“Ottilie von Faber-Castell – Eine mutige Frau” am 14.08.2026 im 3SAT

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14.08.2026,

3SAT, 20.15: Ottilie von Faber-Castell – Eine mutige Frau, Historienfilm, 2019

“Ende des 19. Jahrhunderts: Das Bleistiftunternehmen der Familie von Faber floriert. Doch Patriarch Lothar (Martin Wuttke) hat gerade seinen letzten männlichen Nachkommen verloren, also bestimmt er Enkelin Ottilie (Kristin Suckow) als Nachfolgerin. Nach seinem Tod soll sie die Firma leiten. Die junge Frau wird fortan in alle Bereiche des Bleistiftgeschäfts eingearbeitet.

Nicht nur die Männer zweifeln an ihren Fähigkeiten, auch ihre eigene Mutter (Maren Eggert) und Großmutter (Eleonore Weisgerber) würden sie lieber als treu sorgende Mutter und Ehefrau sehen. Denn neben dem Geschäft muss sich Ottilie auch noch zwischen zwei Männern entscheiden – ihrer großen Liebe Baron Philipp von Brand zu Neidstein (Hannes Wegener) und dem aufbrausenden Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen…

Wem sie – zumindest vorerst – das Jawort gibt, verraten der Filmtitel und der Firmenname auf sämtlichen Produkten des bekannten Stifteherstellers, der seit 2017 erstmals von einem Nicht-Familienmitglied geleitet wird. Doch dafür interessiert sich der Film nicht mehr – nach drei Stunden endet er abrupt und informiert nur in wenigen eingeblendeten Zeilen über das weitere Leben der Gräfin.

Von dem unbefriedigenden Ende abgesehen, bietet das Drama, nach dem Roman „Eine Zierde in ihrem Hause“ von Asta Scheib, gute Unterhaltung, fabelhafte Kostüme und engagierte Schauspieler. Auch die Rolle der Frau zu Beginn des letzten Jahrhunderts wird beleuchtet – und lässt traurige Parallelen zur heutigen Zeit erkennen.” (tvspielfilm.de)

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“Neue Deutsche Welle” am 15.08.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Tilman Brembs - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=115764165170 (dead), https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10163478390635171, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22482305

15.08.2026,

PHOENIX, 18.30: Neue Deutsche Welle, Doku, 2022

“Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg sie Anfang der 1980er Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen? Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW.” (prisma.de)

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“Zwischen Gott und Sozialismus – Gläubig in der DDR” am 16.08.2026 im MDR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-W0613-039 / Schneider / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5437773

16.08.2026,

MDR, 22.00: Zwischen Gott und Sozialismus – Gläubig in der DDR, Doku, 2022

“”Im Nachhinein ärgert mich immer, dass dieses Leben in der DDR so schwarz-weiß gemalt wird. Das stimmt einfach nicht, es war nicht schwarz-weiß.” Bettina Röder ist in Dresden geboren und aufgewachsen, Sie hat Pädagogik studiert, hat als Lehrerin gearbeitet und sie war Christin. Sie sagt, das eine habe das andere nicht ausgeschlossen und der Sozialismus war ihr ebenso wichtig, wie der liebe Gott. Mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall reflektiert sie die Zeit als evangelische Christin in der DDR mit Abstand. Trotz der Schattenseiten ist sie überzeugt, das Leben in der DDR war für Christinnen und Christen facettenreich. Christsein in der Diaspora hat ihr Stärke, Mut und Hoffnung gegeben. Im Film erzählen Christen und Christinnen von ihrem Leben in einem atheistischen Staat.” (prisma.de)

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“Der Störenfried” am 16.08.2026 im MDR

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16.08.2026,

MDR, 22.30: Der Störenfried, Doku, 2002

“Jahrelang protestierte der Pfarrer Oskar Brüsewitz gegen die Kirchenfeindlichkeit der DDR, am 18. August 1976 opfert er diesem Protest sein Leben: Auf dem Zeitzer Marktplatz setzt er sich selbst in Brand und wird tödlich verletzt. Sein Selbstmord löste heftige Diskussionen über das Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR aus. Am Morgen des 18. August 1976 parkt der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz vor der Michaelskirche in Zeitz, befestigt zwei Transparente auf dem Dach seines Autos, übergießt sich mit Benzin und zündet sich an. Trotz der Rettungsversuche der herbeigeeilten Menschen erliegt er vier Tage später seinen schweren Verletzungen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter – sowie völlig verunsicherte DDR-Machthaber, die den Selbstmord zunächst vertuschen wollen. Schließlich wird Brüsewitz’ Aktion als Tat eines geisteskranken West-Agenten diffamiert. Nach der Wiedervereinigung macht sich Autor Thomas Frickel auf in Brüsewitz’ ehemalige Gemeinde Rippicha und trifft Zeitzeugen, die mit erstaunlicher Offenheit über ihren ehemaligen Pfarrer und die Ereignisse im Sommer 1976 sprechen. Der Film erzählt nicht nur vom Leben und Sterben des Menschen, Pfarrers und Aktivisten Oskar Brüsewitz, sondern auch von der DDR-Gesellschaft der 1980er Jahre und davon, wie die Menschen 15 Jahre und einen Systemwechsel später darauf zurückschauen. Auf vielschichtige Weise entsteht ein besonderes Zeitdokument.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte” am 12.08.2026 im RBB

Bildquelle: Dirk Ingo Franke, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

12.08.2026,

RBB, 20.45: Geheimnisvolle Orte, Die Bernauer Straße – Brennpunkt Berliner Mauer , Doku 2019

“Die Bernauer Straße – hier verlief nach dem Kriegsende 1945 die Sektorengrenze zwischen dem sowjetischen und dem französischen Sektor. Nicht mitten auf der Straße war die Grenzlinie, sie ging entlang der Häuserfassaden, die im Osten standen. Schicksalhaft für die Straße und Ihre Bewohner, denn alle Häuser auf der DDR-Seite gehörten mit dem Mauerbau zum Grenzgebiet. Wenige Tage nach dem 13. August wurden die Haustüren verschlossen, bald darauf die Fenster vermauert. Die Menschen, die hier ihr zu Hause hatten, mussten ihre Wohnungen verlassen, wurden zwangsgeräumt. In der Bernauer Straße waren die ersten Todesopfer der Mauer zu beklagen. Gräber eines Friedhofs, die dem Ausbau des Grenzstreifens im Wege waren, wurden umgebettet. Die Häuserfassaden dienten erst als vorderste Sperrmauer des Todesstreifens, bis sie ganz abgerissen wurden. Freies Sicht- und Schussfeld sollte geschaffen werden. Die ganze Seite einer Straße ein Niemandsland. Häuser- und menschenlos. Die Bilder von flüchtenden Grenzpolizisten, von den Fenstersprüngen, von den Tunnelfluchten oder der gesprengten Versöhnungskirche machten die Straße in der ganzen Welt bekannt. Heute ist ein großer Teil des ehemaligen Todesstreifens eingebunden in das Gedenkstättenareal Berliner Mauer. Weit über eine Million Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr zur Bernauer Straße. Eine Landschaft der Erinnerung, ein Pompeij der jüngsten Zeitgeschichte. Die Bernauer Straße – eine filmische Archäologie und Rekonstruktion. Exklusives Archivmaterial, ergreifende Geschichten von Zeitzeugen, von Flüchtlingen, Tunnelbauern und Anwohnern. Eine historische Spurensuche auf, mit und nach einem geheimnisvollen Ort, an dem sich die Geschichte der Berliner Mauer bis ins Heute fokussiert wie nirgends sonst. Exemplarisch, dramatisch, beispiellos. Eine Koproduktion zwischen dem rbb und astfilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, in Kooperation mit der Gedenkstätte Berliner Mauer und dem Landesarchiv Berlin.” (prisma.de)

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“Deutschland ’61 – Countdown zum Mauerbau” am 12.08.2026 im ZDF

Bildquelle: Karl-Ludwig Lange, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

12.08.2026,

ZDF, 23.15: Deutschland ’61 – Countdown zum Mauerbau, Doku, 2018

“Die Mauer zwischen den beiden Deutschlands – fast 30 Jahre lang teilte sie ein Land, trennte Familien und zerstörte Biografien. Menschen starben, weil sie diese Mauer überwinden wollten. Ihre Befürworter verteidigten sie als “antifaschistischen Schutzwall”, als Bollwerk gegen den Kapitalismus. Ihre Gegner wurden über Nacht überrascht und konnten die Mauer nicht verhindern, ohne einen Weltenbrand zu riskieren. 1961 war es ebenso unvorstellbar, dass ein politisches System sein Volk einsperren würde, wie es 28 Jahre später ausgeschlossen schien, dass diese Mauer friedlich fallen könnte. Sowohl ihrem geheim geplanten Bau als auch ihrem plötzlichen Fall gingen Ereignisse voraus, die einem unglaublichen Countdown gleichen, einem Wettlauf. Einem Countdown, an dessen Ende ein historischer Moment stand, der die Welt veränderte.” (prisma.de)

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“Riefenstahl” am 12.08.2026 im NDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-2004-0019 / Burmeister, Oswald / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

12.08.2026,

NDR, 23.40: Riefenstahl, Doku, 2024

“Leni Riefenstahl war im Nationalsozialismus gefeierte Filmemacherin und Symbolfigur für die Verstrickung von Kunst und Propaganda. Riefenstahls Werke wie “Triumph des Willens” und “Olympia” gelten als Meilensteine der Filmgeschichte. Ihre ikonografischen Bildwelten stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen – und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, die Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je – und damit auch ihre Botschaft? In seinem Dokumentarfilm geht Andres Veiel dieser Frage anhand bislang unveröffentlichter Dokumente aus ihrem Nachlass nach: private Filmaufnahmen, Tonbandmitschnitte, Briefe und Fotografien zeichnen ein neues, vielschichtiges Bild. 700 Kisten sichteten das Team um Regisseur Veiel und Produzentin Sandra Maischberger. Dabei wurde deutlich: Die strikte Leugnung, die Wechselwirkung ihrer Kunst mit dem Terror des Regimes nach dem Krieg anzuerkennen, entpuppt sich als mehr als nur eine abgewehrte Schuld. In persönlichen Dokumenten trauert Riefenstahl ihren “gemordeten Idealen” nach. Damit steht sie für viele, die in Briefen und aufgenommenen Telefonaten ihres Nachlasses von einer “ordnenden Hand” träumen, die endlich mit dem “Scheißstaat” aufräumt. Produzentin Sandra Maischberger betont: “Leni Riefenstahls 100-jährige Lebens- und Wirkungsgeschichte ist ein Schlüssel zum Verständnis der Mechanismen von Manipulation, wie sie uns gerade wieder begegnen. Unser Film ist nicht nur eine Reise in die deutsche Vergangenheit, sondern bietet mit jedem weiteren Tag einen beunruhigenden Blick auf unsere Gegenwart und wird hoffentlich zur Warnung vor einer möglichen Zukunft. Seit der Premiere beim Filmfest in Venedig hat “Riefenstahl” eine unglaubliche und sehr erfolgreiche Reise um die Welt angetreten. Die Resonanz war überall groß und hat in jedem Land ganz unterschiedliche Anknüpfungspunkte für intensive Debatten geboten.”” (prisma.de)

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“Hitlers DNA – Das letzte Geheimnis des Diktators” am 13.08.2026 im NTV

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13.08.2026,

NTV, 20.15: Hitlers DNA – Das letzte Geheimnis des Diktators, Doku, 2025

“Experten analysieren die genetischen Hinweise aus Hitlers DNA, um die seit 80 Jahren bestehenden Gerüchte über einen jüdischen Verwandten zu überprüfen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit untersucht, dass Hitler in seinen prägenden Jahren sowohl an ADHS als auch an Autismus litt, was neue Perspektiven auf seine Persönlichkeit und sein Verhalten eröffnen könnte.” (prisma.de)

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“Adolf Hitler – Die letzten Geheimnisse des Diktators” am 13.08.2026 im NTV

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13.08.2026,

NTV, 22.05: Adolf Hitler – Die letzten Geheimnisse des Diktators, Doku, 2019

“Diese Doku zeigt neue Erkenntnisse über Adolf Hitler und beleuchtet bisher unbekannte Aspekte aus dem Leben des Diktators und den letzten Tagen des Dritten Reiches. Historiker analysieren Dokumente, Fotos und Aussagen und versuchen, noch offene Fragen zu klären. Es geht um Hitlers Gesundheit, seinen Drogen-Konsum, seine Entscheidungen und sein Ende im Bunker. Auch die Suche nach dem Leichnam und die Spekulationen um sein mögliches Überleben werden thematisiert. Die Doku wirft einen Blick auf die Persönlichkeit Hitlers, seine Ideologie und die Mechanismen seiner Herrschaft. Durch neue Forschungen und Erkenntnisse entsteht ein detaillierteres Bild des NS-Regimes und seines Anführers.” (prisma.de)

