“Wir in den 80ern” am 24.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von A derivative work by CatJar, from a variety of images creditted above., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9964653

24.10.2026,

PHOENIX, 15.45: Wir in den 80ern, Doku, 2020

“Freiheit, Aufbruch und viel Musik… – das waren die 1980er im Südwesten. Ein turbulentes Jahrzehnt. Die Ära Kohl beginnt, die Grünen gründen sich in Karlsruhe, Proteste formieren sich gegen die Lagerung amerikanischer Raketen, die Neue Deutsche Welle gibt deutscher Musik wieder eine Stimme, Michael Jackson kommt zum Hockenheimring, Nicole gewinnt den Grand Prix Eurovision de la Chanson, Aerobic, Breakdance und der Walkman sind voll im Trend, und: die Mauer fällt. Das alles ist nur eine kleine Auswahl der Ereignisse, die die Menschen im Südwesten in den 1980er Jahren bewegt haben. Was ist aus den Menschen von damals geworden? Die Sendung findet die Geschichten von damals und erzählt sie heute. Auch Prominente wie Popstar Thomas Anders, Sängerin Julia Neigel, SWR Moderator Pierre M. Krause oder Evi Seibert, Leiterin des SWR Hauptstadtstudios Berlin, lassen ihre persönlichen 1980er Jahre im Südwesten Revue passieren” (prisma.de)

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“Wir in den 70ern” am 24.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von A derivative work by TheCuriousGnome, from a variety of images creditted above. Additional changes done by CatJar., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9559942

24.10.2026,

PHOENIX, 14.15: Wir in den 70ern, Doku, 2020

“Schlaghosen, Disco, schrille Farben: Die 1970er – ein Jahrzehnt des Aufbruchs. Auch oder gerade auch im Südwesten. 1972 findet in Germersheim eines der ersten Open-Air-Festivals à la Woodstock statt. Im Fußball wird 1974 zum ersten Mal das Tor des Monats von einer Frau geschossen: von Bärbel Wohlleben aus Ingelheim. Ein Rückblick auf ein spektakuläres Jahrzehnt, von Koblenz bis Konstanz. Woran erinnern sich prominente Vertreter aus dem Südwesten? An wilde Disconächte? An die Fußball-WM 1974? Sie kommentieren die aufregenden, bunten und abwechslungsreichen 1970er Jahre im Südwesten aus heutiger Sicht.” (prisma.de)

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“Das weiße Haus am Rhein” am 23.10.2026 im 3SAT

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23.10.2026,

3SAT, 20.15: Das weiße Haus am Rhein, Historienfilm, 2022

“„Wir Jungen müssen uns die Welt zurückholen“ – daran glaubt Emil Dreesen nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg. Traumata aus den Schützengräben und eine schwere Schuld möchte er hinter sich lassen. Anders als sein nationalistischer Vater Fritz, der sich gegen die französischen Besatzer in seinem Rheinhotel Dreesen auflehnt, will sich der Hoteliersohn Emil mit den Franzosen arrangieren und aussöhnen.

Für den Juniorchef geht der Blick nach vorne: Um neue Gäste zu gewinnen, setzt der 21-Jährige mit Unterstützung seiner jüngeren Schwester Ulla auf Kultur und Unterhaltung. Rückendeckung bekommt er von seiner lebensfreudigen Großmutter Adelheid als Hotelbesitzerin. Verlassen kann sich Emil auch auf seinen Freund Robert aus Kriegstagen. Die beiden verbindet ein Geheimnis, das ihnen jederzeit zum Verhängnis werden kann.

Als ein ehemaliger Frontkamerad auftaucht, um Emil zu erpressen, bekommt dieser unerwartete Unterstützung von dem Zimmermädchen Elsa. Die überzeugte Kommunistin, die für die Rechte der weiblichen Bediensteten streitet, ist jedoch seinen Eltern ein Dorn im Auge.” (daserste.de)

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“Deutschland ganz laut” am 25.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von KalifOil - Eigenes Werk, digitalized january 2010, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9058031

25.10.2026,

PHOENIX, 16.15: Deutschland ganz laut, Doku, 2026

“”Deutschland ganz laut” – die Scorpions aus Hannover, BAP aus Köln, die Puhdys und Karat aus Ost-Berlin. Vier Bands aus zwei deutschen Staaten zwischen Welterfolg, Aufbruch und Zensur. Sie kommen aus einer Zeit, in der es kein Internet gab, und man noch Alben auf dem Plattenspieler hörte – und stehen bis heute auf der Bühne. Ihre Hits haben Musikgeschichte geschrieben, im Westen wie im Osten Deutschlands. “Terra X History” feiert die deutschen Rocklegenden.” (prisma.de)

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“1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte” am 22.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Franklin D. Roosevelt Library (https://www.archives.gov), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=274179

22.10.2026,

NTV, 22.05: 1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte, Doku, 2020

“Das Jahr 1945 hat das 20. Jahrhundert geprägt. Es bildete den Abschluss von sieben Jahren Krieg, Schrecken und Tod. Das Ende der Konflikte löst weltweit Jubelszenen aus; Die Nürnberger Prozesse und die Gründung der UN gaben neue Hoffnung. Doch hinter den Kulissen lauerten bereits die Schatten des Kalten Krieges und die Herausforderungen der Entkolonialisierung. Diese 12 Monate prägten die Geschichte und stellten die Weichen für die moderne Welt.”(prisma.de)

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“Jagd auf Roter Oktober” am 21.10.2026 im KABEL 1

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21.10.2026,

KABEL 1, 20.15: Jagd auf Roter Oktober, Thriller, 1990

“November 1984: Glasnost und Perestroika gehören noch nicht zum allgemeinen Sprachschatz. Der sowjetische U-Boot-Kapitän Marko Ramius gibt den Befehl, Kurs gen Westen zu nehmen. Sein Ziel ist die amerikanische Ostküste. Sowohl die Russen als auch die Amerikaner rätseln, was Ramius vorhat. Plant er einen Angriff auf die USA, will er Selbstmord begehen oder ist er ein Überläufer? Eine gnadenlose Jagd beider Mächte auf das U-Boot beginnt.” (prisma.de)

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“Stalin und Trotzki – Die Todfeinde” am 20.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - ??????????? ???????????? ????? ???? ?? ??????????????? ?????????? 1926 ???? «???????? ?. ?. ????????????» (https://www.youtube.com/watch?v=ORzceZWZkUs) ? ???????????? ? ?????????? ??????? «Arbeiter-Illustrierte-Zeitung» ? 1926 ???? (https://twitter.com/kasperbrasken/status/1055045137343152128), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28234273

20.10.2026,

3SAT, 23.10: Stalin und Trotzki – Die Todfeinde, Doku, 2014

“Mexiko, 20. August 1940: Mit einem Eispickel wird Trotzki der Schädel eingeschlagen. Mit seinem Tod endet ein fast 20 Jahre andauerndes Duell um die Spitze der kommunistischen Bewegung. Stalin, der uneingeschränkte Alleinherrscher der Sowjetunion, hat endlich seinen langjährigen Rivalen eliminiert. Beide spielten tragende Rollen bei der Revolution, beide schreckten vor nichts zurück, um an die Hebel der absoluten Macht zu gelangen. Über drei Jahrzehnte lang machte Stalin (1878-1953) Russland zur zweitgrößten Supermacht der Welt. Trotzki (1879-1940), der die Rote Armee erschaffen hatte und sie zum Sieg gegen die weißen Armeen führte, war ein ebenso genialer Stratege wie Stalin. “Stalin versus Trotzki” ist ein Duell zwischen zwei radikal unterschiedlichen Männern. Einer der Sohn eines georgischen Schusters, der andere ein jüdischer Intellektueller. Einer ein systematischer, berechnender Mann, der andere ein brillanter, enthusiastischer Geist. Einer ein zynischer Intrigant, der andere ein Idealist. Es war ein ideologisches Duell zwischen zwei verschiedenen Versionen des Kommunismus. Ein politisches Duell, ein Duell um die Macht, und letztendlich ein Duell bis in den Tod – ein Duell zweier Todfeinde.” (prisma.de)

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“Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke? ” am 19.10.2026 im HR

Bildquelle: KI generiert

19.10.2026,

HR, 23.35: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke?, Doku, 2024

“ARD Crime Time Die ARD Crime Time beleuchtet in ihrer neuen Staffel den rätselhaften Mord an Hans Plüschke, einem ehemaligen Bundesgrenzschützer, der 1998 durch einen gezielten Kopfschuss getötet wurde. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Die Vorgeschichte dieses Cold Case führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als Plüschke 1962 bei einem Feuergefecht an der innerdeutschen Grenze den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt erschoss. Die Staffel geht der Frage nach, ob Plüschkes Tod 1998 die späte Rache eines Stasi-Netzwerks oder das Ergebnis eines Raubmordes war. Am 14. August 1962 kommt es im Fulda Gap, einer strategisch wichtigen Schwachstelle, an der die NATO einen Einmarsch des Warschauer Paktes fürchtete, zu einem Feuergefecht. Dabei erschießt der Bundesgrenzschützer Hans Plüschke den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt. Während der Westen den Vorfall als Notwehr einstuft, erhebt die DDR schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, vermutet ein Mordkomplott und schwört Rache. Rudi Arnstadt wird zum Volkshelden stilisiert. Der Fall hätte fast den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Knapp drei Jahrzehnte später fällt die Mauer. Hans Plüschkes Identität bleibt aus Sicherheitsgründen all die Jahre geheim, bis er 1997 in einem Interview mit der Hessenschau zugibt, der Schütze gewesen zu sein. Sieben Monate später, am 15. März 1998, wird Plüschke tot aufgefunden – ein Schuss durch das rechte Auge, exakt an der Stelle, an der er Arnstadt einst traf. Der Fall Hans Plüschke beleuchtet nicht nur ein tragisches Einzelschicksal, sondern auch die anhaltende Spannung zwischen Ost und West, die sich tief in das kollektive Gedächtnis der Region eingegraben hat. Die Dokumentation zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart in einem ungelösten Mordfall aufeinandertreffen. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Österreich und Russland – Das Ende der Dynastien” am 20.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Hieronymus Löschenkohl - http://www.historia.ro/sites/default/files/foto_Photoland__Corbis_Images_42-26405927.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50544210

20.10.2026,

3SAT, 22.25: Österreich und Russland – Das Ende der Dynastien, Doku, 2024

“Österreich und Russland verbindet lange Zeit mehr als politische Nähe. Doch hinter Bündnissen und Kaisertreffen wachsen Spannungen, die Europas Geschichte verändern. Im 19. Jahrhundert stützen sich die Habsburger auf russische Hilfe und feiern beim Dreikaisertreffen ihren Zusammenhalt. Doch mit dem Machtwechsel in Russland zerbricht die Allianz, und Europa steuert auf den Ersten Weltkrieg zu. Die Dokumentation geht den Ursachen des Falls der europäischen Dynastien nach. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zwischen Österreich und Russland, die Revolution in Russland und die Folgen für Europas Monarchien. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des österreichischen Botschafters in Russland und des russischen Botschafters in Wien.” (prisma.de)

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“Neue Deutsche Welle” am 17.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Tilman Brembs - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=115764165170 (dead), https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10163478390635171, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22482305

17.10.2026,

PHOENIX, 15.00: Neue Deutsche Welle, Doku, 2022

“Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg sie Anfang der 1980er Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen? Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW.” (prisma.de)

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“Die Brücke am Kwai” am 18.10.2026 im ARTE

Bildquelle: amazon.de

18.10.2026,

ARTE, 14.15: Die Brücke am Kwai, Kriegsfilm, 1957

“Siam 1943: Der japanische Kommandant eines Kriegsgefangenenlagers im Dschungel erhält den Befehl, eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke über den Fluss Kwai zu bauen. Ein britisches Gefangenenregiment soll die Arbeit ausführen. Die britischen Offiziere, angeführt von Oberst Nicholson, weigern sich unter Berufung auf das Kriegsgefangenenrecht, die Strapazen auf sich zu nehmen. Auch würde es die Ehre der höheren Ränge verbieten, neben den einfachen Soldaten zu dienen.

Als Kommandant Saito mit disziplinarischem Terror reagiert, haben die Briten keine Wahl mehr. Nicholson, nun von Ehrgeiz gepackt, erbringt mit seinen Männern Höchstleistungen. Doch als die Brücke steht, naht ein alliiertes Sprengkommando, darunter auch der aus dem Lager geflüchtete Amerikaner Shears…

David Lean („Lawrence von Arabien“) drehte das Drama vor imposanter Kulisse in Ceylon. Dort wurde die „Titelheldin“ binnen acht Monaten von 1000 Arbeitern mithilfe von 35 Elefanten errichtet. Das aus 1200 Bambusstämmen bestehende Bauwerk war mit 35 Meter Höhe und 130 Meter Länge die größte Brückenkulisse der Filmhistorie.

Als der Film in die Kinos kam, wurde er von der Kritik zwiespältig aufgenommen: Während Skeptiker ihn als Huldigung militärischer Pflichterfüllung ansahen, werteten ihn andere als ironische Kritik an der Sinnlosigkeit eben dieses Gehorsams. An seinem Erfolg ließ sich indes nicht rütteln: In drei Jahren spielte er mit 30 Millionen Dollar das Zehnfache seiner Produktionskosten ein.” (tvspielfilm.de)

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“Das weiße Haus am Rhein” am 16.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Nicolas von Kospoth (Triggerhappy), CC BY-SA 2.0 DE , via Wikimedia Commons

16.10.2026,

3SAT, 20.15: Das weiße Haus am Rhein, Historienfilm, 2021

“„Wir Jungen müssen uns die Welt zurückholen“ – daran glaubt Emil Dreesen nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg. Traumata aus den Schützengräben und eine schwere Schuld möchte er hinter sich lassen. Anders als sein nationalistischer Vater Fritz, der sich gegen die französischen Besatzer in seinem Rheinhotel Dreesen auflehnt, will sich der Hoteliersohn Emil mit den Franzosen arrangieren und aussöhnen.

Für den Juniorchef geht der Blick nach vorne: Um neue Gäste zu gewinnen, setzt der 21-Jährige mit Unterstützung seiner jüngeren Schwester Ulla auf Kultur und Unterhaltung. Rückendeckung bekommt er von seiner lebensfreudigen Großmutter Adelheid als Hotelbesitzerin. Verlassen kann sich Emil auch auf seinen Freund Robert aus Kriegstagen. Die beiden verbindet ein Geheimnis, das ihnen jederzeit zum Verhängnis werden kann.

