“Unser Land in den 80ern” am 18.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Rob Croes / Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

18.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 80ern, Doku, 2018

“1986 war das Jahr der Fake-News, obwohl es den Begriff noch gar nicht gab. Ständig veränderten sich die Fakten: Da gab es den verstrahlten Regen aus Tschernobyl. Der wäre aber nicht so schlimm, sagten die Politiker. Da waren in Nicaragua entführte Aufbauhelfer aus Wuppertal. Die wären selbst schuld, sagte der US-Außenminister. Der Rhein war rot. Alles ganz harmlos, sagte die Chemieindustrie. Alles Märchen und Lügen, wie sich herausstellte! Aber alles Schlechte hat auch etwas Gutes, und das zeigte sich 1986. Manchmal muss man täuschen, um die Wahrheit aufzudecken. Günter Wallraff war darin ein Meister, und sein Film: “Ganz unten” lockte über eine Viertelmillion Zuschauer ins Kino. “Alles Lüge” wird von Jan-Gregor Kremp erzählt, der 1986 seine Schauspielkarriere begann.” (prisma.de)

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“Die Kennedy-Saga” am 19.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Cecil W. Stoughon - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1395742

19.04.2026,

PHOENIX, 17.00: Die Kennedy-Saga, Doku, 2018

“Joseph “Joe” Kennedy, dem Patriarchen des Kennedy-Clans, gelingt eine beispiellose Karriere. Der Enkel irischer Bauern macht in den USA ein Vermögen an der Börse, ist erfolgreich im Filmgeschäft und in der Politik und strebt sogar das Präsidentenamt an. 1938 ernennt ihn Präsident Roosevelt zum amerikanischen Botschafter in London. Als er die Appeasement-Politik des englischen Premierministers Chambarlain unterstützt, findet Joseph Kennedys politische Karriere jedoch ein jähes Ende. Auch privat wird die Kennedy-Familie von tragischen Schicksalsschlägen erschüttert.” (prisma.de)

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“Entscheidung im Atlantik – Der U-Boot-Krieg 1939-45” am 16.04.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 101II-MN-1038-06 / Meisinger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5477973

16.04.2026,

NTV, 20.15: Entscheidung im Atlantik – Der U-Boot-Krieg 1939-45, Doku, 2018

“Als 1939 der Zweite Weltkrieg begann, kam auch eine kleine Flotte deutscher U-Boote zum Einsatz. Die lautlosen Jäger, in Nazideutschland gefeierte Helden, waren im Nordatlantik und dem Mittelmeer auf der Suche nach feindlichen Schiffen. In der Dokumentation erzählt Friedrich Grade, damals leitender Ingenieur auf der “U 96”, zum ersten Mal die wahre Geschichte des U-Boots, das durch das Buch “Das Boot” und dessen Verfilmung weltweit bekannt wurde.” (prisma.de)

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“Die Queen” am 17.04.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

17.04.2026,

3SAT, 20.15: Die Queen, Drama, 2006

“So reagieren die Royals auf den tragischen Unfalltod von Lady Diana im August 1997. Königin Elizabeth II. verschanzt sich mit der Familie im schottischen Feriendomizil Balmoral und verweigert das Staatsbegräbnis. Damit provoziert sie den Zorn des Volkes, das eine Geste der Trauer und Anteilnahme erwartet. Der neu gewählte Premierminister Tony Blair versucht zu vermitteln… Zehn Jahre vor seinem Netflix-Serienhit „The Crown“ widmete sich Drehbuchautor Peter Morgan schon hier der größten Krise in der Regentschaft von Elizabeth II., und so entstand ein subtiles Meisterwerk, das sich kritisch, aber respektvoll mit der Last der britischen Krone auseinandersetzt. Helen Mirren gewann für ihre Darstellung der Queen einen Oscar.” (tvspielfilm.de)

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“Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin” am 14.04.2026 im HR

Bildquelle: Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

14.04.2026,

HR, 23.30: Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin, Doku, 2024

“2005 wird Angela Merkel Bundeskanzlerin: Die erste Frau in diesem Amt, die erste Ostdeutsche und mit 51 Jahren auch noch die jüngste. Frauenpower!? Merkels Regierungsstil: moderat, pragmatisch, bloß nicht polarisieren. Dem bleibt sie bis zum Ende ihrer Amtszeit treu. Die Raute als Zeichen der Ruhe. Heute steht ihre Kanzlerschaft im Schatten der aktuellen Entwicklungen und Probleme: Klimakrise, Russland, Flüchtlingsfrage. Gerade im Licht dieser Entwicklungen ist der Blick auf die Merkel-Jahre interessant: Warum handelte Angela Merkel so, wie sie es tat? Und wie kann das zum besseren Verständnis der gegenwärtigen Situation beitragen? Die Dokumentation “Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin” blickt auf Merkels Kanzlerschaft, eine Zeit, die bis heute prägend ist. Dabei geht es auch um Versagen und Schuld, um Verantwortung und Erfolg – und um Haltung. Zu Wort kommen unter anderem die Podcasterin und Kommunikationsexpertin Samira El Ouassil, der Erfinder der Interviewreihe “Jung und Naiv” Tilo Jung, die Publizistin Marina Weisband, die Journalistin und Merkel-Biografin Evelyn Roll, der langjährige “Zeit”-Korrespondent Christoph Dieckmann, die irische Journalistin und Expertin für internationale Beziehungen Judy Dempsey, die deutsche Klimaschutzaktivistin Carla Reemtsma, der ehemalige CDU-Politiker Roland Koch sowie enge Wegbegleiter:innen wie Annegret Kramp-Karrenbauer und Thomas de Maizière.” (prisma.de)

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“Tschernobyl 86” am 13.04.2026 im ARD

Bildquelle: IAEA Imagebank, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

13.04.2026,

ARD, 23.05: Tschernobyl 86, Doku, 2026

“Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage, die DDR spielt herunter, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt “Tschernobyl 86” zu 100 Prozent mit Archivmaterial, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt.: Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die “Aktuelle Kamera” meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt “Tschernobyl 86” erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt. Nach “Gladbeck: Das Geiseldrama (Netflix), “Schockwellen” und “Berlin 1945” (beide ARD) ist “Tschernobyl 86 – Der Super-GAU” der neue Dokumentarfilm von Regisseur Volker Heise. Eine Produktion von rbb, NDR, SWR und BR, MDR, Radio Bremen und WDR und der Film Five GmbH im Auftrag der ARD.” (prisma.de)

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“Mysteriöse Phänomene – Rätsel von oben” am 15.04.2026 im NTV

Bildquelle: 0

15.04.2026,

NTV, 20.15: Mysteriöse Phänomene – Rätsel von oben, Doku, 2023

“Der Blick von oben enthüllt ein längst vergessenes Netz von Erdwällen der amerikanischen Ureinwohner, ein rätselhaftes Schlachtfeld in Belgien, einen mysteriösen blutroten See auf einer abgelegenen griechischen Insel und ein unheimliches rosafarbenes Leuchten inmitten des Pazifiks.” (prisma.de)

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“Burgen und Schlösser in Österreich” am 13.04.2026 im BR

Bildquelle: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

13.04.2026,

BR, 22.45: Burgen und Schlösser in Österreich, “Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst – die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Im Waldviertel ist eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlösser zu finden. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten, einer seiner Vorfahren ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren. Im Herbst findet jährlich das Rosenburger Ritterturnier statt. Zudem blickt die Film-Crew dem Team des Falkenhofs auf Schloss Rosenburg über die Schulter und taucht ein in die prächtigen Rosengärten. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das einen beträchtlichen Teil des Horner Stadtgebiets umfasst. Eine weitere imposante Burganlage ist die Burgruine Gars am Kamp, die über dem Ort Thunau am Kamp thront. Die Ruine ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs – erbaut im 11. Jahrhundert. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt, das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus – der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner. Das Paar führt durch das Haus und erzählt von seiner nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Der heutige Schlossherr, Baudouin de Troostembergh, hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut.” (prisma.de)

“Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst – die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Im Waldviertel ist eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlösser zu finden. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten, einer seiner Vorfahren ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren. Im Herbst findet jährlich das Rosenburger Ritterturnier statt. Zudem blickt die Film-Crew dem Team des Falkenhofs auf Schloss Rosenburg über die Schulter und taucht ein in die prächtigen Rosengärten. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das einen beträchtlichen Teil des Horner Stadtgebiets umfasst. Eine weitere imposante Burganlage ist die Burgruine Gars am Kamp, die über dem Ort Thunau am Kamp thront. Die Ruine ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs – erbaut im 11. Jahrhundert. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt, das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus – der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner. Das Paar führt durch das Haus und erzählt von seiner nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Der heutige Schlossherr, Baudouin de Troostembergh, hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut.” (prisma.de)

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“Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz” am 14.04.2026 im MDR

Bildquelle: Norbert Kaiser, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

14.04.2026,

MDR, 21.00: Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz, Doku, 2024

“Unübersehbar thront sie inmitten des Elbsandsteingebirges. Burg Hohnstein krönt einen hohen einzelnen Felsen, umgeben von tiefen Abgründen, unter ihr das romantische Polenztal und das kleine Städtchen Hohnstein. Urkundlich wird sie das erste Mal 1317 erwähnt. Seitdem hat Burg Hohnstein eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Von der Raubburg zum Jagdschloss der Wettiner, von dem kurfürstlichen Amt zum Gefängnis, von der weltweit größten Jugendburg zu einem der ersten Konzentrationslager. Heute befindet sich hier wieder eine Jugendherberge. “Natürlich hat mich diese KZ-Geschichte echt geschockt. Ich habe wirklich überlegt, ob ich hier richtig bin”, meint die fünfzehnjährige Lena, die hier gerade ihre Rüstzeit verbringt. “Dann aber habe ich gedacht, wer, wenn nicht wir jungen Menschen müssen diesen Ort bevölkern, unbedingt. Wir sind doch das Leben.” Das sieht Gabriele Hahn auch so, es wäre im Sinne ihres Großvaters Konrad Hahnewald, dem ersten Burgwart der Jugendherberge in den 1920er Jahren. Hahnewald ist hier 1933 grausam von der SA misshandelt worden. Er habe sich geweigert, die Hakenkreuzfahne auf der Burg Hohnstein zu hissen, berichtet seine Enkelin. In den wenigen Monaten bis zur Schließung des Konzentrationslagers im Jahr 1934 wurden in Hohnstein 5.600 Menschen inhaftiert, misshandelt und gequält. Nach dem Krieg wurde die Burg wieder Jugendherberge – die größte in der DDR. Heute ist die Burg für den Hohnsteiner Bürgermeister Daniel Brade Wahrzeichen und Touristenmagnet. 2018 wurde sie von der Stadt übernommen. Ein Kraftakt, denn seitdem kämpft die Kommune Tag für Tag um die wirtschaftliche Stabilität und beantragte Fördergelder. “Wir haben so ein Glück gehabt, dass wir die Mittel vom Bund, vom Freistaat und Landkreis bekommen haben, dass wir die Burg endlich sanieren können. Es war höchste Zeit”, sagt der Bürgermeister. Zur Verfügung stehen insgesamt 45 Millionen Euro. Bis 2028 soll alles fertig sein – auch der Erlebnispfad, mit dem die Burg dann ihre Gäste hochlocken will. 20.000 sind das derzeit pro Jahr. Es können aber ruhig noch einige mehr werden.” (prisma.de)

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“Befreiung aus dem KZ” am 12.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons

12.04.2026,

PHOENIX, 16.30: Befreiung aus dem KZ, Doku, 2025

“In den letzten Kriegsmonaten kamen die Retter: Sie fuhren unter der Flagge des Roten Kreuzes quer durch das zerstörte Deutschland, leichte Beute für Jagdflugzeuge. Am 17. April 1945 erreichten die Busse auch Theresienstadt und retteten allen 500 skandinavischen Juden das Leben. Treibende Kraft hinter der Mission war der Schwede Graf Bernadotte, ein Neffe des Königs und hoher Funktionär des Roten Kreuzes.” (prisma.de)