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“Ein Moment in der Geschichte” am 10.08.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Aldrin_Apollo_11.jpg

10.08.2026,

PHOENIX, 22.15: Ein Moment in der Geschichte, Doku, 2022

“Dass es am 21. Juli 1969 den ersten Menschen gelang, den Mond zu betreten, war ein riskantes Unternehmen und ein epochaler Umbruch. Fast wäre die Mission gescheitert. Moderator Mirko Drotschmann präsentiert den “Terra X”-Film, der die Zeit anhält und die “Apollo 11″-Mission aus der Perspektive von Menschen erzählt, die entscheidend daran beteiligt waren.” (prisma.de)

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“Die Brücke” am 10.08.2026 im NDR

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10.08.2026,

NDR, 22.45: Die Brücke, Antikriegsfilm, 1959

“Im April 1945 geht der Zweite Weltkrieg in die letzte Phase. Während die alliierten Truppen auf breiter Front im Vormarsch sind, zieht das Naziregime sein letztes Aufgebot zum “Volkssturm” ein. Darunter befinden sich sieben verblendete Gymnasiasten aus der bayerischen Provinz, deren ganzes bisheriges Leben von der NS-Propaganda bestimmt war. Ihr besonnener Lehrer Stern erreicht durch Intervention beim zuständigen Hauptmann, dass man seine Schüler nicht mehr in den Kampf schickt. Stattdessen werden sie zur weniger gefährlichen Bewachung einer Brücke in ihrer Heimatstadt abkommandiert. Ein gutmütiger Unteroffizier, der für ihr Überleben sorgen soll, wird bei einem Erkundungsgang als vermeintlicher Deserteur erschossen. Die unausgebildeten Rekruten sind nun ganz auf sich gestellt. Nachdem Sigi, der Jüngste der Gruppe, bei einem Tieffliegerangriff stirbt, eröffnen seine Kameraden blindlings das Feuer auf heranrollende US-Panzer. Ein amerikanischer GI, der nicht auf Kinder schießen will, bezahlt sein Friedensangebot mit dem Leben. Von der Gegenwehr überrascht, zieht der alliierte Verband sich zurück. Nur Hans und Albert überleben das blutige Scharmützel. Hilflos wenden diese schließlich ihre Waffen gegen ein deutsches Kommando, das die Brücke sprengen soll.” (prisma.de)

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“D-Day 1944” am 11.08.2026 im PHOENIX

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11.08.2026,

PHOENIX, 22.15: D-Day 1944, Doku, 2024

“Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen an der Küste der Normandie. Der D-Day war der Auftakt blutiger Kämpfe, die die Welt wochenlang in Atem hielten. Die Wehrmacht wehrte sich verbissen gegen die Angriffe der Amerikaner, Briten und Kanadier. Doch die Materialüberlegenheit der Alliierten wurde immer erdrückender. Die Deutschen verteidigten die “Festung Europa”, um ihre Vorherrschaft über den Kontinent zu sichern, doch mit dem D-Day sollte ein neues Kapitel aufgeschlagen werden: In den Schlachten des Sommers 1944 entschied sich das Schicksal Europas.” (prisma.de)

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“Attentat auf Hitler” am 11.08.2026 im PHOENIX

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11.08.2026,

PHOENIX, 23.00: Attentat auf Hitler, Doku, 2024

“Am 20. Juli 1944 hängt Deutschlands Zukunft an seiner Tat: Oberst Stauffenbergs Attentat auf Hitler könnte den Krieg beenden und Millionen Menschenleben retten. Der entscheidende Versuch. Stauffenberg ist nicht allein. Die 90-minütige Dokumentation erzählt den dramatischen Verlauf des Schicksalstages vor 80 Jahren. Und porträtiert todesmutige Menschen in einem weitverzweigten, wenig bekannten Netzwerk des Widerstands gegen die totalitäre Diktatur. Das Attentat des Verschwörerkreises um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944, das sich zum 80. Mal jährt, markiert eine historische Zäsur. Der zum Greifen nahe Sturz des Regimes hätte vermutlich Millionen Verfolgte und Kriegsopfer vor dem Tod bewahrt. Die letzte Chance, dass Deutsche sich aus eigener Kraft der Diktatur entledigen. Die Dokumentation schildert minutiös und nach neuesten Erkenntnissen, wie weitsichtig die Verschwörer vorgehen und warum ihr Vorhaben am Ende dennoch scheitert. Sie zeigt zugleich, wie viele Anläufe dem Attentat vom 20. Juli vorausgegangen sind. Und beschreibt, wie breit, vielfältig und todesmutig sich der Widerstand gegen die Diktatur damals formiert: vom Alleintäter Georg Elser über den “Kreisauer Kreis”, das Netzwerk um Wilhelm Leuschner bis zur “Roten Kapelle”. Doch sie sind einsam in der Masse der Mitläufer. Selbst nach dem Krieg wird vielen keine Anerkennung zuteil. Mit Aussagen aus der aktuellen Forschung wie auch aus dem Familienumfeld holt der Film die couragiert Handelnden aus dem Schatten des Vergessens. Und geht zugleich auf Fragen ein, die heute aktueller sind denn je: Was treibt Menschen in den Widerstand? Wie hoch ist der Preis? Wie weitreichend die Wirkung? Am Ende münden all diese Erfahrungen in eine Erkenntnis: Es ist wichtig, der Herrschaft des Unrechts von Beginn an entgegenzutreten.” (prisma.de)

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“Stadt der Spione – Wien im Kalten Krieg” am 11.08.2026 im 3SAT

Bildquelle: Christoph Lingg, CC BY-SA 2.0 DE , via Wikimedia Commons

11.08.2026,

3SAT, 23.15: Stadt der Spione – Wien im Kalten Krieg, Doku, 2021

“Die Dokumentation beschreibt das Wien des “Dritten Mannes”: die Jahre der Besatzungszeit und des Kalten Kriegs, als Wien zum Zentrum der Spione aus Ost und West wurde. 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erlangt Österreich eine neue Selbstständigkeit, die zu Beginn jedoch stark eingeschränkt ist: Die vier alliierten Mächte – Frankreich, Großbritannien, die USA und die Sowjetunion – besetzen Nachkriegsösterreich. Wien wird gar, ähnlich wie Berlin, zur vierfach besetzten Stadt. Es ist jene Zeit, in der sich die Konfrontation des kapitalistischen und des kommunistischen Blocks immer weiter zuspitzt und das Misstrauen zwischen dem Westen und dem Osten größer wird. Kaum irgendwo wird das offensichtlicher als in der Stadt an der Donau. Wien, wo sich die verfeindeten Großmächte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, wird zur Stadt der Spione. Die USA sollen 700, die UdSSR gar über 2000 Geheimdienstmitarbeiter in der Stadt stationiert haben, und Tausende Österreicher dienen der CIA und dem KGB als Spitzel und Informanten. Direkt am Eisernen Vorhang gelegen, der den Westen vom Osten über Jahrzehnte trennen sollte, entwickelt sich Wien zum internationalen Schauplatz der Spionage. Die geografische Lage, die Infrastruktur, die österreichische Rechtslage, eine Vielzahl an internationalen Organisationen sowie die politischen Rahmenbedingungen machen die österreichische Hauptstadt zur Spielwiese internationaler Geheimdienste. Bis heute. Denn während mit dem Staatsvertrag von 1955 die alliierten Besatzungstruppen abziehen, bleiben die Nachrichtendienste zurück – Schätzungen zufolge sind noch heute rund 7000 Agenten und Spione in der Stadt. Man hat es sich dort eingerichtet.” (prisma.de)

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“Sorry Genosse” am 09.08.2026 im MDR

Bildquelle: Symbolbild, Bundesarchiv, Bild 173-1321 / Helmut J. Wolf / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

09.08.2026,

MDR, 22.45: Sorry Genosse, Doku, 2022

“Karl-Heinz und Hedi lebten in den 1970ern zwar beide in Deutschland, doch der Eiserne Vorhang trennte sie. Erst als Hedi mit einem ausgeklügelten Plan die Flucht aus der DDR über Rumänien gelang, stand ihrer gemeinsamen Liebe nichts mehr im Weg.” (tvspielfilm.de)

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“Europas Griff nach den Sternen” am 06.08.2026 im ARTE

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06.08.2026,

ARTE, 20.15: Europas Griff nach den Sternen, Doku, 2026

“Ein Kontinent greift nach den Sternen – und merkt schnell, dass der Weg ins All kein Spaziergang ist: In den 1960er Jahren bündeln westeuropäische Staaten erstmals ihre Kräfte, um zu den Supermächten USA und Sowjetunion aufzuschließen. Doch das ehrgeizige Projekt “Europa-Rakete” kostet Nerven: technische Probleme, politische Spannungen und fehlende Erfahrung bremsen den Fortschritt. Am Ende scheitert die Rakete – die dennoch einen Wendepunkt der europäischen Raumfahrt hin zur Erfolgsgeschichte ESA markierte. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte hinter diesem Griff nach den Sternen und blickt weit zurück. Denn die Raumfahrt begann als Traumpfad: Schon im 19. Jahrhundert entwerfen Autoren wie Jules Verne Visionen vom Flug ins All, bevor Wissenschaftler wie Hermann Oberth die Grundlagen liefern. Es folgt eine Zeit explosiver Experimente. Spätestens im Zweiten Weltkrieg wird die Technik zur Waffe – entwickelt unter extremen, teilweise brutalen Bedingungen und mit verheerenden Folgen. Nach 1945 sichern sich die Siegermächte das Wissen deutscher Ingenieure und treiben den Wettlauf ins All voran. Auch Frankreich und Großbritannien profitieren davon, nicht nur USA und Sowjetunion. Der Film verbindet historische Aufnahmen mit Experteninterviews und besucht eindrucksvolle Schauplätze. Parallel dazu begleitet er Studierende von heute bei ihrem eigenen Raketenprojekt. So entsteht ein vielschichtiges Bild von Visionen, Ambitionen und einem Projekt, das scheitert – und gerade damit den Grundstein für Europas Weg ins All legt.” (prisma.de)

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“Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin” am 09.08.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 173-1282 / Helmut J. Wolf / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

09.08.2026,

PHOENIX, 14.00: Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin, Doku, 2011

“Die 60er Jahre: vom Bau der Mauer und dem Schock über den Berlin-Besuch von John F. Kennedy bis zu den Studentenprotesten. Am 13. August 1961 wird in Berlin die Mauer gebaut. 28 Jahre lang ist sie ein Symbol des geteilten Deutschlands und des Kalten Kriegs. An diesem Tag wurde die Stadt geteilt: Westberlin wurde abgeriegelt und eingemauert, die Menschen aus der DDR konnten nicht mehr in den Westteil Berlins, die Westberliner nur bedingt später in den Ostteil. Die Mauer steht für eine Teilung im doppelten Sinn: die der Stadt Berlin und die Deutschlands in zwei Staaten. Doch das Leben geht weiter in der geteilten Stadt. Turbulent. Politisch. Bunt. Einfallsreich. Improvisiert. Mal Schauplatz der Weltpolitik und heftiger Auseinandersetzungen, mal Biotop der Aussteiger und Andersdenkenden.” (prisma.de)

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“Mielke und die Mauer – Innenansichten der Staatssicherheit” am 09.08.2026 im MDR

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09.08.2026,

MDR, 22.00: Mielke und die Mauer – Innenansichten der Staatssicherheit, Doku, 2021

“Die Mauer war Fundament und Bollwerk des Ministeriums für Staatssicherheit. Sie war für den Geheimdienst existenziell, und ohne die Staatssicherheit wiederum nur hässlicher Beton. Die Dokumentation “Mielke und die Mauer” erzählt die Geschichte einer symbiotischen Beziehung aus einer Innenperspektive, aus der Sicht der MfS-Mitarbeiter und ihrer Führung. Sie gewährt Einblicke in die Mentalitäten und Motivationen der DDR-Geheimdienstler. Wie gingen sie um mit dem wohl heikelsten Kapitel, den Mauertoten und der Vertuschung und Verschleierung dieser Mordfälle? Mit welchen aufwändigen Maßnahmen machte die Stasi Jagd auf Tunnelgräber? Wie “filterte” sie den Einreiseverkehr an den Grenzübergängen zur Gewinnung von inoffiziellen Mitarbeitern? Überall hatten Mielkes Spezialisten und oft auch er persönlich die Hände im Spiel. Mielkes Macht wuchs durch die Perfektionierung des Grenzsystems. Flächendeckend gingen offizielle und inoffizielle Mitarbeiter des MfS jedem noch so kleinen Hinweis auf mögliche Fluchten nach. Die Einmauerung der Bevölkerung schuf für Mielke und die Stasi immer neue Aufgaben- und Betätigungsfelder – und neue Feindbilder: den “Republikflüchtling”, den “Grenzverletzer”, den westlichen “Fluchthelfer”, die “kriminellen Menschen-Händler-Banden”, später den “Ausreisewilligen”. Für Stasichef Erich Mielke waren diese “Unverbesserlichen” gefährliche “Eiterbeulen”, die es mit allen Mitteln und Möglichkeiten zu beobachten, “zurückzudrängen”, “auszuschalten” und im Extremfall zu “vernichten” galt. Die Stasi machte sich bei der Sicherung des von der DDR-Propaganda bezeichneten “antifaschistischen Schutzwalls” unverzichtbar. Die Mauer wurde ihr Fundament, ihr Haupttätigkeitsfeld, ihr täglich Brot. Verdankte die DDR der Mauer ihre Fortexistenz und Mielkes Imperium seine Blütezeit, so gingen mit dem Fall der Mauer auf einen Schlag beide sang- und klanglos unter. Ironie der Geschichte – ein MfS-Offizier öffnete am 9. November 1989 den Schlagbaum an der Bornholmer Straße und mit ihm die Berliner Mauer. Die Dokumentation wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.” (prisma.de)

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“Ottilie von Faber-Castell – Eine mutige Frau” am 07.08.2026 im 3SAT

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07.08.2026,

3SAT, 20.15: Ottilie von Faber-Castell – Eine mutige Frau, Historienfilm, 2019

“Ende des 19. Jahrhunderts: Das Bleistiftunternehmen der Familie von Faber floriert. Doch Patriarch Lothar (Martin Wuttke) hat gerade seinen letzten männlichen Nachkommen verloren, also bestimmt er Enkelin Ottilie (Kristin Suckow) als Nachfolgerin. Nach seinem Tod soll sie die Firma leiten. Die junge Frau wird fortan in alle Bereiche des Bleistiftgeschäfts eingearbeitet.

