“Metropolen der Antike” am 22.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Wladyslaw Sojka, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

22.03.2026,

PHOENIX, 14.00: Metropolen der Antike, Doku, 2019

“In Griechenland – auf der attischen Halbinsel – wurde vor 2.500 Jahren nicht nur die Demokratie erfunden. Architektur, Mathematik, Philosophie, Kunst – vieles, was bis heute unser modernes Leben prägt, ist ohne den Grundstein, der in der antiken Metropole gelegt wurde, nicht denkbar. Im Zentrum der heutigen Millionenstadt erhebt sich noch immer der heilige Hügel, auf dem alles begann: die Akropolis mit dem Parthenon.” (prisma.de)

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“Der Fall Barschel” am 21.03.2026 im RBB

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21.03.2026,

RBB, 20.15: Der Fall Barschel, Thriller, 2015

“Nach einem Flugzeugabsturz, den er schwerverletzt überlebt hat, verliert Uwe Barschel im schleswig-holsteinischen Wahlkampf überraschend an Boden. Kurz vor dem Urnengang gerät er zusätzlich unter Druck: Wie ein Nachrichtenmagazin berichtet, soll er seinen beliebten Konkurrenten Björn Engholm bespitzelt und gegen ihn mit Unterstützung des zwielichtigen Medienreferenten Pfeiffer eine Schmutzkampagne gestartet haben. Öffentlich streitet Barschel mit seinem Ehrenwort alles ab, doch die aufstrebenden Reporter David Burger und Olaf Nissen decken eine Lüge auf. Daraufhin muss der Ministerpräsident zurücktreten und bei der Zeitung wird ausgelassen gefeiert. Als Barschel kurz darauf tot in der Badewanne eines Genfer Hotels gefunden wird, nimmt die Affäre eine neue Dimension an: Obwohl die Ermittler von einem Suizid ausgehen, spricht seine Familie von Mord. Wie besessen folgt Burger über Jahre hinweg jeder neuen Spur, die den Fall immer monströser erscheinen lassen: illegale Waffengeschäfte über die DDR, Verbindungen zum U-Boot-Deal mit Südafrika und sogar ein möglicher Zusammenhang mit der Iran-Contra-Affäre. Zu seinem früheren Leben sowie Freunden und Familie geht dabei zunehmend jeglicher Bezug verloren. Stattdessen taucht Burger, der eine Affäre mit der Fotografin Giselle beginnt, immer tiefer in eine Welt von zwielichtigen Informanten ein. Niemandem kann er mehr trauen. Unzählige Spekulationen und Verschwörungstheorien ranken sich bis heute um das dramatische Ende des Kieler Aufsteigers mit Kanzlerambitionen. Regisseur und Grimme-Preisträger Kilian Riedhof inszeniert “Der Fall Barschel” als virtuosen, atemlosen Thriller über einen der größten politischen Skandale der Bundesrepublik, der bis heute ungelöst geblieben ist. Auf dem Filmfest München 2015 wurde “Der Fall Barschel” mit dem Bernd Burgemeister Preis geehrt.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 70ern” am 21.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von A derivative work by TheCuriousGnome, from a variety of images creditted above. Additional changes done by CatJar., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9559942

21.03.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 70ern, Doku, 2017

“1978 war ein Jahr der Bewegung: Im Windschatten von “Saturday Night Fever” überrollte die Disco-Welle den Westen. Überall entstanden Disco-Paläste mit Lightshow und Spiegelwänden. Düsseldorf und der Ratinger Hof wurden zur Keimzelle einer ganz anderen Jugendbewegung: Die Punker kamen, tanzten Pogo und wollten mit Disco und bürgerlichem Leben so gar nichts zu tun haben. 1978 war aber auch ein Jahr, in dem das Land rebellierte: Die Stahlarbeiter streikten, und erboste Eltern stürzten durch ein Volksbegehren die Schulpläne der SPD-Regierung. Die Kölnerin Heidelore Puttkammer hat den Protest mit organisiert. Sie erzählt, wie aus der kleinen Bewegung “Stop Koop” das größte Volksbegehren wurde, das die Bundesrepublik bisher gesehen hatte. Erzählt wird der Film von Pinar Atalay, die 1978 in Lemgo zur Welt kam.” (prisma.de)

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“Der Überläufer” am 20.03.2026 im 3SAT

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20.03.2026,

3SAT, 20.15: Der Überläufer, Kriegsdrama, 2020

“1944: Im letzten Kriegssommer macht sich der Wehrmachtsoldat Walter Proska aus Lyck in Masuren auf den Weg vom Heimaturlaub zurück an die Ostfront. Im Zug begegnet er der jungen Polin Wanda. Wanda deponiert im Waggon eine Bombe. Proska kann die Sprengladung zwar beseitigen, doch der Zug fährt auf eine von Partisanen gelegte Mine und explodiert. Proska überlebt, befreit sich aus den Trümmern und wird von einem Trupp deutscher Soldaten aufgegriffen. Er wird ihrer kleinen Einheit zugeteilt, die in den Sümpfen von Rokitno die Bahnstrecke überwachen soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat. Ein verlorener Posten. Das Kommando führt Willy Stehauf, ein versoffener Unteroffizier, der seine Männer mit menschenverachtenden Spielchen schikaniert. Dessen ständige Erniedrigungen, die Angriffe der Partisanen und die endlosen Streifzüge durch die mückenverseuchten Sümpfe treiben die Soldaten mehr und mehr in den Wahnsinn. Im Lager “Waldesruh” freundet sich Proska mit dem Studenten Wolfgang Kürschner an. Nachdem Stehauf den Dorfpfarrer ermordet hat, fordert Kürschner Proska auf, sich dem Gehorsam zu verweigern und gemeinsam mit ihm zu den Partisanen überzulaufen. Allein auf Patrouille begegnet Proska der Partisanin Wanda wieder. Sie geben sich in den Wirren des Krieges für einen kurzen Augenblick ihren leidenschaftlichen Gefühlen hin und verlieben sich ineinander. Als die Partisanen das Lager stürmen und die Deutschen abführen, schenkt Wanda ihrem Geliebten die Freiheit.” (prisma.de)

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“Deutschstunde” am 21.03.2026 im 3SAT

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21.03.2026,

3SAT, 20.15: Deutschstunde, Drama, 2019

“Siggi Jepsen, der Anfang der 50er-Jahre in einer Besserungsanstalt einsitzt, soll einen Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“ zu Papier bringen. Zunächst findet er keinen Anfang, doch dann beginnt er, über seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) zu schreiben, „den nördlichsten Polizeiposten Deutschlands“.

Im Jahr 1943 hat der Ordnungshüter den Auftrag erhalten, dem Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), einem Freund aus Kindertagen, ein Malverbot zu erteilen und dessen Einhaltung zu überwachen. Als der damals elfjährige Siggi vom Vater dazu gedrängt wird, den Künstler zu observieren, gerät der Junge in einen Gewissenskonflikt.

Lenz’ Roman von 1968 zählt zu den bedeutendsten Werken der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die norddeutsche Landschaft und Ulrich Noethens beklemmend intensive Darstellung verleihen der Parabel eine erzählerische Kraft, die auch fünfzig Jahre nach Erscheinen des Buches ungebrochen ist.” (tvspielfilm.de)

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“Flughafen Tempelhof” am 19.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

19.03.2026,

ARTE, 21.40: Flughafen Tempelhof, Doku, 2024

“Nach dem 30. August 1978 ist im Leben von Constanze Glien nichts mehr so, wie es einmal war. Die DDR-Bürgerin macht mit ihrer Familie Urlaub in Polen und will von Danzig zurück nach Schönefeld fliegen. Die Landung der polnischen LOT-Maschine – mit 50 Bürgerinnen und Bürgern aus der DDR an Bord – verspätet sich. Constanze Glien wird nervös. Als sie und ihr Mann aus dem Fenster schauen, trauen sie ihren Augen nicht. “Mein Mann sagte: Du, das ist ja Tempelhof. In dem Moment hatte ich fast einen Herzstillstand”, erzählt Glien. Das Flugzeug war gekapert worden. Statt in der DDR landet Constanze Glien in West-Berlin – beim “Klassenfeind”. Glien hat die Möglichkeit, in einem demokratischen System zu leben. Soll sie ihre Freunde, ihre Familie und ihren Job zurücklassen und in der BRD noch einmal ganz von vorn anfangen? Die Dokumentation erzählt davon, wie der Flughafen Tempelhof für eine Frau zum Schicksalsort wird. Aber nicht nur ihr Leben nimmt hier eine dramatische Wendung. Auf dem Flughafen Tempelhof wurde Geschichte geschrieben: Während der NS-Zeit war das monumentale Gebäude Ausdruck der Macht des Nazi-Regimes. Nach dem Krieg wurde der Flughafen dank der Luftbrücke zu einem Symbol der Freiheit. Danach wurde er zum Promi-Hotspot. Während des Kalten Krieges wurde der Flughafen zu einer riesigen Kaserne: Bis in die frühen 1990er Jahre waren hier amerikanische Soldaten stationiert. Im Jahr 2008 wurde der Flugbetrieb eingestellt. Doch bis heute ist der Flughafen Tempelhof mit seiner riesigen Start- und Landebahn ein Ort der Freiheit für die Berliner.” (prisma.de)

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“Stalingrad – Stimmen aus Ruinen” am 17.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1992-0903-504 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

17.03.2026,

ARTE, 22.15: Stalingrad – Stimmen aus Ruinen, Doku, 2022

“Angesichts des derzeit wütenden Kriegs in Europa verbindet man die Bilder der lang vergangenen Schlacht um Stalingrad unausweichlich mit dem immer noch andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Im Februar 1943 endete sie mit der Niederlage der Wehrmacht gegen die Rote Armee. Man sieht Bilder und hört Stimmen von damals – die Stimmen derer, die in Stalingrad lebten. Sie sprechen aus Tagebucheinträgen und Briefen: von Zivilisten und Soldaten, von Russen und Deutschen. Diese Zeugnisse wurden nicht im Nachhinein verfasst – sie sind kein Werk der Erinnerung mit all ihren Unschärfen und Verklärungen. Es sind Aufzeichnungen, oft flüchtig niedergeschrieben inmitten der Ereignisse – direkt, ungeschönt und manchmal das letzte Zeugnis eines verlorenen Lebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad vorrücken, und reicht bis zur Kapitulation der deutschen 6. Armee im Februar 1943. Auf deutscher Seite: Soldaten, zunächst noch selbstsicher, am Ende erschöpfte, frierende und hungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf sowjetischer Seite: Strategen der Armee und Partei – darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow – und vor allem Zivilistinnen und Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad kamen über eine Million Menschen ums Leben. Für die Sowjetunion wurde hier jener unerschütterliche Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee bis zum endgültigen Triumph tragen sollte.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte: Breslau” am 18.03.2026 im RBB

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18.03.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte: Breslau, Doku, 2024

“Es gibt wohl kaum einen Ort, der mehr über das Verhältnis zwischen Polen und Deutschen erzählt als Wroc?aw an der Oder und die bewegte Geschichte dieser Stadt. Fünf Flüsse und unzählige Kanäle sind die stummen Zeugen eines tiefgreifenden Wandels: Als Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesiens ist Breslau lange eines der wichtigsten kulturellen Zentren des deutschen Reiches. Hier entsteht eine der größten jüdischen Gemeinden – prägend für die Stadt. Doch mit dem Nationalsozialismus endet die Geschichte des deutschen jüdischen Lebens in Breslau. Aleksander Gleichgewicht und seine Frau Bente Kahan setzen sich seit den 1990-er Jahren dafür ein, die Geschichte jüdischen Lebens in Wroc?aw zu bewahren. Dabei entdecken sie immer wieder Verborgenes. Auch Alan Weiss ist auf der Suche: Der promovierte Literaturwissenschaftler geht auf den unzähligen verwahrlosten deutschen Friedhöfen den Geschichten derer nach, die hier begraben wurden. Mit seiner Initiative “Breslau von unten” legt er nicht nur die alten Grabsteine frei und restauriert sie, sondern erkundet die Lebenswege der ehemaligen deutschen Bewohner. In ihren Schicksalen entdeckt er Alltägliches, Tragisches und immer etwas Geheimnisvolles. Als Sigrid Schulze 1935 in Breslau geboren wird, sind die Nationalsozialisten bereits an der Macht. Mit zwölf Jahren muss Sigrid zusammen mit ihrer Mutter, wie alle Deutschen, Breslau verlassen. Potsdam wird ihre Heimat, hier geht Sigrid Schulze später zur Schule. Was ihnen und den anderen Vertriebenen in Schlesien widerfahren ist, gehört nicht zum kollektiven Erinnern in der DDR, sondern bleibt lange ein Tabu. Alan Weiss begibt sich anhand von Fotos und Unterlagen, die Sigrid Schulze bewahren konnte, auf Spurensuche in Wroc?aw. Als aus Breslau 1945 Wroc?aw wird, sollen hier vor allem Polen leben. Auch sie mussten ihre Heimat verlassen und stehen vor einer Trümmerwüste, in der sie heimisch werden sollen. Karolina Kuszyk, polnische Autorin und Übersetzerin, entdeckt die Geschichten dieser zwangsumgesiedelten Polen und ihren Umgang mit dem verborgenen Erbe der Deutschen. Lange Zeit sitzen die polnischen Bewohner quasi auf gepackten Koffern, denn die Angst unter ihnen ist groß, ob und wie lange dieser Ort polnisch bleiben würde. Heute präsentiert sich die ehemalige Hauptstadt Schlesiens und viertgrößte Stadt Polens stolz und geschichtsbewusst. Der Film sucht nach Spuren der jüdischen, polnischen, deutschen und schlesischen Geschichte Breslaus und erkundet alte und neue Geheimnisse in Wroc?aw, der Stadt an der Oder.” (prisma.de)

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“Wandlitz – Enklave der Macht” am 16.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: User:Mazbln, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

16.03.2026,

PHOENIX, 21.00: Wandlitz – Enklave der Macht, “Im November 1989 – die Mauer ist schon offen – bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesicherten Geheimnisse der DDR zu erkunden: die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald – hinter hohen Mauern – wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt – von der Stasi.” (prisma.de)

“Im November 1989 – die Mauer ist schon offen – bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesicherten Geheimnisse der DDR zu erkunden: die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald – hinter hohen Mauern – wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt – von der Stasi.” (prisma.de)

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“Hitlers französische Soldaten” am 17.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Archives familiales Boudet, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

17.03.2026,

ARTE, 20.15: Hitlers französische Soldaten, Doku, 2025

“Während des Zweiten Weltkriegs kämpften Zehntausende Franzosen freiwillig an der Seite der deutschen Wehrmacht – in Weißrussland, Polen, Frankreich und Deutschland. Sie folgten dem Aufruf von Kollaborationsführern wie Jacques Doriot, Marcel Déat, Joseph Darnand oder Fernand de Brinon und stellten sich in den Dienst der nationalsozialistischen Ideologie. Zunächst dienten sie in der “Légion des volontaires français” (LVF), später in der SS-Division “Charlemagne”. Noch im Mai 1945 gehörten französische SS-Angehörige zu den letzten Verteidigern des “Führerbunkers” in Berlin. Doch ihr Einsatz war nicht nur militärisch: Ab 1941 wurden die französischen Freiwilligen vor allem im Hinterland der Ostfront zur Partisanenbekämpfung eingesetzt – und waren dabei aktiv am Holocaust sowie an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt. In Frankreich selbst ging die Milice française mit brutaler Härte gegen Widerstandskämpfer vor und verübte willkürliche Morde an verdächtigen Zivilisten. Nach Kriegsende hatte die französische Justiz große Schwierigkeiten, das volle Ausmaß dieser Verbrechen – insbesondere in Osteuropa – zu erfassen. Viele Täter kamen mit milden Strafen davon oder entgingen einer Verurteilung ganz. Amnestiegesetze sorgten dafür, dass dieses dunkle Kapitel der französischen Geschichte weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt wurde. Der Dokumentarfilm korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger. Anhand bisher unveröffentlichter militärischer, gerichtlicher und privater Quellen zeigt er die ungeschönte Realität der begangenen Verbrechen – und die direkte Beteiligung dieser Franzosen am Holocaust. Gleichzeitig wirft er einen Blick auf die Kontinuitäten rechtsextremer Bewegungen, deren politische Erben in Frankreich heute erneut nach der Macht greifen.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte: Karlsbad” am 18.03.2026 im RBB

Bildquelle: Franzfoto, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

18.03.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte: Karlsbad, Doku, 2021

“Am Anfang ist es die heilende Kraft des Wassers, die diesen Ort besonders macht. Über die Jahrhunderte jedoch wird das Böhmischen Tal an der Tepla zu einer der interessantesten Bühnen der Gesellschaft. Pracht und Glanz dieses Ortes sind bis heute geblieben – weniger sichtbar die Narben dahinter. Sie erzählen vom Trauma der Bewohner, von Vertreibung, Antisemitismus und Zwangsarbeit. Die über 500jährige Geschichte einer der wichtigsten Dynastien in Karlsbad ist ebenso erfolgreich wie tragisch – die der Bechers. Berühmt werden sie mit einem Kräuterlikör, dem Karlsbader Becherbitter. Im Frühjahr 1945 ist es Hedda Baier, geborene Becher, die das Familienunternehmen führt. Ihre Tochter Charlotte ist damals ein Jahr alt, als die Mutter verzweifelt versucht, ihre Familie und das Unternehmen in Karlsbad zu retten. Schließlich jedoch gehören sie mit zu den ca. drei Millionen Sudetendeutschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Im 19. Jahrhundert waren es vor allem jüdische Unternehmer, die das neue Antlitz Karlsbads prägten. Alfred Schwab baut das berühmte Hotel Imperial, Ludwig Mosers Kristallglasfabrik wird zur Marke in Europa. Und neben einem Jüdischen Hospital entsteht 1877 die prächtige Synagoge in der Parkstraße. In der Nacht des 9.November 1938 wird sie niedergebrannt. Zehn Jahre später wird Pavel Rubin in Karlsbad geboren. Er ist Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es 2600 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, nur 26 kehren als Überlebende des Holocausts zurück. Und noch etwas verbindet Glanz und Trauma an diesem außergewöhnlichen Ort – Uranerz. Mit dem Wettlauf um den Bau der Atombombe wird der Segen des heilenden Radonwassers zum Fluch für Tausende Arbeitssklaven, die in die Minen gezwungen werden. Von ihren Lagerbaracken aus sehen sie die Lichter der Kurstadt. Karlsbad – ein Ort, in den die Geschichte ihre Wunden geschlagen hat.” (prisma.de)

