“Good Bye, Lenin!” am 31.05.2026 im 3SAT

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31.05.2026,

3SAT, 21.45: Good Bye, Lenin!, Komödie., 2003

“Geschichte wird gemacht. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte Bürgerin in der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach 8 Monaten die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nicht: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass es die Aufregung überstehen könnte. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern die DDR wieder auferstehen lassen… Ein Stück bundesdeutsche Filmgeschichte in der Tradition eines Billy Wilder.” (amazon.de)

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“Die Bologna-Entführung – Geraubt im Namen des Papstes” am 30.05.2026 im ARTE

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30.05.2026,

ARTE, 13.45: Die Bologna-Entführung – Geraubt im Namen des Papstes, Historienfilm, 2023

“Bologna, im Jahr 1858: Der siebenjährige Edgardo Mortara wächst in einer jüdischen Familie auf, bis er eines Nachts von kirchlichen Behörden nach Rom entführt wird. Der Grund: Als Säugling soll Edgardo von einem christlichen Dienstmädchen heimlich getauft worden sein. Nach den Gesetzen des Vatikans darf ein getauftes Kind nicht von jüdischen Eltern erzogen werden. Edgardo wird in ein Katechumenenhaus gebracht, wo er eine katholische Erziehung erhält und sich auf unerklärliche Weise sofort zum Katholizismus bekennt. Für seine Eltern Momolo und Marianna beginnt ein verzweifelter Kampf. Sie wenden sich an die Öffentlichkeit, suchen Unterstützung in der Politik und versuchen mit allen Mitteln, ihren Sohn zurückzubekommen. Der Fall erregt weit über Italien hinaus Aufmerksamkeit und wird zum Symbol für den Konflikt zwischen kirchlicher Macht und den liberalen Ideen des 19. Jahrhunderts. Während die Familie nicht aufgibt, wächst Edgardo in der Obhut der katholischen Kirche heran. Papst Pius IX. nimmt persönlich Anteil an seinem Schicksal und betrachtet den Jungen zunehmend als religiöses Symbol in einer Zeit politischer Umbrüche. Zwischen familiärer Herkunft, religiöser Erziehung und den Machtinteressen der Kirche entwickelt sich ein dramatischer Konflikt, der das Leben aller Beteiligten prägt.” (prisma.de)

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“Nordhausen – Hitlers Raketenbunker” am 28.05.2026 im NTV

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28.05.2026,

NTV, 22.05: Nordhausen – Hitlers Raketenbunker, Doku, 2015

“Rund um Nordhausen wurden im Zweiten Weltkrieg geheime unterirdische Bunker und Produktions-Anlagen zur Herstellung von Raketen errichtet. Archiv-Materialien und Experten-Interviews verdeutlichen nicht nur die militärische Ziel-Setzung des Projekts, sondern zeigen auch die harte Arbeit, die mitunter von Zwangs-Arbeitern geleistet wurde, Gefahren und die Bedeutung der Waffen für den Krieg. Karten und Fotos machen deutlich, wie groß die Anlagen waren. Zeitzeugen erklären, was sie sahen und wie sie unter den Bedingungen litten.” (prisma.de)

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“Die Himmelsleiter” am 29.05.2026 im 3SAT

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29.05.2026,

3SAT, 20.15: Die Himmelsleiter, Historienfilm, 2015

“Wie aus dem Nichts taucht Adam Roth aus der Kriegsgefangenschaft wieder auf. Die Situation ist nicht einfach, zumal Anna sich zu Josef hingezogen fühlt. Anna und Adam bangen um ihren Sohn Michel, der angeblich auf Bruno geschossen haben soll, den jüngeren Sohn von Armin Zettler. Dem intriganten Nazi Zettler gelingt es, mit weißer Weste aus dem Spruchkammerprozess zu kommen – zum Entsetzen seines Opfers Adam. Aufgebracht durch den Freispruch, will Adam das Recht in die eigenen Hände nehmen. Doch er ist kein Mörder, er kann Zettler nicht richten. Die Konfrontation mit Adam zeigt jedoch Wirkung, denn der geldgierige Altnazi hat viel zu verlieren. Gnadenlos nutzte er die Not verfolgter Juden aus, um all ihren Schmuck zu kaufen. Angeblich ermöglichte er ihnen die Flucht, doch von niemandem, dem er “half”, hat man je wieder etwas gehört. Nun will er nach Südamerika auswandern, doch seine Beute ist ihm nicht genug: Auch den Verkauf des Viertels an die Belgier will er noch rasch abwickeln. Alle notwenigen Papiere hat Zettler sicherheitshalber auf den Namen seiner Frau Hermine übertragen lassen – doch die schmiedet inzwischen ihre eigenen Pläne. Zu viel Unrecht hat sie an der Seite ihres jähzornigen Mannes erduldet, damit soll nun Schluss sein. Als Hermine zum ersten Mal in ihrem Leben aufbegehrt, tritt Anna ihr zur Seite. Sie beschützt Hermine vor Zettlers Gewaltausbruch, ein Erfolg, der Anna ermutigt. Gemeinsam mit ihrer Familie heckt sie nun eine List aus, um Zettler ein für alle Mal das Handwerk zu legen. “Die Himmelsleiter – Sehnsucht nach Morgen” erzählt von den Nachwirkungen der Naziherrschaft. Der zweite Teil des Historiendramas nach einem Buch von Peter Zingler führt vor Augen, wie Schergen des NS-Regimes sich beim Spruchkammer-Verfahren, dem Entnazifizierungs-Prozess, durchmogeln konnten. Neben Christiane Paul als unerschrockene Mutter spielt Axel Prahl den unbelehrbaren Antisemiten Zettler mit erschreckender Intensität. In den weiteren Hauptrollen sind Ernst Stötzner als gebrochener KZ-Überlebender und Henning Baum als aufrechter Bauer zu sehen. Der renommierte Regisseur Carlo Rola inszenierte den Zweiteiler nach einem Buch von Peter Zingler, der darin seine eigene Familiengeschichte verarbeitete.” (prisma.de)

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“Sandmännchen forever” am 31.05.2026 im MDR

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31.05.2026,

MDR, 22.00: Sandmännchen forever, Doku, 2025

“Seit über 66 Jahren ist das Fernseh-Sandmännchen für unzählige Kinder fester Bestandteil des Abendrituals. Die Dokumentation “Unser Sandmännchen – Karriere einer Kultfigur” ist eine filmisch-feierliche Spurensuche, die dem Geheimnis einer Ikone nachspürt. Prominente und Wissenschaftler, Ostdeutsche und Westdeutsche, Kinder von einst und Eltern von heute: Sie alle tragen dasselbe Leuchten in den Augen, wenn sie vom Sandmännchen erzählen. 66 Jahre. 24.000 Abende. Millionen erwartungsvolle Kinderaugen. Selbst, wenn sich die Welt stetig verändert, bleibt etwas seit mehr als sechs Jahrzehnten immer gleich: eine heilige, so gut wie nie gebrochene Routine. Das Sandmännchen ist treuer als jeder Freund. Jeden Abend erscheint es kurz vor sieben, streut seinen magischen Sand und flüstert ohne Worte: “Jetzt ist Schlafenszeit.” In diesem kleinen abendlichen Ritual liegt eine Macht, die den Kalten Krieg übersteht und Regierungen überdauert. Das Sandmännchen ist kein gewöhnlicher Held unserer Kindheit. Erdacht und erschaffen im Kalten Krieg spiegelt er damals das geteilte Deutschland wider: Die Idee ist eigentlich aus dem Westen. Doch der Osten schläft nicht und adaptiert sie, um seine jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer nicht den Abendgrüßen des Klassenfeindes zu überlassen. So erscheinen 1959 innerhalb weniger Wochen gleich zwei Sandmännchen auf den Bildschirmen. Die Kinder in Ostberlin, Dresden und Rostock sehen ein anderes als Kinder in Hamburg, München und Aachen. Die Sandmännchen gleichen sich dabei auf verblüffende Weise: Weißhaarige Männlein mit Bart und Mütze, die den Kindern vor den Bildschirmen eine Geschichte mitbringen und ihnen danach eine gute Nacht wünschen. Und was ist das Geheimnis des Sandmännchens? Die 70-minütige Dokumentation “Unser Sandmännchen – Karriere einer Kultfigur” begibt sich auf eine Spurensuche und versucht herauszufinden, warum die Figur des Sandmännchens über Generationen hinweg eine so starke und ungebrochene Magie ausübt. Kinder, Prominente und Experten aus Ost- und Westdeutschland setzen sich in der Dokumentation mit dem Phänomen des erfolgreichen Sandmännchens auseinander. Macher geben Einblick hinter die Kulissen der Familiensendung. Eltern und Kinder, Pädagogen, Psychologen und Fernsehhistoriker: Alle eint die Begeisterung für die Kultfigur. Denn sie alle wissen: “Das Sandmännchen lebt, solange Kinder träumen!” (Erstsendung)” (prisma.de)

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“Deutschland in den goldenen Zwanzigern” am 29.05.2026 im PHOENIX

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29.05.2026,

PHOENIX, 21.45: Deutschland in den goldenen Zwanzigern, Doku, 2021

“Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmten das Leben. Frauen durften wählen, die Wissenschaft glänzte. Der Börsencrash 1929 führte zur Verelendung. Löhne wurden täglich ausgezahlt, aber das Geld war nichts wert.” (tvspielfilm.de)

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“Phantastischer Osten” am 27.05.2026 im PHOENIX

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27.05.2026,

PHOENIX, 21.00: Phantastischer Osten, Doku, 2021

“Das Leben in der DDR war begrenzt – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen “Marke Eigenbau”: Hauptsache, dem Alltag zumindest für ein paar Stunden entfliehen.” (prisma.de)

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“Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen” am 28.05.2026 im NTV

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28.05.2026,

NTV, 21.05: Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen, Doku, 2021

“In Dünkirchen besteigen über 300.000 alliierte Soldaten Schiffe und nehmen Kurs auf England. In Frankreich herrscht Chaos. Nach der Unterzeichnung eines Waffenstillstands ist die Hälfte des Landes von den Deutschen besetzt, die andere ist dem Vichy-Regime unterworfen. Frankreich bietet seine Küsten und Flugplätze den Deutschen an, die in England einmarschieren wollen. Wird Großbritannien diese Apokalypse erfolgreicher überstehen als Frankreich?” (prisma.de)

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“Luxus in der DDR” am 27.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Rechteinhaber: Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben. Der ursprünglich hochladende Benutzer war Stefan Kühn in der Wikipedia auf Deutsch - Genex. Originally uploaded to the German Wikipedia, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5560915

27.05.2026,

PHOENIX, 20.15: Luxus in der DDR, Doku, 2022

“Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. „ZDF-History“ zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden.

Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.” (PHOENIX)

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“Tabu – Was es in der DDR nicht geben durfte” am 26.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: By Bundesarchiv, Bild 183-1990-0414-009 / Wolfried Pätzold / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5425468

26.05.2026,

3SAT, 23.10: Tabu – Was es in der DDR nicht geben durfte, Doku, 2025

“Die DDR sei “ein sauberer Staat”, so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen – wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende “Überbleibsel des Kapitalismus”. Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das “älteste Gewerbe der Welt” florierte – in Interhotels in Rostock und Ostberlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft – im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des “sozialistischen Menschen”, ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmaßnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuß fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land.” (prisma.de)

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“Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht” am 26.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Fritz Bauer Institut / A. Mergen - https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/publikationen/einsicht/einsicht-05.pdf, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88521845

26.05.2026,

3SAT, 23.15: Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht, Doku, 2022

“In den vermutlich letzten NS-Prozessen der Geschichte standen in den vergangenen Jahren ehemalige SS-Männer wie John Demjanjuk, Oskar Gröning, Johann R. und Bruno Dey wegen ihrer Mittäterschaft an den Verbrechen in deutschen Konzentrationslagern vor Gericht. Viele Jahrzehnte zu spät, denn lange Zeit scheiterte die deutsche Justiz an der strafrechtlichen Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus. Es galt die Rechtsauffassung, dass die jeweilige Schuld nur durch einen individuellen Tatnachweis an einer einzelnen Tötungshandlung zu beweisen sei. Die Justiz konnte somit dem wahren Umfang der Massenverbrechen des Nationalsozialismus nicht gerecht werden. Fast 20 Jahre nach den Nürnberger Prozessen, in denen die Alliierten prominente Mitglieder der politischen, militärischen, juristischen und wirtschaftlichen Führung des nationalsozialistischen Regimes verurteilten, wurde 1963 zum ersten Mal vor einem deutschen Gericht der Massenmord in Auschwitz zur Anklage gebracht. Der damalige hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903-1968) klagte die Verbrechen mit einem neuen Ansatz an. Dieser besagt, dass “…jeder SS- Angehörige in Auschwitz, vom Wachmann bis zum Buchhalter, der an dieser Mordmaschine hantierte, der Mitwirkung am Mord schuldig (ist), was immer er tat”. Fritz Bauer forderte somit, auch diejenigen ehemaligen SS-Männer als Mittäter zu ahnden, denen im Einzelfall keine konkrete Tötungshandlung bewiesen werden konnte, die aber die grauenhaften Verbrechen durch ihre Tätigkeit im Lager mit unterstützten und die sich dem nicht verweigert haben. Dieser Ansatz konnte sich in der deutschen Justiz aber nicht durchsetzen. Und es kam, trotz der umfassenden Erkenntnisse zu dem industrialisierten und arbeitsteiligen Massenmord und zu den mutmaßlichen Tätern, nicht zu einer Prozessflut – die Strafverfolgung von NS-Verbrechern ging sogar während der folgenden Jahrzehnte zurück. Es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert, bis die Justiz auf Fritz Bauers Rechtsauffassung zurückgriff, um die noch ungesühnten NS-Verbrechen endlich aufzuarbeiten. In der Zwischenzeit waren viele Menschen, die an der Tötungsmaschinerie des nationalsozialistischen Deutschlands beteiligt waren, der Strafverfolgung entgangen. Erst heute stehen in Folge der veränderten Rechtsauffassung frühere SS-Leute vor Gericht, die längst im Greisenalter sind. Sie werden nach Jugendstrafrecht verurteilt – waren sie doch zum Tatzeitpunkt erst 18 oder 19 Jahre alt. Die Nebenkläger in diesen Prozessen, die letzten KZ-Überlebenden, sind ebenfalls hochbetagt und kommen aus der ganzen Welt, um gegen jene Männer auszusagen, die zumindest Beihilfe zu den ungeheuerlichen Morden der NS-Zeit geleistet hatten und somit Teil der industrialisierten Massenmordmaschine waren. Vor allem aber geht es den Opfern darum, endlich ihre Geschichte vor Gericht zu erzählen und auch gehört zu werden.” (prisma.de)

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“Jagd auf Hitlers Nazi-Elite” am 21.05.2026 im NTV

Bildquelle: Herb Neufeld, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

21.05.2026,

NTV, 20.15: Jagd auf Hitlers Nazi-Elite, Doku, 2022

“Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchen tausende Nazi-Offiziere nach Südamerika zu fliehen, um der Justiz zu entgehen. Die alliierten Mächte beschließen, alle noch lebenden Nazi-Parteifunktionäre für ihre Verbrechen strafrechtlich zu verfolgen. In der Londoner Charta einigt man sich auf ein Prozess- und Gerichtssystem, um die Schrecken des NS-Regimes vor Augen zu führen. Doch drei der meistgesuchten Nazis sind bereits geflohen.” (prisma.de)

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“Burgen” am 25.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Bwag, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

25.05.2026,

ARTE, 15.50: Burgen, Doku, 2019

“Uneinnehmbare Festung, Heimstätte der Schönen und Reichen, machtstrotzender Prachtbau: Europa ist von Burgen übersät. Bis heute regen diese stummen Zeugen des Mittelalters die Fantasie an. Für den Menschen sind sie Portale in eine weit entfernte Welt und in eine Zeit, in der Burgen entscheidend waren für die Ränkespiele und Kriege der Mächtigen. Sie dienten der Abwehr von Angriffen, wurden belagert, bargen Schätze, hielten Gefangene fest. Mancherorts hat jedoch die Legende die Realität überlagert: Kerker, in denen nie ein Gefangener saß; Fluchttunnel, durch die niemand in die Freiheit floh; und Turniere, für die auf Burgen in Wahrheit gar kein Platz war. Schon die Menschen im Mittelalter arbeiteten gern am “Mythos Burg”. Dieser Mythos hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Dabei gibt es jenseits des Mythos erstaunliche Fakten über die mittelalterlichen Bauten zu entdecken. Wer weiß schon, dass Burgen lange Zeit aus Holz errichtet wurden? Dass Windsor Castle anfangs nur aus einem einzigen Turm bestand? Und dass eine der meistbesuchten deutschen Burgen noch heute in Familienbesitz ist? Weil die Quellenlage dünn ist, werden Erkenntnisse über den Burgenbau oft nur durch Experimente wie im französischen Guédelon gewonnen. “Heimat Burg”, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation, erzählt abwechslungsreich vom Leben und Alltag auf Burgen. Vom Bau mit seinen finanziellen und technischen Herausforderungen über die Heiztechnik in den alten Gemäuern bis hin zu den gesellschaftlichen Höhepunkten der Feste und Bankette, die vor allem im ausgehenden Mittelalter Glanz in die alten Gemäuer brachten. “(prisma.de)

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“Robin Hood – König der Diebe” am 24.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

24.05.2026,

3SAT, 20.15: Robin Hood – König der Diebe, Abenteuerfilm, 1991

“Jerusalem im Jahr 1194: Kreuzritter Robin (Kevin Costner) befreit sich aus der arabischen Gefangenschaft. Mit seinem neuen Gefährten, dem farbigen Mauren Azeem (Morgan Freeman), kehrt er in seine englische Heimat zurück und steht vor dem Nichts: Das Familienschloss ist geplündert, der Vater ermordet. Das Land ächzt unter dem Joch des habgierigen Sheriffs von Nottingham (Alan Rickman).

