jahr 1939. Jahrzehntelang lag es auf dem Dachboden. Es zeigt den Alltag eines Wehrmachtssoldaten in Polen. Doch der zweite Blick offenbart einen Abgrund. Das Album des Großvaters enthält nie zuvor veröffentlichte, einzigartige Fotografien vom Beginn des Holocausts in Osteuropa. Im Zentrum steht das Foto, das den Titel der Dokumentation prägt: Darauf sind ein Mädchen mit blonden Locken und ein Junge während der Vertreibung 1939 in Polen zu sehen. Sie sitzen auf Gepäckstücken mitten auf einem Marktplatz – und blicken direkt in die Kamera. Wer sind diese Kinder? Was war ihr Schicksal? KI trifft auf Zeitgeschichte und gibt den Opfern einen Namen Malte Herwig nutzt für seine Recherche modernste Technologie. Mittels KI-gestützter Gesichtserkennung versucht er, den Namenlosen ihre Identität zurückzugeben. Seine Spurensuche führt ihn auf einen Marktplatz im polnischen Dobrzyn, wo das beklemmende Foto der Deportation aufgenommen wurde. Herwig findet Zeitzeugen und macht einen Enkel des damaligen NSDAP-Ortsgruppenleiters ausfindig, der die Vertreibung organisierte. In seiner ersten Fernsehdokumentation konfrontiert Herwig auf persönlich-radikale Weise das deutsche Klischee “Opa war kein Nazi”. Der Film stellt die bohrende Frage, welche Rolle die eigenen Vorfahren tatsächlich im Dritten Reich spielten. Und was erzählen ihre privaten Bilder, wenn man bereit ist, wirklich hinzusehen? Ein Film über den blinden Fleck der Erinnerung und die Macht der Bilder. (Ab 23.01.2026 in der ARD-Mediathek)” (prisma.de)

“Los Angeles 1932. Der Deutsche Walter Meyer gewinnt als Ruderer Gold bei den Olympischen Spielen. Er ist Erbe einer Industriellenfamilie, wohlhabend und weltgewandt. Doch nur sieben Jahre später nimmt er als einfacher Soldat am deutschen Überfall auf Polen und der Vertreibung der dortigen jüdischen Bevölkerung teil. In seinem Gepäck: ein Foto, das Jahrzehnte später zum verstörenden Beweisstück wird. Die “NDR Story” begleitet den Journalisten und Bestsellerautor Malte Herwig bei der Entschlüsselung eines dunklen Familiengeheimnisses. Der Olympiasieger und Soldat ist sein Großvater. Auslöser ist ein unscheinbares Fotoalbum, gebunden in bunten Stoff, gefüllt mit privaten Schnappschüssen aus dem Krieg im Jahr 1939. Jahrzehntelang lag es auf dem Dachboden. Es zeigt den Alltag eines Wehrmachtssoldaten in Polen. Doch der zweite Blick offenbart einen Abgrund. Das Album des Großvaters enthält nie zuvor veröffentlichte, einzigartige Fotografien vom Beginn des Holocausts in Osteuropa. Im Zentrum steht das Foto, das den Titel der Dokumentation prägt: Darauf sind ein Mädchen mit blonden Locken und ein Junge während der Vertreibung 1939 in Polen zu sehen. Sie sitzen auf Gepäckstücken mitten auf einem Marktplatz – und blicken direkt in die Kamera. Wer sind diese Kinder? Was war ihr Schicksal? KI trifft auf Zeitgeschichte und gibt den Opfern einen Namen Malte Herwig nutzt für seine Recherche modernste Technologie. Mittels KI-gestützter Gesichtserkennung versucht er, den Namenlosen ihre Identität zurückzugeben. Seine Spurensuche führt ihn auf einen Marktplatz im polnischen Dobrzyn, wo das beklemmende Foto der Deportation aufgenommen wurde. Herwig findet Zeitzeugen und macht einen Enkel des damaligen NSDAP-Ortsgruppenleiters ausfindig, der die Vertreibung organisierte. In seiner ersten Fernsehdokumentation konfrontiert Herwig auf persönlich-radikale Weise das deutsche Klischee “Opa war kein Nazi”. Der Film stellt die bohrende Frage, welche Rolle die eigenen Vorfahren tatsächlich im Dritten Reich spielten. Und was erzählen ihre privaten Bilder, wenn man bereit ist, wirklich hinzusehen? Ein Film über den blinden Fleck der Erinnerung und die Macht der Bilder. (Ab 23.01.2026 in der ARD-Mediathek)” (prisma.de)