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“Hitlers Baumeister” am 09.04.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-E01426 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

09.04.2026,

NTV, 21.05: Hitlers Baumeister, Doku, 2023

“In Ferdinand Porsche fand Hitler einen talentierten Autokonstrukteur, der der Welt zeigen würde, wozu deutsche Ingenieure fähig waren. Hitler bot ihm eine Chance, seine Träume zu verwirklichen, aber der Preis für den Erfolg war hoch: Porsche musste eine lange Beziehung zu seinem jüdischen Geschäftspartner opfern und Entscheidungen treffen, die seinen Ruf schädigen würden. Gezeigt werden Porsches erste Designvorgaben für den Volkswagen.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 80ern” am 11.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Nicole_-_Ein_bisschen_Frieden.jpg#filelinks

11.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 80ern, Doku, 2018

“1982 – die Nachrüstung war in vollem Gange. Am linken Niederrhein zwischen Geilenkirchen und Wesel lagerten hunderte Raketen in und auf streng abgeschirmten Stützpunkten der NATO. Dieses Gefühl, dass es jeden Moment losgehen könnte, lag in der Luft… Aber dann kam Nicole! Die Zeit war reif für ein bisschen Frieden. Die 17-Jährige trat damit beim “Grand Prix Eurovision de la Chanson” an. Und gewann. Die Jugend allerdings hörte eher NDW. 1982 schwappte die Neue Deutsche Welle fröhlich auf ihren Höhepunkt zu. Die heimischen Kinderzimmer flutete ein Kasten aus den USA – der Commodore C64 – der bis heute meistverkaufte Computer der Welt.” (prisma.de)

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“Die Katastrophe vor Gericht” am 12.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Eichmannreferat_BusStop3_2009.jpg: Sargothderivative work: Der Bischof mit der E-Gitarre, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.04.2026,

PHOENIX, 20.15: Die Katastrophe vor Gericht, Doku, 2021

“Adolf Eichmann gilt als Organisator des Holocaust. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebte er lange unbehelligt in Argentinien. Doch im Mai 1960 entführte der israelische Geheimdienst Mossad den ehemaligen SS-Obersturmbannführer und brachte ihn nach Israel. Dort begann am 11. April 1961 der Jahrhundertprozess. Chefankläger Gideon Hausner ließ das Leben der Juden in Europa am Vorabend des NS-Regimes bis zur schrittweisen Ausgrenzung und gezielten Vernichtung im Prozess darlegen, um die Dimension der Verbrechen Adolf Eichmanns deutlich zu machen. Als Zeugen vor Gericht kamen dabei erstmal Holocaustüberlebende zu Wort und schilderten vor der ganzen Welt die schrecklichen Verbrechen in der NS-Zeit.” (prisma.de)

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“Beate Uhse – Das Recht auf Liebe” am 10.04.2026 im 3SAT

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10.04.2026,

3SAT, 20.15: Beate Uhse – Das Recht auf Liebe, Biografie, 2011

“Kurz vor Kriegsende setzt sich Beate Uhse nach Westdeutschland ab.

Dort erkennt sie, dass die Menschen von Sexualität keine Ahnung haben. Sie klärt das Volk auf und eröffnet ihre Firma für „Ehehygiene“. So macht sie sich Staatsanwalt Volke zum Feind. Wie lange hält ihr Ehemann Ewe das aus? Regisseur Hansjörg Thurn („Die Wanderhure“) nimmt sich nüchtern des gesamten Lebens der Beate Uhse (1919–2001) an. Daher fehlt es manchmal an dramaturgischer Zuspitzung. Aber die Geschichte der couragierten Geschäftsfrau gibt trotzdem genug her, und dank überzeugender Schauspieler wie Franka Potente, Henry Hübchen und Sylvester Groth bekommt der Film allemal sein Gütesiegel.
” (tvspielfilm.de)

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“Titanic – Die Nacht der Katastrophe” am 12.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Teufelbeutel, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.04.2026,

ARTE, 13.50: Titanic – Die Nacht der Katastrophe, Doku, 2025

“Der Kapitän der Titanic befiehlt den Funkern, einen Notruf abzusetzen. In den Kesselräumen wird unterdessen verzweifelt versucht, das eindringende Wasser abzupumpen, um Zeit zu gewinnen. Da die Rettungsboote nur für die Hälfte der Menschen an Bord ausreichen, bleibt die Hoffnung, dass ein anderes Schiff zur Hilfe kommt. Die Passagiere der Ersten Klasse erhalten Schwimmwesten und werden aufgefordert, an Deck zu gehen. Noch wissen sie nicht, dass das Schiff dem Untergang geweiht ist. Auf dem nächstgelegenen Schiff, der “SS Californian”, ist der Funker nicht mehr im Dienst. Ein anderes Schiff, der Dampfer ?RMS Carpathia?, nimmt jedoch Kurs auf die Titanic. Eine Passagierin der Ersten Klasse, Lucy Duff-Gordon, erinnert sich, dass man sie aufforderte, ohne ihren Ehemann in ein Rettungsboot zu steigen. Der verantwortliche Offizier auf der Backbordseite, Charles Lightoller, hält strikt an der Regel fest, nur Frauen und Kinder in die Boote zu lassen. Viele Familien entscheiden sich, zusammen an Deck zu bleiben, und einige Rettungsboote werden halb leer zu Wasser gelassen. Als klar wird, dass die “Carpathia” das sinkende Schiff nicht rechtzeitig erreichen kann, werden vermehrt Morselampen und Notraketen eingesetzt, um die “SS Californian” auf die Katastrophe aufmerksam zu machen – doch deren Funker schläft weiterhin. Nun erkennen auch die Passagiere der Zweiten und Dritten Klasse die Ausweglosigkeit ihrer Lage und drängen an Deck. Die “SS Californian” antwortet immer noch nicht. Alle, die nicht rasch einen Platz in einem Rettungsboot finden, drohen mit der Titanic unterzugehen.” (prisma.de)

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“Die Legende von Paul und Paula” am 07.04.2026 im MDR

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07.04.2026,

MDR, 22.55: Die Legende von Paul und Paula, Melodram, 1973

“Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) ist unglücklich verheiratet, will seine Karriere aber nicht durch eine Scheidung gefährden. In einer Musikkneipe findet das ungleiche Paar zueinander…

Der frische, freche Film machte seine beiden Hauptdarsteller zu Stars. Winfried Glatzeder wurde gar als Belmondo der DDR gehandelt und brachte es nach der Wiedervereinigung immerhin noch zum „Tatort“-Kommissar.” (tvspielfilm.de)

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“Berlin von unten – Geschichten aus dem Untergrund” am 08.04.2026 im RBB

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08.04.2026,

RBB, 20.15: Berlin von unten – Geschichten aus dem Untergrund, Doku, 2025

“Ein geheimnisvolles Labyrinth liegt unter Berlin: Tunnelröhren und Abwasserkanäle, vergessene Bunker, geheime Durchgänge, halbfertige U-Bahnhöfe. Eine fremde Welt – unter unseren Füßen. In allen Zeiten suchten Menschen dort Zuflucht. Im Krieg fanden sie dort Schutz vor Bomben, nach dem Krieg nutzten Schwarzhändler den Untergrund für dunkle Geschäfte. Dann begann der Kalte Krieg. Unterirdische Versorgungsleitungen und Verbindungen wurden gekappt. Nach dem Mauerbau flohen zunächst noch Hunderte Menschen durch die Kanalisation. Tunnelbauer gruben neue Fluchtwege unter der Sektorengrenze. Aus Angst vor einer Eskalation der Ost-West-Konfrontation legte man unterirdische Atombunker an, die heute nur noch museal sind. Die Dokumentation spürt der bewegten Geschichte Berlins im Untergrund nach, erzählt von Spionagetunneln und dramatischen Fluchten unter der Erde – und von der Angst, der Gegner könnte die geheimnisvolle Welt unter dem Pflaster der Stadt für feindliche Aktionen nutzen. Im Wechsel zwischen der oberirdischen Welt der geteilten Stadt, auf der Nahtstelle zwischen den einstigen Machtblöcken, beleuchtet sie das Leben im Untergrund. Zeitzeugen erinnern sich an Nächte im Bunker, an riskante Tunnelbauten und spektakuläre Fluchten durch das Erdreich und wie die Clubszene in vergessenen Räumen neue Freiheiten nutzte. Der Krieg in der Ukraine hat den Blick auf die einstigen Schutzräume verändert. Wird man die vergessenen Bunker und Zivilschutzanlagen wieder in Betrieb nehmen? Ein Katastrophenforscher gibt Einblick in die Geschichte des Zivilschutzes. In eindrucksvollen Bildern erkundet der Film die Geschichte im Untergrund und beleuchtet die Spannung zwischen Frieden und etwas Bedrohlichem, zwischen Verfall und neuen Möglichkeiten.” (prisma.de)

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“Die drei Musketiere” am 06.04.2026 im ARTE

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06.04.2026,

ARTE, 14.00: Die drei Musketiere, “Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

“Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

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“D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs” am 06.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Didier Descouens, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.04.2026,

ARTE, 15.45: D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs, Doku, 2020

“Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman “Die drei Musketiere” in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas’ Romanheld d’Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in “Die drei Musketiere” und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, “Zwanzig Jahre danach” und “Der Vicomte von Bragelonne”? Haben auch d’Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere “Einer für alle, alle für einen”? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas’ Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d’Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d’Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas’ glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d’Artagnan.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.04.2026,

MDR, 22.10: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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“Spartacus” am 05.04.2026 im ARTE

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05.04.2026,

ARTE, 20.15: Spartacus, Monumentalfilm, 1960

“Der rebellische Sklave Spartacus wird in einer Gladiatorenschule ausgebildet und verliebt sich dort in die Sklavin Varinia. Als der patrizische Senator Crassus sie kauft, zettelt Spartacus einen Aufstand an, bei dem die Gladiatoren die Freiheit erlangen. Sie beschließen, unter Spartacus’ Führung gemeinsam zur Hafenstadt Brundisium aufzubrechen. Auf ihrem Weg dorthin befreien sie zahlreiche andere Sklaven. In Freiheit trifft Spartacus wieder auf Varinia, der es inzwischen gelungen ist, von dem Wagen zu fliehen, der sie zu ihrem neuen Besitzer nach Rom bringen sollte. Die beiden werden ein Paar. Später besiegen die nun freien Gladiatoren ein von Crassus’ Günstling Glabrus kommandiertes Heer. Danach ziehen sie in die Hafenstadt Brundisium zurück, um von dort mit Hilfe einer Piratenflotte in ihre Heimatländer zu gelangen. Der römische Senat beschließt jedoch, den Aufstand niederzuschlagen, womit sich Crassus als Retter Roms profilieren will. Er wird gegen die Warnungen des Senators Gracchus zum obersten Befehlshaber und ersten Konsul ernannt. Diesmal werden die Sklaven von der römischen Übermacht vernichtend geschlagen. Die Überlebenden werden gekreuzigt, da sie ihren Anführer nicht verraten. Crassus versucht unterdessen erfolglos, Varinia zu erobern, die mit Hilfe von Gracchus fliehen kann.” (prisma.de)

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“Titanic – Die Nacht der Katastrophe” am 04.04.2026 im ARTE