Der meisterliche Bogenschütze Robin formt daraufhin eine Bande von Gesetzlosen zur schlagkräftigen Guerillatruppe und macht dem Despoten mit Witz und Mut die Hölle heiß. Am Ende darf der vom Volk geliebte „König der Diebe“ seine geliebte Lady Marian (Mary Elizabeth Mastrantonio) in die Arme schließen…

Costner ist ein würdiger Nachfolger von Douglas Fairbanks, Errol Flynn und Sean Connery. Letzterer gibt übrigens ein Gastspiel als Richard Löwenherz.” (tvspielfilm.de)

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“Venedigs goldenes Zeitalter” am 23.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Gerd Eichmann, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

23.05.2026,

ARTE, 20.15: Venedigs goldenes Zeitalter, Doku, 2026

“”Venedigs goldenes Zeitalter – Glanz und Gewalt” beleuchtet den Aufstieg und Fall eines der mächtigsten Dogen der Republik. Im 15. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter Venedigs, führte Francesco Foscari die Stadt an die Spitze politischer und wirtschaftlicher Macht – und zugleich an den Rand innerer Zerreißproben. Während Handel, Flotte und internationale Netzwerke der Serenissima florieren, treibt Foscari die Expansion auf dem Festland voran. Doch dieser Kurs führt zu Rivalitäten mit mächtigen Familien wie den Loredan und verstrickt Venedig in jahrzehntelange Konflikte mit den Stadtstaaten Italiens. Hinter den prächtigen Fassaden des Dogenpalasts kommt es zu Intrigen, persönliche Feindschaften wachsen – und das alles unter der Kontrolle des ausgefeilten Rätesystems der Kaufmannsrepublik. Die Tragödie kulminiert im Schicksal von Foscaris Sohn Jacopo: Er gerät in die Mühlen des politischen Systems und wird zum Spielball politischer Fehden – Folter im Palast seines Vaters und Verbannung mit dessen Unterschrift eingeschlossen. Foscari muss sich entscheiden – zwischen Vaterrolle und Staatsräson im Sinne des Wohles aller Bürger. Der Dokumentarfilm zeichnet das eindrucksvolle Porträt einer Epoche, in der Glanz und Gewalt untrennbar verbunden sind. Experten, Archivmaterial, Animationen und reale Schauplätze eröffnen einen tiefen Blick in Politik, Handel, Architektur und Alltagsleben der Serenissima. So wird die Geschichte der Foscaris zum Sinnbild für den Mythos Venedig: schillernd, mächtig und zutiefst menschlich.” (prisma.de)

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“Die Himmelsleiter” am 22.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: Symbolfoto, Walter Dick, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

22.05.2026,

3SAT, 20.15: Die Himmelsleiter, Historienfilm, 2015

“Köln 1947: Die Rheinmetropole ist komplett zerstört. Das Ende des Kriegs bedeutet noch lange nicht das Ende des Überlebenskampfs – der Winter 1946/47 ist der härteste des Jahrhunderts. Hungrig, geschlagen und müde wollen sich die Menschen nicht einfach der Verzweiflung überlassen. Eine von ihnen ist die dreifache Mutter Anna Roth. Ihr Mann Adam, ein Jude, gilt seit sechs Jahren als vermisst, es besteht kaum noch Hoffnung, dass er überlebt hat. Mit Hamstern, endlosem Schlange stehen und Tauschgeschäften hält die Schneiderin ihre Großfamilie über Wasser. Tochter Sophie hat einen unehelichen Sohn, Paul, und einen italienischen Ehemann, Francesco. Während Evchen, ihre Jüngste, sich als Liedermacherin für den Karneval versucht, schwänzt ihr Sohn Michel die Schule. Über die “Himmelsleiter” – so werden die verminten Waldwege nach Belgien wegen ihrer tödlichen Gefahr genannt – schmuggelt er Kupfer und Blei. Dank Annas unermüdlicher Tatkraft haben die Roths im Kellergeschoss ihres zerbombten Hauses ein bescheidenes Zuhause gefunden. Das Viertel, in dem die Ruine steht, soll jedoch einem Kasernenbau der belgischen Besatzer weichen. Die meisten Trümmergrundstücke hat Armin Zettler hierfür bereits aufgekauft. Mit dem heimtückischen Ex-Parteibonzen, der ihr immer wieder nachstellt, will Anna keine Geschäfte machen. Sie vermutet, dass er ihren Mann denunzierte, hat aber keine Beweise. Im Spruchkammerverfahren, zu dem auch Anna als Zeugin geladen ist, wird man Zettler hoffentlich den Prozess machen. Unterdessen bangt sie um Paul, den man beim Lebensmitteldiebstahl in der belgischen Kaserne erwischt hat. Die Roths erhalten Besuch von dem belgischen Offizier Valmund. Dabei verliebt der junge Leutnant sich in Sophie und sorgt nicht ganz uneigennützig dafür, dass ihr Ehemann Francesco verhaftet wird. In dieser schwierigen Situation steht Anna der Bauer Josef Halfen bei, ein hilfsbereiter Mensch, den sie beim Hamstern kennengelernt hat. Während sie ihm Klavierstunden gibt, erleben beide Momente des Glücks. Doch dann wird Zettlers jüngster Sohn, der Bahnpolizist Bruno, bei einem Überfall auf den Güterbahnhof angeschossen. In Verdacht gerät Michel, der bei der heimlichen Aktion dabei war. Die Polizei durchsucht das Haus der Roths und verhaftet Anna wegen des Verdachts auf Hehlerei. Plötzlich steht Adam in der Kellerwohnung. Er hat das KZ Mauthausen überlebt und über Ungarn den Weg zurück zur Familie gefunden. Auch er hat noch eine Rechnung mit Zettler offen. Das zweiteilige Nachkriegsdrama “Die Himmelsleiter” basiert auf den autobiografischen Erlebnissen von Peter Zingler, der seine persönlichen Kindheitserinnerungen in die liebenswürdige Figur des kleinen Paul einfließen ließ: Der jüngste Spross der Familie Roth erlebt die Trümmerfelder Kölns als riesigen Abenteuerspielplatz, der Gefahren und Entbehrungen, aber auch wunderbare Glücksmomente bereithält. Regisseur Carlo Rola zeichnet das facettenreiche, vielschichtige Porträt einer Kölner Familie, die stellvertretend für viele in den Trümmern der zerstörten Großstadt unbeirrt ein neues Leben aufbaut. Anhand des Alltags der Familie, die Hoffnung und Ablenkung von den Alltagsnöten im Karneval erfährt – und deren unbändiger Glaube an eine bessere Zukunft, der “Sehnsucht nach morgen”, nie erlischt -, zeichnet der Film ein hoch emotionales Gesellschaftsbild der damaligen Zeit.” (prisma.de)

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“Churchills vergessener Krieg” am 20.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von British Government - This photograph HU 60057 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3884347

20.05.2026,

PHOENIX, 21.00: Churchills vergessener Krieg, Doku, 2024

“Im Sommer 1940 hatte Churchill die Macht übernommen und die Entscheidung getroffen, britische Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und Italien zu verhaften; viele von ihnen waren völlig unschuldige Männer und einige waren jüdische Flüchtlinge.” (save.tv)

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“Vom Hakenkreuz zum Totenkopf” am 18.05.2026 im ARD

Bildquelle: San Andreas, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

18.05.2025,

ARD, 23.50: Vom Hakenkreuz zum Totenkopf, “Es ist eine andere Erzählung über den FC St. Pauli. Heute steht der Verein für Antifaschismus, Toleranz und gesellschaftliches Engagement im deutschen Fußball. Doch hinter dem Image des rebellischen Kiezklubs verbirgt sich eine komplexe Geschichte mit dunklen Kapiteln. Der Verein hat sich seit den 1980er-Jahren zu einem der bekanntesten Fußballklubs weltweit entwickelt, nicht wegen sportlicher Glanzleistungen, sondern wegen seiner einzigartigen Fankultur und eines politischen Selbstverständnisses, das weit über den Hamburger Kiez hinaus strahlt. Der Kiezklub und seine Widersprüche Diese neue Story wagt den unbequemen Blick in die Vergangenheit des Vereins. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte – eine Arbeit, die vor allem das Museum des FC St. Pauli seit einigen Jahren aktiv vorantreibt. Während der jüdische Spieler Selig Cahn 1942 mit einem der ersten Transporte nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet wird, erhält ein ehemaliger Spieler und hochrangiger Vereinsfunktionär trotz düsterer NS-Vergangenheit die goldene Ehrennadel des Klubs. Erst 2010 wird sie ihm posthum aberkannt. Zwei Schicksale, ein Verein. Warum hat der FC St. Pauli sein “braunes Erbe” so lange nicht aufgearbeitet? Reichsadlerflagge und Rassismus am Millerntor Fan und Zeitzeuge Nazim Evren erlebt Anfang der 1990er-Jahre eine entscheidende Wende mit: Ein türkischer Freund wird bei einem Heimspiel im Stadion zusammengeschlagen. Ein rassistischer Übergriff – und das zu einer Zeit, in der am Millerntor schon die Totenkopf-Flagge weht. “Die Ausländerfeindlichkeit im Stadion war überraschend und unerwartet”, erzählt Evren. Darauf folgt etwas, das den Verein bis heute prägt. Erstmals werden Fans aktiv – sie vertreiben Neonazis und Altnazis von den Rängen. Die Metamorphose des Vereins beginnt. Bis Ende der 1990er-Jahre spielt die Mannschaft am Millerntor, das den Namen Wilhelm-Koch-Stadion trägt. Dann kommt heraus: Der Namensgeber war NSDAP-Mitglied. Ein Naziname für den antifaschistischen Verein? Eine Tatsache, die der Aktivist Ronny Galczynski nicht akzeptieren kann. Er engagiert sich für die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte und reicht 1998 den Antrag für die Umbenennung des Stadions ein. “Ich bin persönlich angegangen worden: ‘Leute wie Sie brauchen wir nicht im Verein’ und: ‘Wären wir mehr Alte gewesen, hätten wir Sie heute rausgeschrien'”, erinnert sich Galczynski an die Mitgliederversammlung damals. Zwischen Totenkopf-Flagge und Hakenkreuz: das Porträt eines Vereins im Widerstreit mit sich selbst Was ist der FC St. Pauli wirklich? Und wofür steht er? Ein Verein ist mehr als Sport und Stadionbesuch. Er stiftet Identität und trägt damit auch gesellschaftliche Verantwortung. In Zeiten, in denen Rechtsextremismus und Antisemitismus wieder an Sichtbarkeit gewinnen, stellen die Filmemacherinnen unbequeme Fragen: Wie geht ein Verein mit seinem “braunen Erbe” um? Und wie kann ein Fußballklub dieses Erbe nutzen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt? “Wir müssen daran erinnern, wo uns Faschismus und Rechtsextremismus hinführen und auch, wie selektiv das Gedächtnis der Menschen ist. Gerade beim FC St. Pauli, wo es nicht nur um Sport geht, sondern auch darum, Dinge zu verändern”, sagt Christopher Radke vom FC St. Pauli-Museum. Die Vergangenheit des FC St. Pauli ist kein abgeschlossenes Kapitel – sie ist ein lebendiger Teil der Vereinsidentität, mit dem gerungen wird. Die bildstarke Dokumentation lässt jene zu Wort kommen, die die Umbrüche damals eingeleitet haben und die komplexe Geschichte des FC St. Pauli heute aufarbeiten. Der Film folgt den Spuren der Geschichte im Stadion, in den Archiven bis an Orte des Holocausts und erzählt die tragische Biografie des Stürmers Selig Cahn nach – so entsteht das vielschichtige Bild eines Klubs, der gelernt hat, seine eigene Geschichte zu hinterfragen.” (prisma.de)

“Es ist eine andere Erzählung über den FC St. Pauli. Heute steht der Verein für Antifaschismus, Toleranz und gesellschaftliches Engagement im deutschen Fußball. Doch hinter dem Image des rebellischen Kiezklubs verbirgt sich eine komplexe Geschichte mit dunklen Kapiteln. Der Verein hat sich seit den 1980er-Jahren zu einem der bekanntesten Fußballklubs weltweit entwickelt, nicht wegen sportlicher Glanzleistungen, sondern wegen seiner einzigartigen Fankultur und eines politischen Selbstverständnisses, das weit über den Hamburger Kiez hinaus strahlt. Der Kiezklub und seine Widersprüche Diese neue Story wagt den unbequemen Blick in die Vergangenheit des Vereins. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte – eine Arbeit, die vor allem das Museum des FC St. Pauli seit einigen Jahren aktiv vorantreibt. Während der jüdische Spieler Selig Cahn 1942 mit einem der ersten Transporte nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet wird, erhält ein ehemaliger Spieler und hochrangiger Vereinsfunktionär trotz düsterer NS-Vergangenheit die goldene Ehrennadel des Klubs. Erst 2010 wird sie ihm posthum aberkannt. Zwei Schicksale, ein Verein. Warum hat der FC St. Pauli sein “braunes Erbe” so lange nicht aufgearbeitet? Reichsadlerflagge und Rassismus am Millerntor Fan und Zeitzeuge Nazim Evren erlebt Anfang der 1990er-Jahre eine entscheidende Wende mit: Ein türkischer Freund wird bei einem Heimspiel im Stadion zusammengeschlagen. Ein rassistischer Übergriff – und das zu einer Zeit, in der am Millerntor schon die Totenkopf-Flagge weht. “Die Ausländerfeindlichkeit im Stadion war überraschend und unerwartet”, erzählt Evren. Darauf folgt etwas, das den Verein bis heute prägt. Erstmals werden Fans aktiv – sie vertreiben Neonazis und Altnazis von den Rängen. Die Metamorphose des Vereins beginnt. Bis Ende der 1990er-Jahre spielt die Mannschaft am Millerntor, das den Namen Wilhelm-Koch-Stadion trägt. Dann kommt heraus: Der Namensgeber war NSDAP-Mitglied. Ein Naziname für den antifaschistischen Verein? Eine Tatsache, die der Aktivist Ronny Galczynski nicht akzeptieren kann. Er engagiert sich für die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte und reicht 1998 den Antrag für die Umbenennung des Stadions ein. “Ich bin persönlich angegangen worden: ‘Leute wie Sie brauchen wir nicht im Verein’ und: ‘Wären wir mehr Alte gewesen, hätten wir Sie heute rausgeschrien'”, erinnert sich Galczynski an die Mitgliederversammlung damals. Zwischen Totenkopf-Flagge und Hakenkreuz: das Porträt eines Vereins im Widerstreit mit sich selbst Was ist der FC St. Pauli wirklich? Und wofür steht er? Ein Verein ist mehr als Sport und Stadionbesuch. Er stiftet Identität und trägt damit auch gesellschaftliche Verantwortung. In Zeiten, in denen Rechtsextremismus und Antisemitismus wieder an Sichtbarkeit gewinnen, stellen die Filmemacherinnen unbequeme Fragen: Wie geht ein Verein mit seinem “braunen Erbe” um? Und wie kann ein Fußballklub dieses Erbe nutzen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt? “Wir müssen daran erinnern, wo uns Faschismus und Rechtsextremismus hinführen und auch, wie selektiv das Gedächtnis der Menschen ist. Gerade beim FC St. Pauli, wo es nicht nur um Sport geht, sondern auch darum, Dinge zu verändern”, sagt Christopher Radke vom FC St. Pauli-Museum. Die Vergangenheit des FC St. Pauli ist kein abgeschlossenes Kapitel – sie ist ein lebendiger Teil der Vereinsidentität, mit dem gerungen wird. Die bildstarke Dokumentation lässt jene zu Wort kommen, die die Umbrüche damals eingeleitet haben und die komplexe Geschichte des FC St. Pauli heute aufarbeiten. Der Film folgt den Spuren der Geschichte im Stadion, in den Archiven bis an Orte des Holocausts und erzählt die tragische Biografie des Stürmers Selig Cahn nach – so entsteht das vielschichtige Bild eines Klubs, der gelernt hat, seine eigene Geschichte zu hinterfragen.” (prisma.de)

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“Die Queen im Krieg” am 20.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Ministry of Information official photographer - http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//20/media-20543/large.jpgThis photograph TR 2832 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24396386

20.05.2026,

PHOENIX, 20.15: Die Queen im Krieg, Doku, 2020

“Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Die Schrecken des Krieges prägten sie. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte” (prisma.de)

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“Vom Motorwagen zum Boliden – Die Geschichte des Automobils” am 19.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-08916 / Georg Pahl / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5414382