Nicht nur die Männer zweifeln an ihren Fähigkeiten, auch ihre eigene Mutter (Maren Eggert) und Großmutter (Eleonore Weisgerber) würden sie lieber als treu sorgende Mutter und Ehefrau sehen. Denn neben dem Geschäft muss sich Ottilie auch noch zwischen zwei Männern entscheiden – ihrer großen Liebe Baron Philipp von Brand zu Neidstein (Hannes Wegener) und dem aufbrausenden Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen…

Wem sie – zumindest vorerst – das Jawort gibt, verraten der Filmtitel und der Firmenname auf sämtlichen Produkten des bekannten Stifteherstellers, der seit 2017 erstmals von einem Nicht-Familienmitglied geleitet wird. Doch dafür interessiert sich der Film nicht mehr – nach drei Stunden endet er abrupt und informiert nur in wenigen eingeblendeten Zeilen über das weitere Leben der Gräfin.

Von dem unbefriedigenden Ende abgesehen, bietet das Drama, nach dem Roman „Eine Zierde in ihrem Hause“ von Asta Scheib, gute Unterhaltung, fabelhafte Kostüme und engagierte Schauspieler. Auch die Rolle der Frau zu Beginn des letzten Jahrhunderts wird beleuchtet – und lässt traurige Parallelen zur heutigen Zeit erkennen.” (tvspielfilm.de)

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“Autos im Sozialismus” am 08.08.2026 im PHOENIX

Bildquelle: DoD photo by: STAFF SERGEANT F. LEE COCKRAN, Public domain, via Wikimedia Commons

08.08.2026,

PHOENIX, 15.45: Autos im Sozialismus, Doku, 2020

“Ein eigenes Auto, das war auch der Traum vieler Menschen im sogenannten Ostblock. Allerdings sorgte die sozialistische Planwirtschaft dafür, dass man bis zu 15 Jahre Wartezeit in Kauf nehmen musste. Wenn es dann endlich so weit war, wurde das so lange und heiß erwartete Automobil entsprechend gehegt und gepflegt, gewienert und poliert. Das Auto war für seine Besitzer mehr als ein einfaches Fortbewegungsmittel. Es verkörperte immer auch ein Stück Selbstbestimmung, Freiheit auf vier Rädern. In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem ansonsten so wenig Platz für Individuelles zu finden war. Viele der Automarken, die in den Ostblockstaaten vom Band liefen, waren im Westen nur wenigen bekannt: Trabant und Wartburg made in GDR, der ZAZ, Moskwitsch und Lada made in UdSSR oder der Skoda aus der CSSR. Alle diese Modelle lagen in den Leistungsparametern und auch im Design weit zurück hinter den Autos aus dem Westen. Dass diese merkwürdig aussehenden, klobigen Kisten im Osten trotzdem so geliebt und ersehnt wurden, mag heute überraschen. Die Dokumentation rekonstruiert schlaglichtartig die spektakuläre Geschichte sozialistischer Pkw. Protagonisten aus der Sowjetunion, Bulgarien, der CSSR und der DDR erzählen mit Leichtigkeit und Humor von den automobilen Nöten hinter dem Eisernen Vorhang. Zärtliche Erinnerungen, aufrechte Liebe und wunderliche Anekdoten gepaart mit einzigartigem Archivmaterial machen die Dokumentation zu einer ganz besonderen Exkursion, zu einer spektakulären Fahrt durch die Geschichte und Gegenwart sozialistischer Autokultur.” (arte.tv)

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“Spionagefall Robert Oppenheimer” am 04.08.2026 im ARTE

Bildquelle: Albert Einstein und Robert Oppenheimer, Von Image courtesy of US Govt. Defense Threat Reduction Agency - http://www.dtra.mil/press_resources/photo_library/CS/CS-1.cfm [toter Link], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63662

04.08.2026,

ARTE, 21.50: Spionagefall Robert Oppenheimer, Doku, 2025

“Die Entwicklung der amerikanischen Atombombe in Los Alamos verlief unter strengster Geheimhaltung. Trotzdem wurde das Projekt “Manhattan” von Spionen beider Seiten bespitzelt. Das FBI beschattete den Leiter der Operation, Robert Oppenheimer, bereits seit seiner Zeit als Professor in Berkeley und setzte dies auch in Los Alamos und in den Jahren danach fort, als er sich für eine internationale Kontrolle der Atomwaffen einsetzte. In der Anhörung durch die Atomenergiekommission, die damit endete, dass Oppenheimer der Zugang zu atomaren Geheimnissen entzogen wurde, versorgte das FBI die Anklage mit über 7000 Seiten Abhörprotokollen – und verwanzte obendrein während des ganzen Verfahrens das Telefon seiner Anwälte. Doch auch die Gegenseite hatte ihn im Visier. Der deutsche Physiker Klaus Fuchs, ein enger Mitarbeiter Oppenheimers, spionierte für die Sowjetunion in Los Alamos. Außer ihm waren noch drei weitere Spione am “Manhattan Project” beteiligt. Theodore Alvin Hall, Deckname MLAD, übergab schon 1944 wichtiges Material über die Implosionsmethode und andere Aspekte der Konstruktion einer Atombombe an die Sowjetunion. Er wurde bereits 1950 verdächtigt, bestritt aber zu jener Zeit alle Anschuldigungen und wurde nie verurteilt. Der letzte der russischen Spione, Oscar Seborer, wurde erst vor wenigen Jahren enttarnt. Der Dokumentarfilm rekonstruiert, wie das Klima des Misstrauens und die Beschattung durch beide Seiten die Entwicklung der Atombombe beeinflusste, wie der Mensch Oppenheimer davon geprägt wurde und was dies für den sich entwickelnden Kalten Krieg bedeutete.” (prisma.de)

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“Meyer-Burckhardts Zeitreisen” am 05.08.2026 im NDR

Bildquelle: See file page for creator info.

05.08.2026,

NDR, 21.00: Meyer-Burckhardts Zeitreisen, Doku, 2026

“Hubertus Meyer-Burckhardt ist mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden und findet dieses Mal vor allem auf alten Fotos, Postkarten und Filmen spannende Geschichten im Norden. Sexy Fotowettbewerbe in Niendorf In Niendorf trifft er den Urenkel des Fotografen Otto von Thun, der mit gewitzten Inszenierungen für ungewöhnliche Fotos in den 1920er-Jahren sorgte. Für einen Fotowettbewerb durfte dann auch gerne mal etwas mehr Haut gezeigt werden … Ein Chor, der aus der Kälte kam Warm anziehen musste man sich hingegen 1928/29 in Kiel: Im Eiswinter froren Nord-Ostsee-Kanal und Ostsee zu, Schiffe saßen fest, die Lotsen auch – ohne Arbeit, aber mit einer Idee: Sie gründeten den Lotsengesangverein Knurrhahn. Bis heute schmettern die Mitglieder Shantys und Sea Songs – Hubertus Meyer-Burckhardt besucht sie und singt mit. Alte Zöpfe müssen ab Ein alter Werbefilm von 1920 führt weiter nach Celle: Ein Friseur schneidet einer Dame die beeindruckend langen Haare ab und frisiert ihr eine Wasserwelle. Ganz nach dem Motto der Jahre nach dem Kaiserreich: “Die alten Zöpfe müssen ab!” Doch wer hat diesen Film in Auftrag gegeben? Hubertus geht auf Spurensuche. Tödliche Tricks in Güstrow Eine Werbepostkarte für einen Wanderzirkus bringt Hubertus Meyer-Burckhardt schließlich nach Güstrow. Hier hat die Artistenfamilie Malmström 1917 ihr Quartier aufgeschlagen. Und Torsten Malmström, der letzte Artist der Familie, berichtet von aufregenden und manchmal leider lebensgefährlichen Geschichten aus seiner 300-jährigen Familientradition. Stationen dieser Zeitreise: Niendorf – Travemünde – Kiel – Hamburg – Sittensen – Scheeßel – Celle – Nienburg – Güstrow” (prisma.de)

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“Lieber Thomas” am 03.08.2026 im BR

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03.08.2026,

BR, 23.30: Lieber Thomas, Drama, 2021

“Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Iacob) und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ost-Berlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.” (amazon.de)

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“Die Fotografin” am 03.08.2026 im ARD

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03.08.2026,

ARD, 20.15: Die Fotografin, Drama, 2023

“Hollywoodstar Kate Winslet zeigt ihr herausragendes Können in dem britischen Biopic, das die Kriegsreporterin Elizabeth “Lee” Miller porträtiert. Die Zusage der Oscar-Preisträgerin machte den Film erst möglich, der 2024 in die deutschen Kinos kam. In der fiktionalen Rahmenhandlung spielt der vielfach ausgezeichnete Josh O’Connor den Sohn der Fotografin, dessen Biografie als Vorlage für das Drehbuch diente. Regisseurin Ellen Kuras verneigt sich vor einer Pionierin, deren bedeutendste Kriegsfotos erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Brillant ist die preisgekrönte Kameraarbeit von Pawel Edelman, der die Lebensphasen einer Celebrity, Privatperson und Fotografin ins Bild setzt, die eine mutige und aufsehenerregende Meisterin der Selbstinszenierung war. Frankreich 1938. Elizabeth “Lee” Miller (Kate Winslet) führt als erfolgreiches Mannequin ein Künstlerinnenleben. Bei einer Landpartie mit Freunden verliebt sie sich in den charmanten Galeristen Roland Penrose (Alexander Skarsgård) und zieht mit ihm nach London. Auf ihre Chance, hinter die Kamera zu wechseln, muss Lee trotz ihres Talents lange warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, beginnt sie für die britische Ausgabe der “Vogue” unter der Leitung von Audrey Withers (Andrea Riseborough) zu arbeiten und sorgt mit einer Reportage zu den Nazi-Bombenangriffen für Aufsehen. Mit Davy Scherman (Andy Samberg) vom berühmten “Life”-Magazin beginnt eine kollegiale Zusammenarbeit. Als Frau muss sie nicht nur brillant sein, sondern auch Zurücksetzungen ertragen. Obwohl die Royal Armee keine Reporterin an die Front lässt, glaubt Lee an ihre Mission. Dank ihres amerikanischen Passes kann sie US-Truppen bei der Befreiung Frankreichs begleiten. Die mutige Reporterin wirft einen unheroischen Blick auf das Leid: die Verletzten im Lazarett, die Bestrafung von Kollaborateurinnen und die Schrecken der Konzentrationslager. Mit ihrer Arbeit geht Lee an die Grenzen des Zeigbaren – und schafft eine eigene Bildsprache. Christoph Maria Herbst spielt die Hauptrolle in Ngo The Chaus erfolgreicher Romanverfilmung “Der Buchspazierer”, mit dem Das Erste das ARD SommerKino 2026 am 17. August abschließt.” (prisma.de)

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“August 1945: Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki” am 04.08.2026 im ARTE

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04.08.2026,

ARTE, 20.15: August 1945: Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, Doku, 2015