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“forum demokratie: Portugal 1926” am 15.03.2026 im PHOENIX

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15.03.2026,

PHOENIX, 13.00: forum demokratie: Portugal 1926, Diskussion

“…Den Auftakt bildet der Blick nach Portugal: Die Erste Republik war in den 1920er-Jahren von tiefen politischen und wirtschaftlichen Krisen geprägt. Als das System 1926 durch einen Militärputsch zusammenbrach, eröffnete sich der Weg für einen grundlegenden politischen Wandel. In diesem Machtvakuum stieg António de Oliveira Salazar auf, dessen autoritärer Estado Novo (Deutsch: “Neuer Staat”) ab 1933 das Ende demokratischer Mitbestimmung markierte. Der Übergang von instabiler Demokratie zur langjährigen Diktatur zeigt exemplarisch, wie schleichende Erosion und akute Krisen Hand in Hand gehen und eine junge Demokratie scheitern lassen. …” (phoenix.de)

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“Kriegsverbrechen vor unserer Haustür” am 12.03.2026 im SWR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-V02830 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5370996

12.03.2026,

SWR, 21.00: Kriegsverbrechen vor unserer Haustür, Doku, 2022

“Die Rastatter Prozesse sind heute weitgehend vergessen. Dabei gehörten die NSKriegsverbrecherprozesse in der französischen Besatzungszone zu den größten nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleich im ersten Prozess ging es um Verbrechen an Häftlingen im Lager Neue Bremm bei Saarbrücken, in weiteren um den Umgang mit Gefangenen in den elsässischen Lagern NatzweilerStruthof und Schirmeck. Im Frühjahr 1946 wird das Tribunal Général in Rastatt eröffnet. Während der nächsten drei Jahre finden vor dem Gericht im Ahnensaal des Rastatter Schlosses 235 Prozesse statt. 2130-mal wird Anklage erhoben, hauptsächlich gegen das Personal der NS-Lager auf dem Gebiet der französischen Besatzungszone. Damit gehören die Rastatter Prozesse zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotzdem sind sie weitgehend in Vergessenheit geraten. Das liegt nicht nur an der 100jährigen Sperrfrist, der die Gerichtsakten bis vor kurzem unterlagen, sondern auch daran, dass die Verfahren jahrzehntelang im Schatten der großen Nürnberger Prozesse standen. Nachdem die Sperrfrist vorzeitig aufgehoben worden ist, sind nun große Teile der Prozessakten zum ersten Mal einsehbar. Zusammen mit den wertvollen Nachlässen von Prozessbeteiligten gewähren sie einen besonderen Blick auf das Geschehen im Gerichtssaal und ermöglichen es, den Verlauf der Prozesse zu rekonstruieren. Im Mittelpunkt der Dokumentation von SWR Autorin Judith Voelker stehen aufwändige Spielszenen, die auf Gerichtsprotokollen beruhen und am Originalschauplatz im Ahnensaal des Rastatter Schlosses gedreht wurden. Sie zeigen exemplarisch ausgewählte Prozesse und die daran Beteiligten wie den französischen Staatsanwalt Joseph Granier sowie die junge deutsche Pflichtverteidigerin Helga Kloninger. Neben selten gesehenem Archivmaterial fördern Historiker:innen wie die in Saarbrücken geborene und ehemals an der Universität des Saarlandes tätige Elisabeth Thalhofer Zeugnisse und historisches Beweismaterial aus den Gerichtsakten zutage und ordnen das Geschehen im Gerichtssaal ein.” (prisma.de)

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“Das war dann mal weg” am 14.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Radler22, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

14.03.2026,

PHOENIX, 14.15: Das war dann mal weg, Doku, 2024

“Luxus wird oft mit dem Exotischen, Unerreichbaren und Seltenen assoziiert. Doch was gestern noch Luxus war, kann heute schon wertlos sein. Oder als Retrotrend eine zweite Chance bekommen. Tiere schmücken sich mit bunten Federn, Menschen mit Luxusgütern, um zu beeindrucken. Elfenbein, Seidenstrümpfe oder sogar Besteck aus Aluminium: Einst war manches so wertvoll wie Gold. Aluminiumbesteck löst bei DDR-Bürgerinnen und -Bürgern alle möglichen Gefühle aus, aber sicher nicht, privilegiert zu sein. Tatsächlich ist das leichte, biegsame Besteck kurz nach seinem Auftauchen im 19. Jahrhundert wertvoller als Goldbesteck. “Das war dann mal weg” erzählt die ganze Geschichte.” (prisma.de)

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“Adolf Eichmann – Geständnis eines Nazi-Verbrechers” am 12.03.2026 im NTV

Bildquelle: Von Author and location unknown.Bettina Stangneth's caption for the image says: "Unknown photographer, undated (1941), AKG Images, 4217270".[3] The Bayerische Staatsbibliothek (Bavarian State Library) website used to attribute the image to Heinrich Hoffmann (1885–1957) ("image: hoff-895; negative: Hoffmann 8841"), a German photographer who was known as Hitler's personal photographer. The library obtained the negative and a copy of the image as part of a collection purchased from Hoffmann's son in 1993. Following an inquiry from a Wikipedian in 2014, the library checked the negative and confirmed "with certainty" that this is not one of Hoffmann's images. His negatives were made of glass and had identifying numbers etched onto them. The library said they cannot determine the authorship of the Eichmann negative. - Immediate source Blic.rs. Also Yad Vashem and United States Holocaust Memorial Museum. The latter credits DIZ Muenchen GMBH, Sueddeutscher Verlag Bilderdienst. Image ID: 00126367., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75166943

12.03.2026,

NTV, 23.30: Adolf Eichmann – Geständnis eines Nazi-Verbrechers, Doku, 2022

“1961 stand Generalstaatsanwalt Gideon Hausner dem Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann vor einem israelischen Gericht gegenüber und beschuldigte ihn der Ermordung von Millionen von Juden. Eichmann leugnete alles. Um seine Schuld zu beweisen, macht sich Hausner auf die Suche nach einem sagenumwobenen Beweisstück – stundenlangen Audio-Interviews, in denen er sich gegenüber dem Nazi Willem Sassen offen mit seinen abscheulichen Verbrechen brüstet.” (prisma.de)

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“Adolf Hitler” am 12.03.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481177

12.03.2026,

NTV, 20.15: Adolf Hitler, Doku, 2022

“Die Herrschaft Adolf Hitlers im Dritten Reich beruhte auf dem Führerprinzip und der Unterstützung durch die Bevölkerung und verschiedene Organisationen. Diese spezialisierten Einheiten und Zwangsorganisationen wie die Hitlerjugend, der Bund Deutscher Mädel, die Nationalsozialistische Frauenschaft, die Deutsche Arbeitsfront und die Sicherheitsapparate SA, SS, Gestapo und SD waren entscheidend für Hitlers Aufstieg und seine tyrannische Herrschaft.” (prisma.de)

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“Plan A – Was würdest du tun?” am 13.03.2026 im 3SAT

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13.03.2026,

3SAT, 20.15: Plan A – Was würdest du tun?, Thriller, 2021

“Max hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, aber seine Familie und den Glauben an die Zukunft verloren. Getrieben von Wut und Rache schließt er sich der Jüdischen Brigade an. Die Einheit der Britischen Armee jagt und richtet im Geheimen Nazi-Kriegsverbrecher hin. Als die Brigade abberufen wird und Max nach Palästina auswandern soll, steht er plötzlich vor der Entscheidung: Soll er eher der ehemaligen Partisanin Anna nach Nürnberg folgen? In Nürnberg plant der Schriftsteller und Partisanenführer Abba Kovner eine groß angelegte Racheaktion. Als Max sieht, wie die Deutschen ihre Vergangenheit und ihre Verantwortung ignorieren, radikalisiert er sich. Er schließt sich Kovner an, der die Aktion Nakam plant: die Vergiftung des Trinkwassers in deutschen Großstädten, um möglichst viele Deutsche zu töten. Max findet in der Gruppe zunächst einen neuen Lebenssinn und bereitet die Aktion in Nürnberg vor, indem er sich in ein Wasserwerk als Arbeiter einschleust. Während Kovner ins Ausland geht, um das Gift zu besorgen, wartet Max mit Anna in Nürnberg. Ihm kommen zunehmend Zweifel: Ist das Unternehmen nicht eine Wahnsinnstat? Ein Offizier der Jüdischen Brigade versucht, Max und die Gruppe aufzuhalten.” (prisma.de)

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“Die Puppenmacherin Käthe Kruse” am 12.03.2026 im ARTE

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12.03.2026,

ARTE, 20.15: Die Puppenmacherin Käthe Kruse, Doku, 2025

“In einer Zeit der Industrialisierung und Uniformisierung fühlte Käthe Kruse (1883-1968) sich intensiv in die Welt der Kinder ein. Ihr Lebensweg entsprach dabei kaum den traditionellen Erwartungen an Frauen. Nach einer kurzen Karriere als Schauspielerin lebte sie als junge Mutter alleinerziehend mit ihren beiden kleinen Töchtern in einer Freidenkerkolonie bei Ascona in der Schweiz. Dort kam sie mit verschiedenen Reformbewegungen in Berührung. Das naturnahe Leben prägte sie. Ihre weichen, handgefertigten Puppen, die die natürliche Schönheit und Individualität von Kindern widerspiegeln, waren ein Ausdruck dieser Ideale. Anhand der Lebensgeschichte von Käthe Kruse zeigt die Dokumentation, dass Puppen immer auch ein Spiegel ihrer Zeit sind. Sie bilden Familie und Gesellschaft im Kleinen ab. Damit sind sie auch anfällig für ideologische Einflüsse. Die Kriegs- und Krisenzeiten überstand die Puppenmacherin mit immer neuen Geschäftsideen und Anpassung an die politischen Verhältnisse. So schuf sie während des Dritten Reiches auch Puppen in NS-Uniform. Dem Fortbestand ihres Unternehmens ordnete sie alles unter. Dazu gehörte auch der Mut, gegen den damals größten Spielzeughersteller zu klagen, der ihre Puppen kopiert hatte. Käthe Kruses Leben war voller Widersprüche: Als Mutter und Ehefrau vertrat sie traditionelle Werte, aber ihre Beziehung lebte sie unkonventionell. Als Unternehmerin war sie emanzipiert, mit ihren Puppen jedoch passte sie sich an die Familien- und Weiblichkeitsvorstellungen ihres bürgerlichen Publikums an.” (prisma.de)

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“Tagebuch einer Kammerzofe” am 09.03.2026 im ARTE

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09.03.2026,

ARTE, 20.15: Tagebuch einer Kammerzofe, “Frankreich, Ende der 1920er Jahre: Die junge, attraktive Célestine aus Paris tritt in der Normandie ihren Dienst als Hausmädchen einer bürgerlichen Familie an. In ihrem neuen Umfeld herrschen allerhand Unsitten: Madame ist pedantisch und verbittert, Monsieur ein notorischer Lustmolch, Schwiegervater Rabour ein nostalgischer Fetischist. Der Nachbar entpuppt sich als zänkischer Militarist und der sadistische Gärtner Joseph, ein Faschist, macht Célestine auf zudringliche Weise den Hof. Das Hausmädchen weist ihn entschieden ab und verhält sich ihrer Umgebung gegenüber beobachtend und distanziert. Nur zu dem kleinen Bauernmädchen Claire verbindet sie ein liebevolles Verhältnis. Als der Schwiegervater stirbt, will Célestine kündigen und nach Paris zurückzukehren. Doch am Bahnhof erreicht sie die schreckliche Nachricht, dass die kleine Claire im nahen Wald vergewaltigt und ermordet wurde. Das Hausmädchen beschließt, zu bleiben. Zwar gibt es keine Spur des Mörders, doch Célestine verdächtigt Joseph. Um Gewissheit zu erlangen, lässt sie sich auf die Avancen des Gärtners ein. Buñuels “Tagebuch einer Kammerzofe” ist eine bitterböse Satire auf die verlogene, in ihren überkommenen Traditionen gefangene französische Provinz-Bourgeoisie vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Jeanne Moreau in der Rolle des Hausmädchens Célestine befördert die unter der Fassade lauernden Untugenden eines Milieus zutage, das Buñuel zutiefst verachtete und in vielen seiner Filme auf teils schockierende Art und Weise kritisierte.” (prisma.de)

“Frankreich, Ende der 1920er Jahre: Die junge, attraktive Célestine aus Paris tritt in der Normandie ihren Dienst als Hausmädchen einer bürgerlichen Familie an. In ihrem neuen Umfeld herrschen allerhand Unsitten: Madame ist pedantisch und verbittert, Monsieur ein notorischer Lustmolch, Schwiegervater Rabour ein nostalgischer Fetischist. Der Nachbar entpuppt sich als zänkischer Militarist und der sadistische Gärtner Joseph, ein Faschist, macht Célestine auf zudringliche Weise den Hof. Das Hausmädchen weist ihn entschieden ab und verhält sich ihrer Umgebung gegenüber beobachtend und distanziert. Nur zu dem kleinen Bauernmädchen Claire verbindet sie ein liebevolles Verhältnis. Als der Schwiegervater stirbt, will Célestine kündigen und nach Paris zurückzukehren. Doch am Bahnhof erreicht sie die schreckliche Nachricht, dass die kleine Claire im nahen Wald vergewaltigt und ermordet wurde. Das Hausmädchen beschließt, zu bleiben. Zwar gibt es keine Spur des Mörders, doch Célestine verdächtigt Joseph. Um Gewissheit zu erlangen, lässt sie sich auf die Avancen des Gärtners ein. Buñuels “Tagebuch einer Kammerzofe” ist eine bitterböse Satire auf die verlogene, in ihren überkommenen Traditionen gefangene französische Provinz-Bourgeoisie vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Jeanne Moreau in der Rolle des Hausmädchens Célestine befördert die unter der Fassade lauernden Untugenden eines Milieus zutage, das Buñuel zutiefst verachtete und in vielen seiner Filme auf teils schockierende Art und Weise kritisierte.” (prisma.de)

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“Der Menschenjäger – Neue Spuren des Göhrde-Mörders” am 11.03.2026 im NDR

Bildquelle: Von Polizei Niedersachsen 1989.Pincerno in der Wikipedia auf Deutsch - Polizei Niedersachsen, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21897602

11.03.2026,

NDR, 23.35: Der Menschenjäger – Neue Spuren des Göhrde-Mörders, Doku, 2024

“Die Fälle ziehen sich durch die Bundesrepublik Deutschland wie eine Kette des Schreckens: verschwundene junge Frauen, Vergewaltigungen, Mord. In den Jahren von 1968 bis 1986 gibt es eine Reihe von Kapitaldelikten an Frauen, die bis heute ungelöst sind. Dem ehemaligen Chef des Hamburger LKA, Reinhard Chedor, lassen die Schicksale der vermissten und getöteten Frauen keine Ruhe. Ihre Angehörigen suchen bis heute nach Antworten. Chedor beschäftigt eine Frage: Hat Kurt-Werner Wichmann, der sogenannte “Göhrde-Mörder” noch viel mehr Menschen umgebracht als bislang bekannt? Die Jagd auf Kurt-Werner Wichmann ist für ihn zu einer Lebensaufgabe geworden. Denn Chedor war Teil des sogenannten Kernteams um den ehemaligen Ermittler Wolfgang Sielaff. Die private Ermittlergruppe konnte das Verschwinden von Sielaffs Schwester Birgit Meier aufklären. Ihr gelang damit, woran die ermittelnden Behörden bis dahin gescheitert waren: 2017 fand das Team unter Wichmanns ehemaliger Garage vor laufenden NDR Kameras die Knochen von Birgit Meier, knapp 30 Jahre nach deren Verschwinden. Die NDR Dokumentation “Eiskalte Spur” zeigte daraufhin die vielen Ermittlungspannen, die bis dahin den Fall begleitet hatten. Inzwischen steht für die Polizei auch fest, dass Kurt-Werner Wichmann, der sich bereits 1993 in Untersuchungshaft erhängt hatte, für die beiden Doppelmorde im Staatsforst Göhrde verantwortlich ist, die 1989 bundesweit Schlagzeilen machten. Nach dem spektakulären Knochenfund hat die Polizei das gesamte Grundstück des Friedhofsgärtners umgegraben und stieß auf mehr als 400 Fundstücke, darunter Damenhandtaschen und Damenschuhe, die bis heute niemandem zuzuordnen sind. Auch darüber hinaus finden sich viele Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei Kurt-Werner Wichmann um einen regelrechten “Menschenjäger” handeln könnte, der bundesweit hinter zahlreichen Cold Cases stecken könnte. Und dafür, dass es einen Mittäter gibt, der heute noch lebt. Die Polizei Lüneburg hat bundesweit Dienststellen gebeten, sich bei ihnen zu melden, ob Wichmann für weitere Cold Cases verantwortlich sein könnte. Doch einen Ermittlungserfolg können sie bis heute nicht vermelden. Reinhard Chedor aber gibt nicht auf: Er hat ein neues Team aus Journalist*innen und dem renommierten Rechtsmediziner Klaus Püschel zusammengestellt. Sie überprüfen, welche bis heute unaufgeklärten Mordserien mit Wichmanns Bewegungsprofil und Modus Operandi in Einklang zu bringen sind und stoßen auf überraschende Hinweise im gesamten Bundesgebiet. Die True-Crime-Serie zeigt nicht nur die unermüdliche Arbeit des privaten Ermittlungsteams, sondern auch, welche strukturellen Hindernisse Polizeiarbeit bei derartigen Verbrechen bis heute erschweren.” (prisma.de)

