“Die Freiheit, die Stasi und der Tod” am 15.11.2026 im MDR

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15.11.2026,

MDR, 22.00: Die Freiheit, die Stasi und der Tod, Doku, 2026

“Am Freitag, dem 10. April 1981, steigen der 23-jährige Matthias Domaschk und sein Freund Peter Rösch gut gelaunt in einen Zug nach Ostberlin. Während in der Hauptstadt der DDR an diesem Wochenende der X. Parteitag der SED aufwändig zelebriert wird, wollen die beiden jungen Männer aus Jena zu einer Geburtstagsparty von Freunden. Die beiden werden Berlin nie erreichen. Zwei Tage später ist Matthias tot – gestorben in einem Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit. Er soll sich an seinem eigenen Hemd erhängt haben. Matthias’ Familie und Freunde zweifeln bis heute am angeblichen Selbstmord des jungen Vaters. Zu vieles scheint merkwürdig. Die Staatssicherheit versucht nach Matthias’ Tod mit allen Mitteln, die Tragödie zu verschleiern und sogar seine Beerdigung geheim zu halten. Was ist am 12. April 1981 wirklich im Untersuchungsgefängnis passiert? Julia Deane, Matthias Domaschks Tochter, geboren 1976: “Ich will verstehen, was passiert ist. Und ich will auch verstehen, was war das für eine Gesellschaft, die das so hat geschehen lassen oder die dazu beigetragen hat.” Stefanie Domaschk, Matthias Domaschks Schwester: “Diese Anpassung, die man in der DDR haben musste, um eben in bestimmten Positionen zu sein, da hat mein Bruder gesagt, das mach ich nicht mit, so verbiege ich mich nicht. Diese Doppelzüngigkeit, die will ich nicht.” Packend und zugleich komplex zeichnet die Dokumentation von Sabine Michel und Sonia Otto die Geschichte junger Menschen in der DDR, die einen anderen Lebensentwurf haben als ihre Eltern. Sie wollen reisen, internationale Rockmusik hören und selbstbestimmt leben. Sie träumen von einem “freiheitlichen” Sozialismus. Weil sie anders sind, geraten sie ins Visier der Staatssicherheit, die präventiv zuschlägt. Bernd Roth, damals Hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS: “Man hat diese Leute als Dekadente aufgefasst, die möglicherweise dazu neigen könnten, in der DDR eine Opposition aufzubauen. Wenn du dafür warst, warst du auf der richtigen Seite. Wenn du dagegen warst, warst du auf der falschen Seite.” Politisiert durch die Gewalt der paranoiden Staatsmacht, treten Matthias Dommaschk und seine Freunde für ihre Rechte ein. Sie unterzeichnen 1976 den Appell der Künstler gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin Renate knüpft Matthias Kontakte zu oppositionellen Bewegungen in der Tschechoslowakei und Polen. Renate Ellmenreich, Mutter der gemeinsamen Tochter Julia: “Matthias war sofort dafür, gegen die Biermann-Ausbürgerung zu unterschreiben und hat dann auch gesagt, wenn unser Kind mal fragt, was habt ihr denn gemacht? Dann können wir ihm in die Augen gucken und sagen, wir haben uns gewehrt, so gut wir konnten. Wir haben nicht Nichts gemacht.” “Die Freiheit, die Stasi und der Tod – Das kurze Leben des Matthias Domaschk” ist ein Cold Case von aktueller Bedeutung. Die Schlüsselerlebnisse werden erstmalig multiperspektivisch von seinen wichtigsten Angehörigen und Freunden, durch private Dokumente und durch Einblicke in den Apparat der Staatssicherheit erzählt. Umfangreiches Film- und Foto-Archivmaterial und animierte Szenen nehmen uns mit auf eine Zeitreise in das Leben der 70er und 80er Jahre in der DDR. Wir lernen Matthias als einen Menschen kennen, mit dem wir uns identifizieren können. Seine Träume und kritischen Haltungen damals sind auch für junge Menschen heute leicht nachzuempfinden. Die Frage nach der individuellen Verantwortung des Einzelnen in einer Gesellschaft stellt sich uns allen heute wieder mehr denn je.” (prisma.de)

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“Countdown zur Diktatur” am 15.11.2026 im PHOENIX

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15.11.2026,

PHOENIX, 14.00: Countdown zur Diktatur, Doku, 2026

“Deutschland Mitte der “Goldenen Zwanziger Jahre”: Adolf Hitler ist noch ein unbekannter Provinzpolitiker. Parteien der demokratischen Mitte bestimmen die Politik. Sechs Jahre nach Ausrufung der ersten deutschen Republik scheint die junge Demokratie endlich stabil zu sein. Doch der Tod von Reichspräsident Friedrich Ebert im Februar 1925 erschüttert das Land. Nur wenige Stunden zuvor gründet Hitler die verbotene NSDAP neu. Das Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg: Zum ersten Mal ist das deutsche Volk sein eigener Souverän. 1925, sechs Jahre nach ihrer Ausrufung, hat die Republik ernste Bewährungsproben überstanden: Hyperinflation, Putschversuche, Wirtschaftskrise. Mit der Neugründung der NSDAP kehrt Hitler nach einer Gefängnisstrafe auf die politische Bühne zurück. Welche verheerende Rolle die damals noch unbekannte Splitterpartei schon in wenigen Jahren spielen wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand…” (prisma.de)

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“Der Pazifikkrieg” am 14.11.2026 im PHOENIX

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14.11.2026,

PHOENIX, 20.15: Der Pazifikkrieg, Doku, 2015

“Am 7. Dezember 1941 bombardieren japanische Kampfflugzeuge die am Pearl Harbor stationierte US-Pazifikflotte. Damit weitet Japan den seit 1937 geführten Pazifikkrieg in den Zweiten Weltkrieg aus. Die vormals als neutral gegoltenen USA treten nach diesem Überraschungsangriff in den Weltkrieg ein.” (prisma.de)

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“DDR genial” am 14.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bild aus einem 23-teiligem Fotoset eines Rasierklingenschärfers vom Typ R - 2, eines handbetätigtem Rasierklingenschärfers, Radler22, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

14.11.2026,

PHOENIX, 15.00: DDR genial, Doku, 2025

“Besonders in der jungen DDR wird Mangel zum Motor für Kreativität und Improvisation. Die 1950er- und 1960er-Jahre sind eine Zeit voller Tüftlergeist und Mut: Es fehlen Rohstoffe und Maschinen. Not wird zur stärksten Währung im Sozialismus, Pragmatismus trifft auf Pioniergeist. Aus Schrott und Mangel schafft die DDR Geniales. Rohstoffe, Maschinen und selbst einfache Alltagsgüter sind knapp. Was es im Überfluss gibt: Ideenreichtum. “Not macht erfinderisch” wird zum ungeschriebenen Gesetz, das den Alltag, die Industrie und die Kultur prägt.” (prisma.de)