Als ein ehemaliger Frontkamerad auftaucht, um Emil zu erpressen, bekommt dieser unerwartete Unterstützung von dem Zimmermädchen Elsa. Die überzeugte Kommunistin, die für die Rechte der weiblichen Bediensteten streitet, ist jedoch seinen Eltern ein Dorn im Auge.” (daserste.de)

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“Nordhausen – Hitlers Raketenbunker” am 15.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 146-1991-061-16 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5483529

15.10.2026,

NTV, 23.30: Nordhausen – Hitlers Raketenbunker, Doku, 2015

“Rund um Nordhausen wurden im Zweiten Weltkrieg geheime unterirdische Bunker und Produktions-Anlagen zur Herstellung von Raketen errichtet. Archiv-Materialien und Experten-Interviews verdeutlichen nicht nur die militärische Ziel-Setzung des Projekts, sondern zeigen auch die harte Arbeit, die mitunter von Zwangs-Arbeitern geleistet wurde, Gefahren und die Bedeutung der Waffen für den Krieg. Karten und Fotos machen deutlich, wie groß die Anlagen waren. Zeitzeugen erklären, was sie sahen und wie sie unter den Bedingungen litten.” (prisma.de)

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“Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin” am 13.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Martin van Meytens - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4475205

13.10.2026,

3SAT, 23.15: Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin, Doku, 2017

“Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Zum Maria-Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.” (prisma.de)

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“Die rote Erzherzogin” am 13.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Hermann Clemens Kosel - Österreichische Nationalbibliothek, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16424221

13.10.2026,

3SAT, 22.25: Die rote Erzherzogin, Doku, 2026

“Am Morgen des 2. September 1883 kommt in Schloss Laxenburg bei Wien Erzherzogin Elisabeth Marie, Tochter von Kronprinz Rudolf und Stephanie von Belgien, zur Welt. Der Lebensweg dieser von Kaiserhaus und Untertanen sehnsüchtig erwarteten kleinen Erzherzogin scheint gemäß althergebrachter Tradition klar vorherbestimmt. Doch Schicksal, Wandel der Geschichte und vor allem Elisabeth Maries Charakter machen diese Pläne zunichte. Sie lassen Elisabeth Maries Leben in einem atemberaubenden Wirbel an Ereignissen und Begegnungen über alle Grenzen von Konventionen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Schranken hinweg überschäumen. Elisabeth Marie, ihre Eltern nennen sie “Erzsi”, ist fünf, als ihr Vater, Kronprinz Rudolf, stirbt. “Jagdunfall” lautet die offizielle Todesursache. Erst zehn Jahre später erfährt Erzsi Einzelheiten des tragischen Geschehens und die Wahrheit über ihren Vater und dessen 17-jährige Geliebte Mary Vetsera, die freiwillig den Tod mit ihm teilte. Elisabeth Maries Weg führt sie vom verwöhnten und umhegten einzigen Kind des Thronfolgers über die vom Volk bejubelte strahlende Repräsentantin des Kaiserhauses an der Seite des kaiserlichen Großvaters, über die kapriziöse junge Ehefrau, hingebungsvolle Mutter und rückhaltlose Geliebte zur streitbaren Vorkämpferin für Sozialismus und Emanzipation. Gleichzeitig wird sie zur ernsthaften Mitarbeiterin im Forscherkreis um Magie und Parapsychologie.” (prisma.de)

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“Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien” am 14.10.2026 im RBB

Bildquelle: Siebbi, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

14.10.2026,

RBB, 23.00: Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien, Künstlerporträt, 2020

“”SCHLINGENSIEF – In das Schweigen hineinschreien” ist ein Film über den 2010 mit 49 Jahren verstorbenen Ausnahmekünstler Christoph Schlingensief. Der Fokus des Films liegt auf Schlingensiefs Auseinandersetzung mit Deutschland. Sein Verhältnis zu diesem Land war widersprüchlich: einerseits verspürte er eine Verbundenheit mit den Menschen und Orten seiner Herkunft, seiner Kernfamilie und so etwas wie “Heimat”, andererseits rebellierte er gegen sie – auch gegen den Kleinbürger in sich selbst – und provozierte bis hin zur Forderung “Tötet Helmut Kohl” auf der documenta X 1997. Dass er 2004, am deutschesten Ort der Hochkultur, in Bayreuth Wagners Erlöser-Oper “Parsifal” inszenieren durfte, und später die Einladung erhielt, den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig zu gestalten, erfüllte ihn auch mit Stolz, weil er erkannte, dass die Hassliebe zu seinem Land doch noch mit Anerkennung erwidert wurde. “SCHLINGENSIEF – In das Schweigen hineinschreien” ist ein Montage-Film der Editorin Bettina Böhler, die zwei der wichtigsten Filme von Christoph Schlingensief, “Terror 2000” und “Die 120 Tage von Bottrop”, geschnitten hat. Ihr Film besteht aus sehr umfangreichem Archivmaterial aus vier Jahrzehnten, Erzähler ist Schlingensief selbst. Im Herbst 2026 (9.10.2026-17.1.2027) widmet der Gropius Bau in Berlin ihm mit “Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine” eine Ausstellung, die sein visionäres Werk zwischen aufsehenerregenden politischen Aktionen, radikalen theatralen Inszenierungen und der Verschmelzung von Performance und bildender Kunst beleuchtet.” (prisma.de)

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“Edward vs. George: Die Windsors im Krieg” am 15.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1614356

15.10.2026,

ARTE, 21.00: Edward vs. George: Die Windsors im Krieg, Doku, 2024

“1939 schreiben König George VI. und Königin Elizabeth Geschichte: Als erste britische Monarchen auf Staatsbesuch in den USA werden sie begeistert empfangen – ihr Besuch festigt die transatlantischen Beziehungen. Doch während das Königspaar die Herzen der Massen gewinnt, lebt Georges älterer Bruder Edward, der ihm den Thron überließ, mit seiner amerikanischen Frau Wallis ein ganz anderes Leben: als glamouröses Paar der New Yorker High Society. Der Designer Nicky Haslam erinnert sich an ihre erste Begegnung mit den Windsors – sie wirkten wie “Filmstars”. Die Ehefrauen der Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein: Wallis, die als Stilikone gefeierte Duchess of Windsor, verleiht dem Paar ein mondänes Image. Königin Elizabeth hingegen steht für Pflichtbewusstsein – sie überlebt die Bombardierung des Buckingham-Palasts und hält im Krieg an der Seite ihres Volkes stand. Edward und Wallis brechen weiter mit royalen Konventionen: 1951 veröffentlicht der ehemalige König seine Memoiren “A King’s Story” und wirbt dafür im US-Fernsehen. Doch als George VI. am 31. Januar 1952 zum letzten Mal öffentlich auftritt, um Prinzessin Elisabeth zu verabschieden, ist sein Tod nur Tage später ein Schock für die Nation. Edward erscheint allein zur Beerdigung – Wallis bleibt fern, sie wurde nicht eingeladen. Elisabeths II. Krönung 1953 markiert einen Neuanfang. Eine Vertraute, Lady Glenconner, beschreibt die Zeremonie aus nächster Nähe. Edward, der mit seiner Nichte zerstritten ist, verfolgt die Feierlichkeiten im französischen Exil vor dem Fernseher. 1970 sucht Prinz Charles seinen Großonkel heimlich in Frankreich auf – ein Zeichen der Versöhnung. Zwei Jahre später stirbt Edward. Nach Jahrzehnten im Exil findet er seine letzte Ruhestätte im königlichen Familiengrab der Windsors.” (prisma.de)

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“Inside Hitler” am 15.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481177

15.10.2026,

NTV, 20.15: Inside Hitler, Doku, 2021

“Das geheime Sexualleben Adolf Hitlers beschäftigt Historiker und Psychologen bis heute. Anhand seiner Krankenakten werden Hitlers angenommene genitale Missbildung sowie die Ausmaße seiner Drogenabhängigkeit und Parkinson-Erkrankung enthüllt und aufgezeigt, welchen Einfluss all das auf seine zerstörerische Persönlichkeit hatte.” (prisma.de)

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“Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR” am 12.10.2026 im ARD

Bildquelle: Symbolbild, Von U.S. Air Force photo - http://www.nationalmuseum.af.mil/; exact source, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7502538

12.10.2026,

ARD, 23.35: Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR, Doku, 2026

“Die DDR gewährte in den 1980er Jahren zehn Top-Terroristen Unterschlupf. Die Staatssicherheit gab den RAF-Aussteigern eine neue Identität, ein neues Leben. Während blutige Attentate die Bundesrepublik erschütterten – und Ermittler fieberhaft nach der RAF fahndeten – versuchten die Aussteiger, in der DDR ein bürgerliches und unauffälliges Dasein zu führen. Der Film rollt diesen Cold Case neu auf. Ab Spätsommer 1980 gehen zehn junge Leute von West nach Ost, tauchen unter in der DDR. Im konspirativen “Objekt 74” des Ministeriums für Staatssicherheit bei Briesen werden sie zu DDR-Bürgern “ausgebildet”. Sie erhalten gefälschte Papiere und neue Identitäten. Sie gehören zu den meistgesuchten Personen der Bundesrepublik Deutschland. Unter ihnen ist die damals 30-jährige Silke Maier-Witt, die seit 1977 Mitglied der Roten Armee Fraktion war, zur zweiten Generation der RAF zählte und zu den Entführern des ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gehörte. Silke Maier-Witt und einige andere RAF-Mitglieder wollten schließlich aussteigen, das Leben im Untergrund war gefährlich, das Morden brutal. Der aktive Teil der zweiten Generation kann mit den zögerlichen Zweiflern nichts anfangen, sie sind Ballast für die Bewegung. Man will sie loswerden, in irgendein sozialistisches Land. Über Kontakte zur Stasi landen sie schließlich – überraschend – in der DDR. Ein scheinbar sicherer Rückzugsort. Aus Silke Maier-Witt wird Angelika Gerlach, aus einer im Westen mit Steckbrief gesuchten Top-Terroristin wird im Osten eine unscheinbare Krankenschwester. Dass die DDR zehn RAFlern Unterschlupf und ein bürgerliches Leben im eigenen Land gewährt, ist ein Staatsgeheimnis. Ein Bekanntwerden der Stasi-RAF-Kollaboration hätte zu schweren innerdeutschen Verwerfungen geführt. Das kann sich die DDR nicht leisten, denn sie ist auf finanzielle Unterstützung aus Bonn angewiesen. Deshalb setzt die Stasi alles daran, dass die Ex-Terroristen im eigenen Land nicht auffliegen. Eine RAF-Attentatsserie Mitte der 80er Jahre, zu der die Ermordung des Ministerialdirektors im Auswärtigen Amt Gerold von Braunmühl am 10. Oktober 1986 gehört, erhöht den Druck auf die Stasi, ihre “Schützlinge” noch besser zu verstecken. Maier-Witt wird mit neuem Namen und neuer Identität als Sylvia Beyer nach Neubrandenburg “versetzt”. Als 1989 die Mauer fällt, weiß sie aber, dass das Versteckspiel aus ist. Im Frühsommer 1990 wird sie verhaftet. Die Zeit des Asyls im Arbeiter- und Bauernstaat ist für die Ex-Terroristen zu Ende. Silke Maier-Witt kooperiert bei der Aufklärung. Sie wird nach fünf Jahren Haft zur Bewährung entlassen. Der preisgekrönte Filmemacher Claus Räfle rekonstruiert die Umstände, die zur Aufnahme der zehn RAF-Aussteiger in der DDR führten. Er erzählt am Beispiel von Silke Maier-Witt vom Leben im DDR-Alltag, vom Versuch, hier unauffällig heimisch zu werden, von den Ermittlungen westdeutscher Behörden und den Verschleierungstaktiken der Stasi. Claus Räfle redet mit Experten und Zeitzeugen – und mit Silke Maier-Witt. Wie schon in seinem Doku-Drama “Die Unsichtbaren – Wir wollen leben” (2017), das von Juden in der Zeit des Nationalsozialismus handelt, spürt Claus Räfle erneut einer Ausnahmesituation nach, die mit einem Identitätswechsel verbunden ist. Die Dokumentation verwebt Interviews und Archivmaterial mit KI-animierten Szenen (von Helmut Fischer und Parviz Balucci). So entsteht ein zeitgeschichtlicher Doku-Thriller.” (prisma.de)

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“Phänomen Neue Deutsche Welle” am 10.10.2026 im VOX

Bildquelle: The original uploader was Havelbaude at German Wikipedia.(Original text: Matthias Klein --Havelbaude 08:40, 4. Aug 2006 (CEST)), CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

10.10.2026,

VOX, 20.15: Phänomen Neue Deutsche Welle, Doku, 2026

“Die größten NDW-Hits kennt jeder: Major Tom, 99 Luftballons, Da Da Da, Der Goldene Reiter oder Skandal im Sperrbezirk. Doch wie konnte aus einer Handvoll Punker, Außenseiter und Underground-Bands eine Bewegung werden, die die deutsche Musik für immer veränderte? “Phänomen Neue Deutsche Welle” erzählt die Geschichte der Musikbewegung: von Nina Hagen, DAF, Ideal und Extrabreit bis zu Nena, Joachim Witt und Falco. Die Dokumentation zeigt, wie die NDW zunächst in Kellern, Clubs und auf Independent-Labels entstand, von den großen Plattenfirmen unterschätzt wurde – und schließlich die Charts eroberte. Mit exklusiven Interviews, seltenen Archivschätzen und den entscheidenden Meilensteinen der Bewegung blickt die Doku hinter die Hits und erzählt von Aufbruch, Provokation, Kommerz und kultureller Revolution. Eine Geschichte, die zeigt, warum die Neue Deutsche Welle weit mehr war als ein kurzer Trend – und bis heute die deutsche Popmusik prägt.” (prisma.de)

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“Thorin – Der letzte Neandertaler” am 10.10.2026 im ARTE

Bildquelle: State Office for Heritage Management and Archaeology Saxony-Anhalt / State Museum of Prehistory Halle, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

10.10.2026,

ARTE, 22.40: Thorin – Der letzte Neandertaler, Doku, 2024

“Bevor die Neandertaler vom Erdboden verschwanden, lebten sie für eine Dauer von rund 300.000 Jahren auf dem eurasischen Kontinent. Warum starben sie aus? Wie trat der Homo sapiens an ihre Stelle? Die Forschungen des Teams um Ludovic Slimak deuten darauf hin, dass Homo sapiens bereits vor rund 54.000 Jahren im Rhônetal präsent war – deutlich früher als bisher angenommen. Zugleich zeigen die außergewöhnlich gut erhaltenen Ablagerungen, dass Homo sapiens und Neandertaler die Höhle in sehr kurzer zeitlicher Folge nutzten und sich möglicherweise in der Region begegneten. In der Grotte Mandrin sind archäologische Fundstücke außergewöhnlich gut erhalten. Dies liegt an ihrer Öffnung gen Norden, durch die der Mistral Sand in sie hineinträgt. Ausgrabungen beweisen, dass Menschen die Höhle über einen Zeitraum von rund 80.000 Jahre lang immer wieder nutzten. Die Analyse von Rußablagerungen erlaubt es, Dauer und Abfolge einzelner Besiedlungsphasen erstaunlich genau zu rekonstruieren. In einer rund 54.000 Jahre alten Schicht fanden Forscher zudem winzige Feuersteinspitzen. Sie zeigen, dass die ersten des Homo sapiens, die sich in der Höhle niederließen, mit Pfeil und Bogen jagten – und das 40.000 Jahre vor der bisher angenommenen Erfindung dieser Jagdmethode. Haben diese Homo sapiens – die ersten, deren Überreste im heutigen Westeuropa gefunden wurden – die Neandertaler aus der Grotte Mandrin vertrieben? 2015 wurde eine neue Entdeckung gemacht: In einer Schicht, die auf etwa 10.000 Jahre nach der Ankunft des anatomisch modernen Menschen zurückgeht, wurden die fossilen Überreste eines Neandertalers gefunden. Sie zeigen, dass der Neandertaler in die Grotte Mandrin zurückgekehrt sein muss. Zunächst wurde seine DNA einer alten Neandertaler-Linie zugewiesen. Über einen Verwandten wurde dann aber eine neuere Abstammungslinie der Art in Südeuropa gefunden. Seither kann bei den späten Neandertalern von einem mediterranen Zweig gesprochen werden. Die Geschichte des Aufeinandertreffens zweier Arten der Gattung Mensch im Rhône-Tal ist ein archäologischer Thriller.” (prisma.de)