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04.04.2026,

ARTE, 20.15: Titanic – Die Nacht der Katastrophe, Doku, 2025

“Die Titanic befindet sich auf ihrer Jungfernfahrt nach New York. Viele Reisende wandern in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Amerika aus, andere sind geschäftlich unterwegs oder genießen schlicht die Überfahrt auf dem Luxusdampfer. Sie alle sind überzeugt, auf dem sichersten Schiff aller Zeiten zu reisen. Gegen 23 Uhr haben sich die meisten Passagiere in ihre Kabinen zurückgezogen. Nur die Crew arbeitet durch, damit die Titanic ihren Zeitplan einhalten kann. Um 23.07 Uhr empfängt die Funkstation eine Eisberg-Warnung – doch die Nachricht wird nicht als dringend eingestuft … 22 Minuten später meldet Frederick Fleet aus dem Ausguck: “Eisberg direkt voraus!” Das Ruder wird sofort herumgerissen. Es scheint, als sei die Titanic der Gefahr knapp entronnen, doch in einem der Kesselräume bemerkt der Heizer Frederick Barrett, dass Wasser durch ein Loch im Rumpf strömt. Er und seine Kollegen können entkommen, bevor sich die Schotten hinter ihnen schließen. Noch wiegen sich Besatzung und Passagiere in Sicherheit, denn das größte Passagierschiff der Welt gilt als unsinkbar. Doch dann werden innerhalb einer halben Stunde vier der insgesamt 16 angeblich wasserdichten Abteilungen des Schiffs geflutet. Noch eine fünfte, und die Titanic ist verloren … Ausgerechnet Thomas Andrews, der Chefkonstrukteur des Unglücksdampfers, entdeckt zu seinem unbeschreiblichen Entsetzen, dass die Katastrophe eingetreten ist. Nur knapp zwei Stunden später versinkt die Titanic in den eisigen Fluten des Atlantiks.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 70ern” am 04.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Asanagi, CC0, via Wikimedia Commons

04.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 70ern, Doku, 2017

“1978 war ein Jahr der Bewegung: Im Windschatten von “Saturday Night Fever” überrollte die Disco-Welle den Westen. Überall entstanden Disco-Paläste mit Lightshow und Spiegelwänden. Düsseldorf und der Ratinger Hof wurden zur Keimzelle einer ganz anderen Jugendbewegung: Die Punker kamen, tanzten Pogo und wollten mit Disco und bürgerlichem Leben so gar nichts zu tun haben. 1978 war aber auch ein Jahr, in dem das Land rebellierte: Die Stahlarbeiter streikten, und erboste Eltern stürzten durch ein Volksbegehren die Schulpläne der SPD-Regierung. Die Kölnerin Heidelore Puttkammer hat den Protest mit organisiert. Sie erzählt, wie aus der kleinen Bewegung “Stop Koop” das größte Volksbegehren wurde, das die Bundesrepublik bisher gesehen hatte. Erzählt wird der Film von Pinar Atalay, die 1978 in Lemgo zur Welt kam.” (prisma.de)

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“Neue Deutsche Welle” am 02.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Tilman Brembs - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=115764165170 (dead), https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10163478390635171, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22482305

02.04.2026,

PHOENIX, 22.15: Neue Deutsche Welle, Doku, 2022

“Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg sie Anfang der 1980er Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen? Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW.” (prisma.de)

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“Der Medicus” am 03.04.2026 im 3SAT

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03.04.2026,

3SAT, 20.15: Der Medicus, Historienfilm, 2013

“London im Jahr 1021: Der neunjährige Waise Rob Cole begegnet dem fahrenden Bader Henry Croft, der ihn in die Lehre nimmt. Rob lernt die fundamentalen Geheimnisse der Heilkunst kennen und träumt davon, Medizin zu studieren. Nach Crofts Tod will Rob seinen Traum verwirklichen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zu dem berühmten Arzt Ibn Sina Avicenna. Dieser führt Rob in die Geheimnisse der Medizin ein. Schließlich stößt Rob dabei an eine Grenze, die noch niemand überschritten hat…” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte ” am 03.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von ToucanWings - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28505340

03.04.2026,

PHOENIX, 17.00: Geheimnisvolle Orte, Versailles, Doku, 2020

“Versailles ist ein Ort voller Geschichten und Geheimnisse. Das prächtige Schloss Ludwigs XIV. (1638-1715) war ein Ausdruck seines absolutistischen Herrschaftsverständnisses – seiner Macht und Herrlichkeit. Er setzte Maßstäbe. Auch der aufgeklärte Preußenkönig Friedrich II. misst sich an den Erfolgen des “Sonnenkönigs” – und baut in Potsdam im Park Sanssouci das Neue Palais. Bayernkönig Ludwig II. kopiert das französische Schloss Versailles mit einem eigenen Prachtbau: Herrenchiemsee.” (prisma.de)

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“Hitlers Volk – Ein Deutsches Tagebuch” am 31.03.2026 im 3SAT

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31.03.2026,

3SAT, 22.25: Hitlers Volk – Ein Deutsches Tagebuch, Doku, 2025

“8. Mai 1945: Mit Ende des Zweiten Weltkriegs endet auch die Herrschaft der Nazis in Deutschland. Die Dokumentation erzählt von sieben Menschen auf Basis ihrer überlieferten Tagebücher. “Ich habe es von ganzem Herzen herbeigesehnt”, schreibt die 20-jährige Ortrun Koerber. Die schwangere junge Nationalsozialistin Inge Thiele notiert: “Das ist das Ende des Dritten Reiches, an das wir geglaubt haben. Vielleicht geht es besser ab, als wir glauben.” Willy Cohn, seine Frau Trudi und die beiden Töchter Susanne und Tamara erleben das Kriegsende nicht, sie wurden im November 1941 von den Nazis ermordet. 14 Tage zuvor hatte Cohn im Tagebuch notiert: “Wir müssen die Wohnung räumen und werden voraussichtlich verschickt werden. Gott wird uns schon helfen!” Die sieben Tagebuchschreiberschreiber repräsentieren unterschiedliche soziale Schichten, politische Lager und Konfessionen. Und sie schreiben aus der Unmittelbarkeit des Alltages heraus. Sie sind Anhänger der Nazis, Gegner, Ausgestoßene und Opfer der NS-Herrschaft. Sieben Lebenslinien, sieben Schicksale aus Deutschland: die Würzburger Schülerin Ortrun Koerber, der Wittlicher Gastwirt Matthias Mehs, der Breslauer Lehrer Willy Cohn, der Funktionär im Reichsarbeitsdienst, Egon Oelwein, die Hamburger Hausfrau Luise Solmitz, eine Gärtnerin und ein Wehrmachtssoldat. Sieben Leben im Nationalsozialismus zwischen euphorischer Gefolgschaft, Karriere, Zerrissenheit, Anpassung, Verzweiflung und Tod. Ihre Tagebucheinträge berichten von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten: von Jugend und Chancen, Sehnsucht, Ausgrenzung, drohender Deportation. Von Hunger und Liebe, vom Wegschauen, vom Schweigen, von Schuld. Sie beschreiben, wie der Krieg “nach Hause” kommt, erzählen von den Bunkernächten, dem Wunsch, “nur noch zu überleben”. Es entsteht eine Erlebnisgeschichte aus der Unmittelbarkeit des Tags und der Situation der Zeit heraus. Sie alle lebten im Heute – und kannten das Morgen nicht. In ihren Lebensgeschichten spiegeln sich die historischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Die Filmemacher Eva Röger, Daniel und Jürgen Ast verweben die Lebensgeschichten zu einem Panorama der Zeit. Der Graphic Novelist Vincent Burmeister “übersetzt” die Tagebuch-Eintragungen in Szenen, gibt den Momenten des Erlebens eine emotionale Qualität. Es entstehen “Erinnerungsbilder”, die ein Ausdruck der Seelenlandschaften der Protagonistinnen und Protagonisten sind.” (prisma.de)

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“Erich Maria Remarque und Marlene Dietrich” am 01.04.2026 im ARTE

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01.04.2026,

ARTE, 22.05: Erich Maria Remarque und Marlene Dietrich, Doku, 2025

“Was bedeuten Flucht und Vertreibung für die Betroffenen? Das beschreibt der Bestsellerautor Erich Maria Remarque in seinem zweiten großen Welterfolg “Arc de Triomphe”. Der Roman erzählt die Liebesgeschichte eines verfolgten deutschen Emigranten, der unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Paris eine geheimnisvolle Frau trifft. Eine Amour fou, wie Remarque sie selbst mit der Hollywood-Diva Marlene Dietrich erlebt hat. Zu einer Zeit, in der ein Leben im faschistischen Deutschland für beide Weltstars ausgeschlossen war. Die Dokumentation rekonstruiert die Parallelen zwischen dieser realen Liebesgeschichte und der fiktiven im Roman. In “Arc de Triomphe” verarbeitet Remarque nicht nur den Schmerz seines eigenen Heimatverlusts, sondern auch seine über zehn Jahre währende, aufreibende Beziehung zu Marlene Dietrich. Entlang der Lebensstationen des Paares und auf der Grundlage von biografischen und historischen Dokumenten sowie Filmausschnitten – 1947 wurde “Arc de Triomphe” in Hollywood mit Starbesetzung verfilmt – begibt sich der Film auf eine mitreißende Zeitreise. Von Paris und Antibes nach Los Angeles und New York rekonstruiert er die Entstehungsgeschichte dieses stark autobiografischen Romans, der heute als Schlüsselwerk der europäischen Exilliteratur gilt – als literarisches Vermächtnis einer langjährigen Leidenschaft zweier Weltstars.” (prisma.de)

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“Rätselhafte Orte der Geschichte” am 30.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Marcel René, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

30.03.2026,

PHOENIX, 20.15: Rätselhafte Orte der Geschichte, “Venedig – einst eine der mächtigsten Städte Europas, Ort vieler Mythen und Legenden. “Terra X History” geht auf Spurensuche – in alten Palästen, auf Geisterinseln und Pestfriedhöfen. Hinter prachtvollen Fassaden, im Labyrinth von Gassen und Kanälen verbergen sich finstere Geheimnisse und faszinierende Geschichten – von einer mysteriösen Bruderschaft, rätselhaften Gebeinen im Markusdom und einer sagenhaften Schiffsflotte” (prisma.de)

“Venedig – einst eine der mächtigsten Städte Europas, Ort vieler Mythen und Legenden. “Terra X History” geht auf Spurensuche – in alten Palästen, auf Geisterinseln und Pestfriedhöfen. Hinter prachtvollen Fassaden, im Labyrinth von Gassen und Kanälen verbergen sich finstere Geheimnisse und faszinierende Geschichten – von einer mysteriösen Bruderschaft, rätselhaften Gebeinen im Markusdom und einer sagenhaften Schiffsflotte” (prisma.de)

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“Hitler-Interviews – Die letzten Zeugen” am 02.04.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-00344A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5583009

02.04.2026,

NTV, 20.15: Hitler-Interviews – Die letzten Zeugen, Doku, 2024

“Hitler übernahm die Kontrolle über die NSDAP und begann, die Partei in eine landesweite populistische Bewegung umzuwandeln. Hitlers Anhänger verraten, wie seine Kombination aus Charisma, rhetorischen Talenten und seinem Image als harter Kerl es ihm ermöglichte, eine treue Anhängerschaft aufzubauen. Der Film zeigt Hitlers gescheiterten Versuch, durch einen Putsch die Macht zu ergreifen – und wie ihn der Hochverratsprozess weiter stärkte.” (prisma.de)

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“Das Grabtuch von Turin – Ein Cold Case” am 01.04.2026 im BR

Bildquelle: Von Paul Munhoven - turin, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3581421