19.05.2026,

ARTE, 20.15: Vom Motorwagen zum Boliden – Die Geschichte des Automobils, Doku, 2024

“Anfangs konnten sich nur Reiche ein eigenes Kfz leisten. Doch schon bald trat es, nicht zuletzt durch die Einführung der Fließbandfertigung durch Henry Ford, seinen Siegeszug an und wurde zum Massenprodukt. Der Preis eines Ford Modell T reduzierte sich von 850 US-Dollar auf 300 und war so auch für Arbeiter erschwinglich. Bis heute ist die Fahrzeugindustrie der Motor für Innovationen in Forschung und Entwicklung. Eine Zeitreise, die staunen lässt. — 1. Staffel, 3 Teile nonstop.” (tvspielfilm.de)

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“Liebe im Kalten Krieg” am 19.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: Fluchttunnel als eine Möglichkeit, zusammen zu finden, Bundesarchiv, Bild 183-90187-0012 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

19.05.2026,

3SAT, 22.25: Liebe im Kalten Krieg, Doku, 2024

“Im Kalten Krieg stehen sich zwei verfeindete politische Systeme gegenüber. Doch trotz Mauer verlieben sich Menschen aus Ost und West ineinander und wollen miteinander leben. Manche führt das in eine gemeinsame Zukunft, andere in den Tod. In der Dokumentation berichten Zeitzeugen von ihrem Kampf um Selbstbestimmung und von lebensgefährlichen Fluchtversuchen, um die Liebe ihres Lebens nicht zu verlieren. Kriege werden von Regierungen geführt. Doch sie haben tiefgreifende Auswirkungen auf das Alltagsleben der Menschen. So ist es auch im Kalten Krieg, als sich zwei verfeindete politische Systeme gegenüberstehen, Deutschland in zwei Teile geteilt ist und Kontakt zum “Klassenfeind” im Westen für DDR-Bürgerinnen und -Bürger ein Problem ist. Trotzdem verlieben sich Menschen aus Ost und West ineinander, denn die Liebe geht eigene Wege. Manchmal führen diese Wege in eine gemeinsame Zukunft – manchmal in den Tod. Der Film erzählt authentische, abenteuerliche und tragische Liebesgeschichten aus einer Zeit, die viele Menschen vor existenzielle Herausforderungen gestellt hat. Zeitzeugen berichten von ihrem mutigen Kampf um Selbstbestimmung und von lebensgefährlichen Fluchtversuchen, um als Ost-West-Paar zusammenleben zu können. Ingrid etwa wird wegen ihrer Beziehung zu einem Westdeutschen von der Staatssicherheit verfolgt und beteiligt sich aus Verzweiflung an einer Flugzeugentführung. Für den 19-jährigen Manfred gibt es nur eine Möglichkeit, zu seiner gleichaltrigen Freundin in Westberlin zu kommen: Er gräbt einen Tunnel unter der Berliner Mauer. Christiane will mit ihrem amerikanischen Freund zusammenleben und stellt einen Ausreiseantrag. Jahrelang wird das Paar von den DDR-Behörden schikaniert – dann werden die beiden Eltern. Und Wera versucht, mit ihrem westdeutschen Verlobten über Bulgarien in den Westen zu fliehen – doch auch diese Grenze ist gut bewacht. Ein Film über die Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung, über großen Mut, die Kraft der Liebe und die Grausamkeit des (Kalten) Kriegs.
” (prisma.de)

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“Die Habsburger in Europa” am 17.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: Roland Zumbuehl, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

17.05.2026,

3SAT, 13.40: Die Habsburger in Europa, Doku, 2024

“Die mehrteilige Dokumentationsreihe “Die Habsburger in Europa” ist ein Streifzug durch die europäische Geschichte und zu den schönsten und bedeutendsten Wirkstätten der Habsburger. Das Haus Habsburg war eine der einflussreichsten Dynastien und über Jahrhunderte hinweg zentraler Gestalter der europäischen Geschichte. Im Elsass und im Schweizer Aargau finden sich die ältesten Spuren des Herrschergeschlechts: malerische Burgen, Klöster und Ruinen. Der Aufstieg der Habsburger von einer regionalen deutschen Herzogsfamilie aus dem heutigen Elsass zur mächtigsten Herrscherdynastie Europas spiegelt sich auch in den vielen baulichen Zeugnissen wider, die heute noch an ihren Aufstieg und ihre einstige Macht erinnern. Ausgangspunkt der filmischen Reise in jene Länder und zu jenen Orten, die bis heute von den Habsburgern geprägt sind, ist die Wiener Hofburg. Ausgehend vom einstigen Machtzentrum der deutsch-römischen Kaiser führt die Reise zunächst nach Westen, ins Elsass und in den Schweizer Kanton Aargau, wo das Geschlecht der Habsburger vor rund 900 Jahren in das Licht der Geschichte trat. Einen besonderen Stellenwert hat für die Habsburger bis heute das Kloster Odilienberg im Elsass, wo die Reliquien der Heiligen Ottilie aus dem 7. Jahrhundert aufbewahrt werden. Den Habsburgern gilt die adelige Frau aus dem fränkischen Geschlecht der Etichonen als Stammmutter ihrer Dynastie. Ebenfalls hoch über dem Rheintal erhebt sich die Burgruine Hohlandsberg, die viele Jahrhunderte später auf Befehl von Rudolf von Habsburg erbaut wurde. Sie zeugt vom beeindruckenden politischen Aufstieg der Habsburger zu einer deutschen Königsdynastie im 13. Jahrhundert. Die Wahl Rudolfs zum deutschen König 1273 bedeutete einen enormen Zuwachs an Macht und Prestige, der sich auch in einer regen Bautätigkeit manifestierte. Ein Abstecher nach Süden führt in den Schweizer Kanton Aargau, wo sich die Überreste der Habsburg erheben, die dem Geschlecht auch seinen Namen gegeben hat. Dort hat der Mittelalterarchäologe Peter Frey jahrelang zur Baugeschichte der Burg geforscht, von der nur mehr ein Teil erhalten ist. So wie Rudolf einst nach Osten, in das Herzogtum Österreich gezogen ist, um seinen Rivalen Ottokar von Böhmen zu besiegen, folgt der erste Teil der Dokumentationsreihe seinen Spuren nach Dürnkrut – und damit an den Schauplatz einer der größten Schlachten des Mittelalters. Außerdem beleuchtet er auch die Bedeutung von Symbolen zur Festigung von Machtansprüchen und Status im Mittelalter. Im Dom von Speyer ließ sich Rudolf I. neben den deutschen Königen früherer Adelsgeschlechter bestatten und untermauerte damit den neuen Status seiner Familie. Schließlich steht ein Besuch der Schatzkammer in der Hofburg in Wien auf dem Programm, wo seit rund 200 Jahren die Reichsinsignien Reichskrone, Schwert und Zepter aufbewahrt werden. (Senderinfo)”(tvspielfilm.de)

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“Jakobs Ross” am 15.05.2026 im ARTE

Bildquelle: 0

15.05.2026,

ARTE, 20.15: Jakobs Ross, Drama, 2024

“1870 in den Schweizer Alpen: Die junge Magd Elsie arbeitet im Haus eines Fabrikanten. Beim Putzen singt sie und soll deshalb entlassen werden. Doch Fabrikantentochter Sophie erkennt Elsies außergewöhnliche Stimme und weckt die Hoffnung auf eine Ausbildung in Florenz. Sophies Vater scheint diese Aussicht unterstützen zu wollen, vergewaltigt dann aber Elsie. Sie wird verstoßen und zur Vertuschung mit dem Rossknecht Jakob zwangsverheiratet. Beide werden auf eine karge Bergpacht abgeschoben. Dort beginnt ein Leben, das bestimmt ist von harter Arbeit, Kälte und Armut. Jakob träumt von einem eigenen Pferd und dem damit verbundenen sozialen Aufstieg, Elsie klammert sich an ihren Gesang. Mit jedem gesparten Rappen versuchen sie, ihre Träume zu verwirklichen. Als der jenische Musikant Rico ins Dorf kommt und mit seinem Akkordeon Elsies Sehnsucht nach Musik und Selbstbestimmung weiter anfacht, gerät die fragile Ordnung von Jakobs und Elsies Leben ins Wanken. Elsie lässt sich auf Rico ein und will mit ihm flüchten. Als Jakob davon erfährt, zerplatzt sein eben noch fast erfüllt geglaubter Traum. Von Wut getrieben, zieht Jakob mit Dorfmännern gegen Rico und dessen Gefährten los. “Jakobs Ross” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Silvia Tschui (2014) und überträgt eine Geschichte über Zwang, Klassenverhältnisse und weibliche Selbstbestimmung ins Format eines Historienfilms. Die Inszenierung setzt auf große Nähe zu Gesten, Material und Klang. Beim Schweizer Filmpreis 2025 wurde Luna Wedler als beste Darstellerin nominiert; Oliver Keller erhielt die Auszeichnung als bester Stuntkoordinator.” (prisma.de)

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“Legendär!” am 16.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Manfred Werner - Tsui, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

16.05.2026,

PHOENIX, 14.15: Legendär!, Doku, 2023

“Spektakuläre Auftritte, große Stimmen, emotionale Momente – der Eurovision Song Contest ist die größte Fernsehshow Europas. Ein Event, das jedes Jahr Millionen Fans begeistert und Europa vor dem Fernseher vereint. Riccardo Simonetti taucht ein in den schillernden ESC-Kosmos und trifft einige ESC-Ikonen, die zu Weltstars wurden, feiert Lieder, die längst Evergreens sind und erzählt viele unvergessene Geschichten, die der Wettbewerb hervorgebracht hat. Mit der Drag-Queen und ESC Botschafterin Olivia Jones spricht Riccardo über die Bedeutung und Wichtigkeit des ESC – als bunten, friedlichen und diversen Wettbewerb. Kommentiert wird die Sendung von der deutschen ESC-Königin Katja Ebstein, die drei Mal für Deutschland angetreten ist und mit ihrem Song “Wunder gibt es immer wieder” ein echte Hymne geschaffen hat. Zusammen mit Musiker Thomas Anders, der auch schon selbst einmal beim Vorentscheid angetreten ist, dem Journalisten und ESC-Experten Jan Feddersen und der Moderatorin Sabine Heinrich, die den Sieg von Lena Meyer-Landrut 2010 miterlebt hat, wird in dieser Dokumentation der rote Teppich für die legendären Musik-Ikonen ausgerollt – 90 Minuten geballte Emotionen, Gänsehautmomente und jede Menge Ohrwurm-Knaller.” (prisma.de)

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“Der zweite Weltkrieg – Globale Fronten” am 14.05.2026 im NTV

Bildquelle: Von ????????? ???????; ????????? ? ???????? ???????? ??????. ????????? ??????????. - ??????? ?? ?????? ????????? ???????????:, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99799358

14.05.2026,

NTV, 21.05: Der zweite Weltkrieg – Globale Fronten, Doku, 2025

“Der Beginn des globalen Krieges wird durch den deutschen Einmarsch in Polen markiert, was eine Kettenreaktion internationaler Konflikte auslöst. Parallel dazu verfolgt Japan aggressive Expansionspläne in Asien, während die Kolonien in Afrika zu strategisch wichtigen Schauplätzen werden, an denen um Macht und Ressourcen gerungen wird. Diese Entwicklungen prägen die geopolitische Landschaft und beeinflussen das weltweite Machtgefüge entscheidend.” (prisma.de)

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“Maria Theresia” am 14.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: Template:Julius Christian Rehder, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

14.05.2026,

3SAT, 20.15: Maria Theresia, Fernsehfilm, 2019

“Maria Theresia wirkt in ihrer Verbitterung gealtert. Ihre Eifersucht auf Franz hat sie misstrauisch gemacht. Sie verordnet dem Hof einen strengen Katholizismus. Ihre Geheimpolizei attackiert das Glücksspiel und damit auch die Geschäftsinteressen von Franz, der ein ausschweifendes Liebesleben führt. Zumindest das Kriegsglück wendet sich zu Maria Theresias Gunsten. Ihre Armee marschiert auf Prag. Unerwartet geschieht etwas, das Maria Theresias Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Sie findet eine heimliche Liebe und damit auch ein neues Problem.” (prisma.de)

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“Kronprinz Rudolf” am 14.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

14.05.2026,

3SAT, 15.40: Kronprinz Rudolf, Historienfilm, 2006

“1878: Der österreichische Kronprinz Rudolf, einziger Sohn Kaiser Franz Josephs und seiner Frau Sisi, genießt sein Leben als begehrtester Junggeselle Europas. Das Glück währt nicht ewig. Bald muss sich der Kronprinz zwischen seinen politischen Ambitionen und seinem privaten Glück entscheiden. Der zweiteilige Historienfilm “Kronprinz Rudolf” glänzt mit einer hervorragenden Schauspielerriege, darunter in der Titelrolle Max von Thun und Klaus Maria Brandauer als Kaiser Franz Joseph.” (prisma.de)

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“Die Rebellin” am 15.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

15.05.2026,

3SAT, 20.15: Die Rebellin, Drama, 2009

“Die Rebellin ist die Geschichte von Lena Barkow – eine ungewöhnliche junge Frau im Nachkriegsdeutschland der 50er Jahre. Ungewöhnlich, da sie sich für Technik begeistert. Lena will das Lebenswerk ihres Vaters vollenden und Fernsehgeräte bauen. Sie träumt vom “Fernsehen für alle” und von Amerika. Ihr Vater ist während der Flucht vor den Russen 1945 gestorben und hinterlässt ihr sein Notizbuch voll mit geheimen Bauplänen und einen Namen: Sattler. An den solle sie sich wenden, der werde ihr weiterhelfen, er schulde ihm viel Geld. Lena lernt einen Vertreter für Radiobausätze kennen, der genauso fasziniert ist von Technik wie sie. Es ist der Sohn der Sattler-Werke. Die Erfüllung von Lenas Jugendtraum scheint zum Greifen nah.” (amazon.de)

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“Preußens Friedrich und die Kaiserin” am 14.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: böhringer friedrich, CC BY-SA 2.5 , via Wikimedia Commons

14.05.2026,

3SAT, 19.30: Preußens Friedrich und die Kaiserin, Doku, 2008

“Österreich war bereits eine Großmacht, Preußen wollte es noch werden. Es kam zur Rivalität zweier Monarchen: der Habsburgerin Maria Theresia und Hohenzollern-König Friedrich II. Unterschiedlicher konnten die beiden nicht sein. Die lebensfrohe Maria Theresia kam aus dem katholischen Wien und der verschlossene Friedrich II. aus dem protestantischen Potsdam. Beide wollten uneingeschränkte Alleinherrscher sein, aber keine Despoten. Ihrem eigenen Staat zu dienen, hielten sie für ihre oberste Pflicht. Die Interessen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aber waren für sie zweitrangig. Unter beiden Regentschaften herrschten kulturelle Blüte und Vielfalt. Es war die Zeit des aufkommenden Sturm und Drang – Lessing, Goethe und Schiller verfassten zeitlose Werke, die Wiege der deutschen Kulturnation. Der “Dualismus” der beiden Mächte läutete schließlich das Ende des alten Reiches ein und bestimmte die deutsche Geschichte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.” (prisma.de)

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“Schachtzig: 80 Jahre Wismut Aue” am 12.05.2026 im MDR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-50115-0001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5354385

12.05.2026,

MDR, 22.10: Schachtzig: 80 Jahre Wismut Aue, “Zum Jubiläum “80 Jahre Wismut Aue” blickt die Sportwelt auf ein Phänomen: Wie schafft es ein Verein aus einer Kleinstadt, über Jahrzehnte die “Großen” zu ärgern? Der Film “Schachtzig” liefert die Antwort und zeigt, dass in Aue die Uhren – und die Menschen – anders ticken. In 45 Minuten wird der Weg nachgezeichnet: vom “Staat im Staate” der SDAG Wismut hin zum modernen “Kumpelverein”, der heute fast 10.000 Mitglieder zählt und als bestes ostdeutsches Team der ewigen Zweitliga-Tabelle Geschichte geschrieben hat. Die Dokumentation schlägt den Bogen von der harten Arbeit der Gründerväter zur modernen Infrastruktur des neuen Erzgebirgsstadions. “Hier wird ehrlich gearbeitet, hier wird solide gelebt”, charakterisiert Martin Männel die Mentalität. Mit über 17 Jahren im Verein ist er das Gesicht des FC Erzgebirge geworden. “Schachtzig” ist eine Hommage an die Macher und Identitätsstifter: von der Ära der Leonhardt-Zwillinge, die den Verein durch die “Gründerzeit” der Nachwendejahre steuerten, bis hin zur unvergessenen Trainerlegende Gerd Schädlich. Das Gesicht des heutigen Kumpelvereins, Rekord-Torhüter Martin Männel, führt gemeinsam mit Nachwuchstalent Max Uhlig zurück in den Schacht und zeigt, warum die bergmännische Tradition auch nach acht Jahrzehnten das Fundament für sportliche Höchstleistungen ist. Ein Film über Stolz, ehrliche Arbeit und eine unvergleichliche Vereins-Treue im Erzgebirge.” (prisma.de)