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“Krieg, nein danke!” am 11.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Rob Bogaerts / Anefo - http://proxy.handle.net/10648/ad8acb44-d0b4-102d-bcf8-003048976d84, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66716196

11.10.2026,

PHOENIX, 14.00: Krieg, nein danke!, Doku, 2022

“Das atomare Wettrüsten und die Bedrohung durch eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung prägten das Leben ganzer Generationen. Dem NATO-Doppelbeschluss von 1979 folgte eine breite Protestwelle gegen die Pläne massiven Aufrüstens. Vor allem Nordrhein-Westfalen war Schauplatz von Demonstration Hunderttausender. Die große Demo im Bonner Hofgarten 1981 war für die Friedensbewegung ein erster Höhepunkt.” (prisma.de)

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“Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke?” am 12.10.2026 im HR

Bildquelle: Ki generiert

12.10.2026,

HR, 23.35: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke?, Doku, 2024

“ARD Crime Time Die ARD Crime Time beleuchtet in ihrer neuen Staffel den rätselhaften Mord an Hans Plüschke, einem ehemaligen Bundesgrenzschützer, der 1998 durch einen gezielten Kopfschuss getötet wurde. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Die Vorgeschichte dieses Cold Case führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als Plüschke 1962 bei einem Feuergefecht an der innerdeutschen Grenze den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt erschoss. Die Staffel geht der Frage nach, ob Plüschkes Tod 1998 die späte Rache eines Stasi-Netzwerks oder das Ergebnis eines Raubmordes war. Am 14. August 1962 kommt es im Fulda Gap, einer strategisch wichtigen Schwachstelle, an der die NATO einen Einmarsch des Warschauer Paktes fürchtete, zu einem Feuergefecht. Dabei erschießt der Bundesgrenzschützer Hans Plüschke den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt. Während der Westen den Vorfall als Notwehr einstuft, erhebt die DDR schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, vermutet ein Mordkomplott und schwört Rache. Rudi Arnstadt wird zum Volkshelden stilisiert. Der Fall hätte fast den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Knapp drei Jahrzehnte später fällt die Mauer. Hans Plüschkes Identität bleibt aus Sicherheitsgründen all die Jahre geheim, bis er 1997 in einem Interview mit der Hessenschau zugibt, der Schütze gewesen zu sein. Sieben Monate später, am 15. März 1998, wird Plüschke tot aufgefunden – ein Schuss durch das rechte Auge, exakt an der Stelle, an der er Arnstadt einst traf. Der Fall Hans Plüschke beleuchtet nicht nur ein tragisches Einzelschicksal, sondern auch die anhaltende Spannung zwischen Ost und West, die sich tief in das kollektive Gedächtnis der Region eingegraben hat. Die Dokumentation zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart in einem ungelösten Mordfall aufeinandertreffen. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Hannah Arendt” am 08.10.2026 im RBB

Bildquelle: Barbara Niggl Radloff, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

08.10.2026,

RBB, 20.15: Hannah Arendt, Drama, 2012

“Hannah Arendt ist eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Doch was sagt ihr Werk jungen Leuten von heute, einer Generation, die sich jenseits nationaler oder kontinentaler Beschränkungen bewegt, und die Partei ergreift für ein “Denken ohne Geländer” (Hannah Arendt) der Systeme, Ideologien und Wunschvorstellungen?

Die Dokumentation holt Hannah Arendt ins Heute und thematisiert ihre Relevanz für politisches Handeln unserer Tage.” (phoenix)

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“Babylon Prag” am 08.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Symbolbild, Von Stefan Bauer, http://www.ferras.at - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=952840

08.10.2026,

ARTE, 20.15: Babylon Prag, Doku, 2026

“Das Prag der 1920er und 1930er Jahre ist eine pulsierende europäische Metropole, die weit über die Grenzen der Tschechoslowakei hinaus strahlt und Menschen anzieht. Auf den ersten Blick scheint fast alles möglich in den zwei Jahrzehnten zwischen der Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik 1918 und dem deutschen Einmarsch im März 1939: Die Stadt ist eine internationale Literatur-, Theater-, Jazz- und Tanz-Hochburg – mit Galerien und Theatern und mit einem pulsierenden Nachtleben in Bars und Varietés. Josephine Baker kommt in die Stadt, die mit New York, mit Paris und Berlin gleichzieht. Tschechische, deutsche und jüdische Künstlerinnen und Künstler machen aus der Moldau-Metropole ein “Babylon Prag”. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass die Kulturen dieser Stadt eher neben- als miteinander existierten, getrennt wie durch eine unsichtbare Mauer. Die Dokumentation “Babylon Prag” taucht ein in die zweisprachige Welt der Prager Kultur jener beiden Jahrzehnte, in denen Prager Künstler Großes geleistet haben, allen voran Kafka mit seinen Romanen und Romanfragmenten. Dabei ist dieses erste Jahrzehnt der jungen Republik von latenten Konflikten zwischen Tschechen und Deutschen geprägt. Obwohl in der Minderzahl, hatten die Deutschen unter der Herrschaft der Habsburger großen Einfluss. Jetzt verweisen die Tschechen die ehemals dominierende Minderheit auf den zweiten Platz, was Unmut schürt. Und so kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen, deren innere Triebfeder der Nationalismus ist – das unselige Erbe des 19. Jahrhunderts.” (prisma.de)

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“Gerta und die Welt am Abgrund” am 09.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Romanvorlage, amazon.de

09.10.2026,

ARTE, 20.15: Gerta und die Welt am Abgrund, Drama, 2026

“Brünn, 1944: Die 19-jährige Gerta wächst in einer deutsch-tschechischen Familie auf und fühlt sich trotz ihres deutschen Vaters als Tschechin. Doch während ihr Vater und ihr Bruder immer stärker der nationalsozialistischen Ideologie verfallen, schließt sich Gerta gemeinsam mit ihrer großen Liebe Karel dem studentischen Widerstand an. Mit dem wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten in Brünn wächst auch der Druck in Gertas Familie immer mehr. Als ihre Mutter schwer erkrankt, Karel von der Gestapo verhaftet wird und ihr Bruder an der Front stirbt, zerbricht ihre Familie endgültig. Den schwersten Schlag versetzt ihr aber ausgerechnet der eigene Vater … TomᚠMašín erzählt den ersten Teil seines Historiendramas als erschütterndes Porträt einer jungen Frau, die zwischen Liebe, Verrat und den Grausamkeiten zweier totalitärer Systeme ums Überleben kämpft. Die behandelten Themen von “geerbter Schuld”, Vorurteilen und dem schwierigen Weg zur Vergebung haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Das zweiteilige Fernsehdrama basiert auf Kate?ina Tu?kovás vielfach ausgezeichnetem Roman “Gerta. Das deutsche Mädchen” und entstand als internationale Koproduktion von ?eská televize, HBO und ARTE. Gedreht wurde unter anderem in Brünn, D??ín und in Südmähren, wo sich die historischen Ereignisse abspielten.” (prisma.de)

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“Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution” am 09.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

09.10.2026,

3SAT, 20.15: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution, Drama, 2021

“Leipzig 1988/89. Die 19-jährige Franka Blankenstein wächst als Kind systemtreuer Eltern in Leipzig auf. Zufällig lernt sie den Altenpfleger Stefan Clausnitz kennen und findet so den Weg in eine Umweltgruppe, die sich unter dem Schutz der Kirche gegen die Zerstörung der Natur und die Luftverschmutzung der Region einsetzt.

Franka ist fasziniert von dem Zusammenhalt der Gruppe, die in einem alten Abrisshaus lebt. Dort werden Aktionen geplant, heiße Diskussionen geführt, aber auch gelebt, geliebt und gefeiert – unter ständiger Beobachtung der Stasi.

Als die Gruppe, zu der schließlich auch Franka gehört, es wagt, die Räume der Kirche zu verlassen und in aller Öffentlichkeit zu protestieren, wird ihre Bewegung politisch. Die jungen Menschen fordern die Grundrechte der Demokratie ein und riskieren dabei ihre Freiheit.” (br.de)

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“Vom Paradies in die Hölle ” am 05.10.2026 im ARD

Bildquelle: Symbolbild KZ Mauthausen, Von Bundesarchiv, Bild 192-342 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5485775

05.10.2026,

ARD, 23.40: Vom Paradies in die Hölle, Drama, 2026

“Vom Paradies in die Hölle” erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins KZ Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte später vertraute er seine Erlebnisse seiner Tochter Mary an, deren Spurensuche – von der Karibik über Italien bis Österreich – den Rahmen des Dokudramas bildet. Der Film offenbart ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte und zeigt die Realität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus: Zwischen Verfolgung, Propaganda und dem Kampf ums Überleben. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE; unterstützt von FERNSEHFONDS AUSTRIA, LAND SALZBURG, Documentary Campus. “Vom Paradies in die Hölle” erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte nach dem Krieg vertraute er seine Erinnerungen seiner Tochter Mary an. Ihre Reise von der Karibik über Italien bis nach Österreich bildet den emotionalen Rahmen des Dokudramas. Lionel, 1912 in Santo Domingo geboren und auf Sint Maarten aufgewachsen, heuert als junger Mann auf einem Frachtschiff an, um die Welt zu sehen. Doch seine Sehnsucht nach Freiheit wird zur tragischen Odyssee: Sein Schiff gerät in die Wirren des Zweiten Weltkriegs, wird beschossen und sinkt. Die Besatzung überlebt, doch Lionel landet in italienischer Gefangenschaft und wird nach Jahren in Lagern schließlich ins KZ Mauthausen deportiert. Dort übersteht er elf Monate, bis amerikanische Truppen das Lager befreien. Der Film rückt ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte in den Fokus: die Lebensrealität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Diese war geprägt von kolonialen Kontinuitäten, Rassismus, Zwangsarbeit und politischer Willkür. Romney steht stellvertretend für viele, die zu Propagandazwecken missbraucht wurden oder der Verfolgung ausgesetzt waren. Expert:innen wie Clarence Lusane, Katharina Oguntoye, Walter Sauer und Serge Bilé erweitern die historische Perspektive. Archivmaterial und künstlerische Reenactments verweben sich zu einer dichten visuellen Erzählung. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert durch den FERNSEHFONDS AUSTRIA und das LAND SALZBURG, entwickelt im Rahmen des Documentary Campus.” (prisma.de)

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“Im Schatten der Macht” am 05.10.2026 im NDR

Bildquelle: amazon.de

05.10.2026,

NDR, 23.15: Im Schatten der Macht, Drama, 2003

“Frühjahr 1974. Bundeskanzler Willy Brandt ist im Sonderzug auf Wahlreise durch Norddeutschland. Begleitet wird der Kanzler von Journalisten und Journalistinnen, seinen Leibwächtern und seinem Partei-Referenten Günter Guillaume, der auf solchen Reisen den Kontakt zur Regierungszentrale hält. Guillaume ist Brandts “Mädchen für alles”. Dabei steht er seit einem knappen Jahr unter dem Verdacht, Stasiagent zu sein, und der Kanzler weiß das. Brandt ist dem Rat des obersten Verfassungsschützers Nollau und des politisch verantwortlichen Innenministers Hans-Dietrich Genscher gefolgt, nichts an den Zuständigkeiten des Verdächtigen zu verändern und den Arglosen zu spielen, bis man ausreichende Beweise beisammen habe. Dies gelingt Brandt umso besser, als er den Verdacht gegen Guillaume von Anfang an nicht ernst genommen und im Laufe der Monate verdrängt hat. Der Kanzler ist in keiner guten Verfassung. Er steht noch immer auf dem Höhepunkt seines internationalen Ansehens, aber die Regierungsarbeit des zweiten Kabinetts Brandt geht allmählich aus dem Leim. Die Ermittlungen gegen Guillaume treten auf der Stelle, und Hans-Dietrich Genscher wird immer nervöser. Er setzt Nollau unter Druck, Guillaume entweder zu überführen oder aber die Ermittlungen einzustellen. Nollau, der wie Genscher um seine Karriere fürchtet, gibt den Fall trotz mangelnder Beweise an den Generalbundesanwalt ab. Der stellt einen Durchsuchungsbefehl aus und lässt das Bundeskriminalamt zugreifen. Günter Guillaume gibt sich, gegen jede Regel, sofort als “Bürger der DDR und ihr Offizier” zu erkennen. Er wird samt seiner Frau Christel verhaftet. Die Vernehmer bittet er, mit dem Kanzler sprechen zu können. Als ihm dies verwehrt wird, schweigt er. Nun befragen die Ermittler auch Beamte des Begleitkommandos, das für die Sicherheit des Kanzlers verantwortlich ist. Was hat Guillaume mitbekommen und mutmaßlich nach Ostberlin gemeldet? So wird unversehens das Privatleben Willy Brandts zum Thema der Ermittlungen. Undeutlich bleibt zwar, wo in den Schilderungen der Sicherheitsbeamten die Grenze zwischen Realität und Fantasie verläuft. Aber so viel wird klar: Es soll der Referent und Reiseleiter Guillaume gewesen sein, der dem Kanzler “Frauen zugeführt” hat. Darüber informiert der Chef des Bundeskriminalamts Herold den Innenminister, dann auch den Kollegen Nollau vom Verfassungsschutz. Nollau wiederum eilt zu seinem Freund und Gönner Wehner, dem er die vermeintlich dramatische Lage erregt schildert: Der Bundeskanzler sei erpressbar, die DDR-Führung könne mit diesen Sexgeschichten die Bundesregierung bis auf die Knochen blamieren. Nollau weiß nur einen Rat: Willy Brandt muss zurücktreten, bevor es zum Eklat kommt.” (prisma.de)

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“Aufbruchsjahre – Deutschland nach dem Krieg ” am 06.10.2026 im ZDF

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-1982-028-14 / Hoffmann, Otto / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