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“Generation DDR” am 14.11.2026 im PHOENIX

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14.11.2026,

PHOENIX, 14.15: Generation DDR, Doku, 2024

“Was verbindet Menschen, die im Osten Deutschlands zur Welt gekommen und aufgewachsen sind? Gibt es eine besondere Ostidentität? Und was macht “die Ostdeutschen” aus? TV-Moderatorin Inka Bause, der weltweit bekannte DJ Paul van Dyk und die Eisschnellläuferin Franziska Schenk: Sie alle stammen aus der DDR und leben jetzt im wiedervereinten Deutschland. War die Ostherkunft für sie ein Makel oder eine Chance?” (prisma.de)

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“Das Dritte Reich Privat” am 12.11.2026 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-1973-034-42 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

12.11.2026,

NTV, 20.15: Das Dritte Reich Privat, Doku, 2025

“Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es zahlreiche Legenden über Adolf Hitlers Leben. Überlebende behaupten, dass Hitler allein für den Krieg und den Völkermord verantwortlich war. Es wird spekuliert, ob er ein Psychopath, Geisteskranker oder Perverser war und ob er zu menschlichen Regungen, Freundschaften oder Liebesbeziehungen fähig war. Tatsächlich hatte Hitler jedoch viele intensive Kontakte und Freundschaften, insbesondere auch zu Frauen.” (prisma.de)

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“Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR” am 11.11.2026 im RBB

Bildquelle: Symbolbild, Von U.S. Air Force photo - http://www.nationalmuseum.af.mil/; exact source, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7502538

11.11.2026,

RBB, 22.15: Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR, Doku, 2026

“Die DDR gewährte in den 1980er Jahren zehn Top-Terroristen Unterschlupf. Die Staatssicherheit gab den RAF-Aussteigern eine neue Identität, ein neues Leben. Während blutige Attentate die Bundesrepublik erschütterten – und Ermittler fieberhaft nach der RAF fahndeten – versuchten die Aussteiger, in der DDR ein bürgerliches und unauffälliges Dasein zu führen. Der Film rollt diesen Cold Case neu auf. Ab Spätsommer 1980 gehen zehn junge Leute von West nach Ost, tauchen unter in der DDR. Im konspirativen “Objekt 74” des Ministeriums für Staatssicherheit bei Briesen werden sie zu DDR-Bürgern “ausgebildet”. Sie erhalten gefälschte Papiere und neue Identitäten. Sie gehören zu den meistgesuchten Personen der Bundesrepublik Deutschland. Unter ihnen ist die damals 30-jährige Silke Maier-Witt, die seit 1977 Mitglied der Roten Armee Fraktion war, zur zweiten Generation der RAF zählte und zu den Entführern des ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gehörte. Silke Maier-Witt und einige andere RAF-Mitglieder wollten schließlich aussteigen, das Leben im Untergrund war gefährlich, das Morden brutal. Der aktive Teil der zweiten Generation kann mit den zögerlichen Zweiflern nichts anfangen, sie sind Ballast für die Bewegung. Man will sie loswerden, in irgendein sozialistisches Land. Über Kontakte zur Stasi landen sie schließlich – überraschend – in der DDR. Ein scheinbar sicherer Rückzugsort. Aus Silke Maier-Witt wird Angelika Gerlach, aus einer im Westen mit Steckbrief gesuchten Top-Terroristin wird im Osten eine unscheinbare Krankenschwester. Dass die DDR zehn RAFlern Unterschlupf und ein bürgerliches Leben im eigenen Land gewährt, ist ein Staatsgeheimnis. Ein Bekanntwerden der Stasi-RAF-Kollaboration hätte zu schweren innerdeutschen Verwerfungen geführt. Das kann sich die DDR nicht leisten, denn sie ist auf finanzielle Unterstützung aus Bonn angewiesen. Deshalb setzt die Stasi alles daran, dass die Ex-Terroristen im eigenen Land nicht auffliegen. Eine RAF-Attentatsserie Mitte der 80er Jahre, zu der die Ermordung des Ministerialdirektors im Auswärtigen Amt Gerold von Braunmühl am 10. Oktober 1986 gehört, erhöht den Druck auf die Stasi, ihre “Schützlinge” noch besser zu verstecken. Maier-Witt wird mit neuem Namen und neuer Identität als Sylvia Beyer nach Neubrandenburg “versetzt”. Als 1989 die Mauer fällt, weiß sie aber, dass das Versteckspiel aus ist. Im Frühsommer 1990 wird sie verhaftet. Die Zeit des Asyls im Arbeiter- und Bauernstaat ist für die Ex-Terroristen zu Ende. Silke Maier-Witt kooperiert bei der Aufklärung. Sie wird nach fünf Jahren Haft zur Bewährung entlassen. Der preisgekrönte Filmemacher Claus Räfle rekonstruiert die Umstände, die zur Aufnahme der zehn RAF-Aussteiger in der DDR führten. Er erzählt am Beispiel von Silke Maier-Witt vom Leben im DDR-Alltag, vom Versuch, hier unauffällig heimisch zu werden, von den Ermittlungen westdeutscher Behörden und den Verschleierungstaktiken der Stasi. Claus Räfle redet mit Experten und Zeitzeugen – und mit Silke Maier-Witt. Wie schon in seinem Doku-Drama “Die Unsichtbaren – Wir wollen leben” (2017), das von Juden in der Zeit des Nationalsozialismus handelt, spürt Claus Räfle erneut einer Ausnahmesituation nach, die mit einem Identitätswechsel verbunden ist. Die Dokumentation verwebt Interviews und Archivmaterial mit KI-animierten Szenen (von Helmut Fischer und Parviz Balucci). So entsteht ein zeitgeschichtlicher Doku-Thriller.” (prisma.de)

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“Alte Nazis und Neue Rechte” am 10.11.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Eric Koch für Anefo - Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei, CC BY-SA 3.0 nl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28329597