“45 Sekunden nach Abwurf explodierte 1945 eine über Hiroshima abgeworfene Atombombe. Eine einzige Nuklearbombe war für die Auslöschung einer Stadt und den Tod von mehr als 100.000 Menschen verantwortlich. Sie wurde damit zur verheerendsten Waffe in der Geschichte und hat die Welt für immer verändert. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die wichtigsten Ereignisse vor, während und nach dem Abwurf der Atombombe. Er zeigt das Geschehen in den Hauptquartieren der Alliierten und der japanischen Streitkräfte, die Gespräche in den Flugzeugen und die verwüsteten Straßen Hiroshimas. Zugleich stellt der Film die maßgeblichen Akteure vor und erläutert die Situation an den strategischen Punkten vor Ort. Reichhaltiges Archivmaterial, spektakuläre Bilder, vielfältige Quellen und berührende Gespräche mit Augenzeugen machen ihn zu einem wertvollen Zeitdokument. Überlebende, die sich nie zuvor darüber geäußert haben, sprechen über die Folgen der Bombardierung in der zerstörten Stadt: Waisenkinder wurden an Prostitutionsnetzwerke verkauft, Yakuza-Banden plünderten die Straßen und die letzten Stadtbewohner kämpften teils mit Gewalt ums Überleben. Unveröffentlichte Dokumente aus Regierungskreisen und neu entdecktes Archivmaterial der japanischen Rundfunkgesellschaft NHK bringen neue Erkenntnisse über die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen den Konfliktparteien vor der Explosion. Neue Einblicke gibt es auch in die verheerenden Schäden, die der Atomwaffenabwurf anrichtete. Der Film konzentriert sich besonders auf die japanische Sicht der Ereignisse.” (prisma.de)

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“Die schwarzen Brüder” am 02.08.2026 im 3SAT

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02.08.2026,

3SAT, 18.40: Die schwarzen Brüder, Historienfilm, 2013

“Um sich die Arztkosten für seine Frau zu leisten, verkauft ein Tessiner Bergbauer seinen Sohn einem Kinderhändler. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeitet dieser in Mailand als Kaminfeger. Um sich zu wehren, gründet der Junge die Bande “Die schwarzen Brüder” und sagt dem Kinderhändler den Kampf an. – Eine Jugendbuchverfilmung von Xavier Koller mit Moritz Bleibtreu. Giorgios Kindheit in einem Tessiner Bergdorf ist zwar von Armut geprägt, aber glücklich. Als eines Tages ein Adler seine Mutter schwer verletzt, wird die Lage der Familie jedoch schnell prekär. Sein Vater kann sich keinen Arzt leisten. Diese Situation macht sich Antonio Luini zunutze: Er ist in den Tessiner Tälern auf der Suche nach Knaben, die er in Mailand als Kaminfeger-Gehilfen verkaufen kann. Er bietet Giorgios Vater Geld für seinen Sohn. Schweren Herzens geht dieser den Deal ein. Zusammen mit einer Gruppe anderer Buben wird Giorgio nach Mailand verschleppt. Dort verkauft Luini den Knaben an den Kaminfeger Battista Rossi. Mit dem Familienvater Rossi hat Giorgio zwar vergleichsweise Glück, nicht aber mit dessen Frau und Sohn, die dem Verdingbub das Leben schwer machen. Der Alltag der Kaminfeger-Jungen ist beinhart. Sie werden, da sie klein genug sind, die Kamine hochgeschickt, um dort den Ruß mit bloßen Händen zu entfernen. Doch nicht nur die harte Arbeit macht den Kindern zu schaffen, sie werden zu allem Übel auch noch von einer Bande aus dem Quartier drangsaliert, die sich “Die Wölfe” nennt. Giorgio, der in Alfredo einen Freund gefunden hat, beschließt, sich gegen diese Bande und gegen Luini, der ihnen noch immer das Leben schwermacht, zu wehren. Sie gründen ihre eigene Bande, “Die schwarzen Brüder”, und planen ihre Flucht zurück ins Tessin. Xavier Koller hat mit “Die schwarzen Brüder” einen der bekanntesten Schweizer Jugendbuchklassiker von Lisa Tetzner und Kurt Held verfilmt. Die beiden Autoren erhielten während der Nazizeit Asyl in der Schweiz. Held, der eigentlich Kurt Kläber hieß, ist auch der Schöpfer einer anderen Geschichte, in denen sich eine Kinderbande gegen böse Erwachsene wehrt: “Die rote Zora”. Xavier Koller gehört zu den wenigen Schweizer Regisseuren, die auch international bekannt sind. 1990 gewann der gebürtige Schwyzer mit dem Drama “Reise der Hoffnung” einen Oscar für den besten ausländischen Film. Das Schweizer Publikum kennt Koller als Schöpfer von “Das gefrorene Herz”, “Der schwarze Tanner”, “Eine wen iig, dr Dällebach Kari” und des 2015 erschienenen Kinohits “Schellen-Ursli”. In der schweizerisch-deutschen Koproduktion “die schwarzen Brüder” spielen die Schweizer Schauspieler Leonardo Nigro und Sabine Timoteo sowie die deutschen Moritz Bleibtreu, Waldemar Kobus, Richy Müller und Fynn Henkel, der Giorgio verkörpert.” (prisma.de)

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“Die geheime Welt des Adels” am 01.08.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Rainer Halama, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

01.08.2026,

PHOENIX, 17.45: Die geheime Welt des Adels, Doku, 2026

“Die Dokumentation taucht ein in eine Welt, die es offiziell seit über 100 Jahren nicht mehr gibt: die Welt des deutschen Adels. Seit der Abschaffung der Monarchie 1919 ist der Stand rechtlich bedeutungslos, doch adelige Familien prägen bis heute Teile der Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland. Für diese Dokumentation wurden Schlösser, Jagden und Adelsbälle besucht, wo ein Spagat zwischen Tradition und moderner Realität gelebt wird.” (prisma.de)

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“Meyer-Burckhardts Zeitreisen” am 29.07.2026 im NDR

Bildquelle: User:Asterion, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

29.07.2026,

NDR, 21.00: Meyer-Burckhardts Zeitreisen, Doku, 2026

“Mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden: in einem Hanomag Kommissbrot durch Niedersachsen, Kreuzfahrt-Luxus auf der “Bremen” und “Der 7. Sinn” der 1920er-Jahre. Hubertus Meyer-Burckhardt ist wieder im Norden auf Zeitreise und will diesmal wissen: Wie war man damals eigentlich unterwegs: mit der Bahn, dem Fahrrad, in Flugzeugen und zu See? Für die ersten Autofahrer war schon damals Verkehrserziehung dringend nötig, wie ein Stummfilm mit wilden Actionszenen zeigt. Mit einem Hanomag Kommissbrot braust Hubertus Meyer-Burckhardt durch Niedersachsen und lässt sich die Geschichte dieses ersten deutschen Volkswagens erzählen. Im Miniatur Wunderland Hamburg erfährt Meyer-Burckhardt alles über den futuristischen Schienenzeppelin, der 1931 mit sensationellen 231 km/h durch den Norden raste. Zum Abschluss seines Besuchs wird Hubertus mit einer eigenen Miniaturfigur überrascht und darf diese selbst in die Dauerausstellung kleben. Auf dem Fahrrad und mit einem Radwanderführer von 1897 radelt Hubertus bis nach Marne in Dithmarschen, wo er ein skurriles Skatmuseum und den Fotopionier Thomas Backens (1859-1925) entdeckt. Er war schon damals per Hochrad unterwegs, um Landarbeiter und Bauern bei der Arbeit zu fotografieren. Luxuriös reiste man damals an Bord der Ocean-Liner, wie der “Bremen”, die 1929 das “Blaue Band” für die schnellste Atlantiküberquerung gewann. Hubertus trifft die Enkelin des berühmten Bordfotografen Richard Fleischhut und findet einen allerletzten Rest des stolzen Schiffes: Die Bordsirene, die heute noch auf einer Werft in Bremerhaven tutet. Zum Schluss wagt Hubertus Meyer-Burckhardt ein Experiment: Wie weit kommt man eigentlich mit einem Autoreiseführer von 1914, dem Navi der Kaiserzeit, auf den Straßen von heute? Stationen dieser Folge: Bockenem-Störy – Hamburg – Altes Land – Marne – Bremerhaven – Pinneberg – Travemünde – Horst-Hahnenkamp” (prisma.de)

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“Die größten Geheimnisse der 90er” am 30.07.2026 im SAT1

Bildquelle: Denis Apel, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

30.07.2026,

SAT1, 22.20: Die größten Geheimnisse der 90er, Doku, 2024

“Welches Missverständnis führte zu einem der größten Hits des Jahrzehnts? Und welcher Ohrwurm war zwar weltbekannt, schaffte es aber trotzdem nie in die Charts? Hollywoodstar Ralf Möller, Sänger Sasha mit Ehefrau Julia Röntgen, Comedian Tom Gerhardt sowie andere prominente Ratefüchse suchen nach Antworten. Dabei gilt es, Hinweise zu kombinieren und zehn spektakuläre Geheimnisse der 90er zu lüften.” (prisma.de)

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“DDR genial” am 29.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bild aus einem 23-teiligem Fotoset eines Rasierklingenschärfers vom Typ R - 2, eines handbetätigtem Rasierklingenschärfers, Radler22, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

29.07.2026,

PHOENIX, 22.15: DDR genial, Doku, 2025

“Besonders in der jungen DDR wird Mangel zum Motor für Kreativität und Improvisation. Die 1950er- und 1960er-Jahre sind eine Zeit voller Tüftlergeist und Mut: Es fehlen Rohstoffe und Maschinen. Not wird zur stärksten Währung im Sozialismus, Pragmatismus trifft auf Pioniergeist. Aus Schrott und Mangel schafft die DDR Geniales. Rohstoffe, Maschinen und selbst einfache Alltagsgüter sind knapp. Was es im Überfluss gibt: Ideenreichtum. “Not macht erfinderisch” wird zum ungeschriebenen Gesetz, das den Alltag, die Industrie und die Kultur prägt.” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte: Der Kurfürstendamm – Boulevard mit Geschichte” am 28.07.2026 im 3SAT

Bildquelle: Willy Pragher, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

28.07.2026,

3SAT, 23.10: Geheimnisvolle Orte: Der Kurfürstendamm – Boulevard mit Geschichte, Doku, 2019

“Der Kurfürstendamm ist eine der bekanntesten Straßen Deutschlands. Für jeden Berlin-Besucher ein Muss. Doch kaum jemand kennt die wechselvolle Geschichte des großen deutschen Boulevards. Jedes Haus dort hat seine Geschichte. Die Dokumentation erzählt die spannendsten davon und begibt sich auf Spurensuche: Sie zeigt Aufstieg und Verfall, Glitzerwelt und Schattenseiten des berühmt-berüchtigten Boulevards. Die filmische Reise führt unter anderem die 1920er-Jahre, als Nacktbars in Privathäusern in dichter Folge öffneten und schlossen, zum Café Reimann, in dem die Nazis 1931 randalierten und dessen Besitzer später einer kaum bekannten Widerstandsgruppe angehörte, und zum “Maison de France”, auf das im August 1983 ein Terroranschlag verübt wurde, bei dem die Stasi ihre Finger im Spiel hatte. Interviewpartner erzählen von Kriminalfällen, dem Attentat auf Rudi Dutschke und dem Kurfürstendamm als Sehnsuchtsort.” (prisma.de)

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“Gotthard” am 31.07.2026 im 3SAT

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31.07.2026,

3SAT, 20.15: Gotthard, Drama, 2016

“Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Göschener Fuhrmannstochter Anna, der deutsche Ingenieur Max und der italienische Mineur Tommaso.

Frühjahr 1873. Täglich kommen neue Menschen aus ganz Europa in das kleine Bergdorf Göschenen im Kanton Uri. Sie wollen sich an der Arbeit am grössten und spektakulärsten Bau der Neuzeit beteiligen: am Eisenbahntunnel durch den Gotthard.