06.10.2026,

ZDF, 20.15: Aufbruchsjahre – Deutschland nach dem Krieg, Doku, 2026

“ZDF-Presenter Mirko Drotschmann begibt sich auf Zeitreise – zu bewegenden Schicksalen und Geschichten Nachkriegsdeutschlands, in eine Zeit des Aufbruchs und Neuanfangs. Seine Spurensuche wird auch zur Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Der Film erzählt von Überlebenden, Flüchtlingen, Rückkehrern und Tätern. So entsteht aus sehr verschiedenen Perspektiven, Lebenserfahrungen und -entscheidungen ein Bild der Jahre 1945-48. In Wesel folgt Mirko Drotschmann den Spuren von Wilhelm und Gerda Groos, die in der fast vollständig zerstörten Stadt den Wiederaufbau organisieren. Er recherchiert die Geschichte der eigenen Angehörigen, von denen einige wie Millionen andere Deutsche nach Flucht und Vertreibung eine neue Heimat suchen. In Bergen-Belsen begegnet er dem Schicksal der Holocaust-Überlebenden Hadassah Rosensaft, die nach der Befreiung jüdischen Waisenkindern hilft und zu einer Symbolfigur des Neuanfangs wird. Der Film blickt aber auch auf die Täterseite und erzählt, wie es einem der mächtigsten Nationalsozialisten Österreichs, Gauleiter Sigfried Uiberreither, gelingt, dem Gewahrsam der Amerikaner zu entkommen und danach bis zu seinem Tod unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland weiterzuleben. In Berlin trifft Mirko Drotschmann Marc Leonhard. Sein Vater Wolfgang will nach dem Krieg helfen, ein neues, sozialistisches Deutschland aufzubauen – bis er zunehmend an der stalinistischen Umsetzung in der Sowjetzone zweifelt. Ein wechselvolles Nachkriegsschicksal erlebt auch Beate Uhse. Als alleinerziehende Mutter und spätere Unternehmerin steht sie für den unbedingten Überlebenswillen dieser Jahre und für gesellschaftliche Veränderungen, die bis heute nachwirken. Interviews mit Angehörigen, Expertinnen und Experten sowie KI-unterstützte Visualisierungen im Stil von Graphic Novels verbinden persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit den großen Umbrüchen in Nachkriegsdeutschland.” (prisma.de)

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“Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest” am 06.10.2026 im MDR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R0821-400 / Kohls, Ulrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38799355

06.10.2026,

MDR, 22.10: Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest, Doku, 2026

“Er war immer mehr als nur ein Gebäude: Der Palast der Republik sollte die DDR in neuem Glanz zeigen. Kaum etwas erinnert heute mehr an ihn – nur die Erinnerungen seiner Besucher an ein leuchtendes Traumhaus und den schmerzhaften Akt der Schließung. Seit seiner Eröffnung am 23. April 1976 war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit “Brot und Spiele”” buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als “Honeckers Lampenladen” verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude, Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail “Manhattan” für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im “Volkspalast” erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi. (RBB)” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte, das Völkerrschlachtdenkmal” am 07.10.2026 im RBB

Bildquelle: Stein53, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

07.10.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte, das Völkerrschlachtdenkmal, Doku, 2026

“Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist mit seinen 91 Metern eines der höchsten Monumentalbauten Europas. Wie ein steinerner Wächter aus einer anderen Zeit beherrscht es die Silhouette der Stadt und erinnert an die blutigste Schlacht des 19. Jahrhundert. Rund 90.000 Menschen verlieren damals ihr Leben. Der Völkerschlacht 1813 war Anfang vom Ende der Vorherrschaft Napoleons in Europa. Sie führte zur Neuordnung der deutschen Staaten. Seit Dezember 2025 gestaltet der britische Kurator Crawford Matthews die Zukunft des Denkmals. Der Mittdreißiger löst einen Kurator ab, der vier Jahrzehnte lang die Inhalte bestimmte. “Ich glaube als Historiker kann man kaum eine bessere Stelle finden”, sagt er und außerdem habe er sich auch ein bisschen in Leipzig verliebt. Die Dokumentation begleitet ihn bei seinen ersten Schritten und fragt: Welche Geschichte kann dieses Denkmal künftig erzählen? Das Völkerschlachtdenkmal wird 1913 eingeweiht. Es ist vom nationalistischen Denken seiner Entstehungszeit geprägt. Im Laufe seiner Geschichte wird der Monumentalbau immer wieder als gigantische Kulisse für Propaganda missbraucht. Von den Nationalsozialisten als Sinnbild für die Unbezwingbarkeit der deutschen Volksgemeinschaft – in der DDR als Mahnmal für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und gegen Militarismus. Doch trotz der ihm zugeschriebenen Bedeutung zerfällt der Bau im Laufe der Zeit. Nach der Wiedervereinigung zeigt sich das volle Ausmaß der Schäden. Für Michael Jänisch, der als Ingenieur die gesamte Restaurierung betreute, war es eine der anspruchsvollsten Aufgaben seines Lebens. Er hatte weder genaue Baupläne noch entsprechende Vorgaben, stattdessen stößt er mit seinen Kollegen in den Katakomben auf ein Tunnelsystem. Sind das die geheimen Tunnel der Nazis, um die sich bis heute Gerüchte ranken? Die Dokumentation taucht ein, in die Geheimnisse und Mythen rund um dieses außergewöhnliche Bauwerk und beantwortet wichtige Zukunftsfragen: Wie kann dieser Denkmal-Koloss für künftige Generationen erlebbar werden und für welche Themen steht das “Völki” eigentlich in der heutigen Zeit?” (prisma.de)

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“Babylon Berlin” am 25.09.2026 im ARD

Bildquelle: amazon.de

25.09.2026,

ARD, 22.20: Babylon Berlin, Krimserie, 2026

“Gereon (Volker Bruch) erwacht schwer misshandelt in einem Berliner SA-Gefängnis neben Publizist Heymann. Wer sich in der Burg gegen die Bewegung stellt, bekommt es mit Regierungsrat Wendt (Benno Fürmann) zu tun. Widerstand ist nur noch gut getarnt möglich. Frau Behnke (Fritzi Haberlandt) bereitet sich auf diese Rolle vor. Ein weiterer Ex-Patient aus Dr. Forsters Lazarett-Tagen ist tot. Böhm (Godehard Giese) wittert eine Mordserie, wird aber von Wendt kaltgestellt.” (prisma.de)

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“Gegen das System” am 04.10.2026 im PHOENIX

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04.10.2026,

PHOENIX, 14.00: Gegen das System, Doku, 2019

“Die Dokumentation erinnert mit vielen Zeitzeugen und teils noch unveröffentlichtem Filmmaterial an den Mut, die Zivilcourage und an das große Maß an Verantwortung, mit dem die Bürgerbewegung Neues Forum in der DDR den gewaltfreien Übergang von der Diktatur zur Demokratie geebnet hat.” (prisma.de)

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“Die Andersdenkenden” am 04.10.2026 im PHOENIX

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04.10.2026,

PHOENIX, 15.30: Die Andersdenkenden, Doku, 2024

“Fünf Bürgerrechtler berichten von ihrem Weg in die DDR-Opposition im Herbst 1989 und von ihrem politischen Werdegang in den vergangenen 35 Jahren. Was haben sie gewollt? Was haben sie geschafft? Welche Rolle spielten sie damals und welche spielen sie in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart? Frank Richter, Petra Lux, Matthias Platzeck, Katrin Göring-Eckardt und Antje Hermenau gehörten nicht zu den führenden Oppositionellen, die gegen die Machtverhältnisse in der DDR aufstanden. Doch die wachsende Bürgerbewegung riss auch sie in den Strom der Geschichte. In der friedlichen Revolution schlossen sie sich Initiativen und Basisgruppen an.” (prisma.de)

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“Preis der Freiheit” am 03.10.2026 im 3SAT

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03.10.2026,

3SAT, 20.15: Preis der Freiheit, Drama, 2019

“Ostberlin, 1987. Während die Sowjetunion sich für Glasnost und Perestroika öffnet, steuert die DDR auf den Staatsbankrott zu. Margot Spindler (Auer) dient dem Regime in der Abteilung „Kommerzielle Koordination“ als linientreue Parteigenossin. Gemeinsam mit dem windigen Geschäftemacher Ilja Schneider (Oliver Masucci) und gegen ihren Widersacher von der Stasi Krimling (Godehard Giese) fädelt sie einen florierenden Häftlingsaustausch mit der BRD ein, der dem ostdeutschen Regime harte D-Mark in die leere Staatskasse spülen soll. Margots Schwester Lotte Bohla (Nadja Uhl) betreibt einen kleinen Buchladen und beginnt, das System zu hinterfragen. Sie schließt sich der Umweltbewegung an und ist entsetzt von der heimlichen Verklappung von Giftmüll aus dem Westen in ihrer Gegend. Ihr Teenagersohn Ingo (Michelangelo Fortuzzi) gerät derweil an Rechtsradikale. Silvia, die dritte Schwester, ist in den 70ern ums Leben gekommen – so die offizielle Version. In Wirklichkeit lebt sie als Ina Winter (Krebitz) in der BRD und arbeitet im Ministerium für Innerdeutsche Beziehungen. Ihre Kinder (Janina Fautz, Aaron Hilmer) wachsen bei Margot auf. Als Silvia unerwartet in Margots Leben auftaucht, gerät die treue Genossin unter Druck…
In drei Teilen erzählt das historische Drama von den gesellschaftlichen Verwerfungen der Wendezeit, vom aufkeimenden Rechtsradikalismus und der Bürgerrechtsbewegung, vor allem aber vom wirtschaftlichen Zusammenbruch des Ostens und wie das System seine Bevölkerung in Geiselhaft nahm. Die anschließende Doku wirft einen Blick hinter die Kulissen von Schalck-Golodkowskis (gespielt von Thomas Thieme) umtriebiger „KoKo“, die Devisen für die DDR beschaffte. Siehe auch unser Bericht vom Set und das Interview ab Seite 6. ” (tvspielfilm.de)

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“Deutschland in den goldenen Zwanzigern” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 20.15: Deutschland in den goldenen Zwanzigern, Doku, 2021

“Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmten das Leben. Frauen durften wählen, die Wissenschaft glänzte. Der Börsencrash 1929 führte zur Verelendung. Löhne wurden täglich ausgezahlt, aber das Geld war nichts wert.” (tvspielfilm.de)

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“Ein Tag in Berlin 1926” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 21.00: Ein Tag in Berlin 1926, Doku, 2019

“Ende der 1920er Jahre gilt Berlin als Hauptstadt des Verbrechens. “Ein Tag in Berlin 1926” illustriert die Geschichte von Fritz Kiehl und seiner Arbeit in der ersten Mordinspektion der Welt.

Drei Morde pro Woche und kriminelle Banden, die viele Viertel der Stadt kontrollieren: Die Polizei steckt in der Krise. Fritz Kiehl muss einen Raubmörder dingfest machen, den er nur mithilfe neu entwickelter Methoden der Mordinspektion fassen kann.

“Ein Tag in Berlin 1926″ dokumentiert 24 Stunden in der Stadt der Sünde. Mit vier Millionen Einwohnern ist die Spreemetropole zur Weltstadt herangewachsen. Im kurzen goldenen Zeitalter zwischen Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise prallen dort Gegensätze aufeinander wie nirgendwo sonst in der Weimarer Republik. In den teuren Restaurants auf den prunkvollen Boulevards und den verruchten Vergnügungslokalen der Stadt stürzt sich die Hautevolee in einen ausschweifenden Lebensstil. Die Abgehängten der Bevölkerung wie Kriegsversehrte und Zuwanderer hingegen leiden unter Hunger und Elend. Die sogenannten Ringvereine kontrollieren die Unterwelt, und die Kriminalitätsrate ist auf Rekordniveau. Die Polizei steht in der öffentlichen Kritik. Nicht umsonst wird Berlin Spree-Chicago genannt…” (phoenix.de)

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“Countdown zur Diktatur” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 21.45: Countdown zur Diktatur, Doku, 2026

“Der New Yorker Börsencrash 1929 stürzt die Welt in Arbeitslosigkeit, Armut und Inflation. Besonders hart trifft es Deutschland, das sich gerade erst von Krieg und Schulden zu erholen beginnt. Das Deutsche Reich ist jetzt seit zehn Jahren parlamentarische Demokratie. Aber die schwere Wirtschaftskrise nach dem “Schwarzen Freitag” lässt die Zustimmung zur Demokratie rapide sinken. Immer mehr Deutsche wenden sich Nationalsozialisten oder Kommunisten zu. Die Zeit der “Goldenen Zwanziger” gilt als modern, emanzipiert, glamourös. Bis in den USA der “Schwarze Freitag” an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund reißt. In Deutschland suchen Millionen verzweifelt nach Arbeit und Brot. Zugleich muss die Republik noch immer hohe Reparationen an die Sieger des Ersten Weltkriegs zahlen. Viele Deutsche empfinden das als ungerecht, und die NSDAP nutzt das für lautstarke Propaganda.” (prisma.de)

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“Wendezeit” am 02.10.2026 im 3SAT

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02.10.2026,

3SAT, 20.15: Wendezeit, Drama, 2019

“1989: Wendezeit. Doppelagentin Saskia Starke gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand, als sich das Ende der DDR ankündigt. Sie lebt als Agentin der Stasi in Westberlin. Offiziell arbeitet Saskia Starke in der amerikanischen Botschaft, ist mit einem Amerikaner verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Inoffiziell heißt das, sie arbeitet für die CIA. Der Stasi ist es also gelungen, eine Agentin direkt beim Klassenfeind zu positionieren. Aber dann passiert etwas, womit vor Monaten noch niemand gerechnet hat: Die DDR ist im Begriff, sich aufzulösen. Dieser Umbruch lässt Saskias Leben implodieren, das von Anfang an auf einer Lüge gegründet war.” (prisma.de)

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“Kundschafter des Friedens” am 02.10.2026 im ARTE

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02.10.2026,

ARTE, 20.15: Kundschafter des Friedens, Actionkomödie, 2025

“Sie waren die Elite unter den Geheimagenten der DDR, die “Kundschafter des Friedens” retteten einst sogar Fidel Castro das Leben. Doch diese Zeiten sind vorbei. Jahre später versammeln sich die gealterten Agenten Falk, Tamara, Locke und Harry zur Beerdigung ihres Mentors Markus Fuchs. Dort bittet sie dessen Tochter Helene um Hilfe: Das Erbe ihres Vaters, die Ernst-Thälmann-Halbinsel auf Kuba, drohe durch ein manipuliertes Testament in die Hände skrupelloser amerikanischer Investoren zu fallen. Die Vier lassen sich auf einen letzten riskanten Coup ein und tauschen das Testament aus. Zum Dank spendiert Helene der Truppe einen endlosen All-inclusive-Urlaub in einem Luxusressort in Varadero, der den Vieren wie der wohlverdiente Lohn für ihr Lebenswerk erscheint. Doch bald entdeckt Falk, dass Helene selbst ein falsches Spiel treibt und mit einem korrupten Geheimdienstgeneral gemeinsame Sache macht. Die Kundschafter stehen vor einer Entscheidung: Halten sie am süßen Leben unter der Sonne fest? Oder riskieren sie alles, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und auf Kuba wieder Ordnung zu schaffen? “Kundschafter des Friedens 2″ ist die Fortsetzung der erfolgreichen Agentenkomödie von Regisseur Robert Thalheim und wird erstmals auf ARTE ausgestrahlt, zusammen mit einer Wiederholung des ersten Teils. Im Fokus steht das titelgebende Dreamteam, bestehend aus Henry Hübchen, Katharina Thalbach, Thomas Thieme und Winfried Glatzeder auf ihrer wahrscheinlich letzten Mission. Ihnen gegenüber stehen Corinna Harfouch und Alberto Ruano.” (prisma.de)