01.04.2026,

BR, 22.45: Das Grabtuch von Turin – Ein Cold Case, Doku, 2025

“Handelt es sich beim Turiner Grabtuch tatsächlich um jenes des Jesus von Nazareth? Oder um einen spektakulären Betrugsfall aus dem Mittelalter? Der Film rollt die Geschichte des Turiner Grabtuchs als Cold Case neu auf. Ein Filmteam reist zu historischen Schauplätzen und bittet Wissenschaftler*innen verschiedenster Disziplinen sowie Menschen mit persönlichem Bezug zum Turiner Grabtuch in den Zeugenstand Am Turiner Grabtuch scheiden sich die Geister. Für die einen ist es das Grabtuch des Jesus von Nazareth, für die anderen eine Fälschung aus dem Mittelalter. “Das Grabtuch ist wie ein schwarzes Loch. Wenn man ihm zu nahekommt, wird man eingesaugt und kommt nicht mehr davon los”, sagt der Chemiker Luigi Garlaschelli: “Weil es so viele offene Fragen gibt. Ein Leben ist nicht genug.” Der Naturwissenschaftler sagt das, obwohl er durch Experimente und Selbstversuche zum Schluss gekommen ist, dass es sich beim Turiner Grabtuch um eine geniale Fälschung handelt. Aber ganz sicher ist auch er sich nicht. Ein Taschenbuch über das Turiner Grabtuch brachte den Privatforscher Joe Marino aus Ohio vor vielen Jahren zum Glauben. Er studierte Theologie und trat in ein Kloster ein. “Ich fühle mich dazu berufen, das Grabtuch zu studieren und darüber zu informieren”, sagt Joe Marino, der inzwischen mehrere Bücher und über hundert Artikel zum Thema verfasst hat – in der Überzeugung, “dass es das authentische Grabtuch von Jesus ist.”. Die Dokumentation über das Turiner Grabtuch ist als kriminalistische Spurensuche angelegt, von der Grabeskirche in Jerusalem bis in die Unterwelt Istanbuls, wo das Grabtuch – der Legende nach – lange Zeit verborgen war. Im französischen Lirey wurde es 1354 n. Chr. – historisch bezeugt – erstmals ausgestellt. Und seit gut 300 Jahren wird es in Turin – in einer eigens errichteten Kapelle – aufbewahrt; ergriffen verehrt von den Einen, kritisch beäugt von den Anderen.” (prisma.de)

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“Berlin von unten – Geschichten aus dem Untergrund” am 28.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: SuSanA Secretariat, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

28.03.2026,

3SAT, 21.50: Berlin von unten – Geschichten aus dem Untergrund, Doku, 2025

“Ein geheimnisvolles Labyrinth liegt unter Berlin: Tunnelröhren und Abwasserkanäle, vergessene Bunker, geheime Durchgänge, halbfertige U-Bahnhöfe. Eine fremde Welt – unter unseren Füßen. In allen Zeiten suchten Menschen dort Zuflucht. Im Krieg fanden sie dort Schutz vor Bomben, nach dem Krieg nutzten Schwarzhändler den Untergrund für dunkle Geschäfte. Dann begann der Kalte Krieg. Unterirdische Versorgungsleitungen und Verbindungen wurden gekappt. Nach dem Mauerbau flohen zunächst noch Hunderte Menschen durch die Kanalisation. Tunnelbauer gruben neue Fluchtwege unter der Sektorengrenze. Aus Angst vor einer Eskalation der Ost-West-Konfrontation legte man unterirdische Atombunker an, die heute nur noch museal sind. Die Dokumentation spürt der bewegten Geschichte Berlins im Untergrund nach, erzählt von Spionagetunneln und dramatischen Fluchten unter der Erde – und von der Angst, der Gegner könnte die geheimnisvolle Welt unter dem Pflaster der Stadt für feindliche Aktionen nutzen. Im Wechsel zwischen der oberirdischen Welt der geteilten Stadt, auf der Nahtstelle zwischen den einstigen Machtblöcken, beleuchtet sie das Leben im Untergrund. Zeitzeugen erinnern sich an Nächte im Bunker, an riskante Tunnelbauten und spektakuläre Fluchten durch das Erdreich und wie die Clubszene in vergessenen Räumen neue Freiheiten nutzte. Der Krieg in der Ukraine hat den Blick auf die einstigen Schutzräume verändert. Wird man die vergessenen Bunker und Zivilschutzanlagen wieder in Betrieb nehmen? Ein Katastrophenforscher gibt Einblick in die Geschichte des Zivilschutzes. In eindrucksvollen Bildern erkundet der Film die Geschichte im Untergrund und beleuchtet die Spannung zwischen Frieden und etwas Bedrohlichem, zwischen Verfall und neuen Möglichkeiten.” (prisma.de)

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“Tatort Vatikan – Geheimnisvolle Kriminalfälle” am 29.03.2026 im ZDF

Bildquelle: [[File:Rom, Vatikan, Blick auf den Petersdom (von der Via della Conciliazione).jpg|Rom, Vatikan, Blick auf den Petersdom (von der Via della Conciliazione)]]

29.03.2026,

ZDF, 23.45: Tatort Vatikan – Geheimnisvolle Kriminalfälle, Doku, 2026

“Der Vatikan – ein Ort des Glaubens und dunkler Geheimnisse. Ein mysteriöser Mehrfachmord, ein beinahe tödliches Attentat und eine erpresserische Entführung werfen noch immer Fragen auf. Wer steckt hinter den Verbrechen? Die Geheimdienste, die Mafia oder gar der Klerus selbst? Ist es Intransparenz, die Spekulationen befördert, oder hat der Vatikan tatsächlich etwas zu vertuschen? Die Angehörigen der Opfer fordern Gewissheit. 4. Mai 1998. Gegen 21.00 Uhr findet ein Schweizer Gardist drei Leichen in der Dienstwohnung seines Kommandanten. Die Opfer: Alois Estermann, der Kommandant der päpstlichen Elite-Truppe, dessen Ehefrau Gladys und der junge Gardist Cédric Tornay. Alle drei starben durch Pistolenschüsse, doch niemand der Nachbarn hat diese gehört. Die genauen Umstände des Mehrfachmords sind bis heute ungeklärt, auch wenn der Vatikan den Fall nach neun Monaten als Wahnsinnstat von Cédric Tornay zu den Akten legt. Die Mutter des vermeintlichen Mörders, Muguette Baudat, glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Tatsächlich legt eine zweite unabhängige Obduktion der Leiche ihres Sohnes den Verdacht nahe, dass die offizielle Version des Tathergangs so nicht stimmen kann. Manches erinnert an einen anderen Kriminalfall, der den Vatikan einige Jahre zuvor erschüttert hat: die Entführung von Emanuela Orlandi, der damals 15-jährigen Tochter eines Vatikanangestellten. Bis heute ist ihr Schicksal ungewiss. Immer wieder gibt es neue Spuren. Ali A?ca, der Papst-Attentäter von 1981, behauptete, dass Emanuela noch lebe. Die Ex-Geliebte eines Mafiabosses sagte aus, an der Entführung des Mädchens beteiligt gewesen zu sein. Ging es etwa um schmutzige Geschäfte der Vatikanbank? Schon der rätselhafte Tod von Papst Johannes Paul I. nach nur 33 Tagen im Amt wird mit den mafiösen Machenschaften des Finanzinstituts in Verbindung gebracht. Hängen die Fälle möglicherweise zusammen, wie Pietro Orlandi, der Bruder Emanuelas, glaubt? Die Familien der Opfer kämpfen weiter für Wahrheit und Gerechtigkeit.” (prisma.de)

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“Being Katarina Witt – DDR-Diamant” am 29.03.2026 im HR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1987-1128-013 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

29.03.2026,

HR, 20.15: Being Katarina Witt – DDR-Diamant, Doku, 2025

“Die fünfteilige Dokumentation beleuchtet den außergewöhnlichen Lebensweg der zweifachen Olympiasiegerin – von Karl-Marx-Stadt zu Weltruhm. Es war der Moment, der Sportgeschichte schrieb: Am 27. Februar 1988, um 17:27 Uhr Ortszeit, erringt Katarina Witt in Calgary zum zweiten Mal Olympisches Gold. Die atemberaubende Kür der 23-jährigen Deutschen beschert dem amerikanischen Sender ABC eine Rekordquote von 42 Prozent – ein Wert, der bis heute unerreicht bleibt. Aus der bis dahin bereits erfolgreichsten Eiskunstläuferin aller Zeiten wird über Nacht ein globaler Superstar, dessen Ausstrahlung weit über den Sport hinausreicht. Neben zahlreichen Wegbegleitern aus Sport, Entertainment und Politik wird auch Katarina Witt selbst ausführlich über die prägenden Momente ihres Lebens sprechen. “Being Katarina Witt” verspricht eine eindringliche Zeitreise durch die deutsche und internationale Sportgeschichte der vergangenen Jahrzehnte – erzählt aus dem Blickwinkel einer Frau, die wie kaum eine andere die Grenzen zwischen Sport und Unterhaltung neu definiert hat.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 70ern” am 28.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Symbolbild, Von A derivative work by TheCuriousGnome, from a variety of images creditted above. Additional changes done by CatJar., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9559942

28.03.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 70ern, Doku, 2017

“Im Sommer 1974 nahm das Leben in Deutschland Fahrt auf. Alles wurde bunter, internationaler, leidenschaftlicher. Die Welt zu Gast in NRW – zur Fußball-WM. Konkurrenzlos war 1974 auch der Allwetterzoo Münster, der im Mai seine Neueröffnung feierte. An diesem Tag stand Bärbel Uphoff am Eingang und begrüßte die Besucher. Auf dem Arm zwei Schimpansen-Kinder, Max und Moritz, die sie selbst großgezogen hatte. Tierpflegerinnen sind in Münster 1974 eine Rarität. Die heute 67-jährige Bärbel Uphoff war eine Pionierin und hat sich diese Männerdomäne erobert. Erzählt wird der Film von Schauspielerin Annette Frier, die just 1974 in Köln auf die Welt kam.” (prisma.de)

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“Ku’damm 59” am 27.03.2026 im 3SAT

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27.03.2026,

3SAT, 20.15: Ku’damm 59, Dramaserie, 2018

“Berlin, 1957: Monika erreicht hochschwanger die Wohnung der Schöllacks. Sie hat ihre Bleibe verloren und möchte in ihrem alten Zuhause unterkommen. Doch Mutter Caterina weist sie ab. Als ledige Schwangere wird Monika auch im Krankenhaus kritisch beäugt. Als sie aus dem Delirium eines Kindbettfiebers erwacht, hat Caterina alles geregelt und Dorli bei Pflegeeltern untergebracht: Monikas Schwester Helga und deren Ehemann Wolfgang. Zwei Jahre später. Dorli ist der Kitt für die Ehe von Helga und Wolfgang, denn sie hilft, seine Homosexualität zu kaschieren. Monika darf ihre Tochter zwar regelmäßig besuchen, aber Helga verlangt, dass sie dem Kind gegenüber als “Tante” auftritt, und schränkt Monikas Besuchsrecht immer stärker ein. Doch Monika kämpft um ihre Tochter. Gleichzeitig nimmt Monikas und Freddys Karriere Fahrt auf. Auch Caterina hat daran ihren Anteil, schließlich vermarktet sie das Duo “Nicki und Freddy” erfolgreich als Managerin und verschafft ihnen eine Rolle in einem Heimatfilm. Dabei lernt Caterina den Regisseur Kurt Moser kennen, der einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlässt. Auch Monika muss sich ihren Gefühlen stellen, als Joachim Franck aus seinem Auslandsaufenthalt nach Berlin zurückkehrt und die beiden sich am Filmset begegnen. Monikas jüngere Schwester Eva ist hingegen unglücklich in ihrer Ehe mit Professor Fassbender. Fassbender ist nicht nur notorisch eifersüchtig – er lebt auch seine patriarchale Macht aus, wo er nur kann.” (prisma.de)

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“Angriff auf Pearl Harbor – Kriegshölle im Paradies” am 26.03.2026 im NTV

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26.03.2026,

NTV, 21.05: Angriff auf Pearl Harbor – Kriegshölle im Paradies, Doku, 2021

“Hawaii, Pazifischer Ozean, 7. Dezember 1941: Auf der paradiesischen Insel findet eine der entscheidenden Operationen des Zweiten Weltkriegs statt. Um 7:53 Uhr startet Japan einen Überraschungsangriff auf die in Pearl Harbor verankerte US-Flotte. Das traurige Ergebnis: 2403 Tote, 1178 Verwundete, 188 zerstörte Flugzeuge und 19 beschädigte Schiffe. Die Dokumentation berichtet vom Trauma des amerikanischen Volks.” (prisma.de)

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“Hitlers Urzeit-Park – Das Gen-Experiment der Nazis” am 26.03.2026 im NTV