Unter den Begeisterten sind Max (Maxim Mehmet), der angehende Ingenieur aus Deutschland, und Tommaso (Pasquale Aleardi), der stolze Mineur aus dem Piemont. Die beiden jungen Männer streiten sich um das letzte Logierbett auf dem Hof der Fuhrmannstochter Anna (Miriam Stein). Schliesslich teilen sie es sich aus finanziellen Gründen. Nicht nur die knochenharte Arbeit schweisst Max und Tommaso zusammen, sondern auch ihre Freundschaft mit der zupackenden Anna…” (3sat.de)

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“Sommer, Sonne, Hakenkreuz” am 27.07.2026 im ARD

Bildquelle: Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

27.07.2026,

ARD, 23.10: Sommer, Sonne, Hakenkreuz, Doku, 2026

“”Spanien ist anders!” Mit diesem Slogan wirbt das Land unter Diktator Franco in den 1950er-Jahren um ausländische Touristen. Spanien wird zum Sehnsuchtsort für Millionen Deutsche, denen das Wirtschaftswunder gerade Geld in die Taschen spült. Eine kleine Flucht aus dem grauen Nachkriegs-Alltag – der Traum vom bezahlbaren Urlaubsparadies wird in Werbekampagnen geschickt mit Flamenco-Kitsch und Sangría-Seligkeit angefüttert. Bis heute gehört Spanien zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Doch hinter Spaniens Aufstieg zum Touristenmagnet verbirgt sich ein fast unbekanntes Kapitel deutsch-spanischer Geschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg finden dort Tausende ehemalige Nationalsozialisten Zuflucht. Diktator Franco hat keine Berührungsängste: Schließlich ist er Jahre zuvor auch dank der Unterstützung Hitlers an die Macht gekommen. Hier entkommen die Nazis der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit und schaffen den Neuanfang. Einige hochrangige NS-Persönlichkeiten werden zu erfolgreichen Tourismus-Pionieren. Sie wissen, wie man die deutsche Nachkriegsseele streichelt, sie investieren in Hotels und Ferienanlagen, sie erschließen Grundstücke und werben offen um deutsche Spanienreisende. Sie steigen zu politischen Strippenziehern auf, vernetzen sich mit rechtskonservativen Kreisen in Westdeutschland und schaffen es, im Hintergrund die Beziehungen zwischen Franco-Spanien und der BRD mitzubestimmen. Dabei halten nicht wenige von ihnen – im Schutz von Francos Regime – an alten Denkmustern fest und führen ein oft bizarres Eigenleben. Ein jährliches Sommerfest in SS-Uniformen, Träume vom Aufbau einer antikommunistischen Miliz, dubiose Deals mit faschistischen Franco-Ministern. “Sommer, Sonne, Hakenkreuz” zeigt erstmals, wie eng die Geschichte deutscher Altnazis mit der Entwicklung bekannter spanischer Ferienregionen verbunden war. Der Film führt an Orte, die heute für unbeschwerte Urlaubstage stehen, und rekonstruiert die Seilschaften ehemaliger Nationalsozialisten, die dort wirtschaftlichen und politischen Einfluss gewonnen und bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.” (prisma.de)

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“Petra Kelly” am 27.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: User Urning on de.wikipedia, Public domain, via Wikimedia Commons

27.07.2026,

PHOENIX, 22.15: Petra Kelly, Doku, 2024

“Sie war die Ikone der deutschen Friedens- und Umweltbewegung: Petra Kelly glaubte daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. In den 1980-er Jahren brachte sie hunderttausende Menschen gegen Atomkraft und Atomraketen auf die Straße. Die radikale Pazifistin, Menschenrechtsaktivistin und Feministin war eine Ausnahmeerscheinung. Ihr Leben war ein großer Wurf, ihr Ende eine Tragödie. Petra Kelly: Kämpferin gegen Atomkraft, Gründungsmitglied der Grünen, Ikone der Friedensbewegung. Unbeirrbar forderte sie die radikale Transformation der Gesellschaft, eine blockfreie Welt ohne Waffen und den Frieden mit der Natur.” (prisma.de)

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“Die Queen im Krieg” am 28.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Ministry of Information official photographer - http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//20/media-20543/large.jpgThis photograph TR 2832 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24396386

28.07.2026,

PHOENIX, 21.00: Die Queen im Krieg, Doku, 2020

“Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Die Schrecken des Krieges prägten sie. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte” (prisma.de)

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“Churchills vergessener Krieg” am 28.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von British Government - This photograph HU 60057 comes from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3884347

28.07.2026,

PHOENIX, 20.15: Churchills vergessener Krieg, Doku, 2024

“Im Sommer 1940 hatte Churchill die Macht übernommen und die Entscheidung getroffen, britische Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und Italien zu verhaften; viele von ihnen waren völlig unschuldige Männer und einige waren jüdische Flüchtlinge.” (save.tv)

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“Geheimnisvolle Orte: Potsdams Mitte – Preußens Pracht und das Erbe der Stasi ” am 28.07.2026 im 3SAT

Bildquelle: © Raimond Spekking & Elke Wetzig / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

28.07.2026,

3SAT, 22.25: Geheimnisvolle Orte: Potsdams Mitte – Preußens Pracht und das Erbe der Stasi, Doku, 2025

“Potsdams Mitte: prachtvoll rekonstruiert und weltbekannt – doch unter der Oberfläche verbergen sich kaum erzählte Geschichten. Anlässlich 35 Jahre Brandenburg im Jahr 2025 blickt die Dokumentation in die Abgründe und Glanzpunkte der Landeshauptstadt: von barocken Fassaden über den Einfluss der Stasi bis hin zu versteckten Kellern, verborgenen Archiven und vergessenen Schicksalen. Der Film zeigt seltene Archivaufnahmen, geheime Orte und außergewöhnliche Perspektiven – von preußischer Prägung bis zur DDR-Vergangenheit.” (prisma.de)

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“Flughafen Tempelhof” am 26.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

26.07.2026,

PHOENIX, 21.00: Flughafen Tempelhof, Doku, 2024

“Nach dem 30. August 1978 ist im Leben von Constanze Glien nichts mehr so, wie es einmal war. Die DDR-Bürgerin macht mit ihrer Familie Urlaub in Polen und will von Danzig zurück nach Schönefeld fliegen. Die Landung der polnischen LOT-Maschine – mit 50 Bürgerinnen und Bürgern aus der DDR an Bord – verspätet sich. Constanze Glien wird nervös. Als sie und ihr Mann aus dem Fenster schauen, trauen sie ihren Augen nicht. “Mein Mann sagte: Du, das ist ja Tempelhof. In dem Moment hatte ich fast einen Herzstillstand”, erzählt Glien. Das Flugzeug war gekapert worden. Statt in der DDR landet Constanze Glien in West-Berlin – beim “Klassenfeind”. Glien hat die Möglichkeit, in einem demokratischen System zu leben. Soll sie ihre Freunde, ihre Familie und ihren Job zurücklassen und in der BRD noch einmal ganz von vorn anfangen? Die Dokumentation erzählt davon, wie der Flughafen Tempelhof für eine Frau zum Schicksalsort wird. Aber nicht nur ihr Leben nimmt hier eine dramatische Wendung. Auf dem Flughafen Tempelhof wurde Geschichte geschrieben: Während der NS-Zeit war das monumentale Gebäude Ausdruck der Macht des Nazi-Regimes. Nach dem Krieg wurde der Flughafen dank der Luftbrücke zu einem Symbol der Freiheit. Danach wurde er zum Promi-Hotspot. Während des Kalten Krieges wurde der Flughafen zu einer riesigen Kaserne: Bis in die frühen 1990er Jahre waren hier amerikanische Soldaten stationiert. Im Jahr 2008 wurde der Flugbetrieb eingestellt. Doch bis heute ist der Flughafen Tempelhof mit seiner riesigen Start- und Landebahn ein Ort der Freiheit für die Berliner.” (prisma.de)

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“Gotthard” am 24.07.2026 im 3SAT

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24.07.2026,

3SAT, 20.15: Gotthard, Drama, 2016

“Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Göschener Fuhrmannstochter Anna, der deutsche Ingenieur Max und der italienische Mineur Tommaso.

Frühjahr 1873. Täglich kommen neue Menschen aus ganz Europa in das kleine Bergdorf Göschenen im Kanton Uri. Sie wollen sich an der Arbeit am grössten und spektakulärsten Bau der Neuzeit beteiligen: am Eisenbahntunnel durch den Gotthard.

Unter den Begeisterten sind Max (Maxim Mehmet), der angehende Ingenieur aus Deutschland, und Tommaso (Pasquale Aleardi), der stolze Mineur aus dem Piemont. Die beiden jungen Männer streiten sich um das letzte Logierbett auf dem Hof der Fuhrmannstochter Anna (Miriam Stein). Schliesslich teilen sie es sich aus finanziellen Gründen. Nicht nur die knochenharte Arbeit schweisst Max und Tommaso zusammen, sondern auch ihre Freundschaft mit der zupackenden Anna…” (3sat.de)

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“Unser Land in den 60ern” am 25.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: VARA, CC BY-SA 3.0 NL , via Wikimedia Commons

25.07.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 60ern, Doku, 2021

“1960 – der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt, in dem Nordrhein-Westfalen nur eine Richtung kannte: Volle Kraft voraus! Immer mehr Menschen konnten sich nun ein Auto leisten. Mit dem Straßenbaufinanzierungsgesetz fiel 1960 der Startschuss für den groß angelegten Ausbau der Autobahnen und Bundesstraßen. Jetzt konnte man richtig “Strecke machen”. Eines der Fahrzeuge damals: das Motocoupé “Isetta”. In Düsseldorf ging Anfang der 60er Jahre ein musikalischer Stern auf, den heute jeder kennt: Heino. 1961 blickte man mit Sorge nach Berlin, wo plötzlich die Mauer die Stadt teilte.” (prisma.de)

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“Pioniere der Lüfte” am 26.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Chanute_hangglider.jpg: Author died more than 70 years ago.derivative work: MLWatts, Public domain, via Wikimedia Commons

26.07.2026,

PHOENIX, 21.45: Pioniere der Lüfte, Doku, 2019

“Seit der Mensch das Fluggerät erfunden hat, ist es der Traum waghalsiger Piloten, den Atlantik nonstop zu überwinden. Tollkühne Männer und Frauen in ihren knatternden Kisten riskieren ihr Leben dafür. Vor 100 Jahren ist der Transatlantikflug erstmals gelungen. Die Dokumentation erinnert an den Wagemut der Pioniere, blättert zurück auf 100 Jahre Fluggeschichte, erzählt von abenteuerlichen Flugversuchen, von grandiosen Leistungen und Rekorden, umjubelten Helden der Lüfte, aber auch von Rückschlägen und Katastrophen.” (prisma.de)

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“Katja, die ungekrönte Kaiserin” am 26.07.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

26.07.2026,

3SAT, 16.55: Katja, die ungekrönte Kaiserin, Historienfilm, 2012

“Prachtvolle Bauten, aufwendige Dekors und ein spielfreudiges Darstellerensemble machen den besonderen Reiz dieses farbenprächtig inszenierten Historienfilms aus. Die Geschichte ist dabei sehr frei nach tatsächlichen Begebenheiten erzählt. Das Liebespaar Katja Dolgoruki und Zar Alexander II. wird charismatisch von der jungen Romy Schneider und Curd Jürgens verkörpert.” (rbb-online.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 20.07.2026 im BR

Bildquelle: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. 14. BandBibliographisches Institut, Hildburghausen, Public domain, via Wikimedia Commons

20.07.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht Erlangen, 1701. Ein fremdes Geräusch dringt durch die Straßen: Der Klang einer neuen Zeit, das mechanische Rattern eines Strumpfwirker-Stuhls – der älteste in Deutschland und noch heute im Stadtmuseum von Erlangen zu besichtigen. Die Hugenotten, die hier eine neue Heimat fanden, brachten das neuartige mechanische Handwerk aus Frankreich mit und verwandeln Erlangen in den wichtigsten Wirtschaftsstandort der Markgrafschaft Bayreuth. Die alteingesessenen Einwohner befinden sich schlagartig in der Minderheit. Ihnen wird viel abverlangt: Zwangseinquartierung, die Neuankömmlinge haben eine fremde Sprache, andere Sitten und Speisen. Das führt zu Konflikten. Rasch entsteht eine barocke Planstadt südlich des alten Erlangens auf freiem Feld. Erst in späteren Generationen wachsen dann die Altstadt und die einstmals französische Neustadt zusammen. Vor allem Wilhelmine von Preußen, Gemahlin des Markgrafen Friedrich und Lieblingsschwester König Friedrichs II., gefällt das moderne Erlangen. Gemeinsam mit ihrem Gemahl, Markgraf Friedrich, richtet sie eine Universität ein. Doch die Zeiten haben sich geändert. Krieg und wirtschaftlicher Niedergang bringen viele Handwerker an den Rand des Existenzminimums. In den Hungerjahren 1770-72 sterben 500 Erlanger. Zudem ist die Arbeit der Strumpfwirker hart und gesundheitsschädlich. Außerhalb Erlangens gehen die Entwicklungen weiter. Die einst so innovative heimische Technik ist veraltet, und mit dem Beharren auf Tradition verhindern die Hugenotten letztendlich Karrieren und verbauen sich die Zukunft als Strumpfwirker.” (prisma.de)

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“Meyer-Burckhardts Zeitreisen” am 22.07.2026 im NDR