“Zum Jubiläum “80 Jahre Wismut Aue” blickt die Sportwelt auf ein Phänomen: Wie schafft es ein Verein aus einer Kleinstadt, über Jahrzehnte die “Großen” zu ärgern? Der Film “Schachtzig” liefert die Antwort und zeigt, dass in Aue die Uhren – und die Menschen – anders ticken. In 45 Minuten wird der Weg nachgezeichnet: vom “Staat im Staate” der SDAG Wismut hin zum modernen “Kumpelverein”, der heute fast 10.000 Mitglieder zählt und als bestes ostdeutsches Team der ewigen Zweitliga-Tabelle Geschichte geschrieben hat. Die Dokumentation schlägt den Bogen von der harten Arbeit der Gründerväter zur modernen Infrastruktur des neuen Erzgebirgsstadions. “Hier wird ehrlich gearbeitet, hier wird solide gelebt”, charakterisiert Martin Männel die Mentalität. Mit über 17 Jahren im Verein ist er das Gesicht des FC Erzgebirge geworden. “Schachtzig” ist eine Hommage an die Macher und Identitätsstifter: von der Ära der Leonhardt-Zwillinge, die den Verein durch die “Gründerzeit” der Nachwendejahre steuerten, bis hin zur unvergessenen Trainerlegende Gerd Schädlich. Das Gesicht des heutigen Kumpelvereins, Rekord-Torhüter Martin Männel, führt gemeinsam mit Nachwuchstalent Max Uhlig zurück in den Schacht und zeigt, warum die bergmännische Tradition auch nach acht Jahrzehnten das Fundament für sportliche Höchstleistungen ist. Ein Film über Stolz, ehrliche Arbeit und eine unvergleichliche Vereins-Treue im Erzgebirge.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 13.05.2026 im RBB

Bildquelle: Oscar ., CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

13.05.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Teufelsberg, Doku, 2023

“Die weißen Kuppeltürme der ehemaligen “Field Station” auf dem Teufelsberg im Grunewald bestimmen bis heute die Silhouette von Berlin. Der Teufelsberg war lange ein Ort der Spionage, eine der wichtigsten Abhörstationen des Westens im Kalten Krieg. Während der nationalsozialistischen Diktatur legte Adolf Hitler 1937 an dieser Stelle den Grundstein für den Bau der neuen Wehrtechnischen Fakultät – der Beginn der Neugestaltung Berlins zur “Welthauptstadt Germania”. Nach dem Krieg wurde das Gebäude teilgesprengt, der Ort zum “Restschuttablageplatz” für die Kriegstrümmer – die Stunde Null des Teufelsbergs. Den Amerikanern schien der 120 Meter hohe Trümmerberg geeignet, um auf dem Plateau ihren östlichsten Horchposten zu errichten, die “Field Station”, Teil des weltweiten Abhörnetzes “Echolon”. Amerikanische und britische Agenten arbeiteten im Dreischichtsystem “on the Hill” und hörten mit riesigen Radaranlagen über den “Eisernen Vorhang” hinweg, die gesamte politische und militärische Kommunikation der Sowjetunion und ihrer Verbündeten ab. Der Film erzählt durch seine Interviewpartner von der wechselvollen Geschichte dieses Ortes. John Schofield, Sohn eines Mannes, der auf dem Teufelsberg für den britischen Geheimdienst gearbeitet hat, begibt sich auf Spurensuche, denn über das, was der Vater dort tat, sprach er nie. Mitte der siebziger Jahre kam der junge GI Christopher McLarren nach Berlin und arbeitete als Analyst auf dem Teufelsberg. Noch heute lebt er in der Hauptstadt und berichtet von den hohen Sicherheitsauflagen in der “Field Station”. Mit noch nie gezeigtem Archivmaterial sowie neugedrehten dokumentarischen Aufnahmen wird der dieser streng geheime Ort “lebendig”.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 13.05.2026 im RBB

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13848F / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481219

13.05.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Hotel Adlon, Doku, 2021

“Als Berlin zur Weltstadt wird, öffnet das Adlon seine Türen. Das ist 1907. Mit dem Segen des Kaisers durfte der Gastronom Lorenz Adlon seinen Hotelneubau am Pariser Platz errichten. Fortan nächtigt die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur hier. Kaum ein großer Name fehlt im alten Gästebuch des Adlons: Albert Einstein, Thomas Mann, Charlie Chaplin, Marlene Dietrich… Kaiserzeit, Weimarer Republik, Drittes Reich, Kalter Krieg – das Adlon wird zum Schauplatz der wechselvollen deutschen Geschichte. Und zu einem Haus, um das sich bis heute Legenden und Anekdoten ranken. Mord, Affären und Skandale sorgten dafür, dass der Name Adlon nicht nur das Feuilleton, sondern auch die Klatschspalten füllte. 1997 am alten Platz neu eröffnet, versucht das Haus heute wieder an seine schillernde Historie anzuknüpfen. Wieder ist es die bevorzugte Adresse von Königinnen und Präsidenten, von Popstars und Leinwanddiven auf Berlin-Besuch. Gestützt auf neue und bisher kaum gezeigte Film- und Bilddokumente erzählt die Dokumentation von der spannenden Geschichte des Hauses. Der Frage, was ausgerechnet das Adlon zu einem Mythos macht, geht der Film auch im Gespräch mit dem Hotel-Erben Felix Adlon, mit Historikern und Schriftstellerinnen nach. Und er blickt hinter die Kulissen des neuen Adlon. Beobachtet Köche, Pagen, Butler, Zimmermädchen und Hostessen bei dem Bemühen, dem legendären Ruf des Luxushotels auch im 21. Jahrhundert gerecht zu werden.” (prisma.de)

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“70 Jahre ESC – More than Music” am 11.05.2026 im ARD

Bildquelle: nl:Nederlandse Televisie Stichting, CC BY-SA 3.0 NL , via Wikimedia Commons

11.05.2026,

ARD, 20.15: 70 Jahre ESC – More than Music, Doku, 2026

“Mit rund 160 Millionen Zuschauer:innen ist der Eurovision Song Contest das größte Musikspektakel der Welt. Die Dokumentation “70 Jahre ESC – More than Music” blickt zurück auf sieben Jahrzehnte voller Musik, Emotionen und Leidenschaft. Von den Anfängen im Jahr 1956 über schrille Outfits und spektakuläre Performances bis hin zu unvergesslichen Siegen, bitteren Niederlagen und politischen Skandalen: Stars wie Jean Paul Gaultier, Hape Kerkeling, Peter Urban, Tom Neuwirth (alias Conchita Wurst) und die erste deutsche ESC-Gewinnerin Nicole berichten von ihren Erfahrungen auf und hinter der Bühne. Die 90-minütige Doku zeichnet ein facettenreiches Porträt des ESC, beleuchtet seinen prägenden Einfluss auf Musik, Mode und Gesellschaft sowie auf die LGBTQIA+-Community und wird so zu einer lebendigen Zeitreise durch sieben Jahrzehnte europäischer Pop-Kulturgeschichte.” (prisma.de)

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“Ritter der Nacht” am 14.05.2026 im RBB

Bildquelle: amazon.de

14.05.2026,

RBB, 14.00: Ritter der Nacht, Abenteuerfilm, 1959

“Anfang des 18. Jahrhunderts will Prinz Philippe de Gonzague seinen Cousin Philippe de Nevers und dessen einjährige Tochter töten lassen. Auf diese Weise möchte er an das Geld und die attraktive Frau des Cousins – Isabelle de Caylus – herankommen und als dessen gesetzlicher Erbe zum mächtigsten Edelmann des Landes nach dem König aufsteigen. Trotz einiger Hindernisse gelingt der schändliche Plan und Prinz Philippe nimmt Isabelle zur Frau. Jedoch konnte der getötete Cousin seine kleine Tochter Aurore noch rechtzeitig in die Obhut des Edelmanns Henri de Lagardère und dessen Dieners Passepoil geben. Auf der Flucht vor den mörderischen Häschern landen die drei in Spanien, wo Aurore unter der liebevollen Fürsorge der beiden Männer aufwächst. Erst als Aurore zu einer jungen Frau herangewachsen ist, kehren die Flüchtigen wieder nach Paris zurück. Denn Gonzague hat einen Familienrat einberufen, der Aurore durch gekaufte Zeugen für tot erklären lassen soll. Unter Mithilfe Lagardères wird ein Plan auf die Beine gestellt, der Philippe de Gonzague schlecht bekommen soll. Denn seine mörderische Tat ist noch ungesühnt …” (prisma.de)

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“Vor 100 Jahren aus Berlin in die Welt” am 10.05.2026 im ARTE

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10.05.2026,

ARTE, 14.00: Vor 100 Jahren aus Berlin in die Welt, Doku, 2025

“Vor einhundert Jahren, zwischen den Weltkriegen, werden Fernreisen en vogue. Sie sind nun ein gesellschaftliches Ereignis, keine Expedition mehr, wie noch in den Jahren zuvor. Ein neues Gefühl ist geboren – das Fernweh. Mit bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen von Reisenden aus den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts – Fotografien von Bordfotografen und den Aufzeichnungen von Reiseschriftstellern, zeichnet die zweiteilige Dokumentation eine Reise um den Globus nach. Wie war Reisen damals, als der Tourismus in den Kinderschuhen steckte? Mit allen Gefahren, Unwägbarkeiten, aber auch der Ruhe und Gelassenheit damals.” (prisma.de)

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“Auf Messers Schneide” am 09.05.2026 im ARTE

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09.05.2026,

ARTE, 20.15: Auf Messers Schneide, Doku, 2024

“Von den ersten medizinischen Lehren der Antike über die anatomischen und chirurgischen Eingriffe der frühen Neuzeit bis zu den komplexen Operationen der Gegenwart war es ein langer und blutiger Weg. Ohne kontrollierbare Narkose und antiseptische Kenntnisse waren die Möglichkeiten der Chirurgen sehr begrenzt. Bis in die Neuzeit hinein scheuten sich selbst die Furchtlosesten, den Bauchraum aufzuschneiden – auch weil sie aus Erfahrung wussten, dass ihre Patienten den Eingriff wahrscheinlich nicht überleben würden. Um die Rätsel des menschlichen Körpers zu lösen und größere Operationen durchführen zu können, mussten mutige Pioniere und Pionierinnen wie Andreas Vesalius, Ambroise Paré, John Hunter, James Young Simpson, Joseph Lister, Elizabeth Blackwell, William Halsted oder Daniel Hale Williams zahlreiche Hindernisse überwinden. Mithilfe eines scharfen Skalpells oder Messers und einem ausgeprägten Forscherdrang entwickelten sie ihr Handwerk zu dem, was wir heute als moderne Chirurgie kennen. “Auf Messers Schneide” erzählt die spannende Geschichte von den Anfängen der Chirurgie bis zu ihrer Spezialisierung – eine faszinierende Reise von der Steinzeit mit den ersten Schädelöffnungen über die Antike und die frühe Neuzeit bis zur ersten Herzoperation. Gedreht wurde an den wichtigsten Schauplätzen der Chirurgie-Geschichte – unter anderem in Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Großbritannien, Ungarn und den USA. Der Film enthält faszinierendes und zum Teil unveröffentlichtes Archivmaterial.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 90ern” am 09.05.2026 im PHOENIX

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09.05.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 90ern, Doku, 2019

“1998 war das Jahr, in dem “Call by Call” Volkssport wurde. Bevor man Oma in Dortmund anrief, schaute man in Tageszeitungen nach der günstigsten “Vor-Vorwahlnummer” – einer Kennziffer verschiedener Telekommunikations-Anbieter. So ließ sich je nach Tageszeit mancher Pfennig sparen. Ordentlich etwas angespart hatte auch die Kelly-Family. Denn bei einer Zwangsversteigerung des Schlosses Gymnich bekamen sie den Zuschlag, und Patriarch Daniel Jerome Kelly packte als Anzahlung gleich 1,3 Millionen Mark auf den Tisch, ein Zehntel des Gesamtpreises. Nun hatte Schloss Gymnich neue Besitzer, und Erftstadt bei Köln erlebte eine Schwemme von Kelly-Anhängern, die teilweise in den Vorgärten der Anwohner campierten. Auch der “Meister” mobilisierte Tausende – zum Public Viewing. Mit seinem Auftritt leitete der Wahlkölner Guildo Horn beim “Grand Prix Eurovision de la Chanson” ein neues Zeitalter ein. Alle waren im Guildo-Wahn. Erzählt wird der Film von Mariele Millowitsch. Sie feierte mit den Serien “Nikola” und “Girlfriends” große Erfolge – für “Nikola” bekam sie 1998 einen “Grimme-Preis”.” (prisma.de)

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“Adolf Hitler – Die letzten Geheimnisse des Diktators” am 07.05.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-V04744 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.05.2026,

NTV, 22.05: Adolf Hitler – Die letzten Geheimnisse des Diktators, Doku, 2019

“Diese Doku zeigt neue Erkenntnisse über Adolf Hitler und beleuchtet bisher unbekannte Aspekte aus dem Leben des Diktators und den letzten Tagen des Dritten Reiches. Historiker analysieren Dokumente, Fotos und Aussagen und versuchen, noch offene Fragen zu klären. Es geht um Hitlers Gesundheit, seinen Drogen-Konsum, seine Entscheidungen und sein Ende im Bunker. Auch die Suche nach dem Leichnam und die Spekulationen um sein mögliches Überleben werden thematisiert. Die Doku wirft einen Blick auf die Persönlichkeit Hitlers, seine Ideologie und die Mechanismen seiner Herrschaft. Durch neue Forschungen und Erkenntnisse entsteht ein detaillierteres Bild des NS-Regimes und seines Anführers.” (prisma.de)

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“Apokalypse Hitler” am 07.05.2026 im NTV

Bildquelle: Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg, Bundesarchiv, Bild 146-1974-082-44 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.05.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse Hitler, Doku, 2011

“Der junge Adolf Hitler erlebt den Ersten Weltkrieg aktiv mit. Aus dieser Erfahrung entwickelt sich aus einem unscheinbaren Studenten ein radikaler Nationalsozialist. Er gewinnt an Einfluss und Sympathisanten, später auch die Stimmen Millionen verunsicherter Bürger. Die Dokumentation gibt einen Einblick in den Werdegang des jungen Adolf Hitler zum rechtsradikalen Diktator und wahnsinnigen Kriegstreiber.” (prisma.de)

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“Die Frau des Heimkehrers” am 08.05.2026 im 3SAT

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08.05.2026,

3SAT, 20.15: Die Frau des Heimkehrers, Drama, 2006

“Im Sommer 1944 ist Soldat Karlheinz Rombach (Timothy Peach) auf Fronturlaub. Beim Abschied bittet er seinen Freund Sebastian (Martin Feifel), wegen einer Kriegsverletzung vom Wehrdienst befreit, auf seine Frau Eva (Christine Neubauer) und den Sohn aufzupassen.