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26.03.2026,

NTV, 20.15: Hitlers Urzeit-Park – Das Gen-Experiment der Nazis, Doku, 2014

“Mit der Hilfe namhafter Wissenschaftler erstellten die Nazis Entwürfe für Jagdparks, in denen längst ausgestorbene Tiere wieder zum Leben erweckt werden sollten. Die Idee dieser “Arisierung” der Tierwelt nahm ein völlig absurdes Ausmaß an: Mittels genetischer Manipulationen versuchte man, die Evolution zu kontrollieren. Eine neue Dimensionen des nationalsozialistischen Größenwahns.” (prisma.de)

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“Der Fernsehturm” am 25.03.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-G0822-0020-001 / Sturm, Horst / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

25.03.2026,

RBB, 20.15: Der Fernsehturm, Doku, 2024

“Der Fernsehturm ist das Wahrzeichen Berlins – der Höhepunkt der Skyline, von überall zu sehen. Mit seinen 368 Metern ist er nicht nur das höchste Bauwerk Deutschlands, sondern auch ein Symbol für den Wandel der Stadt. Als der Fernsehturm am 3. Oktober 1969 – nach nur 4 Jahren Planungs- und Bauzeit – eröffnet wird, repräsentiert den sozialistischen Osten, den Fortschritt, den Aufbruch. Mit seiner Eröffnung wird auch das Farbfernsehen in der DDR eingeführt. Das ist ursprünglich auch der Grund seines Baus: eine Anlage zum Senden des DDR-Fernsehens. Doch schon seine Planung ist eine Geschichte von Kompetenzwirrwarr und politischer Spannungen. So sollte der Fernsehturm ursprünglich gar nicht in der Mitte Berlins stehen. Zunächst wird eine Anlage in den Müggelbergen geplant und zum Flughindernis. Nach dem Mauerbau wird der Fernsehturm zum Prestigeprojekt einer neuen, sozialistischen Mitte Berlins. Dabei ist er im Grunde ein Schwarzbau und ein Millionengrab. Das Gelände, auf dem der Fernsehturm steht, war einst eines der vier historischen Stadtteile Berlins. Für seinen Bau werden die Reste davon vernichtet. Nur die Marienkirche und das Panoramahaus bleiben erhalten. Doch der Fernsehturm ist auch eine Erfolgsgeschichte. In Rekordzeit erbaut, die Stahlkugel ein optisches und technisches Highlight mit 360 Grad Blick. Von Anfang an ist er ein Besuchermagnet und Verkaufsschlager in den Souvenirläden. In den 1980ern ist er Treffpunkt der Breakdancer und Skateboardfahrer. Aber auch heimlicher Ausguck der Stasi. Noch heute ist er der höchste Arbeitsplatz Deutschlands – sein drehbares Restaurant wird von Sternekoch Tim Raue geleitet. Neben historischen Aufnahmen, Zeitzeugenberichten und Experteninterviews blickt der Film von Peter Scholl hinter die Kulissen des Turms, unbekannte Orte in seinem Inneren und zeigt atemberaubende Aufnahmen aus schwindelerregender Höhe.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 25.03.2026 im RBB

Bildquelle: Hans Knips, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

25.03.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte, Berliner Messe

“Seit 1924 werden an diesem Ort Messen veranstaltet und einige wie die Funkausstellung gibt es heute noch. Neben dem internationalen Fachpublikum sind es vor allem Millionen interessierter Besucher, für die dieser Ort immer wieder zum Magnet wird. Ein moderner Marktplatz und auf 180.000 Quadratmetern ein gewaltiger Zeuge deutscher Geschichte. Folgt man den Spuren in die Vergangenheit, dann erzählt dieser Ort von den Leistungen deutscher Ingenieurskunst, zu besichtigen bei der ersten Automobilausstellung oder der Großen Deutschen Funkausstellung. 1930 wirbt Albert Einstein auf dem Berliner Messegelände für die Neugier und Phantasie der Erfinder. Nur drei Jahre später entdecken die Nationalsozialisten diesen Ort als perfekte Bühne ihrer Propaganda. Neue Hallen werden erbaut, in denen neben den populären Messen nun auch Sonderausstellungen stattfinden – aufwendige Inszenierungen der Macht. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg bleibt dieser Ort hochpolitisch. Berlin wird zur Frontstadt des Kalten Krieges und ob Grüne Woche oder Funkausstellung, was auf dem Messegelände präsentiert wird, ist relevant im Wettkampf der Systeme. Wie die Mächtigen immer wieder versucht haben, Einfluss zu nehmen auf diesen Ort, weshalb er zum Tummelplatz der Geheimdienste aus Ost und West wurde und was hinter den Kulissen der großen Inszenierungen passiert, gehört zu den Geheimnissen, denen dieser Film nachspürt. Denn so schillernd und glanzvoll das Berliner Messegelände seit über 100 Jahren auftrumpft, so interessant sind die Geheimnisse, die dieser Ort seither verborgen hält.” (prisma.de)

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“Grüße aus der DDR – Reisen in den Sozialismus” am 24.03.2026 im MDR

Bildquelle: RHaworth, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

24.03.2026,

MDR, 22.10: Grüße aus der DDR – Reisen in den Sozialismus, Doku, 2021

“Die streng abgeschottete DDR als Reiseland für Touristen aus dem Westen? Das ging tatsächlich: Angesichts des permanenten Devisenmangels und der Entspannung im Rahmen des Grundlagenvertrags von 1972 rang sich das SED-Politbüro dazu durch, dem Klassenfeind Erholung im Sozialismus anzubieten. Der Film von Martina Hiller von Gaertringen stellt Menschen vor, die sich damals auf die Reise in die DDR gemacht haben, oder mit der Betreuung der West-Besucher zu tun hatten und zeigt spannende, wie beklemmende Begebenheiten aus einer deutschen Ära, die inzwischen schon eine Generation zurückliegt.” (rbb-online.de)

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“Die Queen im Krieg” am 24.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Ministry of Information official photographer - http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//20/media-20543/large.jpgThis photograph TR 2832 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24396386

24.03.2026,

PHOENIX, 21.00: Die Queen im Krieg, Doku, 2020

“Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Die Schrecken des Krieges prägten sie. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte” (prisma.de)

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“Burgen und Schlösser in Österreich” am 23.03.2026 im BR

Bildquelle: Robert Heilinger, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

23.03.2026,

BR, 22.45: Burgen und Schlösser in Österreich, “Die Schlösser und Herrschaftshäuser im Weinviertel und dem Süden Tschechiens bewohnten einst berühmte Persönlichkeiten und Adelsfamilien. Ob die Familie Liechtenstein oder der Polarforscher Graf Johann Nepomuk Wilczek – jeder ihrer Bewohner gab den historischen Bauten einen ganz eigenen Stil. Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger gelangte im 19. Jahrhundert in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreichen Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute eine beliebte Filmkulisse. Anschließend geht es zu den Häusern der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Der heutige Schlossadministrator ist Hans Huysza, der durch das barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit hergerichtete Liechtenstein-Museum führt. Von Wilfersdorf aus führt die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von hier aus hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Im nahe gelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein, führt die Verwalterin Ivana Holásková durch die neugotische Anlage sowie durch das gusseiserne Gewächshaus. Die filmische Reise geht weiter in den Nordwesten des Weinviertels. Majestätisch thront die Burg Hardegg aus dem 12. Jahrhundert auf einem Felsen über der kleinsten Ortschaft Österreichs. Mit 600 Metern Umfang ist sie eine der größten erhaltenen Wehranlagen Niederösterreichs. Der Burgherr Octavian Pilati lebt hier mit seiner Familie. Der junge Unternehmer führt durch die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage. Schließlich geht es nach Grafenegg. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor führt das Filmteam durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Hier treffen sich unter der künstlerischen Leitung von Rudolf Buchbinder jeden Sommer große internationale Orchester und die besten Solisten aus aller Welt, um mit einem abwechslungsreichen Programm den Sommer musikalisch zu begehen.” (prisma.de)

“Die Schlösser und Herrschaftshäuser im Weinviertel und dem Süden Tschechiens bewohnten einst berühmte Persönlichkeiten und Adelsfamilien. Ob die Familie Liechtenstein oder der Polarforscher Graf Johann Nepomuk Wilczek – jeder ihrer Bewohner gab den historischen Bauten einen ganz eigenen Stil. Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger gelangte im 19. Jahrhundert in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreichen Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute eine beliebte Filmkulisse. Anschließend geht es zu den Häusern der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Der heutige Schlossadministrator ist Hans Huysza, der durch das barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit hergerichtete Liechtenstein-Museum führt. Von Wilfersdorf aus führt die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von hier aus hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Im nahe gelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein, führt die Verwalterin Ivana Holásková durch die neugotische Anlage sowie durch das gusseiserne Gewächshaus. Die filmische Reise geht weiter in den Nordwesten des Weinviertels. Majestätisch thront die Burg Hardegg aus dem 12. Jahrhundert auf einem Felsen über der kleinsten Ortschaft Österreichs. Mit 600 Metern Umfang ist sie eine der größten erhaltenen Wehranlagen Niederösterreichs. Der Burgherr Octavian Pilati lebt hier mit seiner Familie. Der junge Unternehmer führt durch die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage. Schließlich geht es nach Grafenegg. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor führt das Filmteam durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Hier treffen sich unter der künstlerischen Leitung von Rudolf Buchbinder jeden Sommer große internationale Orchester und die besten Solisten aus aller Welt, um mit einem abwechslungsreichen Programm den Sommer musikalisch zu begehen.” (prisma.de)

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“Hitlers Volk – Ein Deutsches Tagebuch” am 24.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: Symbolbild, amazon.de

24.03.2026,

3SAT, 22.25: Hitlers Volk – Ein Deutsches Tagebuch, Doku, 2025

“30. Januar 1933: Die Nazis kommen an die Macht, Adolf Hitler wird Reichskanzler. Die Dokumentation erzählt von fünf Menschen und ihren Familien auf Basis ihrer überlieferten Tagebücher. “Bald weht frischer Wind in Deutschland, und es wird manches anders werden”, schreibt der 20-jährige Tischlerlehrling Franz Schall begeistert. Der Katholik Matthias Mehs ist entsetzt: “Wie kann ein Volk so einen Triebmenschen zum Reichskanzler machen?” Luise Solmitz ist glühende Hitler-Anhängerin – obwohl ihr Mann als Jude erste Repressalien erlebt. Sie notiert: “Nichts auf der Welt geht mir über Mann und Kind – und dennoch weiß ich, dass Hitlers Rassengrundsätze richtig sind.” Die fünf Tagebuchschreiber repräsentieren unterschiedliche soziale Schichten, politische Lager und Konfessionen. Und sie schreiben aus der Unmittelbarkeit des Alltags heraus. Sie sind Anhänger der Nazis, Gegner, Ausgestoßene und Opfer der NS-Herrschaft. Fünf Lebenslinien, fünf Schicksale aus den “Friedensjahren” 1933 bis 1938, zwischen euphorischer Gefolgschaft, Karriere, Zweifel, Anpassung und Ausgrenzung: der Tischlerlehrling Franz Schall, der Wittlicher Gastwirt Matthias Mehs, der Breslauer Lehrer Willy Cohn, die Hamburger Hausfrau Luise Solmitz, die junge Gärtnerin Ilse Thiele. Ihre Tagebucheinträge erzählen von der Euphorie des “neuen Deutschland”, von der täglichen Angst oder dem Ringen um kleine Kompromisse. Schicksalsschläge und Glücksmomente werden nacherlebbar. Es entsteht eine Erlebnisgeschichte aus der Unmittelbarkeit und der Situation der Zeit heraus. Sie alle lebten im Heute – und kannten das Morgen nicht. Die Filmautoren Eva Röger, Jürgen und Daniel Ast verweben die Lebensgeschichten zu einem Panorama der Zeit. Der Graphic Novelist Vincent Burmeister “übersetzt” die Tagebuch-Eintragungen in Szenen, gibt den Momenten des Erlebens eine emotionale Qualität. Es entstehen “Erinnerungsbilder”, die ein Ausdruck der Seelenlandschaften der Protagonistinnen und Protagonisten sind. Redaktionshinweis: Die zweite Folge der zweiteiligen Dokumentation “Hitlers Volk – Ein Deutsches Tagebuch” zeigt 3sat am Dienstag, 31. März, um 22.25 Uhr.” (prisma.de)

