“1491 – Amerika vor Kolumbus” am 19.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Jeremy Keith aus Brighton & Hove, United Kingdom - Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1084948

19.07.2026,

PHOENIX, 14.00: 1491 – Amerika vor Kolumbus, Doku, 2018

“Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer “entdeckte” und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern auslöste, lebten diese Völker in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Sie betrieben Landwirtschaft, hatten Siedlungen und Städte errichtet und betrieben Handel untereinander. Neben den in einfachen Verhältnissen lebenden Stämmen gab auch die legendären, hoch entwickelten Zivilisationen der Maya und Inka, deren Reichtum die Neuankömmlinge in Staunen versetzte.” (prisma.de)

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“Unser Land in den 50ern” am 18.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Symbolbild: CDU, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

18.07.2026,

PHOENIX, 14.15: Unser Land in den 50ern, Doku, 2021

“Am 23. August 1946 wurde aus Rheinland und Westfalen das Land Nordrhein/Westfalen – damals noch mit Schrägstrich. Ein halbes Jahr später kam Lippe dazu. Doch wie lebte es sich in diesem neuen Land? Die erste Folge der Reihe “Unser Land in den 50ern” blickt auf die Jahre, in denen die Menschen an Rhein und Ruhr vor allem mit einem beschäftigt waren: ein neues Leben aufzubauen.” (prisma.de)

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“Europa in…” am 17.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Eric Pouhier, CC BY-SA 2.5 , via Wikimedia Commons

17.07.2026,

PHOENIX, 21.45: Europa in…, Doku, 2023

“Ob Frankreichs barocke Prachtentfaltung durch den Sonnenkönig, Sachsens Glanz oder Preußens Gloria: auf den Spuren des Absolutismus reist Mirko Drotschmann durch Europa und eröffnet Einblicke hinter die Kulissen einer aus heutiger Sicht skurrilen Welt und fragt, welches Kalkül hinter der Prunksucht stand. Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. In Versailles, dem Schloss Ludwigs XIV., erfährt Mirko Drotschmann, wie sich die politische Idee des Absolutismus in der Architektur widerspiegelt.” (prisma.de)

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“Der Medicus” am 17.07.2026 im BR

Bildquelle: amazon.de

17.07.2026,

BR, 22.50: Der Medicus, Historienfilm, 2013

“London im Jahr 1021: Der neunjährige Waise Rob Cole begegnet dem fahrenden Bader Henry Croft, der ihn in die Lehre nimmt. Rob lernt die fundamentalen Geheimnisse der Heilkunst kennen und träumt davon, Medizin zu studieren. Nach Crofts Tod will Rob seinen Traum verwirklichen und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zu dem berühmten Arzt Ibn Sina Avicenna. Dieser führt Rob in die Geheimnisse der Medizin ein. Schließlich stößt Rob dabei an eine Grenze, die noch niemand überschritten hat…” (prisma.de)

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“Suchkind 312” am 17.07.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

17.07.2026,

3SAT, 20.15: Suchkind 312, Drama, 2007

“Die Zeit der Entbehrungen ist gottlob vorbei. Ursula Grothe (Christine Neubauer) bewohnt eine hübsche Villa, Ehemann Richard (Oliver Stritzel) soll bald befördert werden. Ihr geordnetes Leben gerät aus den Fugen, als Ursula in einer Zeitschrift die Anzeige eines Mädchens endeckt. Ist das „Suchkind 312“ etwa ihre Tochter Martina, die sie auf der Flucht aus dem Osten verloren hatte? Ursula, inzwischen wieder Mutter, muss Entscheidungen treffen, denn plötzlich steht auch der tot geglaubte Kindsvater vor der Tür: Ex-Lagerhäftling Achim (Timothy Peach)…

Das Drehbuch ist schwach, dennoch mühen sich die Darsteller redlich ab. Vor allem Oliver Stritzel überzeugt durch facettenreiches Spiel, um dem ambivalenten Charakter Glaubwürdigkeit zu verleihen. Der gleichnamige Fortsetzungsroman von Hans-Ulrich Horster wurde übrigens bereits 1953 verfilmt.” (tvspielfilm.de)

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“Europa in…” am 18.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Wolfgang Sauber, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

18.07.2026,

PHOENIX, 18.30: Europa in…, Doku, 2023

“”Völkerwanderung” – so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zu Fall brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die “Ewige Stadt” Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen.” (prisma.de)

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“Meyer-Burckhardts Zeitreisen” am 15.07.2026 im NDR

Bildquelle: https://jenikirbyhistory.getarchive.net/amp/media/kurhaus-kampen-sylt-1906-71a744

15.07.2026,

NDR, 21.00: Meyer-Burckhardts Zeitreisen, Doku, 2025

“Promis in den 1920er-Jahren auf Sylt, Austern für Arme und ein Urlaubsflirt auf Norderney: Hubertus Meyer-Burckhardt ist wieder im Norden auf Zeitreise und folgt diesmal nicht nur Spuren aus 100 Jahre alten Reiseführern, sondern auch pointierten Reisebeschreibungen und spannenden Tagebüchern der 1920er-Jahre. Auf Sylt klärt Hubertus Meyer-Burckhardt, warum die schon damals hier zahlreich sich bräunenden Promis mitten im Sommer in Westerland Edelpelze kauften. Er erfährt, warum Austern damals auch Arme-Leute-Speise waren und warum Thomas Mann auf Sylt der Sinn nach Grog stand. Erstmals werden in “Meyer-Burckhardts Zeitreisen” historische Fotos durch künstliche Intelligenz (KI) zum Leben erweckt: Personen bewegen sich, Dampfzüge fahren und als Zuschauer wandelt man scheinbar durch Westerlands Strandstraße, schon in den 1920er-Jahren Sylts Promeniermeile. In Glückstadt entdeckt Hubertus Meyer-Burckhardt die Druckerei Augustin, einen Lost Place mit offenen Setzkästen, abblätterndem Putz und staubigen Fenstern. Bei Augustin wurden Bücher in Persisch, Arabisch oder obskuren Sprachen, wie dem namibischen Bergdama gesetzt, manchmal, ohne dass die Setzer auch nur ein Wort davon verstanden, was sie da setzten. Dies war möglich mit dem von Augustin erfundenen, sogenannten Chinesischen Zirkel. Eine von vielen Zeitreisen-Geschichten, die wie immer unterhalten und verblüffen. Auf Norderney folgt Hubertus Meyer-Burckhardt dem Tagebuch einer damals 23-jährigen Berlinerin, die hier im Jahr 1926 Ferien machte und einen heftigen Urlaubsflirt auf Norderney durchlebte – und durchlitt.” (prisma.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 13.07.2026 im BR

Bildquelle: Helmlechner, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

13.07.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Ingolstadt ist nicht nur seit 1472 Sitz der ersten bayerischen Universität, sondern auch eine Bastion des Glaubens. Von Ingolstadt aus entwickelt sich binnen weniger Jahrzehnte der Wandel Bayerns zum konfessionell geprägten Staat und zu einem der modernsten Territorien Europas. In Ingolstadt wird das neue öffentliche Recht gelehrt. Die hier ausgebildeten Beamten realisieren die Neuordnung des Finanzwesens und die tief greifenden Reformen in der Verwaltung nach dem Willen des Kurfürsten. Ihr Korpsgeist erleichtert es, die Anordnungen rascher umzusetzen – ein gut funktionierender Verwaltungsapparat. Die Jesuiten beleben nicht nur das spirituelle Leben in den Pfarreien neu, unter ihnen sind auch die bedeutendsten Wissenschaftler der Zeit. Adam Tanner (1572-1632) ist Theologe, Naturforscher, Philosoph und Astronom. Theologe und gleichzeitig Naturforscher zu sein, ist für ihn kein Widerspruch, denn die Erforschung der Welt ist ein Weg zu Gott: So erforscht Tanner Pflanzen, Tiere und fossile Funde im Dienste der Wissenschaft. Seit 1618 tobt der Dreißigjährige Krieg in Europa, in dem Ingolstadt als schwer umkämpfte, aber uneinnehmbare bayerische Landesfestung eine bedeutende Rolle zukommt. Nach ihrer Bewährungsprobe im 16. Jahrhundert lässt Maximilian I. angesichts des Einmarsches der Schweden 1632 die Festung ausbauen. Tatsächlich hält die Festung Ingolstadt auch der Belagerung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf stand und ist in der zweiten Hälfte des Kriegs Zufluchtsort für unzählige Menschen. 1651 wird der sterbende Kurfürst Maximilian nach seinem Wunsch in die Stadt gebracht. Fast scheint es, als wollte er dadurch ein Zeichen setzen, was ihm das Wichtigste ist und wofür Ingolstadt in seinen Augen steht: Glaube und Recht – und die Macht beides zu beschützen.” (prisma.de)

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“Marie Curie – Elemente des Lebens” am 14.07.2026 im MDR

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14.07.2026,

MDR, 23.45: Marie Curie – Elemente des Lebens, Biographie, 2019

“Paris um 1900: In der Männerwelt der Sorbonne hat es Marie schwer. Doch der Wissenschaftler Pierre Curie ist fasziniert von ihr. Er wird nicht nur ihr Forschungspartner, sondern auch die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. In der akademischen Männerwelt der Universität Sorbonne hat Marie (Rosamund Pike) als Frau und auf Grund ihrer kompromisslosen Persönlichkeit einen schweren Stand. Allein der Wissenschaftler Pierre Curie (Sam Riley) ist fasziniert von ihrer Leidenschaft und Intelligenz und erkennt ihr Potential. Er wird nicht nur Maries Forschungspartner, sondern auch ihr Ehemann und die Liebe ihres Lebens. Für ihre bahnbrechenden Entdeckungen erhält Marie Curie als erste Frau 1903 gemeinsam mit Pierre den Nobelpreis für Physik. Sein plötzlicher Tod erschüttert sie zutiefst, aber Marie gibt nicht auf. Sie kämpft für ein selbstbestimmtes Leben und für ihre Forschung, deren ungeheure Auswirkungen sie nur erahnen kann. Eine faszinierende Reise durch die Lebens- und Wirkungsgeschichte von Marie Curie – die als eine von zwei Personen überhaupt – je einen Nobelpreis in zwei unterschiedlichen Fachgebieten erhielt und dennoch in einer Männerdomäne zeitlebens um Anerkennung ringen musste.” (prisma.de)

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“Rasse. Wahn. Verbrechen.” am 16.07.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Natives_of_Arrakan_sell_slaves_to_the_Dutch_East_India_Company_%281663%29.jpg

16.07.2026,

PHOENIX, 22.15: Rasse. Wahn. Verbrechen., Doku, 2024

“Bei allem Fortschritt – Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe ist ein aktuelles Problem auf der Erde. Die Doku fragt, woher Rassismus kommt. Der Film von John A. Kantara erzählt die Historie in sieben Kapiteln von 1449 bis zur Gegenwart. Die Geschichte des Rassismus ist voller gewaltsamer und kaum bekannter Kapitel. Woher kommt der Hass gegen Fremde? Wer weiß schon, dass der moderne Rassismus von Spanien aus die Welt erobert hat? Oder, dass es Rassismusvorwürfe gegen die britischen Royals nicht erst seit Meghan gibt? Die Dokumentation zeigt, wie sich die rassistische Idee von der Überlegenheit der weißen “Rasse” im 15. Jahrhundert aus einem Pogrom gegen Juden und Muslime in Toledo entwickelt hat und sich in ganz Europa und in den Kolonien der “Neuen Welt” fortsetzte.” (prisma.de)

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“Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt ” am 14.07.2026 im RBB

Bildquelle: Tom Ordelman (Thor NL), CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

14.07.2026,

RBB, 20.15: Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, Doku, 2023

“Die 1980er sind ein Jahrzehnt zwischen Vergnügungssucht und Zukunftsangst, Neuer Deutscher Welle und Wettrüsten. Billig, trashig, kreativ – so ist Berlin in der letzten Dekade vor dem Mauerfall. Popper, Punks und New Waver geben sich ein Stelldichein. Während sich auf der Prachtmeile Ku’damm Freaks, Rocker und Peepshows breit machen. Ideal singt: ” Ich steh auf Berlin!”. Und Ost und West sind sich so fern wie nie, die Teilung der Stadt scheinbar endgültig. Die Aufrüstung mit Pershing und SS 20 sorgt für Protest auf beiden Seiten der Mauer. Die Ausläufer der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl bekommen auch die Berliner zu spüren. Und eine unbekannten Krankheit sorgt für Angst: AIDS. In Westberlin tobt Häuserkampf und Wohnungsnot. In Ostberlin wird das Stadtzentrum ordentlich renoviert, dennoch flüchten immer mehr Menschen in Botschaften, in der Hoffnung, so ihre Ausreise aus der DDR zu erzwingen. In Moskau kommt Michail Gorbatschow an die Macht. In Ostberlin wächst eine Hoffnung. Sie lautet “Glasnost” und “Perestroika”. “Mister Gorbatschow, reißen sie die Mauer nieder” fordert Ronald Reagan am Brandenburger Tor. Berlin wird 750 Jahre alt – Jubel und Trubel auf beiden Seiten. Wer hat mehr zu bieten? Ein neuer Sound hämmert über den Ku’damm – Techno. Auf die erste Loveparade im Sommer ’89 folgt der schönste Herbst aller Zeiten. Am 9. November wird das Unmögliche möglich: Die Mauer fällt und Berlin wird wieder eins. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1980er Jahren.” (prisma.de)

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“Sisi – Die Getriebene” am 11.07.2026 im ARTE

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11.07.2026,

ARTE, 21.05: Sisi – Die Getriebene, Doku, 2019

“Volksnah, kindlich-naiv, warmherzig – so verkörperte Romy Schneider die Sissi. In Wahrheit war sie eine moderne, starke Frau voller Widersprüche. Leidenschaftlich, aber auch berechnend. Zuflucht findet ihre Seele in einem romantischen Palast auf Korfu, dem Achilleion. Gespielt wird die alternde Kaiserin von Sunnyi Melles. Sie ist verheiratet mit Peter Prinz zu Sayn-Wittgenstein.” (tvspielfilm.de)

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“Die Kaisermacherin – Sisis Schwiegermutter Sophie” am 11.07.2026 im ARTE

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11.07.2026,

ARTE, 20.15: Die Kaisermacherin – Sisis Schwiegermutter Sophie, Doku, 2025

“Erzherzogin Sophie von Bayern gilt als eine Schlüsselfigur der Habsburger Monarchie – und doch ist sie bis heute weitgehend im Schatten ihrer berühmten Schwiegertochter Elisabeth, genannt Sisi, geblieben. So wird Sophie meistens reduziert auf die Rolle der bösen Schwiegermutter. Die Dokumentation rückt jene Frau in den Mittelpunkt, die mit unerschütterlichem Pflichtgefühl, Selbstdisziplin und klarem politischen Kompass das Machtgefüge der Dynastie über Jahrzehnte prägte. Sophie kommt 1805 in München zur Welt und wächst mit dem strengen Wertekanon von Loyalität, Ordnung und Glauben auf. Nach ihrer Heirat an den Wiener Hof betritt sie ein Reich im Spannungsfeld zwischen Erneuerung und Tradition. Inmitten eines verunsicherten Hofes und eines schwachen Herrschers füllt Sophie das Vakuum – als moralischer Bezugspunkt und entschlossene Strippenzieherin hinter den Kulissen. Als ihr Sohn Franz Joseph 1830 in Schönbrunn zur Welt kommt, beginnt Sophie sofort, aus ihm den “perfekten Herrscher” zu formen. Strenge, Militarismus, Disziplin bis zur Selbstaufgabe: Sie schafft die Voraussetzungen für einen Kaiser, der – so hofft sie – Stabilität in einer unruhigen Zeit bringen soll. Während der Revolution von 1848 übernimmt Sophie faktisch die Führung des Hauses. Sie orchestriert den Austausch der politischen Spitze, bewegt zunächst ihren Schwager zum Abdanken und schließlich ihren eigenen Mann zum Verzicht auf die Krone. Mit nur 18 Jahren besteigt Franz Joseph den Thron – ein Schritt, der ohne Sophies Entschlossenheit nicht möglich gewesen wäre.” (prisma.de)

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“Burgen und Schlösser, die Sie kennen sollten” am 12.07.2026 im WDR