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“Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen” am 26.01.2026 im BR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-H27798 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5364079

26.01.2026,

BR, 22.45: Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen, Dokudrama, 2025

“Ende 1945 beginnt in Nürnberg der erste große Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher. Der Gerichtssaal wird auch zum Schicksalsort für zwei junge Menschen: Der jüdische Reporter Ernst Michel und die Zeugin Seweryna Szmaglewska, beide KZ-Überlebende, stehen in Nürnberg ihren früheren Peinigern gegenüber. Das ARD History-Dokudrama verwebt Spielszenen, kolorierte Originalaufnahmen und Neudreh. Als Ernst Michel (22) zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen, entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben. “Nürnberg” erzählt den wichtigsten Prozess des Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren. Seweryna Smaglewska wird wochenlang warten müssen, bis sie endlich aussagen darf, ein nicht enden wollendes Martyrium. Erinnerungen kommen in ihr hoch, auch an Witold, die Liebe ihres Lebens, mit dem sie sich am Zaun des Lagers Birkenau geschworen hatte, eine Familie zu gründen, wenn sie beide überleben. Doch Witold ist spurlos verschwunden. Ernst Michel ist mit Abstand der jüngste unter den Reportern aus aller Welt. Er zwingt sich jeden Tag, objektiv zu berichten. Dann bekommt er ein sensationelles Angebot: Hermann Göring will ihn kennenlernen, bittet zu einem Gespräch in seiner Zelle. Doch Ernst Michel wird von Zweifeln geplagt. Darf er dem Mann gegenübertreten, der für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist? Was wiegt schwerer: millionenfaches Leid oder eine journalistische Weltsensation? Das 90-minütige Dokudrama besteht aus hochwertigen Spielszenen (Cast u.a. Jonathan Berlin, Katharina Stark, Wotan Wilke Möhring, Francis Fulton-Smith), Interviews mit den Kindern von Ernst Michel und Seweryna Smaglewska, koloriertem Archivmaterial und einem der seltenen Interviews mit Ernst Michel aus den 2000er-Jahren.” (prisma.de)

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“Rosenthal” am 27.01.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Gert Rosenthal, his son., CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18387461

27.01.2026,

3SAT, 20.15: Rosenthal, Dokudrama, 2025

“Die Dokumentation führt die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Herbst 1978. Hans Rosenthal ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere: als Liebling der Nation. Die 75. Ausgabe seines Straßenfegers “Dalli Dalli” steht kurz vor der Ausstrahlung. Doch die Feierlaune wird durch eine Entscheidung des Senders getrübt: Seine Jubiläumsshow fällt ausgerechnet auf den 9. November – 40 Jahre zuvor fanden an diesem Datum die antisemitischen Pogrome statt. Rosenthal steckt in einem moralischen Dilemma. Als jüdischer Jugendlicher im Nazi-Deutschland musste er zwei Jahre lang untertauchen und mitansehen, wie nach dem Tod seiner Eltern sein zehnjähriger Bruder deportiert und erschossen wurde. Weitere Angehörige wurden ebenfalls ermordet. Und nun soll ausgerechnet er parallel zur Jährung der antisemitischen Novemberpogrome, die erstmals mit einer offiziellen Gedenkveranstaltung samt Bundeskanzler verknüpft ist, Millionen Deutsche mit seiner beliebten Rate- und Spieleshow entertainen und ablenken.” (tvspielfilm.de)

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“Ein jüdisches Leben” am 26.01.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Werner100359 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39741922

26.01.2026,

3SAT, 22.25: Ein jüdisches Leben, Doku, 2021

“Marko Feingolds Erlebnisse in der NS-Diktatur bestimmten sein gesamtes Leben. 1938 wurde er in Wien von den Nazis verhaftet, danach überlebte er vier Konzentrationslager. Nach dem Krieg wurde er zum Fluchthelfer für Zehntausende ehemalige KZ-Gefangene, die er über die Alpen nach Italien und weiter nach Palästina schleuste. Neben Marko Feingolds Geschichten werden in diesem Film auch moralphilosophische Fragen aufgeworfen.” (prisma.de)

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“Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen” am 27.01.2026 im HR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-H27798 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5364079