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“Metropolen der Antike” am 22.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Wladyslaw Sojka, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

22.03.2026,

PHOENIX, 14.00: Metropolen der Antike, Doku, 2019

“In Griechenland – auf der attischen Halbinsel – wurde vor 2.500 Jahren nicht nur die Demokratie erfunden. Architektur, Mathematik, Philosophie, Kunst – vieles, was bis heute unser modernes Leben prägt, ist ohne den Grundstein, der in der antiken Metropole gelegt wurde, nicht denkbar. Im Zentrum der heutigen Millionenstadt erhebt sich noch immer der heilige Hügel, auf dem alles begann: die Akropolis mit dem Parthenon.” (prisma.de)

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“Der Fall Barschel” am 21.03.2026 im RBB

Bildquelle: amazon.de

21.03.2026,

RBB, 20.15: Der Fall Barschel, Thriller, 2015

“Nach einem Flugzeugabsturz, den er schwerverletzt überlebt hat, verliert Uwe Barschel im schleswig-holsteinischen Wahlkampf überraschend an Boden. Kurz vor dem Urnengang gerät er zusätzlich unter Druck: Wie ein Nachrichtenmagazin berichtet, soll er seinen beliebten Konkurrenten Björn Engholm bespitzelt und gegen ihn mit Unterstützung des zwielichtigen Medienreferenten Pfeiffer eine Schmutzkampagne gestartet haben. Öffentlich streitet Barschel mit seinem Ehrenwort alles ab, doch die aufstrebenden Reporter David Burger und Olaf Nissen decken eine Lüge auf. Daraufhin muss der Ministerpräsident zurücktreten und bei der Zeitung wird ausgelassen gefeiert. Als Barschel kurz darauf tot in der Badewanne eines Genfer Hotels gefunden wird, nimmt die Affäre eine neue Dimension an: Obwohl die Ermittler von einem Suizid ausgehen, spricht seine Familie von Mord. Wie besessen folgt Burger über Jahre hinweg jeder neuen Spur, die den Fall immer monströser erscheinen lassen: illegale Waffengeschäfte über die DDR, Verbindungen zum U-Boot-Deal mit Südafrika und sogar ein möglicher Zusammenhang mit der Iran-Contra-Affäre. Zu seinem früheren Leben sowie Freunden und Familie geht dabei zunehmend jeglicher Bezug verloren. Stattdessen taucht Burger, der eine Affäre mit der Fotografin Giselle beginnt, immer tiefer in eine Welt von zwielichtigen Informanten ein. Niemandem kann er mehr trauen. Unzählige Spekulationen und Verschwörungstheorien ranken sich bis heute um das dramatische Ende des Kieler Aufsteigers mit Kanzlerambitionen. Regisseur und Grimme-Preisträger Kilian Riedhof inszeniert “Der Fall Barschel” als virtuosen, atemlosen Thriller über einen der größten politischen Skandale der Bundesrepublik, der bis heute ungelöst geblieben ist. Auf dem Filmfest München 2015 wurde “Der Fall Barschel” mit dem Bernd Burgemeister Preis geehrt.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 70ern” am 21.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von A derivative work by TheCuriousGnome, from a variety of images creditted above. Additional changes done by CatJar., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9559942

21.03.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 70ern, Doku, 2017

“1978 war ein Jahr der Bewegung: Im Windschatten von “Saturday Night Fever” überrollte die Disco-Welle den Westen. Überall entstanden Disco-Paläste mit Lightshow und Spiegelwänden. Düsseldorf und der Ratinger Hof wurden zur Keimzelle einer ganz anderen Jugendbewegung: Die Punker kamen, tanzten Pogo und wollten mit Disco und bürgerlichem Leben so gar nichts zu tun haben. 1978 war aber auch ein Jahr, in dem das Land rebellierte: Die Stahlarbeiter streikten, und erboste Eltern stürzten durch ein Volksbegehren die Schulpläne der SPD-Regierung. Die Kölnerin Heidelore Puttkammer hat den Protest mit organisiert. Sie erzählt, wie aus der kleinen Bewegung “Stop Koop” das größte Volksbegehren wurde, das die Bundesrepublik bisher gesehen hatte. Erzählt wird der Film von Pinar Atalay, die 1978 in Lemgo zur Welt kam.” (prisma.de)

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“Der Überläufer” am 20.03.2026 im 3SAT

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20.03.2026,

3SAT, 20.15: Der Überläufer, Kriegsdrama, 2020

“1944: Im letzten Kriegssommer macht sich der Wehrmachtsoldat Walter Proska aus Lyck in Masuren auf den Weg vom Heimaturlaub zurück an die Ostfront. Im Zug begegnet er der jungen Polin Wanda. Wanda deponiert im Waggon eine Bombe. Proska kann die Sprengladung zwar beseitigen, doch der Zug fährt auf eine von Partisanen gelegte Mine und explodiert. Proska überlebt, befreit sich aus den Trümmern und wird von einem Trupp deutscher Soldaten aufgegriffen. Er wird ihrer kleinen Einheit zugeteilt, die in den Sümpfen von Rokitno die Bahnstrecke überwachen soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat. Ein verlorener Posten. Das Kommando führt Willy Stehauf, ein versoffener Unteroffizier, der seine Männer mit menschenverachtenden Spielchen schikaniert. Dessen ständige Erniedrigungen, die Angriffe der Partisanen und die endlosen Streifzüge durch die mückenverseuchten Sümpfe treiben die Soldaten mehr und mehr in den Wahnsinn. Im Lager “Waldesruh” freundet sich Proska mit dem Studenten Wolfgang Kürschner an. Nachdem Stehauf den Dorfpfarrer ermordet hat, fordert Kürschner Proska auf, sich dem Gehorsam zu verweigern und gemeinsam mit ihm zu den Partisanen überzulaufen. Allein auf Patrouille begegnet Proska der Partisanin Wanda wieder. Sie geben sich in den Wirren des Krieges für einen kurzen Augenblick ihren leidenschaftlichen Gefühlen hin und verlieben sich ineinander. Als die Partisanen das Lager stürmen und die Deutschen abführen, schenkt Wanda ihrem Geliebten die Freiheit.” (prisma.de)

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“Deutschstunde” am 21.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

21.03.2026,

3SAT, 20.15: Deutschstunde, Drama, 2019

“Siggi Jepsen, der Anfang der 50er-Jahre in einer Besserungsanstalt einsitzt, soll einen Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“ zu Papier bringen. Zunächst findet er keinen Anfang, doch dann beginnt er, über seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) zu schreiben, „den nördlichsten Polizeiposten Deutschlands“.

Im Jahr 1943 hat der Ordnungshüter den Auftrag erhalten, dem Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), einem Freund aus Kindertagen, ein Malverbot zu erteilen und dessen Einhaltung zu überwachen. Als der damals elfjährige Siggi vom Vater dazu gedrängt wird, den Künstler zu observieren, gerät der Junge in einen Gewissenskonflikt.

Lenz’ Roman von 1968 zählt zu den bedeutendsten Werken der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die norddeutsche Landschaft und Ulrich Noethens beklemmend intensive Darstellung verleihen der Parabel eine erzählerische Kraft, die auch fünfzig Jahre nach Erscheinen des Buches ungebrochen ist.” (tvspielfilm.de)

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“Flughafen Tempelhof” am 19.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

19.03.2026,

ARTE, 21.40: Flughafen Tempelhof, Doku, 2024

“Nach dem 30. August 1978 ist im Leben von Constanze Glien nichts mehr so, wie es einmal war. Die DDR-Bürgerin macht mit ihrer Familie Urlaub in Polen und will von Danzig zurück nach Schönefeld fliegen. Die Landung der polnischen LOT-Maschine – mit 50 Bürgerinnen und Bürgern aus der DDR an Bord – verspätet sich. Constanze Glien wird nervös. Als sie und ihr Mann aus dem Fenster schauen, trauen sie ihren Augen nicht. “Mein Mann sagte: Du, das ist ja Tempelhof. In dem Moment hatte ich fast einen Herzstillstand”, erzählt Glien. Das Flugzeug war gekapert worden. Statt in der DDR landet Constanze Glien in West-Berlin – beim “Klassenfeind”. Glien hat die Möglichkeit, in einem demokratischen System zu leben. Soll sie ihre Freunde, ihre Familie und ihren Job zurücklassen und in der BRD noch einmal ganz von vorn anfangen? Die Dokumentation erzählt davon, wie der Flughafen Tempelhof für eine Frau zum Schicksalsort wird. Aber nicht nur ihr Leben nimmt hier eine dramatische Wendung. Auf dem Flughafen Tempelhof wurde Geschichte geschrieben: Während der NS-Zeit war das monumentale Gebäude Ausdruck der Macht des Nazi-Regimes. Nach dem Krieg wurde der Flughafen dank der Luftbrücke zu einem Symbol der Freiheit. Danach wurde er zum Promi-Hotspot. Während des Kalten Krieges wurde der Flughafen zu einer riesigen Kaserne: Bis in die frühen 1990er Jahre waren hier amerikanische Soldaten stationiert. Im Jahr 2008 wurde der Flugbetrieb eingestellt. Doch bis heute ist der Flughafen Tempelhof mit seiner riesigen Start- und Landebahn ein Ort der Freiheit für die Berliner.” (prisma.de)

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“Stalingrad – Stimmen aus Ruinen” am 17.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1992-0903-504 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

17.03.2026,

ARTE, 22.15: Stalingrad – Stimmen aus Ruinen, Doku, 2022

“Angesichts des derzeit wütenden Kriegs in Europa verbindet man die Bilder der lang vergangenen Schlacht um Stalingrad unausweichlich mit dem immer noch andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Im Februar 1943 endete sie mit der Niederlage der Wehrmacht gegen die Rote Armee. Man sieht Bilder und hört Stimmen von damals – die Stimmen derer, die in Stalingrad lebten. Sie sprechen aus Tagebucheinträgen und Briefen: von Zivilisten und Soldaten, von Russen und Deutschen. Diese Zeugnisse wurden nicht im Nachhinein verfasst – sie sind kein Werk der Erinnerung mit all ihren Unschärfen und Verklärungen. Es sind Aufzeichnungen, oft flüchtig niedergeschrieben inmitten der Ereignisse – direkt, ungeschönt und manchmal das letzte Zeugnis eines verlorenen Lebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad vorrücken, und reicht bis zur Kapitulation der deutschen 6. Armee im Februar 1943. Auf deutscher Seite: Soldaten, zunächst noch selbstsicher, am Ende erschöpfte, frierende und hungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf sowjetischer Seite: Strategen der Armee und Partei – darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow – und vor allem Zivilistinnen und Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad kamen über eine Million Menschen ums Leben. Für die Sowjetunion wurde hier jener unerschütterliche Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee bis zum endgültigen Triumph tragen sollte.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte: Breslau” am 18.03.2026 im RBB

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Breslau-rathaus.jpg#filelinks

18.03.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte: Breslau, Doku, 2024