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12.07.2026,

WDR, 21.45: Burgen und Schlösser, die Sie kennen sollten, Doku, 2024

“Jedes Schloss, jede Burg erzählt eine eigene spannende Geschichte. Von edlen Rittern und Fürsten, von Königen und Hofdamen, von Wettkämpfen und Gelagen, von Prunk und Wehrhaftigkeit, von Krieg und Frieden. In Deutschland befinden sich einige der beeindruckendsten Schlösser und Burgen Europas. In ihnen findet sich Geschichte zum Anfassen, wird die Pracht vergangener Zeiten zum Leben erweckt. Jeder Besuch wird zum Abenteuer. Oftmals ranken sich Sagen und Märchen um die verwunschenen Gemäuer.” (prisma.de)

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“Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt” am 07.07.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0424-304 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

RBB, 20.15: Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, Doku, 2023

“Die 1970er sind ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie. In Berlin wandelt sich die Euphorie und die revolutionäre Stimmung der Sechziger in einen bunten, hedonistischen Zustand. Hippies inspirieren mit ihren Gewändern die Maximode. Die Trimm-Dich-Bewegung löst eine Fitnesswelle aus. Ein neuer Stadtteil namens Marzahn entsteht. Spanien wird zum Urlaubsziel Nummer eins. Das Jahr der Frau will mit alten Klischees aufräumen. In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet. Schrille Farben, seichte Sounds, die Discowelle lockt Teenager in die Tanzschulen. Punk kommt nach Berlin und artikuliert ein neues Lebensgefühl. Und: Ein bisschen Woodstock in Ostberlin – die sozialistische Jugend bei den Weltfestspielen. Die DDR gewinnt gegen die BRD 1:0, aber West-Deutschland wird 1974 Fußballweltmeister. David Bowie singt “Heroes”. Kein anderer Song über die Mauer ist so pathetisch wie dieser und kein anderer Song über die geteilte Stadt wird so legendär. Die Politik beschreitet in diesem Jahrzehnt neue Wege: Wandel durch Annäherung – auch in Ost- und Westberlin. Am Horizont eine neue Krise: Wettrüsten. Und Berlin mittendrin. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1970er Jahren.” (prisma.de)

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“Als Rügen Urlaubsinsel wurde” am 07.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-11693-0002 / Barbarino / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

MDR, 22.10: Als Rügen Urlaubsinsel wurde, Doku, 2013

“Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Millionen Übernachtungen werden hier jährlich gebucht. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber: Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste. Der FDGB schafft hier heiß begehrte Urlaubsplätze für die Werktätigen der DDR. Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Sechs Millionen Übernachtungen werden hier pro Jahr gebucht. Deutschlands größte Insel hat Karibik-Flair. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber. Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Rügen ist “Umschlagplatz” für Vertriebene. Mondäne Hotels und reetgedeckte Pensionen werden zu Notunterkünften für die Menschen. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste”. Sieben Jahre später beginnt “die planmäßige Entwicklung des Feriendienstes der Gewerkschaft beim Aufbau des Sozialismus”. Mit der so genannten “Aktion Rose” werden 1953 private Hotel- und Pensionsbesitzer und Geschäftsleute enteignet und verhaftet. Aus Privatbesitz wird Volkseigentum. FDGB-Urlauber ziehen ein. Das Kurhaus Binz allerdings hat einen Sonderstatus. Wie es damals auf Rügen war, darüber berichten die Menschen, die hinter den Tresen und Essenausgaben standen. Sie erzählen von zentraler Einweisung, von Essen in drei Durchgängen, davon, wie Mangelwirtschaft mittels Fantasie kaschiert wurde. “Auch wenn das Bier dünn und das Eis wässrig ist, es ist doch Urlaub an der Ostsee!” (NDR)” (prisma.de)

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“Ritter aus Leidenschaft” am 09.07.2026 im KABEL 1

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09.07.2026,

KABEL 1, 20.15: Ritter aus Leidenschaft, Abenteuerfilm, 2001

“William, Sohn eines armen Dachdeckers, träumte schon als Kind davon, es als nobler Ritter zu Ruhm und Ehren zu bringen. Als ein Ritter vor einem Turnier überraschend stirbt, ergreift William die Chance und schlüpft in die Rüstung des Edelmanns. Unterstützt von seinen Freunden Roland, Wat und Geoff reitet er fortan als Sir Ulrich von Lichtenstein von Sieg zu Sieg und erobert das Herz der bildschönen Jocelyn. Wenn da nur nicht sein Konkurrent, der skrupellose Count Adhemar, wäre…” (prisma.de)

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“Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien” am 08.07.2026 im NDR

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08.07.2026,

NDR, 22.50: Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien, Doku, 2025

“1975 starb der Diktator Francisco Franco und Spanien begann den Weg in die Demokratie. Die Dokumentation zeigt diese Jahre aus den Augen der Spanier Óscar Martín und Paloma Rodríguez, die am Todestag des Diktators geboren wurden und zusammen mit der Demokratie heranwuchsen. Ihre Geschichte kreuzt sich mit den Berichten von Zeitzeugen, die bei Schlüsselmomenten der spanischen politischen Transición hautnah dabei waren. Sie führen durch Meilensteine wie die Rolle des Königs, der sich unerwarteterweise auf die Seite der Demokratie schlägt, einen Putschversuch, der eine neue Militärdiktatur anpeilt, das kulturelle Aufblühen des Landes während der Movida, in der Figuren wie Pedro Almodóvar ihre Stimme finden. Dazu politische Herausforderungen wie der ETA-Terrorismus, die fehlende Vergangenheitsaufarbeitung der Franco-Zeit und nicht zuletzt der Aufstieg einer neuen politischen Rechten, die hart erkämpfte Fortschritte der Transición wieder rückgängig machen will. Im Auftrag von Radio Bremen/ARTE haben Vincent Productions Hamburg und die Autoren Pedro Barbadilla und Cosima Dannoritzer eine historische Dokumentation geschaffen, die mit eindrücklichen Interviews sowie seltenen Archivbildern (darunter auch Aufnahmen aus dem damaligen ARD-Hauptstadtstudio in Madrid) zeigt, wie schwer es ist, eine Demokratie wiederherzustellen – und sie dann erfolgreich gegen den Druck der Vergangenheit zu verteidigen. Ein persönlicher und erfrischend klarer Blick auf eine gut 50-jährige Geschichte mit der Frage: Worin besteht eigentlich eine Demokratie? Und warum muss man sie sich ständig erneut erobern?” (prisma.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 06.07.2026 im BR

Bildquelle: Guido Radig, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

06.07.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht Augsburg ist zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine Stadt der Gegensätze. Eine finanzstarke Bürgerschicht hat sich gebildet. Die Fernhändler leben im Überfluss, investieren ihr Geld in neue Unternehmen oder verleihen es gegen Zins. Etwa 30.000 Einwohner hat Augsburg, darunter 2.000 Weber – die Weberei ist das wichtigste Gewerbe der Stadt. Nicht alle profitieren vom hohen Lebensstandard. Vieles wird teurer, vor allem Nahrungsmittel, der Lohn der Arbeit bleibt jedoch konstant. Der Augustinermönch und Theologieprofessor Martin Luther fordert 1517 eine grundlegende Reform der Kirche. Seine Thesen finden großen Widerhall, der bis nach Augsburg dringt. Nirgendwo sonst in Deutschland werden mehr reformatorische Flugblätter gedruckt als in Augsburg. So erreicht die Reformation auch Menschen, die nicht lesen können, zum Beispiel durch satirische Holzschnitte. Im Zuge der Reformation entlädt sich auch aufgestaute Wut über die gesellschaftlichen Verhältnisse. Immer wieder kommt es zu Aufruhr. Luther und sein Mitstreiter, der Theologe Philipp Melanchton, wollen die Einheit der Christen bewahren. Was als eine Grundlage der Verständigung gedacht war, wird auf dem Augsburger Reichstag von 1530 zur Gründungsurkunde der evangelischen Kirche, die “Confessio Augustana”, das Augsburger Bekenntnis. Augsburg entwickelt sich im 16. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Handels- und Wirtschaftszentren der Welt. 1540 wird in Augsburg die älteste Börse Deutschlands gegründet. Und 25 Jahre nach der Spaltung der Kirche, 1555, wird im Augsburger Religionsfrieden das Nebeneinander der beiden christlichen Konfessionen im Reich, der katholischen und lutherischen Lehre, festgeschrieben.” (prisma.de)

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“Amerikas Aufbruch in die Freiheit” am 02.07.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Emanuel Leutze - The Metropolitan Museum of Art, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9520770

02.07.2026,

ARTE, 20.15: Amerikas Aufbruch in die Freiheit, Doku, 2026

“Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erzählt dieser Film die Revolution aus einer ungewohnten Perspektive: nicht aus der Sicht der Gründerväter, sondern mit den Worten jener, die kämpften, litten und überlebten – und deren Erfahrungen lange unbeachtet blieben. Ausgehend von originalen Militärpensionsakten entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama des Unabhängigkeitskriegs. Einfache Soldaten, Frauen, versklavte Menschen und Jugendliche berichten in ihren eigenen Worten von Hoffnung, Angst, Gewalt und Entbehrung in einem Krieg, der tief in den Alltag eingriff. Der junge “Minuteman” William French greift nach den ersten Schüssen von Lexington und Concord zu den Waffen, nicht wissend, was ihn erwartet. Männer wie James Potter Collins schildern das Chaos, den Lärm und den ständigen Kampf ums Überleben in Schlachten wie denen von Bunker Hill, Long Island, Brandywine oder Yorktown. Versklavte Menschen wie Prince Griswold kämpfen darüber hinaus für eine ganz konkrete Hoffnung: Freiheit – erkauft mit ihrem Dienst an der Waffe. Jenseits der Fronten halten Frauen wie Susannah Chandler Familien und Höfe unter unvorstellbaren Bedingungen zusammen. Andere, wie Deborah Sampson, sind ihrer Zeit voraus und ziehen als Männer verkleidet selbst in den Krieg. Der Film folgt diesen Biografien von den ersten Gefechten über Hunger, Krankheit und den Winter von Valley Forge bis zur Entscheidung von Yorktown. Er zeigt, wie sich ein neues politisches Bewusstsein formt – und wie brüchig das Versprechen von Freiheit bleibt, das für viele erst Generationen später eingelöst wird.” (prisma.de)

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“Wir Kinder der Mauer” am 05.07.2026 im MDR

Bildquelle: Von Roland Arhelger - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46432989

05.07.2026,

MDR, 22.00: Wir Kinder der Mauer, Doku, 2021

“Der Tag des Mauerbaus bestimmt auf lange Zeit das Leben vieler Kinder und Jugendlicher. Mehr noch als die Erwachsenen sind sie dem Geschehen total ausgeliefert, sind ohnmächtig in Bezug auf Politik und familiäre Entscheidungen. 28 Jahre lang sind Mauer und Stacheldraht eine Realität in ihrem Leben. Manche lehnen sich gegen einen vorgezeichneten Lebensweg auf, andere finden sich mit der Teilung ab, die Familien auseinandergerissen, Menschen entwurzelt und Liebende getrennt hat. Unzählige junge Ostdeutsche haben Verwandte im Westen, aber mehr als gelegentliche Westpakete und hin und wieder ein Besuch sind über Jahrzehnte nicht denkbar. Die Lebenswelten entwickeln sich auseinander. Aber auch immerhin 1,25 Millionen Menschen verlassen das Land zwischen Elbe und Oder nach dem Mauerbau für immer. Manche sind kaum 18 Jahre alt und riskieren ihr Leben dabei. ” (HR)

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“Kinder der Flucht” am 05.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-2003-0703-500 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

05.07.2026,

MDR, 23.30: Kinder der Flucht, Doku, 2023

“Europa am Ende des Zweiten Weltkrieges: ein Kontinent der Flüchtlinge, Vertriebenen und “displaced persons”. Millionen von Menschen hatten in den Schrecken der nationalsozialistischen Terrorherrschaft und den Wirren des Krieges ihre Heimat verloren oder wurden gezielt vertrieben. Immer mittendrin: Kinder. Als letzte noch lebende Zeitzeug:innen erzählen sie schonungslos von ihren Erfahrungen. Sie gehören zu den letzten noch lebenden Zeitzeug:innen von Flucht, Vertreibung und Deportation am Ende des Zweiten Weltkrieges. Heute sind sie weit mehr als 80 Jahre alt; damals waren sie Kinder. Noch nie haben sie in der Öffentlichkeit so emotional und schonungslos über ihre traumatischen Erlebnisse am Kriegsende und in den frühen Nachkriegsjahren berichtet. Verlaust und halbverhungert campierten sie unter freiem Himmel in den Trümmern der Großstädte oder entlang der Bahnlinien. Manche verloren ihre Eltern und irrten als Waisen umher. Manche entkamen selbst nur knapp dem Tod – durch Glück, Zufall oder eine unverhofft helfende Hand. Alle sind durch die Ereignisse gezeichnet für ihr ganzes Leben. Kaum ein Gespräch über die Ereignisse, in dem nicht geweint wird. Kaum ein Interview, in dem nicht das Wort Vergewaltigung fällt. In den Kindern, die jetzt vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, erkennen sie sich selbst wieder. Es werden schreckliche Erinnerungen wachgerufen. (Senderinfo)”(tvspielfilm.de)

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“Die verborgene Welt der Klöster” am 03.07.2026 im WDR

Bildquelle: Tsungam, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

03.07.2026,

WDR, 20.15: Die verborgene Welt der Klöster, Doku, 2025

“Mitten in NRW, verborgen zwischen Feldern, Wäldern und alten Mauern, existiert eine Welt, die kaum jemand kennt. Klöster in Nordrhein-Westfalen – Orte der Stille, der Spiritualität, der Geheimnisse. Der Film führt zu den Benediktinerinnen von Mariendonk, die wie eine verschworene Gemeinschaft sind und doch mit offenen Blicken in die Zukunft gehen. Die 20 Nonnen leben nach der Regel “ora et labora” – “bete und arbeite”. Das heißt auch, dass sie bis ins hohe Alter arbeiten müssen: in der Küche, im Garten, in der Landwirtschaft – sogar im Aktiengeschäft kennen sie sich aus. In der Abtei Königsmünster in Meschede, wo die Feuer der Schmiede lodern und feinste Schokolade hergestellt wird, können Besucher im “Haus der Stille” durchatmen und Klarheit finden. In Höxter-Brenkhausen ist das koptisch-orthodoxe Kloster zum wichtigen Bestandteil der Dorfgemeinschaft geworden. Bischof Damian hat hier ein uraltes, verlassenes Kloster in einen Ort voller Mystik, Gemeinschaft und Gastfreundschaft verwandelt. Der Film erzählt von der schwierigen Entscheidung für ein Klosterleben und wie intensiv sich Nonnen und Mönche ein Leben lang damit auseinandersetzen. Er gibt Einblick in die Klausur, den innersten Bereich eines Klosters, der eigentlich nur Nonnen und Mönchen zugänglich ist. Hinter Toren, die sonst verschlossen bleiben, entfaltet sich ein Leben fernab des Alltags: geprägt von Ritualen, harter Arbeit – und überraschender Lebendigkeit – die verborgene Welt der Klöster.” (prisma.de)

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“Thirteen Days” am 04.07.2026 im 3SAT

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04.07.2026,

3SAT, 20.15: Thirteen Days, Thriller, 2000

“13 Tage lang hielt die Welt im Oktober 1962 den Atem an. 13 Tage, in denen das Undenkbare, der Dritte Weltkrieg, der Untergang der Menschheit, zum Greifen nah schien. In West und Ost verfolgten die Menschen gebannt jeden Schritt einer politischen, diplomatischen und militärischen Konfrontation, die fast in einen apokalyptischen nuklearen Schlagabtausch von unvorstellbarem Ausmaß zwischen den beiden Weltmächten gemündet wäre. US-Präsident John F. Kennedy und sein Bruder Robert F. Kennedy stehen im Mittelpunkt des rasend eskalierenden Konflikts, den die Raketenbewaffnung Kubas durch die UdSSR auslöst. Gemeinsam mit dem Präsidentenberater Kenneth P. O’Donnell und hochrangigen Militärs suchen die Politiker nach friedlichen Lösungen, ohne dabei Schwäche zu zeigen und das Gesicht zu verlieren. Hitzige Diskussionen im Weißen Haus, Konfrontationen zwischen amerikanischen und russischen Kriegsschiffen im Atlantik und amerikanische Spionageflugzeuge über Kuba heizen die Situation auf. Schließlich liegt es in den Händen der beiden Kennedys, eine Entscheidung zu fällen, die die Zukunft der Zivilisation besiegelt. “Thirteen Days” ist ein intelligenter Politthriller und die bewegende Geschichte von Männern, die sich in den verzweifelten Stunden der jüngeren Historie ein Herz nahmen und mit einer couragierten Mischung aus Entscheidungswillen und Diplomatie das Schlimmste abwenden konnten.” (prisma.de)