Als Karlheinz vier Jahre nach Kriegsende noch immer nicht zurückgekehrt ist, gibt Eva die Hoffnung auf – und dem vorsichtigen Werben von Sebastian nach. Da wird Karlheinz aus russischer Kriegsgefangenschaft entlassen…

Schicksalsschläge an der „Heimatfront“ auf Schülertheater-Niveau umzusetzen, das fördert nur die Geschichtsverdrossenheit der Jugend. Aber dank der Neubauer wird die Zielgruppe 50-plus sicher in reicher Zahl die Fernsehgeräte einschalten.” (tvspielfilm.de)

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“Ein Dorf wehrt sich” am 08.05.2026 im ARTE

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08.05.2026,

ARTE, 21.30: Ein Dorf wehrt sich, Drama, 2019

“1945, der Zweite Weltkrieg ist fast vorbei, doch im österreichischen Salzkammergut herrschen die Nazis nach wie vor. In den Stollen des Salzbergwerks Altaussee lagern von Nazis geraubte Kunstschätze. Gauleiter Eigruber ordnet die Sprengung an, doch die Dorfbewohner widersetzen sich. – Der Film (2019) von Gabriela Zerhau setzt den tapferen Bewohnern von Altaussee ein spätes Denkmal.” (arte.tv)

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“Hitlers Volk – Ein deutsches Tagebuch 1933 – 1938” am 07.05.2026 im SWR

Bildquelle: Symbolbild, amazon.de

07.05.2026,

SWR, 23.35: Hitlers Volk – Ein deutsches Tagebuch 1933 – 1938, Doku, 2025

“30. Januar 1933. Die Nazis kommen an die Macht, Adolf Hitler wird Reichskanzler. “Bald weht frischer Wind in Deutschland und es wird manches anders werden”, schreibt der 20jährige Tischlerlehrling Franz Schall begeistert in sein Tagebuch. Der gläubige Katholik Matthias Mehs ist entsetzt: “Wie kann ein Volk so ei¬nen Triebmenschen zum Reichskanzler machen?”. Luise Solmitz ist glühende Hitler-Anhängerin – obwohl ihr Mann als Jude erste Repressalien erlebt. Sie notiert: “Nichts auf der Welt geht mir über Mann und Kind und dennoch weiß ich, dass Hitlers Rassengrundsätze richtig sind.” “Hitlers Volk” erzählt im ersten Teil von fünf Menschen und ihren Familien auf Basis ihrer überlieferten Tagebücher. Die fünf Tagebuchschreiberinnen und -schreiber repräsentieren unterschiedliche soziale Schichten, politische Lager und Konfessionen. Und sie schreiben aus der Unmittelbarkeit des Alltages heraus. Sie sind Anhänger der Nazis, Gegner, Ausgestoßene und Opfer der NS-Herrschaft. Fünf Lebenslinien, fünf Schicksale aus den “Friedens-Jahren” 1933 – 1938, zwischen euphorischer Gefolgschaft, Karriere, Zweifel, Anpassung und Ausgrenzung: Der Tischlerlehrling Franz Schall, der Wittlicher Gastwirt Matthias Mehs, der Breslauer Lehrer Willy Cohn, die Hamburger Hausfrau Luise Solmitz, die junge Gärtnerin Ilse Thiele. Die Tagebucheinträge erzählen von der Euphorie des “neuen Deutschland”, von der täglichen Angst oder dem Ringen um kleine Kompromisse. Schicksalsschläge und Glücksmomente werden nacherlebbar. Es entsteht eine Erlebnisgeschichte aus der Unmittelbarkeit und der Situation der Zeit heraus. Sie alle lebten im Heute – und kannten das Morgen nicht. Eva Röger, Jürgen und Daniel Ast verweben die Lebensgeschichten zu einem Panorama der Zeit. Der Graphic Novelist Vincent Burmeister “übersetzt” die Tagebuch-Eintragungen in Szenen, gibt den Momenten des Erlebens eine emotionale Qualität. Es entstehen “Erinnerungsbilder”, die ein Ausdruck der Seelenlandschaften der Protagonistinnen und Protagonisten sind.” (prisma.de)

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“Hüllenlos – Die Geschichte der Nacktheit” am 07.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-20742-0007 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.05.2026,

ARTE, 20.15: Hüllenlos – Die Geschichte der Nacktheit, Doku, 2022

“Aller Anfang ist nackt. Dieser Urzustand ist für manche Lebensmotto. Mit ihrer Kleidung legen Anhänger der Freikörperkultur auch gesellschaftliche Konventionen ab. Es geht um Freiheit. Ein Kampf, der Ausdauer erfordert. Der Anblick nackter Körper kann verstören. Nacktheit enthüllt die Kultur, die Traditionen und das religiöse Erbe eines Landes. Schon Frankreich und Deutschland unterscheiden sich voneinander, wenn es um den Grad der akzeptierten Nacktheit geht. Zugleich ist Frankreich heute das wichtigste FKK-Reiseziel weltweit. Damals war das anders: In DDR-Zeiten füllte sich die Ostseeküste mit nacktbadenden Massen. Freikörperkultur wurde über die Zeit zum Aushängeschild des ostdeutschen Staates. Doch FKK ist keine Erfindung der DDR. Im 19. Jahrhundert streben Lebensreformer ein Leben im Einklang und in Verbindung mit der Natur an. Im Sinne der körperlichen Gesundung gründen die Brüder Durville auf einer Insel im französischen Mittelmeer Heliopolis, eine Siedlung für nackte Sonnenanbeter. Später finden dort Nacktpartys statt. Darf Naturismus sexuell sein? Was ist der wahre Naturismus? Diese Glaubensfrage heizt bis heute die Gemüter an. FKK-Vereine wollen alles andere als erotisch sein. Unübersehbar jedoch ist die Nähe zur Nacktgymnastik. Schon immer stand auf FKK-Arealen Sport im Zentrum. Was ist heute übrig vom steten Streben nach der Gesundung des Körpers? Welchen Einfluss nahm die FKK-Bewegung auf Körperideale? Inwiefern wurde sie zeitweise für politische Zwecke missbraucht? Und wie mischt der “Body Positivity”-Trend die Nacktkultur heute auf? ” (prisma.de)

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“Jugendliche im Widerstand: Edelweißpiraten” am 05.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Von photographer: Christoph Rückert aka Dstern - thank you! - Photo taken in Cologne-Ehrenfeld in en:2004. Originally from en.wikipedia; description page is/was here.taken from German wikipedia., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1845002

05.05.2026,

ARTE, 22.45: Jugendliche im Widerstand: Edelweißpiraten, Doku, 2023

” Die sogenannten Edelweißpiraten waren eine ursprünglich unpolitische Jugendbewegung, die gegen das Nazi-Regime Widerstand leistete. Der Gruppe gehörten Mädchen und Jungen an, die zumeist aus der Arbeiterklasse stammten. Gegen Kriegsende radikalisierte sich ein Teil von ihnen: Sie verbreiteten regimefeindliche Parolen und verübten Anschläge auf NS-Einrichtungen und -Funktionäre. Zentrum des Widerstandes war das Kölner Arbeiterviertel Ehrenfeld. Die Gruppe lebte versteckt in den Kellern der ausgebombten Häuser. Dort hatten die Jugendlichen Lebensmittel- und Waffenlager eingerichtet und geflüchteten Juden, Deserteuren und Zwangsarbeitern Unterschlupf gewährt. Nach der Ermordung eines NSDAP-Ortsgruppenleiters Ende Oktober 1944 setzte die Gestapo ein Sonderkommando ein, um die von ihnen so bezeichnete “Ehrenfelder Terrorgruppe” zu verfolgen und an den Galgen zu bringen. Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse. Zu Wort kommen neben Zeitzeuginnen auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum und die deutsch-französische Journalistin Beate Klarsfeld. (Senderinfo) “(tvspielfilm.de)

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“Dein unbekannter Bruder” am 05.05.2026 im MDR

Bildquelle: amazon.de

05.05.2026,

MDR, 22.55: Dein unbekannter Bruder, Drama, 1982

“Nach der Entlassung aus dem Konzentrationslager kämpft der Filmvorführer Arnold Clasen 1935 weiter in der Hamburger Widerstandsbewegung. Sein neuer Verbindungsmann heißt Walter. Arnold bewundert Walter wegen seiner Selbstsicherheit und seiner Fähigkeit, unerschrocken illegale Arbeit zu leisten, Plakate zu kleben und Flugblätter zu verteilen. Gerade seine Waghalsigkeit lässt aber auch Zweifel aufkommen, ob man ihm trauen kann. Dies macht die illegale Arbeit zu einem zermürbenden Kraftakt. Hamburg 1935. Der Antifaschist Arnold Clasen (Uwe Kockisch) kommt aus der KZ-Haft zurück und schließt sich erneut einer Widerstandsgruppe an. Da er überwacht wird, lebt er unauffällig, meidet den Kontakt mit den Genossen. Nachmittags und abends geht er seiner Arbeit als Filmvorführer in den Orion-Lichtspielen nach. Manchmal trifft er sich mit Renate (Jenny Gröllmann), die er liebt. Sie stammt aus einer gutbürgerlichen Familie, teilt aber seine politische Haltung. Die Isolation macht ihm zu schaffen, er sucht die Freundschaft zu seinem Kontaktmann Walter (Michael Gwisdek). Er möchte jemandem vertrauen, doch das Misstrauen ist groß. Zu der Gefahr von außen kommt der Verrat in den eigenen Reihen. Es gibt Verhaftungen in der Gruppe, Arnold schöpft Verdacht, dass Walter der Verräter ist … Das Drama beruht auf dem gleichnamigen Roman von Willi Bredel. Die Handlung wurde jedoch in einigen Aspekten verändert. War im Buch der Verräter ein in die Widerstandsgruppe eingeschleuster Nazi, so ist er im Film ein Mann aus den eigenen Reihen. Mit seiner distanzierten Bildsprache und modernen Erzählweise brach Regisseur Ulrich Weiß mit der traditionellen, heroischen Darstellung des antifaschistischen Widerstands in der DDR. Das brachte ihm herbe Kritik der DDR-Oberen ein. “Dein unbekannter Bruder” war 1982 zu den Internationalen Filmfestspielen in Cannes eingeladen worden, durfte aber nicht gezeigt werden, erhielt eine Exportsperre und wurde nach kurzer Zeit aus den Kinos genommen. Der 2025 von der DEFA-Stiftung digital restaurierte Film war seit fast 30 Jahren nicht mehr im TV zu sehen und läuft zum ersten Mal im MDR-Fernsehen.” (prisma.de)

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“Stammheim – Zeit des Terrors” am 06.05.2026 im RBB

Bildquelle: Nachbau eines Verstecks für Pistolen in Akten während der Stammheim-Prozesse. Gezeigt in einer Ausstellung über die RAF in Stuttgart., Hanno Böck, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

06.05.2026,

RBB, 22.30: Stammheim – Zeit des Terrors, Doku, 2025

“Anlässlich des 50. Jahrestages des Stammheim-Prozesses im Mai 2025 liefert das Dokudrama einen ungewöhnlichen Einblick in die Lebenswelt der ersten Generation der RAF, als sie in Stuttgart vor Gericht stand. Es war eine der aufwändigsten juristischen Aufarbeitungen der Bundesrepublik und hielt die Welt in Atem: Der Stammheim-Prozess gegen die Führung der ersten Generation der RAF, der am 21. Mai 1975 begann, war ein Gerichtsverfahren der Superlative. Zahllose Tonbänder, 15.000 Seiten mit Wortprotokollen und seltenes Archivmaterial machen den Prozess auch zu den am besten dokumentierten in der Geschichte. Durch den Prozess wurde Stammheim zum identitätsstiftenden Ort der RAF. Kammerspiel mit neuen Perspektiven Das Dokudrama rekonstruiert die Lebenswelt von Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl-Raspe und Ulrike Meinhof im siebten Stock der JVA Stammheim und zeigt das Geschehen auf der öffentlichen Bühne im benachbarten Gerichtssaal. Dabei nutzt das Dokudrama neue, ungewöhnliche Perspektiven. So erleben wir das Drama u. a. durch die Augen von Horst Bubeck, der als Vollzugsbeamter im Zellentrakt den intensivsten Kontakt zu den Inhaftierten hatte. Verweben von szenischen Teilen mit Archivmaterial Das Storytelling wird ergänzt durch den Einzug einer zweiten dramaturgischen Ebene, den Untersuchungsausschuss aus dem Jahr 1977/78, in dem die Ereignisse im Zellentrakt der JVA bis zur “Todesnacht in Stammheim” retrospektiv analysiert wurden. Horst Bubeck spielt auch in diesem Erzählstrang eine tragende Rolle. Vom Prozess und vom Untersuchungsausschuss existieren Originalaufnahmen, die in diesem Dokudrama mit Inszenierungen verwoben werden. Die szenischen Teile des Dokudramas, die am Originalschauplatz im siebten Stock der JVA Stammheim gedreht wurden, stützen sich auf Protokolle, Kassiber und die Erinnerungen damals handelnder Personen. Im Dokudrama, das auf einem Drehbuch von Stefan Aust und Niki Stein beruht, spielen Lilith Stangenberg (Gudrun Ensslin), Henning Flüsloh (Andreas Baader), Tatiana Nekrasov (Ulrike Meinhof) sowie Rafael Stachowiak (Jan-Carl Raspe) die vier Hauptinhaftierten. In weiteren Rollen sind u.a. Moritz Führmann (Horst Bubeck), Heino Ferch (BKA-Beamter Alfred Klaus) und Hans-Jochen Wagner (Vorsitzender des Untersuchungsausschusses) zu sehen. Stammheim – Zeit des Terrors ist eine Produktion von Spiegel TV im Auftrag von SWR (Federführung), NDR und rbb für die ARD. Bereits ab 17. Mai 2025 in der ARD Mediathek” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 06.05.2026 im RBB

Bildquelle: Friedrich Ludwig Persius, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

06.05.2026,

RBB, 20.15: Geheimnisvolle Orte, Doku, 2020

“Zwischen Buchenwäldern, Schilfgürteln und stillen Seen liegt Sacrow an der Havel. Eine Idylle mit knapp einhundertfünfzig Einwohnern. Auf den ersten Blick merkt man dem Ort seine dramatische Geschichte im 20. Jahrhundert nicht an. Um die Jahrhundertwende wird Sacrow wegen seiner Lage am Wasser und der Nähe zur Metropole Berlin zu einem Ort der Reichen und Schönen. Sommervillen säumen das Ufer an der Havel. Mit der NS-Diktatur beginnt auch hier die Vertreibung und Ermordung der jüdischen Hausbesitzer und im Sacrower Schloß residiert ein glühender Nazi. Zur DDR-Zeit wird der Ort durch Stacheldraht und Mauer abgeriegelt und zum “Grenzgebiet” mit eigenen Regeln. Der Ortseingang ist durch einen Kontrollpunkt gesichert und der ‚Ort am Wasser’ hat keinen Zugang mehr zur Havel. Die Bewohner sind gezwungen “unter sich” zu bleiben. Doch das Gemeinschaftsgefühl wird im November 1975 auf eine harte Probe gestellt. Der 21-jährige Sacrower Lothar Hennig wird mitten auf der Dorfstraße von einem Grenzposten erschossen. Seine verzweifelte Familie trifft auf eine Mauer des Schweigens ihrer Nachbarn. Die Tragödie ist ein Beispiel dafür, wie Menschen durch Angst und Einschüchterung dazu gebracht werden, ihre Menschlichkeit zu verlieren. Für kaum einen anderen Ort ist der Fall der Mauer im November 1989 und der folgende Abbau der Grenzanlagen so befreiend, wie für den hinter Stacheldraht und Mauer hermetisch abgeriegelten Ort Sacrow. Filmemacher Jens Arndt erzählt die kontrastreiche Geschichte dieses Ortes, der immer wieder im Fokus der wechselnden Machtverhältnisse stand.” (prisma.de)

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“Die NS-Justiz: Recht des Unrechts” am 05.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-16037 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481357

05.05.2026,

ARTE, 20.15: Die NS-Justiz: Recht des Unrechts, Doku, 2023

“Die Zerstörung der traditionellen Rechtsordnung gehört vermutlich zu den weniger bekannten und dennoch wesentlichen Zielen der Nationalsozialisten. Als erbitterte Gegner des herkömmlichen römischen Rechts, der Philosophie der Aufklärung und der von der Französischen Revolution getragenen Werte wollten die Nationalsozialisten ihre Vorstellungen von der Rolle der Justiz um jeden Preis durchsetzen. So wurde die Etablierung einer starken nationalsozialistischen Rechtspflege zur vorrangigen Aufgabe, bildete sie doch die Grundlage der “neuen Welt”, die das Tausendjährige Reich hervorbringen sollte. Die Gleichschaltung der Justiz begann zunächst in Deutschland und hatte die Errichtung einer durch Blut- und Rassegesetze bestimmten Gesellschaft zum Ziel. Zur atmosphärischen Kulisse von Fritz Langs Film “M”, der in einer deutschen Großstadt spielt und 1931 in die Kinos kam, erzählt die Dokumentation die Geschichte dieser radikalen Umformung der Justiz. An vier Einzelschicksalen werden Triebkräfte und ideologische Hintergründe dieses Bruchs erforscht. Wie gelang es Hitler und seinen Gefolgsleuten, die Rechtsordnung derart auszuhöhlen und durch die schrittweise Unterwerfung des gesamten Justizapparates die Vorherrschaft der “Volksgemeinschaft” über den Einzelnen durchzusetzen? Neben dem Werdegang des bayrischen Scharfrichters Johann Reichhart, der weit über 3.000 Todesurteile vollstreckte (darunter auch das der Geschwister Scholl), schildert die Dokumentation das Schicksal der Gerichtsreferendarin und Widerstandskämpferin Elisabeth Gloeden, des hochrangigen NS-Juristen und Polizeichefs Werner Best und des Rechtsanwalts und Nazi-Gegners Hans Litten. In der zwölf Jahre währenden NS-Ära (1933 bis 1945) verhängten Hitlers Gerichte etwa 16.000 Todesurteile. 30.000 weitere wurden von Militärgerichten ausgesprochen. Dieser Justizterror diente zunächst der Ausschaltung und Vernichtung des inneren Feindes und kündigte gleichzeitig die kommenden Eroberungskriege und den Schrecken des Holocaust an. Die Zerstörung von Recht und Justiz endete erst 1946 mit den Nürnberger Prozessen und der Einführung neuer internationaler Regeln.” (prisma.de)

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“Vier Tage im Mai” am 04.05.2026 im NDR

Bildquelle: amazon.de

04.05.2026,

NDR, 23.15: Vier Tage im Mai, Kriegsdrama, 2011

“Deutschland, vier Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. An einem natürlichen Hafen an der Ostsee hält ein sowjetischer Spähtrupp ein Kinderheim besetzt. In Sichtweite liegt auf See eine deutsche Wehrmachtseinheit vor Anker. Obwohl die Deutschen den Russen zahlenmäßig weit überlegen sind, kommt es nicht zum Gefecht. Auf beiden Seiten ist man des Kämpfens müde, zumal das Kriegsende kurz bevor steht. Der achtköpfige Sowjet-Trupp versucht, sich so gut und friedfertig wie möglich mit den 30 Mädchen und der adeligen Heimleiterin zu arrangieren. Allein deren 13-jähriger Großneffe ist noch immer ein fanatischer Nazi und träumt vom Endsieg der Deutschen. Daher lässt er nichts unversucht, die deutschen Soldaten an Bord des Schiffes zu einem Angriff zu zwingen, koste es, was es wolle. Mit dem Eintreffen der sowjetischen Haupttruppe droht die Situation zu eskalieren: Mit den neuen Soldaten hält der Krieg mit all seinen Gräueln Einzug in das Kinderheim. In dieser Situation geschieht etwas völlig Unerwartetes.” (prisma.de)