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“Die Spionin” am 02.10.2026 im 3SAT

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02.10.2026,

3SAT, 22.15: Die Spionin, Drama, 2019

“1942 steht Sonja Wigert, der größte Filmstar Skandinaviens, ganz oben auf der Liste der Prominenten, die die Deutschen für ihre Propaganda einspannen wollen. Doch als sie der Einladung zu einem Empfang von Goebbels nicht nachkommt, wird ihr Vater entführt, um sie unter Druck zu setzen. Sonja lässt sich daraufhin vom schwedischen Geheimdienst als Agentin anwerben. Als Geliebte von Josef Terboven, dem Reichskommissar für das besetzte Norwegen, sammelt sie Informationen über den Feind. Als auch Terboven Sonja als Privatspionin einsetzt und sie von Oslo nach Stockholm schickt, beginnt für sie ein gefährliches Spiel als Doppelagentin wider Willen.” (prisma.de)

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“Jedes Jahr im Juni” am 03.10.2026 im 3SAT

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03.10.2026,

3SAT, 14.20: Jedes Jahr im Juni, Drama, 2013

“Bei einem Verwandtenbesuch in der DDR 1971 lernt die junge Elke aus Bayern den Tischler Gregor aus Dessau kennen. Die beiden verlieben sich. Doch die Hürden für ihre Liebe sind enorm. Beide sind verheiratet, beide sind Eltern von jeweils zwei Kindern. Elke lebt in der katholisch-konservativen Bürgerlichkeit der Bundesrepublik; Gregor arbeitet sich ab an der ideologischen und sozialen Enge der DDR, für die er so manches Opfer bringen muss. Lediglich Elkes Schwägerin Juliane ist in die Beziehung eingeweiht, während die innerdeutsche Grenze die Liebenden trennt und eine regelmäßige Kommunikation verhindert. Nur einmal im Jahr schaffen Elke und Gregor einen Freiraum für die Liebe. Fernab vom Alltag und von allen Systemzwängen in Ost und West leben sie Leidenschaft, Neugier und innere Freiheit. Trotzdem, oder gerade deshalb, erweist sich Elkes und Gregors Verhältnis als stabil. Beide entwickeln sich weiter, durchleben familiäre und berufliche Krisen, verändern sich innerlich und äußerlich durch die bewegte deutsch-deutsche Geschichte hindurch. Doch als Julianes Ehemann Helmut befördert wird und Zugang zu geheimen Verschlusssachen erhält, darf Elke plötzlich nicht mehr einreisen. Die einzige Chance für Elke und Gregor, ihre Liebe zumindest zeitweise aufrechtzuerhalten, ist eine Reise in die Tschechoslowakei, wo die beiden in der Einsamkeit einer leeren Prager Wohnung wieder zueinander finden, erfüllt von Abenteuer und romantischem Leichtsinn. Aber das intime Glück wird bald nicht nur von Eifersucht und Trennungsschmerz getrübt, auch Elkes prekäre finanzielle Situation setzt jede weitere Planung aufs Spiel. Als ein paar Jahre später auch noch Gregors Familie die Härte der Staatssicherheit zu spüren bekommt, ist seine bescheidene Existenz genauso bedroht wie seine Ehe. Mit der Berliner Mauer fallen schließlich auch die Grenzen von Elkes und Gregors Liebe, aber ebenso die Grenzen, die sie vor Alltag, Routine und Langeweile geschützt haben. Die Wiedervereinigung stellt beide vor eine harte Probe. Gregor eröffnet Elke schweren Herzens, dass er nun endlich die Chance hat, mit seiner Frau die Träume zu verwirklichen, an denen sie das System all die Jahre gehindert hat. Hat ihre Beziehung ohne die Mauer überhaupt eine Zukunft – oder war es vor allem die Trennung, die sie über all die Jahre in ihrer gegenseitigen Sehnsucht verbunden hielt? Im vereinten Deutschland müssen sich die Liebenden nun entscheiden, wie viel sie für ihre Gefühle noch zu opfern bereit sind.” (prisma.de)

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“Das war die DDR” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 14.45: Das war die DDR, Doku, 2022

“Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland – ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949 wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter “sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern” entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt.” (prisma.de)

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“1949 – in Ost & West” am 30.09.2026 im NDR

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30.09.2026,

NDR, 21.00: 1949 – in Ost & West, Doku, 2024

“Als am 23. Mai 1949 das Grundgesetz in Bonn verabschiedet wird, ist in Bremen große Wäsche. Und in Petriroda wird am 7. Oktober 1949, dem Tag der Gründung der DDR, aus Strohsäcken eine Matratze gemacht. Mit Momentaufnahmen des Jahres 1949 aus dem Leben zweier Familien begleitet dieser Film Maria Bastille und Jördis Krey bei ihrer persönlichen Spurensuche, wie es ihren Familien 1949 ergangen ist, in einem Jahr, das für die Deutschen die wichtigste Zäsur für viele Jahrzehnte sein wird: die Teilung in zwei deutsche Staaten. Bei der Großmutter von Jördis Krey und Ingrid Thiele gibt es damals Wasser nur zu bestimmten Zeiten, das Schulgeld muss noch bezahlt werden und ein bisschen Schmuck wollen sie noch gegen Stoff eintauschen, um Ingrid ein passendes Kleid zur Konfirmation zu organisieren. Vor allem Alltagssorgen bestimmen das Leben der Menschen vier Jahre nach dem Krieg in allen Besatzungszonen – im Westen wie im Osten. Auch Käte und Heinrich Krebs, die Großeltern von Maria Bastille, sind 1949 nicht mit der Politik befasst, sondern damit beschäftigt, zwei Strohsäcke zu bündeln und ein Bettgestell abzubauen. Die Geflüchteten aus Schlesien sind vorher erst vor wenigen Monaten im thüringischen 300-Seelen-Ort Petriroda gestrandet. Aber ihr Vermieter will das kleine Dachzimmer schon wieder anders vergeben. Käte ist schwanger, was sie vorerst geheim hält. Maria Bastille und Jördis Krey befragen ihre Großmutter, den Onkel, die Großcousinen, versuchen, die vergilbten Briefe aus dem Jahr 1949 zu entziffern, besuchen Heimatarchive, schauen Propagandafilme, stöbern in regionalen Zeitungen. Vor ihnen entfaltet sich dieses Jahr 1949, das so viel Veränderung bringen wird. Aus dem anfangs distanzierten Blick der Enkel erwächst im Laufe der Dokumentation mehr und mehr Verständnis für die Entscheidungen ihrer Vorfahren und Achtung vor deren Mut und Kraft zum Aufbau eines neuen Lebens, einer neuen Heimat. Endlich können sie die Fragen stellen, die sie schon lange umtreiben: Fürchteten sich die Großeltern damals schon wieder vor einem neuen Krieg? Wie kann man als Vollwaise wieder glücklich werden? Warum sind sie nicht auch in den Westen gegangen, was hat sie im Osten gehalten? Wie haben die Frauen es überhaupt geschafft, Geld, Essen und Wohnraum zu organisieren und in den dürftigen Notquartieren ein neues Zuhause zu schaffen? Und: Wovon haben sie eigentlich geträumt? Eine emotionale Reise in das Deutschland und ein persönlicher Blick in zwei Familiengeschichten des Jahres 1949, an deren Ende ein größeres Verständnis für die eigene, aber auch die deutsch-deutsche Geschichte steht.” (prisma.de)

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“Agentenkinder – Wenn die Eltern spionieren” am 30.09.2026 im 3SAT

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30.09.2026,

3SAT, 20.15: Agentenkinder – Wenn die Eltern spionieren, Doku, 2026

“Spione führen ein Doppelleben. Ihre Kinder auch, doch ohne es zu wissen. Sie wachsen in Familien auf, in denen geschwiegen, getäuscht und verdrängt wird. Nach außen ist alles normal: Schule, Ferien, Abendbrot. Doch hinter der Fassade arbeiten die Eltern für einen Geheimdienst. Der Zweiteiler “Agentenkinder – Wenn die Eltern spionieren” zeigt Spionage nicht als Abenteuer, sondern als Familiengeschichte. Im Mittelpunkt stehen die Kinder der Agenten – sechs Menschen, die nicht gefragt wurden und trotzdem mit den Folgen leben mussten. Was macht es mit einem, wenn der eigene Vater oder die eigene Mutter plötzlich als Spion enttarnt wird? Wenn aus den Eltern Verräter oder Staatsfeinde werden? Und wenn die politische Entscheidung der Erwachsenen am Ende ein ganzes Familienleben zerstört? Ihre Geschichten führen mitten hinein in die deutsch-deutsche Geheimdienstwelt, aber sie erzählen vor allem von Loyalität und Enttäuschung, von Schweigen, Schuld und der lebenslangen Suche nach Antworten. Teil eins befasst sich mit Familien in der DDR, in denen Eltern für westliche Geheimdienste arbeiteten. Jürgen Tatzkow ist 15 Jahre alt, als seine Eltern verhaftet werden. Der Vater und die Mutter werden wegen Spionage für den Westen zu hohen Haftstrafen verurteilt. Für Jürgen und seinen Bruder bricht die Familie auseinander. Halt gibt ihnen schließlich die DDR, der Staat, der ihre Eltern als Feinde verurteilt. Rainer Brauns ist erst 20 Jahre alt, als er erlebt, wie der Staat mit voller Härte gegen seine Eltern vorgeht. Margarete und Erich Brauns liefern dem Westen Informationen aus der DDR-Wirtschaft. Als sie auffliegen, folgen Prozess, Haft – und für Rainer ein Leben, das eine ganz andere Richtung nimmt, als er es sich einmal vorgestellt hat. Eine andere Geschichte beginnt mit einer spektakulären Flucht: Werner Stiller, Offizier der Staatssicherheit, setzt sich 1979 in den Westen ab und nimmt brisante Unterlagen mit. Seine Familie lässt er in der DDR zurück. Für den Westen ist es ein Coup, für die Stasi eine schwere Niederlage, für seine Kinder Edina und Andreas aber der Verlust des Vaters. Vor allem Edina lässt sein Verrat an der Familie ein Leben lang nicht los.” (prisma.de)

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“DDR Herbst ’89 – Stimmen einer Revolution” am 01.10.2026 im 3SAT

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01.10.2026,

3SAT, 22.55: DDR Herbst ’89 – Stimmen einer Revolution, Doku, 2024

“Die entscheidenden Tage in der DDR im Herbst 1989, von der Prager Botschaft am 30. September bis zur Leipziger Montagsdemo am 9. Oktober: unkommentiert, nur mit Originalfilm- und Tonmaterial. Aus den Bildern von TV-Kameraleuten und Amateurfilmern sowie Funksprüchen und Telefonaten von DDR-Staatssicherheit und Volkspolizei entsteht ein faszinierendes Bild dieser zehn Tage, in denen es auf Messers Schneide stand, ob die Revolution friedlich bleiben würde. Einige dieser Aufnahmen wurden noch nie im deutschen Fernsehen gesendet. Zum Beispiel Bilder von der Montagsdemonstration in Leipzig am 2. Oktober, als eine Woche vor dem “Tag der Entscheidung” 25.000 Menschen auf die Straße gingen. Ein Reporter eines amerikanischen TV-Senders war damals als Tourist in der DDR. Er hatte mit einer Videokamera gedreht und die Bilder dann in den Westen geschmuggelt. Auf ähnliche Weise gelangen auch andere Aufnahmen, wie beispielsweise in Dresden. Die DDR-Führung um Erich Honecker hatte entschieden, die Menschen in der Prager Botschaft zwar in den Westen ausreisen zu lassen, die Flüchtlingszüge zuvor aber über DDR-Territorium zu schicken. Daraufhin kam es am Dresdner Hauptbahnhof mehrere Nächte lang zu regelrechten Straßenschlachten. Dort und an anderen Orten filmten auch Angehörige der Staatssicherheit und der DDR-Volkspolizei – vorrangig mit dem Ziel, “Rädelsführer” der Proteste auszumachen und festzusetzen. Mit dem “Spuk antisozialistischer Kräfte” müsse “durch energisches Vorgehen Schluss” gemacht werden, lauteten die Anweisungen der Staatsmacht. Vor allem Leipzig kam dabei eine entscheidende Rolle zu. Vor der Montagsdemonstration am 9. Oktober fürchteten Oppositionelle die Abrechnung – zu Recht, wie eine heimlich mitgeschnittene Ansprache des Leipziger Oberbürgermeisters vom Morgen dieses Tages zeigt: Es müssten jetzt “ein paar Leute aus dem Verkehr” gezogen werden, erklärte er. “Schluss! Das kann sich der Staat und können wir uns nicht mehr bieten lassen.” Dass es trotz dieser Ankündigungen und trotz eines massiven Aufgebots von bewaffneten Einheiten dann doch anders kam, gehört zu den großen Wundern dieses Herbstes 1989.” (prisma.de)

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“Wandlitz – Enklave der Macht” am 29.09.2026 im MDR

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29.09.2026,

MDR, 22.10: Wandlitz – Enklave der Macht, Doku, 2022

“Im November 1989 – die Mauer ist schon offen – bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesicherten Geheimnisse der DDR zu erkunden: die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald – hinter hohen Mauern – wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt – von der Stasi.” (prisma.de)

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“Wilde Zeiten. Das letzte Jahr der DDR” am 01.10.2026 im 3SAT