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“Legionäre – Kämpfer für Rom” am 01.07.2026 im PHOENIX

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01.07.2026,

PHOENIX, 21.00: Legionäre – Kämpfer für Rom, Doku, 2023

“Wie sah der Alltag eines römischen Soldaten aus? Abseits vom Ruhm, mit dem Rom seine Soldaten schmückte, war das Leben von harter Arbeit und strengen Regeln geprägt.” (prisma.de)

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“Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt” am 30.06.2026 im ARTE

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30.06.2026,

ARTE, 21.45: Berlin 1933 – Tagebuch einer Großstadt, Doku, 2022

“Als das Jahr 1933 beginnt, ist Berlin eine der modernsten Städte der Welt. Eine pulsierende Metropole, in der sich die Gegensätze aneinander reiben. Zwölf Monate später ist von den Widersprüchen und der Vitalität nichts geblieben. Die Stadt ist einer Partei und einem “Führer” unterworfen. Berlinerinnen und Berliner jubeln der neuen Macht zu, ziehen sich vor ihr ins Privatleben zurück oder fliehen – wenn sie denn können – bevor sie in den Kerkern verschwinden. Stadt und Menschen erleben einen Ritt ins Verderben – für einige Betrachter ein erhoffter Aufbruch oder nur ein kurzer Spuk, für andere das Signal zur Flucht. Die Gesellschaft spaltet sich, der demokratische Staat wird zersetzt. Als Adolf Hitler ohne eigene Mehrheit Reichskanzler wird, treiben er und seine Verbündeten in Politik, Industrie und Bürgertum die Spaltung voran: Neuwahlen werden ausgerufen, Zeitungen verboten, Positionen in Staat und Verwaltung von Parteifreunden besetzt. SA und NSDAP übernehmen den Staat und bringen noch mehr Gewalt in den Alltag. Die zerstrittene Opposition kann der rechten Propaganda nur wenig entgegensetzen. Bei der Neuwahl erlangt die NSDAP die Mehrheit und muss beim Ermächtigungsgesetz nur sozialdemokratische Gegenstimmen zur Kenntnis nehmen. Abgeordnete anderer Fraktionen sind eingeschwenkt, befinden sich in Gefängnissen oder im Exil.” (prisma.de)

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“Als der Reichstag brannte” am 30.06.2026 im ARTE

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30.06.2026,

ARTE, 20.15: Als der Reichstag brannte, Doku, 2022

“Im Jahr 1928 steht Deutschland am Rande eines Bürgerkriegs. Kommunisten und Nationalsozialisten liefern sich Kämpfe auf den Straßen und an den Wahlurnen, um die Mehrheit im Reichstag zu erlangen. Wahl um Wahl erobern Adolf Hitler und seine Partei die politische Landschaft, während seine Braunhemden bei politischen Gegnern Angst und Schrecken verbreiten. Am 30. Januar 1933 wird Hitler dank einer wackeligen Koalition mit der nationalkonservativen DNVP Reichskanzler. Kurz darauf sorgt das Gerücht eines bevorstehenden Staatsstreichs für zusätzliche Verunsicherung. Am 27. Februar 1933 werden mit dem Brand des Reichstagsgebäudes alle Befürchtungen wahr. In dem brennenden Gebäude wird ein Mann aufgegriffen: der 24-jährige arbeitslose Niederländer Marinus van der Lubbe, der als Kommunist gilt – in den Augen der Nationalsozialisten ein Bilderbuchtäter. Der Vorwand ist gefunden, über Nacht Tausende Oppositionelle zu verhaften und in den ersten nationalsozialistischen Konzentrationslagern zu internieren. Darunter befinden sich auch drei bulgarische “Agitatoren” und der Fraktionsvorsitzende der Kommunisten im Reichstag, die zu Komplizen des jungen Niederländers erklärt werden. Binnen weniger Wochen wird Deutschland zur Diktatur: Der Kanzler erhält die volle Macht, während seine Milizen auf den Straßen im Namen der Partei Terror verbreiten. Außerhalb Deutschlands organisiert sich Widerstand: Die Kommunisten beschuldigen ihrerseits Goebbels, Göring beziehungsweise die SA, den Brand gelegt zu haben. Die Nationalsozialisten reagieren mit einem Schauprozess gegen die mutmaßlichen Reichstagsbrandstifter. Drei Monate lang werden alle Verhandlungen aufgezeichnet. Mehr als 200 Zeugen und Sachverständige treten unter strenger Kontrolle der Propaganda in den Zeugenstand. Die Schuld von Marinus van der Lubbe scheint außer Zweifel zu stehen …” (prisma.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 29.06.2026 im BR

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29.06.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Während Städte wie Würzburg oder Regensburg hohes Ansehen genießen, gibt es in Nürnberg bislang wenig, worauf man stolz sein könnte. Das ändert sich schlagartig ab 1423, als Kaiser Sigismund die Reichskleinodien, den Kronschatz des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, wegen der Hussitenkriege in seiner Heimatstadt aufbewahren lässt. Nürnberg wird des “Reiches Schatzkästlein”. Einmal im Jahr werden nun in “Heiltumsweisungen”, einem der größten Ereignisse im Mittelalter, die Reliquien öffentlich gezeigt. Auf Anordnung des Rates wird daraus ein im ganzen Reich bekanntes Fest, verbunden mit einem 14-tägigen Markt, dessen Einnahmen in die Stadtkasse fließen. “Nürnberger Hand geht durch alle Land”, heißt es. Durch die günstige Lage im Herzen Europas wird die Stadt zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt. Zwölf europäische Fernstraßen treffen hier zusammen. Die ersten Straßenkarten Europas entstehen in Nürnberg. Die Nürnberger organisieren in dieser Zeit ihr ganzes Gemeinwesen neu. Die Ratsherren haben das alleinige Sagen in der Stadt und handeln gemäß ihrem Motto: “So viel Freiheit wie möglich, so wenig Beschränkung wie möglich.” Die Jahre zwischen 1470 und 1530 gelten als Nürnbergs Blütezeit. Die Stadt ist eines der bedeutendsten kulturellen Zentren der Renaissance nördlich der Alpen sowie des Humanismus. Dessen neues Menschenbild prägt auch die städtische Politik und das Stadtrecht. Das Nürnberger Stadtrecht wird im ganzen Reich als Vorbild verbreitet. Die vielen Erlasse dienen vor allem einem Zweck: Bedingungen zu schaffen, die die rasante Entwicklung von Handel und Gewerbe, Wissenschaft und Kunst fördern.” (prisma.de)

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“Leningrad. Stimmen einer belagerten Stadt” am 01.07.2026 im RBB

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01.07.2026,

RBB, 22.15: Leningrad. Stimmen einer belagerten Stadt, Doku, 2024

“”Menschen der Zukunft!” – mit diesem Zuruf einer Leningraderin beginnt der Film über eine der großen Untaten des Zweiten Weltkrieges: “Eroberer und Krieger künftiger Schlachten! Habt mehr Respekt und Zärtlichkeit für Städte! Denkt daran, dass Städte beim Untergang schreien. Denn ihr Tod ist unwiderruflich und kann von niemandem und niemals gerechtfertigt werden.” Über 80 Jahre ist das her. Und heute? Wir selbst sind die Menschen der Zukunft – und könnten erschrecken über die Gegenwart dieser Vergangenheit. Die Blockade Leningrads hat in diesem Film ein Frauengesicht. Denn die meisten der Aufzeichnungen stammen von Frauen. Es sind Tagebücher des Sterbens – oder des Überlebens. Versuche, sich selbst zu bewahren, durchzustehen, nicht hinzustürzen und liegenzubleiben wie so viele Entkräftete, Sterbende. Mühsam der alles lähmenden Schwäche abgerungene, schonungslose Zeilen. Die Schreiberinnen fürchten sich nicht vor dem Feind und nicht vor der Kommunistischen Partei, die sich als unfähig erwiesen hat. Die verantwortlich ist dafür, dass die einen zu essen haben, die anderen nicht: “Es hieß doch: “Wir sind auf den Krieg vorbereitet. Oh, Ihr Abenteurer, Ihr Schurken, Ihr rücksichtslosen Schurken!” – Manchmal bricht Weinen in die Stille. Das heißt: Eine Brotkarte wurde gestohlen. Niemand fängt stürzende Menschen auf. Stumpf und gleichgültig gehen die Toten von morgen vorbei. “Auf allen Fotos von Stalin eine unglaubliche Selbstgefälligkeit. Wie geht es jetzt dem armen Narren, der glaubte, er sei wirklich der große, allmächtige, allweiseste, göttliche Augustus?” Kein Wunder, dass diese Stimmen nach dem Krieg ungehört verklangen, ja: unterdrückt wurden. Sie passten nicht zum Pathos des Leningrader Heldenlieds, das nun offiziell angestimmt wurde. Der Hungertod ist kein Heldentod.” (prisma.de)

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“Das war dann mal weg” am 27.06.2026 im PHOENIX

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27.06.2026,

PHOENIX, 14.15: Das war dann mal weg, Doku, 2022

“Um von A nach B zu kommen, lassen sich Menschen immer wieder Neues einfallen. Ideen kommen und gehen. Mal soll es schnell gehen, mal bequem sein und am besten beides gleichzeitig. “Das war dann mal weg” geht diesmal auf die Straße. Das Rad ist eine sehr hilfreiche Erfindung. Als Transportmittel für Menschen kommt es im ausgehenden 19. Jahrhundert als Hochrad daher. Und verschwindet auch wenig später wieder. In den 1970/80er-Jahren wissen die “Lonely Cowboys” in ihren Trucks schon Kilometer entfernt, dass auf der A5 kurz hinter der Wetterau ein langer Stau ist oder dass auf der A67 am Viernheimer Dreieck ein Blitzer steht. Woher? Dank CB-Funk. Er gilt als das Social Media von früher. “Das war dann mal weg” erinnert an die guten alten Funker-Traditionen. Außerdem: An der Zapfsäule gibt es damals richtigen Service. Der charmante Tankwart hat nicht nur Sprit ins Auto gefüllt, sondern auch die Scheiben gewischt oder den Ölstand kontrolliert.” (prisma.de)

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“À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen” am 25.06.2026 im RBB

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25.06.2026,

RBB, 20.15: À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen, Komödie, 2021

“Frankreich kurz vor der Revolution im Jahr 1789. Der begnadete Koch Pierre Manceron hat es aus einfachen Verhältnissen geschafft, zum Küchenchef des Duc de Chamfort aufzusteigen. Als er bei dem geltungssüchtigen Adligen in Ungnade fällt, kehrt Manceron zusammen mit seinem erwachsenen Sohn Benjamin auf den verlassenen Hof der Familie zurück. Die demütigende Entlassung muss der loyale, aber stolze Diener seines Herrn erst mal verdauen. Besonders schmerzt ihn, dass sein kulinarischer Einfallsreichtum auf Hohn und Spott gestoßen ist. Als die geheimnisvolle Louise auftaucht, um ausgerechnet bei ihm die Kochkünste zu erlernen, lehnt er zunächst ab. Sie erkauft sich jedoch ihre Ausbildung und unterstützt die Idee von Benjamin, etwas unerhört Neues zu wagen: Gäste jeden Standes sollen speisen können wie Adlige und Könige. Manceron will darin zunächst keine politische Mission sehen. Er hofft insgeheim, dass ihn sein früherer Herr wieder aufnimmt. Als sich der Duc als Gast ankündigt, schmiedet jedoch nicht nur Manceron einen Plan … Bereits bei “Birnenkuchen mit Lavendel” zeigte Éric Besnard sein Faible fürs Kulinarische und begeisterte weltweit ein Millionenpublikum. In “À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen” verbindet der Autor und Regisseur zwei Errungenschaften aus dem 18. Jahrhundert, die das Selbstverständnis der Grande Nation prägen: die Revolution von 1789 und die Entstehung der Restaurantkultur. Hauptdarsteller Grégory Gadebois (“Meine Seele für deine Freiheit”, “Intrige”) verkörpert eindrucksvoll einen Küchenchef, dessen kulinarische Wagnisse ebenso wie aufklärerische Gedanken zur Veränderung beitragen. An seiner Seite spielt Isabelle Carré (“Claire”, “Herzen”) eine starke Frau, die sich den Verhältnissen ihrer Zeit widersetzt. Der moderne Historienfilm beeindruckt mit einer grandiosen Bildgestaltung von Jean-Marie Dreujou (“Meine Zeit mit Cézanne”).” (prisma.de)

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“Versace: Imperium der Träume” am 26.06.2026 im ARTE

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26.06.2026,

ARTE, 22.30: Versace: Imperium der Träume, Doku, 2024

“Gianni Versace gehört zu den herausragenden Figuren der Haute Couture. Der Film, der fast ausschließlich in seiner Heimatstadt Reggio Calabria an der Küste Süditaliens gedreht wurde, beleuchtet das Leben des italienischen Modeschöpfers: von seinen Anfängen in der Schneiderei seiner Mutter bis hin zum Unternehmen Versace, das er 1978 zusammen mit seinem Bruder Santo und seiner Schwester Donatella gründete und zu einem wahren Modeimperium entwickelte. Eine Erfolgsgeschichte, die ohne die Nähe zu seiner Familie nicht denkbar wäre – und ebenso wenig ohne die Persönlichkeit des Mannes, der Prominente wie Prinzessin Diana einkleidete, Wohltätigkeitsveranstaltungen finanzierte und den ein Kurator einst als “einen Medici-Prinzen der 80er und 90er Jahre” beschrieb. Auf dem Höhepunkt seines Ruhms kam Versace tragisch ums Leben: Er wurde am 15. Juli 1997 im Alter von 50 Jahren vor seinem Haus in Miami Beach von dem Serienmörder Andrew Cunanan getötet; das Motiv bleibt unklar.” (prisma.de)

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“Der vergiftete Frieden” am 28.06.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Dziesi?ciolecie Polski Odrodzonej. Ksi?ga Pami?tkowa 1918-1928, Kraków-Warszawa 1928, s. 111, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4306011

28.06.2026,

PHOENIX, 14.00: Der vergiftete Frieden, Doku, 2021

“Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hofften viele Völker Osteuropas auf Freiheit und Selbstbestimmtheit. Bis dahin wurden sie beherrscht von den Großreichen Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn – den Verliererstaaten des Krieges. Doch schon bald zeigte sich: Die kriegerischen Auseinandersetzungen endeten nicht, im Gegenteil. Polen kämpfte gegen Russland um Gebiete, auch im Baltikum herrschte Chaos. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den heute noch spürbaren Folgen dieser Konflikte. 0.45 Uhr Der vergiftete Frieden Das Ende der Osmanen Film von Elias von Salomon, ZDFinfo/arte/2021 Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stand neben Versailles noch ein anderer Ort für die Neuordnung der Welt: Sèvres, ein Pariser Vorort. Dort besiegelten die Siegermächte Frankreich, Großbritannien und die USA das Schicksal eines großen Imperiums: Das Osmanische Reich sollte für immer zerschlagen werden. Die Folgen sind bis heute unübersehbar: Der Nahe Osten wird von Krieg und Terror überzogen. Die Dokumentation zeigt die Fehler und ihre Auswirkungen auch hundert Jahre später auf.” (prisma.de)

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“Nachwuchs für den Klassenkampf” am 23.06.2026 im MDR