10.11.2026,

ARTE, 21.55: Alte Nazis und Neue Rechte, Doku, 2025

“Knapp 25 Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft steht die Demokratie in Westeuropa vor einer Bewährungsprobe. In der Bundesrepublik wächst die Sorge vor einem Wiedererstarken der extremen Rechten, während in Frankreich Intellektuelle Strategien für ein neues rechtsnationales Denken entwickeln. Wie konnten rechtsextreme Bewegungen so rasch wieder Einfluss gewinnen? Während im Jahr 1968 Studierende für mehr gesellschaftliche Liberalisierung auf die Straße gehen, mobilisieren auch alte und neue Rechte ihre Kräfte. Die von vielen ehemaligen NSDAP-Mitgliedern geprägte NPD zieht in Westdeutschland in sieben von zehn Landtagen ein. An ihrer Spitze steht Adolf von Thadden. Obwohl er dem radikalen Parteiflügel angehört, gibt sich die Partei zunächst bürgerlich. Doch ihr Auftreten erinnert zunehmend an die NSDAP. Viele befürchten, die NPD könnte 1969 sogar in den Bundestag einziehen. Auch ausländische Geheimdienste beobachten die Partei mit Sorge. Die Dokumentation folgt Spuren möglicher Spionageoperationen gegen die Rechtspartei. Parallel entsteht in Frankreich mit der Nouvelle Droite eine neue rechtsintellektuelle Strömung. Anders als die NPD setzt sie nicht auf Wahlerfolge, sondern auf langfristigen Einfluss in Medien und öffentlichen Debatten. Ihre Vordenker übernehmen dabei Strategien der linken Protestbewegungen. Die Dokumentation beleuchtet, wie sich diesseits und jenseits des Rheins neue rechte Bewegungen formierten, welche Rolle Politiker, Geheimdienste und Intellektuelle dabei spielten und wie demokratische Institutionen und die Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich dieser Herausforderung letztlich standhalten konnten.” (prisma.de)

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“Hitlers Urzeit-Park – Das Gen-Experiment der Nazis” am 12.11.2026 im NTV

Bildquelle: Symbolbild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4b/Bialowieza_National_Park_in_Poland0029.JPG

12.11.2026,

NTV, 22.05: Hitlers Urzeit-Park – Das Gen-Experiment der Nazis, Doku, 2014

“Mit der Hilfe namhafter Wissenschaftler erstellten die Nazis Entwürfe für Jagdparks, in denen längst ausgestorbene Tiere wieder zum Leben erweckt werden sollten. Die Idee dieser “Arisierung” der Tierwelt nahm ein völlig absurdes Ausmaß an: Mittels genetischer Manipulationen versuchte man, die Evolution zu kontrollieren. Eine neue Dimensionen des nationalsozialistischen Größenwahns.” (prisma.de)

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“Der große Stasi-Leak: Helden oder Verräter?” am 10.11.2026 im MDR

Bildquelle: KI-generiert

10.11.2026,

MDR, 20.15: Der große Stasi-Leak: Helden oder Verräter?, Doku, 2025

“1992 sorgt eine anonym erstellte Liste mit den Klar- und Decknamen von 4.500 mutmaßlichen Inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi in Halle für einen der größten Datenskandale im wiedervereinigten Deutschland. Doch wer sie erstellt und veröffentlicht hat, bleibt mehr als drei Jahrzehnte ein Geheimnis. In “Der große Stasi-Leak – Helden oder Verräter?” treten die Urheber der Liste erstmals vor die Kamera und erzählen von geschmuggelten Mikrofilmen, konspirativen Aktionen und einer Tat, die Freundschaften, Biografien und die Öffentlichkeit erschüttert. Die Dokumentation rekonstruiert einen beispiellosen Akt zivilen Ungehorsams und stellt die bis heute aktuelle Frage: Wie weit darf man für die Wahrheit und seine Überzeugungen gehen?” (prisma.de)

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“Zeugin der Zeit: Dr. Marianne Koch” am 09.11.2026 im BR

Bildquelle: Von StagiaireMGIMO - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69526384

09.11.2026,

BR, 22.45: Zeugin der Zeit: Dr. Marianne Koch, Doku, 2026

“Als Schauspielerin drehte sie mit Clint Eastwood oder Gregory Peck. Später wurde sie Deutschlands wohl bekannteste Ärztin – doch in diesem Film zeigt Dr. Marianne Koch eine Seite, die kaum jemand kennt. Als Zeitzeugin berichtet sie von einer dramatischen Epoche. Geboren 1931 in München, wächst Marianne Koch während des Regimes des Nationalsozialismus auf. Ihr jüdischer Vater, ein international bekannter Münchner Mediziner, muss früh emigrieren. Seine Herkunft wird zum gefährlichen Familiengeheimnis. Besonders schmerzhaft: Marianne Kochs Onkel wird Opfer des sogenannten NS-Euthanasieprogramms – des systematischen Massenmords an Menschen mit Behinderungen, über den lange geschwiegen wurde. Kochs Erinnerungen daran öffnen den Blick auf ein Kapitel der Geschichte, das bis heute kaum öffentlich erzählt wird. Nach Kriegsende steht die Jugendliche mit 14 Jahren in einer zerstörten Stadt und einem verunsicherten Land. Die Jahre des Wiederaufbaus, die Sehnsucht nach Normalität und das Schweigen über die Vergangenheit begleiten sie in ihre Karriere als Filmstar der 1950er-Jahre – und später in ihre zweite große Lebensentscheidung: Mit über 40 kehrt sie der Filmwelt den Rücken und wird Internistin. Dieses Zeitzeugenporträt der Regisseurin Michaela Wilhelm-Fischer erzählt vom außergewöhnlichen Leben einer Frau, die Deutschland als Schauspielerin und Ärztin geprägt hat und durch ihren Blick zurück Geschichte persönlich erfahrbar macht.” (prisma.de)

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“Die Freiheit, die Stasi und der Tod” am 09.11.2026 im ARD

Bildquelle: Von Gerold Hildebrand - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14937976