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01.10.2026,

3SAT, 23.40: Wilde Zeiten. Das letzte Jahr der DDR, Doku, 2025

“Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr so wie vorher. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und alleingelassen. Im ganzen Land herrscht eine Stimmung zwischen Aufbruch und Anarchie. Die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Ostberlin geht um die Welt. Aber die Bürger der DDR räumen auch anderswo auf. Parteichefs, Bürgermeister und Schuldirektoren werden aus ihren Ämtern gefegt. Die Volkspolizei ist höchstens noch geduldet, längst nicht mehr respektiert. In Ostberlin tanzen Tausende in verlassenen Kellern am Todesstreifen, ehemaligen Bunkern und Industrieruinen. Techno wird das große Freiheitserlebnis, vereint Ossis und Wessis in Trance. Auch Wohnungsbesetzungen sind ein Phänomen dieser Zeit. Allein in Berlin entstehen im Sommer 1990 über 100 solcher “Hausprojekte”. Freiheit endlich auch beim Thema Sex: Überall in der noch-DDR schießen Sexshops aus dem Boden. Mit Dildos, Pornofilmen und Dessous erzielen die neuen Erotikläden Rekordverkäufe. Der Kaufrausch nach bunten Waren aus dem Westen macht auch vor Gebrauchtwagen nicht halt. Schrottautos aus dem Westen werden zu völlig überhöhten Preisen im Osten verhökert. “Wenn sie rosten, ab in den Osten!”, heißt es unter Autohändlern. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußballtrainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die “Wilden Zeiten” im Jahr nach dem Mauerfall.” (prisma.de)

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“Nürnberg 45” am 27.09.2026 im PHOENIX

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27.09.2026,

PHOENIX, 14.00: Nürnberg 45, Drama, 2025

“Als Ernst Michel (22) zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben. Dieses Dokudrama erzählt den wichtigsten Prozess des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren. Seweryna Smaglewska wird wochenlang warten müssen, bis sie endlich aussagen darf, ein nicht enden wollendes Martyrium. Erinnerungen kommen in ihr hoch, auch an Witold, die Liebe ihres Lebens, mit dem sie sich am Zaun des Lagers Birkenau geschworen hatte, eine Familie zu gründen, wenn sie beide überleben. Doch Witold ist spurlos verschwunden. Ernst Michel ist mit Abstand der jüngste unter den Reportern aus aller Welt. Er zwingt sich jeden Tag, objektiv zu berichten. Dann bekommt er ein sensationelles Angebot: Hermann Göring will ihn kennenlernen, bittet zu einem Gespräch in seiner Zelle. Doch Ernst Michel wird von Zweifeln geplagt. Darf er dem Mann gegenübertreten, der für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist? Was wiegt schwerer: millionenfaches Leid oder eine journalistische Weltsensation? Das Dokudrama “Nürnberg ’45 – Im Angesicht des Bösen” besteht aus hochwertigen Spielszenen (Cast u.a. Jonathan Berlin, Katharina Stark, Wotan Wilke Möhring, Francis Fulton-Smith), Interviews mit den Kindern von Ernst Michel und Seweryna Smaglewska, koloriertem Archivmaterial und einem der seltenen Interviews mit Ernst Michel aus den 2000er-Jahren.” (prisma.de)

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“Inside Zweiter Weltkrieg” am 27.09.2026 im ZDF

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27.09.2026,

ZDF, 23.50: Inside Zweiter Weltkrieg, Doku, 2026

“Was erlebten U-Bootfahrer oder Panzersoldaten im Zweiten Weltkrieg? Das fragt sich Mirko Drotschmann alias Mr. Wissen2go und will es möglichst hautnah selbst erfahren. Mirko Drotschmann fährt dafür mit dem sowjetischen Panzer T-34, steigt in ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg und muss bei einer Übung der Bundesmarine ein Leck stopfen. Archivmaterial und Experten vor Ort ergänzen seine persönlichen Erlebnisse. Das Resultat sind persönliche Eindrücke vom Alltag der U-Bootfahrer und der Panzersoldaten des Zweiten Weltkriegs. Ihre ständige Angst vor dem Tod lässt sich kaum nachempfinden, wohl aber die beklemmende Enge, in der sie kämpften. Die stählerne Hülle, die sie umgab, bot weder Komfort noch besonderen Schutz – oft genug war sie nicht mehr als eine tödliche Falle.” (prisma.de)

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“Das Völkerschlachtdenkmal – Monument und Mythos” am 29.09.2026 im MDR

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29.09.2026,

MDR, 20.15: Das Völkerschlachtdenkmal – Monument und Mythos, Doku, 2026

“Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist mit seinen 91 Metern eines der höchsten Monumentalbauten Europas. Wie ein steinerner Wächter aus einer anderen Zeit beherrscht es die Silhouette der Stadt und erinnert an die blutigste Schlacht des 19. Jahrhundert. Rund 90.000 Menschen verlieren damals ihr Leben. Der Völkerschlacht 1813 war Anfang vom Ende der Vorherrschaft Napoleons in Europa. Sie führte zur Neuordnung der deutschen Staaten. Seit Dezember 2025 gestaltet der britische Kurator Crawford Matthews die Zukunft des Denkmals. Der Mittdreißiger löst einen Kurator ab, der vier Jahrzehnte lang die Inhalte bestimmte. “Ich glaube, als Historiker kann man kaum eine bessere Stelle finden”, sagt er und außerdem habe er sich auch ein bisschen in Leipzig verliebt. Die Dokumentation begleitet ihn bei seinen ersten Schritten und fragt: Welche Geschichte kann dieses Denkmal künftig erzählen? Das Völkerschlachtdenkmal wird 1913 eingeweiht. Es ist vom nationalistischen Denken seiner Entstehungszeit geprägt. Im Laufe seiner Geschichte wird der Monumentalbau immer wieder als gigantische Kulisse für Propaganda missbraucht. Von den Nationalsozialisten als Sinnbild für die Unbezwingbarkeit der deutschen Volksgemeinschaft – in der DDR als Mahnmal für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und gegen Militarismus. Doch trotz der ihm zugeschriebenen Bedeutung zerfällt der Bau im Laufe der Zeit. Nach der Wiedervereinigung zeigt sich das volle Ausmaß der Schäden. Für Michael Jänisch, der als Ingenieur die gesamte Restaurierung betreute, war es eine der anspruchsvollsten Aufgaben seines Lebens. Er hatte weder genaue Baupläne noch entsprechende Vorgaben, stattdessen stößt er mit seinen Kollegen in den Katakomben auf ein Tunnelsystem. Sind das die geheimen Tunnel der Nazis, um die sich bis heute Gerüchte ranken? Die Dokumentation taucht ein in die Geheimnisse und Mythen rund um dieses außergewöhnliche Bauwerk und beantwortet wichtige Zukunftsfragen: Wie kann dieser Denkmal-Koloss für künftige Generationen erlebbar werden und für welche Themen steht das “Völki” eigentlich in der heutigen Zeit?” (prisma.de)

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“Sorry Genosse” am 28.09.2026 im 3SAT

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28.09.2026,

3SAT, 22.25: Sorry Genosse, Doku, 2022

“Karl-Heinz und Hedi lebten in den 1970ern zwar beide in Deutschland, doch der Eiserne Vorhang trennte sie. Erst als Hedi mit einem ausgeklügelten Plan die Flucht aus der DDR über Rumänien gelang, stand ihrer gemeinsamen Liebe nichts mehr im Weg.” (tvspielfilm.de)

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“München 1900” am 28.09.2026 im BR

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28.09.2026,

BR, 22.45: München 1900, Doku, 2020

“München um 1900: Der Auftakt zum turbulenten 20. Jahrhundert zwischen Provinz und Pomp, zwischen Boh?me und Bierboazn. Brigitte Hobmeier, die Darstellerin der Colina Kandl in der Event-Serie “Oktoberfest 1900”, führt in dieser Dokumentation zurück in die spannende Zeit, wo nichts mehr so ist, wie es einmal war. Brigitte Hobmeier, die Darstellerin der Colina Kandl in der Event-Serie “Oktoberfest 1900”, führt zurück ins Jahr 1900 in München. In eine Zeit, in der München als liberalste Stadt Deutschlands gilt, in der eine neue Frauenbewegung das Fenster in die Moderne aufstößt. Die Elektrifizierung der bayerischen Hauptstadt beschleunigt das Leben in einer nie da gewesenen Weise und die Öffnung der ersten Lichtspielhäuser ändern den Blick auf die Welt. Es ist aber auch die Stadt, in der die Brauereien die Wirtschaftslokomotiven sind, in der der Monarch das gesellschaftliche Leben bestimmt und die Menschen unter dem Föhn leiden. Es ist die Zeit des Prinzregenten Luitpold von Bayern (1886 – 1912), die in der Literatur als “die gute, alte Zeit” bezeichnet wird, die jedoch oft auch gnadenlos war. Das 19. Jahrhundert in München ist noch als düstere Zeit in lebhafter Erinnerung. Es gab Choleraepidemien mit Tausenden von Toten. Gaslaternen beleuchteten nur spärlich die dunklen Straßen. Erst 1891 hält die Elektrizität Einzug im Alltag der Menschen und in den Literatencafés des Künstlerviertels Schwabing. Das jährliche Oktoberfest wird auch bereits von den modernen Glühbirnen beleuchtet. Einer, der die Lampen in die Fassungen schraubt, ist Albert Einstein – seinem Onkel gehört die Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie. Warum war gerade München die Trendstadt schlechthin, in die Künstler, Querdenker, Freigeister von überall her strömten? Die Skandalgräfin Fanny zu Reventlow, der Schriftsteller Thomas Mann, der “Blaue Reiter”-Künstler Wassily Kandinsky, die Frauenrechtlerin Anita Augspurg oder der Anarchist Erich Mühsam, sie alle wollten die Welt neu erfinden. Nicht mehr im spießig verbrämten Mief des Königreichs Bayern, sondern frei und unabhängig als Nachtschwärmer in den Münchner Kaffeehäusern und an den Künstlerstammtischen. München ist eine boomende Kulturmetropole, die gleichzeitig eine globale Bierhauptstadt ist, mit dem höchsten bekannten Konsum des Getränks auf der Welt. Wie passten Bierpaläste und Boh?me zusammen? Warum wurde München die “Stadt der Jugend” genannt? Und wovon träumten die Menschen in den Arbeitervierteln Giesing und Haidhausen? Wie lebte das Proletariat in der Stadt? Die Dokumentation macht eine Bestandsaufnahme des Umbruchs und zeichnet nach, welche Spuren diese Zeit als Ouvertüre zum stürmischen 20. Jahrhundert hinterlassen hat.” (prisma.de)

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“30 Jahre Hurricane-Festival” am 25.09.2026 im NDR

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25.09.2026,

NDR, 20.15: 30 Jahre Hurricane-Festival, Doku, 2026

“Das Hurricane-Festival in Scheeßel zählt zu den größten und bedeutendsten Musikfestivals in Deutschland. Jedes Jahr im Juni kommen bis zu 78.000 Musikfans in die kleine niedersächsische Gemeinde. Und die Menschen in Scheeßel lieben “ihr” Festival. Umso erstaunlicher waren die Anfänge: Als der junge Hamburger Konzertveranstalter Folkert Koopmans 1996 die Idee für ein Rockfestival an der Wümme entwickelte, stieß er auf Ablehnung. Die Erinnerung an 1977 saß tief: Ein früheres Festival am selben Ort war im Chaos versunken. Wütende Fans hatten die Bühne abgefackelt, weil die angekündigten Bands nicht auftraten. Örtliche Getränkehändler wurden geplündert, Existenzen zerstört. “die nordstory” erzählt, wie Koopmans das Hurricane-Festival gegen alle Widerstände zur Erfolgsgeschichte gemacht hat und begleitet die Macher der Jubiläumsausgabe hinter den Kulissen: Heute sind die einst skeptischen Landwirte wie Heiko Schröder mit dabei und sammeln etwa mit ihren Traktoren den Müll auf den riesigen Zeltplätzen ein. Detlev Kaldinski hat das Chaos der 1970er-Jahre als Jugendlicher miterlebt und als Festival-Pressesprecher der Polizei später Unwetter und Extremhitze überstanden. Inga Rossbach hat sich von der Praktikantin zur Veranstaltungsleiterin hochgearbeitet und ist in der heißen Phase vor und während des Festivals stets zur Stelle, wenn kleine und große Probleme gelöst werden müssen. Stage-Manager Jens Lützenkirchen stand einst als Fan vor der Bühne. Heute ist es sein Job, sie innerhalb von 30 Minuten für die nächste Band umzubauen. Die Donots aus Ibbenbüren sind zum neunten Mal dabei – häufiger als jede andere Band. Sänger Ingo Knollmann gewährt im Nightliner einen Blick darauf, wie komfortabel das Leben einer Punkband heute sein kann. Und Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys erklären, warum ihre Italo-Schlager auch die Norddeutschen verzaubern. Die eigentlichen Stars des Festivals aber sind die Fans: Sie animieren sogar Polizisten zum Limbo-Dance und sorgen mit guter Laune, Bier-Yoga und der “Church of Beer” für das unverwechselbare Hurricane-Feeling. “die nordstory” blickt vor, auf und hinter die Bühne und zeigt, wie Macher und Bevölkerung gemeinsam aus anfänglicher Skepsis in 30 Jahren ein echtes Kultevent gemacht haben.” (prisma.de)

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“Die Inquisition” am 22.09.2026 im ARTE

Bildquelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2897393

22.09.2026,

ARTE, 22.15: Die Inquisition, Doku, 2026

“Im Jahr 1231 rief Papst Gregor IX. die Inquisition ins Leben, um Andersdenkende und -gläubige zu überwachen, einzuschüchtern und zu bestrafen. Über sechs Jahrhunderte hinweg verbreitete diese Institution mit Geheimverfahren, Folter und Hinrichtungen Angst und Schrecken in Europa. Was als brutale Reaktion auf vermeintlich ketzerische Bewegungen begann, entwickelte sich zu einem hochorganisierten System der Repression. Die katholische Kirche sah sich im Mittelalter mit wachsender Kritik konfrontiert: Einfache Gläubige forderten eine Rückkehr zu den bescheidenen Werten des Evangeliums und stellten das religiöse Monopol des korrupten Klerus infrage. Als Antwort darauf entsandte der Papst Inquisitoren nach Frankreich, Deutschland und Italien – Richter mit fast unbegrenzter Macht, die völlig willkürlich Exempel statuierten und Menschen auf Scheiterhaufen hinrichten ließen. Doch die Inquisition als Apparat zur Verfolgung angeblicher “Glaubensverbrechen” schuf auch Strukturen, die bis heute nachwirken: Geheime Ermittlungen und ihre Dokumentation in Archiven, taktisch geprägte Zeugenbefragungen, erzwungene Geständnisse als zentrales Instrument der Beweisführung und Inhaftierungen als Druckmittel.” (prisma.de)

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“Die Revoluzzer” am 24.09.2026 im ARTE