27.01.2026,

HR, 20.30: Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen, Dokudrama, 2025

“Ende 1945 beginnt in Nürnberg der erste große Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher. Der Gerichtssaal wird auch zum Schicksalsort für zwei junge Menschen: Der jüdische Reporter Ernst Michel und die Zeugin Seweryna Szmaglewska, beide KZ-Überlebende, stehen in Nürnberg ihren früheren Peinigern gegenüber. Das ARD History-Dokudrama verwebt Spielszenen, kolorierte Originalaufnahmen und Neudreh. Als Ernst Michel (22) zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen, entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben. “Nürnberg” erzählt den wichtigsten Prozess des Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren. Seweryna Smaglewska wird wochenlang warten müssen, bis sie endlich aussagen darf, ein nicht enden wollendes Martyrium. Erinnerungen kommen in ihr hoch, auch an Witold, die Liebe ihres Lebens, mit dem sie sich am Zaun des Lagers Birkenau geschworen hatte, eine Familie zu gründen, wenn sie beide überleben. Doch Witold ist spurlos verschwunden. Ernst Michel ist mit Abstand der jüngste unter den Reportern aus aller Welt. Er zwingt sich jeden Tag, objektiv zu berichten. Dann bekommt er ein sensationelles Angebot: Hermann Göring will ihn kennenlernen, bittet zu einem Gespräch in seiner Zelle. Doch Ernst Michel wird von Zweifeln geplagt. Darf er dem Mann gegenübertreten, der für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist? Was wiegt schwerer: millionenfaches Leid oder eine journalistische Weltsensation? Das 90-minütige Dokudrama besteht aus hochwertigen Spielszenen (Cast u.a. Jonathan Berlin, Katharina Stark, Wotan Wilke Möhring, Francis Fulton-Smith), Interviews mit den Kindern von Ernst Michel und Seweryna Smaglewska, koloriertem Archivmaterial und einem der seltenen Interviews mit Ernst Michel aus den 2000er-Jahren.” (prisma.de)

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“Krieg und Frieden” am 24.01.2026 im ARTE

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24.01.2026,

ARTE, 14.00: Krieg und Frieden, Drama, 1956

“Rauschende Feste prägen die Sommer des russischen Hochadels Anfang des 19. Jahrhunderts. Doch am westlichen Horizont ballen sich Gewitterwolken zusammen. Napoleon Bonaparte überzieht ganz Europa mit Kriegen und marschiert im Juni 1812 auch in Russland ein. Im September erobern die Truppen des französischen Kaisers Moskau. Der “Vaterländische Krieg” erschüttert nicht nur das Russische Reich, sondern auch das Leben der Familie Rostow in ihren Grundfesten. Doch nicht nur auf den Feldern der Ehre werden Schlachten geschlagen. Die Tochter der Familie, Natascha, kann sich mit der geplanten Vernunftheirat mit Prinz Andrej Bolkonski nicht anfreunden. Ihr Herz gehört Anatol Kuragin. Und auch Graf Pierre Bezukow hat ein Auge auf die junge Aristokratin geworfen … Umgeben von der Grausamkeit des Krieges kämpfen die Protagonisten um ihr Glück, ihre persönlichen Schicksale vermischen sich mit der großen Tragödie. Audrey Hepburn spielt in dieser Tolstoi-Adaption die Natascha mit großer Intensität.” (prisma.de)

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“Mythos Auto” am 25.01.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-P0619-306 / Ludwig, Jürgen / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5435882

25.01.2026,

PHOENIX, 14.00: Mythos Auto, Doku, 2023

“Es ist ein Symbol für Freiheit und Wohlstand: Das Auto hat wie keine andere Erfindung das Herz der Deutschen erobert und sie mobil gemacht. Es fährt daher von Beginn an außer Konkurrenz. “Freie Fahrt für freie Bürger”, lautete einst die Parole aus Zeiten der Massenmotorisierung. Woher kommt die Leidenschaft fürs Fahren? Und: Ist diese Liebe wirklich unzerbrechlich? “Terra X History” geht dem Mythos Auto auf die Spur.” (prisma.de)

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“Schweigend steht der Wald” am 23.01.2026 im 3SAT