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23.06.2026,

MDR, 22.10: Nachwuchs für den Klassenkampf, Doku, 2021

“DDR-Provinz 1982. Die Staßfurter sind Zementstaub in der Luft und Risse in den Häusern gewohnt. Durch die Kaligruben unter der Stadt senken sich ganze Straßenzüge ab. Es gibt wahrlich schönere Plätzchen im Sozialismus. Doch genau hier, gleich neben dem “Fernsehgerätewerk Friedrich Engels” – der Geburtsstätte des DDR-Fernsehers – ließ Margot Honecker ein lebendiges Zeichen der Solidarität errichten: Die Schule der Freundschaft. Ab 1982 lebten 900 Schüler aus Mosambik und ab 1985 zusätzlich 400 namibische Schüler in einer Plattenbausiedlung am Rande der kleinen Industriestadt. Es war ein außergewöhnliches Modellprojekt: die leistungsstärksten Schüler wurden aus allen Landesteilen Mosambiks eingeladen, um für sechs Jahre in der DDR zu lernen. Sie sollten die sozialistische Facharbeiterelite für ihren jungen sozialistischen Nationalstaat werden. Nach außen hin demonstriert die Schule die Leistungsfähigkeit des DDR-Schulsystems und die oft beschworene sozialistische Völkerfreundschaft. Aber eigentlich dient das Prestigeobjekt Margot Honeckers den wirtschaftlichen Interessen des Arbeiter- und Bauernstaats. Die Dokumentation verfolgt die Lebenslinien einzelner Schüler in Mosambik und Deutschland. Ehemalige Lehrer, Erzieher und die vielen Zuträger der Staatssicherheit liefern eine vielschichtige Innenansicht der “Schule der Freundschaft”. War es für die Schüler ein gefährliches Experiment, das rücksichtslos mit den Lebenserwartungen und Lebenschancen der Kinder spielte? Was ist aus ihnen geworden? In der Stadt selbst prallen in den 1980er Jahren Welten aufeinander. Aus Kindern werden schnell Teenager, die Fragen stellen, die gegen die allumfassende Erziehung aufbegehren, sich kleine Freiheiten erobern, etwa nachts aus dem zunächst abgeschotteten Internatsgelände ausbrechen. Für sie ist die Schule eine Chance auf Bildung, die viele ohne das Projekt nie gehabt hätten, doch ab 1986 kippt die Stimmung. Viele Schüler werden in Ausbildungsberufe gezwungen, für die es in Mosambik gar keine Perspektiven gibt. Denn Mosambik hat den sozialistischen Weg verlassen und befindet sich im Bürgerkrieg. Doch die Schüler sollen davon nichts erfahren. Sie sollen sich dem Plan fügen. Auch in der Staßfurter Bevölkerung wächst der Unmut. Neid und Missgunst bricht sich immer wieder Bahn: Die Schüler würden in Watte gepackt und bei der Vergabe begehrter Waren bevorzugt. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen deutschen und mosambikanischen Jugendlichen nehmen zu, die Konflikte eskalieren 1987. Carlos Conceicao wird von einer Brücke gestoßen und stirbt. “Da ist nur ein Stück Kohle in die Bode gefallen” kommentiert ein deutscher Jugendlicher im Nachhinein den Tod des mosambikanischen Jungen. Die rassistischen Angriffe rufen Wut und Ängste unter den Schülern hervor. “Jeder von uns dachte, er könnte der nächste sein”, erinnert sich Paulino Miguel. Doch die dramatischste Wendung in ihrem Leben steht ihnen noch bevor: die Rückkehr ins Heimatland. Ohne jegliche Zukunftschancen für die Mehrheit der vermeintlichen Vorzeige-Schüler hinterlässt sie bei vielen tiefe Wunden. Historiker Mathias Tullner fällt ein hartes Urteil: “Das Experiment ist grandios gescheitert. Diese Schüler waren Spielball von politischen und wirtschaftlichen Interessen, von ideologischer Verbohrtheit, und sie sind dann in eine Mühle hineingekommen, in der sie meistens tragisch endeten.” Dieser Film ist eine Ko-Produktion der elbmotion und des MDR und wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.” (prisma.de)

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“Stalingrad – Stimmen aus Ruinen” am 24.06.2026 im RBB

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24.06.2026,

RBB, 22.15: Stalingrad – Stimmen aus Ruinen, Doku, 2022

“Die Stimmen von damals sind Zeugnisse, die nicht nachträglich verfasst wurden. Sie sind kein Werk des Gedächtnisses mit all seinen Schwächen, Verbrämungen und Verzeichnungen. Es sind Notizen, oft Gekritzel, entstanden in der Situation, ungeschönt und aufgeschrieben ohne Angst vor möglichen Folgen – und teils das letzte Andenken eines verlorenen Menschenlebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad marschieren, und geht bis zur Kapitulation der 6. Armee Anfang Februar 1943. Auf der deutschen Seite Soldaten: am Anfang noch hochtrabende Eroberer, am Ende verzagte, frierende, verhungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf der sowjetischen Seite Militär- und Parteistrategen (darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow), vor allem aber Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad starben über eine Million Menschen. Für die Sowjetunion wurde hier der stählerne Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee fortan von Sieg zu Sieg trug, bis sie endlich die Rote Fahne auf dem Reichstag hissen konnte.” (prisma.de)

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“Kloster Lorsch – Tor zum frühen Mittelalter” am 23.06.2026 im HR

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23.06.2026,

HR, 20.15: Kloster Lorsch – Tor zum frühen Mittelalter, Doku, 2026

“Weltwunder in Hessen Das Kloster Lorsch zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Europas. Seit 1991 ist es UNESCO-Weltkulturerbe, das erste in Hessen. Bis zu 350.000 Menschen besuchen dieses Zentrum von Bildung, Kunst und Macht im frühen Mittelalter jedes Jahr. Die berühmte Torhalle ist eines der besterhaltenen Bauwerke aus karolingischer Zeit: “”Sie gilt als architektonisches Meisterwerk und einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Baukunst”, so Historiker Dr. Hermann Schefers. Er leitet die Welterbestätte und wohnt auf dem Gelände. Zusammen mit seinem Team macht er die Welterbestätte erlebbar. Im Schaugarten hinter der Zehntscheune, den die Kräutergarten AG ehrenamtlich pflegt, finden Besucher Heilkräuter, die im Lorscher Arzneibuch vorkommen. Es ist das älteste Medizinbuch des abendländischen Mittelalters und mittlerweile auch Weltdokumentenerbe. Zu den bedeutendsten Schriften des Klosters zählt das Lorscher Evangeliar. Das Original ist mit Goldtinte geschrieben und in Elfenbein eingefasst. Selbst das Faksimile hütet Museumspädagogin Patricia Scheuermann wie einen Schatz im Tresor. Um mehr über das Leben damals herauszufinden, untersucht Anthropologin Silke Strohmenger Menschenknochen, die bei Ausgrabungen auf dem Klosterhügel gefunden wurden. Ein Mönchsschädel blieb so gut erhalten, dass Wissenschaftler sein Gesicht rekonstruieren konnten. Das Leben außerhalb der Klostermauern erforscht Claus Kropp. Der Archäologe leitet das Freilichtlabor Lauresham ganz in der Nähe von Kloster Lorsch. Wer wissen möchte, wie die Menschen vor 1200 ihre Lebensmittel und Kleidung hergestellt haben, kann hier die Zeitreise starten.”” (prisma.de)

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“Stalin – Leben und Sterben eines Diktators” am 24.06.2026 im RBB

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24.06.2026,

RBB, 23.45: Stalin – Leben und Sterben eines Diktators, Doku, 2023

“Stalin ist bis heute verhasst und vergöttert. Er ist einer der mächtigsten und gefürchtetsten Menschen des 20. Jahrhunderts. Vor 70 Jahren starb er unter bizarren Umständen. Der Mythos vom „starken Führer“ aber überdauerte – und erlebt in Putins Russland Konjunktur. Stalins Leben und Sterben – erzählt mit exklusiven Archivmaterial und Graphic Novel-Sequenzen.” (rbb-online.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 22.06.2026 im BR

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22.06.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Die Verwaltung wächst. Alle Liegenschaften und Abgaben hält man in Akten fest, Schulden können nachgeprüft und eingetrieben werden. Die Zunahme des Schriftverkehrs hat einen Grund: Da Albrecht I. seit 1353 auch Herzog der Grafschaft Holland ist und überwiegend in Den Haag residiert, richtet er einen Kurierdienst zwischen Straubing und Den Haag ein. Das Straubinger Land am Fuße des Bayerischen Waldes ist äußerst fruchtbar, vor allem Korn ernährt das Land und wird als Exportgut die wichtigste Einnahmequelle des Landes. Öffentliche Ereignisse werden im Gasthaus diskutiert, dort werden Geschäfte abgeschlossen, man isst, trinkt oder spielt zusammen, Durchreisende können hier übernachten. “Das große Sterben”, wie die Zeitgenossen die Seuchen und Epidemien des 14. Jahrhunderts unterschiedslos nennen, ändert das Lebensgefühl und das gesellschaftliche Leben von Grund auf. Die einen suchen ihr Heil in Beten, Fasten und Selbstkasteiung als Schutz vor dem Zorn Gottes, die anderen versuchen in exaltierter Lebensgier ihrer Angst vor dem Tod zu entkommen. Mit dem Ende der dunklen Zeit ändert sich auch die Mode: Die Stoffe werden edler, die Farben vielfältiger, die Accessoires ausgefallener. Ein optisches Zeichen für zurückgewonnene Lebensfreude und Ausdruck einer neuen Zeit. Nach dem Tod des letzten männlichen Straubinger Wittelsbachers Johann III. wird Bayern wieder einmal aufgeteilt. An der Bedeutung Straubings als Verwaltungs- und Handelszentrum im Nordosten des Herzogtums Baiern ändert das allerdings nichts.” (prisma.de)

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“Verdamp lang her – 50 Jahre BAP” am 19.06.2026 im WDR

Bildquelle: © Jörgens.mi

19.06.2026,

WDR, 20.15: Verdamp lang her – 50 Jahre BAP, Doku, 2026

“BAP feiert doppelt: Wolfgang Niedecken wird 75 und vor 50 Jahren wurde BAP gegründet. Eine Band, die viel mehr ist als nur Musik. 1976 noch eine kölsche Kneipenband, ging’s Anfang der 1980er plötzlich durch die Decke. Platz 1 in den Hitparaden und bei den Verkaufszahlen. Schließlich über Jahre einer der erfolgreichsten Rock-Acts des Landes. Kölsch wird Pop, Rock wird Haltung, Heimat wird politisch. Mit Liedern wie “Verdamp lang her”, “Do kanns zaubere” oder “Kristallnaach” trifft BAP den Nerv einer Generation. 13 Nummer-1-Alben folgen – und doch bleibt die Band fest verwurzelt im Rheinland. Im Zentrum steht Wolfgang Niedecken: Sänger, Erzähler, Chronist seiner Zeit. BAP ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Musik im rheinischen Dialekt, die Millionen begeistert. Und es geht immer auch um Charakter, um Geschichten, um ein Gefühl von Zugehörigkeit. “BAP und Wolfgangs Texte haben mich erzogen”, sagt eine Konzertbesucherin, eine andere: “Die Songs haben mein Leben begleitet – in den guten, aber auch in den schlimmsten Tagen.” Autor Peter Scharf begleitet Niedecken rund um seinen 75. Geburtstag – bei einem besonderen Konzert in der Kölner Philharmonie, auf Solo-Tour mit “Zwischen Start und Ziel” und bei den Proben für das große Heimspiel zum Jubiläum im Kölner Stadion. Und frühe Weggefährten erinnern sich. Manfred “Schmal” Boecker erzählt, wie Niedecken ihm erste Songs vorspielt – “Helfe kann dir keiner” – und sofort klar ist: “Da muss man was draus machen.” Axel “Effendi” Büchel beschreibt den Moment, als Klaus “Major” Heuser das prägende Riff von “Verdamp lang her” spielt. Das Stück war nie als Single geplant, dann lief’s wochenlang im Radio und wurde so einer der größten Titel der Band. Der Film zeigt BAP damals und heute: bei den Proben in St. Peter-Ording, im Austausch mit der aktuellen Band – etwa mit der Geigerin Anne de Wolff, die erzählt, wie es ist, Teil einer Band zu werden, die längst Musikgeschichte geschrieben hat. Und immer wieder geht es um die Frage, was Heimat eigentlich ist – ein Ort, eine Sprache oder ein Gefühl, das Menschen miteinander teilen. Auch Künstler wie Campino, Thees Uhlmann und Clueso erzählen, warum BAP sie geprägt haben. Uhlmann nennt Niedecken den “Lyrik-GOAT” und Clueso holt ihn für “Verdamp lang her” auf die Bühne. BAP ist nie nur Soundtrack gewesen, sondern immer auch Kommentar zur Zeit – gegen Rassismus, gegen das Vergessen, gegen Bequemlichkeit. Lebendig wie eh und je: 50 Jahre nach ihrer Gründung spielt die Gruppe vor 50.000 Menschen im Stadion und geht auf große Tournee unter dem Titel “Zielgerade”.” (prisma.de)

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“Osteuropa zwischen Hitler und Stalin” am 21.06.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-51909-0003 / Hans Sönnke / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

21.06.2026,

PHOENIX, 14.00: Osteuropa zwischen Hitler und Stalin, Doku, 2025

“Zwischen 1930 und 1945 erlebte Osteuropa Massengewalt in einem beispiellosen Ausmaß. Hitler und Stalin nutzten die riesige Region für ihre jeweiligen Expansionspläne. Schätzungen zufolge wurden etwa 14 Millionen Zivilisten ermordet – vor allem Juden, Polen, Balten, Belarussen und Ukrainer. Mit Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichten zeichnet die Dokumentation die Schneise der Verwüstung nach, die die Hitler und Stalin hinterlassen haben.” (prisma.de)

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“Tutanchamun, Neues aus dem Grab” am 20.06.2026 im ARTE

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20.06.2026,

ARTE, 15.50: Tutanchamun, Neues aus dem Grab, Doku, 2018

“Gut ein Jahrhundert nach seiner Entdeckung erscheint der Schatz des Tutanchamun in neuem Licht. Die Grabbeigaben wurden an einem einzigen Ort zusammengeführt, dem 2025 eröffneten Großen Ägyptischen Museum, das etwa zwei Kilometer von der Nekropole von Gizeh entfernt liegt. Aus diesem Grund befassten sich Forscher erneut mit dem Grab des Tutanchamun – mit erstaunlichen Ergebnissen. Tatsächlich soll ein Großteil des Grabschatzes von Tutanchamun nicht für ihn, sondern für seine ältere Schwester Meritaton bestimmt gewesen sein. Die historische Rolle dieser vergessenen Pharaonin muss neu beurteilt werden: Sie hätte nach dem Tod ihres Vaters für ihren unmündigen Bruder regiert und Ägypten aus einer strategisch schwachen Lage herausmanövriert. Während ihrer kurzen Herrschaft soll sie sich einen prächtigen Grabschatz zusammengestellt haben, den Tutanchamun, einmal zum Pharao gekrönt, schließlich für sich beanspruchte. Auch der berühmte goldene Thron des Tutanchamun soll ursprünglich für seinen Vater, Pharao Echnaton, angefertigt worden sein. Andere Grabbeigaben wie Gehstöcke, Zepter und Bekleidung weisen darauf hin, dass der Pharao unter einer Gehbehinderung litt und offenbar nicht lange stehen konnte. Weitere Enthüllungen betreffen die Entdeckung des Grabschatzes durch Howard Carter: Der britische Archäologe und sein Finanzier Lord Carnarvon sollen einige Grabbeigaben entwendet haben, die heute in alle Welt verstreut sind. Drei renommierte Forscher kommen in der Sendung zu Wort: Marc Gabolde, Professor an der Universität Montpellier und Experte für das Tutanchamun-Grab, Dimitri Laboury, Professor an der Universität Lüttich und weltweit anerkannter Experte der Amarna-Zeit, und Christian Loeben, Ägyptologe im Landesmuseum Hannover. “Tutanchamun, Neues aus dem Grab” ist eine spannende Ermittlung über eine der spektakulärsten archäologischen Entdeckungen aller Zeiten.” (prisma.de)

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“Moskau 1941 – Stimmen am Abgrund” am 17.06.2026 im RBB

Bildquelle: Von RIA Novosti archive, image #604273 / Arkadyi Shaikhet / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16791338