Bildquelle: Matthias Süßen, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

22.07.2026,

NDR, 21.00: Meyer-Burckhardts Zeitreisen, Doku, 2025

“Trunkenbolde auf Norderney, eine Brücke im Handumdrehen und der Einstieg in die Keule des Herkules. Hubertus Meyer-Burckhardt folgt weiter den Tagebuchspuren von 1926 sowie dem Urlaubsflirt der 23-jährigen Thusnelda mit einem “blauäugigen Friesen” auf Norderney. Dabei entdeckt er die sogenannte Trunkenboldliste, einen schriftlichen Pranger, der bis vor 100 Jahren in friesischen Lokalen hing. Darauf standen alkoholkranke Menschen, denen Gastwirte nichts Hochprozentiges ausschenken durften. Hubertus Meyer-Burckhardt recherchiert, wie man auf solche Listen geriet, wie man wieder runter kam, und er trifft den Nachfahren eines “Trunkenbolds”. Erstmals werden in “Meyer-Burckhardts Zeitreisen” historische Fotos durch künstliche Intelligenz (KI) zum Leben erweckt: Personen bewegen sich, Schiffe fahren, und als Zuschauer wandelt man scheinbar die Strandpromenade von Norderney entlang. In Wilhelmshaven besucht Hubertus Meyer-Burckhardt die mächtige Kaiser-Wilhelm-Drehbrücke. Vor 120 Jahren gebaut, ist sie so schwer wie fünfeinhalb Airbus-Jets und kann angeblich doch von nur vier Mann per Hand geöffnet werden. Hubertus Meyer-Burckhardt probiert es aus, bevor er zum persönlichsten Teil der Zeitreise aufbricht: in seine Heimatstadt Kassel. Hier zeigt er Stätten schauriger Schultage, den Schauplatz seines ersten Kusses und ob er sich traut, in 530 Meter Höhe in die Keule des riesigen Herkules-Denkmals zu kraxeln.” (prisma.de)

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“Goldfieber: DDR-Sportler im Medaillenrausch” am 21.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-R0731-0135 / Gahlbeck, Friedrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

21.07.2026,

MDR, 22.10: Goldfieber: DDR-Sportler im Medaillenrausch, Doku, 2026

“Bei den Olympischen Spielen 1976 – also vor nunmehr 50 Jahren – feiern Kornelia Ender, Waldemar Cierpinski und die DDR-Fußballer in Montreal große Erfolge. Dabei geschieht das in ganz unterschiedlichen Rollen. Die Schwimmerin war als große Favoritin nach Kanada gereist und wird mit vier Olympiasiegen zum Superstar. Der Läufer aus Halle, über die Hindernisstrecke mehr oder weniger erfolgreich und im Jahr zuvor aus der Nationalmannschaft aussortiert, überrascht alle mit seinem Sensationserfolg im Marathon. Ähnliches gelingt dem DDR-Kollektiv im Fußball. Nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Brasilien droht Sportboss Ewald den Kickern mit der sofortigen Heimreise. Doch das Team von Trainer Georg Buschner steigert sich von Spiel zu Spiel und bezwingt im Finale den WM-Dritten Polen mit 3:1. Die Doku “Goldfieber: DDR-Sportler im Medaillenrausch” zeichnet den spannenden Weg der Athletin und Athleten zum Olympiasieg nach und beschreibt die besonderen Umstände im “Sommer ihres Lebens”.” (prisma.de)

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“Hitler & Stalin – Pokerspiel um den totalen Sieg” am 21.07.2026 im ARTE

Bildquelle: Symbolfoto Deutsch-Sowjetischer Krieg, Bundesarchiv, Bild 146-1981-149-34A / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

21.07.2026,

ARTE, 20.15: Hitler & Stalin – Pokerspiel um den totalen Sieg, Doku, 2009

“Sie begegneten einander nie und blieben doch aufeinander fixiert: Hitler und Stalin. Die Todfeindschaft ihrer Systeme riss alles Bestehende aus den Fugen. Zum ersten Mal versucht ein Dokumentarfilm, ein Doppelporträt dieser beiden Diktatoren zu zeichnen. Erzählt wird von einem Nahkampf über Tausende von Kilometern hinweg, den die Soldaten beider Armeen ab dem 22. Juni 1941 auf den Schlachtfeldern austragen mussten. Am Beispiel der Kämpfe um Moskau, Leningrad, Stalingrad und Berlin wird dokumentarisches Material in eine überraschende Korrespondenz gesetzt – als fände ein unmittelbarer Zweikampf statt. Die Erzählweise verdichtet das Wechselspiel beider Diktatoren zu einem psychologischen Politdrama. Der Dokumentarfilm liefert neue Einsichten in alte Fragen: Wie werden Menschen zu Diktatoren? Worin lagen die Gemeinsamkeiten, worin die Unterschiede zwischen beiden Herrschern und ihren Systemen? Wie versuchten sie, einander zu täuschen und auszuspielen? Durch die Parallelmontage teilweise unveröffentlichter Archivaufnahmen und aktueller Bilder der einstigen Schauplätze werden die Parallelen und Gegensätze beider Diktatoren sichtbar: Hitler und Stalin waren entgegengesetzte Pole in dem Geist, den sie predigten, aber Brüder im Blut. Deutschland und die Sowjetunion wurden unter ihrer Herrschaft zu personenkultischen Terrorregimes. Der Film bleibt dicht an seinen Protagonisten, geht ihrem Programm und ihrer Paranoia nach und blickt auf Phänomene, die das 20. Jahrhundert erschütterten, nachhaltig veränderten und bis heute nachwirken.” (prisma.de)

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“Die Wartburg” am 23.07.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Moritz Grenke - http://www.360mix.de/blog/2016/05/10/wartburg/, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48849658

23.07.2026,

ARTE, 20.15: Die Wartburg, Doku, 2025

“Dort übersetzte Luther das Neue Testament, wirkte die Heilige Elisabeth von Thüringen. In Dichtungen machten Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach sie zum mittelalterlichen Musenhof. — Betrachtungen zu einem Symbol der deutschen Kulturgeschichte.” (tvspielfilm.de)

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“1491 – Amerika vor Kolumbus” am 19.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Jeremy Keith aus Brighton & Hove, United Kingdom - Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1084948

19.07.2026,

PHOENIX, 14.00: 1491 – Amerika vor Kolumbus, Doku, 2018

“Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer “entdeckte” und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern auslöste, lebten diese Völker in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Sie betrieben Landwirtschaft, hatten Siedlungen und Städte errichtet und betrieben Handel untereinander. Neben den in einfachen Verhältnissen lebenden Stämmen gab auch die legendären, hoch entwickelten Zivilisationen der Maya und Inka, deren Reichtum die Neuankömmlinge in Staunen versetzte.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 50ern” am 18.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Symbolbild: CDU, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

18.07.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 50ern, Doku, 2021

“Am 23. August 1946 wurde aus Rheinland und Westfalen das Land Nordrhein/Westfalen – damals noch mit Schrägstrich. Ein halbes Jahr später kam Lippe dazu. Doch wie lebte es sich in diesem neuen Land? Die erste Folge der Reihe “Unser Land in den 50ern” blickt auf die Jahre, in denen die Menschen an Rhein und Ruhr vor allem mit einem beschäftigt waren: ein neues Leben aufzubauen.” (prisma.de)

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“Europa in…” am 17.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Eric Pouhier, CC BY-SA 2.5 , via Wikimedia Commons

17.07.2026,

PHOENIX, 21.45: Europa in…, Doku, 2023

“Ob Frankreichs barocke Prachtentfaltung durch den Sonnenkönig, Sachsens Glanz oder Preußens Gloria: auf den Spuren des Absolutismus reist Mirko Drotschmann durch Europa und eröffnet Einblicke hinter die Kulissen einer aus heutiger Sicht skurrilen Welt und fragt, welches Kalkül hinter der Prunksucht stand. Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. In Versailles, dem Schloss Ludwigs XIV., erfährt Mirko Drotschmann, wie sich die politische Idee des Absolutismus in der Architektur widerspiegelt.” (prisma.de)

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“Der Medicus” am 17.07.2026 im BR

Bildquelle: amazon.de

17.07.2026,

BR, 22.50: Der Medicus, Historienfilm, 2013

“London im Jahr 1021: Der neunjährige Waise Rob Cole begegnet dem fahrenden Bader Henry Croft, der ihn in die Lehre nimmt. Rob lernt die fundamentalen Geheimnisse der Heilkunst kennen und träumt davon, Medizin zu studieren. Nach Crofts Tod will Rob seinen Traum verwirklichen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zu dem berühmten Arzt Ibn Sina Avicenna. Dieser führt Rob in die Geheimnisse der Medizin ein. Schließlich stößt Rob dabei an eine Grenze, die noch niemand überschritten hat…” (prisma.de)

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“Suchkind 312” am 17.07.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

17.07.2026,

3SAT, 20.15: Suchkind 312, Drama, 2007

“Die Zeit der Entbehrungen ist gottlob vorbei. Ursula Grothe (Christine Neubauer) bewohnt eine hübsche Villa, Ehemann Richard (Oliver Stritzel) soll bald befördert werden. Ihr geordnetes Leben gerät aus den Fugen, als Ursula in einer Zeitschrift die Anzeige eines Mädchens endeckt. Ist das „Suchkind 312“ etwa ihre Tochter Martina, die sie auf der Flucht aus dem Osten verloren hatte? Ursula, inzwischen wieder Mutter, muss Entscheidungen treffen, denn plötzlich steht auch der tot geglaubte Kindsvater vor der Tür: Ex-Lagerhäftling Achim (Timothy Peach)…

Das Drehbuch ist schwach, dennoch mühen sich die Darsteller redlich ab. Vor allem Oliver Stritzel überzeugt durch facettenreiches Spiel, um dem ambivalenten Charakter Glaubwürdigkeit zu verleihen. Der gleichnamige Fortsetzungsroman von Hans-Ulrich Horster wurde übrigens bereits 1953 verfilmt.” (tvspielfilm.de)

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“Europa in…” am 18.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Wolfgang Sauber, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

18.07.2026,

PHOENIX, 18.30: Europa in…, Doku, 2023

“”Völkerwanderung” – so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zu Fall brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die “Ewige Stadt” Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen.” (prisma.de)

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“Meyer-Burckhardts Zeitreisen” am 15.07.2026 im NDR

Bildquelle: https://jenikirbyhistory.getarchive.net/amp/media/kurhaus-kampen-sylt-1906-71a744

15.07.2026,

NDR, 21.00: Meyer-Burckhardts Zeitreisen, Doku, 2025

“Promis in den 1920er-Jahren auf Sylt, Austern für Arme und ein Urlaubsflirt auf Norderney: Hubertus Meyer-Burckhardt ist wieder im Norden auf Zeitreise und folgt diesmal nicht nur Spuren aus 100 Jahre alten Reiseführern, sondern auch pointierten Reisebeschreibungen und spannenden Tagebüchern der 1920er-Jahre. Auf Sylt klärt Hubertus Meyer-Burckhardt, warum die schon damals hier zahlreich sich bräunenden Promis mitten im Sommer in Westerland Edelpelze kauften. Er erfährt, warum Austern damals auch Arme-Leute-Speise waren und warum Thomas Mann auf Sylt der Sinn nach Grog stand. Erstmals werden in “Meyer-Burckhardts Zeitreisen” historische Fotos durch künstliche Intelligenz (KI) zum Leben erweckt: Personen bewegen sich, Dampfzüge fahren und als Zuschauer wandelt man scheinbar durch Westerlands Strandstraße, schon in den 1920er-Jahren Sylts Promeniermeile. In Glückstadt entdeckt Hubertus Meyer-Burckhardt die Druckerei Augustin, einen Lost Place mit offenen Setzkästen, abblätterndem Putz und staubigen Fenstern. Bei Augustin wurden Bücher in Persisch, Arabisch oder obskuren Sprachen, wie dem namibischen Bergdama gesetzt, manchmal, ohne dass die Setzer auch nur ein Wort davon verstanden, was sie da setzten. Dies war möglich mit dem von Augustin erfundenen, sogenannten Chinesischen Zirkel. Eine von vielen Zeitreisen-Geschichten, die wie immer unterhalten und verblüffen. Auf Norderney folgt Hubertus Meyer-Burckhardt dem Tagebuch einer damals 23-jährigen Berlinerin, die hier im Jahr 1926 Ferien machte und einen heftigen Urlaubsflirt auf Norderney durchlebte – und durchlitt.” (prisma.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 13.07.2026 im BR