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23.01.2026,

3SAT, 20.15: Schweigend steht der Wald, Drama, 2022

“Studentin Anja macht Ende der 1990er- Jahre ein Praktikum beim Forstamt Neustadt in der Oberpfalz. Auch private Gründe scheinen die Münchnerin in die abgelegene Gegend verschlagen zu haben. Als sie ein Kind war, verschwand ihr Vater unter mysteriösen Umständen in den Wäldern der Gemeinde. Anja beginnt nachzuforschen, doch die Dorfbewohner werden immer feindseliger. Als sich ein Mord ereignet, kommt Anja auf die Fährte eines schrecklichen Geheimnisses. Die Spur führt zurück in die Vergangenheit, in eine Zeit lange vor dem Verschwinden ihres Vaters: in die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs. Anja gerät in Lebensgefahr. “Schweigend steht der Wald” ist ein deutscher Kinofilm von Regisseurin Saralisa Volm, der auf dem gleichnamigen Roman von Wolfram Fleischhauer basiert. Redaktionshinweis: Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar zeigt 3sat von Freitag, 23. Januar, bis Freitag, 30. Januar, mehrere Programmbeiträge, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Der letzte Beitrag aus diesem Anlass ist am Freitag, 30. Januar, um 22.25 Uhr der Spielfilm “One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt”.” (prisma.de)

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“Maria Theresia 3” am 16.01.2025 im 3SAT

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16.01.2025,

3SAT, 20.15: Maria Theresia 3, Biografie, 2019

“Kaum auf dem Thron, muss Maria Theresia einen herben Verlust einstecken. Sie hat Schlesien an Friedrich II. verloren, der scheinbare Waffenstillstand mit Preußen wird nicht lange währen. Überall lauern Feinde und wollen Teile des Reichs erobern. Für ihren unermüdlichen Einsatz als Staatsoberhaupt bezahlt sie auch einen persönlichen Preis. Ihr Ehemann Franz wendet sich anderen Frauen zu, und ihre Schwiegermutter spielt ihr eigenes Spiel. Die Schwiegermutter stellt sich als Komplizin des französischen Königs heraus. Maria Theresia wird von Eifersucht und Misstrauen geplagt und fühlt sich von der Welt allein gelassen. Gegen den Willen ihrer Berater sucht sie militärische Unterstützung bei Baron von der Trenck, der nicht nur durch seinen Wagemut, sondern auch durch seine Grausamkeit und Ungesetzlichkeit einen höchst fragwürdigen Ruf genießt. In ihrer verzweifelten Lage scheint Maria Theresia ihre eigenen Werte über Bord zu werfen.” (prisma.de)

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“König Charles III.” am 08.01.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Allan warren - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22476605

08.01.2026,

ARTE, 20.15: König Charles III., Doku, 2023

“Als König Charles III. die Krone übernahm, erneuerte er in seiner ersten Ansprache das Versprechen seiner Mutter Queen Elizabeth II., das eigene Leben in den Dienst des britischen Volkes zu stellen. Die bedingungslose Hingabe an ihr Amt war das Markenzeichen seiner Mutter – auch bei Charles hat das zweifellos Spuren hinterlassen. Doch während die verstorbene Königin es meisterhaft verstand, sich aus allem herauszuhalten, erleben die Menschen Charles als volksnäher und menschlicher. Mit seiner Meinung hat Charles nie hinter dem Berg gehalten. Die andere Konstante im Leben des neuen Königs ist Camilla – seine Lebensliebe und Königsgemahlin. Wie haben diese beiden Frauen sein Leben und Denken geprägt? Und was hat das Drama um seine verstorbene Ex-Frau Diana mit ihm gemacht? Lange Zeit galt Charles als tragische Figur im Windsor-Spektakel, über das die Medien weltweit seit Jahrzehnten genüsslich berichten. Abgetan als Sonderling, Ökospinner, Ehebrecher – die ewige Nummer zwei. Kann so einer den Thron besteigen? Selbst Monarchie-treue Briten hielten Charles anfangs für eine Fehlbesetzung. Aber die Welt hat sich verändert. Charles hingegen ist sich treu geblieben. Es sind die vermeintlich tragischen Eigenschaften, die ihm in den vergangenen Jahren Sympathien eingebracht haben: Beständigkeit in seiner Liebe zu Camilla, Leidenschaft im Kampf für eine bessere Welt und Langmut im Warten auf den Thron. Und das in einer Zeit, in der viele die Monarchie für ein Auslaufmodell halten. Jetzt ist es an Charles, ihren Bestand zu sichern, sie fit zu machen für die Zukunft.” (prisma.de)