09.11.2026,

ARD, 22.50: Die Freiheit, die Stasi und der Tod, Doku, 2026

“Am Freitag, dem 10. April 1981, steigen der 23-jährige Matthias Domaschk und sein Freund Peter Rösch gut gelaunt in einen Zug nach Ostberlin. Während in der Hauptstadt der DDR an diesem Wochenende der X. Parteitag der SED aufwändig zelebriert wird, wollen die beiden jungen Männer aus Jena zu einer Geburtstagsparty von Freunden. Die beiden werden Berlin nie erreichen. Zwei Tage später ist Matthias tot – gestorben in einem Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit. Er soll sich an seinem eigenen Hemd erhängt haben. Matthias’ Familie und Freunde zweifeln bis heute am angeblichen Selbstmord des jungen Vaters. Zu vieles scheint merkwürdig. Die Staatssicherheit versucht nach Matthias’ Tod mit allen Mitteln, die Tragödie zu verschleiern und sogar seine Beerdigung geheim zu halten. Was ist am 12. April 1981 wirklich im Untersuchungsgefängnis passiert? Julia Deane, Matthias Domaschks Tochter, geboren 1976: “Ich will verstehen, was passiert ist. Und ich will auch verstehen, was war das für eine Gesellschaft, die das so hat geschehen lassen oder die dazu beigetragen hat.” Stefanie Domaschk, Matthias Domaschks Schwester: “Diese Anpassung, die man in der DDR haben musste, um eben in bestimmten Positionen zu sein, da hat mein Bruder gesagt, das mach ich nicht mit, so verbiege ich mich nicht. Diese Doppelzüngigkeit, die will ich nicht.” Packend und zugleich komplex zeichnet die Dokumentation von Sabine Michel und Sonia Otto die Geschichte junger Menschen in der DDR, die einen anderen Lebensentwurf haben als ihre Eltern. Sie wollen reisen, internationale Rockmusik hören und selbstbestimmt leben. Sie träumen von einem “freiheitlichen” Sozialismus. Weil sie anders sind, geraten sie ins Visier der Staatssicherheit, die präventiv zuschlägt. Bernd Roth, damals Hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS: “Man hat diese Leute als Dekadente aufgefasst, die möglicherweise dazu neigen könnten, in der DDR eine Opposition aufzubauen. Wenn du dafür warst, warst du auf der richtigen Seite. Wenn du dagegen warst, warst du auf der falschen Seite.” Politisiert durch die Gewalt der paranoiden Staatsmacht, treten Matthias Dommaschk und seine Freunde für ihre Rechte ein. Sie unterzeichnen 1976 den Appell der Künstler gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann. Gemeinsam mit seiner damaligen Freundin Renate knüpft Matthias Kontakte zu oppositionellen Bewegungen in der Tschechoslowakei und Polen. Renate Ellmenreich, Mutter der gemeinsamen Tochter Julia: “Matthias war sofort dafür, gegen die Biermann-Ausbürgerung zu unterschreiben und hat dann auch gesagt, wenn unser Kind mal fragt, was habt ihr denn gemacht? Dann können wir ihm in die Augen gucken und sagen, wir haben uns gewehrt, so gut wir konnten. Wir haben nicht Nichts gemacht.” “Die Freiheit, die Stasi und der Tod – Das kurze Leben des Matthias Domaschk” ist ein Cold Case von aktueller Bedeutung. Die Schlüsselerlebnisse werden erstmalig multiperspektivisch von seinen wichtigsten Angehörigen und Freunden, durch private Dokumente und durch Einblicke in den Apparat der Staatssicherheit erzählt. Umfangreiches Film- und Foto-Archivmaterial und animierte Szenen nehmen uns mit auf eine Zeitreise in das Leben der 70er und 80er Jahre in der DDR. Wir lernen Matthias als einen Menschen kennen, mit dem wir uns identifizieren können. Seine Träume und kritischen Haltungen damals sind auch für junge Menschen heute leicht nachzuempfinden. Die Frage nach der individuellen Verantwortung des Einzelnen in einer Gesellschaft stellt sich uns allen heute wieder mehr denn je.” (prisma.de)

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“Das letzte Geheimnis von Bautzen II” am 10.11.2026 im MDR

Bildquelle: Von Gsbz - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40330816

10.11.2026,

MDR, 21.20: Das letzte Geheimnis von Bautzen II, Doku, 2014

“Der Stasi-Knast von Bautzen. Die Höchststrafe für Spione, Fluchthelfer und so genannte Staatsfeinde. Das Hochsicherheitsgefängnis war berüchtigt für sein hartes Regime. Und für die ständige Überwachung durch das Ministerium für Staatssicherheit. Der Film erzählt die Geschichte von drei Menschen, die in Bautzen II gesessen haben. Dieter Hötger (heute 76) hatte 1962 versucht, seine Familie durch einen Tunnel unter der Berliner Mauer in den Westen der Stadt zu holen. Der Plan wurde verraten, sein Freund starb, er selbst wurde lebensgefährlich verletzt. Dieter Hötger überlebte und wurde zu acht Jahren Haft verurteilt, wegen “staatsgefährdender Gewaltakte und Abwerbung von DDR-Bürgern”, wie es in seinem Urteil hieß. Berühmt wurde Dieter Hötger durch den einzigen geglückten Ausbruch aus Bautzen II im Jahr 1967. Diese Flucht löste eine der größten Polizeiaktionen in der Geschichte der DDR aus. Im Film erzählt Dieter Hötger erstmals vor einer Kamera, wie er aus seiner Zelle fliehen konnte. Und er lüftet das Geheimnis, auf welchen Wegen er zu Fuß die DDR verlassen wollte. Aus Liebe wurde die Westberlinerin Sigrid Grünewald (heute 69) zur Fluchthelferin. Sie wollte ihren Verlobten aus Thüringen über die deutsch-deutsche Grenze bringen. Die Flucht über die Transitstrecke missglückte, das Auto ging kaputt. Frau Grünewald bekam fünfeinhalb Jahre Bautzen aufgebrummt. Bautzen II war das einzige Gefängnis der DDR, in dem sowohl Männer als auch Frauen untergebracht waren. “Die Westfrauen waren fürchterlich untereinander”, erinnert sich Sigrid Grünewald. Sie und ihr Verlobter wurden freigekauft und heirateten später in Westberlin. Nicht aus Liebe, sondern aus politischer Überzeugung wurde Manfred Matthies (heute 73) zum Fluchthelfer. Über 80 Menschen half der Westberliner beim Verlassen der DDR: durch Tunnel, mit präparierten Autos, mit Hilfe falscher Papiere. Geld hat er, anders als viele andere, damit nicht verdient. 1972 wurde er festgenommen und zu 13 Jahren Bautzen verurteilt. “Die Isolation war das schlimmste für mich”, sagt er heute. Ihn hat die Haftstrafe in Bautzen krank gemacht, die Folgen spürt er noch immer.” (prisma.de)

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“Ein NS-Verbrecher auf Jobsuche” am 10.11.2026 im ARTE

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - https://historycollection.co/5-nazi-war-criminals-attempted-escape-justice-south-america/5/, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75041976