Bildquelle: Helmlechner, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

13.07.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Ingolstadt ist nicht nur seit 1472 Sitz der ersten bayerischen Universität, sondern auch eine Bastion des Glaubens. Von Ingolstadt aus entwickelt sich binnen weniger Jahrzehnte der Wandel Bayerns zum konfessionell geprägten Staat und zu einem der modernsten Territorien Europas. In Ingolstadt wird das neue öffentliche Recht gelehrt. Die hier ausgebildeten Beamten realisieren die Neuordnung des Finanzwesens und die tief greifenden Reformen in der Verwaltung nach dem Willen des Kurfürsten. Ihr Korpsgeist erleichtert es, die Anordnungen rascher umzusetzen – ein gut funktionierender Verwaltungsapparat. Die Jesuiten beleben nicht nur das spirituelle Leben in den Pfarreien neu, unter ihnen sind auch die bedeutendsten Wissenschaftler der Zeit. Adam Tanner (1572-1632) ist Theologe, Naturforscher, Philosoph und Astronom. Theologe und gleichzeitig Naturforscher zu sein, ist für ihn kein Widerspruch, denn die Erforschung der Welt ist ein Weg zu Gott: So erforscht Tanner Pflanzen, Tiere und fossile Funde im Dienste der Wissenschaft. Seit 1618 tobt der Dreißigjährige Krieg in Europa, in dem Ingolstadt als schwer umkämpfte, aber uneinnehmbare bayerische Landesfestung eine bedeutende Rolle zukommt. Nach ihrer Bewährungsprobe im 16. Jahrhundert lässt Maximilian I. angesichts des Einmarsches der Schweden 1632 die Festung ausbauen. Tatsächlich hält die Festung Ingolstadt auch der Belagerung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf stand und ist in der zweiten Hälfte des Kriegs Zufluchtsort für unzählige Menschen. 1651 wird der sterbende Kurfürst Maximilian nach seinem Wunsch in die Stadt gebracht. Fast scheint es, als wollte er dadurch ein Zeichen setzen, was ihm das Wichtigste ist und wofür Ingolstadt in seinen Augen steht: Glaube und Recht – und die Macht beides zu beschützen.” (prisma.de)

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“Marie Curie – Elemente des Lebens” am 14.07.2026 im MDR

Bildquelle: amazon.de

14.07.2026,

MDR, 23.45: Marie Curie – Elemente des Lebens, Biographie, 2019

“Paris um 1900: In der Männerwelt der Sorbonne hat es Marie schwer. Doch der Wissenschaftler Pierre Curie ist fasziniert von ihr. Er wird nicht nur ihr Forschungspartner, sondern auch die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. In der akademischen Männerwelt der Universität Sorbonne hat Marie (Rosamund Pike) als Frau und auf Grund ihrer kompromisslosen Persönlichkeit einen schweren Stand. Allein der Wissenschaftler Pierre Curie (Sam Riley) ist fasziniert von ihrer Leidenschaft und Intelligenz und erkennt ihr Potential. Er wird nicht nur Maries Forschungspartner, sondern auch ihr Ehemann und die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Sein plötzlicher Tod erschüttert sie zutiefst, aber Marie gibt nicht auf. Sie kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und für ihre Forschung, deren ungeheure Auswirkungen sie nur erahnen kann. Eine faszinierende Reise durch die Lebens- und Wirkungsgeschichte von Marie Curie – die als eine von zwei Personen überhaupt – je einen Nobelpreis in zwei unterschiedlichen Fachgebieten erhielt und dennoch in einer Männerdomäne zeitlebens um Anerkennung ringen musste.” (prisma.de)

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“Rasse. Wahn. Verbrechen.” am 16.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Natives_of_Arrakan_sell_slaves_to_the_Dutch_East_India_Company_%281663%29.jpg

16.07.2026,

PHOENIX, 22.15: Rasse. Wahn. Verbrechen., Doku, 2024

“Bei allem Fortschritt – Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe ist ein aktuelles Problem auf der Erde. Die Doku fragt, woher Rassismus kommt. Der Film von John A. Kantara erzählt die Historie in sieben Kapiteln von 1449 bis zur Gegenwart. Die Geschichte des Rassismus ist voller gewaltsamer und kaum bekannter Kapitel. Woher kommt der Hass gegen Fremde? Wer weiß schon, dass der moderne Rassismus von Spanien aus die Welt erobert hat? Oder, dass es Rassismusvorwürfe gegen die britischen Royals nicht erst seit Meghan gibt? Die Dokumentation zeigt, wie sich die rassistische Idee von der Überlegenheit der weißen “Rasse” im 15. Jahrhundert aus einem Pogrom gegen Juden und Muslime in Toledo entwickelt hat und sich in ganz Europa und in den Kolonien der “Neuen Welt” fortsetzte.” (prisma.de)

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“Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt ” am 14.07.2026 im RBB

Bildquelle: Tom Ordelman (Thor NL), CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

14.07.2026,

RBB, 20.15: Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, Doku, 2023

“Die 1980er sind ein Jahrzehnt zwischen Vergnügungssucht und Zukunftsangst, Neuer Deutscher Welle und Wettrüsten. Billig, trashig, kreativ – so ist Berlin in der letzten Dekade vor dem Mauerfall. Popper, Punks und New Waver geben sich ein Stelldichein. Während sich auf der Prachtmeile Ku’damm Freaks, Rocker und Peepshows breit machen. Ideal singt: ” Ich steh auf Berlin!”. Und Ost und West sind sich so fern wie nie, die Teilung der Stadt scheinbar endgültig. Die Aufrüstung mit Pershing und SS 20 sorgt für Protest auf beiden Seiten der Mauer. Die Ausläufer der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl bekommen auch die Berliner zu spüren. Und eine unbekannten Krankheit sorgt für Angst: AIDS. In Westberlin tobt Häuserkampf und Wohnungsnot. In Ostberlin wird das Stadtzentrum ordentlich renoviert, dennoch flüchten immer mehr Menschen in Botschaften, in der Hoffnung, so ihre Ausreise aus der DDR zu erzwingen. In Moskau kommt Michail Gorbatschow an die Macht. In Ostberlin wächst eine Hoffnung. Sie lautet “Glasnost” und “Perestroika”. “Mister Gorbatschow, reißen sie die Mauer nieder” fordert Ronald Reagan am Brandenburger Tor. Berlin wird 750 Jahre alt – Jubel und Trubel auf beiden Seiten. Wer hat mehr zu bieten? Ein neuer Sound hämmert über den Ku’damm – Techno. Auf die erste Loveparade im Sommer ’89 folgt der schönste Herbst aller Zeiten. Am 9. November wird das Unmögliche möglich: Die Mauer fällt und Berlin wird wieder eins. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1980er Jahren.” (prisma.de)

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“Sisi – Die Getriebene” am 11.07.2026 im ARTE

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11.07.2026,

ARTE, 21.05: Sisi – Die Getriebene, Doku, 2019

“Volksnah, kindlich-naiv, warmherzig – so verkörperte Romy Schneider die Sissi. In Wahrheit war sie eine moderne, starke Frau voller Widersprüche. Leidenschaftlich, aber auch berechnend. Zuflucht findet ihre Seele in einem romantischen Palast auf Korfu, dem Achilleion. Gespielt wird die alternde Kaiserin von Sunnyi Melles. Sie ist verheiratet mit Peter Prinz zu Sayn-Wittgenstein.” (tvspielfilm.de)

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“Die Kaisermacherin – Sisis Schwiegermutter Sophie” am 11.07.2026 im ARTE

Bildquelle:

11.07.2026,

ARTE, 20.15: Die Kaisermacherin – Sisis Schwiegermutter Sophie, Doku, 2025

“Erzherzogin Sophie von Bayern gilt als eine Schlüsselfigur der Habsburger Monarchie – und doch ist sie bis heute weitgehend im Schatten ihrer berühmten Schwiegertochter Elisabeth, genannt Sisi, geblieben. So wird Sophie meistens reduziert auf die Rolle der bösen Schwiegermutter. Die Dokumentation rückt jene Frau in den Mittelpunkt, die mit unerschütterlichem Pflichtgefühl, Selbstdisziplin und klarem politischen Kompass das Machtgefüge der Dynastie über Jahrzehnte prägte. Sophie kommt 1805 in München zur Welt und wächst mit dem strengen Wertekanon von Loyalität, Ordnung und Glauben auf. Nach ihrer Heirat an den Wiener Hof betritt sie ein Reich im Spannungsfeld zwischen Erneuerung und Tradition. Inmitten eines verunsicherten Hofes und eines schwachen Herrschers füllt Sophie das Vakuum – als moralischer Bezugspunkt und entschlossene Strippenzieherin hinter den Kulissen. Als ihr Sohn Franz Joseph 1830 in Schönbrunn zur Welt kommt, beginnt Sophie sofort, aus ihm den “perfekten Herrscher” zu formen. Strenge, Militarismus, Disziplin bis zur Selbstaufgabe: Sie schafft die Voraussetzungen für einen Kaiser, der – so hofft sie – Stabilität in einer unruhigen Zeit bringen soll. Während der Revolution von 1848 übernimmt Sophie faktisch die Führung des Hauses. Sie orchestriert den Austausch der politischen Spitze, bewegt zunächst ihren Schwager zum Abdanken und schließlich ihren eigenen Mann zum Verzicht auf die Krone. Mit nur 18 Jahren besteigt Franz Joseph den Thron – ein Schritt, der ohne Sophies Entschlossenheit nicht möglich gewesen wäre.” (prisma.de)

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“Burgen und Schlösser, die Sie kennen sollten” am 12.07.2026 im WDR

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12.07.2026,

WDR, 21.45: Burgen und Schlösser, die Sie kennen sollten, Doku, 2024

“Jedes Schloss, jede Burg erzählt eine eigene spannende Geschichte. Von edlen Rittern und Fürsten, von Königen und Hofdamen, von Wettkämpfen und Gelagen, von Prunk und Wehrhaftigkeit, von Krieg und Frieden. In Deutschland befinden sich einige der beeindruckendsten Schlösser und Burgen Europas. In ihnen findet sich Geschichte zum Anfassen, wird die Pracht vergangener Zeiten zum Leben erweckt. Jeder Besuch wird zum Abenteuer. Oftmals ranken sich Sagen und Märchen um die verwunschenen Gemäuer.” (prisma.de)

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“Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt” am 07.07.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0424-304 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

RBB, 20.15: Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, Doku, 2023

“Die 1970er sind ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie. In Berlin wandelt sich die Euphorie und die revolutionäre Stimmung der Sechziger in einen bunten, hedonistischen Zustand. Hippies inspirieren mit ihren Gewändern die Maximode. Die Trimm-Dich-Bewegung löst eine Fitnesswelle aus. Ein neuer Stadtteil namens Marzahn entsteht. Spanien wird zum Urlaubsziel Nummer eins. Das Jahr der Frau will mit alten Klischees aufräumen. In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet. Schrille Farben, seichte Sounds, die Discowelle lockt Teenager in die Tanzschulen. Punk kommt nach Berlin und artikuliert ein neues Lebensgefühl. Und: Ein bisschen Woodstock in Ostberlin – die sozialistische Jugend bei den Weltfestspielen. Die DDR gewinnt gegen die BRD 1:0, aber West-Deutschland wird 1974 Fußballweltmeister. David Bowie singt “Heroes”. Kein anderer Song über die Mauer ist so pathetisch wie dieser und kein anderer Song über die geteilte Stadt wird so legendär. Die Politik beschreitet in diesem Jahrzehnt neue Wege: Wandel durch Annäherung – auch in Ost- und Westberlin. Am Horizont eine neue Krise: Wettrüsten. Und Berlin mittendrin. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1970er Jahren.” (prisma.de)

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“Als Rügen Urlaubsinsel wurde” am 07.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-11693-0002 / Barbarino / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

MDR, 22.10: Als Rügen Urlaubsinsel wurde, Doku, 2013

“Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Millionen Übernachtungen werden hier jährlich gebucht. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber: Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste. Der FDGB schafft hier heiß begehrte Urlaubsplätze für die Werktätigen der DDR. Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Sechs Millionen Übernachtungen werden hier pro Jahr gebucht. Deutschlands größte Insel hat Karibik-Flair. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber. Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Rügen ist “Umschlagplatz” für Vertriebene. Mondäne Hotels und reetgedeckte Pensionen werden zu Notunterkünften für die Menschen. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste”. Sieben Jahre später beginnt “die planmäßige Entwicklung des Feriendienstes der Gewerkschaft beim Aufbau des Sozialismus”. Mit der so genannten “Aktion Rose” werden 1953 private Hotel- und Pensionsbesitzer und Geschäftsleute enteignet und verhaftet. Aus Privatbesitz wird Volkseigentum. FDGB-Urlauber ziehen ein. Das Kurhaus Binz allerdings hat einen Sonderstatus. Wie es damals auf Rügen war, darüber berichten die Menschen, die hinter den Tresen und Essenausgaben standen. Sie erzählen von zentraler Einweisung, von Essen in drei Durchgängen, davon, wie Mangelwirtschaft mittels Fantasie kaschiert wurde. “Auch wenn das Bier dünn und das Eis wässrig ist, es ist doch Urlaub an der Ostsee!” (NDR)” (prisma.de)