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“Weihnachten im Kaiserhaus” am 15.12.2025 im BR

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15.12.2025,

BR, 22.45: Weihnachten im Kaiserhaus, “Wie wurde Weihnachten im Kaiserhaus gefeiert, und welches Mitglied der kaiserlichen Familie brachte den Christbaum an den Wiener Hof? Der Wandel des Weihnachtsfestes quer durch die letzten Jahrhunderte und das Weihnachtsfest im Kaiserhaus stehen im Mittelpunkt der Sendung.” (prisma.de)

“Wie wurde Weihnachten im Kaiserhaus gefeiert, und welches Mitglied der kaiserlichen Familie brachte den Christbaum an den Wiener Hof? Der Wandel des Weihnachtsfestes quer durch die letzten Jahrhunderte und das Weihnachtsfest im Kaiserhaus stehen im Mittelpunkt der Sendung.” (prisma.de)

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“Der Spanische Bürgerkrieg – Ein langer Weg zur Versöhnung” am 11.11.2025 im ARTE

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11.11.2025,

ARTE, 20.15: Der Spanische Bürgerkrieg – Ein langer Weg zur Versöhnung, Doku, 2024

“Der Spanische Bürgerkrieg begann im Juli 1936 mit einem gescheiterten Militärputsch. Einige Generäle hatten gehofft, die Republik zu stürzen. Der demokratische Staat, der seit 1931 existierte, stand für die Putschisten für Chaos und Unordnung. Als sich die Nachricht vom Staatsstreich verbreitete, ließ die Regierung die Bevölkerung zu den Waffen greifen. Republikanische Milizen wurden von Teilen der Armee unterstützt, die die Demokratie zunächst erfolgreich verteidigten. Eine Woche später schloss sich Francisco Franco, der spanische Generalstabschef in Afrika, den Generälen an und bat Hitler, den er persönlich kannte, um logistische Unterstützung. Die Republikaner wurden von den westlichen Demokratien im Stich gelassen. Innerhalb weniger Wochen kontrollierten die Nationalisten mit Unterstützung aus Hitler-Deutschland und Italien die konservativen Regionen Spaniens. Lokalpolitiker, Staatsbeamte und linke Aktivisten zählten zu ihren ersten Opfern in den eroberten Städten und Dörfern. Die meisten Geistlichen schlossen sich als Gegner der laizistischen Republik den Putschisten an. Im Herbst 1936 erreichten die ersten Kontingente der Internationalen Brigaden Spanien, um die Republik zu verteidigen. Im Baskenland warfen die deutschen Kampfflieger der Legion Condor Tonnen von Bomben ab, insbesondere über Guernica. Sie ermordeten ein Viertel aller Einwohner. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Zivilbevölkerung vorsätzlich ins Visier genommen. Die Republikaner gerieten militärisch immer mehr ins Hintertreffen.” (prisma.de)

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“Zeiten des Aufruhrs” am 12.10.2025 im ARTE

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12.10.2025,

ARTE, 20.15: Zeiten des Aufruhrs, Drama, 2008

“In den 50er Jahren ziehen Frank und April, ein junges Ehepaar, in die Vorortsiedlung “Revolutionary Road”. Trotz ihres Freiheitsdrangs passen sich die beiden schnell an das amerikanische Rollenbild einer Musterfamilie an und werden von außen als liebende, anständige Bürger geschätzt. Doch der Preis ist hoch: April gibt ihren Traum, Schauspielerin zu werden, auf und Frank verdient sein Geld in einem Job, den er für sinnlos hält. Ihre früheren Träume werden zum Käfig und ihre Beziehung gerät in eine Krise. Um ihre Ehe und sich selbst zu retten, schlägt April zu Franks 30. Geburtstag einen Neustart vor. In Europa könnten sie sich das Leben aufbauen, das sie sich anfangs gewünscht haben. Als Sekretärin in einer US-Botschaft könnte April für die Familie sorgen und ihrem Mann ermöglichen, sich neu zu erfinden. Ihr Plan stößt in ihrem Umfeld auf Unverständnis – mit einer Ausnahme: dem Nachbarsohn, der gerade aus einer psychiatrischen Klinik kommt. Als Frank eine Beförderung angeboten wird und April feststellt, dass sie erneut schwanger ist, gerät der Plan ins Wanken. Aber wie findet man nach der kurzen Euphorie in das alte Leben zurück? Frank weiß sich nicht anders zu helfen, als den Auswanderungsplan als spinnerte Anwandlung abzutun. April kann die Enttäuschung nicht verkraften und sucht einen Ausweg aus ihrem Unglück …” (prisma.de)