17.06.2026,

RBB, 22.15: Moskau 1941 – Stimmen am Abgrund, Doku, 2021

“Der Film erzählt aus einer Perspektive, aus der das epochale Drama noch nie gesehen wurde: Ein Chor von Stimmen aus Moskau, offizielle wie private Äußerungen festgehalten in Briefen, Verlautbarungen, vor allem aber Tagebuchaufzeichnungen. In ihnen spiegelt sich das Moskauer Alltagsleben in den letzten Monaten des Friedens und in den ersten Monaten des Krieges. Erlebnisse, Gefühle, Stimmungen, Hoffnungen und Erwartungen, Sorgen, Ängste und Befürchtungen. Private Notizen und Briefe wurden in der Sowjetunion oft von ihren Verfassern oder von Familienangehörigen vernichtet. Aus Angst vor Durchsuchungen, Verhaftungen, Beschlagnahme oder Diebstahl. Wer schrieb, machte sich verdächtig. Umso wertvoller sind die wenigen Tagebücher, die bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben sind. Erstaunliche historische und psychologische Zeugnisse. Eine Fülle an Beobachtungen, Gedanken und Reflexionen, oft von hoher erzählerischer Qualität. Wie sah es in Moskau aus, als in Berlin die Vorbereitungen für das Unternehmen Barbarossa auf Hochtouren liefen? Wie nahm die Stadt die Nachricht vom deutschen Überfall am 22. Juni 1941 auf? Und die Tage danach – mit den feindlichen Bombenangriffen und diffusen Berichten von der Front? Und wie ging es zu in der sowjetischen Metropole an jenem 16. Oktober 1941, als die Lage an der Front aussichtslos schien und es hieß: “Rette sich, wer kann”? Bis endlich am 7. November 1941 Stalin mit einer Durchhalterede vor das Volk trat. Die sowjetische Gegenoffensive begann einen Monat später. Eine Produktion von Schmidt & Paetzel Fernsehfilme im Auftrag von rbb und NDR in Zusammenarbeit mit ARTE.” (prisma.de)

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“Limes – Grenzen des Römischen Reiches” am 16.06.2026 im HR

Bildquelle: Vexillum, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

16.06.2026,

HR, 20.15: Limes – Grenzen des Römischen Reiches, Doku, 2026

“Weltwunder in Hessen Mit 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes das größte Bodendenkmal Europas. Was vor beinahe 2000 Jahren die nordöstliche Grenze des Römischen Reiches bildete, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Dabei zählen die gut 150 Kilometer, die durch Hessen führen, zu den besterhaltenen Abschnitten des UNESCO-Welterbes. Familie Dack aus Kriftel macht sich auf den Weg, diesen Teil des Limes mit dem Fahrrad zu erkunden. Und Influencer Finnian Garvey, gekleidet wie ein germanischer Krieger, wird sogar die gesamte Strecke in Angriff nehmen – zu Fuß und ohne Hilfsmittel nur mit Handy, Kamera und Powerbank ausgestattet. Die Familie begegnet Wissenschaftlern, die mit neuen Entdeckungen faszinieren, und sie treffen auf Menschen, die sich mit Herzblut für den Erhalt des UNESCO-Welterbes mit seinen Wachtürmen und Kastellen einsetzen. Sie probieren römische Speisen, üben sich im Bogenschießen und erleben Geschichte als Abenteuer. Und Influencer Finnian schafft mit seiner Wanderung durch die Vergangenheit am Ende sogar einen Weltrekord.” (prisma.de)

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“WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum” am 18.06.2026 im WDR

Bildquelle: Symbolfoto, BKP, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

18.06.2026,

WDR, 23.45: WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum, Doku, 2026

“Als die deutsche Nationalelf 1994 als amtierender Fußball-Weltmeister zur WM in die USA aufbricht, ist die Stimmung im Team sehr gut – die Spieler sind gespannt und freuen sich auf das Turnier, die USA sind zu diesem Zeitpunkt noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch eins ist allen klar: Weltmeister wird man nur, wenn alles perfekt läuft. Doch die Vorbereitung zur WM tut dies schon mal nicht. Sie findet in der Sportschule in Malente statt – dort, wo sich die deutsche Mannschaft u.a. auf die erfolgreiche Heim-WM 1974 vorbereitet hat und wo der viel beschworene “Geist von Malente” zum WM-Sieg beigetragen haben soll. Diesen will Bundestrainer Berti Vogts auch 1994 heraufbeschwören – doch die mittlerweile gestandenen Profis, denen kein Luxus fremd ist, geben sich zwanzig Jahre später nicht mehr mit den einfachen Dreibettzimmern der Sportschule zufrieden. Erste Spannungen sind vorprogrammiert. Ganz anders als vier Jahre zuvor in Italien – hier war die Atmosphäre harmonisch, das gesamte Team war ein eingeschworener Kreis, in dem der eine für den anderen einstand. Und über allem schwebte “der Kaiser”, der den Titel nun auch als Teamchef nach Deutschland holte. Und der kurz nach der WM orakelte, dass Deutschland “über Jahre hinaus nicht zu besiegen” wäre. Ein Versprechen für Millionen von Fans, eine Bürde vor allem für seinen Nachfolger Berti Vogts. So steht Bundestrainer Vogts von Beginn an unter Druck – und im übergroßen Schatten seines Vorgängers. Ist Beckenbauer der “Kaiser” und die “Lichtgestalt”, so ist Vogts der “Terrier”, ehrlicher Arbeiter, Verfechter von Disziplin und Zusammenhalt, der an althergebrachten Idealen festhält. Doch die Werte, für die er steht, sind in den 90er Jahren passé – wie die ganze Welt, hat sich auch der Fußball rasant verändert: die Spieler sind globale Marken geworden, selbstbewusst, extrem wohlhabend und dauerpräsent in den zunehmend boulevard-orientierten Medien. Und wie in die deutsche Gesellschaft generell, ist auch in den Profifußball die “Ich-AG” eingezogen. Ganz anders als sein Vorgänger weigert sich Berti Vogts zudem, mit der zu dieser Zeit im Fußball allmächtigen BILD Zeitung zu kooperieren. Die darauf reagiert und in den Wochen vor der WM zunehmend das Bild eines Verlierers und Versagers zeichnet – das sich auch in der Öffentlichkeit verfestigt. Doch Berti Vogts geht es von Beginn an vor allem darum, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Mannschaft in den Mittelpunkt zu stellen – und dazu gehört für ihn auch, dass die Spieler fokussiert und unter sich bleiben, ohne Frauen und Familie. Dafür fehlt so manchem Spieler das Verständnis – als etwa Bianca Illgner ihren Mann in Malente besuchen will, kommt es zu einem ersten offenen Zerwürfnis von Vogts mit seinem langjährigen Schützling Bodo Illgner. So steigt der Druck auf Berti Vogts von allen Seiten. Er flüchtet sich in Zweckoptimismus – und verspricht vor 20 Millionen Zuschauern bei einem Auftritt mit der Mannschaft in “Wetten, dass..?”, “Far away in America” erneut den WM-Titel zu holen.” (prisma.de)

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“Riefenstahl” am 17.06.2026 im BR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-2004-0019 / Burmeister, Oswald / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

17.06.2026,

BR, 22.45: Riefenstahl, Doku, 2024

“Leni Riefenstahl – gefeierte Filmemacherin und Symbolfigur für die Verstrickung von Kunst und Propaganda im Nationalsozialismus. “Riefenstahl”: Andres Veiels international gefeierter Dokumentarfilm über eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts. Riefenstahls Werke wie “Triumph des Willens” und “Olympia” gelten als Meilensteine der Filmgeschichte. Ihre ikonografischen Bildwelten stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen – und zugleich auch für das, was diese Bilder nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen, des vermeintlich Kranken und Schwachen, die Überlegenheit der einen über die anderen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je – und damit auch ihre Botschaft? In seinem Dokumentarfilm geht Andres Veiel dieser Frage anhand bislang unveröffentlichter Dokumente aus ihrem Nachlass nach: Private Filmaufnahmen, Tonbandmitschnitte, Briefe und Fotografien zeichnen ein neues, vielschichtiges Bild. 700 Kisten sichtete das Team um Regisseur Veiel und Produzentin Sandra Maischberger. Dabei wurde deutlich: Die strikte Leugnung, die Wechselwirkung ihrer Kunst mit dem Terror des Regimes nach dem Krieg anzuerkennen, entpuppt sich als mehr als nur eine abgewehrte Schuld. In persönlichen Dokumenten trauert Riefenstahl ihren “gemordeten Idealen” nach. Damit steht sie für viele, die in Briefen und aufgenommenen Telefonaten ihres Nachlasses von einer “ordnenden Hand” träumen, die endlich mit dem “Scheißstaat” aufräumt. Produzentin Sandra Maischberger betont: “Leni Riefenstahls hundertjährige Lebens- und Wirkungsgeschichte ist ein Schlüssel zum Verständnis der Mechanismen von Manipulation, wie sie uns gerade wieder begegnen. Unser Film ist nicht nur eine Reise in die deutsche Vergangenheit, sondern bietet mit jedem weiteren Tag einen beunruhigenden Blick auf unsere Gegenwart und wird hoffentlich zur Warnung vor einer möglichen Zukunft. Seit der Premiere beim Filmfest in Venedig hat “Riefenstahl” eine unglaubliche und sehr erfolgreiche Reise um die Welt angetreten. Die Resonanz war überall groß und hat in jedem Land ganz unterschiedliche Anknüpfungspunkte für intensive Debatten geboten.” “Riefenstahl” feierte 2024 auf den Filmfestspielen in Venedig Premiere und wurde anschließend auf mehr als 40 internationalen Filmfestivals gezeigt. Er wurde u.a. bei den European Film Awards in den Kategorien “Europäischer Dokumentarfilm” und “Europäischer Film” und beim Deutschen Filmpreis als “Bester Dokumentarfilm” nominiert. Er gewann den Premio CINEMA & ARTS Award / Venice International Film Festival (“Best Picture”), den Gilde-Filmpreis (“Bester Dokumentarfilm”) sowie den Spotlight Documentary Award (Winner “Gold Award”). “Riefenstahl” ist eine Produktion von Vincent Productions, mit der Produzentin Sandra Maischberger, in Koproduktion mit WDR, SWR, NDR, BR und rbb.” (prisma.de)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 15.06.2026 im BR

Bildquelle: Gatizzz, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

15.06.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, Doku, 2012

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und war über Jahrhunderte hinweg königliche und herzogliche Residenzstadt im Herzen Bayerns. Im 13. Jahrhundert gibt es keine vergleichbare Stadt in Süddeutschland: Regensburg ist Bischofssitz, seine etwa 15.000 Einwohner sind wohlhabend, die imposante Steinerne Brücke über der Donau gilt im Mittelalter als eines der Weltwunder. Als durch den Mongolensturm Anfang der 40er-Jahre der für Regensburg so wichtige Osthandel schlagartig zusammenbricht, steht die aufstrebende Kaufmannsfamilie Zant beinahe vor dem Ruin. Doch die Zants erschließen neue Märkte und konzentrieren sich auf den Handel mit ausländischen Gewürzen. Auch Luxusgüter wie Safran und Pfeffer finden Käufer. Ein neues Zahlungsmittel kommt für die Menschen des 13. Jahrhunderts immer mehr in Mode: Münzen statt Naturalien. Vor allem der Regensburger Pfennig wird zu einer weit verbreiteten Währungseinheit. Mit dem gestiegenen Bedarf an Münzen bekommt auch eine andere Verdienstmöglichkeit Bedeutung: der Geldverleih und damit die Frage, ob man dafür Zinsen nehmen dürfe. Viele vermögende Bürger bauen eigene Kapellen für ihr Seelenheil und investieren in große Bauwerke wie den Regensburger Dom. Er entsteht im neuesten gotischen Stil, mit großen farbigen Fenstern, die die Wände der Kathedrale auflösen und den Raum in ein überirdisches Licht tauchen. Zusammen mit der Steinernen Brücke bildet der Dom noch heute das Wahrzeichen von Regensburg. Der Aufbruch in eine neue Zeit hat begonnen, kein Herzog und auch kein Bischof mehr hat die städtischen Angelegenheiten zu bestimmen. Die Regensburger regieren sich fortan selbst in einer freien Stadt, mit dem Bürgerstolz einer mittelalterlichen Handelsmetropole.” (prisma.de)

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“Der Freigeist – Carl Maria von Weber” am 13.06.2026 im ARTE

Bildquelle: martinroell from Dresden, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

13.06.2026,

ARTE, 23.25: Der Freigeist – Carl Maria von Weber, Doku, 2026

“Schon als Kind war er ständig unterwegs: Carl Maria von Weber wuchs in einer reisenden Schauspielerfamilie ohne festes Zuhause auf, die von Stadt zu Stadt zog und an verschiedenen Theaterbetrieben arbeitete. Doch diese Kindheit formte sein Gespür dafür, wie Klänge Menschen bewegen können. Ein Empfinden, das später Webers gesamtes Schaffen prägte. Früh zeigte sich seine Faszination für die Wirkung von Musik auf Menschen – eine Kraft, die seine Opern, Lieder und Instrumentalwerke durchdringen sollte. Carl Maria von Weber verstand das Orchester als erzählende Instanz, experimentierte mutig und öffnete neue musikalische Räume, deren Wirkung bis in die Moderne und in die Filmmusik reicht. Zugleich zeigt sich sein Leben voller Brüche, geprägt von Krankheit, finanzieller Belastung, unermüdlicher Arbeit und der Suche nach einer eigenen künstlerischen Sprache jenseits etablierter Traditionen. Seine Musik verbindet emotionale Wucht mit einer zeitlosen Eigenart, die bis heute überrascht. Die berühmte Oper ?Der Freischütz? (Uraufführung 1821 in Berlin) ist bis heute Inbegriff der deutschen romantischen Oper und wurde zum Meilenstein deutscher Kulturgeschichte. Weber war einer der Wegbereiter, der bewusst eine eigenständige deutsche Opernkultur schaffen wollte – sprachlich, musikalisch und thematisch. ?Der Freigeist – Carl Maria von Weber? führt in die Welt eines Komponisten, der bis zu seinem frühen Tod im Alter von 39 Jahren unermüdlich daran arbeitete, den Klang seiner Zeit zu erneuern und der Musik eine eigene Ausdruckssprache zu schenken, um dem Publikum eine neue Art des Hörens zu eröffnen.” (prisma.de)

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“Heidewitzka Herr Kapitän – 200 Jahre Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt” am 12.06.2026 im WDR

Bildquelle: Wayne Hopkins, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

12.06.2026,

WDR, 20.15: Heidewitzka Herr Kapitän – 200 Jahre Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt, Doku, 2026

“Papstbesuch, Kölner Lichter, 80er Jahre Party auf dem Rhein – so unterschiedlich die Events, die weißen Schiffe der Köln Düsseldorfer Rheinschiffahrt waren dabei. Am 11. Juni feiert die KD ihren 200. Geburtstag. Die WDR Dokumentation blickt zurück auf die lange und wechselhafte Geschichte der Traditionsflotte – mit unterhaltsamem Archivmaterial zwischen Rheinromantik und feuchtfröhlicher Kegeltour. Und sie erzählt, wie sich die Ausflugsbötchen von früher in moderne Eventlocations und Partyschiffe verwandelt haben. Was plant die Reederei, um ihre Flotte fit für die Zukunft zu machen?” (prisma.de)

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“Damals in Amerika” am 14.06.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Christoph Radtke, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

14.06.2026,

PHOENIX, 14.00: Damals in Amerika, Doku, 2019

“Im 20. Jahrhundert bauten sich Familien wie die Rockefellers und die Vanderbilts ein enormes Vermögen auf. Politische Dynastien wie die Roosevelts mischten sich unter diese vermögenden Eliten, und der Pressebaron William Randolph Hearst füllte seine Zeitungen mit Geschichten über sie. Der junge Joseph Kennedy, dessen Sohn John F. Kennedy Amerika für immer verändern würde, plante seinen Aufstieg in die Reihen des amerikanischen Geldadels. Mithilfe seltener Archive und Heimvideos wird die Geschichte der Mächtigen Amerikas nun zum ersten Mal in Farbe gezeigt.” (prisma.de)

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“Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders” am 12.06.2026 im 3SAT

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12.06.2026,

3SAT, 20.15: Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, Historienthriller, 2007

“Im 18. Jahrhundert wird Jean-Baptiste Grenouille mit einem exzellenten Geruchssinn geboren. Besessen von der Idee, den perfekten Duft zu kreieren, lernt er das Handwerk des Parfümeurs. Doch sein Ehrgeiz führt ihn in den Wahnsinn: Um den Duft der Schönheit einzufangen, beginnt er, junge Frauen zu töten und überschreitet alle moralischen Grenzen. – Nach dem Bestseller von Patrick Süskind schuf Tom Tykwer ein düsteres, fesselndes Drama.” (prisma.de)

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“Das Dritte Reich Privat” am 11.06.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-1973-034-42 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

11.06.2026,

NTV, 23.30: Das Dritte Reich Privat, Doku, 2025

“Nach dem Überfall auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs ändert sich zunächst nicht viel im Privatleben der Nazigrößen. Nach öffentlichen Auftritten zieht Hitler sich immer wieder in seinen “Inner Circle” auf dem Obersalzberg zurück. Währenddessen werden immer mehr europäische Juden in die Vernichtungsfabriken im Osten deportiert und leben in Konzentrationslagern wie Buchenwald. Dort herrschen Terror und Mord. Kommandant Karl Otto Koch führt ganz in der Nähe ein spießbürgerliches Leben mit Frau Ilse – seine Kinder spielen Tür an Tür mit dem Grauen des Lagers.” (prisma.de)

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“Das Wunder von Bern” am 09.06.2026 im KABEL 1

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09.06.2026,

KABEL 1, 20.15: Das Wunder von Bern, Sportfilm, 2004

“Das Ruhrgebiet im Sommer 1954: Nach zehn langen Jahren kehrt Richard Lubanski aus der sowjetischen Gefangenschaft zurück – und versteht die Welt nicht mehr: Selbstbewusst hat seine Frau Christa die Familie durchgebracht, seine erwachsenen Kinder führen ihre eigenes Leben und sein Jüngster, den er überhaupt noch nie gesehen hat, schwärmt für Fussballstars, deren Namen Lubanski nicht kennt – allen voran für Helmut Rahn, den “Boss” von Rot-Weiss-Essen. Während Lubanski verzweifelt um einen Platz in dieser ihm fremd gewordenen Welt kämpft, treffen bei der WM in der Schweiz die weltbesten Fussballmannschaften aufeinander. Und wie durch ein Wunder kämpfen sich dabei die krassen Aussenseiter aus Deutschland bis ins Endspiel gegen Ungarn vor. Der 4. Juli 1954 wird der Tag, an dem sich alles entscheidet…” (amazon.de)

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“Das Boot – Director’s Cut” am 08.06.2026 im NDR

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08.06.2026,

NDR, 23.15: Das Boot – Director’s Cut, “In La Rochelle, einem Hafen im von den Deutschen besetzten Frankreich, feiert 1941 eine junge U-Boot-Mannschaft die letzte Nacht, bevor sie in See sticht. Mit an Bord der U 96 befindet sich Leutnant Werner, ein junger Kriegsberichterstatter, der sich von der Mission Vorteile für seine Karriere verspricht.