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24.09.2026,

ARTE, 22.35: Die Revoluzzer, Drama, 2025

“Paris, 1969: Nach den Studentenunruhen im Mai 1968 entsteht am Rand der Stadt in Vincennes ein modernes Universitätsgebäude, in dem die Studierenden ein antiautoritäres, selbstverwaltetes Lernexperiment praktizieren und die gesellschaftliche Ordnung auf den Kopf stellen. Die Vorgänge werden jedoch unter offizieller wie auch heimlicher Kontrolle des Ministeriums und des Geheimdienstes beobachtet – unter anderem von Jacques, Polizist und Spitzel, der überzeugt ist, die Revolution sei von linken Terroristen gesteuert. So prallen in Vincennes verschiedenste Ideologien aufeinander: Kommunisten, Maoisten, Außenstehende, Studierende und der Staat als Überwachungsorgan. Im Zentrum steht zunächst die Prostituierte Claudine, die mit dem verheirateten Jacques liiert ist. Sie lebt in ihrem Wohnwagen im Wald neben der Universität. Als sie die Universität entdeckt und erkundet, wird sie als “echte Proletarierin” zu ihrem Aushängeschild. Claudine entfacht sogar in Merloux, dem Rektor der Universität, den Glauben an die Veränderbarkeit der Verhältnisse. Dieses Ziel treibt auch den aktivistischen Gérard an, Dozent aus wohlhabenden Verhältnissen und zugleich Gründer einer militanten linken Gruppe. Als er auf die engagierte Studentin Françoise stößt, die ihr bürgerliches Elternhaus hinter sich gelassen hat, um die Gesellschaft zu verändern, weiß er noch nicht, was für eine hitzige Mitstreiterin er in ihr gefunden hat … Die Serie “Die Revoluzzer” erzählt vom studentischen Abenteuer der Reformuniversität Vincennes: dem einzigartigen Versuch, ein Jahr nach der Mai-Revolution 1968, unter der konservativen Staatsmacht de Gaulles eine Reformuniversität zu betreiben. Die Serie von Benjamin Charbit und Dominique Baumard integriert auf kreative Art Original-Archivmaterial. Darin kommen namhafte Intellektuelle von damals zu Wort. Neben den – heute wieder aktuellen – Debatten um Rollenbilder, Machtverhältnisse und Revolution als Kampf um die Wahrheit ist die Serie vor allem ein großer Spaß für junge und jung gebliebene Revoluzzer.” (prisma.de)

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“Notre-Dame, die Jahrhundertbaustelle” am 22.09.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Uoaei1 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45346485

22.09.2026,

ARTE, 22.05: Notre-Dame, die Jahrhundertbaustelle, Doku, 2023

“Angesichts des beispiellosen Ausmaßes der vor ihnen liegenden Arbeiten begannen Architekten und Wissenschaftler mit der Untersuchung der Blöcke des eingestürzten mittelalterlichen Gewölbes, dessen Steine das Herzstück des beschädigten Baukörpers der Kathedrale bildeten. Um die Anordnung und Struktur der zu Hunderten aus den Gewölben gefallenen Blöcke zu verstehen, sammelten die Forscher monatelang das Material. Da es kaum Texte über die Entstehung der Kathedrale und den Ablauf der mittelalterlichen Bauarbeiten gibt, mussten die Wissenschaftler sich anhand ihrer eigenen Entdeckungen ein mehr als 800 Jahre altes Know-how neu aneignen. Kein Architekt von heute hatte jemals mit der Rekonstruktion von Bögen und mittelalterlichen Gewölben einer solchen Dimension zu tun. Tatsächlich sind die Gewölbe von Notre-Dame der Schlüssel für die gesamte Statik und die Struktur der Kathedrale. Angesichts dieser beträchtlichen Herausforderung, von der das Weiterbestehen der Kathedrale abhing, wurde eine spezielle 3D-Software entwickelt, um die mittelalterliche Kirchenarchitektur zu entschlüsseln. Notre-Dame de Paris hat acht Jahrhunderte einer bewegten Geschichte überstanden. Wird es den Restauratoren nun gelingen, die Kirche auch für die zukünftigen Jahrhunderte zu bewahren? (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Midway – Für die Freiheit” am 23.09.2026 im KABEL 1

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23.09.2026,

KABEL 1, 23.10: Midway – Für die Freiheit, Kriegsdrama, 2029

“Roland Emmerich bringt die historische Luft- und Seeschlacht um Midway aus dem Jahr 1942 auf die Leinwand: Nur sechs Monate nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor trifft die stark geschwächte U.S. Navy bei den abgelegenen Midway-Inseln erneut auf die überlegenere Kaiserlich Japanische Marine. Und obwohl die Siegeschancen schwindend gering sind, stellen sich die amerikanischen Soldaten dem Feind und sorgen für einen entscheidenden Wendepunkt im Pazifikkrieg.” (prisma.de)

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“Versailles – Palast des Sonnenkönigs” am 20.09.2026 im ARTE

Bildquelle: Eric Pouhier, CC BY-SA 2.5 , via Wikimedia Commons

20.09.2026,

ARTE, 15.25: Versailles – Palast des Sonnenkönigs, Doku, 2019

“Unter der Herrschaft Ludwigs XIV. war Versailles eine ständige Baustelle. Danach wurde es von den aufeinanderfolgenden Bewohnern unaufhörlich umgewandelt, deswegen hat das Kulturdenkmal, das Millionen Besucher heute erblicken, nur sehr entfernte Ähnlichkeit mit dem des Sonnenkönigs. Außerdem erzählt es nichts über seine erstaunliche Entstehungsgeschichte. Doch durch die Verwendung modernster Rekonstruktionstechniken hat die Forschung heute einen neuen Aufschwung genommen. Sie erschließt das Versailles Ludwigs XIV. so, wie er es nach seinen Bedürfnissen und Träumen entwarf. Der Film beobachtet die Wissenschaftler bei ihren Bemühungen, die Räume und Ausstattungen der verlorenen Bauten zu rekonstruieren und die Entstehungsgeschichte des Palastes zu klären. So rekonstruiert der Konservator des Schlossmuseums, Alexandre Maral, die irrwitzigen barocken Fantasiegebilde, die eine Zeit lang den Park füllten, und lässt den Zuschauer eine wunderbare künstliche Grotte mit zauberhaften Springbrunnen erkunden. Der wissenschaftliche Direktor des Versailler Forschungszentrums, Mathieu da Vinha, führt detailliert vor, wie die großen Höflingsgemächer eingerichtet waren. Der Spezialist für die königlichen Sammlungen, Matthieu Lett, kann dank der 3D-Rekonstruktion des Privatmuseums von Ludwig XIV. die Hängung in diesem sehr privaten Ort in virtueller Realität ausprobieren. Verbunden mit der Untersuchung Tausender alter Pläne ermöglichen diese modernen Rekonstruktionstechniken eine vollkommen neue Erforschung der architektonischen Vergangenheit von Versailles und offenbaren deren verborgenen Sinn.” (prisma.de)

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“Babylon Berlin” am 19.09.2026 im ARD

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19.09.2026,

ARD, 20.15: Babylon Berlin, Krimiserie, 2026

“Berlin, Januar 1933: Mit Hitlers Ernennung zum Reichskanzler beginnt das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Charlotte Ritter ermittelt in einer Mordserie an ehemaligen Frontsoldaten. Verbindungen und Motive reichen in das Jahr 1918 zurück. Eine brisante Akte ist verschwunden, die Hitlers Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg in ein neues Licht rückt. Politischer Sprengstoff – und die Betroffenen scheinen vor nichts zurückzuschrecken, um die Akte in ihren Besitz zu bringen … auch nicht vor Mord. Als Gereon Rath plötzlich spurlos verschwindet, weiß Charlotte nicht, ob sie ihn je wiedersehen wird. In der fünften Staffel von “Babylon Berlin”, frei nach Motiven des Romans “Märzgefallene” von Volker Kutscher, kehren in den Hauptrollen Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zurück. Acht neue Episoden beleuchten die Tage zwischen Machtübernahme und Reichstagsbrand. “Babylon Berlin” tanzt die letzten Tänze, feiert schillernde Nächte, reist nach Köln, nach Paris und kehrt immer wieder nach Berlin zurück. Ein letztes Aufbäumen, erste Abschiede: “Babylon Berlin” begleitet vertraute Figuren aus der Nacht in das kalte Licht des Morgens. Die fünfte Staffel ist das Finale einer zehnjährigen Entwicklung. Ein Jahrzehnt brauchte es, um fünf Jahre deutscher Geschichte in einer so nie gesehenen Intensität lebendig werden zu lassen. Nach dem Beschwören von Asche und Staub, nach Tagen wie Gold sehen wir jetzt, wie der Faschismus dem Totentanz die Bühne bereitet. Nichts dabei geschieht von Geisterhand. Zum Ensemble gehören außerdem Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Martin Wuttke und Trystan Pütter. Neu dabei sind unter anderem Clemens Schick, Ulrich Noethen und Devid Striesow. Für Buch und Regie der finalen Staffel zeichnen erneut Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer verantwortlich. Folge 1: 30. Januar 1933: Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler. Deutschland droht die Diktatur. Mitglieder des Widerstands treffen am Abend auf dem Berliner Presseball ein. Beim Tanz mit Gereon (Volker Bruch) entdeckt Charlotte (Liv Lisa Fries) einen Mordverdächtigen unter den Gästen. Dr. Forster (Ulrich Noethen) steht unter dem Verdacht, seine Sprechstundenhilfe stranguliert zu haben. Kurz vor dem Zugriff verschwindet Forster – und mit ihm Gereon.” (prisma.de)

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“Neuschwanstein – Ludwigs Traum, Ludwigs Tragödie” am 19.09.2026 im ARTE

Bildquelle: Scooter88, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

19.09.2026,

ARTE, 15.45: Neuschwanstein – Ludwigs Traum, Ludwigs Tragödie, Doku, 2023

“Mit Neuschwanstein will sich König Ludwig II. von Bayern eine eigene, sagenhafte Welt erschaffen, um der nüchternen Realität eines konstitutionellen Monarchen zu entrinnen. Bei der Umsetzung seiner Vision lässt er sich durch nichts und niemand aufhalten. Bereits die Idee des jungen Königs, sein Schloss auf einem steilen Berggipfel zu errichten, ist ambitioniert. Der Bauherr hat eine präzise Vorstellung für seine idealisierte Ritterburg. Inspiriert wird er durch deutsche Sagenwelten und die Werke des Komponisten Richard Wagner. Nichts geschieht, ohne dass es der König selbst in Auftrag gibt, überall redet er mit – bis ins kleinste Detail. Für die Architekten eine immense Herausforderung, ständig müssen Pläne geändert und angepasst werden. Der Bauherr ist dem technischen Fortschritt aufgeschlossen, um seine oft bizarren Wünsche schnell und präzise umzusetzen. Die bauliche Leistung ist atemberaubend und die facettenreiche Umsetzung im historisierenden Stil meisterhaft – bis ins kleinste Detail. Besonders an Neuschwanstein ist nicht der oft als kitschig bezeichnete Prunk, sondern die bemerkenswerten Verflechtung von Ludwigs idealisiertem Weltbild und dem Bauwerk selbst. Weder als Repräsentationsbau noch als Machtdemonstration, sondern ausschließlich als privates Refugium gedacht, ist das Schloss wie eine zu Stein gewordene Fantasie des Herrschers. Der Monarch, der sich unverstanden fühlt, zieht sich immer weiter zurück. Das Leben und der plötzliche, legendenumrankte Tod des “Märchenkönigs” sind untrennbar mit seinem Schloss verbunden.” (prisma.de)

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“Babylon Berlin – Die Doku” am 21.09.2026 im ARD

Bildquelle: Symbolbild, Von Mabit1 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93163625

21.09.2026,

ARD, 22.50: Babylon Berlin – Die Doku, Doku, 2026

“Berlin Anfang 1933. In nur wenigen Wochen zerstören die Nationalsozialisten die Weimarer Demokratie. Die demokratischen Institutionen werden ausgeschaltet, politische Gegner und Juden verfolgt, Recht und Gesetz ausgehebelt – die historische Kulisse für die fünfte Staffel der Kult-Serie “Babylon Berlin”. Die Doku zur Serie beleuchtet diese ersten Wochen des NS-Regimes anhand der Schicksale von sieben Menschen und zieht Parallelen zur politischen Situation heute. Während manche wie die Journalistin Gabriele Tergit und der Kommunistenführer Ernst Thälmann schnell zu Opfern des NS-Terrors werden, treiben andere wie der Finanzfachmann Hjalmar Schacht und der neue Berliner Polizeipräsident Magnus von Levetzow den Aufbau der Diktatur voran und machen Karriere. Mit nachkoloriertem Archivmaterial und aufwändigen Animationen erweckt die Dokumentation das damalige Berlin zum Leben” (prisma.de)

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“Das Glaszimmer” am 18.09.2026 im 3SAT

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18.09.2026,

3SAT, 20.15: Das Glaszimmer, Kriegsdrama, 2020

“Der kleine Junge lebt zwischen Nazis und Zweiflern und gleitet immer mehr in den Stolz, dass sein Vater an der Front dient. Als die Nachricht kommt, dass sein Papa im Kriegsgeschehen gefallen ist, bricht für Felix eine Welt zusammen. Nachts jedoch klopft es plötzlich ans Fenster…

Von Regisseur und Drehbuchautor Christian Lerch („Wer früher stirbt ist länger tot“) kommt hier eine besonders emotionale Familiengeschichte mit fähigen Nachwuchsdarstellern.” (tvspielfilm.de)

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“Kriegsschiffe” am 17.09.2026 im NTV

Bildquelle: Von National Maritime Museum from Greenwich, United Kingdom - The catapult-armed merchant (CAM) ship Empire TideUploaded by Magnus Manske, No restrictions, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22789894

17.09.2026,

NTV, 20.15: Kriegsschiffe, Doku, 2022

“Im Frühjahr 1942 verließen alliierte Konvois Island, um die Häfen der Sowjetunion zu erreichen. Die Deutschen versuchten, die Konvois um jeden Preis zu stoppen, indem sie Wellen von Bombern und Rudel von U-Booten auf sie losließen. Einer der Konvois, PQ 17, wurde Opfer der größten Schiffskatastrophe des Zweiten Weltkriegs, als die alliierten Seeleute alle Risiken auf sich nahmen, indem sie die Routen des Arktischen Ozeans nahmen.” (prisma.de)

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“Der Mann, der Amerika seinen Namen gab – Amerigo Vespucci” am 16.09.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19620203

16.09.2026,

PHOENIX, 21.00: Der Mann, der Amerika seinen Namen gab – Amerigo Vespucci, Doku, 2023

“Viele kennen Christoph Kolumbus, wenige Amerigo Vespucci. Und doch wurde für die 1492 entdeckte Neue Welt Vespuccis Vorname “Amerigo” Namenspate. Wie kam es dazu? Und wer war dieser kaum bekannte Italiener? Ein Hochstapler, wie später oft behauptet wurde? Oder ein wagemutiger Seefahrer, dem als Erstem klar war, was Kolumbus da eigentlich entdeckt hatte? Vespuccis berühmter Reisebericht “Mundus Novus” veranlasste den elsässischen Kartografen Martin Waldseemüller im Jahr 1507 dazu, auf seiner Weltkarte den bisher in Europa unbekannten Kontinent “Amerika” zu nennen – nach “Amerigo”.” (prisma.de)

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“Churchills vergessener Krieg” am 14.09.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von British Government - This photograph HU 60057 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3884347