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“Die illegalen Nazis in Österreich – Als die NSDAP verboten war” am 10.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: Karl Gruber / Wikimedia Commons

10.03.2026,

3SAT, 22.25: Die illegalen Nazis in Österreich – Als die NSDAP verboten war, Doku, 2023

“1927 stand die NSDAP erstmals auf den Stimmzetteln der noch jungen Ersten Republik. Die Dokumentation zeichnet den Weg von der rechtswidrigen Vereinigung hin zur führenden Macht nach. Als Kleinstpartei fuhr die NSDAP jedoch lange Zeit keine nennenswerten Wahlerfolge in Österreich ein. Als die Mutterpartei in den 1930er-Jahren jedoch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewann, drängten die Nazis auch in Österreich an die Macht. Das austrofaschistische Regime unter Engelbert Dollfuß reagierte darauf, indem es die Partei verbot. In den knappen fünf Jahren der Illegalität verbreiten die Nationalsozialisten Terror und verüben Anschläge. Im Untergrund bauen sie ihr Netzwerk weiter aus. 1934 scheitert ein Putschversuch der österreichischen Nationalsozialisten, Engelbert Dollfuß wird allerdings verletzt und stirbt. Als Antwort auf den Putschversuch werden Tausende Mitglieder der NSDAP inhaftiert. Hitler gelingt es jedoch von Deutschland aus, die Repressionen gegen seine Parteigenossen zu mildern und schafft es 1938 sogar, den Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart als Innenminister in Österreich einzusetzen. Damit bewegen sich die Nazis nun endgültig nicht mehr in der Illegalität, und jegliche Einschränkung ihrer Partei wird aufgehoben. Besiegelt wird diese Wende durch den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938.” (prisma.de)

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“Der Prominententransport 1938 – Mythos der Lagerstraße” am 10.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Figl_leopold_01.jpg#file

10.03.2026,

3SAT, 23.15: Der Prominententransport 1938 – Mythos der Lagerstraße, Doku, 2023

“Die Nationalsozialisten duldete keine Gegenstimmen. Wer als Gegner des Regimes galt, wurde verfolgt, in Konzentrationslagern festgehalten oder gar ermordet. Schon vor der offiziellen Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich führten diese Listen über politisch oppositionell gesinnte Personen. Wenige Wochen nach dem “Anschluss” Österreichs an Deutschland verließ abends ein Zug den Wiener Westbahnhof. Im Zug waren Politiker aus der Zeit der Ersten Republik und des Austrofaschismus. Sozialisten, Kommunisten, Monarchisten und andere Gegner des Nationalsozialismus wurden gemeinsam in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Nach dem Krieg wird diese Deportation unter dem Namen “Prominententransport” bekannt, weil unter den Abtransportierten bekannte Persönlichkeiten wie Leopold Figl, Franz Olah und Alfons Gorbach waren. Die Erlebnisse im Konzentrationslager prägen die Überlebenden über die Zeit der Verfolgung hinaus. Viele von ihnen bekleiden in der Zweiten Republik wichtige politische Ämter. Das geteilte Erlebnis der Verfolgung durch die Faschisten bestärkt die Politiker darin, über Gesinnungsgrenzen hinaus für ein friedliches Österreich der Kooperation einzustehen.” (prisma.de)

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“Mädchen können kein Fußball spielen” am 08.03.2026 im MDR

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Here, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4273418

08.03.2026,

MDR, 22.25: Mädchen können kein Fußball spielen, Doku, 2025

“Es gab eine Zeit, in der Frauen in Deutschland nicht Fußball spielen durften. Männer glaubten, sie könnten Frauen von den Plätzen fernhalten und der DFB verbot ihnen, unter seinem Dach zu spielen, denn “Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand” (DFB 1955). Die Gebärfähigkeit von fußballspielenden Frauen sei gefährdet. “Mädchen können kein Fußball spielen” erzählt von den Pionierinnen des Frauenfußballs, die allen Widerständen trotzten und ihr Spiel machten, von starkem weiblichen Empowerment und Emanzipation auf dem Rasen. Diese Frauen spielten, als der DFB ihnen den Fußball verbot. Sie spielten sich zum ersten offiziell anerkannten Länderspiel gegen die Schweiz 1982. Sie spielten sich schließlich zum internationalen Erfolg. Das alles war mehr als ein sportlicher Wettkampf. Es war ein Ringen um Anerkennung und um Frauenrechte. Eine kulturelle und gesellschaftliche Zeitreise, die weit über den Fußball hinausgeht und zeigt, wie stark patriarchales Verhalten das Leben von Frauen beeinflusst. Es klingt unglaublich, aber bis in den Herbst 1970 verbot der DFB Frauen auf seinen Plätzen das Fußballspielen. In der DDR gab es kein Verbot, doch auch hier sahen sich Fußballerinnen mit Vernachlässigung konfrontiert. Hier wie dort galt Frauenfußball nicht als gleichwertig und ebenbürtig. Der Dokumentarfilm von Torsten Körner begleitet die Protagonistinnen bei ihrem jahrzehntelangen und skurrilen Kampf um Anerkennung. Er erzählt von den Frauen, die trotz des offiziellen Fußballverbots spielten, die Mannschaften gründeten und den Parcours zu den ersten offiziellen Länderspielen in Ost und West bewältigten. Der Film erzählt von Frauen, die trotz aller Hindernisse nie aufgehört haben, den Fußball zu lieben und die Pionierinnen der Spielerinnen von heute waren.” (prisma.de)

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“Hannah Arendt – Denken ist gefährlich” am 08.03.2026 im HR

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Young-Bruehl, Elisabeth Yale University Press Hannah Arendt: For Love of the World ISBN: 978-0-300-10588-9., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73609659

08.03.2026,

HR, 20.20: Hannah Arendt – Denken ist gefährlich, Doku, 2025

“Dokumentarfilm über das furchtlose Leben der wichtigsten politischen Denkerin des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt und ihre Analyse der politischen Verhältnisse. Eindrückliche Archivbilder erzählen von einem selbstbestimmten Leben zwischen Weimarer Republik und Vietnamkrieg. Arendts Worte, gesprochen von Nina Hoss, warnen mit erschreckender Aktualität vor dem Erstarken autoritärer Systeme. Aktivistin, Medienstar, Denkerin “ohne Geländer” – Hannah Arendt ist berühmt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der “Banalität des Bösen”. Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens, entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten – vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg. Menschen, die sie kannten, zeichnen das Bild einer ebenso furchtlosen wie lebensfrohen Frau. Originalmitschnitte von Arendt und Zitate aus ihren Büchern und Briefen, gesprochen von Schauspielerin Nina Hoss, zeugen von einem einzigartig selbstbestimmten Leben. Ein Film über die erstaunliche Weitsicht einer politischen Denkerin bis in die Gegenwart und die Schwierigkeit und Schönheit, im Angesicht des Abgrunds Haltung zu bewahren.” (prisma.de)

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“Das Massaker von Katyn” am 04.03.2026 im ARTE

Bildquelle: amazon.de

04.03.2026,

ARTE, 20.15: Das Massaker von Katyn, Kriegsdrama, 2007

“Das Meisterwerk von Andrzej Wajda – oscarnominiert als bester fremdsprachiger Film – beleuchtet eines der verdrängten Kapitel des Zweiten Weltkriegs: die Ermordung von rund 22.000 polnischen Offizieren und weiteren Kriegsgefangenen durch die sowjetische Geheimpolizei im Frühjahr 1940. Jahrzehntelang wurde diese Tragödie vertuscht, die Wahrheit durch Propaganda und politische Interessen verwischt. Wajda, dessen Vater selbst in Katyn ermordet wurde, erzählt die Geschichte aus der Perspektive der Hinterbliebenen – Ehefrauen, Mütter, Schwestern -, die zwischen Hoffnung und Verzweiflung um Gewissheit ringen. Der Film “Das Massaker von Katyn” verwebt persönliche Schicksale mit der großen historischen Lüge und zeigt, wie die Manipulation von Fakten ganze Generationen prägte. Im April 2025 erinnerte Polens Ministerpräsident Donald Tusk angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an Katyn als Mahnung vor den Gefahren von Desinformation und staatlicher Gewalt. Wajdas Werk wird so zu einem zeitlosen Appell für Wahrheit und Verantwortung – gestern wie heute. “Das Massaker von Katyn” ist nicht nur ein historisches Drama, sondern eine Warnung vor der Macht der Geschichtsfälschung in einer Welt, in der Faktenverdrehung erneut zur Waffe wird. Ein Film, der die Frage stellt: Wie lange kann eine Gesellschaft mit verdrängter Geschichte leben – und was bedeutet das für unsere Gegenwart?” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 04.03.2026 im RBB

Bildquelle: Pedelecs by Wikivoyage and Wikipedia, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

04.03.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte, Berlin, Kulturbrauerei

“Seit Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt sich Berlin mit rasantem Tempo zu einem Zentrum der Bierindustrie. Es herrscht Aufbruchstimmung im Braugewerbe. Vor allem im Nordosten, unmittelbar vor den alten Toren der Stadt, schießen Brauereien wie Pilze aus dem Boden. Mit dem technischen Fortschritt und der Industrialisierung des Brauwesens beginnt der Aufstieg Berlins zur weltweit führenden Brauereimetropole. Legendäre Brauereien wie der spätere Weltmarktführer Schultheiss oder auch der einstige königlich preußische Hoflieferant Bötzow, die Königstadtbrauerei und die gegenüberliegende bayrische Pfefferberg-Brauerei prägen die Entstehung des späteren Bezirks Prenzlauer Berg. Bier beherrscht hier das Leben und ist Nahrungsmittel, seine Herstellung und sein Genuss gehören zum Alltag. Kneipen, Kutscher, Kutschen und riesige Biergärten bestimmen das Straßenbild. Der Geruch der Bierwürze hängt immer in der Luft. Die Dokumentation erzählt von der fast vergessenen Geschichte der einstigen Biermetropole Berlin und ihrer stolzen Bierburgen. Vom Aufstieg und Niedergang der einst mächtigen Bierbranche, die die Stadt nachhaltig prägte. Von heftigen Arbeitskämpfen der Mälzer und Böttcher, von Heinz Rühmann, der während des Bombenhagels 1944 noch im UFA Kino Königstadt seine Feuerzangenbowle-Premiere feierte, von der Schultheissbrauerei als NS-Musterbetrieb, von Zwangsarbeitern und erbitterten Kämpfen um die “Festung Berlin” in der heutigen Kulturbrauerei und vielem mehr. Es ist die Verbindung von großer Politik und Bierseligkeit, die sich in der Geschichte der Brauereien Berlins spiegelt. Die alten Brauereiareale liegen heute wie stumme Zeugen einer untergegangenen Zeit im Zentrum des hippen Szenebezirks.” (prisma.de)

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“Avus – Rennstrecke und Legende” am 05.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Bundesarchiv, B 145 Bild-P016402 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5474500

05.03.2026,

ARTE, 20.55: Avus – Rennstrecke und Legende, Doku, 2021

“1921 wurde die Avus eröffnet: Die jeweils etwa zehn Kilometer langen Geraden wurden durch zwei Kehren verbunden. Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke, die die Entwicklung des Automobils in Deutschland vorantreiben sollte. Von Anfang an gab es jedoch auch Kritik. Bei Regen verwandelte sich die Avus in eine glatte, gefährliche Rutschbahn. Schon die ersten Rennen in den 20er Jahren forderten zahlreiche Todesopfer. Für die Nationalsozialisten wurde die Avus zum Symbol deutscher Überlegenheit. Und sie wurde durch eine gigantische Steilkurve ergänzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Berlin schnell, die Avus wieder als Veranstaltungsort für die Massen zu aktivieren. Die 50er Jahre erinnerten wieder an alte Glanzzeiten. Doch die Probleme der Strecke blieben: Die Steilkurve forderte immer wieder Opfer, wie den Franzosen Jean Behra, der 1959 tödlich verunglückte. Dieses Rennwochenende bildete eine Zäsur in der Geschichte der Rennstrecke. In den folgenden Jahren stand die Avus weiter in der Kritik: Sie war einfach zu gefährlich. 1967 kam dann das Aus für die Steilkurve, Rennen gab es aber weiterhin – mit tragischen Unfällen. Doch die Avus war für viele Berliner immer auch ein Symbol der Freiheit: Nach der mühsamen Durchquerung der DDR konnte man sich zu Zeiten der deutschen Teilung ohne Tempolimit in die Innenstadt von West-Berlin bewegen. Heute ist die Avus – die erste Straße der Welt, die ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten war – noch immer in der Erinnerung ihrer Fans lebendig: Rennstrecke und Legende.” (prisma.de)

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“Käthe Kruse” am 06.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

06.03.2026,

3SAT, 20.15: Käthe Kruse, Biographie, 2015

“Auf der Premierenfeier ihres Debüts lernt die Berliner Schauspielerin Katharina Simon den bekannten Bildhauer Max Kruse kennen und lieben. Ihre wilde Ehe gilt als skandalös. Auch wirkt sie sich negativ auf den Verkauf der Kunst aus. Auf Max’ Wunsch zieht Käthe in die Künstlerkolonie Monte Verità im Tessin. Ein Wendepunkt in Käthes Leben: Sie stellt ihre erste Puppe mit natürlichem Kindergesicht her – die Käthe-Kruse-Puppe ist geboren. Was folgt, ist nicht nur die Chronik eines beispiellosen Erfolgs, sondern auch die bewegende Geschichte einer Frau, die sich von gängigen Wertvorstellungen emanzipiert und zu einer der herausragendsten Unternehmerinnen des 20. Jahrhunderts wird.” (prisma.de)

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“Pompeji” am 07.03.2026 im ARTE

Bildquelle: Rabax63, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

07.03.2026,

ARTE, 20.15: Pompeji, Doku, 2025

“Pompeji, 79 nach Christus: Als der Vesuv ausbricht, wird die antike Handelsstadt unter Asche und Bimsstein begraben. Bis heute, fast 2.000 Jahre nach der Katastrophe, gelingen Archäologen sensationelle Funde, die Einblicke geben in die Schrecken der letzten Stunden und den Alltag der Bewohner Pompejis. Nach der Erforschung florierender Gewerbebetriebe – einer Bäckerei und einer Wäscherei – richtet sich der Fokus der Grabungen auf ein prächtiges Anwesen in unmittelbarer Nähe. Abseits der einst belebten Straßen legen die Forscher eine luxuriöse Villa frei, die vermutlich einem einflussreichen Lokalpolitiker gehörte. Die Funde erlauben Einblicke in das verschwenderische Leben der pompejanischen Elite, das in scharfem Kontrast zu den Lebensbedingungen der versklavten Arbeiter in der nahe gelegenen Bäckerei steht. Zu den spektakulären Entdeckungen zählen außergewöhnliche Fresken in einem Bankettsaal sowie beeindruckende Mosaikfußböden – Relikte, die ebenso wie die gut erhaltene Feinkeramik die prunkvollen Gelage der Hausherren lebendig werden lassen. Die bewegendsten Entdeckungen gelingen in einem kleinen Nebenraum: der Leichnam einer Frau, die in einem Beutel kostbare Perlenohrringe und Goldmünzen bei sich trug. Als die Grabung fortschreitet, stößt das Team auf ein zweites Opfer: einen Mann, der unter einem eingestürzten Mauerstück begraben wurde. Wer waren diese Menschen? Warum blieben sie zurück, während so viele andere flohen?” (prisma.de)

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“Fliegerstadt Laucha – 100 Jahre Luftsport” am 03.03.2026 im MDR

Bildquelle: Tilman2007, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

03.03.2026,

MDR, 21.00: Fliegerstadt Laucha – 100 Jahre Luftsport, Doku, 2024

“Ein In der Fliegerstadt Laucha im Burgenlandkreis nähert sich ein besonderes Jubiläum. Rund 100 Jahre ist es her, dass die frühen Luftpioniere die weinbewachsenen Hänge an der Unstrut für das Segelfliegen entdeckten. Seltene Filmaufnahmen zeigen die Piloten von damals. Nach erfolgreichem Flug über die Unstrut wird das Fluggerät mit dem Floß zurück über den Fluss gesetzt und dann per Muskelkraft den Berg hinaufgezogen. Noch heute ist der Flugplatz Laucha ein deutschlandweit bekannter Hotspot der Luftsportszene. Gleitschirme, Drachen, Segelflieger, Kunstflieger, Modellflieger – alle finden hier ideale Aufwindbedingungen. Um sicher und mit möglichst wenig Risiko zu fliegen, brauche man vor allem Respekt vor dem Sport, sagt die Fluglehrerin Sarah St. Clair. Sie ist für das Fliegen aus Hessen nach Sachsen-Anhalt gezogen und verbringt nun jede freie Minute auf dem Flugplatz, um hier dem Pilotennachwuchs das Fliegen beizubringen. Ihr Flugschüler Albert ist gerade einmal 16 Jahre alt und übt fleißig, um irgendwann ganz alleine in der Thermik kreisen zu können. So wie er haben hier in Laucha Generationen vor ihm bereits das Fliegen gelernt. Statt wie heute auf Augenhöhe, früher mit viel Drill und Disziplin. Denn der Flugplatz hat auch ein dunkles Kapitel. Die Nazis bauten hier eine Reichssegelflugschule und bildeten den Nachwuchs für die Bomber und Jagdflieger aus. Nach dem Krieg übernahm die GST, die Gesellschaft für Sport und Technik, das Gelände. In der DDR gehörte die vormilitärische Ausbildung zum Segelfliegen dazu. Zeitzeuge Klaus Garbe erinnert sich an dieses Kapitel der Fliegerei in Laucha. Der 80-Jährige ist noch heute im Luftsport aktiv. Einmal im Jahr ist er mit seiner Antonov2 und den Merseburger Fallschirmspringern in Laucha bei den Flugtagen zu Gast, wenn der Flugplatz Tür und Tor für das Publikum öffnet. Hier kann der Luftsport in all seinen Facetten bestaunt werden. In den 70er Jahren war Klaus Garbe als Flugzeugmechaniker in Laucha stationiert. Das war einige Jahre bevor das Fliegen in Laucha komplett verboten wurde. Fluchtversuche mit Segelflugzeugen wurden befürchtet. Trotz Verbot wollten sich einige wenige Abenteurer nicht vom Fliegen abhalten lassen. Bäckermeister Thilo Schwarz baute sich mit Hilfe eines polnischen Bauplans einen Drachenflieger und flog heimlich an den Hängen im Unstruttal. Bis ihm die Stasi auf die Schliche kam. Erst im März 1990 durfte er das erste Mal ganz offiziell in Laucha starten. Als das Flugverbot aufgehoben und der Flughang feierlich eingeweiht wurde, kamen tausende Besucher nach Laucha um das Spektakel am Himmel zu bewundern. Auch eine junge Reporterin des DDR-Fernsehens war damals dabei: Maybrit Illner. Sie beweist Mut und fliegt im Starkwind im Tandemdrachen an der Lauchaer Hangkante über den Weinbergen. Diese und andere Geschichten erzählt Autor Ben Arnold aus der Fliegerstadt Laucha.” (prisma.de)