10.11.2026,

ARTE, 20.15: Ein NS-Verbrecher auf Jobsuche, Doku, 2026

“Die erste Folge der Dokumentation “Ein NS-Verbrecher auf Jobsuche” zeichnet den Fluchtweg des NS-Kriegsverbrechers Walther Rauff nach – von den Schlachtfeldern Osteuropas bis nach Lateinamerika. Rauff, eine Schlüsselfigur des NS-Terrors, war auch für Massenmorde verantwortlich und entzog sich nach 1945 systematisch der Strafverfolgung. 1942 entwickelte Rauff eine besonders perfide Mordmethode: Gaswagen, die als mobile Tötungsmaschinen in den besetzten Gebieten eingesetzt wurden. Als die Erschießungen für die Soldaten “zu belastend” wurden, sollte Rauff eine “effizientere” Lösung finden. Später wurde er nach Tunesien versetzt, wo er die Deportation der nordafrikanischen Juden plante – ein Vorhaben, das nur durch die Niederlage der Wehrmacht verhindert wurde. In Norditalien leitete Rauff als Gestapo-Chef brutale Operationen gegen Partisanen und die jüdische Bevölkerung. Doch als die Niederlage nahte, wechselte er die Seiten: Über Kontakte zur katholischen Kirche, darunter Bischof Alois Hudal, sicherte er sich Fluchthilfe. US-Geheimdienste, darunter der spätere CIA-Chef Allen Dulles, zeigten wenig Interesse an seiner Festnahme – im beginnenden Kalten Krieg galten ehemalige Nazis plötzlich als nützliche Verbündete gegen die Sowjetunion und den Kommunismus. Rauff floh aus einem Internierungslager in Rimini, tauchte in Rom unter und organisierte von dort die Flucht weiterer NS-Täter in den Nahen Osten. 1948 wurde er persönlicher Berater des syrischen Diktators Husni az-Za’im. Selbst der israelische Geheimdienst kontaktierte ihn, um Informationen über die syrische Armee zu erhalten.” (prisma.de)

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“Wilde Zeiten” am 07.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1112-009 / Wolfried Pätzold / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.11.2026,

PHOENIX, 17.15: Wilde Zeiten, Doku, 2025

“Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr, wie es war. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und allein gelassen. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußball-Trainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die “wilden Zeiten” im Jahr nach dem Mauerfall.” (prisma.de)

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“Sommer, Sonne, Hakenkreuz” am 08.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Anefo, CC0, via Wikimedia Commons

08.11.2026,

PHOENIX, 20.15: Sommer, Sonne, Hakenkreuz, Doku, 2026

“”Spanien ist anders!” Mit diesem Slogan wirbt das Land unter Diktator Franco in den 1950er-Jahren um ausländische Touristen. Spanien wird zum Sehnsuchtsort für Millionen Deutsche, denen das Wirtschaftswunder gerade Geld in die Taschen spült. Eine kleine Flucht aus dem grauen Nachkriegs-Alltag – der Traum vom bezahlbaren Urlaubsparadies wird in Werbekampagnen geschickt mit Flamenco-Kitsch und Sangría-Seligkeit angefüttert. Bis heute gehört Spanien zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Doch hinter Spaniens Aufstieg zum Touristenmagnet verbirgt sich ein fast unbekanntes Kapitel deutsch-spanischer Geschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg finden dort Tausende ehemalige Nationalsozialisten Zuflucht. Diktator Franco hat keine Berührungsängste: Schließlich ist er Jahre zuvor auch dank der Unterstützung Hitlers an die Macht gekommen. Hier entkommen die Nazis der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit und schaffen den Neuanfang. Einige hochrangige NS-Persönlichkeiten werden zu erfolgreichen Tourismus-Pionieren. Sie wissen, wie man die deutsche Nachkriegsseele streichelt, sie investieren in Hotels und Ferienanlagen, sie erschließen Grundstücke und werben offen um deutsche Spanienreisende. Sie steigen zu politischen Strippenziehern auf, vernetzen sich mit rechtskonservativen Kreisen in Westdeutschland und schaffen es, im Hintergrund die Beziehungen zwischen Franco-Spanien und der BRD mitzubestimmen. Dabei halten nicht wenige von ihnen – im Schutz von Francos Regime – an alten Denkmustern fest und führen ein oft bizarres Eigenleben. Ein jährliches Sommerfest in SS-Uniformen, Träume vom Aufbau einer antikommunistischen Miliz, dubiose Deals mit faschistischen Franco-Ministern. “Sommer, Sonne, Hakenkreuz” zeigt erstmals, wie eng die Geschichte deutscher Altnazis mit der Entwicklung bekannter spanischer Ferienregionen verbunden war. Der Film führt an Orte, die heute für unbeschwerte Urlaubstage stehen, und rekonstruiert die Seilschaften ehemaliger Nationalsozialisten, die dort wirtschaftlichen und politischen Einfluss gewonnen und bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.” (prisma.de)

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“Nach drüben” am 07.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:NINA_HAGEN_1981.jpg

07.11.2026,

PHOENIX, 16.30: Nach drüben, Doku, 2019

“Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR, eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Künstler, denn sie waren Identifikationsfiguren. Ihr Seitenwechsel fand im Westen ein starkes mediales Echo und avancierte zum Politikum.
Die Dokumentation konzentriert sich auf den Bereich Rock- und Popmusik und rückt beispielhaft die Biografien von drei Künstlern in den Mittelpunkt, die der DDR den Rücken kehrten.” (phoenix.de)

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“Meine Nacht des Mauerfalls” am 06.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BerlinWall-BrandenburgGate.jpg

06.11.2026,

PHOENIX, 22.30: Meine Nacht des Mauerfalls, Doku, 2025

“Eine Nacht, die Geschichte schrieb – erzählt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Der Film rekonstruiert die dramatischen Ereignisse an diesem Tag Stunde für Stunde – wie sich Gerüchte verbreiteten, wie Unsicherheit und Hoffnung wuchsen, und wie sich schließlich die Grenzübergänge öffneten. Er lässt ost- und westdeutsche Bürger zu Wort kommen, die den Tag aus ihrem Blickwinkel schildern.” (prisma.de)

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“Apokalypse Hitler” am 05.11.2026 im NTV

Bildquelle: Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg, Bundesarchiv, Bild 146-1974-082-44 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

05.11.2026,

NTV, 20.15: Apokalypse Hitler, Doku, 2011

“Der junge Adolf Hitler erlebt den Ersten Weltkrieg aktiv mit. Aus dieser Erfahrung entwickelt sich aus einem unscheinbaren Studenten ein radikaler Nationalsozialist. Er gewinnt an Einfluss und Sympathisanten, später auch die Stimmen Millionen verunsicherter Bürger. Die Dokumentation gibt einen Einblick in den Werdegang des jungen Adolf Hitler zum rechtsradikalen Diktator und wahnsinnigen Kriegstreiber.” (prisma.de)

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“Hitlers Leibarzt” am 05.11.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R99057 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99317701

05.11.2026,

NTV, 22.05: Hitlers Leibarzt, Doku, 2014

“Zeitlebens machte Adolf Hitler stets einen vor Kraft strotzenden Eindruck – doch das war anscheinend nur eine Maske. Aufzeichnungen zeigen ihn als gebrochenen Mann. Er war angeblich abhängig von Drogen und Medikamenten, süchtig nach Morphium. Dahinter steckte allem Anschein nach sein Leibarzt, Dr. Theodor Morell. Die Dokumentation untersucht alte Röntgenaufnahmen und sichtet Hitlers Krankenakte. (Text: ntv)” (fernsehserien.de)