“Es gibt wohl kaum einen Ort, der mehr über das Verhältnis zwischen Polen und Deutschen erzählt als Wroc?aw an der Oder und die bewegte Geschichte dieser Stadt. Fünf Flüsse und unzählige Kanäle sind die stummen Zeugen eines tiefgreifenden Wandels: Als Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesiens ist Breslau lange eines der wichtigsten kulturellen Zentren des deutschen Reiches. Hier entsteht eine der größten jüdischen Gemeinden – prägend für die Stadt. Doch mit dem Nationalsozialismus endet die Geschichte des deutschen jüdischen Lebens in Breslau. Aleksander Gleichgewicht und seine Frau Bente Kahan setzen sich seit den 1990-er Jahren dafür ein, die Geschichte jüdischen Lebens in Wroc?aw zu bewahren. Dabei entdecken sie immer wieder Verborgenes. Auch Alan Weiss ist auf der Suche: Der promovierte Literaturwissenschaftler geht auf den unzähligen verwahrlosten deutschen Friedhöfen den Geschichten derer nach, die hier begraben wurden. Mit seiner Initiative “Breslau von unten” legt er nicht nur die alten Grabsteine frei und restauriert sie, sondern erkundet die Lebenswege der ehemaligen deutschen Bewohner. In ihren Schicksalen entdeckt er Alltägliches, Tragisches und immer etwas Geheimnisvolles. Als Sigrid Schulze 1935 in Breslau geboren wird, sind die Nationalsozialisten bereits an der Macht. Mit zwölf Jahren muss Sigrid zusammen mit ihrer Mutter, wie alle Deutschen, Breslau verlassen. Potsdam wird ihre Heimat, hier geht Sigrid Schulze später zur Schule. Was ihnen und den anderen Vertriebenen in Schlesien widerfahren ist, gehört nicht zum kollektiven Erinnern in der DDR, sondern bleibt lange ein Tabu. Alan Weiss begibt sich anhand von Fotos und Unterlagen, die Sigrid Schulze bewahren konnte, auf Spurensuche in Wroc?aw. Als aus Breslau 1945 Wroc?aw wird, sollen hier vor allem Polen leben. Auch sie mussten ihre Heimat verlassen und stehen vor einer Trümmerwüste, in der sie heimisch werden sollen. Karolina Kuszyk, polnische Autorin und Übersetzerin, entdeckt die Geschichten dieser zwangsumgesiedelten Polen und ihren Umgang mit dem verborgenen Erbe der Deutschen. Lange Zeit sitzen die polnischen Bewohner quasi auf gepackten Koffern, denn die Angst unter ihnen ist groß, ob und wie lange dieser Ort polnisch bleiben würde. Heute präsentiert sich die ehemalige Hauptstadt Schlesiens und viertgrößte Stadt Polens stolz und geschichtsbewusst. Der Film sucht nach Spuren der jüdischen, polnischen, deutschen und schlesischen Geschichte Breslaus und erkundet alte und neue Geheimnisse in Wroc?aw, der Stadt an der Oder.” (prisma.de)

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“Wandlitz – Enklave der Macht” am 16.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: User:Mazbln, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

16.03.2026,

PHOENIX, 21.00: Wandlitz – Enklave der Macht, “Im November 1989 – die Mauer ist schon offen – bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesicherten Geheimnisse der DDR zu erkunden: die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald – hinter hohen Mauern – wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt – von der Stasi.” (prisma.de)

“Im November 1989 – die Mauer ist schon offen – bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesicherten Geheimnisse der DDR zu erkunden: die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald – hinter hohen Mauern – wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt – von der Stasi.” (prisma.de)

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“Hitlers französische Soldaten” am 17.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Archives familiales Boudet, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

17.03.2026,

ARTE, 20.15: Hitlers französische Soldaten, Doku, 2025

“Während des Zweiten Weltkriegs kämpften Zehntausende Franzosen freiwillig an der Seite der deutschen Wehrmacht – in Weißrussland, Polen, Frankreich und Deutschland. Sie folgten dem Aufruf von Kollaborationsführern wie Jacques Doriot, Marcel Déat, Joseph Darnand oder Fernand de Brinon und stellten sich in den Dienst der nationalsozialistischen Ideologie. Zunächst dienten sie in der “Légion des volontaires français” (LVF), später in der SS-Division “Charlemagne”. Noch im Mai 1945 gehörten französische SS-Angehörige zu den letzten Verteidigern des “Führerbunkers” in Berlin. Doch ihr Einsatz war nicht nur militärisch: Ab 1941 wurden die französischen Freiwilligen vor allem im Hinterland der Ostfront zur Partisanenbekämpfung eingesetzt – und waren dabei aktiv am Holocaust sowie an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt. In Frankreich selbst ging die Milice française mit brutaler Härte gegen Widerstandskämpfer vor und verübte willkürliche Morde an verdächtigen Zivilisten. Nach Kriegsende hatte die französische Justiz große Schwierigkeiten, das volle Ausmaß dieser Verbrechen – insbesondere in Osteuropa – zu erfassen. Viele Täter kamen mit milden Strafen davon oder entgingen einer Verurteilung ganz. Amnestiegesetze sorgten dafür, dass dieses dunkle Kapitel der französischen Geschichte weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt wurde. Der Dokumentarfilm korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger. Anhand bisher unveröffentlichter militärischer, gerichtlicher und privater Quellen zeigt er die ungeschönte Realität der begangenen Verbrechen – und die direkte Beteiligung dieser Franzosen am Holocaust. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf die Kontinuitäten rechtsextremer Bewegungen, deren politische Erben in Frankreich heute erneut nach der Macht greifen.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte: Karlsbad” am 18.03.2026 im RBB

Bildquelle: Franzfoto, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

18.03.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte: Karlsbad, Doku, 2021

“Am Anfang ist es die heilende Kraft des Wassers, die diesen Ort besonders macht. Über die Jahrhunderte jedoch wird das Böhmischen Tal an der Tepla zu einer der interessantesten Bühnen der Gesellschaft. Pracht und Glanz dieses Ortes sind bis heute geblieben – weniger sichtbar die Narben dahinter. Sie erzählen vom Trauma der Bewohner, von Vertreibung, Antisemitismus und Zwangsarbeit. Die über 500jährige Geschichte einer der wichtigsten Dynastien in Karlsbad ist ebenso erfolgreich wie tragisch – die der Bechers. Berühmt werden sie mit einem Kräuterlikör, dem Karlsbader Becherbitter. Im Frühjahr 1945 ist es Hedda Baier, geborene Becher, die das Familienunternehmen führt. Ihre Tochter Charlotte ist damals ein Jahr alt, als die Mutter verzweifelt versucht, ihre Familie und das Unternehmen in Karlsbad zu retten. Schließlich jedoch gehören sie mit zu den ca. drei Millionen Sudetendeutschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Im 19. Jahrhundert waren es vor allem jüdische Unternehmer, die das neue Antlitz Karlsbads prägten. Alfred Schwab baut das berühmte Hotel Imperial, Ludwig Mosers Kristallglasfabrik wird zur Marke in Europa. Und neben einem Jüdischen Hospital entsteht 1877 die prächtige Synagoge in der Parkstraße. In der Nacht des 9.November 1938 wird sie niedergebrannt. Zehn Jahre später wird Pavel Rubin in Karlsbad geboren. Er ist Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es 2600 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, nur 26 kehren als Überlebende des Holocausts zurück. Und noch etwas verbindet Glanz und Trauma an diesem außergewöhnlichen Ort – Uranerz. Mit dem Wettlauf um den Bau der Atombombe wird der Segen des heilenden Radonwassers zum Fluch für Tausende Arbeitssklaven, die in die Minen gezwungen werden. Von ihren Lagerbaracken aus sehen sie die Lichter der Kurstadt. Karlsbad – ein Ort, in den die Geschichte ihre Wunden geschlagen hat.” (prisma.de)

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“forum demokratie: Portugal 1926” am 15.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: 0

15.03.2026,

PHOENIX, 13.00: forum demokratie: Portugal 1926, Diskussion

“…Den Auftakt bildet der Blick nach Portugal: Die Erste Republik war in den 1920er-Jahren von tiefen politischen und wirtschaftlichen Krisen geprägt. Als das System 1926 durch einen Militärputsch zusammenbrach, eröffnete sich der Weg für einen grundlegenden politischen Wandel. In diesem Machtvakuum stieg António de Oliveira Salazar auf, dessen autoritärer Estado Novo (Deutsch: “Neuer Staat”) ab 1933 das Ende demokratischer Mitbestimmung markierte. Der Übergang von instabiler Demokratie zur langjährigen Diktatur zeigt exemplarisch, wie schleichende Erosion und akute Krisen Hand in Hand gehen und eine junge Demokratie scheitern lassen. …” (phoenix.de)

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“Kriegsverbrechen vor unserer Haustür” am 12.03.2026 im SWR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-V02830 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5370996

12.03.2026,

SWR, 21.00: Kriegsverbrechen vor unserer Haustür, Doku, 2022

“Die Rastatter Prozesse sind heute weitgehend vergessen. Dabei gehörten die NSKriegsverbrecherprozesse in der französischen Besatzungszone zu den größten nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleich im ersten Prozess ging es um Verbrechen an Häftlingen im Lager Neue Bremm bei Saarbrücken, in weiteren um den Umgang mit Gefangenen in den elsässischen Lagern NatzweilerStruthof und Schirmeck. Im Frühjahr 1946 wird das Tribunal Général in Rastatt eröffnet. Während der nächsten drei Jahre finden vor dem Gericht im Ahnensaal des Rastatter Schlosses 235 Prozesse statt. 2130-mal wird Anklage erhoben, hauptsächlich gegen das Personal der NS-Lager auf dem Gebiet der französischen Besatzungszone. Damit gehören die Rastatter Prozesse zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotzdem sind sie weitgehend in Vergessenheit geraten. Das liegt nicht nur an der 100jährigen Sperrfrist, der die Gerichtsakten bis vor kurzem unterlagen, sondern auch daran, dass die Verfahren jahrzehntelang im Schatten der großen Nürnberger Prozesse standen. Nachdem die Sperrfrist vorzeitig aufgehoben worden ist, sind nun große Teile der Prozessakten zum ersten Mal einsehbar. Zusammen mit den wertvollen Nachlässen von Prozessbeteiligten gewähren sie einen besonderen Blick auf das Geschehen im Gerichtssaal und ermöglichen es, den Verlauf der Prozesse zu rekonstruieren. Im Mittelpunkt der Dokumentation von SWR Autorin Judith Voelker stehen aufwändige Spielszenen, die auf Gerichtsprotokollen beruhen und am Originalschauplatz im Ahnensaal des Rastatter Schlosses gedreht wurden. Sie zeigen exemplarisch ausgewählte Prozesse und die daran Beteiligten wie den französischen Staatsanwalt Joseph Granier sowie die junge deutsche Pflichtverteidigerin Helga Kloninger. Neben selten gesehenem Archivmaterial fördern Historiker:innen wie die in Saarbrücken geborene und ehemals an der Universität des Saarlandes tätige Elisabeth Thalhofer Zeugnisse und historisches Beweismaterial aus den Gerichtsakten zutage und ordnen das Geschehen im Gerichtssaal ein.” (prisma.de)

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“Das war dann mal weg” am 14.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Radler22, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

14.03.2026,

PHOENIX, 14.15: Das war dann mal weg, Doku, 2024

“Luxus wird oft mit dem Exotischen, Unerreichbaren und Seltenen assoziiert. Doch was gestern noch Luxus war, kann heute schon wertlos sein. Oder als Retrotrend eine zweite Chance bekommen. Tiere schmücken sich mit bunten Federn, Menschen mit Luxusgütern, um zu beeindrucken. Elfenbein, Seidenstrümpfe oder sogar Besteck aus Aluminium: Einst war manches so wertvoll wie Gold. Aluminiumbesteck löst bei DDR-Bürgerinnen und -Bürgern alle möglichen Gefühle aus, aber sicher nicht, privilegiert zu sein. Tatsächlich ist das leichte, biegsame Besteck kurz nach seinem Auftauchen im 19. Jahrhundert wertvoller als Goldbesteck. “Das war dann mal weg” erzählt die ganze Geschichte.” (prisma.de)

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“Adolf Eichmann – Geständnis eines Nazi-Verbrechers” am 12.03.2026 im NTV

Bildquelle: Von Author and location unknown.Bettina Stangneth's caption for the image says: "Unknown photographer, undated (1941), AKG Images, 4217270".[3] The Bayerische Staatsbibliothek (Bavarian State Library) website used to attribute the image to Heinrich Hoffmann (1885–1957) ("image: hoff-895; negative: Hoffmann 8841"), a German photographer who was known as Hitler's personal photographer. The library obtained the negative and a copy of the image as part of a collection purchased from Hoffmann's son in 1993. Following an inquiry from a Wikipedian in 2014, the library checked the negative and confirmed "with certainty" that this is not one of Hoffmann's images. His negatives were made of glass and had identifying numbers etched onto them. The library said they cannot determine the authorship of the Eichmann negative. - Immediate source Blic.rs. Also Yad Vashem and United States Holocaust Memorial Museum. The latter credits DIZ Muenchen GMBH, Sueddeutscher Verlag Bilderdienst. Image ID: 00126367., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75166943