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“Der inszenierte Mord” am 02.03.2026 im ARTE

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02.03.2026,

ARTE, 20.15: Der inszenierte Mord, “In den 80er Jahren erhält ein obskurer französischer Dienst einen Auftrag: Die deutsche Terroristin Birgitt Haas soll aus dem Weg geräumt werden, wobei ihr Tod den Anschein eines privaten Unglücks haben soll. Um diese Mission kümmert sich ein Team um den Agenten Athanase, vor kurzem verstärkt durch den jungen, ehrgeizigen Agenten Colonna. Von ihm stammt die Idee, wie die als Nymphomanin dargestellte Haas beseitigt werden soll: Ein Lockvogel soll die Terroristin verführen und ihren Tod sozusagen orchestrieren. Der politische Mord wäre somit als Affekthandlung vertuscht; weder die Medien noch die Justiz würden Verdacht schöpfen. Als Colonnas nützlicher Idiot soll Charles-Philippe Bauman dienen, er scheint auf den Auftrag zugeschnitten. Bauman wurde kürzlich von seiner Frau verlassen und auch seine Stelle wurde ihm gekündigt. Er hat Selbstzweifel im Überfluss. Der Eifer seines Neuzugangs Colonna weckt bei Athanase Bedenken, daher übernimmt es der Chef höchstpersönlich, den Kontakt zum ahnungslosen Bauman aufzubauen. Alles läuft wie geplant: Als Bauman unter dem Vorwand seiner Deutschkenntnisse eine Stelle als Handelsvertreter in München angeboten wird, nimmt er sofort an. Dort haben die allgegenwärtigen Spione ein leichtes Spiel, den Unglücksraben und die charmante, aber einsame Birgitt Haas zusammenzuführen. Je näher die Nacht des geplanten Mordes rückt, desto heftiger werden Athanases Gewissensbisse. Vor allem als herauskommt, dass Colonnas Wahl nicht zufällig auf Bauman gefallen ist, sondern von privaten Interessen geleitet war. Wenn schon Birgitt Haas liquidiert werden muss, setzt Athanase nun alles daran, dass der verliebte Bauman überlebt …” (prisma.de)

“In den 80er Jahren erhält ein obskurer französischer Dienst einen Auftrag: Die deutsche Terroristin Birgitt Haas soll aus dem Weg geräumt werden, wobei ihr Tod den Anschein eines privaten Unglücks haben soll. Um diese Mission kümmert sich ein Team um den Agenten Athanase, vor kurzem verstärkt durch den jungen, ehrgeizigen Agenten Colonna. Von ihm stammt die Idee, wie die als Nymphomanin dargestellte Haas beseitigt werden soll: Ein Lockvogel soll die Terroristin verführen und ihren Tod sozusagen orchestrieren. Der politische Mord wäre somit als Affekthandlung vertuscht; weder die Medien noch die Justiz würden Verdacht schöpfen. Als Colonnas nützlicher Idiot soll Charles-Philippe Bauman dienen, er scheint auf den Auftrag zugeschnitten. Bauman wurde kürzlich von seiner Frau verlassen und auch seine Stelle wurde ihm gekündigt. Er hat Selbstzweifel im Überfluss. Der Eifer seines Neuzugangs Colonna weckt bei Athanase Bedenken, daher übernimmt es der Chef höchstpersönlich, den Kontakt zum ahnungslosen Bauman aufzubauen. Alles läuft wie geplant: Als Bauman unter dem Vorwand seiner Deutschkenntnisse eine Stelle als Handelsvertreter in München angeboten wird, nimmt er sofort an. Dort haben die allgegenwärtigen Spione ein leichtes Spiel, den Unglücksraben und die charmante, aber einsame Birgitt Haas zusammenzuführen. Je näher die Nacht des geplanten Mordes rückt, desto heftiger werden Athanases Gewissensbisse. Vor allem als herauskommt, dass Colonnas Wahl nicht zufällig auf Bauman gefallen ist, sondern von privaten Interessen geleitet war. Wenn schon Birgitt Haas liquidiert werden muss, setzt Athanase nun alles daran, dass der verliebte Bauman überlebt …” (prisma.de)

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“Aufstand im Bordell – Frauenhandel um 1900” am 03.03.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von StefanLudwig27 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=136710571

03.03.2026,

3SAT, 22.25: Aufstand im Bordell – Frauenhandel um 1900, Dokudrama, 2024

“November 1906: Bordellbesitzerin Regine Riehl wird vom K. k. Landesgericht Wien zu dreieinhalb Jahren verurteilt. Sie hat junge Prostituierte eingesperrt, ausgebeutet und misshandelt. Eine von ihnen, Marie König, hat den Aufstand gewagt und sich einem Journalisten anvertraut. Seine Veröffentlichungen lösen einen Skandal aus, der die Wiener Gesellschaft erschüttert und ihre Doppelmoral offenbart. Zugleich werfen Marie Königs Enthüllungen ein scharfes Licht auf die Abgründe des weltweiten Prostitutionsgeschäfts des Fin de Siècle. Der bewegende Film von Stefan Ludwig spannt den Bogen von Wien über Hamburg bis Buenos Aires. Eine hochkarätig besetzte österreichische Koproduktion mit Maria Hofstätter in der Rolle von Regine Riehl, Alice Prosser als Marie König und Markus Schleinzer als Richter Feigl. Redaktionshinweis: Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März zeigt 3sat vom 3. bis zum 9. März in Dokumentarfilmen und Dokumentationen die Lebenswirklichkeit von Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 03.03.2026 im HR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

03.03.2026,

HR, 22.30: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 04.03.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-R52689 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

04.03.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Berlin, Potsdamer Platz

“Er ist einer der berühmtesten Plätze Berlins und für Touristen ein Magnet: Sie suchen hier einen Hauch von Manhattan in der deutschen Hauptstadt. Wenn sie genau hinschauen, finden sie die Spuren einer sehr wechselvollen Geschichte. Der Potsdamer Platz war einst das Aushängeschild Berlins als Weltstadt. Mondänität, Amüsierlust und Prostitution waren hier in den “Goldenen” Zwanzigerjahren zu Hause. Der verkehrsreichste Platz Europas galt als Ausdruck der Moderne. Doch dann kam der Krieg, später die Teilung. Die Mauer zerschnitt den Platz. Ein Niemandsland – eine tote Zone mitten in der Stadt. Unter der Oberfläche Geisterbahnhöfe und ein unterirdisches Labyrinth aus Tunneln, Bunkern und Schächten. Der Potsdamer Platz war ein Symbol für die Teilung Deutschlands. Nach der Wiedervereinigung wurde er wieder zum Ort der Superlative – die größte innerstädtische Baustelle Europas, der modernste Platz Deutschlands. Wohl kaum ein Platz in Europa hat sein Gesicht mehrfach so radikal verändert. Mehr als 60 Jahre nach dem Mauerbau erzählt der Film die geheimnisvollen Geschichten des Ortes. Was verbarg sich im Untergrund, in den unzähligen Tunneln und Geisterorten unterhalb von Mauer und Stacheldraht? Und wieso flüchteten knapp 200 Menschen hier über die Mauer in den Osten? Die Geschichte vom Potsdamer Platz ist die Geschichte einer versunkenen, zerstörten Welt und gleichzeitig die vom Phönix aus der Asche.” (prisma.de)

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“Protest! Songs!” am 01.03.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Eric Koch for Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

01.03.2026,

PHOENIX, 14.00: Protest! Songs!, Doku, 2025

“Ob Nina Hagen über Abtreibung singt, Shirin David ihre männlichen Konkurrenten in die Schranken weist oder Yoko Ono in ihren Songs die Schwesternschaft thematisiert: Das Thema Gleichberechtigung ist von Frauen angetrieben und besungen worden. Damit eine Mariybu heute auf der Bühne stehen und ihren “Bitchtalk” ins Mikrofon rappen kann, gab es viele Rechte, die sich Frauen erst erstreiten mussten: Wahlrecht, das Recht, den Führerschein machen zu können oder ein eigenes Konto zu führen: Für uns sind das heute alltägliche und indiskutable Ansprüche. Doch sind diese teilweise nicht mal 100 Jahre alt. In den 1960er-Jahren sang Aretha Franklin noch für “a little respect”, und Lesley Gore emanzipierte sich aus der gesellschaftlich erwarteten Rolle heraus.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 60ern” am 28.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: VARA, CC BY-SA 3.0 NL , via Wikimedia Commons

28.02.2026,

PHOENIX, 20.15: Unser Land in den 60ern, Doku, 2020

“1960 – der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt, in dem Nordrhein-Westfalen nur eine Richtung kannte: Volle Kraft voraus! Immer mehr Menschen konnten sich nun ein Auto leisten. Mit dem Straßenbaufinanzierungsgesetz fiel 1960 der Startschuss für den groß angelegten Ausbau der Autobahnen und Bundesstraßen. Jetzt konnte man richtig “Strecke machen”. Eines der Fahrzeuge damals: das Motocoupé “Isetta”. In Düsseldorf ging Anfang der 60er Jahre ein musikalischer Stern auf, den heute jeder kennt: Heino. 1961 blickte man mit Sorge nach Berlin, wo plötzlich die Mauer die Stadt teilte.” (prisma.de)

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“Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs” am 26.02.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-R74190 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

26.02.2026,

NTV, 23.30: Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2019

“Bis zum Sommer 1942 hat Hitler die Kontrolle über weite Teile Mittel- und Südeuropas erlangt und drängt nun seine Streitkräfte weiter in die Sowjetunion. Mit einem Sieg könnte er das Dritte Reich über die Wolga bis zum Ural ausweiten. Doch die Schlacht von Stalingrad wird zu einem entscheidenden Wendepunkt, denn das sowjetische Volk verteidigt sein Land eisern, außerdem sind die Deutschen der Kälte nicht gewachsen.” (prisma.de)

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“Abends in Ostberlin” am 27.02.2026 im RBB

Bildquelle: Symbolbild, Berlin, Friedrichstadtpalast ADN-ZB Zimmermann 24.4.84 Berlin: Zur Eröffnung des neuen Friedrichstadtpalastes - Hell und weiträumit ist das Foyer des Musentempels der Unterhaltungskunst gestaltet.: Bundesarchiv, Bild 183-1984-0424-036 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

27.02.2026,

RBB, 20.15: Abends in Ostberlin, Doku, 2026

“Auf dem Marx-Engels-Platz in Mitte bleiben am Abend die Besucher staunend stehen. Der Palast der Republik ist hell erleuchtet. Wie viele Kugelleuchten gibt es hier? Bis 24 Uhr ist der Palast geöffnet. Die vielen Restaurants, die Bowling-Bahn und die Diskothek “Jugendtreff” sind sehr beliebt. Wie war das Leben in Ostberlin, wenn es dunkel wurde? Einmalige Aufnahmen und Erinnerungen lassen die Abende und Nächte in der Hauptstadt der DDR lebendig werden. Um 22 Uhr öffnet an der Friedrichstraße die “Kleine Revue”. Die Nachtbar des Friedrichstadt-Palastes bietet Tingeltangel, Tanz und viel Erotik. Bis in die frühen Morgenstunden wird hier gefeiert. Anderswo in der Republik sind die Bürgersteige längst hochgeklappt. Bei Rewatex in Spindlersfeld laufen die Maschinen rund um die Uhr. Rewatex ist die größte Wäscherei des Landes. Gewaschen wird für Kaufhallen, Betriebe, Hotels und die NVA. Nur die Mitternachtspause bietet den Frauen von der Nachtschicht ein bisschen Entspannung. Abends in Ostberlin. Wir zeigen seltene Aufnahmen aus den 60er, 70er und 80er Jahren. In Köpenick öffnet das erste italienische Restaurant der Stadt, in Prenzlauer Berg ist die Funkstreife “Toni 268” unterwegs, auf der Straße “Unter den Linden” ziehen Pfingsten 1987 hunderte Jugendliche zum Brandenburger Tor, um Musik aus dem Westen zu hören. Viele Berlinerinnen und Berliner erinnern sich an ihr Berlin. Mit dabei sind die Schauspielerinnen Julia Richter und Mariella Ahrens, Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss, Jazzsängerin Pascal von Wroblewsky, Moderatorin Elke Bitterhof, Tänzerin Ellen Darmer (Friedrichstadt-Palast) sowie Roman Klöpfel aus Weißensee und Dirk Sarnoch aus Oberschöneweide.” (prisma.de)

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“Apokalypse – Hitlers Untergang” am 26.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von US Army - Stars and Stripes, the official US Army magazine., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65960

26.02.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse – Hitlers Untergang, Doku, 2023

“Sommer 1943: Hitler ist zwei Jahre zuvor in die UdSSR einmarschiert. Er will den Kriegsverlauf ändern, indem er in Kursk einen gigantischen Panzerangriff auf die sowjetischen Streitkräfte startet. Er weiß nicht, dass dies das letzte Mal ist, dass seine Truppen im Osten in die Offensive gehen. Die Landung der Alliierten im Juni 44 veranlasst eine Gruppe deutscher Generäle, Hitler zu töten, der dem Attentat jedoch entkommt, da er mehr denn je davon überzeugt ist, sein tödliches Schicksal fortzusetzen. Monat für Monat zieht sich die Schlinge jedoch unaufhaltsam zu. Von Krankheit geschwächt, in die Enge getrieben und gejagt, verkriecht sich Hitler in seinem Berliner Bunker, sechs Meter unter der Erde. Während alles schreit, dass der Krieg verloren ist, ist er weiterhin davon überzeugt, dass die Vorsehung mit ihm ist, und weigert sich beharrlich, sich zu ergeben und sein Land zur Selbstzerstörung zu verurteilen. Nachdem er Europa in Brand gesetzt und sein eigenes Land auf dem Altar seiner infernalischen Ambitionen geopfert hatte, setzte der Tyrann seinem Leben am 30. April 1945 ein Ende.”(prisma.de)

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“Ich werde nicht schweigen” am 27.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: 0

27.02.2026,

3SAT, 20.15: Ich werde nicht schweigen, Drama, 2017

“Oldenburg, 50er-Jahre: Die Kriegswitwe Margarete versucht, für sich und ihre Söhne eine Rente zu erhalten. Scheinbar ohne Grund wird sie vom Amtsarzt Dr. Ahrens in die Psychiatrie eingewiesen. Nach einem Jahr kehrt Margarete traumatisiert und erschöpft zurück, vom Staat entmündigt und von der Gesellschaft stigmatisiert. Sie will beweisen, dass ihre Einweisung ein Irrtum war. Und sie will das Sorgerecht für ihre Kinder zurück. Die Nachbarn im Haus kümmern sich aufdringlich um sie. Während ihres Aufenthaltes in der Heil-und Pflegeanstalt von Wehnen hatten sich die geschwätzige Frau Schröder und der Kriegsveteran Herr Windhorst in Margaretes Wohnung häuslich niedergelassen. Windhorst ist nun gar von Amts wegen zu Margaretes Vormund bestellt. Margarete verfügt nicht einmal über ausreichend Mittel, um ihre Kinder zu besuchen. Die beiden Buben sind bei Margaretes Schwester Erna untergekommen. In der Nachbarschaft und in ihrer eigenen Familie spürt Margarete, dass seit der Einweisung in die Psychiatrie ein Makel an ihr haftet. Nur die junge Antje, die früher ihre Kinder gehütet hat, begegnet Margarete unvoreingenommen. Während der Nazi-Herrschaft war Antjes psychisch kranke Mutter in der Heil- und Pflegeanstalt gestorben. Margarete vertraut sich Antje an. Die schrecklichen Erinnerungen an Wehnen wecken in ihr immer wieder Ängste, aber auch den Willen, sich zur Wehr zu setzen. Dabei begibt sie sich auf dünnes Eis, denn keiner der verantwortlichen Pfleger und Ärzte will zu Margaretes Vorwurf der falschen Einweisung Stellung beziehen. Die emotional anrührende Geschichte birgt einen wahren Kern: Die Heil- und Pflegeanstalt von Wehnen wurde bis in die 90er Jahre als “saubere” Anstalt betrachtet. Erst Archivfunde deckten die schrecklichen Euthanasie-Verbrechen der Nazi-Ärzte und Pfleger auf, die in Wehnen Zwangsarbeiter und psychisch Kranke systematisch in den Hungertod trieben.” (prisma.de)