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“Krieg und Show – Die Schlacht am Little Bighorn” am 16.06.2025 im ARTE

Bildquelle: Von Charles M. Russell - Dieses Bild ist unter der digitalen ID cph.3g07160 in der Abteilung für Drucke und Fotografien der US-amerikanischen Library of Congress abrufbar.Diese Markierung zeigt nicht den Urheberrechtsstatus des zugehörigen Werks an. Es ist in jedem Falle zusätzlich eine normale Lizenzvorlage erforderlich. Siehe Commons:Lizenzen für weitere Informationen., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11291820

16.06.2025,

ARTE, 21.45: Krieg und Show – Die Schlacht am Little Bighorn, Doku, 2018

“Die Kriege gegen die Ureinwohner der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert wurden intensiv von der Presse begleitet. Ganz im Sinne moderner Fake-News war die Darstellung nicht immer wahrheitsgetreu. Zeitungen und später Show-Darbietungen wie “Buffalo Bill’s Wild West” schufen ihr eigenes Bild der ikonischen Schlacht am Little Bighorn River – ein Bild, das durch Film und Fernsehen im 20. Jahrhundert tradiert wurde und mit frei erfundenen Details über ihre Lebensweise heute noch unsere Wahrnehmung der Ureinwohner prägt. Ihnen wurde diese Schlacht gleichsam aufgezwungen. Dennoch waren sie siegreich gegenüber der US-Kavallerie, deren ruhmsüchtiger Kommandeur George Armstrong Custer die Lage falsch einschätzte und taktische Fehler beging. Kein US-Soldat sollte diese Schlacht überleben, die von Zeitungen und Custers Witwe schon bald zu Custers letzter Heldentat verklärt wurde. Der tapfere General, der auf der Hügelspitze von Indianern umzingelt wird – das Schwert in der einen, den Revolver in der anderen Hand kämpft er bis zum letzten Atemzug. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese Version der Geschichte eine Erfindung. Augenzeugenberichte von Indianern schildern eine andere. Buffalo Bills legendäre Show ging mit dem Custer-Mythos auf Tournee. Unter den Schauspielern war Sioux-Häuptling Sitting Bull, der seine Rolle in der Schlacht selbst darstellen durfte. Viele Ureinwohner taten es ihm gleich, um der Tristesse des Reservatslebens zu entkommen. Die allgemeine Vorstellung des Präriekriegers mit gefiedertem Kopfschmuck fand in dieser Massenunterhaltung ihren Ursprung.” (prisma.de)

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“Aufstand der Frauen – Der 17. Juni 1953” am 17.06.2025 im 3SAT