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“Titanic – Die Nacht der Katastrophe” am 04.05.2026 im ARTE

Bildquelle: Teufelbeutel, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

04.05.2026,

ARTE, 22.00: Titanic – Die Nacht der Katastrophe, “Die Titanic befindet sich auf ihrer Jungfernfahrt nach New York. Viele Reisende wandern in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Amerika aus, andere sind geschäftlich unterwegs oder genießen schlicht die Überfahrt auf dem Luxusdampfer. Sie alle sind überzeugt, auf dem sichersten Schiff aller Zeiten zu reisen. Gegen 23 Uhr haben sich die meisten Passagiere in ihre Kabinen zurückgezogen. Nur die Crew arbeitet durch, damit die Titanic ihren Zeitplan einhalten kann. Um 23.07 Uhr empfängt die Funkstation eine Eisberg-Warnung – doch die Nachricht wird nicht als dringend eingestuft … 22 Minuten später meldet Frederick Fleet aus dem Ausguck: “Eisberg direkt voraus!” Das Ruder wird sofort herumgerissen. Es scheint, als sei die Titanic der Gefahr knapp entronnen, doch in einem der Kesselräume bemerkt der Heizer Frederick Barrett, dass Wasser durch ein Loch im Rumpf strömt. Er und seine Kollegen können entkommen, bevor sich die Schotten hinter ihnen schließen. Noch wiegen sich Besatzung und Passagiere in Sicherheit, denn das größte Passagierschiff der Welt gilt als unsinkbar. Doch dann werden innerhalb einer halben Stunde vier der insgesamt 16 angeblich wasserdichten Abteilungen des Schiffs geflutet. Noch eine fünfte, und die Titanic ist verloren … Ausgerechnet Thomas Andrews, der Chefkonstrukteur des Unglücksdampfers, entdeckt zu seinem unbeschreiblichen Entsetzen, dass die Katastrophe eingetreten ist. Nur knapp zwei Stunden später versinkt die Titanic in den eisigen Fluten des Atlantiks.” (prisma.de)

“Die Titanic befindet sich auf ihrer Jungfernfahrt nach New York. Viele Reisende wandern in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Amerika aus, andere sind geschäftlich unterwegs oder genießen schlicht die Überfahrt auf dem Luxusdampfer. Sie alle sind überzeugt, auf dem sichersten Schiff aller Zeiten zu reisen. Gegen 23 Uhr haben sich die meisten Passagiere in ihre Kabinen zurückgezogen. Nur die Crew arbeitet durch, damit die Titanic ihren Zeitplan einhalten kann. Um 23.07 Uhr empfängt die Funkstation eine Eisberg-Warnung – doch die Nachricht wird nicht als dringend eingestuft … 22 Minuten später meldet Frederick Fleet aus dem Ausguck: “Eisberg direkt voraus!” Das Ruder wird sofort herumgerissen. Es scheint, als sei die Titanic der Gefahr knapp entronnen, doch in einem der Kesselräume bemerkt der Heizer Frederick Barrett, dass Wasser durch ein Loch im Rumpf strömt. Er und seine Kollegen können entkommen, bevor sich die Schotten hinter ihnen schließen. Noch wiegen sich Besatzung und Passagiere in Sicherheit, denn das größte Passagierschiff der Welt gilt als unsinkbar. Doch dann werden innerhalb einer halben Stunde vier der insgesamt 16 angeblich wasserdichten Abteilungen des Schiffs geflutet. Noch eine fünfte, und die Titanic ist verloren … Ausgerechnet Thomas Andrews, der Chefkonstrukteur des Unglücksdampfers, entdeckt zu seinem unbeschreiblichen Entsetzen, dass die Katastrophe eingetreten ist. Nur knapp zwei Stunden später versinkt die Titanic in den eisigen Fluten des Atlantiks.” (prisma.de)

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“Vom Paradies in die Hölle” am 05.05.2026 im MDR

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05.05.2026,

MDR, 22.00: Vom Paradies in die Hölle, Doku, 2026

“Ein afro-karibischer Seemann wurde 1944 ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert. Jahrzehnte nach dem Krieg vertraute Lionel Romney seine Erinnerungen seiner Tochter Mary an. Ihre Reise von der Karibik über Italien bis nach Österreich bildet den Rahmen des Dokudramas. Lionel, 1912 in Santo Domingo geboren und auf Sint Maarten aufgewachsen, heuert als junger Mann auf einem Frachtschiff an, um die Welt zu sehen. Doch seine Sehnsucht nach Freiheit wird zur tragischen Odyssee: Sein Schiff gerät in die Wirren des Zweiten Weltkriegs, wird beschossen und sinkt. Die Besatzung überlebt, doch Lionel landet in italienischer Gefangenschaft und wird nach Jahren in Lagern schließlich ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert. Dort übersteht er elf Monate, bis amerikanische Truppen das Lager befreien. Die Dokumentation rückt ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte in den Fokus: die Lebensrealität von People of Color im Nationalsozialismus. Diese war geprägt von kolonialen Kontinuitäten, Rassismus, Zwangsarbeit und politischer Willkür. Lionel Romney steht stellvertretend für viele, die zu Propagandazwecken missbraucht wurden oder der Verfolgung ausgesetzt waren. Expertinnen und Experten wie Clarence Lusane, Katharina Oguntoye, Walter Sauer und Serge Bilé erweitern die historische Perspektive. Archivmaterial und künstlerische Reenactments verweben sich zu einer dichten visuellen Erzählung.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 90ern” am 02.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: 1989, Kungfuman, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

02.05.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 90ern, Doku, 2019

“Auf dem Gipfel befanden sich 1994 die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Essen. Das politische Spitzenereignis wirbelte drei Tage lang das ganze Stadtleben durcheinander. Auch andere kamen 1994 ganz oben an. Formel 1-Pilot Michael Schumacher aus Kerpen gewann seinen ersten WM-Titel. Und die Kelly Family erreichte 1994 den Gipfel ihres Ruhms. 1994 war auch das Jahr, als der sogenannte “Schwulenparagraf” 175 gekippt wurde. Homosexualität stand nun nicht mehr unter Strafe. Comiczeichner Ralf König (“Der bewegte Mann”) und die damalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) erinnern sich an diese längst überfällige Korrektur im deutschen Strafrecht. Kein Zufall, dass in diesem gesellschaftlichen Klima “Der bewegte Mann” zum größten deutschen Kinoerfolg des Jahres wurde. Erzählt wird diese Folge von Thorsten Schorn, dem Radio- und Fernsehmoderator des WDR, der 1994 volljährig wurde.” (prisma.de)

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“Countdown zur Diktatur” am 03.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Agency: Heinrich Hoffmann Presse, Germany Documented by: Tempel MarekNarodowe Archiwum Cyfrowe (National Digital Archives, the national archive of Poland): Public domain, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

03.05.2026,

PHOENIX, 14.45: Countdown zur Diktatur, Doku, 2026

“Der New Yorker Börsencrash 1929 stürzt die Welt in Arbeitslosigkeit, Armut und Inflation. Besonders hart trifft es Deutschland, das sich gerade erst von Krieg und Schulden zu erholen beginnt. Das Deutsche Reich ist jetzt seit zehn Jahren parlamentarische Demokratie. Aber die schwere Wirtschaftskrise nach dem “Schwarzen Freitag” lässt die Zustimmung zur Demokratie rapide sinken. Immer mehr Deutsche wenden sich Nationalsozialisten oder Kommunisten zu. Die Zeit der “Goldenen Zwanziger” gilt als modern, emanzipiert, glamourös. Bis in den USA der “Schwarze Freitag” an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund reißt. In Deutschland suchen Millionen verzweifelt nach Arbeit und Brot. Zugleich muss die Republik noch immer hohe Reparationen an die Sieger des Ersten Weltkriegs zahlen. Viele Deutsche empfinden das als ungerecht, und die NSDAP nutzt das für lautstarke Propaganda.” (prisma.de)

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“3 1/2 Stunden” am 01.05.2026 im 3SAT

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01.05.2026,

3SAT, 20.15: 3 1/2 Stunden, Drama, 2021

“Die Reisenden des Interzonenzugs von München nach Ostberlin erfahren 3,5 Stunden vor dem Grenzübertritt, dass in Berlin die Mauer gebaut wird. In dieser kurzen Zeit bis zur ostdeutschen Grenze müssen sie eine existenzielle Entscheidung treffen: aussteigen oder weiterfahren? Die gesamte politische Befindlichkeit eines zerrissenen Landes spitzt sich in einem menschlichen Mikrokosmos auf Schienen zu. München am 13. August 1961: Der Interzonenzug D-151 mit DDR-Bürgern als Reisegästen macht sich auf den Weg nach Ostberlin. Unterwegs spricht sich die Nachricht von einem Mauerbau wie ein Lauffeuer herum. Die überzeugte Kommunistin Marlies, Tochter eines hohen NVA-Offiziers, erkennt sofort, welche Auswirkungen dadurch auf ihre Ehe und die beiden Kinder drohen. Ihr Ehemann Gerd, ein regimekritischer Ingenieur, drängt auf das Bleiben in der BRD. Mit jedem Halt rückt die Entscheidung näher, ob die Familie zerbricht – oder zu welchem Preis sie zusammenbleiben kann. Auch die Band von Sängerin Carla, die von einem finanziell ernüchternden Gastspiel in den Osten zurückfährt, steht vor einer Zerreißprobe: Sie und zwei Musiker entscheiden sich für einen Neuanfang im Westen, trotz der Ungewissheit. Carlas große Liebe, der Bassist Sasha Goldberg, möchte jedoch nicht aussteigen – und das, obwohl er um das düstere Geheimnis weiß, das die Bandleaderin hinter sich lassen will. Unterdessen bereitet sich auf der Ostseite die junge Lokführerin Edith Salzmann darauf vor, wie gewohnt den Zug am letzten bundesrepublikanischen Halt zu übernehmen. Für sie ist es ein besonderer Arbeitstag, denn ein DEFA-Filmreporter soll über Edith als eine der ersten Frauen in diesem Beruf berichten. Doch auch bei ihr kommen nun Gedanken an eine Flucht in die Freiheit auf.” (prisma.de)

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“Der Kölner Dom” am 01.05.2026 im ARTE

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01.05.2026,

ARTE, 15.55: Der Kölner Dom, Doku, 2023

“Gebaut wird das gotische Gotteshaus als steinernes Reliquiar für den “Dreikönigenschrein” – den Schrein der Heiligen Drei Könige. Zunächst wächst zwischen 1248 und 1322 der Chor in die Höhe: Mit strenger Geometrie und riesigen Maßwerkfenstern wollen die Dombaumeister ein Abbild des Himmels auf Erden schaffen. Den Abschluss im Westen soll die bis heute größte Kirchenfassade der Welt bilden, ihr berühmter Bauplan “Riß F” aus dem Mittelalter ist noch erhalten. Doch das Vorhaben ist so gigantisch, dass der Dombau nur langsam vorankommt, bis er im Zuge der Reformation eingestellt und erst im 19. Jahrhundert vollendet wird. Wie keine andere Kathedrale spiegelt der Kölner Dom die wechselhaften deutsch-französischen Beziehungen. Sein Bau wurde inspiriert von den gotischen Gotteshäusern der Île-de-France. Angefangen mit Meister Gerhard, dem ersten namentlich bekannten Dombaumeister, hat man in Köln versucht, den “französischen Stil” zu perfektionieren. Heute gilt der Dom als vollkommene gotische Kathedrale – ein einzigartiges Gotteshaus, das ebenso am Ufer der Seine stehen könnte wie am Rhein.” (prisma.de)

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“Das Kriegsende in Farbe” am 30.04.2026 im NTV

Bildquelle: Symbolfoto: Bundesarchiv, Bild 101I-484-2999-20 / Bayer / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

30.04.2026,

NTV, 20.15: Das Kriegsende in Farbe, Dou, 2020

“Nachdem Köln im März 1945 von den US-Truppen erobert und anschließend bei Remagen der Rhein überschritten worden war, ließ der Verteidigungswille der Wehrmacht nach. Nun erreichten amerikanische Kamerateams die von den Nazis befreiten Gebiete. Die Doku zeigt beeindruckende Farbaufnahmen der legendären Brücke von Remagen sowie die Gesichter der Besiegten, und sie begleitet die US-Truppen auf ihrem Weg durch den Westerwald Richtung Thüringen.” (prisma.de)

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“Für immer – Die Geschichte einer Liebe” am 27.04.2026 im 3SAT

Bildquelle: 0

27.04.2026,

3SAT, 22.25: Für immer – Die Geschichte einer Liebe, “Eva ist 83, Dieter 86. Im Winter 1952 haben sie das erste Mal miteinander getanzt. Sie haben sich Liebesbriefe geschrieben und ein gemeinsames Leben ausgemalt. Sie haben geheiratet, ein Haus gebaut und drei Kinder bekommen. Eine Tochter haben sie verloren. Zu Beginn der Dreharbeiten sind Eva und Dieter seit 66 Jahren ein Paar. Was bleibt davon und was zählt jetzt noch? Für ihren Dokumentarfilm “Für immer” hat Pia Lenz die letzten gemeinsamen Jahre des Paares begleitet. Ihr Film ergründet das Leben und die Liebesgeschichte dieser beiden Menschen, die es geschafft haben, gemeinsam alt zu werden. In ruhigen und poetischen Bildern sucht der Film nach Antworten auf die Frage, was am Ende eines Lebens noch zählt. Über einen Zeitraum von vier Jahren begleitet der Film das Paar und zeigt, was es heißt, wenn die gemeinsame Zeit begrenzt und kostbar wird. Eva öffnete der Autorin und damit der Öffentlichkeit ihre Tagebücher, die von der Schauspielerin Nina Hoss gelesen werden. Diese Tagebucheinträge, zusammen mit alten Fotos und Super-8-Aufnahmen, verleihen dem Dokumentarfilm eine zusätzliche Tiefe und Authentizität. “Für immer” ist kein Film über den Beginn einer Liebesgeschichte, sondern über ihr Ende. Eine einzigartige Langzeitbeobachtung, die zudem von vielen kleinen, klugen, teils auch humorvollen Alltagsbeobachtungen lebt.isma.de)

“Eva ist 83, Dieter 86. Im Winter 1952 haben sie das erste Mal miteinander getanzt. Sie haben sich Liebesbriefe geschrieben und ein gemeinsames Leben ausgemalt. Sie haben geheiratet, ein Haus gebaut und drei Kinder bekommen. Eine Tochter haben sie verloren. Zu Beginn der Dreharbeiten sind Eva und Dieter seit 66 Jahren ein Paar. Was bleibt davon und was zählt jetzt noch? Für ihren Dokumentarfilm “Für immer” hat Pia Lenz die letzten gemeinsamen Jahre des Paares begleitet. Ihr Film ergründet das Leben und die Liebesgeschichte dieser beiden Menschen, die es geschafft haben, gemeinsam alt zu werden. In ruhigen und poetischen Bildern sucht der Film nach Antworten auf die Frage, was am Ende eines Lebens noch zählt. Über einen Zeitraum von vier Jahren begleitet der Film das Paar und zeigt, was es heißt, wenn die gemeinsame Zeit begrenzt und kostbar wird. Eva öffnete der Autorin und damit der Öffentlichkeit ihre Tagebücher, die von der Schauspielerin Nina Hoss gelesen werden. Diese Tagebucheinträge, zusammen mit alten Fotos und Super-8-Aufnahmen, verleihen dem Dokumentarfilm eine zusätzliche Tiefe und Authentizität. “Für immer” ist kein Film über den Beginn einer Liebesgeschichte, sondern über ihr Ende. Eine einzigartige Langzeitbeobachtung, die zudem von vielen kleinen, klugen, teils auch humorvollen Alltagsbeobachtungen lebt.isma.de)

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“Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR” am 28.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-53169-0011 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

28.04.2026,

MDR, 22.10: Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR, Doku, 2021

“Die DDR Mitte der 1950er-Jahre. Es gilt die Sechs-Tage-Woche. Die junge Republik braucht Arbeitskräfte. Auch Frauen sollen beim Aufbau des sozialistischen Staates helfen. Doch wohin mit den vielen Säuglingen und Kleinkindern, wenn die Mütter bereits sechs Wochen nach der Geburt wieder zur Arbeit gehen müssen? Die rettende Idee scheint einfach und effizient zugleich: Die Wochenkrippe wird aus der Taufe gehoben. Jeder kann jetzt sein Kind am Montag früh in einer solchen Einrichtung abgeben und am Samstag wieder mitnehmen. Damit gehen nicht nur Väter normal zur Arbeit, auch Mütter können durch die staatliche Kinderbetreuung voll am Erwerbsleben teilnehmen, das Studium beenden und Karrierechancen ergreifen. Eine sehr sozialistische und auch sehr emanzipierte Idee.