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“Hitlers Leibarzt” am 26.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R99057 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99317701

26.02.2026,

NTV, 22.05: Hitlers Leibarzt, Doku, 2014

“Zeitlebens machte Adolf Hitler stets einen vor Kraft strotzenden Eindruck – doch das war anscheinend nur eine Maske. Aufzeichnungen zeigen ihn als gebrochenen Mann. Er war angeblich abhängig von Drogen und Medikamenten, süchtig nach Morphium. Dahinter steckte allem Anschein nach sein Leibarzt, Dr. Theodor Morell. Die Dokumentation untersucht alte Röntgenaufnahmen und sichtet Hitlers Krankenakte. (Text: ntv)” (fernsehserien.de)

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“Die Kennedy-Saga” am 23.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Cecil W. Stoughon - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1395742

23.02.2026,

PHOENIX, 20.15: Die Kennedy-Saga, “Am 22. November 1963 wird Präsident John F. Kennedy in Dallas erschossen. Nach seinem Tod macht Jackie es sich zur Aufgabe, das Vermächtnis ihres Mannes zu gestalten. Währenddessen wird sein jüngerer Bruder Robert, der bisher immer im Schatten des Präsidenten stand, zum nächsten großen politischen Hoffnungsträger der Kennedy-Familie. 1968 kandidiert er schließlich für die Demokraten für das Präsidentenamt.” (prisma.de)

“Am 22. November 1963 wird Präsident John F. Kennedy in Dallas erschossen. Nach seinem Tod macht Jackie es sich zur Aufgabe, das Vermächtnis ihres Mannes zu gestalten. Währenddessen wird sein jüngerer Bruder Robert, der bisher immer im Schatten des Präsidenten stand, zum nächsten großen politischen Hoffnungsträger der Kennedy-Familie. 1968 kandidiert er schließlich für die Demokraten für das Präsidentenamt.” (prisma.de)

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“Nürburgring – Geschichte einer Kultstrecke” am 24.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: Wolkenkratzer, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

24.02.2026,

3SAT, 22.25: Nürburgring – Geschichte einer Kultstrecke, Doku, 2025

“Der Nürburgring ist ein Mythos – Spiegelbild von Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte, Politik und Sport der vergangenen 100 Jahre. Einst als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die strukturschwache Eifel entstanden, verhalf die Autoverrücktheit einer ganzen Nation dieser “grünen Hölle” zu gefürchteter Beliebtheit. 2500 Arbeiter schufteten von 1925-1927 in einer kaum besiedelten Region. Das Ergebnis: eine für die damalige Zeit sensationelle Rennstrecke mit extremen Höhenunterschieden, gefährlichen Kurven, die nicht nur Rennbegeisterte, sondern auch die Autoindustrie in Fahrt bringen sollte. Der Film taucht tief in die Geschichte dieser Rennstrecke ein, erzählt zum 100. Jahrestag des 1. Spatenstichs 1925 vom Auf und Ab des Nürburgrings, zeigt die großen Erfolge, Skandale und Unfälle und erzählt von Anfang und Ende der Formel-1-Geschichte auf dem Ring. Es geht aber nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft: Wie könnte sie aussehen ohne Verbrennungsmotor?” (prisma.de)

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“Edelweißpiraten – Teenager gegen Hitler” am 24.02.2026 im HR

Bildquelle: © Raimond Spekking

24.02.2026,

HR, 22.30: Edelweißpiraten – Teenager gegen Hitler, Doku, 2023

“Köln im Herbst 1944: In der kriegszerstörten Stadt leistet eine kleine Gruppe von Jugendlichen bewaffneten Widerstand gegen das Naziregime. Bartholomäus Schink, Franz Rheinberger und Fritz Theilen gehören zu den “Edelweißpiraten”, einer ursprünglich unpolitischen Jugendbewegung, die von den Nationalsozialisten verboten und verfolgt wurde. Der Dokumentarfilm erzählt ihre Geschichte.” (prisma.de)

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“Limes – Grenzen des Römischen Reiches” am 24.02.2026 im HR

Bildquelle: Vexillum, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

24.02.2026,

HR, 20.15: Limes – Grenzen des Römischen Reiches, Doku, 2026

“Weltwunder in Hessen Mit 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes das größte Bodendenkmal Europas. Was vor beinahe 2000 Jahren die nordöstliche Grenze des Römischen Reiches bildete, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Dabei zählen die gut 150 Kilometer, die durch Hessen führen, zu den besterhaltenen Abschnitten des UNESCO-Welterbes. Familie Dack aus Kriftel macht sich auf den Weg, diesen Teil des Limes mit dem Fahrrad zu erkunden. Und Influencer Finnian Garvey, gekleidet wie ein germanischer Krieger, wird sogar die gesamte Strecke in Angriff nehmen – zu Fuß und ohne Hilfsmittel nur mit Handy, Kamera und Powerbank ausgestattet. Die Familie begegnet Wissenschaftlern, die mit neuen Entdeckungen faszinieren, und sie treffen auf Menschen, die sich mit Herzblut für den Erhalt des UNESCO-Welterbes mit seinen Wachtürmen und Kastellen einsetzen. Sie probieren römische Speisen, üben sich im Bogenschießen und erleben Geschichte als Abenteuer. Und Influencer Finnian schafft mit seiner Wanderung durch die Vergangenheit am Ende sogar einen Weltrekord.” (prisma.de)

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“Drei Frauen – Ein Krieg” am 25.02.2026 im WDR

Bildquelle: Von U.S. Army Official Photograph - http://astro.temple.edu/~gurwin/hist.0690syb2005.html, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77888314

25.02.2026,

WDR, 23.00: Drei Frauen – Ein Krieg, Doku, 2022

“Lee Miller, Margaret Bourke-White und Martha Gellhorn begleiten die alliierten Truppen an unterschiedlichen Fronten des Zweiten Weltkriegs auf ihrem Weg nach Deutschland. Ihre Reportagen und Fotos sind eine Pionierleistung. Niemals zuvor waren Frauen als Kriegsreporterinnen akkreditiert. Der Krieg als “Vater aller Dinge” war stets Männersache. Ihre Fotografien für “Life” und “Vogue” sowie die Reportagen in “Collier’s Weekly” zeigen nun eine völlig neue Haltung zu Leiden und Sterben an der Front. Margaret Bourke-White ist die einzige Fotografin des noch jungen “Life”-Magazins: eine erfolgreiche Exzentrikerin, über deren Privatleben in der New Yorker Klatschpresse berichtet wird. Lee Miller gehört in ihren Zwanzigern zum Zirkel der Pariser Surrealisten um Man Ray und Picasso. Martha Gellhorn ist Autorin, gern gesehener Gast im Weißen Haus und Ehefrau von Ernest Hemingway. Der Film erzählt ausschließlich aus der Perspektive der Protagonistinnen, benutzt nur ihre Fotos, Reportagen, Briefe und Tagebücher sowie seltenes, größtenteils ungesehenes Filmmaterial alliierter Kameraleute. Mit aller Macht zieht es die drei nach Europa. Sie erliegen zunächst der Faszination des Krieges und zahlen dafür einen hohen Preis. Die drei Frauen sehen Opfer und keine Helden, werden Zeuginnen der Befreiung von Buchenwald und Dachau und blicken in allerletzte Abgründe menschlicher Grausamkeit. “Drei Frauen – Ein Krieg” schaut zurück auf die Schlachtfelder Europas Mitte des 20. Jahrhunderts und erinnert doch permanent auf schmerzlich-unheimliche Art an die Kriege unserer Zeit. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers” am 21.02.2026 im BR

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21.02.2026,

BR, 20.15: Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers, Historienfilm, 2002

“Der beliebte Schauspieler Tobias Moretti brilliert in Xaver Schwarzenbergers Geschichtsepos als berühmter Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer (1767-1810), der sich zusammen mit einer Gruppe aufständischer Bauern und dem Mut der Verzweiflung gegen die Besetzung seiner Heimat durch französische und bayerische Truppen wehrt. An Morettis Seite beeindrucken Franz Xaver Kroetz als fanatischer Geistlicher, Heio von Stetten als besonnener Militärführer und Martina Gedeck als mutige Rebellin. 1805 siegt Napoleon in der Schlacht von Austerlitz über die russischen und österreichischen Truppen. Tirol musste an Napoleon abgetreten werden. Der Tiroler Schütze Andreas Hofer und der Kapuzinerpater Joachim Haspinger fahren nach Wien zu Erzherzog Johann, um ihn um Unterstützung für Tirol zu bitten, wo alle Privilegien und alten Rechte außer Kraft gesetzt wurden. Erzherzog Johann verspricht, sich für die Rechte der Tiroler einzusetzen. Dadurch ermutigt und angetrieben vom fundamentalistischen Kapuzinerpater Haspinger, der mit aller Gewalt gegen den Feind vorgehen will, stürzt sich der friedliebende Andreas Hofer in ein gewagtes Abenteuer: Er zieht gegen Napoleon und die mit ihm verbündeten Bayern in den Krieg.” (prisma.de)

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“Städte im Feuersturm” am 22.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1987-1210-502 / Hoffmann, Heinrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

22.02.2026,

PHOENIX, 22.45: Städte im Feuersturm, Doku, 2025

“Im Zweiten Weltkrieg erreicht der Luftkrieg eine neue Dimension: Hitlers Bomber machen den Blitzkrieg in Polen erst möglich. Bomben und Raketen bringen Tod und Zerstörung mitten in die Städte. Der Einsatz von Flugzeugträgern verlagert den Luftkampf auf die Meere. Immer tödlichere Waffen – von Sturzkampfbombern und Jagdflugzeugen bis hin zu ballistischen Raketen – werden entwickelt, angetrieben von Technikbegeisterung, Ideologie und Machtgier. Die Luftwaffe wird im Zweiten Weltkrieg zum entscheidenden Faktor militärischer Schlagkraft.” (prisma.de)

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“Ford in Köln – Die Stadt und ihr Werk” am 20.02.2026 im WDR

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20.02.2026,

WDR, 20.15: Ford in Köln – Die Stadt und ihr Werk, Doku, 2026

“Wie kaum ein anderes Unternehmen hat Ford die Stadt Köln geprägt. Seit Eröffnung des Ford-Werkes in Köln-Niehl 1931 sind Stadt und Köln untrennbar miteinander verbunden. Die neue WDR Dokumentation zeigt in eindrucksvollen Bildern und Geschichten, wie aus einer amerikanischen Automobilidee ein Herzstück der deutschen Industriegeschichte wurde. Der Film blickt zurück auf die Anfänge unter Henry Ford, auf Innovationen und legendäre Modelle, auf Erfolge und Niedergang des Kölner Werks. Doch im Mittelpunkt stehen vor allem die Menschen bei Ford: die Arbeiterinnen und Arbeiter, die aus vielen Ländern P- vor allem aus der Türkei und aus Italien – nach Köln kamen, um bei Ford anzufangen. Sie haben mit ihrer Lebensart und Kultur die Stadt geprägt. Menschen wie Alpin Harrenkamp, deren Familie in den 60ern nach Köln kam, wo ihr Vater Metin, wie viele türkische Arbeiter, zunächst am Band bei Ford anfing. Später schrieb er Lieder über die Arbeit im Werk und das Leben in Köln, veröffentlichte 13 Alben und wurde zur “Stimme der türkischen Arbeiter in Deutschland”. Seine Tochter Alpin arbeitet heute in der Personalentwicklung bei Ford. Auch Rolly Brings, kölscher Liedermacher und Vater der Brüder Peter und Stephan Brings, erzählt im Film seine Fordgeschichte. Er begann in den 60ern dort eine Lehre als Maschinenschlosser und finanzierte später sein Lehramtsstudium mit der Arbeit im Werk. Über seine Arbeit bei Ford sagt er: “Also ich habe Ford erlebt, das war ein, ein Babel, ein Sprachenbabel war das, ja. Es war eine wunderbare Philharmonie, eine Symphonie von Sprachen.” Die Dokumentation blickt aber auch zurück auf den ersten Arbeitskampf in der Ford-Geschichte: 1973 protestierten vor allem türkische Arbeiterinnen und Arbeiter für bessere Arbeitsbedingungen und besseren Lohn. Auslöser war die fristlose Entlassung von 300 Arbeitern, die verspätet aus dem Jahresurlaub zurückgekehrt waren – was Ford bisher angesichts der weiten Autoreise in die Türkei geduldet und den Ausfall durch Zusatzschichten hatte kompensieren lassen. Der Film, der von BROADVIEW TV produziert wurde, erzählt von fliegenden Fiestas, Karneval und “Ford”-Familien, die seit Generationen mit dem Werk oder den dort gebauten Autos verbunden sind. Doch wie lange wird die Geschichte von “Ford in Köln” noch andauern? Das Unternehmen steckt tief in der Krise, denn die neuen großen E-Modelle, die nun in Köln gebaut werden, verkaufen sich in Deutschland schlecht.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 50ern” am 21.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: CDU, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

21.02.2026,

PHOENIX, 15.00: Unser Land in den 50ern, Doku, 2021

“„Wohlstand für alle!“ heißt die Devise Ende der fünfziger Jahre. Konrad Adenauer hatte mit seinem Slogan „Keine Experimente!“ das höchste Ergebnis für die Union bei einer Bundestagswahl eingefahren. Mit absoluter Mehrheit konnte er weiterregieren. Sein gleichnamiger ältester Enkel erinnert sich lebhaft an die Zeit, als vom beschaulichen Rhöndorf aus Weltpolitik gemacht wurde. Es wurde investiert, entwickelt und konsumiert. Die Städte bekamen das Aussehen, das sie bis heute prägt. Die Kölner Seilbahn wurde zur ersten Bundesgartenschau in Nordrhein-Westfalen über den Rhein gespannt. In Dortmund entstand der Fernsehturm und das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf verströmte als höchstes Gebäude im Land einen Hauch von Manhattan am Rhein. Amerika war das große Vorbild: von dort schwappte die Rock’n’Roll-Welle über den großen Teich…” (fernsehserien.de)

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“Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” am 20.02.2026 im 3SAT

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20.02.2026,

3SAT, 20.15: Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau, Drama, 2018

“Die richtige Idee zur richtigen Zeit: Aenne Burda gab mit ihrer Zeitschrift den Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Mode, Leichtigkeit und Weiblichkeit zurück. Als Geschäftsfrau verkörperte sie an der Seite ihres Ehemannes und in Konkurrenz zu ihm das deutsche Wirtschaftswunder. – Katharina Wackernagel spielt die Offenburger Verlegerin, die ein Verlagsimperium aufbaute und das Selbstschneidern popularisierte. Offenburg 1949: Die wirtschaftlichen Bedingungen in Nachkriegsdeutschland werden zusehends besser. Die Druckerei und der Verlag von Franz Burda laufen gut, seiner Frau Anna kann Franz ein gutsituiertes bürgerliches Leben bieten. Annas eigene Geschäftsidee, eine Modezeitschrift, die den Frauen schicke Modelle zum Nachschneidern bereitstellen soll, nimmt ihr Mann nicht ernst. Schließlich muss sie nicht arbeiten wie Frauen in weniger wohlhabenden Verhältnissen, weil er die wirtschaftliche Verantwortung für sie und die drei Söhne Franz, Frieder und Hubert trägt. Anna wiederum, die selbst große Freude an schönen Dingen hat, ist überzeugt, dass die Sehnsucht der Frauen, der Nachkriegstristesse zu entrinnen, ein großes Potenzial birgt. Doch sie fügt sich in seine Entscheidung – bis sie entdeckt, dass ihr Mann nicht nur immer mal wieder eine Affäre, sondern im Nachbarort eine veritable Zweitfamilie hat. Anna ist erschüttert und braust ab nach Paris, wo ein alter Freund aus Besatzungstagen, André Lambert, einen Modeverlag führt. Zwischen dem Besuch von Modeschauen und einem spielerischen Flirt erfährt sie von ihm, dass Franz’ ehemalige Sekretärin und Mutter des unehelichen Kindes, Evelyn Holler, genau die Zeitschrift herausgibt, die sie immer machen wollte. Subventioniert von ihrem Ehemann. Anna schäumt. Sie stellt Franz ein Ultimatum: Entweder er überantwortet ihr die Zeitschrift – oder sie lässt sich scheiden. Franz gibt nach, und Anna, die inzwischen beschlossen hat, sich in Zukunft “Aenne” zu nennen, wirft die Konkurrentin persönlich aus dem Verlag. Dort beginnt sie sofort mit der Umgestaltung der Zeitschrift, die das auch nötig hat. Aenne fordert viel von ihren Angestellten. Aber sie gibt ihnen auch eine Vision, für die einzusetzen sich lohnt: Ihre “Favorit Moden” soll sich von allen anderen Modezeitschriften unterscheiden und den Frauen einen wirklichen Mehrwert bieten. Und: Bei allem strengen Regiment ist Aenne für gute Ideen ihrer Mitarbeiterinnen immer offen. Zu den guten Ideen der engagierten Assistentin Edith Schmidt und der kreativen Schneiderin Lise Schneegass gehört der Einfall, Bürgerinnen von Offenburg und Lahr zur Vermessung ihrer Körper einzuladen, um endlich realistische, verbindliche Kleidergrößen zu bekommen. Aenne glaubt an ihr Projekt, und noch vor Erscheinen der ersten Ausgabe fordert sie von Franz ein, dass er ihr den Verlag überschreibt. Im Gegenzug verzichtet sie auf alle Ansprüche aus seinem Vermögen. Erst beim Termin mit dem Notar erfährt Aenne, dass hohe Schulden auf dem Verlag liegen, die sie im Fall einer Überschreibung an ihren Mann zurückzahlen muss. Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von “Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” zeigt 3sat am Freitag, 20. Februar, ebenfalls um 20.15 Uhr.” (prisma.de)

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“Die Wikinger” am 21.02.2026 im ARTE