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“Ein Tag in der DDR” am 06.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Symbolfoto: Bundesarchiv, Bild 183-R0113-0304 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

06.11.2026,

PHOENIX, 21.00: Ein Tag in der DDR, Doku, 2023

“In der Dokumentation geht es um einen spektakulären Autoklau durch einen Trabi-Werksangehörigen in einem Volkseigenen Betrieb. Der Dieb war Teil des Milieus, wollte aber ein Leben mit mehr Luxus, die Bilder vom Wohlstand im Westen vor Augen. Der Film rekonstruiert anhand der Prozessakten und Aussagen von Kollegen minutiös den Ablauf des 25. und letzten Diebstahls eines Trabanten aus dem Werk des VEB Sachsenrings in Zwickau am 31. März 1988.” (prisma.de)

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“Die weiße Rose” am 06.11.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

06.11.2026,

3SAT, 20.15: Die weiße Rose, Drama, 2005

“Während des Zweiten Weltkriegs beginnt eine kleine Gruppe von Münchner Studenten, die Entscheidungen und Praktiken der Naziregierung zu hinterfragen. Die Gruppe gründet eine Widerstandszelle. Der Spielfilm von Regisseur Michael Verhoeven wurde beim Deutschen Filmpreis 1983 mit zwei Auszeichnungen prämiert und erhielt von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat besonders wertvoll. München 1942: Die Studentengruppe Weiße Rose, unter ihnen die Geschwister Scholl, ruft mit Flugblättern zum Widerstand gegen Adolf Hitler und sein Regime auf. Unter Lebensgefahr bringen die Studenten Flugblätter in andere Städte und schreiben nachts Parolen wie “Nieder mit Hitler” an Häuserwände. Während sich die Schlinge der Gestapo immer enger um die Studenten zieht, knüpfen sie Kontakte zu anderen Widerstandsgruppen und sogar zu hohen Militärs. Anfang 1943 schlägt die Gestapo zu: Hans und Sophie Scholl werden im Hof der Münchner Universität verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilt sie und weitere Mitglieder der Weißen Rose zum Tode.” (prisma.de)

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“Die verbotene Insel Wustrow” am 03.11.2026 im MDR

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rerik_Flakartillerieschule_1942.jpg#/media/Datei:Rerik_Flakartillerieschule_1942.jpg

03.11.2026,

MDR, 21.00: Die verbotene Insel Wustrow, Doku, 2022

“Wustrow – die Halbinsel in der Ostsee zwischen Rostock und Wismar ist ein geheimnisumwitterter Ort. Seit 90 Jahren ist sie schon gesperrt, seit dreißig Jahren unbewohnt. Schon für drei Menschengeneration heißt es am Tor: Betreten verboten! Im Volksmund wird sie deshalb auch “Die verbotene Halbinsel” genannt. Nur ganz wenige Menschen dürfen am Wachposten vorbei die Halbinsel betreten, Edelgard und Klaus Feiler gehören dazu. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben die beiden auf Wustrow und in Rerik jeden Stein umgedreht und die bewegte Geschichte der beiden Orte, die 1938 von den Nationalsozialisten vereinigt wurden, recherchiert. Auf dem ehemaligen Rittergut Wustrow errichten die Nationalsozialisten 1933 die größte Flak-Artillerieschule des Deutschen Reiches. Dafür müssen die letzten Privatbesitzer die Insel an die Wehrmacht verkaufen. Innerhalb von vier Jahren entsteht auf 1000 Hektar eine Militärstadt für 3000 Menschen. Im Mai 1945 an die Rote Armee kampflos übergeben, wird Wustrow 1949 sowjetische Garnison und mit 1000 Hektar der größte Standort der sowjetischen Armee an der Ostseeküste. Wieder kommen Flakartillerie-Einheiten, Raketenverbände und Panzer. Zu DDR-Zeiten buchen Urlauber ihre Ferien im nahen Seebad Rerik inklusive Kanonendonner. Als 1993 der letzte Russe abzieht, legt der neue Eigentümer, der Bund, eine Kette um das Eingangstor. 60 Jahre wurde hier geschossen, überall liegen Munitionsreste und verlassene Militäranlagen sind eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Deshalb ist Marius Hein heute der Einzige, der auf der Halbinsel Wustrow einen Job hat. 2021, gleich nach seinem Studium, wird er hier Forst, Jagd- und Ökoflächenmanager. Begrenzt von Ostsee und Salzhaff und dem bewachten Eingangstor an der schmalen Zufahrt hat hier unfreiwillig ein Natur-Experiment begonnen. Die Natur holt sich zurück, was die Militärs ihr einst nahmen. Sie kann hier machen, was sie will – nahezu ohne Eingriff des Menschen. Seither haben sich viele bedrohte Pflanzen und Tiere angesiedelt, seltene Libellenarten, Amphibien und Reptilien. Knapp 100 Vogelarten brüten oder rasten im Naturschutzgebiet Die erste Aufgabe für Marius Hein, er muss zählen, wie viel Wild es in seinem Revier wirklich gibt und wo überall die Sperrmüllhaufen der Geschichte liegen. 1998 hat der Bund die gesamte Halbinsel an den Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld verkauft. Sehr zum Ärger vieler Reriker, die auch gern ein Stück von Wustrow abbekommen hätten, aber nicht zum Zuge kamen. Seitdem steht die Welt still auf Wustrow. Die Halbinsel ist ein Teil der Gemeinde Rerik und seit dem Verkauf versagen die Stadtvertreter Jagdfeld die Baugenehmigungen und sperren 2003 sogar den Wustrower Hals – die einzige Zufahrt zur Halbinsel. Der Film erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln Wustrows bewegte Geschichte – eine spannende Zeitreise durch die deutsche Historie der vergangenen knapp 100 Jahre.” (prisma.de)

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“Hildegard Knef – So oder so ist das Leben” am 02.11.2026 im ARTE

Bildquelle: Von ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Jack Metzger / Com X-K122-001 / CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=113766896