14.09.2026,

PHOENIX, 21.00: Churchills vergessener Krieg, Doku, 2024

“Im Sommer 1940 hatte Churchill die Macht übernommen und die Entscheidung getroffen, britische Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und Italien zu verhaften; viele von ihnen waren völlig unschuldige Männer und einige waren jüdische Flüchtlinge.” (save.tv)

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“Kriminalfälle der Einheit – Nepper, Blender, Firmenräuber” am 15.09.2026 im MDR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1990-0721-006 / Hirschberger, Ralph / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5425723

15.09.2026,

MDR, 22.10: Kriminalfälle der Einheit – Nepper, Blender, Firmenräuber, Doku, 2019

“Der Film “Kriminalfälle der Einheit – Nepper, Blender, Firmenräuber” von Lutz Hofmann nimmt die Zeit des Aufbruchs im Osten unter die Lupe und taucht ein in die Phase des Umbruchs. Anhand spektakulärer Kriminalfälle aus der Zeit der Einheit lassen sich auch Spuren und Erklärungen für heutige Zustände ableiten. Die DDR ist am Ende, im Frühjahr 1990 ist das allen klar. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, des Neuanfangs; eine ganz frische Euphorie weht durch die Regionen im Osten. Aber zugleich ist auch klar: das Leben wird sich rasant verändern. Dieses Potenzial wissen auch Kriminelle für sich zu nutzen. Denn die neue Freiheit ist schlecht bewacht: Die alte Staatsgewalt ist in Auflösung begriffen, eine neue gibt es noch nicht. Drei Monate vor der deutschen Einheit rollt der größte Geldtransport, den die Welt je sah, in den Osten. Dutzende Geldlaster bringen mehr als 25 Milliarden D-Mark – deponiert werden sie in schlecht gesicherten Bankfilialen. Jetzt wird auch die DDR zum Eldorado für Bankräuber, Anlagebetrüger und kriminelle Investoren. Der Film “Kriminalfälle der Einheit – Nepper, Blender, Firmenräuber” von Lutz Hofmann nimmt die Zeit des Aufbruchs im Osten unter die Lupe und taucht ein in die Phase des Umbruchs. Anhand spektakulärer Kriminalfälle aus der Zeit der Einheit lassen sich auch Spuren und Erklärungen für heutige Zustände ableiten. Während man in den Parlamenten damit beschäftigt war, den Weg in die Einheit Deutschlands vorzubereiten, brach auf den Straßen Angst vor einer kriminellen Welle aus, die bis dato im Osten unbekannt war. Ist Anfang 1990 die Kriminalität in der DDR schon sprunghaft gestiegen, schießt sie nach der Währungsunion noch einmal kräftig in die Höhe. Die DDR hat ihre Grenzen weit geöffnet und schnell kommen auch kriminelle Einzeltäter und Banden aus allen Himmelsrichtungen in den Osten. Zigaretten werden massenweise geschmuggelt, Waffen auf Schwarzmärkten verkauft und schnell auch harte Drogen. Während sich die Staatsmacht neu formiert, stecken Kriminelle ihre Claims ab – wenig behelligt von der verunsicherten Polizei. Denn die Polizisten sind für diesen Berufsalltag nicht ausgerüstet. Manchmal jagen sie sogar im privaten Trabi dem Verbrechen hinterher. Zum ersten Mal gab es im Osten plötzlich Wirtschaftsverbrechen im großen Stil, wie der Fall des Anlagebetrügers Norbert M. zeigt, der seine Opfer um Millionen prellte und nach einer verbüßten Haftstrafe einfach unter neuem Namen weitermachte. Oder die Machenschaften des betrügerischen Investors Heinz K., der im ELBO-Skandal die Treuhand um Millionen D-Mark betrog und tausende Arbeitsplätze verzockte. Etwa 50 Millionen D-Mark sind bis heute verschwunden. Ebenso das skandalöse Handeln rund um die norddeutschen Werften in Wismar, Rostock und Stralsund, das die Wirtschaftsstandorte an der ostdeutschen Küste im Herzen traf oder die betrügerischen Deals des Hamburger Insolvenzanwalts Hans-Jürgen L., der erst nach vier Jahren Flucht gefasst werden konnte. Sie alle stehen für eine neue Art des Verbrechens in der endenden DDR und dem jungen wiedervereinigten Deutschland.” (prisma.de)

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“Die Queen im Krieg” am 14.09.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Ministry of Information official photographer - http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//20/media-20543/large.jpgThis photograph TR 2832 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24396386

14.09.2026,

PHOENIX, 20.15: Die Queen im Krieg, Doku, 2020

“Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Die Schrecken des Krieges prägten sie. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte” (prisma.de)

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“Neros Stadt der Lüste” am 12.09.2026 im ARTE

Bildquelle: By cjh1452000 - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nero_1.JPG, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=105968235

12.09.2026,

ARTE, 21.40: Neros Stadt der Lüste, Doku, 2017

“Im Golf von Neapel befindet sich die erste “Wellness-Oase” der Weltgeschichte. Römische Kaiser wie Nero und Claudius haben dort mit den Reichsten der Reichen ihrer Zeit geschlemmt und zügellose Orgien gefeiert. Nero hat dort sogar seine Mutter Agrippina ermordet. Unterwasserarchäologen erforschen intensiv die einstige Stadt des Luxus und des Lasters.” (arte.tv)

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“Kampf um die Freiheit – 5 Anläufe zur Demokratie” am 13.09.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 147-0978 / CC-BY-SA, Public domain, via Wikimedia Commons

13.09.2026,

PHOENIX, 14.00: Kampf um die Freiheit – 5 Anläufe zur Demokratie, Doku, 2023

“70 Jahre nach dem DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und 175 Jahre nach der deutschen Revolution von 1848 zeichnet die Dokumentation den langen Weg Deutschlands zur Demokratie nach. Es brauchte mehrere Anläufe, bis 1990 die drei historischen Ziele erreicht wurden: Deutschlands Einheit, in Freiheit und in Frieden mit den Nachbarn. Die Reise in die Vergangenheit will zeigen, was es bedeutet, eine Demokratie zu erkämpfen, sie aufzubauen, mit Leben zu erfüllen und ihre Akzeptanz zu sichern.” (prisma.de)

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“Pompeji – Die Villa von Neros Kaiserin” am 12.09.2026 im ARTE

Bildquelle: AlMare, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.09.2026,

ARTE, 20.15: Pompeji – Die Villa von Neros Kaiserin, Doku, 2025

“Im 1. Jahrhundert nach Christus ist der Golf von Neapel ein Rückzugsort der Elite Roms. Sie will in der Nähe ihrer Kaiser sein, die dort selbst Landvillen besitzen, manche sogar mehrere. Wer besonders viel auf sich hält, hat eine Villa direkt am Meer. So kann man sich den mühsamen Landweg über staubige Straßen sparen. Unter den vielen prächtigen Villen sticht jedoch eine hervor – durch ihre schiere Größe und durch den unglaublichen Luxus ihrer Ausstattung: die Villa Oplontis. Archäologen vermuten, sie könnte Poppaea Sabina, der zweiten Gemahlin Kaiser Neros, gehört haben – einer Kaiserin, die heute ebenso berühmt wie berüchtigt ist. Antike Autoren ließen kein gutes Haar an dieser außergewöhnlichen Schönheit. Sicher ist: Diese Villa hat ein kaiserliches Gepräge, auch wenn Nero und Sabina sich dort vermutlich nur besuchsweise aufgehalten haben. Heute legen Archäologinnen und Archäologen die Villa, deren Pool mit 60 Metern Länge zu den größten gehört, die je im römischen Machtbereich gefunden wurden, Schicht für Schicht frei. Wertvolle Skulpturen, feinste Fresken, marmorne Fußböden fördern sie unter sechs Metern Vulkangestein zutage. Der Villenkomplex illustriert auch, was ein solches Haus erst möglich gemacht hat. Scharen von Sklaven und Sklavinnen, auch Sklavenkinder, bauten, gärtnerten, kochten, reinigten, bedienten – stets in der Furcht, selbst für ein kleines Missgeschick schwer bestraft zu werden.” (prisma.de)

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“Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt” am 07.07.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0424-304 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

RBB, 20.15: Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, Doku, 2023

“Die 1970er sind ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie. In Berlin wandelt sich die Euphorie und die revolutionäre Stimmung der Sechziger in einen bunten, hedonistischen Zustand. Hippies inspirieren mit ihren Gewändern die Maximode. Die Trimm-Dich-Bewegung löst eine Fitnesswelle aus. Ein neuer Stadtteil namens Marzahn entsteht. Spanien wird zum Urlaubsziel Nummer eins. Das Jahr der Frau will mit alten Klischees aufräumen. In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet. Schrille Farben, seichte Sounds, die Discowelle lockt Teenager in die Tanzschulen. Punk kommt nach Berlin und artikuliert ein neues Lebensgefühl. Und: Ein bisschen Woodstock in Ostberlin – die sozialistische Jugend bei den Weltfestspielen. Die DDR gewinnt gegen die BRD 1:0, aber West-Deutschland wird 1974 Fußballweltmeister. David Bowie singt “Heroes”. Kein anderer Song über die Mauer ist so pathetisch wie dieser und kein anderer Song über die geteilte Stadt wird so legendär. Die Politik beschreitet in diesem Jahrzehnt neue Wege: Wandel durch Annäherung – auch in Ost- und Westberlin. Am Horizont eine neue Krise: Wettrüsten. Und Berlin mittendrin. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1970er Jahren.” (prisma.de)

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“Als Rügen Urlaubsinsel wurde” am 07.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-11693-0002 / Barbarino / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

MDR, 22.10: Als Rügen Urlaubsinsel wurde, Doku, 2013

“Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Millionen Übernachtungen werden hier jährlich gebucht. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber: Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste. Der FDGB schafft hier heiß begehrte Urlaubsplätze für die Werktätigen der DDR. Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Sechs Millionen Übernachtungen werden hier pro Jahr gebucht. Deutschlands größte Insel hat Karibik-Flair. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber. Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Rügen ist “Umschlagplatz” für Vertriebene. Mondäne Hotels und reetgedeckte Pensionen werden zu Notunterkünften für die Menschen. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste”. Sieben Jahre später beginnt “die planmäßige Entwicklung des Feriendienstes der Gewerkschaft beim Aufbau des Sozialismus”. Mit der so genannten “Aktion Rose” werden 1953 private Hotel- und Pensionsbesitzer und Geschäftsleute enteignet und verhaftet. Aus Privatbesitz wird Volkseigentum. FDGB-Urlauber ziehen ein. Das Kurhaus Binz allerdings hat einen Sonderstatus. Wie es damals auf Rügen war, darüber berichten die Menschen, die hinter den Tresen und Essenausgaben standen. Sie erzählen von zentraler Einweisung, von Essen in drei Durchgängen, davon, wie Mangelwirtschaft mittels Fantasie kaschiert wurde. “Auch wenn das Bier dünn und das Eis wässrig ist, es ist doch Urlaub an der Ostsee!” (NDR)” (prisma.de)

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“Ritter aus Leidenschaft” am 09.07.2026 im KABEL 1

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09.07.2026,

KABEL 1, 20.15: Ritter aus Leidenschaft, Abenteuerfilm, 2001

“William, Sohn eines armen Dachdeckers, träumte schon als Kind davon, es als nobler Ritter zu Ruhm und Ehren zu bringen. Als ein Ritter vor einem Turnier überraschend stirbt, ergreift William die Chance und schlüpft in die Rüstung des Edelmanns. Unterstützt von seinen Freunden Roland, Wat und Geoff reitet er fortan als Sir Ulrich von Lichtenstein von Sieg zu Sieg und erobert das Herz der bildschönen Jocelyn. Wenn da nur nicht sein Konkurrent, der skrupellose Count Adhemar, wäre…” (prisma.de)

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“Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien” am 08.07.2026 im NDR

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08.07.2026,

NDR, 22.50: Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien, Doku, 2025

“1975 starb der Diktator Francisco Franco und Spanien begann den Weg in die Demokratie. Die Dokumentation zeigt diese Jahre aus den Augen der Spanier Óscar Martín und Paloma Rodríguez, die am Todestag des Diktators geboren wurden und zusammen mit der Demokratie heranwuchsen. Ihre Geschichte kreuzt sich mit den Berichten von Zeitzeugen, die bei Schlüsselmomenten der spanischen politischen Transición hautnah dabei waren. Sie führen durch Meilensteine wie die Rolle des Königs, der sich unerwarteterweise auf die Seite der Demokratie schlägt, einen Putschversuch, der eine neue Militärdiktatur anpeilt, das kulturelle Aufblühen des Landes während der Movida, in der Figuren wie Pedro Almodóvar ihre Stimme finden. Dazu politische Herausforderungen wie der ETA-Terrorismus, die fehlende Vergangenheitsaufarbeitung der Franco-Zeit und nicht zuletzt der Aufstieg einer neuen politischen Rechten, die hart erkämpfte Fortschritte der Transición wieder rückgängig machen will. Im Auftrag von Radio Bremen/ARTE haben Vincent Productions Hamburg und die Autoren Pedro Barbadilla und Cosima Dannoritzer eine historische Dokumentation geschaffen, die mit eindrücklichen Interviews sowie seltenen Archivbildern (darunter auch Aufnahmen aus dem damaligen ARD-Hauptstadtstudio in Madrid) zeigt, wie schwer es ist, eine Demokratie wiederherzustellen – und sie dann erfolgreich gegen den Druck der Vergangenheit zu verteidigen. Ein persönlicher und erfrischend klarer Blick auf eine gut 50-jährige Geschichte mit der Frage: Worin besteht eigentlich eine Demokratie? Und warum muss man sie sich ständig erneut erobern?” (prisma.de)

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“Die Legende von Paul und Paula” am 07.04.2026 im MDR

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07.04.2026,

MDR, 22.55: Die Legende von Paul und Paula, Melodram, 1973

“Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) ist unglücklich verheiratet, will seine Karriere aber nicht durch eine Scheidung gefährden. In einer Musikkneipe findet das ungleiche Paar zueinander…

Der frische, freche Film machte seine beiden Hauptdarsteller zu Stars. Winfried Glatzeder wurde gar als Belmondo der DDR gehandelt und brachte es nach der Wiedervereinigung immerhin noch zum „Tatort“-Kommissar.” (tvspielfilm.de)

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“Die drei Musketiere” am 06.04.2026 im ARTE

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06.04.2026,

ARTE, 14.00: Die drei Musketiere, “Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

“Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

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“D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs” am 06.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Didier Descouens, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.04.2026,

ARTE, 15.45: D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs, Doku, 2020

“Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman “Die drei Musketiere” in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas’ Romanheld d’Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in “Die drei Musketiere” und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, “Zwanzig Jahre danach” und “Der Vicomte von Bragelonne”? Haben auch d’Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere “Einer für alle, alle für einen”? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas’ Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d’Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d’Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas’ glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d’Artagnan.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.04.2026,

MDR, 22.10: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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