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21.02.2026,

ARTE, 14.10: Die Wikinger, Abenteuerfilm, 1958

“Der König des englischen Königreiches Northumbria ist von den Wikingern ermordet worden. Seine Witwe, Königin Enid, muss dem Wikingerkönig Ragnar zu Willen sein und bringt neun Monate später ihren Sohn Erik zur Welt. Enid gelingt es, das illegitime Kind vor dem neuen, intriganten König Aella in Sicherheit zu bringen und seine Identität geheim zu halten. Doch dann wird Erik von den Wikingern geraubt und im hohen Norden als Sklave gehalten. Er trägt ein Amulett, aber niemand weiß, was es bedeutet und dass der Knabe der Halbbruder von Einar ist, dem Sohn und zukünftigen Erben von König Ragnar. Auch Erik selbst ahnt 20 Jahre lang nicht, wer er ist. Als sich sowohl Einar als auch Erik in die schöne Prinzessin Morgana verlieben, scheint ein Kampf unausweichlich. Die beiden Halbbrüder treffen aufeinander und ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das der englischen Krone auf dem Spiel steht … Auch wenn die historischen Fakten in diesem berühmten Kostümfilm nicht wirklich authentisch zu nennen sind, zeichnet er ein in weiten Teilen glaubwürdiges Bild der Wikinger als wagemutige und wilde Seefahrer. Zudem besticht der Film durch farbenprächtig wiedergegebene Riten und beeindruckende Aufnahmen an Originalschauplätzen.” (prisma.de)

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“Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs” am 19.02.2026 im NTV

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19.02.2026,

NTV, 20.15: Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2023

“Die Entwicklung geheimer Waffen und innovativer Technologien wie U-Boote der I400-Klasse und Typ XXI sowie URSEL-Raketen-U-Boote prägte die Seekriegsführung im Zweiten Weltkrieg. Diese Fortschritte beeinflussten maßgeblich die maritime Kriegsführung und hatten langfristige Auswirkungen auf zukünftige Generationen.” (prisma.de)

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“Die Zeugen Jehovas – Gott, Geld und Gehorsam” am 16.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Rudolf Hatzold (1884—1950) - Deutschlands Städtebau - Magdeburg -, Dari-Verlag, Berlin-Halensee 1927, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=98946564

16.02.2026,

NTV, 21.05: Die Zeugen Jehovas – Gott, Geld und Gehorsam, “Die Zeugen Jehovas sind auf der ganzen Welt dafür bekannt, dass sie an Türen klingeln und versuchen, Menschen zu bekehren… Doch wer sind die Zeugen Jehovas hinter ihrem freundlichen und sauberen Äußeren? In erster Linie sind sie Mitglieder einer religiösen Organisation, die durch ihren Bekehrungseifer weltweit fast 8 Millionen Anhänger gewonnen hat und dadurch mächtig, reich und sehr gut strukturiert geworden ist. Der Schlüssel zu ihrem Reichtum: Sie lassen Gebäude von Freiwilligen errichten und verkaufen sie fünfzehn oder zwanzig Jahre später. Es handelt sich dann um eine ausschließlich von Männern geführte Bewegung, die wie eine multinationale Glaubensgemeinschaft funktioniert, deren Geschäftsgrundlage die Ankündigung eines bevorstehenden Weltuntergangs ist: Nur die Mitglieder der Organisation werden gerettet. Um das ewige Leben zu erlangen, sind die Zeugen Jehovas zu jedem Opfer bereit, z.B. zur Ablehnung des medizinischen Fortschritts und insbesondere von Bluttransfusionen. Im Namen der Bibel ermutigen sie ihre Anhänger, Verwandte, die nicht mehr zur Bewegung gehören wollen, zu verstoßen. Aber auch andere Praktiken, wie die Nichtanzeige pädophiler Straftaten, haben dem Ruf der Zeugen Jehovas geschadet. Dank der Aussagen von Opfern, ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas und führenden Experten der Bewegung blicken wir hinter die Kulissen dieser sehr verschlossenen Gemeinschaft, die seit fast 150 Jahren am Rande der Gesellschaft lebt. Es ist die Geschichte einer umstrittenen Bewegung, die mit ihren autoritären und kompromisslosen Praktiken und ihrem absolutistischen Glauben Familien zerrissen und Leben zerstört hat – die Zeugen Jehovas.” (prisma.de)

“Die Zeugen Jehovas sind auf der ganzen Welt dafür bekannt, dass sie an Türen klingeln und versuchen, Menschen zu bekehren… Doch wer sind die Zeugen Jehovas hinter ihrem freundlichen und sauberen Äußeren? In erster Linie sind sie Mitglieder einer religiösen Organisation, die durch ihren Bekehrungseifer weltweit fast 8 Millionen Anhänger gewonnen hat und dadurch mächtig, reich und sehr gut strukturiert geworden ist. Der Schlüssel zu ihrem Reichtum: Sie lassen Gebäude von Freiwilligen errichten und verkaufen sie fünfzehn oder zwanzig Jahre später. Es handelt sich dann um eine ausschließlich von Männern geführte Bewegung, die wie eine multinationale Glaubensgemeinschaft funktioniert, deren Geschäftsgrundlage die Ankündigung eines bevorstehenden Weltuntergangs ist: Nur die Mitglieder der Organisation werden gerettet. Um das ewige Leben zu erlangen, sind die Zeugen Jehovas zu jedem Opfer bereit, z.B. zur Ablehnung des medizinischen Fortschritts und insbesondere von Bluttransfusionen. Im Namen der Bibel ermutigen sie ihre Anhänger, Verwandte, die nicht mehr zur Bewegung gehören wollen, zu verstoßen. Aber auch andere Praktiken, wie die Nichtanzeige pädophiler Straftaten, haben dem Ruf der Zeugen Jehovas geschadet. Dank der Aussagen von Opfern, ehemaligen Mitgliedern der Zeugen Jehovas und führenden Experten der Bewegung blicken wir hinter die Kulissen dieser sehr verschlossenen Gemeinschaft, die seit fast 150 Jahren am Rande der Gesellschaft lebt. Es ist die Geschichte einer umstrittenen Bewegung, die mit ihren autoritären und kompromisslosen Praktiken und ihrem absolutistischen Glauben Familien zerrissen und Leben zerstört hat – die Zeugen Jehovas.” (prisma.de)

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“Operation: Overlord” am 16.02.2026 im KABEL 1

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16.02.2026,

KABEL 1, 22.40: Operation: Overlord, Action, 2018

“Actioner von Erfolgsproduzent J.J. Abrams: Vier Überlebende einer amerikanischen Einsatztruppe sind in der Normandie gestrandet und von Nazis umzingelt. Sie finden Zuflucht in einem französischen Dorf, entdecken dann aber ein geheimes Labor der Deutschen, in dem grausame Versuche an Leichen durchgeführt werden. Schon bald sehen sich die vier nicht nur mit den Nazis konfrontiert, sondern auch mit den schrecklichen Kreaturen, die diese geschaffen haben.” (prisma.de)

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“Mielkes Traum – Die Bobbahn Altenberg” am 17.02.2026 im MDR

Bildquelle: Sludge G, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

17.02.2026,

MDR, 22.10: Mielkes Traum – Die Bobbahn Altenberg, Doku, 2015

“17 Kurven, 15 Prozent Gefälle: eine anspruchsvolle Bahn. 13 Weltmeisterschaften fanden dort statt. 1987 erbaut, soll der Eiskanal bis zu 250 Mio. DDR-Mark gekostet haben. Die Doku beleuchtet die Historie und das Gerücht, die Anlage sei ein Prestigeobjekt von Stasichef Erich Mielke gewesen.” (tvspielfilm.de)

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“Ein Herthaner und die Stasi” am 18.02.2026 im RBB

Bildquelle: Die „Plumpe“ 1974 kurz vor ihrem Abriss, Von Andreas Schwarzkopf - File:Berlin_Januar_1974,_Blick_vom_Jugendhotel_Gesundbrunnen,_am_rechten_Bildrand_die_Swinemünder-Brücke.jpg, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54453304

18.02.2026,

RBB, 21.00: Ein Herthaner und die Stasi, Doku, 2021

“Seine Leidenschaft begann in den 50er Jahren. Da fuhr er von Berlin-Pankow immer rüber zum Stadion in den Wedding – zur “Plumpe”. Seitdem ist Hertha BSC seine Mannschaft. Doch mit dem Mauerbau kam die Trennung von seiner geliebten Hertha. Helmut Klopfleisch war zur Zeit der deutschen Teilung wohl der größte und engagierteste Fan von Hertha BSC in der DDR. Er reiste regelmäßig zu den Spielen des Vereins im Ostblock – später auch zum FC Bayern und der DFB-Elf – und geriet so ins Visier der Stasi. Fußballfan und Stasi-Chef Erich Mielke persönlich soll Klopfleischs Akte auf dem Tisch gehabt haben. Jahrelang arbeitete das MfS an Zersetzungsmaßnahmen gegen den Hertha-Anhänger und seine Familie. “Ein Herthaner und die Stasi” erzählt eine ungewöhnliche Geschichte von Opposition: Je weniger es dem Fußball-Anhänger Klopfleisch möglich war seine Leidenschaft zu leben, desto mehr begehrte er gegen die staatliche Bevormundung auf und umso größer wurde der Druck auf ihn und seine Familie. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 18.02.2026 im RBB

Bildquelle: Kasa Fue, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

18.02.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Doku, 2020

“Als in Berlin zur Gründerzeit eine wahre Bau-Anarchie ausbrach, erhielt Baurat James Hobrecht den Auftrag, einen Bebauungsplan zu erstellen. Seine Grundidee war, nicht nur eine große, auf die Mitte ausgerichtete Stadt zu planen, sondern einzelne Stadteile zu schaffen, die wir heute gerne als “Kieze” bezeichnen. Darüber hinaus sollten mehrere große Volksparks in Berlin entstehen, grüne Lungen für Mensch und Natur. Der Humboldthain gehört heute zu den ältesten dieser großen Volksparks. Erster Spatenstich war am 14.09.1869, dem 100. Geburtstag Alexander von Humboldts. Das Volksfest zur Grundsteinlegung gilt als das erste öffentliche Auftreten der Berliner Sozialdemokraten. Der Park war einerseits für die Freizeit und zur Erholung der umliegenden Bevölkerung gedacht, gleichzeitig sollte er aber auch zur Bildung dienen. Ganz im Sinne Alexander von Humboldts. Zahlreiche exotische und ausländische Gehölze wurden in Gruppen gepflanzt und ihre geografische Herkunft ausgewiesen. Bäume aus Nord und Südamerika, Asien und Ozeanien. Aber auch unterirdisch ist der Humboldthain ein geheimnisvoller Ort. Kaum jemand kennt den AEG Tunnel nahe der Gustav Meyer Allee, ursprünglich konzipiert als unterirdische Werkbahn zwischen den Werken Brunnenstraße und Ackerstraße. Später galt er als Pilotprojekt für die erste U Bahn in Berlin. Sichtbarer ist die Ruine des riesigen Flakturms am Rand des Parks. Die Nationalsozialisten wollten die Hochbunker nach dem Krieg zu Trutzburgen mit völkischen Ornamenten ausbauen. Dazu kam es bekanntlich nicht. Der Flakturm machte den Humboldthain zu einem bevorzugten Ziel der alliierten Bomberverbände. Der Humboldthain ist zunächst verödete Steppe. Abgeholzt von den Anwohnern auf der Suche nach Brennholz. Wasserlöcher zum Löschen von Bränden, dazwischen militärischer Müll. Heute ist der Humboldthain Anziehungspunkt für viele Familien aus dem multikulturellen Kiez um den Gesundbrunnen. Und aufmerksame Besucher spüren: Der Humboldthain ist ein Ort, an dem sich wie in einem Brennglas deutsche Zeitgeschichte widerspiegelt. Die Dokumentation zeigt die wechselhafte Geschichte eines wichtigen Berliner Volksparks. Von der Ursprungsidee über den Missbrauch durch die Nationalsozialisten bis zur mühsamen Neugestaltung nach dem Krieg. Bewegte Berliner Stadtgeschichte im Grünen.” (prisma.de)

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“Griechen gegen Perser” am 14.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Original: O.MustafinCropped: TRAJAN 117, CC0, via Wikimedia Commons

14.02.2026,

ARTE, 21.45: Griechen gegen Perser, Doku, 2025

“481 vor Christus: Der uneingeschränkte Herrscher der Perser, Xerxes, rüstet sich für einen Feldzug gegen rebellische Städte in Griechenland. Besonders auf Athen hat er es abgesehen, das seinem Vater Dareios bei Marathon eine demütigende Niederlage zugefügt hat. Xerxes beherrscht viele Länder von Kleinasien bis Indien. Sein Reich ist eines der größten der Geschichte, das erste Imperium des Nahen Ostens, mit schier unerschöpflichen Ressourcen. Seit Jahren plant er eine Invasion Griechenlands und hat keine Mühen und Kosten gescheut, um ein riesiges Heer aufzustellen. Ein Kampf von Goliath gegen David – so scheint es. Xerxes trifft auf eine Konföderation griechischer Stadtstaaten, angeführt von Themistokles aus Athen. Den Griechen stehen nur wenige Ressourcen im Vergleich zur gewaltigen Macht des Perserreichs zur Verfügung. Doch sie besitzen einen entscheidenden Vorteil: Athen ist seit zehn Jahren eine Demokratie. Dieses damals radikale politische System ermöglicht es freien Männern – etwa zehn Prozent der Bevölkerung -, ihre Regierung selbst zu wählen. Sie wählen Themistokles. Er entstammt zwar der Aristokratie, gehört aber nicht zum oligarchischen Machtzirkel, der die junge Demokratie Athens prägt. Doch er besitzt rhetorisches Geschick und politischen Scharfsinn. Als Stratege geht er neue Wege: Er versteht es, Gegner zu täuschen, und beherrscht das Intrigenspiel wie kaum ein anderer. Es gelingt ihm, die Athener davon zu überzeugen, im Kampf gegen die Perser auf Schiffe zu setzen. Die Seeschlacht bei Salamis wird alles entscheiden …” (prisma.de)

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“Rom gegen Karthago” am 14.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Gerold Meiners uploaded 2005-06-15, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

14.02.2026,

ARTE, 20.15: Rom gegen Karthago, Doku, 2025

“Bis heute gilt das Mittelmeer als Netz lebenswichtiger Handelswege, als Schmelztiegel von Kulturen und Ideen sowie als Arena politischer und militärischer Kämpfe. Vor gut 2.200 Jahren wurden im Zweiten Punischen Krieg die Weichen für die politischen, kulturellen und religiösen Kräfte gestellt, die Europa und den Mittelmeerraum bis heute prägen. Dabei bekämpften sich das aufstrebende Rom und die etablierte Seemacht des Mittelmeers, Karthago. Begonnen wurde dieser Krieg von Hannibal Barkas, einem karthagischen Feldherrn, der zu den größten der Geschichte zählt. Bekanntheit erlangte er durch die Überquerung der Alpen mitten im Winter mit einem Heer von 80.000 Mann und vielen Kriegselefanten. Hannibals Ziel besteht in der Wiederherstellung der Macht Karthagos. Aufgrund seines taktischen Geschicks, mitsamt unerwarteten Aktionen, schafft er es, die Römische Republik an den Rand des Untergangs zu treiben. Nach der bitteren Niederlage bei Cannae ist es der junge Scipio Aemilianus, der den Widerstand Roms gegen Karthago anführen wird. Hautnah beobachtet er Hannibals militärisches Genie in einer Reihe von Schlachten und lernt daraus, wie man ihn schlagen kann. Scipio verlagert den Krieg aus Italien nach Nordafrika, direkt vor die Tore Karthagos. Hannibal muss Italien verlassen und in die Heimat zurückkehren. Bei Zama treffen die beiden größten Feldherren ihrer Epoche aufeinander. Wer von beiden wird als Sieger hervorgehen – der erfahrene Stratege, der keine Schlacht gegen die Römer verloren hat, oder der Neuling?” (prisma.de)

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“Geniale Bauten der Römer” am 15.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Mimova(Mimova (talk)) - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4907935

15.02.2026,

PHOENIX, 20.15: Geniale Bauten der Römer, Doku, 2018

“Das Aquädukt von Nîmes ist eines der besterhaltenen Beispiele für die Genialität römischer Baukunst. Eine 50 Kilometer lange Wasserleitung aus Stein, gekrönt von der berühmten Pont du Gard. Mit der Konstruktion dieser Aquäduktbrücke erschufen die römischen Architekten und Ingenieure ein technisches Meisterwerk. Auf drei Ebenen mit einer Gesamthöhe von 50 Metern spannt sie sich 360 Meter über ein Tal. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs” am 12.02.2026 im NTV

Bildquelle: © Foto: Ra Boe / Wikipedia

12.02.2026,

NTV, 23.30: Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2019

“Nach dem Einmarsch von Hitlers Truppen in Polen erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Als Ablenkungsmanöver begann die Wehrmacht den Westfeldzug und marschierte in die Niederlande, Belgien und Luxemburg ein. Dabei kamen die Soldaten schnell voran und erreichten nach zehn Tagen die Atlantikküste. Die Alliierten saßen in der Falle – die Operation “Dynamo” war ihre letzte Möglichkeit, den deutschen Soldaten zu entkommen.” (prisma.de)

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“Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” am 13.02.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