Kommandiert wird das Boot von dem erfahrenen Kapitän Hellriegel, respektvoll nur “Der Alte” genannt. Die Verantwortung für die Maschinen trägt der wortkarge Chefingenieur Johann, der die Motoren rund um die Uhr pflegt. Während der ersten Tage auf See hat die Bootsbesatzung nicht viel mehr zu tun als ziellos zu kreuzen. Plötzlich ist der erste feindliche Zerstörer in Sicht.

Der Kapitän gibt Alarm, und U 96 geht auf Tauchfahrt. Wasserbomben explodieren in der Nähe des U-Boots und erschüttern den Rumpf. Doch dies ist nur ein Vorgeschmack auf die kommenden Ereignisse, bei denen die Nerven der Besatzung bis aufs Äußerste strapaziert werden. Nur wenige der Männer überleben den Einsatz.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen “Das Boot” seinerzeit bedacht wurde, zählen sechs Oscar-Nominierungen, zwei Bayerische Filmpreise (Regiepreis für Wolfgang Petersen; Kamerapreis für Jost Vacano), eine Goldene Leinwand und der Deutsche Filmpreis. Für Erfolgsregisseur Petersen wurde dieser Meilenstein der deutschen Film- und Fernsehgeschichte zum Ticket nach Hollywood.

Ursprünglich hatte Petersen “Das Boot” als zweieinhalbstündige Fassung fürs Kino sowie als fünfstündige Fernsehversion gedreht. In der Kinofassung war der Film ein rasantes U-Boot-Kriegsspektakel, als Miniserie eher ein episches Psychodrama – im 1996 veröffentlichten Director’s Cut ist “Das Boot” beides.

Getragen wird der Film von seinem erstklassigen Drehbuch, der hervorragenden Regie Petersens und den überzeugenden Leistungen eines Ensembles, das sich wie ein Who’s who der deutschen Schauspielergarde der 80er-Jahre liest: Jürgen Prochnow, Martin Semmelrogge, Uwe Ochsenknecht, Ralf Richter, Heinz Hoenig, Claude-Oliver Rudolph und ein junger Herbert Grönemeyer, der kurze Zeit später als Popmusiker Erfolge feierte.” (br.de)

“In La Rochelle, einem Hafen im von den Deutschen besetzten Frankreich, feiert 1941 eine junge U-Boot-Mannschaft die letzte Nacht, bevor sie in See sticht. Mit an Bord der U 96 befindet sich Leutnant Werner, ein junger Kriegsberichterstatter, der sich von der Mission Vorteile für seine Karriere verspricht.

Kommandiert wird das Boot von dem erfahrenen Kapitän Hellriegel, respektvoll nur “Der Alte” genannt. Die Verantwortung für die Maschinen trägt der wortkarge Chefingenieur Johann, der die Motoren rund um die Uhr pflegt. Während der ersten Tage auf See hat die Bootsbesatzung nicht viel mehr zu tun als ziellos zu kreuzen. Plötzlich ist der erste feindliche Zerstörer in Sicht.

Der Kapitän gibt Alarm, und U 96 geht auf Tauchfahrt. Wasserbomben explodieren in der Nähe des U-Boots und erschüttern den Rumpf. Doch dies ist nur ein Vorgeschmack auf die kommenden Ereignisse, bei denen die Nerven der Besatzung bis aufs Äußerste strapaziert werden. Nur wenige der Männer überleben den Einsatz.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen, mit denen “Das Boot” seinerzeit bedacht wurde, zählen sechs Oscar-Nominierungen, zwei Bayerische Filmpreise (Regiepreis für Wolfgang Petersen; Kamerapreis für Jost Vacano), eine Goldene Leinwand und der Deutsche Filmpreis. Für Erfolgsregisseur Petersen wurde dieser Meilenstein der deutschen Film- und Fernsehgeschichte zum Ticket nach Hollywood.

Ursprünglich hatte Petersen “Das Boot” als zweieinhalbstündige Fassung fürs Kino sowie als fünfstündige Fernsehversion gedreht. In der Kinofassung war der Film ein rasantes U-Boot-Kriegsspektakel, als Miniserie eher ein episches Psychodrama – im 1996 veröffentlichten Director’s Cut ist “Das Boot” beides.

Getragen wird der Film von seinem erstklassigen Drehbuch, der hervorragenden Regie Petersens und den überzeugenden Leistungen eines Ensembles, das sich wie ein Who’s who der deutschen Schauspielergarde der 80er-Jahre liest: Jürgen Prochnow, Martin Semmelrogge, Uwe Ochsenknecht, Ralf Richter, Heinz Hoenig, Claude-Oliver Rudolph und ein junger Herbert Grönemeyer, der kurze Zeit später als Popmusiker Erfolge feierte.” (br.de)

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“Berlin Potsdamer Platz – Höhenrausch und Abgründe” am 09.06.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-R52689 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

09.06.2026,

MDR, 22.10: Berlin Potsdamer Platz – Höhenrausch und Abgründe, Doku, 2021

“Er ist einer der berühmtesten Plätze Berlins und hat eine wechselvolle Geschichte: Vom verkehrsreichsten Platz Europas in den Goldenen Zwanziger Jahren wird er zum Niemandsland und Symbol der Teilung, nach der Wiedervereinigung zur größten innerstädtische Baustelle Europas. Der Film taucht in die ereignisreiche Geschichte des Ortes ein und lüftet seine Geheimnisse. Der Potsdamer Platz war einst das Aushängeschild Berlins als Weltstadt. Mondänität, Amüsierlust und Prostitution waren hier in den “Goldenen” Zwanziger Jahren zu Hause. Der verkehrsreichste Platz Europas galt als Ausdruck der Moderne. Doch dann kam der Krieg, kam die Teilung. Die Mauer zerschnitt den Platz. Ein Niemandsland – eine tote Zone mitten in der Stadt. Unter der Oberfläche Geisterbahnhöfe und ein unterirdisches Labyrinth aus Tunneln, Bunkern und Schächten. Der Potsdamer Platz war ein Symbol für die Teilung Deutschlands. Nach der Wiedervereinigung wurde er wieder zum Ort der Superlative – die größte innerstädtische Baustelle Europas, der modernste Platz Deutschlands. Wohl kaum ein Platz Europas hat sein Gesicht mehrfach so radikal verändert. Der Film erzählt die geheimnisvollen Geschichten des Ortes. Was verbarg sich im Untergrund, in den unzähligen Tunneln und Geisterorten unterhalb von Mauer und Stacheldraht? Und wieso flüchteten knapp 200 Menschen hier über die Mauer in den Osten? Die Geschichte des Potsdamer Platz ist die Geschichte einer versunkenen, zerstörten Welt und gleichzeitig die vom Phönix aus der Asche. (RBB)” (prisma.de)

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“Heimspiel 74 – Die erste Fußball WM in Deutschland” am 10.06.2026 im BR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-N0630-0024 / Mittelstädt, Rainer / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

10.06.2026,

BR, 22.00: Heimspiel 74 – Die erste Fußball WM in Deutschland, Doku, 2024

“In der Dokumentation von Christoph Nahr erinnern sich die Weltmeister vom Juli 1974 zurück an ein Turnier, welches vor allem für die Bayern im Team nur ein ultimatives Ziel kannte – das Finale in München: “WM 74, WM in München, Heimatstadt und dann nicht dabei sein? Das gab’s nicht”, erinnert sich Uli Hoeneß. Und er sollte Recht behalten. Die Mannschaft um Kapitän Franz Beckenbauer holte den Titel, der für Sepp Maier für immer “das Höchste bleibt, was man erreichen kann.” Neben Uli Hoeneß und Sepp Maier sind Georg Schwarzenbeck, Paul Breitner, Günter Netzer und der Niederländer Arie Haan in dieser Doku mit von der Partie und blicken zurück auf den denkwürdigen 7. Juli 1974 im Münchner Olympiastadion.” (prisma.de)

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“Apokalypse Stalin” am 11.06.2026 im NTV

Bildquelle: See page for author, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

11.06.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse Stalin, Doku, 2015

“Joseph Stalin, der sowjetische Diktator, versetzte sein Land in Angst und Schrecken. Millionen Menschen ließ er töten, die er als politische Gegner oder persönliche Feinde ansah. Sein Aufstieg zum “Mann aus Stahl” und seine brutale Machtausübung prägten die sowjetische Union und hinterließen ein düsteres Erbe. Wer war dieser Mann, der zu einem der schlimmsten Diktatoren der Welt wurde?” (prisma.de)

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“Italien und der Schwarze Tod” am 07.06.2026 im ARTE

Bildquelle: Domenico Gargiulo, Public domain, via Wikimedia Commons

07.06.2026,

ARTE, 15.15: Italien und der Schwarze Tod, Doku, 2025

“Siena im 14. Jahrhundert: eine aufblühende Metropole, die an wichtigen Handelsstraßen nach Mitteleuropa sowie am Pilgerweg nach Rom liegt. Die Stadt wird von einer bürgerlichen Regierung beherrscht. Ihre Bürger können voller Hoffnung in die Zukunft blicken – bis plötzlich die Pest ausbricht, der 30 bis 60 Prozent der Bevölkerung zum Opfer fallen, Schätzungen variieren. Diese Menschheitsseuche zeitigt große Verwerfungen in der Gesellschaft, denn der Schwarze Tod lässt viele Menschen verzweifeln. Städte werden entvölkert, jeder beargwöhnt jeden, ob von ihm eine tödliche Gefahr ausgeht. Kinder meiden ihre Eltern. Ganze Dörfer werden aufgegeben, und weite Landstriche werden – mangels Menschen, die sie bebauen – wieder zu wilder Natur. Der Meister gibt sein Wissen nicht mehr an den Lehrling weiter, der Erfahrungsschatz von Jahrhunderten geht verloren. Die soziale Ordnung bricht zusammen. Weniges bleibt, wie es war, nachdem Yersinia Pestis seinen Totentanz in Europa beendet hat. Mit der Chronik des Schuhmachers Agnolo di Tura liegt das Zeugnis eines Sienesen vor, der die Geschehnisse beim Ausbruch und Verlauf der Pest beobachten konnte und sie eindrücklich in seinem Tagebuch festgehalten hat. Schon Zeitgenossen di Turas fragten sich, woher diese Geißel Gottes wohl kam. Lange war der Ursprung unbekannt. Doch nun wurde in Skelettresten aus längst vergessenen Gräbern in Kirgisistan die DNA der frühesten nachgewiesenen Pesterreger gefunden – des Erregers, der jahrhundertelang Europa in Angst und Schrecken versetzte.” (prisma.de)

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“Sagrada Família. Antoni Gaudís Meisterwerk” am 06.06.2026 im ARTE

Bildquelle: C messier, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.06.2026,

ARTE, 20.15: Sagrada Família. Antoni Gaudís Meisterwerk, Doku, 2026

“Nördlich von Barcelonas Altstadt, im Stadtteil Eixample, ragen die organisch geformten Türme der Sagrada Família in den Himmel. Im Inneren taucht man in eine floral-botanische, wie in Stein gemeißelte Pflanzenwelt ein. Im Februar 2026 wurde das Kreuz auf den zuletzt fertiggestellten Hauptturm gesetzt – seitdem ist die Sagrada Família die höchste Kirche der Welt. Warum braucht es über ein Jahrhundert, um Gaudís Lebenswerk zu vollenden? Was inspirierte ihn bei der Entwurfsanfertigung und vor allem: Wie beendet man ein Werk ohne seinen Schöpfer? Um diesen Fragen nachzugehen, taucht der Film in die älteste aktive Baustelle der Welt ein und zeichnet ihre Entstehungsgeschichte sowie die jüngsten architektonischen Entscheidungen nach. Fachleute aus Geschichtswissenschaft und Architektur gehen auf Gaudí und sein Schaffen ein. Beleuchtet werden zudem die Herausforderungen, die mit dem Weiterbau einhergingen, und wie die die Nachfolger des katalanischen Meisters das visionäre Projekt auslegten und umsetzten. Als Gaudí 1926 verstarb, war lediglich die Geburtsfassade fertiggestellt. Erschwerend kommt hinzu, dass Gaudís Atelier 1936 niederbrannte und zahlreiche Entwürfe zerstört wurden. Der Weiterbau forderte daher aufwändige Deutungsarbeit, die auf den wenigen Überresten der Bauhütte beruhte, sowie auf privaten Schriften Gaudís, in denen er seine Ideen, Obsessionen und Leiden festhielt.” (prisma.de)

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“Unsere wunderbaren Jahre” am 04.06.2026 im WDR

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04.06.2026,

WDR, 23.15: Unsere wunderbaren Jahre, Drama, 2020

“Die alten Gefühle zwischen Ulla und Tommy flammen in Ost-Berlin wieder auf. Doch zu vieles steht zwischen ihnen. Noch immer sieht Ulla in ihrem Vater nichts Schlechtes, was Tommy bei dem Vorwurf, der gegen Eduard im Raume steht, nicht verstehen kann. Wie kann sie nur so naiv sein zu glauben, dass Eduard der einzige Stahlfabrikant in ganz Deutschland war, der sich nicht die Hände schmutzig gemacht hat? Ulla ist verletzt: Wenn er so denkt, warum hat er ihr dann überhaupt geholfen? Doch seine Antwort, dass nur sie der Grund dafür ist, bekommt sie schon nicht mehr mit. Denn Julius Rosen steht mit einem Koffer auf der anderen Straßenseite. Er hat es sich überlegt, er wird Eduard in Altena helfen. Derweil führt Gundel die Geschäfte der Firma, sehr zum Unmut von Böcker, der die alleinige Führung haben will. Er hat einen Plan, wie er die Firma an sich reißen kann. Wenn Bankdirektor Mücke Gundel als Geschäftsführerin ablehnt und damit den Münzauftrag kündigen wird, muss die Familie Wolf ihn als Geschäftsführer akzeptieren. Doch Gundel bietet – zu aller Überraschung – die Münzherstellung ohne Rechnung an. Diese wird erst fällig, wenn ihr Vater zurück ist. Bis dahin haftet die Familie mit ihrem Privatvermögen. Den Deal kann Mücke nicht ablehnen, sehr zum Ärger von Böcker. Voller Auftrieb trifft Gundel nun noch ihre alte Liebe Benno in Düsseldorf wieder und die beiden kommen sich näher. Für Schwester Margot ist das Leben alles andere als rosig. Nach dem Tod von Fritz versucht sie, durch Schmuggeln Geld zu verdienen. Eines Nachts verursacht sie dabei einen Unfall und vertraut sich in ihrer Not ausgerechnet Böcker an. Er überreicht ihr einen Briefumschlag mit Geld, um eine Überfahrt nach Argentinien und Pässe für sich und Winne bezahlen zu können. Er verspricht auch, sich ihrer Sorge anzunehmen und den heimlichen Unfall zu “klären”. Als sie ihren Vater im Gefängnis besucht, um sich auch von ihm zu verabschieden, eskaliert der Streit erneut, und Margot eröffnet ihrem Vater wütend, dass sie ihn angezeigt hat. Eduard ist fassungslos. Julius Rosen sagt vor Gericht parallel für Eduard aus, und damit lässt der Commander ihn frei. Die Freude ist groß, auch weil Gundel sich mit Benno verlobt hat. Doch plötzlich erhält Eduard Papiere vom eigens dafür heimgekehrten Tommy, die ihn schwer belasten. Und er steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Können diese Papiere seine Schuld bezeugen?”” (prisma.de)