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“Ritter aus Leidenschaft” am 09.07.2026 im KABEL 1

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09.07.2026,

KABEL 1, 20.15: Ritter aus Leidenschaft, Abenteuerfilm, 2001

“William, Sohn eines armen Dachdeckers, träumte schon als Kind davon, es als nobler Ritter zu Ruhm und Ehren zu bringen. Als ein Ritter vor einem Turnier überraschend stirbt, ergreift William die Chance und schlüpft in die Rüstung des Edelmanns. Unterstützt von seinen Freunden Roland, Wat und Geoff reitet er fortan als Sir Ulrich von Lichtenstein von Sieg zu Sieg und erobert das Herz der bildschönen Jocelyn. Wenn da nur nicht sein Konkurrent, der skrupellose Count Adhemar, wäre…” (prisma.de)

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“Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien” am 08.07.2026 im NDR

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08.07.2026,

NDR, 22.50: Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien, Doku, 2025

“1975 starb der Diktator Francisco Franco und Spanien begann den Weg in die Demokratie. Die Dokumentation zeigt diese Jahre aus den Augen der Spanier Óscar Martín und Paloma Rodríguez, die am Todestag des Diktators geboren wurden und zusammen mit der Demokratie heranwuchsen. Ihre Geschichte kreuzt sich mit den Berichten von Zeitzeugen, die bei Schlüsselmomenten der spanischen politischen Transición hautnah dabei waren. Sie führen durch Meilensteine wie die Rolle des Königs, der sich unerwarteterweise auf die Seite der Demokratie schlägt, einen Putschversuch, der eine neue Militärdiktatur anpeilt, das kulturelle Aufblühen des Landes während der Movida, in der Figuren wie Pedro Almodóvar ihre Stimme finden. Dazu politische Herausforderungen wie der ETA-Terrorismus, die fehlende Vergangenheitsaufarbeitung der Franco-Zeit und nicht zuletzt der Aufstieg einer neuen politischen Rechten, die hart erkämpfte Fortschritte der Transición wieder rückgängig machen will. Im Auftrag von Radio Bremen/ARTE haben Vincent Productions Hamburg und die Autoren Pedro Barbadilla und Cosima Dannoritzer eine historische Dokumentation geschaffen, die mit eindrücklichen Interviews sowie seltenen Archivbildern (darunter auch Aufnahmen aus dem damaligen ARD-Hauptstadtstudio in Madrid) zeigt, wie schwer es ist, eine Demokratie wiederherzustellen – und sie dann erfolgreich gegen den Druck der Vergangenheit zu verteidigen. Ein persönlicher und erfrischend klarer Blick auf eine gut 50-jährige Geschichte mit der Frage: Worin besteht eigentlich eine Demokratie? Und warum muss man sie sich ständig erneut erobern?” (prisma.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 06.07.2026 im BR

Bildquelle: Guido Radig, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

06.07.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht Augsburg ist zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine Stadt der Gegensätze. Eine finanzstarke Bürgerschicht hat sich gebildet. Die Fernhändler leben im Überfluss, investieren ihr Geld in neue Unternehmen oder verleihen es gegen Zins. Etwa 30.000 Einwohner hat Augsburg, darunter 2.000 Weber – die Weberei ist das wichtigste Gewerbe der Stadt. Nicht alle profitieren vom hohen Lebensstandard. Vieles wird teurer, vor allem Nahrungsmittel, der Lohn der Arbeit bleibt jedoch konstant. Der Augustinermönch und Theologieprofessor Martin Luther fordert 1517 eine grundlegende Reform der Kirche. Seine Thesen finden großen Widerhall, der bis nach Augsburg dringt. Nirgendwo sonst in Deutschland werden mehr reformatorische Flugblätter gedruckt als in Augsburg. So erreicht die Reformation auch Menschen, die nicht lesen können, zum Beispiel durch satirische Holzschnitte. Im Zuge der Reformation entlädt sich auch aufgestaute Wut über die gesellschaftlichen Verhältnisse. Immer wieder kommt es zu Aufruhr. Luther und sein Mitstreiter, der Theologe Philipp Melanchton, wollen die Einheit der Christen bewahren. Was als eine Grundlage der Verständigung gedacht war, wird auf dem Augsburger Reichstag von 1530 zur Gründungsurkunde der evangelischen Kirche, die “Confessio Augustana”, das Augsburger Bekenntnis. Augsburg entwickelt sich im 16. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Handels- und Wirtschaftszentren der Welt. 1540 wird in Augsburg die älteste Börse Deutschlands gegründet. Und 25 Jahre nach der Spaltung der Kirche, 1555, wird im Augsburger Religionsfrieden das Nebeneinander der beiden christlichen Konfessionen im Reich, der katholischen und lutherischen Lehre, festgeschrieben.” (prisma.de)

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“Wir Kinder der Mauer” am 05.07.2026 im MDR

Bildquelle: Von Roland Arhelger - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46432989

05.07.2026,

MDR, 22.00: Wir Kinder der Mauer, Doku, 2021

“Der Tag des Mauerbaus bestimmt auf lange Zeit das Leben vieler Kinder und Jugendlicher. Mehr noch als die Erwachsenen sind sie dem Geschehen total ausgeliefert, sind ohnmächtig in Bezug auf Politik und familiäre Entscheidungen. 28 Jahre lang sind Mauer und Stacheldraht eine Realität in ihrem Leben. Manche lehnen sich gegen einen vorgezeichneten Lebensweg auf, andere finden sich mit der Teilung ab, die Familien auseinandergerissen, Menschen entwurzelt und Liebende getrennt hat. Unzählige junge Ostdeutsche haben Verwandte im Westen, aber mehr als gelegentliche Westpakete und hin und wieder ein Besuch sind über Jahrzehnte nicht denkbar. Die Lebenswelten entwickeln sich auseinander. Aber auch immerhin 1,25 Millionen Menschen verlassen das Land zwischen Elbe und Oder nach dem Mauerbau für immer. Manche sind kaum 18 Jahre alt und riskieren ihr Leben dabei. ” (HR)

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“Kinder der Flucht” am 05.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-2003-0703-500 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

05.07.2026,

MDR, 23.30: Kinder der Flucht, Doku, 2023

“Europa am Ende des Zweiten Weltkrieges: ein Kontinent der Flüchtlinge, Vertriebenen und “displaced persons”. Millionen von Menschen hatten in den Schrecken der nationalsozialistischen Terrorherrschaft und den Wirren des Krieges ihre Heimat verloren oder wurden gezielt vertrieben. Immer mittendrin: Kinder. Als letzte noch lebende Zeitzeug:innen erzählen sie schonungslos von ihren Erfahrungen. Sie gehören zu den letzten noch lebenden Zeitzeug:innen von Flucht, Vertreibung und Deportation am Ende des Zweiten Weltkrieges. Heute sind sie weit mehr als 80 Jahre alt; damals waren sie Kinder. Noch nie haben sie in der Öffentlichkeit so emotional und schonungslos über ihre traumatischen Erlebnisse am Kriegsende und in den frühen Nachkriegsjahren berichtet. Verlaust und halbverhungert campierten sie unter freiem Himmel in den Trümmern der Großstädte oder entlang der Bahnlinien. Manche verloren ihre Eltern und irrten als Waisen umher. Manche entkamen selbst nur knapp dem Tod – durch Glück, Zufall oder eine unverhofft helfende Hand. Alle sind durch die Ereignisse gezeichnet für ihr ganzes Leben. Kaum ein Gespräch über die Ereignisse, in dem nicht geweint wird. Kaum ein Interview, in dem nicht das Wort Vergewaltigung fällt. In den Kindern, die jetzt vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, erkennen sie sich selbst wieder. Es werden schreckliche Erinnerungen wachgerufen. (Senderinfo)”(tvspielfilm.de)

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“Die verborgene Welt der Klöster” am 03.07.2026 im WDR

Bildquelle: Tsungam, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

03.07.2026,

WDR, 20.15: Die verborgene Welt der Klöster, Doku, 2025

“Mitten in NRW, verborgen zwischen Feldern, Wäldern und alten Mauern, existiert eine Welt, die kaum jemand kennt. Klöster in Nordrhein-Westfalen – Orte der Stille, der Spiritualität, der Geheimnisse. Der Film führt zu den Benediktinerinnen von Mariendonk, die wie eine verschworene Gemeinschaft sind und doch mit offenen Blicken in die Zukunft gehen. Die 20 Nonnen leben nach der Regel “ora et labora” – “bete und arbeite”. Das heißt auch, dass sie bis ins hohe Alter arbeiten müssen: in der Küche, im Garten, in der Landwirtschaft – sogar im Aktiengeschäft kennen sie sich aus. In der Abtei Königsmünster in Meschede, wo die Feuer der Schmiede lodern und feinste Schokolade hergestellt wird, können Besucher im “Haus der Stille” durchatmen und Klarheit finden. In Höxter-Brenkhausen ist das koptisch-orthodoxe Kloster zum wichtigen Bestandteil der Dorfgemeinschaft geworden. Bischof Damian hat hier ein uraltes, verlassenes Kloster in einen Ort voller Mystik, Gemeinschaft und Gastfreundschaft verwandelt. Der Film erzählt von der schwierigen Entscheidung für ein Klosterleben und wie intensiv sich Nonnen und Mönche ein Leben lang damit auseinandersetzen. Er gibt Einblick in die Klausur, den innersten Bereich eines Klosters, der eigentlich nur Nonnen und Mönchen zugänglich ist. Hinter Toren, die sonst verschlossen bleiben, entfaltet sich ein Leben fernab des Alltags: geprägt von Ritualen, harter Arbeit – und überraschender Lebendigkeit – die verborgene Welt der Klöster.” (prisma.de)

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“Thirteen Days” am 04.07.2026 im 3SAT

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04.07.2026,

3SAT, 20.15: Thirteen Days, Thriller, 2000

“13 Tage lang hielt die Welt im Oktober 1962 den Atem an. 13 Tage, in denen das Undenkbare, der Dritte Weltkrieg, der Untergang der Menschheit, zum Greifen nah schien. In West und Ost verfolgten die Menschen gebannt jeden Schritt einer politischen, diplomatischen und militärischen Konfrontation, die fast in einen apokalyptischen nuklearen Schlagabtausch von unvorstellbarem Ausmaß zwischen den beiden Weltmächten gemündet wäre. US-Präsident John F. Kennedy und sein Bruder Robert F. Kennedy stehen im Mittelpunkt des rasend eskalierenden Konflikts, den die Raketenbewaffnung Kubas durch die UdSSR auslöst. Gemeinsam mit dem Präsidentenberater Kenneth P. O’Donnell und hochrangigen Militärs suchen die Politiker nach friedlichen Lösungen, ohne dabei Schwäche zu zeigen und das Gesicht zu verlieren. Hitzige Diskussionen im Weißen Haus, Konfrontationen zwischen amerikanischen und russischen Kriegsschiffen im Atlantik und amerikanische Spionageflugzeuge über Kuba heizen die Situation auf. Schließlich liegt es in den Händen der beiden Kennedys, eine Entscheidung zu fällen, die die Zukunft der Zivilisation besiegelt. “Thirteen Days” ist ein intelligenter Politthriller und die bewegende Geschichte von Männern, die sich in den verzweifelten Stunden der jüngeren Historie ein Herz nahmen und mit einer couragierten Mischung aus Entscheidungswillen und Diplomatie das Schlimmste abwenden konnten.” (prisma.de)

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“Die Legende von Paul und Paula” am 07.04.2026 im MDR

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07.04.2026,

MDR, 22.55: Die Legende von Paul und Paula, Melodram, 1973

“Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) ist unglücklich verheiratet, will seine Karriere aber nicht durch eine Scheidung gefährden. In einer Musikkneipe findet das ungleiche Paar zueinander…

Der frische, freche Film machte seine beiden Hauptdarsteller zu Stars. Winfried Glatzeder wurde gar als Belmondo der DDR gehandelt und brachte es nach der Wiedervereinigung immerhin noch zum „Tatort“-Kommissar.” (tvspielfilm.de)

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“Die drei Musketiere” am 06.04.2026 im ARTE

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06.04.2026,

ARTE, 14.00: Die drei Musketiere, “Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

“Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

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“D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs” am 06.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Didier Descouens, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.04.2026,

ARTE, 15.45: D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs, Doku, 2020

“Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman “Die drei Musketiere” in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas’ Romanheld d’Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in “Die drei Musketiere” und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, “Zwanzig Jahre danach” und “Der Vicomte von Bragelonne”? Haben auch d’Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere “Einer für alle, alle für einen”? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas’ Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d’Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d’Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas’ glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d’Artagnan.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.04.2026,

MDR, 22.10: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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