13.02.2026,

3SAT, 20.15: Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau, Drama, 2018

“Die richtige Idee zur richtigen Zeit: Aenne Burda gab mit ihrer Zeitschrift den Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Mode, Leichtigkeit und Weiblichkeit zurück. Als Geschäftsfrau verkörperte sie an der Seite ihres Ehemannes und in Konkurrenz zu ihm das deutsche Wirtschaftswunder. – Katharina Wackernagel spielt die Offenburger Verlegerin, die ein Verlagsimperium aufbaute und das Selbstschneidern popularisierte. Offenburg 1949: Die wirtschaftlichen Bedingungen in Nachkriegsdeutschland werden zusehends besser. Die Druckerei und der Verlag von Franz Burda laufen gut, seiner Frau Anna kann Franz ein gutsituiertes bürgerliches Leben bieten. Annas eigene Geschäftsidee, eine Modezeitschrift, die den Frauen schicke Modelle zum Nachschneidern bereitstellen soll, nimmt ihr Mann nicht ernst. Schließlich muss sie nicht arbeiten wie Frauen in weniger wohlhabenden Verhältnissen, weil er die wirtschaftliche Verantwortung für sie und die drei Söhne Franz, Frieder und Hubert trägt. Anna wiederum, die selbst große Freude an schönen Dingen hat, ist überzeugt, dass die Sehnsucht der Frauen, der Nachkriegstristesse zu entrinnen, ein großes Potenzial birgt. Doch sie fügt sich in seine Entscheidung – bis sie entdeckt, dass ihr Mann nicht nur immer mal wieder eine Affäre, sondern im Nachbarort eine veritable Zweitfamilie hat. Anna ist erschüttert und braust ab nach Paris, wo ein alter Freund aus Besatzungstagen, André Lambert, einen Modeverlag führt. Zwischen dem Besuch von Modeschauen und einem spielerischen Flirt erfährt sie von ihm, dass Franz’ ehemalige Sekretärin und Mutter des unehelichen Kindes, Evelyn Holler, genau die Zeitschrift herausgibt, die sie immer machen wollte. Subventioniert von ihrem Ehemann. Anna schäumt. Sie stellt Franz ein Ultimatum: Entweder er überantwortet ihr die Zeitschrift – oder sie lässt sich scheiden. Franz gibt nach, und Anna, die inzwischen beschlossen hat, sich in Zukunft “Aenne” zu nennen, wirft die Konkurrentin persönlich aus dem Verlag. Dort beginnt sie sofort mit der Umgestaltung der Zeitschrift, die das auch nötig hat. Aenne fordert viel von ihren Angestellten. Aber sie gibt ihnen auch eine Vision, für die einzusetzen sich lohnt: Ihre “Favorit Moden” soll sich von allen anderen Modezeitschriften unterscheiden und den Frauen einen wirklichen Mehrwert bieten. Und: Bei allem strengen Regiment ist Aenne für gute Ideen ihrer Mitarbeiterinnen immer offen. Zu den guten Ideen der engagierten Assistentin Edith Schmidt und der kreativen Schneiderin Lise Schneegass gehört der Einfall, Bürgerinnen von Offenburg und Lahr zur Vermessung ihrer Körper einzuladen, um endlich realistische, verbindliche Kleidergrößen zu bekommen. Aenne glaubt an ihr Projekt, und noch vor Erscheinen der ersten Ausgabe fordert sie von Franz ein, dass er ihr den Verlag überschreibt. Im Gegenzug verzichtet sie auf alle Ansprüche aus seinem Vermögen. Erst beim Termin mit dem Notar erfährt Aenne, dass hohe Schulden auf dem Verlag liegen, die sie im Fall einer Überschreibung an ihren Mann zurückzahlen muss. Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von “Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau” zeigt 3sat am Freitag, 20. Februar, ebenfalls um 20.15 Uhr.” (prisma.de)

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“Warum Dresden?” am 10.02.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-08778-0001 / Hahn / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

10.02.2026,

MDR, 22.10: Warum Dresden?, Doku, 2025

“Die Zerstörung Dresdens zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 ist die Zäsur in der Geschichte der Stadt und prägend für ihre Identität und das Selbstverständnis. Das Erinnern daran, ist inzwischen zu einer eigenen Geschichte geworden, um deren Deutungshoheit noch immer politisch gekämpft und ideologisch gerungen wird. Ausgangspunkt der bis heute aktuellen Debatte ist die häufig gestellte Frage: “Warum Dresden?” Auch Hamburg, Köln oder Berlin wurden, wie so viele andere deutsche Städte, durch Luftangriffe der Alliierten im 2. Weltkrieg schwer getroffen, doch im Gedächtnis scheint die Zerstörung Dresden wie ein Sonderfall. Warum also Dresden? Weshalb wird vor 80 Jahren am 13. und 14.Februar ausgerechnet diese deutsche Stadt von einer solchen Tragödie heimgesucht? Was war das Ziel, was der Sinn? Die 45-minütige Dokumentation sucht bei Zeitzeugen, Schriftstellern und Historikern nach Antworten. Henny Brenner wird 1925 in Dresden geboren. Ihre Mutter ist Jüdin, der Vater Protestant. Sie gehört zu den wenigen Jüdinnen, die 1945 in Dresden noch am Leben sind, als sie und ihre Familie am 13. Februar ein amtliches Schreiben der Geheimen Staatspolizei bekommen… ” (tvspielfilm.de)

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“Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs” am 12.02.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 141-1880 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5338474

12.02.2026,

NTV, 20.15: Geheimwaffen des Zweiten Weltkriegs, Doku, 2023

“Die Notwendigkeit des Sieges im Zweiten Weltkrieg trieb die Entwicklung fortschrittlicher Waffentechnologien voran, darunter die Panzerfaust M1 und das STG-44, welche die militärische Ausrüstung revolutionierten. Gleichzeitig zeigten Waffen wie der Schwere Gustav die Herausforderungen in der Waffenentwicklung auf, und während manche Konzepte wie die Zielvorrichtung 1229 Vampir erfolgreich waren, blieben andere, wie der Ku-Go Death Ray, Fiktion.” (prisma.de)

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“Das Geheimnis der Wikinger-Kriegerin” am 11.02.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Symbolbild, Von anntheres - Bild selbst erstellt, CC-by-sa 2.0/de, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=3630558

11.02.2026,

PHOENIX, 21.00: Das Geheimnis der Wikinger-Kriegerin, Doku, 2020

“Furchterregende Wikinger verbreiteten einst Angst und Schrecken. Doch ihre Geschichte muss umgeschrieben werden. Ein archäologischer Fund belegt: Unter den Kriegern waren auch Frauen!

In einer monumentalen Grabanlage findet ein schwedisches Forscherteam eine bewaffnete Frau. Sie muss reich gewesen sein. Denn zu ihren Grabbeigaben gehörten fernöstliche Seide und arabischer Schmuck. Wer war die Kriegerin, und wie lebte sie?

Am Beispiel der fiktiven Geschichte der 20-jährigen Signe rekonstruiert “ZDF-History” zusammen mit Archäologen und Historikern das Leben einer jungen Wikingerfrau im 10. Jahrhundert. Auf der Jagd nach dem Mörder ihres Vaters begibt sich Signe zusammen mit den Männern auf einen Kriegszug bis in das heutige Russland. Und wenn es sein muss, greift die junge Frau auch zum Schwert. …” (phoenix.de)

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“Schätze der Welt – Erbe der Menschheit” am 08.02.2026 im 3SAT

Bildquelle:

08.02.2026,

3SAT, 19.40: Schätze der Welt – Erbe der Menschheit, Doku, 2014

“Der Handel brachte Brügge im Mittelalter großen Reichtum, der bis heute an den Bauwerken zu sehen ist. Seit der Jahrtausendwende gehört das Zentrum der belgischen Stadt zum UNESCO-Welterbe. Bauwerke wie der mächtige Belfried oder der in prachtvoller Renaissance gehaltene Justizpalast sowie stattliche Zunft- und Patrizierhäuser erzählen von dem märchenhaften Aufstieg. Der Reichtum der Händler, Bankiers und Adeligen lockte bedeutende Künstler an. Eigentlich hat eine Naturkatastrophe den Aufstieg Brügges zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Europas im Mittelalter zumindest begünstigt. Eine Sturmflut pflügte 1134 eine Rinne in die Meeresbucht Zwin und schuf einen direkten Zugang zur Nordsee. Brügge entwickelte sich zu einem der meistangelaufenen Häfen im Norden Europas, war bald Drehscheibe im internationalen Handel, der die Wollproduzenten Englands mit den Weingütern der Gascogne und den flandrischen Tuchmachern verband. Große italienische Bankiers wie die Medici eröffneten Filialen und machten Brügge zum Weltfinanzzentrum. Brügge erlebte sein Goldenes Zeitalter. Zu den architektonischen Höhepunkten dieser Epoche gehören Sakralbauten wie die monumentale Liebfrauenkirche. Im Sint-Janshospitaal, eine der ältesten und größten Herbergen dieser Art in Europa, taten die Beginen ihren Dienst, die unweit der Stadt im Beginenhof in einer klosterähnlichen Frauengemeinschaft lebten. Unter den Künstlern, die vom Reichtum der Stadt angezogen wurden, waren auch die Maler der Flämischen Schule. Als die “Flämischen Primitiven” revolutionierten sie die bildende Kunst mit einem bis dahin nicht gekannten Realismus, der durch eine natürliche, bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Darstellung eine neue Sicht auf Mensch und Natur eröffnete. Bedeutende Vertreter wie Jan van Eyck wurden auch in Italien als Malerfürsten verehrt. Brügge avancierte zum größten kulturellen Zentrum nördlich der Alpen. Das Ende des 15. Jahrhunderts brachte den Niedergang. Der Zwin – Brügges Verbindung zur Nordsee – versandete. In der Folge lähmte jahrhundertelanger Stillstand die Stadt. Auch die industrielle Revolution ging an Brügge vorbei. Im Rückblick ein großes Glück: Nichts wurde abgerissen, um Platz für Fabriken zu schaffen. Da auch die beiden Weltkriege Brügge verschonten, blieb die Altstadt nahezu erhalten. Bis heute prägen dort neben der Gotik auch andere Stilepochen wie Renaissance, Barock und Neogotik in wunderbarer Synthese das Stadtbild.” (prisma.de)

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“Troja – Schliemanns Suche nach der Stadt Homers” am 07.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Fotografie: Ed. Schultze Hofphotograph Heidelberg Plöckstrasse 79 - From: Selbstbiographie. Leipzig, Brockhaus, 1892. (http://www.bassenge.com/), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=666131

07.02.2026,

ARTE, 20.15: Troja – Schliemanns Suche nach der Stadt Homers, Doku, 2025

“Der Autodidakt Heinrich Schliemann, der sich selbst das Altgriechische beigebracht hat, ist von antiken Mythen inspiriert – insbesondere von den Geschichten rund um den zehnjährigen Krieg zwischen Trojanern und Achäern um die Stadt Troja und die schöne Helena. Dieser Krieg endet mit dem Fall und der Plünderung der legendären Stadt durch ein griechisches Heer unter der Führung von König Agamemnon von Mykene. Wie alle Gebildeten seiner Epoche hatte auch Schliemann die berühmtesten Epen der westlichen Welt gelesen: Homers Ilias und Odyssee. Schliemann will Homers Troja unbedingt finden. Er gräbt, wo es am aussichtsreichsten scheint: auf dem Hügel Hisarlik in der Westtürkei. Am Ende jedoch wird Schliemann feststellen müssen, dass er sich geirrt hat, die Funde legen es nahe. Bis heute dauert die Suche nach Troja an. Längst geht die Forschung nicht mehr davon aus, dass Troja in einem Krieg um eine schöne Frau untergegangen ist. Das antike Troja lag am Meer. Kriege um Handel und Macht sind genauso wahrscheinlich, wie Keilschrifttafeln andeuten. Und das Troja Homers, der die Erzählung mehrere Jahrhunderte nach der Zerstörung aufschrieb, könnte auch aufgrund des klimabedingten Zusammenbruch der späten Bronzezeit sein Ende gefunden haben.” (prisma.de)

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“Das Trojanische Pferd” am 07.02.2026 im ARTE

Bildquelle: Tastenlöwe, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

07.02.2026,

ARTE, 21.45: Das Trojanische Pferd, Doku, 2020

“Die Geschichte vom Trojanischen Krieg ist eine der bedeutendsten Erzählungen Europas. Erst nach zehnjährigem Kampf soll es den Griechen mit Odysseus’ List gelungen sein, in die scheinbar uneinnehmbare Stadt einzudringen und sie zu erobern. Ein gigantisches hohles Holzpferd, in dem sich griechische Soldaten versteckten, wird den Trojanern als Geschenk präsentiert. Trotz Warnungen ziehen die Ahnungslosen die Attrappe in die Stadt. Im Schutz der Dunkelheit schlüpfen die Griechen aus dem Pferd und öffnen ihren Kameraden die Tore. Das einst mächtige Troja geht in Flammen auf. Doch was, wenn alles ganz anders war? Neue Erkenntnisse legen nahe, dass diese Geschichte möglicherweise umgeschrieben werden muss. Das Trojanische Pferd war vermutlich gar kein Pferd. Doch wie gelang es den Griechen dann, ihre Feinde zu überlisten? Und welche Rolle spielt der antike Autor Homer in diesem Zusammenhang? Dem Forscher Francesco Tiboni zufolge muss sich die Geschichte des Trojanischen Pferdes anders zugetragen haben. Historische Funde und Darstellungen erscheinen ihm zu uneinheitlich. Tiboni bereist verschiedenste archäologische Fundorte und beleuchtet konkurrierende Theorien sowie neue Erkenntnisse über die Kriegslist der Griechen und das legendäre Ende des Trojanischen Krieges. Die Filmemacher begleiten ihn in die Tiefen des Mittelmeeres, wo Tiboni schließlich auf Hinweise stößt, die seiner Theorie neue Nahrung geben – und vielleicht helfen, das 3.000 Jahre alte Rätsel zu lösen.” (prisma.de)

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“Nacht über Berlin” am 06.02.2026 im 3SAT

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06.02.2026,

3SAT, 20.15: Nacht über Berlin, Drama, 2013

“Eine tragische Liebesgeschichte zweier ungewöhnlicher Menschen vor dem Hintergrund der historisch einschneidenden Ereignisse, die zu Hitlers Machtergreifung führten.

Berlin, 1932: Albert Goldmann (Jan Josef Liefers) ist Abgeordneter im Berliner Reichstag. Entgegen seiner pazifistischen Überzeugung lässt er sich von seinem jüngeren Bruder Edwin (Franz Dinda), Mitglied einer radikalen kommunistischen Zelle, zu einem heiklen Kurierdienst überreden. Prompt gerät er in eine Polizeikontrolle und entgeht nur dank der spontanen Hilfe der selbstbewussten Henny Dallgow (Anna Loos) seiner Enttarnung. Die Tochter aus reichem Haus ist beeindruckt von dem engagierten Arzt, der den sozial Schwachen hilft und sich als streitbarer Reichstagsabgeordneter für den Fortbestand der jungen, nicht sehr angesehenen Demokratie einsetzt. Henny wiederum macht ihren persönlichen Traum wahr und übernimmt das mondäne „Ballhaus“ von dem Juden Matze Belzig (Jürgen Tarrach), der die Zeichen der Zeit erkennt und rechtzeitig nach Amerika emigriert.
Als Sängerin, die im „Ballhaus“ wie selbstverständlich auch SA-Männer zu ihren Gästen zählt, verkehrt Henny in einer Welt, die Albert zunächst abstößt. Über diese Gegensätze hinweg entwickelt sich eine große Liebe, unter den denkbar schwierigsten Bedingungen. Im Februar 1933, als die Lage auf den Straßen eskaliert, erfährt Henny vom künftigen Mann ihrer Cousine Uta (Claudia Eisinger), dem den Nazis zugewandten Karrieristen Erhart von Kühn (Sven Lehmann), dass Albert in Gefahr ist. Sie will ihn warnen, doch Albert ist unterwegs zum Reichstag, um einen verwirrten Patienten daran zu hindern, eine fatale Idee in die Tat umzusetzen.” (amazon.de)

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“Maria Theresia 3” am 16.01.2025 im 3SAT

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16.01.2025,

3SAT, 20.15: Maria Theresia 3, Biografie, 2019

“Kaum auf dem Thron, muss Maria Theresia einen herben Verlust einstecken. Sie hat Schlesien an Friedrich II. verloren, der scheinbare Waffenstillstand mit Preußen wird nicht lange währen. Überall lauern Feinde und wollen Teile des Reichs erobern. Für ihren unermüdlichen Einsatz als Staatsoberhaupt bezahlt sie auch einen persönlichen Preis. Ihr Ehemann Franz wendet sich anderen Frauen zu, und ihre Schwiegermutter spielt ihr eigenes Spiel. Die Schwiegermutter stellt sich als Komplizin des französischen Königs heraus. Maria Theresia wird von Eifersucht und Misstrauen geplagt und fühlt sich von der Welt allein gelassen. Gegen den Willen ihrer Berater sucht sie militärische Unterstützung bei Baron von der Trenck, der nicht nur durch seinen Wagemut, sondern auch durch seine Grausamkeit und Ungesetzlichkeit einen höchst fragwürdigen Ruf genießt. In ihrer verzweifelten Lage scheint Maria Theresia ihre eigenen Werte über Bord zu werfen.” (prisma.de)

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“König Charles III.” am 08.01.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Allan warren - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22476605

08.01.2026,

ARTE, 20.15: König Charles III., Doku, 2023

“Als König Charles III. die Krone übernahm, erneuerte er in seiner ersten Ansprache das Versprechen seiner Mutter Queen Elizabeth II., das eigene Leben in den Dienst des britischen Volkes zu stellen. Die bedingungslose Hingabe an ihr Amt war das Markenzeichen seiner Mutter – auch bei Charles hat das zweifellos Spuren hinterlassen. Doch während die verstorbene Königin es meisterhaft verstand, sich aus allem herauszuhalten, erleben die Menschen Charles als volksnäher und menschlicher. Mit seiner Meinung hat Charles nie hinter dem Berg gehalten. Die andere Konstante im Leben des neuen Königs ist Camilla – seine Lebensliebe und Königsgemahlin. Wie haben diese beiden Frauen sein Leben und Denken geprägt? Und was hat das Drama um seine verstorbene Ex-Frau Diana mit ihm gemacht? Lange Zeit galt Charles als tragische Figur im Windsor-Spektakel, über das die Medien weltweit seit Jahrzehnten genüsslich berichten. Abgetan als Sonderling, Ökospinner, Ehebrecher – die ewige Nummer zwei. Kann so einer den Thron besteigen? Selbst Monarchie-treue Briten hielten Charles anfangs für eine Fehlbesetzung. Aber die Welt hat sich verändert. Charles hingegen ist sich treu geblieben. Es sind die vermeintlich tragischen Eigenschaften, die ihm in den vergangenen Jahren Sympathien eingebracht haben: Beständigkeit in seiner Liebe zu Camilla, Leidenschaft im Kampf für eine bessere Welt und Langmut im Warten auf den Thron. Und das in einer Zeit, in der viele die Monarchie für ein Auslaufmodell halten. Jetzt ist es an Charles, ihren Bestand zu sichern, sie fit zu machen für die Zukunft.” (prisma.de)