12.03.2026,

NTV, 23.30: Adolf Eichmann – Geständnis eines Nazi-Verbrechers, Doku, 2022

“1961 stand Generalstaatsanwalt Gideon Hausner dem Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann vor einem israelischen Gericht gegenüber und beschuldigte ihn der Ermordung von Millionen von Juden. Eichmann leugnete alles. Um seine Schuld zu beweisen, macht sich Hausner auf die Suche nach einem sagenumwobenen Beweisstück – stundenlangen Audio-Interviews, in denen er sich gegenüber dem Nazi Willem Sassen offen mit seinen abscheulichen Verbrechen brüstet.” (prisma.de)

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“Adolf Hitler” am 12.03.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481177

12.03.2026,

NTV, 20.15: Adolf Hitler, Doku, 2022

“Die Herrschaft Adolf Hitlers im Dritten Reich beruhte auf dem Führerprinzip und der Unterstützung durch die Bevölkerung und verschiedene Organisationen. Diese spezialisierten Einheiten und Zwangsorganisationen wie die Hitlerjugend, der Bund Deutscher Mädel, die Nationalsozialistische Frauenschaft, die Deutsche Arbeitsfront und die Sicherheitsapparate SA, SS, Gestapo und SD waren entscheidend für Hitlers Aufstieg und seine tyrannische Herrschaft.” (prisma.de)

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“Plan A – Was würdest du tun?” am 13.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

13.03.2026,

3SAT, 20.15: Plan A – Was würdest du tun?, Thriller, 2021

“Max hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, aber seine Familie und den Glauben an die Zukunft verloren. Getrieben von Wut und Rache schließt er sich der Jüdischen Brigade an. Die Einheit der Britischen Armee jagt und richtet im Geheimen Nazi-Kriegsverbrecher hin. Als die Brigade abberufen wird und Max nach Palästina auswandern soll, steht er plötzlich vor der Entscheidung: Soll er eher der ehemaligen Partisanin Anna nach Nürnberg folgen? In Nürnberg plant der Schriftsteller und Partisanenführer Abba Kovner eine groß angelegte Racheaktion. Als Max sieht, wie die Deutschen ihre Vergangenheit und ihre Verantwortung ignorieren, radikalisiert er sich. Er schließt sich Kovner an, der die Aktion Nakam plant: die Vergiftung des Trinkwassers in deutschen Großstädten, um möglichst viele Deutsche zu töten. Max findet in der Gruppe zunächst einen neuen Lebenssinn und bereitet die Aktion in Nürnberg vor, indem er sich in ein Wasserwerk als Arbeiter einschleust. Während Kovner ins Ausland geht, um das Gift zu besorgen, wartet Max mit Anna in Nürnberg. Ihm kommen zunehmend Zweifel: Ist das Unternehmen nicht eine Wahnsinnstat? Ein Offizier der Jüdischen Brigade versucht, Max und die Gruppe aufzuhalten.” (prisma.de)

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“Die Puppenmacherin Käthe Kruse” am 12.03.2026 im ARTE

Bildquelle: CTHOE, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.03.2026,

ARTE, 20.15: Die Puppenmacherin Käthe Kruse, Doku, 2025

“In einer Zeit der Industrialisierung und Uniformisierung fühlte Käthe Kruse (1883-1968) sich intensiv in die Welt der Kinder ein. Ihr Lebensweg entsprach dabei kaum den traditionellen Erwartungen an Frauen. Nach einer kurzen Karriere als Schauspielerin lebte sie als junge Mutter alleinerziehend mit ihren beiden kleinen Töchtern in einer Freidenkerkolonie bei Ascona in der Schweiz. Dort kam sie mit verschiedenen Reformbewegungen in Berührung. Das naturnahe Leben prägte sie. Ihre weichen, handgefertigten Puppen, die die natürliche Schönheit und Individualität von Kindern widerspiegeln, waren ein Ausdruck dieser Ideale. Anhand der Lebensgeschichte von Käthe Kruse zeigt die Dokumentation, dass Puppen immer auch ein Spiegel ihrer Zeit sind. Sie bilden Familie und Gesellschaft im Kleinen ab. Damit sind sie auch anfällig für ideologische Einflüsse. Die Kriegs- und Krisenzeiten überstand die Puppenmacherin mit immer neuen Geschäftsideen und Anpassung an die politischen Verhältnisse. So schuf sie während des Dritten Reiches auch Puppen in NS-Uniform. Dem Fortbestand ihres Unternehmens ordnete sie alles unter. Dazu gehörte auch der Mut, gegen den damals größten Spielzeughersteller zu klagen, der ihre Puppen kopiert hatte. Käthe Kruses Leben war voller Widersprüche: Als Mutter und Ehefrau vertrat sie traditionelle Werte, aber ihre Beziehung lebte sie unkonventionell. Als Unternehmerin war sie emanzipiert, mit ihren Puppen jedoch passte sie sich an die Familien- und Weiblichkeitsvorstellungen ihres bürgerlichen Publikums an.” (prisma.de)

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“Der Menschenjäger – Neue Spuren des Göhrde-Mörders” am 11.03.2026 im NDR

Bildquelle: Von Polizei Niedersachsen 1989.Pincerno in der Wikipedia auf Deutsch - Polizei Niedersachsen, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21897602

11.03.2026,

NDR, 23.35: Der Menschenjäger – Neue Spuren des Göhrde-Mörders, Doku, 2024

“Die Fälle ziehen sich durch die Bundesrepublik Deutschland wie eine Kette des Schreckens: verschwundene junge Frauen, Vergewaltigungen, Mord. In den Jahren von 1968 bis 1986 gibt es eine Reihe von Kapitaldelikten an Frauen, die bis heute ungelöst sind. Dem ehemaligen Chef des Hamburger LKA, Reinhard Chedor, lassen die Schicksale der vermissten und getöteten Frauen keine Ruhe. Ihre Angehörigen suchen bis heute nach Antworten. Chedor beschäftigt eine Frage: Hat Kurt-Werner Wichmann, der sogenannte “Göhrde-Mörder” noch viel mehr Menschen umgebracht als bislang bekannt? Die Jagd auf Kurt-Werner Wichmann ist für ihn zu einer Lebensaufgabe geworden. Denn Chedor war Teil des sogenannten Kernteams um den ehemaligen Ermittler Wolfgang Sielaff. Die private Ermittlergruppe konnte das Verschwinden von Sielaffs Schwester Birgit Meier aufklären. Ihr gelang damit, woran die ermittelnden Behörden bis dahin gescheitert waren: 2017 fand das Team unter Wichmanns ehemaliger Garage vor laufenden NDR Kameras die Knochen von Birgit Meier, knapp 30 Jahre nach deren Verschwinden. Die NDR Dokumentation “Eiskalte Spur” zeigte daraufhin die vielen Ermittlungspannen, die bis dahin den Fall begleitet hatten. Inzwischen steht für die Polizei auch fest, dass Kurt-Werner Wichmann, der sich bereits 1993 in Untersuchungshaft erhängt hatte, für die beiden Doppelmorde im Staatsforst Göhrde verantwortlich ist, die 1989 bundesweit Schlagzeilen machten. Nach dem spektakulären Knochenfund hat die Polizei das gesamte Grundstück des Friedhofsgärtners umgegraben und stieß auf mehr als 400 Fundstücke, darunter Damenhandtaschen und Damenschuhe, die bis heute niemandem zuzuordnen sind. Auch darüber hinaus finden sich viele Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei Kurt-Werner Wichmann um einen regelrechten “Menschenjäger” handeln könnte, der bundesweit hinter zahlreichen Cold Cases stecken könnte. Und dafür, dass es einen Mittäter gibt, der heute noch lebt. Die Polizei Lüneburg hat bundesweit Dienststellen gebeten, sich bei ihnen zu melden, ob Wichmann für weitere Cold Cases verantwortlich sein könnte. Doch einen Ermittlungserfolg können sie bis heute nicht vermelden. Reinhard Chedor aber gibt nicht auf: Er hat ein neues Team aus Journalist*innen und dem renommierten Rechtsmediziner Klaus Püschel zusammengestellt. Sie überprüfen, welche bis heute unaufgeklärten Mordserien mit Wichmanns Bewegungsprofil und Modus Operandi in Einklang zu bringen sind und stoßen auf überraschende Hinweise im gesamten Bundesgebiet. Die True-Crime-Serie zeigt nicht nur die unermüdliche Arbeit des privaten Ermittlungsteams, sondern auch, welche strukturellen Hindernisse Polizeiarbeit bei derartigen Verbrechen bis heute erschweren.” (prisma.de)

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“Die illegalen Nazis in Österreich – Als die NSDAP verboten war” am 10.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: Karl Gruber / Wikimedia Commons

10.03.2026,

3SAT, 22.25: Die illegalen Nazis in Österreich – Als die NSDAP verboten war, Doku, 2023

“1927 stand die NSDAP erstmals auf den Stimmzetteln der noch jungen Ersten Republik. Die Dokumentation zeichnet den Weg von der rechtswidrigen Vereinigung hin zur führenden Macht nach. Als Kleinstpartei fuhr die NSDAP jedoch lange Zeit keine nennenswerten Wahlerfolge in Österreich ein. Als die Mutterpartei in den 1930er-Jahren jedoch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewann, drängten die Nazis auch in Österreich an die Macht. Das austrofaschistische Regime unter Engelbert Dollfuß reagierte darauf, indem es die Partei verbot. In den knappen fünf Jahren der Illegalität verbreiten die Nationalsozialisten Terror und verüben Anschläge. Im Untergrund bauen sie ihr Netzwerk weiter aus. 1934 scheitert ein Putschversuch der österreichischen Nationalsozialisten, Engelbert Dollfuß wird allerdings verletzt und stirbt. Als Antwort auf den Putschversuch werden Tausende Mitglieder der NSDAP inhaftiert. Hitler gelingt es jedoch von Deutschland aus, die Repressionen gegen seine Parteigenossen zu mildern und schafft es 1938 sogar, den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart als Innenminister in Österreich einzusetzen. Damit bewegen sich die Nazis nun endgültig nicht mehr in der Illegalität, und jegliche Einschränkung ihrer Partei wird aufgehoben. Besiegelt wird diese Wende durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938.” (prisma.de)

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“Der Prominententransport 1938 – Mythos der Lagerstraße” am 10.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Figl_leopold_01.jpg#file

10.03.2026,

3SAT, 23.15: Der Prominententransport 1938 – Mythos der Lagerstraße, Doku, 2023

“Die Nationalsozialisten duldete keine Gegenstimmen. Wer als Gegner des Regimes galt, wurde verfolgt, in Konzentrationslagern festgehalten oder gar ermordet. Schon vor der offiziellen Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich führten diese Listen über politisch oppositionell gesinnte Personen. Wenige Wochen nach dem “Anschluss” Österreichs an Deutschland verließ abends ein Zug den Wiener Westbahnhof. Im Zug waren Politiker aus der Zeit der Ersten Republik und des Austrofaschismus. Sozialisten, Kommunisten, Monarchisten und andere Gegner des Nationalsozialismus wurden gemeinsam in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Nach dem Krieg wird diese Deportation unter dem Namen “Prominententransport” bekannt, weil unter den Abtransportierten bekannte Persönlichkeiten wie Leopold Figl, Franz Olah und Alfons Gorbach waren. Die Erlebnisse im Konzentrationslager prägen die Überlebenden über die Zeit der Verfolgung hinaus. Viele von ihnen bekleiden in der Zweiten Republik wichtige politische Ämter. Das geteilte Erlebnis der Verfolgung durch die Faschisten bestärkt die Politiker darin, über Gesinnungsgrenzen hinaus für ein friedliches Österreich der Kooperation einzustehen.” (prisma.de)

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