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“Hitlers Helfer – Die Nazi-Elite auf der Flucht” am 04.06.2026 im NTV

Bildquelle: Symbolfoto, amazon.de

04.06.2026,

NTV, 20.15: Hitlers Helfer – Die Nazi-Elite auf der Flucht, Doku, 2023

“Das Naziregime war zweifellos eine der schrecklichsten Epochen der deutschen Geschichte. Die Nazipartei und ihr Führer Adolf führten eines der korruptesten Regime über das deutsche Volk und seine unsichtbaren Feinde. Aber Adolf Hitler arbeitete nicht allein. Er hatte einen Kreis von einigen der barbarischsten und bösartigsten Männer an seiner Seite, die ihm halfen, die Gräueltaten möglich zu machen.” (prisma.de)

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“Hitlers DNA – Das letzte Geheimnis des Diktators” am 04.06.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 102-12922 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

04.06.2026,

NTV, 21.05: Hitlers DNA – Das letzte Geheimnis des Diktators, Doku, 2025

“Experten analysieren die genetischen Hinweise aus Hitlers DNA, um die seit 80 Jahren bestehenden Gerüchte über einen jüdischen Verwandten zu überprüfen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit untersucht, dass Hitler in seinen prägenden Jahren sowohl an ADHS als auch an Autismus litt, was neue Perspektiven auf seine Persönlichkeit und sein Verhalten eröffnen könnte.” (prisma.de)

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“Die Königin des Nordens” am 05.06.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

05.06.2026,

3SAT, 20.15: Die Königin des Nordens, Historienfilm, 2021

“Eine große Frau der Weltgeschichte, Margarethe I., Herrscherin über Dänemark, Norwegen und Schweden, muss sich zwischen ihren persönlichen Gefühlen und politischer Macht entscheiden. Trine Dyrholm (“Astrid”, “Königin”) verkörpert eindrucksvoll die machtbewusste Königin Margarethe I. Unter der Regie von Charlotte Sieling (“Borgen”, “Homeland”) entstand eine der teuersten Produktionen Skandinaviens, ein fesselndes “Game of Thrones”. 1402: Nach geschicktem und äußerst machtbewusstem Vorgehen hat die legendäre Herrscherin Margarethe I. Dänemark, Norwegen und Schweden fünf Jahre zuvor zu einer Allianz in der Hand ihrer Familie, dem dänischen Königshaus, vereint. Als alleinige ungekrönte Regentin lenkt sie die Geschicke der Kalmarer Union im Norden Europas mittels ihres jungen Adoptivsohnes Erik, des eigentlichen Königs. Doch das mächtige Bündnis hat viele Feinde: Margarethes intrigante Gegenspieler behaupten plötzlich, ihr tot geglaubter Sohn Olaf sei noch am Leben. Das Gerücht geht um, sie habe ihn damals ermorden lassen wollen, um selbst an der Macht zu bleiben. Als ausgerechnet zur Verlobung Eriks mit der Tochter des Königs von England ein Mann auftaucht, der sich tatsächlich als Olaf ausgibt, muss Margarethe nicht nur um ihre Pläne und das Überleben ihres Großreiches kämpfen, sondern auch ihre zwiespältigen Gefühle in Einklang bringen. Denn eine ausländische Verschwörung, ausgehend vom Deutschen Orden, ist im Gange, die Zwietracht unter den nordischen Staaten säen und Margarethe alles kosten könnte, an das sie glaubt – besonders die Einheit ihres Reiches. Kaum denkt sie, in dem Fremden tatsächlich ihren tot geglaubten Sohn zu erkennen, muss sie aus Staatsräson eine unmenschliche Entscheidung treffen.” (prisma.de)

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“Unsere wunderbaren Jahre” am 03.06.2026 im WDR

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03.06.2026,

WDR, 23.50: Unsere wunderbaren Jahre, Drama, 2020

“Sommer 1948: Das Leben im sauerländischen Altena war hart nach den langen Kriegsjahren. Doch die Schwestern Ulla, Gundel und Margot sind jetzt ausgelassener Stimmung. Die Jüngste, Ulla, verdreht Draufgänger Tommy, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft zurück ist, den Kopf. Dabei ist sie mit Apothekersohn Jürgen so gut wie verlobt. Die schüchterne Buchhalterin Gundel hat derweil die Zahlen der Firma ihres Vaters, den Metallwerken Wolf, im Sinn. Sie bekommt nicht mit, dass Tommys Freund Benno nur Augen für sie hat. Die älteste Schwester Margot kümmert sich um Sohn Winne. Ihr Mann Fritz ist nach Kriegsende noch nicht heimgekehrt. Firmenchef Eduard Wolf wird von den geschwächten Arbeitern unter Druck gesetzt. Das Essen ist knapp. Sie streiken, angeführt von Tommy. Es herrscht Inflation, auch das Geld eines Fabrikbesitzers ist nichts mehr wert. Ulla tauscht daraufhin Wertgegenstände gegen Kartoffeln für die Arbeiter ein. Ulla will Medizin studieren, sie wird sogar zur Aufnahmeprüfung geladen. Weil ihr Vater dagegen ist, hilft Tommy ihr dabei, dessen Unterschrift zu fälschen. Unerwartet fahren die Briten mit ihrem Commander Jones auf das Hofgelände der Firma. Ihr Befehl: Totaldemontage. Alle Maschinen sollen beschlagnahmt werden. Doch Jones merkt schnell, dass er in Wolf einen anständigen Unternehmer vor sich hat, keinen strammen Nazi. Er lässt Eduard daher ein paar Maschinen. Eine Gelegenheit, die Walter Böcker, ehemaliger Ortsgruppenleiter der NSDAP, zu nutzen weiß: Er hat sein Vermögen mit Zwangsarbeit, Waffen und Munition gemacht. Und nun unterbreitet er Eduard ein verlockendes Angebot. Doch dieser lehnt vorerst ab. Christel ist darüber froh, denn einem wie Böcker ist niemand gewachsen, auch nicht ihr Eduard. 20. Juni 1948: Die neue Währung ist da! Jeder erhält 40 DM. So auch die sechs Freunde. Auch Margot ist glücklich, denn nun ist endlich Fritz heimgekehrt. Doch die Stimmung in der Villa ist eisig, und für Winne ist sein Vater ein Fremder. Nach einem Streit mit Eduard zieht Margot mit Mann und Kind aus. Christel versucht noch, die Wogen zu glätten und Margot zum Bleiben zu überreden, doch die bleibt stur. Sie landen in einer spartanischen Dachwohnung, wollen es nun ohne die Unterstützung der Familie wagen. Am nächsten Morgen nimmt Ulla heimlich an der Medizin-Aufnahmeprüfung in Tübingen teil. Der charmante Tommy begleitet sie.” (prisma.de)

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“Der letzte Flug – Ein deutsches Geheimnis” am 03.06.2026 im RBB

Bildquelle: JU52 1941, https://de.wikipedia.org/wiki/Junkers_Ju_52/3m#/media/Datei:Bundesarchiv_Bild_101I-168-0893-11,_Balkan,_Flugzeug_Junkers_Ju_52_%22Otto_Falke%22.jpg

03.06.2026,

RBB, 22.45: Der letzte Flug – Ein deutsches Geheimnis, Doku, 2022

“April 1945. In den Abendstunden schlagen die Schrecken des Krieges mit voller Wucht zwischen den kleinen Dörfern Glienig und Buckow ein. 70 Kilometer vom bereits heftig umkämpften Berlin entfernt schießt die Rote Armee ein Zivilflugzeug der Deutschen Lufthansa vom Himmel, das sich auf dem Weg ins österreichische Enns befindet. Kurz nach dem Start in Berlin-Tempelhof kracht eine JU 52 mit insgesamt 18 Personen an Bord in ein Brandenburger Waldgebiet und geht in Flammen auf. Nur ein Berliner Ingenieur kann sich in letzter Sekunde aus der Maschine retten und dem brennenden Inferno entkommen, dem seine Mitpassagiere zum Opfer fallen. Als deren sterbliche Überreste ein Jahr nach Kriegsende auf dem Friedhof Glienig anonym bestattet werden, bleiben essenzielle Fragen rund um den sogenannten “Letzten Flug” unbeantwortet: Wer war an Bord der Maschine und wer durfte das von den Alliierten bombardierte Berlin – noch dazu an einem symbolträchtigen Tag wie Adolf Hitlers Geburtstag – zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch verlassen? Warum gibt es bis heute keine Passagierliste? Warum wurde die Crew kurz vor Abflug aus Berlin noch einmal ausgetauscht? Was hat es mit den Gerüchten auf sich, hochrangige NS-Größen und Günstlinge des Regimes wie der berüchtigte Spielfilm-Regisseur Hans Steinhoff (“Hitlerjunge Quex”) wollten sich mit Flügen wie diesem in Richtung der mystischen Alpenfestung absetzen? Und wohin sind die großen Mengen an Geld, Schmuck und Wertpapieren verschwunden, die sich angeblich an Bord der Maschine befunden haben sollen?: “Der letzte Flug – Ein deutsches Geheimnis” geht diesen Fragen in Form eines packenden True-Crime-Doku-Thrillers auf den Grund und rekonstruiert erstmals die mysteriösen Hintergründe eines tragischen Vorfalls, der nicht nur das Leben der Passagiere und deren Angehöriger zerstört, sondern auch tiefe Spuren am Unglücksort hinterlassen hat. Seit dem Absturz der Maschine liegt deren geheimnisvolle Geschichte wie eine bleierne Decke über den Dorfgemeinden – und das Schweigen über den Wahnsinn der letzten Kriegstage umfasst nicht nur die Umstände des Flugzeugabschusses, sondern auch noch viel tiefergehende persönlichere Tragödien …” (DASERSTE)

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“Das Bayerische Jahrtausend” am 01.06.2026 im BR

Bildquelle: Gatizzz, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

01.06.2026,

BR, 22.45: Das Bayerische Jahrtausend, “Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Bayern ist dünn besiedelt im elften Jahrhundert. Zweieinhalb Menschen leben auf einer Fläche von einem Quadratkilometer. Insgesamt leben rund 170.000 Menschen in Bayern. Die Kindersterblichkeit ist hoch, ein Drittel der Neugeborenen wird nicht einmal vier Jahre alt, nur jeder Zehnte erreicht überhaupt das 60. Lebensjahr. Adel und Klerus bestimmen im 11. Jahrhundert das harte Leben der Landbevölkerung auf den Fronhöfen: Die “Unfreien” müssen die Hälfte ihrer Ernte dem Fronherrn abgeben. Der Klerus bekommt den zehnten Teil, den kargen Rest teilen sie für das Vieh, Anschaffungen und die eigene Familie auf. Der deutsche Herrscher Heinrich II. (973-1024) will in Bamberg eines der größten und ehrgeizigsten Projekte des Jahrhunderts verwirklichen: ein neues Bistum mit einer “Gottesburg” in gewaltigen Dimensionen. Hoch über der Regnitz, auf dem Areal der alten Babenburg soll der Dom entstehen, zum Ruhme Gottes und für das Seelenheil der Menschen. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

“Das “Bayerische Jahrtausend” erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht. Bayern ist dünn besiedelt im elften Jahrhundert. Zweieinhalb Menschen leben auf einer Fläche von einem Quadratkilometer. Insgesamt leben rund 170.000 Menschen in Bayern. Die Kindersterblichkeit ist hoch, ein Drittel der Neugeborenen wird nicht einmal vier Jahre alt, nur jeder Zehnte erreicht überhaupt das 60. Lebensjahr. Adel und Klerus bestimmen im 11. Jahrhundert das harte Leben der Landbevölkerung auf den Fronhöfen: Die “Unfreien” müssen die Hälfte ihrer Ernte dem Fronherrn abgeben. Der Klerus bekommt den zehnten Teil, den kargen Rest teilen sie für das Vieh, Anschaffungen und die eigene Familie auf. Der deutsche Herrscher Heinrich II. (973-1024) will in Bamberg eines der größten und ehrgeizigsten Projekte des Jahrhunderts verwirklichen: ein neues Bistum mit einer “Gottesburg” in gewaltigen Dimensionen. Hoch über der Regnitz, auf dem Areal der alten Babenburg soll der Dom entstehen, zum Ruhme Gottes und für das Seelenheil der Menschen. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“August und das Gold der Sachsen” am 02.06.2026 im MDR

Bildquelle: Porzellangemälde mit Porträt Augusts III, Malerei von J.M.Heinrici, 1753, Rufus46, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

02.06.2026,

MDR, 22.10: August und das Gold der Sachsen, Doku, 2021

“Während Preußens König Friedrich der Große seine Agenten zum Spionieren durch ganz Europa aussandte, ließ der sächsische Herrscher August III. sie durch Ateliers, Paläste und Galerien streifen – in der einen Hand einen Beutel prall gefüllt mit Goldmünzen, in der anderen einen königlichen Geheimauftrag mit der Anweisung: die wertvollsten Kunstschätze um Diamanten, Statuen und Gemälde aufzuspüren und sie möglichst günstig zu kaufen.

Die Prunklust von August dem Starken und August III. hatte allerdings ihren Preis. Der Kauf erlesener Kunstschätze war nur mittels millionenschwerer Kredite möglich.
1763, am Ende des 7jährigen Krieges, lag Dresden in Schutt und Asche, König August III. war tot und in der Staatskasse klaffte ein Loch von mehr als 30 Millionen Reichstalern – rund 300 Tonnen Gold.

Händeringend suchten die Finanzbeamten nach einem Schuldigen. Und da inzwischen alle Verantwortlichen gestorben waren, ergriff man nun den einzigen, der gerade greifbar war: den künstlerischen Berater des Königs, Carl Heinrich von Heineken. Die Anklage lautete: Der Gelehrte sollte mehrere Millionen Taler aus der Hofkasse veruntreut haben. Unter Hausarrest gestellt, sah Heineken seinem Prozess entgegen, bei dem es um Kopf und Kragen ging.