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17.06.2025,

3SAT, 22.25: Aufstand der Frauen – Der 17. Juni 1953, Doku, 2023

“Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR jährt sich 2023 zum 70. Mal. So lange gilt er auch als Aufstand der Arbeiter, der Männer. Zahlreiche Quellen beweisen jedoch, dass auch viele Frauen auf den Straßen und in den Betrieben beteiligt waren, ebenso sind sie unter den Inhaftierten und Opfern zu finden. War der 17. Juni auch ein Aufstand der Frauen? Die Dokumentation macht sich auf die Suche nach Frauenschicksalen rund um den 17. Juni 1953. Ausgehend von der ikonografischen Trümmerfrau als Vorbild der neuen “sozialistischen Frau” legt sie die tatsächlichen sozialen Bedingungen für Frauen Anfang der 50er Jahre offen. Viele ihrer Männer sind noch in Kriegsgefangenschaft, die Frauen versorgen ihre Familien allein. 1949 legt die Verfassung der DDR die Gleichberechtigung der Frauen und das Recht auf Arbeit gesetzlich fest, alte Rollenbilder sollen über den Haufen geworfen werden. 1953 arbeiten in der DDR schon über 50 Prozent der Frauen. Sie betreffen die 1952 beschlossenen Maßnahmen des “verstärkten Aufbaus des Sozialismus” in der DDR, wie Normerhöhungen, Zwangskollektivierungen oder die knappe Versorgung genauso wie die Männer. Am 17. Juni 1953 stellen auch Frauen ihre Forderungen, sie steigen auf Tische und halten Reden auf den Demonstrationen. Sie fordern freie Wahlen und Demokratie, bessere Arbeitsbedingungen, die Rücknahme der Normerhöhungen, bessere Versorgung und die Freilassung ihrer gefangenen Familienangehörigen – und sie beteiligen sich auch an den Ausschreitungen. Frauen haben Hoffnungen und träumen von gesellschaftlicher Veränderung. Aber auch auf der Gegenseite agieren Frauen als Aufseherinnen, Polizistinnen oder SED-Funktionärinnen. Nach dem 17. Juni 1953 nehmen Berufswege von Frauen ein jähes Ende, oder sie nehmen gerade mit der Niederschlagung des Aufstands an Fahrt auf. Frauen, die an den Streiks beteiligt waren, werden von der DDR-Staatsführung als asoziale Elemente und Prostituierte verunglimpft, andere instrumentalisiert man für das Narrativ des faschistischen Aufstandes. Die vielen schmerzlichen Erinnerungen in den Familien an für Jahre eingesperrte, als Provokateure verunglimpfte, gar getötete und heimlich verscharrte Männer müssen gerade auch Ehefrauen, Mütter und Töchter mittragen. Über die Toten darf in der Öffentlichkeit nicht gesprochen werden, die Frauen werden zum Teil jahrelang überwacht. Die Dokumentation erzählt einfühlsam exemplarische Geschichten von Frauen aus Halle an der Saale, Rathenow und Ost-Berlin. Sie haben zum Aufstand des 17. Juni 1953 beigetragen und sind durch ihn geprägt worden.” (prisma.de)

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“Stalin und die Deutschen” am 17.06.2025 im 3SAT

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-09039-0001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

17.06.2025,

3SAT, 23.10: Stalin und die Deutschen, Doku, 2020

“Als Josef Stalin am 5. März 1953 stirbt, ist es für viele, als ob die Zeit stehen bleibt. Die kommunistische Welt trauert. “Das Herz des größten Menschen unserer Epoche, des Genossen J. W. Stalin, hat aufgehört zu schlagen”, titelt das Neue Deutschland. Die Schulen in der DDR bleiben tagelang geschlossen. Am Tag der Beisetzung Stalins findet in Ost-Berlin ein Staatsakt in der Staatsoper Unter den Linden statt, ab Mittag ziehen Zehntausende vor das Denkmal des Diktators in der nach ihm benannten Magistrale. Es herrscht Schmerz und Verzweiflung – nicht nur offiziell. Heute ist kaum mehr vorstellbar, wie sehr Stalin verehrt wurde. Aber auch, welche Machtfülle er hatte und in welchem Ausmaß er persönlich auf die Nachkriegsentwicklung Deutschlands einwirkte. Im Westen des geteilten Landes ist er, der “Dämon aus Moskau”, nach seinem Tod schnell Vergangenheit. Im Osten wird er weiter besungen – und beschwiegen: Seine Verbrechen in ihrem Ausmaß bleiben offiziell ein Tabuthema. Er hat die DDR ermöglicht, die dort Herrschenden waren ein Produkt des Stalinismus und Überlebende der Stalinschen Säuberungen. Ihr Repressionsapparat war “stalinistisch”. Der Stalin-Kult gründete in der DDR auf dem Sieg über Hitler. Stalin wurde verehrt und verklärt als größter Antifaschist aller Zeiten. Als seine Verbrechen in Moskau gegeißelt wurden, als sein Stern sank im ganzen Ostblock, da hielt die Nomenklatura in Ost-Berlin ihm die Treue. Ganz zaghaft wirkten die Distanzierungen, sie bezogen sich auf den Personenkult, die abgöttische Verehrung. Bis in die späten 80er Jahre war Stalin für die Herrschenden in Ost-Berlin eine prägende Gestalt, lag sein langer Schatten auf dem Land. Erst in der “friedlichen Revolution” von 1989 lösten sich endgültig viele – auch in der SED – von ihm. Die Dokumentation zeigt die Bedeutung Stalins für die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Mechanismen der stalinistischen Diktatur. Und sie untersucht, wie die Mechanismen der Angst funktionierten, mit der eine neue Diktatur in einem Teil Deutschlands errichtet werden konnte. Wie das “Stalin-Trauma” diejenigen prägte, die aus der Sowjetunion zurückkamen. Und wie diese Prägung die DDR bis zuletzt überschattete.” (prisma.de)