Mindestens 100.000 Kinder waren zwischen 1950 und dem Ende der DDR in den Wochenkrippen untergebracht. Und nicht nur in der DDR, auch in anderen sozialistischen Staaten wie in der Tschechoslowakei glaubte man an die kollektive Dauerbetreuung der Kleinsten. Doch schon früh ließen erste Forschungen Zweifel aufkommen. Von Hospitalismuserscheinungen und Entwicklungsstörungen alarmiert, brach man in anderen sozialistischen Staaten das Betreuungsmodell wieder ab. In der DDR dagegen wurde es bis in die achtziger Jahre hinein immer weiter perfektioniert…” (mdr.de)

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“Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart” am 25.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Rijksmuseum, CC0, via Wikimedia Commons

25.04.2026,

ARTE, 22.40: Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart, Doku, 2023

“Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Märtyrerin: Maria die Heilige, die Rechtgläubige, die ihr Blut für die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schöne, die für ihre Liebe zu den falschen Männern mit dem Leben bezahlte. Diese Dokumentation deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf “Fake News” und schuf propagandistische Legenden um die schottische Königin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands. Zahlreiche historische Dokumente aus Archiven der Stuart- und Tudor-Zeit belegen deutlich: Schottlands Königin war weniger Opfer als Täterin im Ringen um den englischen Thron, auf den sie aus katholischer Sicht ein besseres Recht zu haben glaubte als ihre königliche Cousine Elisabeth. 30 Jahre lang scheute Maria Stuart weder Mordkomplotte noch andere Intrigen, um die englische Krone an sich zu reißen. Bevorzugtes Mittel ihrer Wahl: Mordpläne fanatischer Katholiken. Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Marie-Christine Friedrich verkörpert eine erfrischend schrullige und exaltierte Königin Elisabeth I. Als Erzählerin gibt sie ihr intimes Wissen über Maria Stuart mal tiefgründig und mal humorvoll zum Besten. Und dort, wo sie allzu subjektiv für ihre Belange eintritt, lassen britische Historikerinnen und Historiker keinen Zweifel daran: “Marias Ehrgeiz, Königin von England zu werden, dominierte alles. Sie wollte Elisabeth vernichten”, so die englische Historikerin Tracy Borman.” (prisma.de)

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“Emilie Schindler – Die vergessene Heldin” am 26.04.2026 im ARTE

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26.04.2026,

ARTE, 23.20: Emilie Schindler – Die vergessene Heldin, Doku, 2024

“Emilie Pelzl wurde 1907 im Sudetenland geboren. Von klein auf arbeitet sie auf dem elterlichen Bauernhof und pflegt Angehörige. Mit 20 verliebt sie sich in den charmanten Oskar Schindler. Obwohl dieser als Herzensbrecher gilt, heiratet sie ihn. Oskar hat Affären und verjubelt die Mitgift, aber Emilie bleibt. Gemeinsam werden sie durch die Nazis mit ihrer Fabrik erst reich und retten dann viele Juden vor dem sicheren Tod. Die Regisseurin Annette Baumeister rekonstruiert einfühlsam das Leben von Emilie Schindler. Nachgesprochene Zitate vermitteln das Bild einer Frau, die sich aus der Rolle der passiven Ehefrau löst und aktiv Menschen hilft. Für “ihre Juden” besorgt sie Lebensmittel, Medikamente und rettet Todgeweihte unter den Augen der SS. In der Dokumentation beschreiben Historikerinnen und Historiker sowie Emilie Schindlers argentinischer Pfleger Leandro Coseforti und ihre Nichte Traude Ferrari eine vergessene Heldin.” (prisma.de)

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“Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor” am 25.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Miamillman, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

25.04.2026,

ARTE, 21.45: Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor, Doku, 2023

“Maria Tudor war die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor – eine Erfindung von Königin Elisabeth? Denn Maria war durchaus nicht blutrünstig. Sie wollte für das Seelenheil ihrer Untertanen sorgen, sie vor der Gefahr ewiger Verdammnis retten. Marias fünf Jahre währende Regierung sähe man heute als wegweisend im Kampf für Geschlechtergleichheit, hätten nicht tendenziöse Zeitgenossen daran gearbeitet, ihr Andenken nachhaltig zu beschädigen – allen voran ihre ehrgeizige Halbschwester Elisabeth I. Diese ließ während ihrer Regierungszeit Maria gezielt dämonisieren. Je düsterer das Bild der erzkatholischen Maria, desto strahlender sollte ihr eigenes Bild wirken: das der siegreichen “Gloriana”, die England ein für alle Mal vom Aberglauben an die rückständische Papstkirche befreit hat. Maria I. wollte eine gottgefällige Königin und gute Ehefrau sein. Diese Ideale ließen sie schmerzvolle strategische Fehlentscheidungen treffen. Etwa, dass sie ihrem Mann, dem spanischen König Philipp II., englische Truppen für seine Kriege auf dem Festland zur Verfügung stellte. Die Dokumentation beleuchtet Marias Werdegang: als kindliche Thronerbin, als degradierte Zofe der eigenen Schwester und schließlich als erste Frau auf Englands Thron. Welche Talente und Sehnsüchte, Eigenheiten und Schicksalsschläge prägten sie? Und welche ihrer zahlreichen Errungenschaften sollte sich später ihre Schwester, Königin Elisabeth I., ans Revers heften?” (prisma.de)

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“Tschernobyl – Die Katastrophe” am 26.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Arne Müseler / www.arne-mueseler.com, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

26.04.2026,

PHOENIX, 14.00: Tschernobyl – Die Katastrophe, Doku, 2023

“Wie konnte es zur Katastrophe im Atomkraftwerk von Tschernobyl im April 1986 kommen? Und was verschweigt Moskau bis heute über den Unfall? Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geben Einblicke in den Aufstieg und Niedergang von Tschernobyl – ein Ort, an dem der Glaube an die Atomkraft die Welt erschütterte.” (prisma.de)

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“Schindlers Liste” am 26.04.2026 im ARTE

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26.04.2026,

ARTE, 20.15: Schindlers Liste, Drama, 1993

“Als die Nationalsozialisten die Macht ergreifen, ist Oskar Schindler zunächst nur an seinem guten Leben interessiert. Der Industrielle macht mit den Nazis Geschäfte und verkehrt in den höchsten Kreisen. Doch die schrecklichen Ereignisse lassen ihn nicht kalt: In seiner Fabrik in Polen beschäftigt er zahlreiche Juden – und dies nicht, um sie auszubeuten. Schon bald heißt es unter den Juden: Wer bei Schindler arbeitet, ist so gut wie gerettet …” (prisma.de)

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“Charles I. – Sein Weg zum Schafott” am 25.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Daniël Mijtens, CC0, via Wikimedia Commons

25.04.2026,

ARTE, 20.15: Charles I. – Sein Weg zum Schafott, Doku, 2026

“Die öffentliche Enthauptung eines Königs galt lange als unvorstellbar. Und dennoch starb König Charles I. auf dem Schafott – rund 140 Jahre vor der Französischen Revolution 1789. Was führte zu seinem radikalen Ende? Der Dokumentarfilm begibt sich auf die Spurensuche eines Königs, von dem behauptet wird, er habe alles getan, um geköpft zu werden, auch wenn er selbst nie damit gerechnet hätte – ebenso wenig wie die meisten seiner Zeitgenossen. Von seinem Vater hat Charles nicht nur den Thron geerbt, sondern auch die feste, unverrückbare und niemals an der Realität überprüfte Vorstellung, dass er König von Gottes Gnaden sei. Dementsprechend glaubte er, so hoch über seinen Untertanen zu stehen, dass er mit diesen nicht zum Wohle des Staates zusammenarbeiten müsse. Das führte zu Konflikten mit dem englischen Parlament, welches schon damals auf eine lange Tradition zurückblicken konnte, und letztlich zum Bürgerkrieg um die Frage, wer der Herr im Staate sei. Nachdem Charles diesen Krieg nicht für sich gewinnen konnte und aus der Haft heraus versuchte, einen weiteren Bürgerkrieg anzuzetteln, kam es schließlich zu einem Prozess, in dem er von einigen radikalen Mitgliedern des Parlaments angeklagt wurde. Charles erkannte seine Richter nicht an – er hatte die Situation bis zu seinem blutigen Ende falsch eingeschätzt. Der Dokumentarfilm beleuchtet ein bedeutendes Ereignis der europäischen Geschichte im Britannien des 17. Jahrhunderts und legt seinen Fokus auf die dramatischen Ereignisse vor und während des Bürgerkriegs in England und dessen Auswirkungen auf die Monarchien in Europa.” (prisma.de)

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“Der Kölner Dom” am 23.04.2026 im ARTE

Bildquelle: dronepicr, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

23.04.2026,

ARTE, 20.15: Der Kölner Dom, Doku, 2023

“Gebaut wird das gotische Gotteshaus als steinernes Reliquiar für den “Dreikönigenschrein” – den Schrein der Heiligen Drei Könige. Zunächst wächst zwischen 1248 und 1322 der Chor in die Höhe: Mit strenger Geometrie und riesigen Maßwerkfenstern wollen die Dombaumeister ein Abbild des Himmels auf Erden schaffen. Den Abschluss im Westen soll die bis heute größte Kirchenfassade der Welt bilden, ihr berühmter Bauplan “Riß F” aus dem Mittelalter ist noch erhalten. Doch das Vorhaben ist so gigantisch, dass der Dombau nur langsam vorankommt, bis er im Zuge der Reformation eingestellt und erst im 19. Jahrhundert vollendet wird. Wie keine andere Kathedrale spiegelt der Kölner Dom die wechselhaften deutsch-französischen Beziehungen. Sein Bau wurde inspiriert von den gotischen Gotteshäusern der Île-de-France. Angefangen mit Meister Gerhard, dem ersten namentlich bekannten Dombaumeister, hat man in Köln versucht, den “französischen Stil” zu perfektionieren. Heute gilt der Dom als vollkommene gotische Kathedrale – ein einzigartiges Gotteshaus, das ebenso am Ufer der Seine stehen könnte wie am Rhein.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 90ern” am 25.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Gerd Danigel , ddr-fotograf.de, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

25.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 90ern, Doku, 2019

“Das Jahr 1990: Wir wurden Weltmeister. In den Düsseldorfer Landtag zogen die Grünen ein, und die Kinder fieberten ihrer ersten Castingshow im Fernsehen entgegen… Die Grünen hatten im dritten Anlauf den Sprung in den NRW-Landtag geschafft und sorgten dort für jede Menge Wirbel und Veränderung. Im Fernsehen startete ein neues Castingformat, das Kinderherzen höherschlagen ließ: die Mini Playback Show. Einmal so sein wie der Lieblingsstar – für den damals 12-jährigen Reza Wireko aus Mönchengladbach wurde dieser Traum wahr. Als Michael Jackson Double sah er seinem großen Idol nicht nur verblüffend ähnlich, sondern holte auch den Pokal der ersten Sendung. Erzählt wird der Film von Hugo Egon Balder, der 1990 als Moderator der neuen RTL-Sendung “Tutti Frutti” antrat – der ersten Striptease-Show im deutschen Fernsehen. Skandal vorprogrammiert.” (prisma.de)

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“Der Fall Tutanchamun” am 24.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: derivative work: Producer (talk)Tutanchamun_Maske.jpg: en:User:MykReeve, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

24.04.2026,

PHOENIX, 20.15: Der Fall Tutanchamun, Doku, 2019

“Tutanchamun – ein Name, der zu Phantasiereisen in das alte Ägypten einlädt, Bilder vom Glanz seiner prunkvoll gearbeiteten Totenmaske und vom unschätzbaren Wert seiner Grabbeigaben hervorruft. Mit dem Gottkönig aus dem alten Theben sind rund um den Globus viele Vorstellungen und Annahmen verbunden, die in der Forschung immer wieder neu beleuchtet und geprüft werden. ” (phoenix.de)

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“Tschernobyl 86” am 23.04.2026 im SWR

Bildquelle: IAEA Imagebank, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

23.04.2026,

SWR, 23.35: Tschernobyl 86, Doku, 2026

“Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage, die DDR spielt herunter, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt “Tschernobyl 86” zu 100 Prozent mit Archivmaterial, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt.: Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die “Aktuelle Kamera” meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt “Tschernobyl 86” erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt. Nach “Gladbeck: Das Geiseldrama (Netflix), “Schockwellen” und “Berlin 1945” (beide ARD) ist “Tschernobyl 86 – Der Super-GAU” der neue Dokumentarfilm von Regisseur Volker Heise. Eine Produktion von rbb, NDR, SWR und BR, MDR, Radio Bremen und WDR und der Film Five GmbH im Auftrag der ARD.” (prisma.de)

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“Inside Hitler” am 23.04.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481177

23.04.2026,

NTV, 20.15: Inside Hitler, Doku, 2021

“Das geheime Sexualleben Adolf Hitlers beschäftigt Historiker und Psychologen bis heute. Anhand seiner Krankenakten werden Hitlers angenommene genitale Missbildung sowie die Ausmaße seiner Drogenabhängigkeit und Parkinson-Erkrankung enthüllt und aufgezeigt, welchen Einfluss all das auf seine zerstörerische Persönlichkeit hatte.” (prisma.de)

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“Tschernobyl 86” am 22.04.2026 im RBB

Bildquelle: IAEA Imagebank, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

22.04.2026,

RBB, 22.35: Tschernobyl 86, Doku, 2026

“Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage, die DDR spielt herunter, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt “Tschernobyl 86” zu 100 Prozent mit Archivmaterial, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt.: Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die “Aktuelle Kamera” meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt “Tschernobyl 86” erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt. Nach “Gladbeck: Das Geiseldrama (Netflix), “Schockwellen” und “Berlin 1945” (beide ARD) ist “Tschernobyl 86 – Der Super-GAU” der neue Dokumentarfilm von Regisseur Volker Heise. Eine Produktion von rbb, NDR, SWR und BR, MDR, Radio Bremen und WDR und der Film Five GmbH im Auftrag der ARD.” (prisma.de)

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“Unsere Geschichte – Verschollen im Zweiten Weltkrieg” am 22.04.2026 im NDR

Bildquelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F005101-0025 / Steiner, Egon / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

22.04.2026,

NDR, 23.35: Unsere Geschichte – Verschollen im Zweiten Weltkrieg, Doku, 2025

“Verstorben, verschleppt, verloren: Auch 80 Jahre nach dem Krieg prägen dessen Schatten die Familiengeschichten. Jährlich fragen immer noch Tausende an, um das Schicksal Angehöriger und Freunde zu klären, mit der Vergangenheit abschließen zu können.” (tvspielfilm.de)

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“Palast der Republik” am 20.04.2026 im ARD

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0424-304 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

20.04.2026,

ARD, 23.50: Palast der Republik, “Er war immer mehr als nur ein Gebäude: Der Palast der Republik sollte die DDR in neuem Glanz zeigen. Kaum etwas erinnert heute mehr an ihn – nur die Erinnerungen seiner Besucher an ein leuchtendes Traumhaus und den schmerzhaften Akt der Schließung. Vor 50 Jahren, am 23. April 1976, eröffnet, war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit “Brot und Spielen” buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als “Honeckers Lampenladen” verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude inklusive Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail “Manhattan” für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im “Volkspalast” erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi.” (prisma.de)

“Er war immer mehr als nur ein Gebäude: Der Palast der Republik sollte die DDR in neuem Glanz zeigen. Kaum etwas erinnert heute mehr an ihn – nur die Erinnerungen seiner Besucher an ein leuchtendes Traumhaus und den schmerzhaften Akt der Schließung. Vor 50 Jahren, am 23. April 1976, eröffnet, war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit “Brot und Spielen” buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als “Honeckers Lampenladen” verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude inklusive Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail “Manhattan” für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im “Volkspalast” erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi.” (prisma.de)

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“Gulag – Die sowjetische “Hauptverwaltung der Lager”” am 21.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Gerald Praschl, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

21.04.2026,

ARTE, 20.15: Gulag – Die sowjetische “Hauptverwaltung der Lager”, Doku, 2017

“Der Gulag gilt als eine der markantesten historischen Besonderheiten des 20. Jahrhunderts. Das 1918 ins Leben gerufene Netz sowjetischer Straf- und Arbeitslager, eine Art Staat im Staate, wurde viele Jahrzehnte lang geheim gehalten und geleugnet. Die Zwangsarbeiter sollten ihren Beitrag zum Aufbau des Sozialismus leisten. Folge 1/3: Die Anfänge 1917 – 1933.
Mit der Errichtung der ersten Straf- und Arbeitslager wurde bereits 1918 begonnen, nur wenige Monate nach der Oktoberrevolution. Die Bolschewiki wollten sich dort ihrer politischen Gegner entledigen und “asoziale Elemente” durch Zwangsarbeit umerziehen. Einen ersten Großversuch starteten sie auf den Solowezki-Inseln, wo Tausende politische Gefangene und andere Straftäter auf unmenschlichste Weise gefügig gemacht werden sollten. Nach Lenins Tod übernahm Stalin die Macht, peitschte die Industrialisierung des Landes durch und ließ die Landwirtschaft zwangskollektivieren, was zu großen Hungersnöten führte. In weit abgelegenen Gegenden wie der sibirischen Kolyma-Region entstanden riesige Zwangsarbeiterkomplexe. Die sowjetische Geheimpolizei GPU, die zur Aufgabe hatte, den “Volkskörper” von “zersetzenden Elementen” zu reinigen, schickte Hunderttausende ins Lager, wo sie einen Beitrag zum Aufbau des Sozialismus leisten sollten.” (arte.tv)

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“Unser Land in den 80ern” am 18.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Rob Croes / Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