02.11.2026,

ARTE, 21.40: Hildegard Knef – So oder so ist das Leben, Doku, 2025

“Hildegard Knef war vieles: Schauspielerin, Sängerin, Autorin, sozialliberales Vorbild, Schwulenikone. Zum 100. Geburtstag der Ausnahmekünstlerin blickt der Film zurück auf ihr bewegtes Leben zwischen Berlin, New York und Hollywood – ein Leben, das Spiegel ist für das Nachkriegs- und das geteilte Deutschland, für die Lebendigkeit, Widersprüchlichkeit und Sensationsgier unserer Gesellschaft und die sie anfeuernden Medien. Gezeigt werden zahlreiche Originalinterviews mit Hildegard Knef, Ausschnitte aus Spielfilmen wie “Die Mörder sind unter uns” und “Die Sünderin”, Konzertmitschnitte, die ihre bis heute beeindruckende Bühnenpräsenz belegen, sowie Fernsehberichte aus Berlin, New York und anderen Stationen ihrer Karriere. Neben Hildegard Knef selbst kommen Freunde, Verwandte, Kollegen, Zeitzeugen und Journalisten zu Wort: Knefs Tochter Christina Palastanga-Gardiner, ihr letzter Ehemann Paul von Schell, der “taz”-Journalist Jan Feddersen, Knefs langjähriger Visagist René Koch, die Musikerin Mieze Katz – die ein Duett mit Knef eingesungen hat – und Tim Fischer, der mit ihren Liedern auf Tournee geht. Außerdem: der Filmwissenschaftler Markus Neumann sowie ihr letzter Manager und Nachlassverwalter Thomas Jost. Die Dokumentation porträtiert keine makellose Ikone, sondern eine ambivalente, vielschichtige Frau, die sich zeitlebens dem Erwartungsdruck widersetzte – und doch zur Projektionsfläche wurde.” (prisma.de)

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“Der Reichstag – Geschichte eines deutschen Hauses” am 03.11.2026 im MDR

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Grüße aus Berlin und Umgebung. Verlag Kunstanstalt W. Sommer, Berlin-Schöneberg 1898, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1025322

03.11.2026,

MDR, 22.10: Der Reichstag – Geschichte eines deutschen Hauses, Doku, 2019

“Im Kaiserreich geplant und gebaut, blühte der Reichstag während der demokratischen Ära der Weimarer Republik auf. Doch schon bald darauf erlebte er seinen Untergang. Nach NS-Diktatur, Brand und Kriegszerstörung wurde er wiederaufgebaut, fiel während des Kalten Krieges in ein Wachkoma und wurde nach der Wende wieder zum Zentrum der politischen Macht in Deutschland. Das Gebäude aber ist mehr als nur ein Ort der Politik: Seit mehr als 120 Jahren ist es auch Bühne und Spiegelbild der deutschen Geschichte. Mit hochwertiger Ausstattung und Schauspielern wie Anna Thalbach, David Schütter, Beat Marti u. a. sind die wichtigsten Ereignisse rund um den Reichstag in Szene gesetzt. Es sind nicht nur die Parlamentarier, die im Fokus des Films stehen, sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die von der Kaiserzeit bis heute eng mit dem Gebäude verbunden sind. Ob Planer, Bauarbeiter, Bibliothekarin, Stenograf, Sekretärin, sie alle erlebten auf ihre Weise die wechselvolle Geschichte des bedeutendsten Hauses der deutschen Geschichte. Dazu gehören auch der Künstler Christo und der Architekt Sir Norman Foster, die das Reichstagsgebäude mit ihrem Schaffen weltweit zum positiven Symbol für das wiedervereinte Deutschland gemacht haben. (NDR)” (prisma.de)

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“Das legendäre Konzert für Berlin ’89 – Freiheit.Stars.Aufbruch” am 04.11.2026 im 3SAT

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04.11.2026,

3SAT, 21.00: Das legendäre Konzert für Berlin ’89 – Freiheit.Stars.Aufbruch, Doku, 2026

“Die Bands haben zugesagt, einige sind bereits auf dem Weg nach Berlin – doch das Konzert zum Mauerfall hat keinen Veranstaltungsort mehr. Nur noch 29 Stunden bleiben. Was nun? Die verzweifelte Suche führt schließlich zur Deutschlandhalle. Ihr Chef sagt spontan zu, die Bühne eines Countryfestivals bleibt einfach stehen. Damit beginnen die nächsten Probleme: Wie sollen Zehntausende innerhalb weniger Stunden von dem Konzert erfahren? Wie sollen die Künstler durch das völlig verstopfte Berlin kommen? Und wie bekommt man Joe Cocker rechtzeitig aus Dänemark in die Stadt? Am 12. November 1989 öffnen sich die Türen. Künstler aus Ost und West stehen gemeinsam auf der Bühne: BAP spielt erstmals vor seinen Fans aus der DDR, Udo Lindenberg dichtet seinen “Sonderzug nach Pankow” um, die Toten Hosen bringen die Halle zum Kochen. Während des Konzerts kommt die Nachricht, dass der Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze aufgehoben ist. In der Halle fließen Tränen. Elf Stunden dauert dieser musikalische Ausnahmezustand. Zum Finale versammeln sich fast alle Künstler um Joe Cocker und singen gemeinsam “With a Little Help from My Friends”. Die zweite Folge von “Das legendäre Konzert für Berlin ’89” erzählt von Chaos, Mut und Improvisation – und von einer Nacht, in der Ost und West gemeinsam feiern und für einen kurzen Moment alles möglich scheint.” (prisma.de)

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“Die Sünderin” am 02.11.2026 im ARTE