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“Weihnachten im Kaiserhaus” am 15.12.2025 im BR

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15.12.2025,

BR, 22.45: Weihnachten im Kaiserhaus, “Wie wurde Weihnachten im Kaiserhaus gefeiert, und welches Mitglied der kaiserlichen Familie brachte den Christbaum an den Wiener Hof? Der Wandel des Weihnachtsfestes quer durch die letzten Jahrhunderte und das Weihnachtsfest im Kaiserhaus stehen im Mittelpunkt der Sendung.” (prisma.de)

“Wie wurde Weihnachten im Kaiserhaus gefeiert, und welches Mitglied der kaiserlichen Familie brachte den Christbaum an den Wiener Hof? Der Wandel des Weihnachtsfestes quer durch die letzten Jahrhunderte und das Weihnachtsfest im Kaiserhaus stehen im Mittelpunkt der Sendung.” (prisma.de)

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“Der Spanische Bürgerkrieg – Ein langer Weg zur Versöhnung” am 11.11.2025 im ARTE

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11.11.2025,

ARTE, 20.15: Der Spanische Bürgerkrieg – Ein langer Weg zur Versöhnung, Doku, 2024

“Der Spanische Bürgerkrieg begann im Juli 1936 mit einem gescheiterten Militärputsch. Einige Generäle hatten gehofft, die Republik zu stürzen. Der demokratische Staat, der seit 1931 existierte, stand für die Putschisten für Chaos und Unordnung. Als sich die Nachricht vom Staatsstreich verbreitete, ließ die Regierung die Bevölkerung zu den Waffen greifen. Republikanische Milizen wurden von Teilen der Armee unterstützt, die die Demokratie zunächst erfolgreich verteidigten. Eine Woche später schloss sich Francisco Franco, der spanische Generalstabschef in Afrika, den Generälen an und bat Hitler, den er persönlich kannte, um logistische Unterstützung. Die Republikaner wurden von den westlichen Demokratien im Stich gelassen. Innerhalb weniger Wochen kontrollierten die Nationalisten mit Unterstützung aus Hitler-Deutschland und Italien die konservativen Regionen Spaniens. Lokalpolitiker, Staatsbeamte und linke Aktivisten zählten zu ihren ersten Opfern in den eroberten Städten und Dörfern. Die meisten Geistlichen schlossen sich als Gegner der laizistischen Republik den Putschisten an. Im Herbst 1936 erreichten die ersten Kontingente der Internationalen Brigaden Spanien, um die Republik zu verteidigen. Im Baskenland warfen die deutschen Kampfflieger der Legion Condor Tonnen von Bomben ab, insbesondere über Guernica. Sie ermordeten ein Viertel aller Einwohner. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Zivilbevölkerung vorsätzlich ins Visier genommen. Die Republikaner gerieten militärisch immer mehr ins Hintertreffen.” (prisma.de)

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“Zeiten des Aufruhrs” am 12.10.2025 im ARTE

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12.10.2025,

ARTE, 20.15: Zeiten des Aufruhrs, Drama, 2008

“In den 50er Jahren ziehen Frank und April, ein junges Ehepaar, in die Vorortsiedlung “Revolutionary Road”. Trotz ihres Freiheitsdrangs passen sich die beiden schnell an das amerikanische Rollenbild einer Musterfamilie an und werden von außen als liebende, anständige Bürger geschätzt. Doch der Preis ist hoch: April gibt ihren Traum, Schauspielerin zu werden, auf und Frank verdient sein Geld in einem Job, den er für sinnlos hält. Ihre früheren Träume werden zum Käfig und ihre Beziehung gerät in eine Krise. Um ihre Ehe und sich selbst zu retten, schlägt April zu Franks 30. Geburtstag einen Neustart vor. In Europa könnten sie sich das Leben aufbauen, das sie sich anfangs gewünscht haben. Als Sekretärin in einer US-Botschaft könnte April für die Familie sorgen und ihrem Mann ermöglichen, sich neu zu erfinden. Ihr Plan stößt in ihrem Umfeld auf Unverständnis – mit einer Ausnahme: dem Nachbarsohn, der gerade aus einer psychiatrischen Klinik kommt. Als Frank eine Beförderung angeboten wird und April feststellt, dass sie erneut schwanger ist, gerät der Plan ins Wanken. Aber wie findet man nach der kurzen Euphorie in das alte Leben zurück? Frank weiß sich nicht anders zu helfen, als den Auswanderungsplan als spinnerte Anwandlung abzutun. April kann die Enttäuschung nicht verkraften und sucht einen Ausweg aus ihrem Unglück …” (prisma.de)

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“Krieg und Show – Die Schlacht am Little Bighorn” am 16.06.2025 im ARTE

Bildquelle: Von Charles M. Russell - Dieses Bild ist unter der digitalen ID cph.3g07160 in der Abteilung für Drucke und Fotografien der US-amerikanischen Library of Congress abrufbar.Diese Markierung zeigt nicht den Urheberrechtsstatus des zugehörigen Werks an. Es ist in jedem Falle zusätzlich eine normale Lizenzvorlage erforderlich. Siehe Commons:Lizenzen für weitere Informationen., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11291820

16.06.2025,

ARTE, 21.45: Krieg und Show – Die Schlacht am Little Bighorn, Doku, 2018

“Die Kriege gegen die Ureinwohner der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert wurden intensiv von der Presse begleitet. Ganz im Sinne moderner Fake-News war die Darstellung nicht immer wahrheitsgetreu. Zeitungen und später Show-Darbietungen wie “Buffalo Bill’s Wild West” schufen ihr eigenes Bild der ikonischen Schlacht am Little Bighorn River – ein Bild, das durch Film und Fernsehen im 20. Jahrhundert tradiert wurde und mit frei erfundenen Details über ihre Lebensweise heute noch unsere Wahrnehmung der Ureinwohner prägt. Ihnen wurde diese Schlacht gleichsam aufgezwungen. Dennoch waren sie siegreich gegenüber der US-Kavallerie, deren ruhmsüchtiger Kommandeur George Armstrong Custer die Lage falsch einschätzte und taktische Fehler beging. Kein US-Soldat sollte diese Schlacht überleben, die von Zeitungen und Custers Witwe schon bald zu Custers letzter Heldentat verklärt wurde. Der tapfere General, der auf der Hügelspitze von Indianern umzingelt wird – das Schwert in der einen, den Revolver in der anderen Hand kämpft er bis zum letzten Atemzug. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese Version der Geschichte eine Erfindung. Augenzeugenberichte von Indianern schildern eine andere. Buffalo Bills legendäre Show ging mit dem Custer-Mythos auf Tournee. Unter den Schauspielern war Sioux-Häuptling Sitting Bull, der seine Rolle in der Schlacht selbst darstellen durfte. Viele Ureinwohner taten es ihm gleich, um der Tristesse des Reservatslebens zu entkommen. Die allgemeine Vorstellung des Präriekriegers mit gefiedertem Kopfschmuck fand in dieser Massenunterhaltung ihren Ursprung.” (prisma.de)

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“Aufstand der Frauen – Der 17. Juni 1953” am 17.06.2025 im 3SAT

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17.06.2025,

3SAT, 22.25: Aufstand der Frauen – Der 17. Juni 1953, Doku, 2023

“Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR jährt sich 2023 zum 70. Mal. So lange gilt er auch als Aufstand der Arbeiter, der Männer. Zahlreiche Quellen beweisen jedoch, dass auch viele Frauen auf den Straßen und in den Betrieben beteiligt waren, ebenso sind sie unter den Inhaftierten und Opfern zu finden. War der 17. Juni auch ein Aufstand der Frauen? Die Dokumentation macht sich auf die Suche nach Frauenschicksalen rund um den 17. Juni 1953. Ausgehend von der ikonografischen Trümmerfrau als Vorbild der neuen “sozialistischen Frau” legt sie die tatsächlichen sozialen Bedingungen für Frauen Anfang der 50er Jahre offen. Viele ihrer Männer sind noch in Kriegsgefangenschaft, die Frauen versorgen ihre Familien allein. 1949 legt die Verfassung der DDR die Gleichberechtigung der Frauen und das Recht auf Arbeit gesetzlich fest, alte Rollenbilder sollen über den Haufen geworfen werden. 1953 arbeiten in der DDR schon über 50 Prozent der Frauen. Sie betreffen die 1952 beschlossenen Maßnahmen des “verstärkten Aufbaus des Sozialismus” in der DDR, wie Normerhöhungen, Zwangskollektivierungen oder die knappe Versorgung genauso wie die Männer. Am 17. Juni 1953 stellen auch Frauen ihre Forderungen, sie steigen auf Tische und halten Reden auf den Demonstrationen. Sie fordern freie Wahlen und Demokratie, bessere Arbeitsbedingungen, die Rücknahme der Normerhöhungen, bessere Versorgung und die Freilassung ihrer gefangenen Familienangehörigen – und sie beteiligen sich auch an den Ausschreitungen. Frauen haben Hoffnungen und träumen von gesellschaftlicher Veränderung. Aber auch auf der Gegenseite agieren Frauen als Aufseherinnen, Polizistinnen oder SED-Funktionärinnen. Nach dem 17. Juni 1953 nehmen Berufswege von Frauen ein jähes Ende, oder sie nehmen gerade mit der Niederschlagung des Aufstands an Fahrt auf. Frauen, die an den Streiks beteiligt waren, werden von der DDR-Staatsführung als asoziale Elemente und Prostituierte verunglimpft, andere instrumentalisiert man für das Narrativ des faschistischen Aufstandes. Die vielen schmerzlichen Erinnerungen in den Familien an für Jahre eingesperrte, als Provokateure verunglimpfte, gar getötete und heimlich verscharrte Männer müssen gerade auch Ehefrauen, Mütter und Töchter mittragen. Über die Toten darf in der Öffentlichkeit nicht gesprochen werden, die Frauen werden zum Teil jahrelang überwacht. Die Dokumentation erzählt einfühlsam exemplarische Geschichten von Frauen aus Halle an der Saale, Rathenow und Ost-Berlin. Sie haben zum Aufstand des 17. Juni 1953 beigetragen und sind durch ihn geprägt worden.” (prisma.de)

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“Stalin und die Deutschen” am 17.06.2025 im 3SAT

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-09039-0001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

17.06.2025,

3SAT, 23.10: Stalin und die Deutschen, Doku, 2020

“Als Josef Stalin am 5. März 1953 stirbt, ist es für viele, als ob die Zeit stehen bleibt. Die kommunistische Welt trauert. “Das Herz des größten Menschen unserer Epoche, des Genossen J. W. Stalin, hat aufgehört zu schlagen”, titelt das Neue Deutschland. Die Schulen in der DDR bleiben tagelang geschlossen. Am Tag der Beisetzung Stalins findet in Ost-Berlin ein Staatsakt in der Staatsoper Unter den Linden statt, ab Mittag ziehen Zehntausende vor das Denkmal des Diktators in der nach ihm benannten Magistrale. Es herrscht Schmerz und Verzweiflung – nicht nur offiziell. Heute ist kaum mehr vorstellbar, wie sehr Stalin verehrt wurde. Aber auch, welche Machtfülle er hatte und in welchem Ausmaß er persönlich auf die Nachkriegsentwicklung Deutschlands einwirkte. Im Westen des geteilten Landes ist er, der “Dämon aus Moskau”, nach seinem Tod schnell Vergangenheit. Im Osten wird er weiter besungen – und beschwiegen: Seine Verbrechen in ihrem Ausmaß bleiben offiziell ein Tabuthema. Er hat die DDR ermöglicht, die dort Herrschenden waren ein Produkt des Stalinismus und Überlebende der Stalinschen Säuberungen. Ihr Repressionsapparat war “stalinistisch”. Der Stalin-Kult gründete in der DDR auf dem Sieg über Hitler. Stalin wurde verehrt und verklärt als größter Antifaschist aller Zeiten. Als seine Verbrechen in Moskau gegeißelt wurden, als sein Stern sank im ganzen Ostblock, da hielt die Nomenklatura in Ost-Berlin ihm die Treue. Ganz zaghaft wirkten die Distanzierungen, sie bezogen sich auf den Personenkult, die abgöttische Verehrung. Bis in die späten 80er Jahre war Stalin für die Herrschenden in Ost-Berlin eine prägende Gestalt, lag sein langer Schatten auf dem Land. Erst in der “friedlichen Revolution” von 1989 lösten sich endgültig viele – auch in der SED – von ihm. Die Dokumentation zeigt die Bedeutung Stalins für die deutsche Nachkriegsgeschichte und die Mechanismen der stalinistischen Diktatur. Und sie untersucht, wie die Mechanismen der Angst funktionierten, mit der eine neue Diktatur in einem Teil Deutschlands errichtet werden konnte. Wie das “Stalin-Trauma” diejenigen prägte, die aus der Sowjetunion zurückkamen. Und wie diese Prägung die DDR bis zuletzt überschattete.” (prisma.de)

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“Rettet Auschwitz!” am 06.04.2025 im MDR

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06.04.2025,

MDR, 22.30: Rettet Auschwitz!, Reportage, F 2015

“Verliert das KZ Auschwitz seine wahre Bedeutung als Symbol des Holocaust? Wird dieser Ort der Erinnerung eines Tages sogar ganz verschwinden? Auschwitz-Birkenau steht wie kein anderes Konzentrationslager der Nationalsozialisten für den planmäßigen Massenmord an Millionen Juden, Polen, Sinti und Roma und Kriegsgefangenen. Heute zählt die Gedenkstätte jährlich um die zwei Millionen Besucher aus aller Welt. Ist das noch “echtes” Gedenken oder purer Massentourismus? Nach der Befreiung des Konzentrationslagers am 27. Januar 1945 war keineswegs klar, was aus diesem Ort der beispiellosen Massenvernichtung werden soll. Überlässt man Auschwitz-Birkenau sich selbst? Sollen hier neue Baugebiete für die Stadt ausgewiesen werden? Oder richtet man eine Gedenkstätte ein? Die Zukunft des Lagers wurde und wird vielfach diskutiert und immer wieder in Frage gestellt. Der Dokumentarfilm “Rettet Auschwitz!” zeichnet die wechselvolle Geschichte seit der Befreiung nach, berichtet von den verschiedenen Versuchen, die Vergangenheit zu instrumentalisieren oder umzuschreiben und fragt nach der Zukunft. Denn es sterben nicht nur die letzten Zeitzeugen, mittlerweile ist das Gelände auch durch Verwitterung, Neubaugebiete und immer größere Besucherzahlen bedroht. Und von den Menschen, die dieses Kapitel der Geschichte zu gern für immer abschließen würden.” (prisma.de)

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“Die Sklaven der Wikinger” am 06.04.2025 im PHOENIX

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2454434

06.04.2025,

PHOENIX, 16.20: Die Sklaven der Wikinger, Doku, 2021

“Die Wikinger – sie sind gefürchtete Plünderer. Doch mit ihren Langschiffen gehen sie auch auf Menschenjagd. Sklaven sind oft wertvollstes Raubgut der Nordmänner. Drei Männer oder vier Frauen haben etwa den Wert eines Kettenhemdes. Slawen, Angelsachen und vor allem irische Kelten geraten unter das Joch der Knechtschaft. Irland ist dabei Zentrum des Menschenhandels und Dublin im Mittelalter größter Sklavenmarkt Europas.” (prisma.de)

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“Kinder des Krieges” am 06.04.2025 im MDR

Bildquelle: Von Gerhard Haubold - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10810128

06.04.2025,

MDR, 23.30: Kinder des Krieges, Doku, D 2020

“Sie waren zu jung, um Schuld auf sich zu laden. Aber die Erinnerungen an Bombennächte, Flucht, Verfolgung und Kämpfe an der Front prägen die Generation der Kriegskinder bis heute.” (swrfernsehen.de)

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“Geheimwaffe Jazz” am 06.04.2025 im PHOENIX

Bildquelle: Von World-Telegram staff photographer - Dieses Bild ist unter der digitalen ID cph.3c27236 in der Abteilung für Drucke und Fotografien der US-amerikanischen Library of Congress abrufbar.Diese Markierung zeigt nicht den Urheberrechtsstatus des zugehörigen Werks an. Es ist in jedem Falle zusätzlich eine normale Lizenzvorlage erforderlich. Siehe Commons:Lizenzen für weitere Informationen., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26557977

06.04.2025,

PHOENIX, 14.55: Geheimwaffe Jazz, Doku, 2027

“1956 präsentieren die USA eine neue Waffe im Kalten Krieg gegen die Sowjetunion: Jazz-Musiker mit ihren Bands sollen weltweit gegen die Behauptung der Sowjets anspielen, in den USA gebe es keine Gleichberechtigung der Rassen. Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Duke Ellington und Dave Brubeck sollen der Welt zeigen, dass die USA für Freiheit und Gleichheit stehen. Doch mit der Bürgerrechtsbewegung wachsen die Zweifel der Musiker: Warum das Bild eines toleranten Amerikas propagieren, wo zuhause die Menschenrechte der Afroamerikaner mit Füßen getreten werden?” (prisma.de)

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