18.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 80ern, Doku, 2018

“1986 war das Jahr der Fake-News, obwohl es den Begriff noch gar nicht gab. Ständig veränderten sich die Fakten: Da gab es den verstrahlten Regen aus Tschernobyl. Der wäre aber nicht so schlimm, sagten die Politiker. Da waren in Nicaragua entführte Aufbauhelfer aus Wuppertal. Die wären selbst schuld, sagte der US-Außenminister. Der Rhein war rot. Alles ganz harmlos, sagte die Chemieindustrie. Alles Märchen und Lügen, wie sich herausstellte! Aber alles Schlechte hat auch etwas Gutes, und das zeigte sich 1986. Manchmal muss man täuschen, um die Wahrheit aufzudecken. Günter Wallraff war darin ein Meister, und sein Film: “Ganz unten” lockte über eine Viertelmillion Zuschauer ins Kino. “Alles Lüge” wird von Jan-Gregor Kremp erzählt, der 1986 seine Schauspielkarriere begann.” (prisma.de)

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“Die Kennedy-Saga” am 19.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Cecil W. Stoughon - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1395742

19.04.2026,

PHOENIX, 17.00: Die Kennedy-Saga, Doku, 2018

“Joseph “Joe” Kennedy, dem Patriarchen des Kennedy-Clans, gelingt eine beispiellose Karriere. Der Enkel irischer Bauern macht in den USA ein Vermögen an der Börse, ist erfolgreich im Filmgeschäft und in der Politik und strebt sogar das Präsidentenamt an. 1938 ernennt ihn Präsident Roosevelt zum amerikanischen Botschafter in London. Als er die Appeasement-Politik des englischen Premierministers Chambarlain unterstützt, findet Joseph Kennedys politische Karriere jedoch ein jähes Ende. Auch privat wird die Kennedy-Familie von tragischen Schicksalsschlägen erschüttert.” (prisma.de)

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“Entscheidung im Atlantik – Der U-Boot-Krieg 1939-45” am 16.04.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 101II-MN-1038-06 / Meisinger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5477973

16.04.2026,

NTV, 20.15: Entscheidung im Atlantik – Der U-Boot-Krieg 1939-45, Doku, 2018

“Als 1939 der Zweite Weltkrieg begann, kam auch eine kleine Flotte deutscher U-Boote zum Einsatz. Die lautlosen Jäger, in Nazideutschland gefeierte Helden, waren im Nordatlantik und dem Mittelmeer auf der Suche nach feindlichen Schiffen. In der Dokumentation erzählt Friedrich Grade, damals leitender Ingenieur auf der “U 96”, zum ersten Mal die wahre Geschichte des U-Boots, das durch das Buch “Das Boot” und dessen Verfilmung weltweit bekannt wurde.” (prisma.de)

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“Die Queen” am 17.04.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

17.04.2026,

3SAT, 20.15: Die Queen, Drama, 2006

“So reagieren die Royals auf den tragischen Unfalltod von Lady Diana im August 1997. Königin Elizabeth II. verschanzt sich mit der Familie im schottischen Feriendomizil Balmoral und verweigert das Staatsbegräbnis. Damit provoziert sie den Zorn des Volkes, das eine Geste der Trauer und Anteilnahme erwartet. Der neu gewählte Premierminister Tony Blair versucht zu vermitteln… Zehn Jahre vor seinem Netflix-Serienhit „The Crown“ widmete sich Drehbuchautor Peter Morgan schon hier der größten Krise in der Regentschaft von Elizabeth II., und so entstand ein subtiles Meisterwerk, das sich kritisch, aber respektvoll mit der Last der britischen Krone auseinandersetzt. Helen Mirren gewann für ihre Darstellung der Queen einen Oscar.” (tvspielfilm.de)

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“Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin” am 14.04.2026 im HR

Bildquelle: Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

14.04.2026,

HR, 23.30: Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin, Doku, 2024

“2005 wird Angela Merkel Bundeskanzlerin: Die erste Frau in diesem Amt, die erste Ostdeutsche und mit 51 Jahren auch noch die jüngste. Frauenpower!? Merkels Regierungsstil: moderat, pragmatisch, bloß nicht polarisieren. Dem bleibt sie bis zum Ende ihrer Amtszeit treu. Die Raute als Zeichen der Ruhe. Heute steht ihre Kanzlerschaft im Schatten der aktuellen Entwicklungen und Probleme: Klimakrise, Russland, Flüchtlingsfrage. Gerade im Licht dieser Entwicklungen ist der Blick auf die Merkel-Jahre interessant: Warum handelte Angela Merkel so, wie sie es tat? Und wie kann das zum besseren Verständnis der gegenwärtigen Situation beitragen? Die Dokumentation “Angela Merkel – Schicksalsjahre einer Kanzlerin” blickt auf Merkels Kanzlerschaft, eine Zeit, die bis heute prägend ist. Dabei geht es auch um Versagen und Schuld, um Verantwortung und Erfolg – und um Haltung. Zu Wort kommen unter anderem die Podcasterin und Kommunikationsexpertin Samira El Ouassil, der Erfinder der Interviewreihe “Jung und Naiv” Tilo Jung, die Publizistin Marina Weisband, die Journalistin und Merkel-Biografin Evelyn Roll, der langjährige “Zeit”-Korrespondent Christoph Dieckmann, die irische Journalistin und Expertin für internationale Beziehungen Judy Dempsey, die deutsche Klimaschutzaktivistin Carla Reemtsma, der ehemalige CDU-Politiker Roland Koch sowie enge Wegbegleiter:innen wie Annegret Kramp-Karrenbauer und Thomas de Maizière.” (prisma.de)

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“Tschernobyl 86” am 13.04.2026 im ARD

Bildquelle: IAEA Imagebank, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

13.04.2026,

ARD, 23.05: Tschernobyl 86, Doku, 2026

“Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage, die DDR spielt herunter, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt “Tschernobyl 86” zu 100 Prozent mit Archivmaterial, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt.: Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die “Aktuelle Kamera” meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt “Tschernobyl 86” erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt. Nach “Gladbeck: Das Geiseldrama (Netflix), “Schockwellen” und “Berlin 1945” (beide ARD) ist “Tschernobyl 86 – Der Super-GAU” der neue Dokumentarfilm von Regisseur Volker Heise. Eine Produktion von rbb, NDR, SWR und BR, MDR, Radio Bremen und WDR und der Film Five GmbH im Auftrag der ARD.” (prisma.de)

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“Mysteriöse Phänomene – Rätsel von oben” am 15.04.2026 im NTV

Bildquelle: 0

15.04.2026,

NTV, 20.15: Mysteriöse Phänomene – Rätsel von oben, Doku, 2023

“Der Blick von oben enthüllt ein längst vergessenes Netz von Erdwällen der amerikanischen Ureinwohner, ein rätselhaftes Schlachtfeld in Belgien, einen mysteriösen blutroten See auf einer abgelegenen griechischen Insel und ein unheimliches rosafarbenes Leuchten inmitten des Pazifiks.” (prisma.de)

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“Burgen und Schlösser in Österreich” am 13.04.2026 im BR

Bildquelle: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

13.04.2026,

BR, 22.45: Burgen und Schlösser in Österreich, “Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst – die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Im Waldviertel ist eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlösser zu finden. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten, einer seiner Vorfahren ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren. Im Herbst findet jährlich das Rosenburger Ritterturnier statt. Zudem blickt die Film-Crew dem Team des Falkenhofs auf Schloss Rosenburg über die Schulter und taucht ein in die prächtigen Rosengärten. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das einen beträchtlichen Teil des Horner Stadtgebiets umfasst. Eine weitere imposante Burganlage ist die Burgruine Gars am Kamp, die über dem Ort Thunau am Kamp thront. Die Ruine ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs – erbaut im 11. Jahrhundert. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt, das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus – der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner. Das Paar führt durch das Haus und erzählt von seiner nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Der heutige Schlossherr, Baudouin de Troostembergh, hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut.” (prisma.de)

“Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst – die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten. Im Waldviertel ist eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlösser zu finden. Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten, einer seiner Vorfahren ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren. Im Herbst findet jährlich das Rosenburger Ritterturnier statt. Zudem blickt die Film-Crew dem Team des Falkenhofs auf Schloss Rosenburg über die Schulter und taucht ein in die prächtigen Rosengärten. Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das einen beträchtlichen Teil des Horner Stadtgebiets umfasst. Eine weitere imposante Burganlage ist die Burgruine Gars am Kamp, die über dem Ort Thunau am Kamp thront. Die Ruine ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs – erbaut im 11. Jahrhundert. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner. Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt, das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus – der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner. Das Paar führt durch das Haus und erzählt von seiner nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Der heutige Schlossherr, Baudouin de Troostembergh, hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut.” (prisma.de)

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“Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz” am 14.04.2026 im MDR

Bildquelle: Norbert Kaiser, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

14.04.2026,

MDR, 21.00: Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz, Doku, 2024

“Unübersehbar thront sie inmitten des Elbsandsteingebirges. Burg Hohnstein krönt einen hohen einzelnen Felsen, umgeben von tiefen Abgründen, unter ihr das romantische Polenztal und das kleine Städtchen Hohnstein. Urkundlich wird sie das erste Mal 1317 erwähnt. Seitdem hat Burg Hohnstein eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Von der Raubburg zum Jagdschloss der Wettiner, von dem kurfürstlichen Amt zum Gefängnis, von der weltweit größten Jugendburg zu einem der ersten Konzentrationslager. Heute befindet sich hier wieder eine Jugendherberge. “Natürlich hat mich diese KZ-Geschichte echt geschockt. Ich habe wirklich überlegt, ob ich hier richtig bin”, meint die fünfzehnjährige Lena, die hier gerade ihre Rüstzeit verbringt. “Dann aber habe ich gedacht, wer, wenn nicht wir jungen Menschen müssen diesen Ort bevölkern, unbedingt. Wir sind doch das Leben.” Das sieht Gabriele Hahn auch so, es wäre im Sinne ihres Großvaters Konrad Hahnewald, dem ersten Burgwart der Jugendherberge in den 1920er Jahren. Hahnewald ist hier 1933 grausam von der SA misshandelt worden. Er habe sich geweigert, die Hakenkreuzfahne auf der Burg Hohnstein zu hissen, berichtet seine Enkelin. In den wenigen Monaten bis zur Schließung des Konzentrationslagers im Jahr 1934 wurden in Hohnstein 5.600 Menschen inhaftiert, misshandelt und gequält. Nach dem Krieg wurde die Burg wieder Jugendherberge – die größte in der DDR. Heute ist die Burg für den Hohnsteiner Bürgermeister Daniel Brade Wahrzeichen und Touristenmagnet. 2018 wurde sie von der Stadt übernommen. Ein Kraftakt, denn seitdem kämpft die Kommune Tag für Tag um die wirtschaftliche Stabilität und beantragte Fördergelder. “Wir haben so ein Glück gehabt, dass wir die Mittel vom Bund, vom Freistaat und Landkreis bekommen haben, dass wir die Burg endlich sanieren können. Es war höchste Zeit”, sagt der Bürgermeister. Zur Verfügung stehen insgesamt 45 Millionen Euro. Bis 2028 soll alles fertig sein – auch der Erlebnispfad, mit dem die Burg dann ihre Gäste hochlocken will. 20.000 sind das derzeit pro Jahr. Es können aber ruhig noch einige mehr werden.” (prisma.de)

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“Befreiung aus dem KZ” am 12.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Christian Alexander Tietgen, CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons

12.04.2026,

PHOENIX, 16.30: Befreiung aus dem KZ, Doku, 2025

“In den letzten Kriegsmonaten kamen die Retter: Sie fuhren unter der Flagge des Roten Kreuzes quer durch das zerstörte Deutschland, leichte Beute für Jagdflugzeuge. Am 17. April 1945 erreichten die Busse auch Theresienstadt und retteten allen 500 skandinavischen Juden das Leben. Treibende Kraft hinter der Mission war der Schwede Graf Bernadotte, ein Neffe des Königs und hoher Funktionär des Roten Kreuzes.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 80ern” am 11.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Nicole_-_Ein_bisschen_Frieden.jpg#filelinks

11.04.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 80ern, Doku, 2018

“1982 – die Nachrüstung war in vollem Gange. Am linken Niederrhein zwischen Geilenkirchen und Wesel lagerten hunderte Raketen in und auf streng abgeschirmten Stützpunkten der NATO. Dieses Gefühl, dass es jeden Moment losgehen könnte, lag in der Luft… Aber dann kam Nicole! Die Zeit war reif für ein bisschen Frieden. Die 17-Jährige trat damit beim “Grand Prix Eurovision de la Chanson” an. Und gewann. Die Jugend allerdings hörte eher NDW. 1982 schwappte die Neue Deutsche Welle fröhlich auf ihren Höhepunkt zu. Die heimischen Kinderzimmer flutete ein Kasten aus den USA – der Commodore C64 – der bis heute meistverkaufte Computer der Welt.” (prisma.de)

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“Die Katastrophe vor Gericht” am 12.04.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Eichmannreferat_BusStop3_2009.jpg: Sargothderivative work: Der Bischof mit der E-Gitarre, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.04.2026,

PHOENIX, 20.15: Die Katastrophe vor Gericht, Doku, 2021

“Adolf Eichmann gilt als Organisator des Holocaust. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebte er lange unbehelligt in Argentinien. Doch im Mai 1960 entführte der israelische Geheimdienst Mossad den ehemaligen SS-Obersturmbannführer und brachte ihn nach Israel. Dort begann am 11. April 1961 der Jahrhundertprozess. Chefankläger Gideon Hausner ließ das Leben der Juden in Europa am Vorabend des NS-Regimes bis zur schrittweisen Ausgrenzung und gezielten Vernichtung im Prozess darlegen, um die Dimension der Verbrechen Adolf Eichmanns deutlich zu machen. Als Zeugen vor Gericht kamen dabei erstmal Holocaustüberlebende zu Wort und schilderten vor der ganzen Welt die schrecklichen Verbrechen in der NS-Zeit.” (prisma.de)

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“Titanic – Die Nacht der Katastrophe” am 12.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Teufelbeutel, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.04.2026,

ARTE, 13.50: Titanic – Die Nacht der Katastrophe, Doku, 2025

“Der Kapitän der Titanic befiehlt den Funkern, einen Notruf abzusetzen. In den Kesselräumen wird unterdessen verzweifelt versucht, das eindringende Wasser abzupumpen, um Zeit zu gewinnen. Da die Rettungsboote nur für die Hälfte der Menschen an Bord ausreichen, bleibt die Hoffnung, dass ein anderes Schiff zur Hilfe kommt. Die Passagiere der Ersten Klasse erhalten Schwimmwesten und werden aufgefordert, an Deck zu gehen. Noch wissen sie nicht, dass das Schiff dem Untergang geweiht ist. Auf dem nächstgelegenen Schiff, der “SS Californian”, ist der Funker nicht mehr im Dienst. Ein anderes Schiff, der Dampfer ?RMS Carpathia?, nimmt jedoch Kurs auf die Titanic. Eine Passagierin der Ersten Klasse, Lucy Duff-Gordon, erinnert sich, dass man sie aufforderte, ohne ihren Ehemann in ein Rettungsboot zu steigen. Der verantwortliche Offizier auf der Backbordseite, Charles Lightoller, hält strikt an der Regel fest, nur Frauen und Kinder in die Boote zu lassen. Viele Familien entscheiden sich, zusammen an Deck zu bleiben, und einige Rettungsboote werden halb leer zu Wasser gelassen. Als klar wird, dass die “Carpathia” das sinkende Schiff nicht rechtzeitig erreichen kann, werden vermehrt Morselampen und Notraketen eingesetzt, um die “SS Californian” auf die Katastrophe aufmerksam zu machen – doch deren Funker schläft weiterhin. Nun erkennen auch die Passagiere der Zweiten und Dritten Klasse die Ausweglosigkeit ihrer Lage und drängen an Deck. Die “SS Californian” antwortet immer noch nicht. Alle, die nicht rasch einen Platz in einem Rettungsboot finden, drohen mit der Titanic unterzugehen.” (prisma.de)

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“Die Legende von Paul und Paula” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: amazon.de

07.04.2026,

MDR, 22.55: Die Legende von Paul und Paula, Melodram, 1973

“Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) ist unglücklich verheiratet, will seine Karriere aber nicht durch eine Scheidung gefährden. In einer Musikkneipe findet das ungleiche Paar zueinander…

Der frische, freche Film machte seine beiden Hauptdarsteller zu Stars. Winfried Glatzeder wurde gar als Belmondo der DDR gehandelt und brachte es nach der Wiedervereinigung immerhin noch zum „Tatort“-Kommissar.” (tvspielfilm.de)

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“Die drei Musketiere” am 06.04.2026 im ARTE

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06.04.2026,

ARTE, 14.00: Die drei Musketiere, “Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

“Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

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“D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs” am 06.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Didier Descouens, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.04.2026,

ARTE, 15.45: D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs, Doku, 2020

“Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman “Die drei Musketiere” in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas’ Romanheld d’Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in “Die drei Musketiere” und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, “Zwanzig Jahre danach” und “Der Vicomte von Bragelonne”? Haben auch d’Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere “Einer für alle, alle für einen”? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas’ Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d’Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d’Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas’ glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d’Artagnan.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.04.2026,

MDR, 22.10: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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