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“Rettet Auschwitz!” am 06.04.2025 im MDR

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06.04.2025,

MDR, 22.30: Rettet Auschwitz!, Reportage, F 2015

“Verliert das KZ Auschwitz seine wahre Bedeutung als Symbol des Holocaust? Wird dieser Ort der Erinnerung eines Tages sogar ganz verschwinden? Auschwitz-Birkenau steht wie kein anderes Konzentrationslager der Nationalsozialisten für den planmäßigen Massenmord an Millionen Juden, Polen, Sinti und Roma und Kriegsgefangenen. Heute zählt die Gedenkstätte jährlich um die zwei Millionen Besucher aus aller Welt. Ist das noch “echtes” Gedenken oder purer Massentourismus? Nach der Befreiung des Konzentrationslagers am 27. Januar 1945 war keineswegs klar, was aus diesem Ort der beispiellosen Massenvernichtung werden soll. Überlässt man Auschwitz-Birkenau sich selbst? Sollen hier neue Baugebiete für die Stadt ausgewiesen werden? Oder richtet man eine Gedenkstätte ein? Die Zukunft des Lagers wurde und wird vielfach diskutiert und immer wieder in Frage gestellt. Der Dokumentarfilm “Rettet Auschwitz!” zeichnet die wechselvolle Geschichte seit der Befreiung nach, berichtet von den verschiedenen Versuchen, die Vergangenheit zu instrumentalisieren oder umzuschreiben und fragt nach der Zukunft. Denn es sterben nicht nur die letzten Zeitzeugen, mittlerweile ist das Gelände auch durch Verwitterung, Neubaugebiete und immer größere Besucherzahlen bedroht. Und von den Menschen, die dieses Kapitel der Geschichte zu gern für immer abschließen würden.” (prisma.de)

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“Die Sklaven der Wikinger” am 06.04.2025 im PHOENIX

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06.04.2025,

PHOENIX, 16.20: Die Sklaven der Wikinger, Doku, 2021

“Die Wikinger – sie sind gefürchtete Plünderer. Doch mit ihren Langschiffen gehen sie auch auf Menschenjagd. Sklaven sind oft wertvollstes Raubgut der Nordmänner. Drei Männer oder vier Frauen haben etwa den Wert eines Kettenhemdes. Slawen, Angelsachen und vor allem irische Kelten geraten unter das Joch der Knechtschaft. Irland ist dabei Zentrum des Menschenhandels und Dublin im Mittelalter größter Sklavenmarkt Europas.” (prisma.de)

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“Kinder des Krieges” am 06.04.2025 im MDR

Bildquelle: Von Gerhard Haubold - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10810128

06.04.2025,

MDR, 23.30: Kinder des Krieges, Doku, D 2020

“Sie waren zu jung, um Schuld auf sich zu laden. Aber die Erinnerungen an Bombennächte, Flucht, Verfolgung und Kämpfe an der Front prägen die Generation der Kriegskinder bis heute.” (swrfernsehen.de)

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“Geheimwaffe Jazz” am 06.04.2025 im PHOENIX

Bildquelle: Von World-Telegram staff photographer - Dieses Bild ist unter der digitalen ID cph.3c27236 in der Abteilung für Drucke und Fotografien der US-amerikanischen Library of Congress abrufbar.Diese Markierung zeigt nicht den Urheberrechtsstatus des zugehörigen Werks an. Es ist in jedem Falle zusätzlich eine normale Lizenzvorlage erforderlich. Siehe Commons:Lizenzen für weitere Informationen., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26557977

06.04.2025,

PHOENIX, 14.55: Geheimwaffe Jazz, Doku, 2027

“1956 präsentieren die USA eine neue Waffe im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion: Jazz-Musiker mit ihren Bands sollen weltweit gegen die Behauptung der Sowjets anspielen, in den USA gebe es keine Gleichberechtigung der Rassen. Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Duke Ellington und Dave Brubeck sollen der Welt zeigen, dass die USA für Freiheit und Gleichheit stehen. Doch mit der Bürgerrechtsbewegung wachsen die Zweifel der Musiker: Warum das Bild eines toleranten Amerikas propagieren, wo zuhause die Menschenrechte der Afroamerikaner mit Füßen getreten werden?” (prisma.de)

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