Als kenntnisreicher Insider der Kunstmachenschaften, erzählt Heineken seinen persönlichen Getreuen – einem Maler und einem Sekretär – was die Kunstagenten alles unternahmen, um die Prunk- und Kunstsucht der sächsischen Herrscher zu stillen und in welchem Umfang die Sachsenfürsten die Plünderung der Staatskassen zu verantworten hatten. ” (mdr.de)

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“Churchill” am 04.06.2026 im RBB

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04.06.2026,

RBB, 20.15: Churchill, Drama, 2017

“Juni 1944: Die alliierten Streitkräfte stehen am Rande des Abgrunds. Eine gewaltige Armee wird im Geheimen an der Südküste Großbritanniens versammelt – mit dem festen Willen, das von Nazi-Deutschland besetzte Europa zurückzuerobern. Ein Mann steht den Truppen jedoch noch im Weg: Winston Churchill, der britische Premierminister. Erschöpft durch den jahrelangen Krieg und geplagt von Depressionen, ist Churchill nur noch ein Schatten des einstigen Helden, der sich Hitlers Blitzkrieg widersetzte. Er befürchtet, dass man sich an ihn nur als den “Architekten des Blutvergießens” erinnern wird, falls die D-Day Angriffe scheitern. “Churchill” erzählt die fesselnde Geschichte der letzten 24 Stunden vor der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 – jedoch erstmals aus der Perspektive Winston Churchills, eines der berühmtesten Staatsmänner der Weltgeschichte. Dabei enthüllt der Film, wie kriegsmüde Churchill bereits war und porträtiert zudem seine einzigartige, innige Beziehung zu seiner Frau Clementine – seiner großen Liebe – die ihn zu wahrer Größe inspirierte. In den Hauptrollen glänzen Brian Cox als Winston Churchill und Miranda Richardson als seine Ehefrau.” (prisma.de)

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“Good Bye, Lenin!” am 31.05.2026 im 3SAT

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31.05.2026,

3SAT, 21.45: Good Bye, Lenin!, Komödie., 2003

“Geschichte wird gemacht. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte Bürgerin in der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach 8 Monaten die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nicht: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass es die Aufregung überstehen könnte. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern die DDR wieder auferstehen lassen… Ein Stück bundesdeutsche Filmgeschichte in der Tradition eines Billy Wilder.” (amazon.de)

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“Die Bologna-Entführung – Geraubt im Namen des Papstes” am 30.05.2026 im ARTE

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30.05.2026,

ARTE, 13.45: Die Bologna-Entführung – Geraubt im Namen des Papstes, Historienfilm, 2023

“Bologna, im Jahr 1858: Der siebenjährige Edgardo Mortara wächst in einer jüdischen Familie auf, bis er eines Nachts von kirchlichen Behörden nach Rom entführt wird. Der Grund: Als Säugling soll Edgardo von einem christlichen Dienstmädchen heimlich getauft worden sein. Nach den Gesetzen des Vatikans darf ein getauftes Kind nicht von jüdischen Eltern erzogen werden. Edgardo wird in ein Katechumenenhaus gebracht, wo er eine katholische Erziehung erhält und sich auf unerklärliche Weise sofort zum Katholizismus bekennt. Für seine Eltern Momolo und Marianna beginnt ein verzweifelter Kampf. Sie wenden sich an die Öffentlichkeit, suchen Unterstützung in der Politik und versuchen mit allen Mitteln, ihren Sohn zurückzubekommen. Der Fall erregt weit über Italien hinaus Aufmerksamkeit und wird zum Symbol für den Konflikt zwischen kirchlicher Macht und den liberalen Ideen des 19. Jahrhunderts. Während die Familie nicht aufgibt, wächst Edgardo in der Obhut der katholischen Kirche heran. Papst Pius IX. nimmt persönlich Anteil an seinem Schicksal und betrachtet den Jungen zunehmend als religiöses Symbol in einer Zeit politischer Umbrüche. Zwischen familiärer Herkunft, religiöser Erziehung und den Machtinteressen der Kirche entwickelt sich ein dramatischer Konflikt, der das Leben aller Beteiligten prägt.” (prisma.de)

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“Nordhausen – Hitlers Raketenbunker” am 28.05.2026 im NTV

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28.05.2026,

NTV, 22.05: Nordhausen – Hitlers Raketenbunker, Doku, 2015

“Rund um Nordhausen wurden im Zweiten Weltkrieg geheime unterirdische Bunker und Produktions-Anlagen zur Herstellung von Raketen errichtet. Archiv-Materialien und Experten-Interviews verdeutlichen nicht nur die militärische Ziel-Setzung des Projekts, sondern zeigen auch die harte Arbeit, die mitunter von Zwangs-Arbeitern geleistet wurde, Gefahren und die Bedeutung der Waffen für den Krieg. Karten und Fotos machen deutlich, wie groß die Anlagen waren. Zeitzeugen erklären, was sie sahen und wie sie unter den Bedingungen litten.” (prisma.de)

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“Die Himmelsleiter” am 29.05.2026 im 3SAT

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29.05.2026,

3SAT, 20.15: Die Himmelsleiter, Historienfilm, 2015

“Wie aus dem Nichts taucht Adam Roth aus der Kriegsgefangenschaft wieder auf. Die Situation ist nicht einfach, zumal Anna sich zu Josef hingezogen fühlt. Anna und Adam bangen um ihren Sohn Michel, der angeblich auf Bruno geschossen haben soll, den jüngeren Sohn von Armin Zettler. Dem intriganten Nazi Zettler gelingt es, mit weißer Weste aus dem Spruchkammerprozess zu kommen – zum Entsetzen seines Opfers Adam. Aufgebracht durch den Freispruch, will Adam das Recht in die eigenen Hände nehmen. Doch er ist kein Mörder, er kann Zettler nicht richten. Die Konfrontation mit Adam zeigt jedoch Wirkung, denn der geldgierige Altnazi hat viel zu verlieren. Gnadenlos nutzte er die Not verfolgter Juden aus, um all ihren Schmuck zu kaufen. Angeblich ermöglichte er ihnen die Flucht, doch von niemandem, dem er “half”, hat man je wieder etwas gehört. Nun will er nach Südamerika auswandern, doch seine Beute ist ihm nicht genug: Auch den Verkauf des Viertels an die Belgier will er noch rasch abwickeln. Alle notwenigen Papiere hat Zettler sicherheitshalber auf den Namen seiner Frau Hermine übertragen lassen – doch die schmiedet inzwischen ihre eigenen Pläne. Zu viel Unrecht hat sie an der Seite ihres jähzornigen Mannes erduldet, damit soll nun Schluss sein. Als Hermine zum ersten Mal in ihrem Leben aufbegehrt, tritt Anna ihr zur Seite. Sie beschützt Hermine vor Zettlers Gewaltausbruch, ein Erfolg, der Anna ermutigt. Gemeinsam mit ihrer Familie heckt sie nun eine List aus, um Zettler ein für alle Mal das Handwerk zu legen. “Die Himmelsleiter – Sehnsucht nach Morgen” erzählt von den Nachwirkungen der Naziherrschaft. Der zweite Teil des Historiendramas nach einem Buch von Peter Zingler führt vor Augen, wie Schergen des NS-Regimes sich beim Spruchkammer-Verfahren, dem Entnazifizierungs-Prozess, durchmogeln konnten. Neben Christiane Paul als unerschrockene Mutter spielt Axel Prahl den unbelehrbaren Antisemiten Zettler mit erschreckender Intensität. In den weiteren Hauptrollen sind Ernst Stötzner als gebrochener KZ-Überlebender und Henning Baum als aufrechter Bauer zu sehen. Der renommierte Regisseur Carlo Rola inszenierte den Zweiteiler nach einem Buch von Peter Zingler, der darin seine eigene Familiengeschichte verarbeitete.” (prisma.de)

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“Sandmännchen forever” am 31.05.2026 im MDR

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31.05.2026,

MDR, 22.00: Sandmännchen forever, Doku, 2025

“Seit über 66 Jahren ist das Fernseh-Sandmännchen für unzählige Kinder fester Bestandteil des Abendrituals. Die Dokumentation “Unser Sandmännchen – Karriere einer Kultfigur” ist eine filmisch-feierliche Spurensuche, die dem Geheimnis einer Ikone nachspürt. Prominente und Wissenschaftler, Ostdeutsche und Westdeutsche, Kinder von einst und Eltern von heute: Sie alle tragen dasselbe Leuchten in den Augen, wenn sie vom Sandmännchen erzählen. 66 Jahre. 24.000 Abende. Millionen erwartungsvolle Kinderaugen. Selbst, wenn sich die Welt stetig verändert, bleibt etwas seit mehr als sechs Jahrzehnten immer gleich: eine heilige, so gut wie nie gebrochene Routine. Das Sandmännchen ist treuer als jeder Freund. Jeden Abend erscheint es kurz vor sieben, streut seinen magischen Sand und flüstert ohne Worte: “Jetzt ist Schlafenszeit.” In diesem kleinen abendlichen Ritual liegt eine Macht, die den Kalten Krieg übersteht und Regierungen überdauert. Das Sandmännchen ist kein gewöhnlicher Held unserer Kindheit. Erdacht und erschaffen im Kalten Krieg spiegelt er damals das geteilte Deutschland wider: Die Idee ist eigentlich aus dem Westen. Doch der Osten schläft nicht und adaptiert sie, um seine jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer nicht den Abendgrüßen des Klassenfeindes zu überlassen. So erscheinen 1959 innerhalb weniger Wochen gleich zwei Sandmännchen auf den Bildschirmen. Die Kinder in Ostberlin, Dresden und Rostock sehen ein anderes als Kinder in Hamburg, München und Aachen. Die Sandmännchen gleichen sich dabei auf verblüffende Weise: Weißhaarige Männlein mit Bart und Mütze, die den Kindern vor den Bildschirmen eine Geschichte mitbringen und ihnen danach eine gute Nacht wünschen. Und was ist das Geheimnis des Sandmännchens? Die 70-minütige Dokumentation “Unser Sandmännchen – Karriere einer Kultfigur” begibt sich auf eine Spurensuche und versucht herauszufinden, warum die Figur des Sandmännchens über Generationen hinweg eine so starke und ungebrochene Magie ausübt. Kinder, Prominente und Experten aus Ost- und Westdeutschland setzen sich in der Dokumentation mit dem Phänomen des erfolgreichen Sandmännchens auseinander. Macher geben Einblick hinter die Kulissen der Familiensendung. Eltern und Kinder, Pädagogen, Psychologen und Fernsehhistoriker: Alle eint die Begeisterung für die Kultfigur. Denn sie alle wissen: “Das Sandmännchen lebt, solange Kinder träumen!” (Erstsendung)” (prisma.de)

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“Deutschland in den goldenen Zwanzigern” am 29.05.2026 im PHOENIX

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29.05.2026,

PHOENIX, 21.45: Deutschland in den goldenen Zwanzigern, Doku, 2021

“Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmten das Leben. Frauen durften wählen, die Wissenschaft glänzte. Der Börsencrash 1929 führte zur Verelendung. Löhne wurden täglich ausgezahlt, aber das Geld war nichts wert.” (tvspielfilm.de)

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“Phantastischer Osten” am 27.05.2026 im PHOENIX

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27.05.2026,

PHOENIX, 21.00: Phantastischer Osten, Doku, 2021

“Das Leben in der DDR war begrenzt – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen “Marke Eigenbau”: Hauptsache, dem Alltag zumindest für ein paar Stunden entfliehen.” (prisma.de)

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“Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen” am 28.05.2026 im NTV

Bildquelle:

28.05.2026,

NTV, 21.05: Apokalypse – Hitlers Krieg im Westen, Doku, 2021

“In Dünkirchen besteigen über 300.000 alliierte Soldaten Schiffe und nehmen Kurs auf England. In Frankreich herrscht Chaos. Nach der Unterzeichnung eines Waffenstillstands ist die Hälfte des Landes von den Deutschen besetzt, die andere ist dem Vichy-Regime unterworfen. Frankreich bietet seine Küsten und Flugplätze den Deutschen an, die in England einmarschieren wollen. Wird Großbritannien diese Apokalypse erfolgreicher überstehen als Frankreich?” (prisma.de)

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“Luxus in der DDR” am 27.05.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Rechteinhaber: Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben. Der ursprünglich hochladende Benutzer war Stefan Kühn in der Wikipedia auf Deutsch - Genex. Originally uploaded to the German Wikipedia, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5560915

27.05.2026,

PHOENIX, 20.15: Luxus in der DDR, Doku, 2022

“Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. „ZDF-History“ zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden.

Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.” (PHOENIX)

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“Tabu – Was es in der DDR nicht geben durfte” am 26.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: By Bundesarchiv, Bild 183-1990-0414-009 / Wolfried Pätzold / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5425468

26.05.2026,

3SAT, 23.10: Tabu – Was es in der DDR nicht geben durfte, Doku, 2025

“Die DDR sei “ein sauberer Staat”, so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen – wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende “Überbleibsel des Kapitalismus”. Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das “älteste Gewerbe der Welt” florierte – in Interhotels in Rostock und Ostberlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft – im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des “sozialistischen Menschen”, ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmaßnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuß fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land.” (prisma.de)

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“Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht” am 26.05.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Fritz Bauer Institut / A. Mergen - https://www.fritz-bauer-institut.de/fileadmin/editorial/publikationen/einsicht/einsicht-05.pdf, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88521845

26.05.2026,

3SAT, 23.15: Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht, Doku, 2022

“In den vermutlich letzten NS-Prozessen der Geschichte standen in den vergangenen Jahren ehemalige SS-Männer wie John Demjanjuk, Oskar Gröning, Johann R. und Bruno Dey wegen ihrer Mittäterschaft an den Verbrechen in deutschen Konzentrationslagern vor Gericht. Viele Jahrzehnte zu spät, denn lange Zeit scheiterte die deutsche Justiz an der strafrechtlichen Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus. Es galt die Rechtsauffassung, dass die jeweilige Schuld nur durch einen individuellen Tatnachweis an einer einzelnen Tötungshandlung zu beweisen sei. Die Justiz konnte somit dem wahren Umfang der Massenverbrechen des Nationalsozialismus nicht gerecht werden. Fast 20 Jahre nach den Nürnberger Prozessen, in denen die Alliierten prominente Mitglieder der politischen, militärischen, juristischen und wirtschaftlichen Führung des nationalsozialistischen Regimes verurteilten, wurde 1963 zum ersten Mal vor einem deutschen Gericht der Massenmord in Auschwitz zur Anklage gebracht. Der damalige hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903-1968) klagte die Verbrechen mit einem neuen Ansatz an. Dieser besagt, dass “…jeder SS- Angehörige in Auschwitz, vom Wachmann bis zum Buchhalter, der an dieser Mordmaschine hantierte, der Mitwirkung am Mord schuldig (ist), was immer er tat”. Fritz Bauer forderte somit, auch diejenigen ehemaligen SS-Männer als Mittäter zu ahnden, denen im Einzelfall keine konkrete Tötungshandlung bewiesen werden konnte, die aber die grauenhaften Verbrechen durch ihre Tätigkeit im Lager mit unterstützten und die sich dem nicht verweigert haben. Dieser Ansatz konnte sich in der deutschen Justiz aber nicht durchsetzen. Und es kam, trotz der umfassenden Erkenntnisse zu dem industrialisierten und arbeitsteiligen Massenmord und zu den mutmaßlichen Tätern, nicht zu einer Prozessflut – die Strafverfolgung von NS-Verbrechern ging sogar während der folgenden Jahrzehnte zurück. Es dauerte mehr als ein halbes Jahrhundert, bis die Justiz auf Fritz Bauers Rechtsauffassung zurückgriff, um die noch ungesühnten NS-Verbrechen endlich aufzuarbeiten. In der Zwischenzeit waren viele Menschen, die an der Tötungsmaschinerie des nationalsozialistischen Deutschlands beteiligt waren, der Strafverfolgung entgangen. Erst heute stehen in Folge der veränderten Rechtsauffassung frühere SS-Leute vor Gericht, die längst im Greisenalter sind. Sie werden nach Jugendstrafrecht verurteilt – waren sie doch zum Tatzeitpunkt erst 18 oder 19 Jahre alt. Die Nebenkläger in diesen Prozessen, die letzten KZ-Überlebenden, sind ebenfalls hochbetagt und kommen aus der ganzen Welt, um gegen jene Männer auszusagen, die zumindest Beihilfe zu den ungeheuerlichen Morden der NS-Zeit geleistet hatten und somit Teil der industrialisierten Massenmordmaschine waren. Vor allem aber geht es den Opfern darum, endlich ihre Geschichte vor Gericht zu erzählen und auch gehört zu werden.” (prisma.de)

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“Die Legende von Paul und Paula” am 07.04.2026 im MDR

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07.04.2026,

MDR, 22.55: Die Legende von Paul und Paula, Melodram, 1973

“Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) ist unglücklich verheiratet, will seine Karriere aber nicht durch eine Scheidung gefährden. In einer Musikkneipe findet das ungleiche Paar zueinander…

Der frische, freche Film machte seine beiden Hauptdarsteller zu Stars. Winfried Glatzeder wurde gar als Belmondo der DDR gehandelt und brachte es nach der Wiedervereinigung immerhin noch zum „Tatort“-Kommissar.” (tvspielfilm.de)

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“Die drei Musketiere” am 06.04.2026 im ARTE

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06.04.2026,

ARTE, 14.00: Die drei Musketiere, “Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

“Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

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“D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs” am 06.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Didier Descouens, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.04.2026,

ARTE, 15.45: D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs, Doku, 2020

“Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman “Die drei Musketiere” in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas’ Romanheld d’Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in “Die drei Musketiere” und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, “Zwanzig Jahre danach” und “Der Vicomte von Bragelonne”? Haben auch d’Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere “Einer für alle, alle für einen”? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas’ Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d’Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d’Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas’ glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d’Artagnan.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.04.2026,

MDR, 22.10: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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