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02.11.2026,

ARTE, 20.15: Die Sünderin, Melodram, 1951

“In den frühen Nachkriegsjahren wird Marina, außergewöhnlich schön und verführerisch, aus menschlich unglücklichen und politisch ehemals gefährdeten bürgerlichen Verhältnissen zur Prostituierten. Sie lernt in einem Nachtclub den heruntergekommenen Maler Alexander kennen und verliebt sich ernsthaft in ihn – er wird die “große Liebe ihres Lebens”. Leider ist der Geliebte schwerkrank, ein Tumor wuchert in seinem Gehirn. Um Geld für eine extrem kostspielige Operation zusammenzubekommen, die ihn vielleicht retten könnte, geht Marina wieder ihrem einstigen Gewerbe nach. Alexander wird in Wien operiert, seine Kopfschmerzen lassen zwar nach, jedoch wissen Marina und der Arzt, dass dies nur eine vorübergehende Linderung der Schmerzen bedeutet und keine Heilung. Weil sie ihn nicht mehr leiden sehen will, erspart sie ihm die letzten Qualen und bringt ihn mit Schlaftabletten um. Marina folgt dem Geliebten freiwillig in den Tod. Der Skandalfilm der 1950er Jahre mit Hildegard Knef und Gustav Fröhlich in den Hauptrollen. Ursprünglich wollte Regisseur Willi Forst in Marina eine moderne, sündige Maria Magdalena Geschichte inszenieren, verzichtete aber auf Anraten aus kirchlichen Kreisen auf diesen religiösen Bezug. Ein Tabubruch wurde der Film allemal mit seiner Thematik der Sterbehilfe. Der Doppelselbstmord und eine aus heutiger Sicht mehr als harmlose Nacktszene der Knef machten den Film damals zum großen skandalumwitterten Kassenschlager in den Kinos. Das rbb Fernsehen sendet die Spielfilme “Die Sünderin” und “Alraune” zu Ehren von Hildegard Knef. Am 28. Dezember 2025 wäre die Schauspielerin, Sängerin und Autorin 100. Jahre alt geworden. Hildegard Knef (1925 – 2002) war einer der ganz großen Stars des deutschen Nachkriegskinos. Bereits 1944 übernahm sie Nebenrollen wie in Helmut Käutners Klassiker “Unter den Brücken”. Ihr Aufstieg begann mit der ersten deutschen Nachkriegsproduktion, dem Trümmerfilm “Die Mörder sind unter uns” (1946) von Wolfgang Staudte. Spätestens mit Rudolf Jugerts Drama “Film ohne Titel” avancierte Knef zum Nachkriegsstar und Publikumsliebling. Für ihre Leistung wurde sie 1948 auf dem Filmfestival in Locarno als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Ihr Stil der kühlen, klaren und etwas melancholischen Frau machte sie unverwechselbar. Ihr Melodram “Die Sünderin” (Regie: Willi Forst) sorgte 1950 für einen bundesweiten Skandal. Nicht nur die darin behandelten Themen wie Prostitution und Suizid, sondern eine kurze Einstellung, in der Knef nackt zu sehen ist, brachten die Moralapostel auf die Barrikaden. Der Film wurde ein Kassenschlager. Aber als untragbare Schauspielerin in Deutschland verschrien, begab sich Knef ein weiteres Mal in die USA, diesmal erfolgreicher als bei ihrem ersten Aufenthalt. 1955 eroberte sie als bisher einzige deutschsprachige Schauspielerin in einer Hauptrolle den Broadway mit Cole Potters Inszenierung “Silk Stockings”. Sie drehte zusammen mit Gregory Peck und Ava Gardner “Schnee am Kilimandscharo” (1952) oder mit Regisseur Anatole Litvak “Entscheidung vor Morgengrauen” (1951). Ende der 50er Jahre führte sie in Deutschland ihre Karriere erfolgreich fort. Aus Hildegard Knef wurde “die Knef”. Für Josef von Bákys “Der Mann, der sich verkaufte” (1959) gewann sie den Bundesfilmpreise in Silber. Mit ihrer rauchigen Stimme startete sie ab den 1960ern eine zweite Karriere als Chanson-Sängerin. Die Titel “Für mich soll’s rote Rosen regnen” und “Von nun an ging’s bergab” setzten neue Standards in der deutschsprachigen Musikbranche. Ihre 1970 erschienen Autobiografie “Der geschenkte Gaul” wurde ein Weltbestseller. Hildegard Knef lebte Emanzipation in einer Zeit lange vor dem Feminismus und verkörperte ein neues, modernes Frauenbild. Mit ihrer Kunst und einer guten Mischung aus Glamour, Intellekt und Berliner Schnauze prägte sie den Zeitgeist mehrerer Jahrzehnte.” (prisma.de)

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“Wunderwerke der Weltgeschichte” am 01.11.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. 20. BandBibliographisches Institut, Hildburghausen - self scanned from own book, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=145779474

01.11.2026,

PHOENIX, 20.15: Wunderwerke der Weltgeschichte, Doku, 2021

“Im Zentrum von Paris steht das berühmteste Museum der Welt – der Louvre. Jahr für Jahr zieht er Millionen von Besuchern an. Doch nicht nur seine Exponate faszinieren, auch der Bau selbst ist einzigartig. Mit moderner Technik wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden, wie sich das monumentale Gebäude innerhalb von acht Jahrhunderten von einer kleinen mittelalterlichen Königsburg zu einem Wunderwerk moderner Ingenieurskunst entwickelt hat.” (prisma.de)

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“Dracula – Die wahre Geschichte” am 31.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Symbolbild, amazon.de

31.10.2026,

ARTE, 20.15: Dracula – Die wahre Geschichte, Doku, 2026

“Im Juni 1456 überflog der Komet Halley den Himmel über dem Balkan. In fast ganz Europa deutete man dies als Vorboten der bevorstehenden Apokalypse. Mit einer Ausnahme: Der aus der Walachei stammende Vlad III., auch Dracula genannt, sah darin ein gutes Omen. Nach einer gewaltsamen Machtübernahme als Anführer einer kleinen Armee ließ er den Kometen auf seine Münzen prägen. Seine Herrschaft war gnadenlos. Seine bevorzugte Hinrichtungsmethode versetzte die Menschen in Angst und Schrecken und brachte ihm den Beinamen “der Pfähler” ein. So steht es jedenfalls in den Texten jener Zeit, die dank des Buchdrucks verbreitet wurden. 1890 stieß der irische Schriftsteller Bram Stoker im Zuge seiner Recherchen auf den Namen Dracula und verwendete ihn für seinen Roman. In den 1970er Jahren machte der rumänische Diktator Nicolae Ceau?escu aus Vlad dem Pfähler einen Nationalhelden. Wahrheit oder Mythos? Seit mehreren Jahren beschäftigen sich Forschende mit der Quellensammlung Corpus Draculianum und hinterfragen die Geschichte von Vlad III. Sie analysieren private, diplomatische und zu Handelszwecken verfasste Korrespondenz, Verhandlungsprotokolle, verwaltungstechnische Dokumente, Erzählungen und Bilder sowie Münzen und Siegel aus der damaligen Zeit. Die Quellen stammen aus ganz Europa und erzählen die Geschichte eines shakespeareschen Herrschers, der zwischen dem christlichen Westen und dem seit dem Fall Konstantinopels im Jahr 1453 immer mächtiger werdenden Osmanischen Reich gefangen war. Das damalige Europa befand sich im Umbruch, und die Walachei lag an der Grenze zweier gegensätzlicher Gesellschaften.” (prisma.de)

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“Luther” am 30.10.2026 im 3SAT

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30.10.2026,

3SAT, 22.15: Luther, Drama, 2004

“Von Papst Leo X. exkommuniziert und von Kaiser Karl V. geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Im Volk finden seine Thesen derweil immer mehr Zuspruch. Daraus erwächst ein blutiger Bauernaufstand, der weder in Luthers Sinn ist noch eine Chance auf Erfolg hat.

Deutschland 1505: Während eines schweren Unwetters entrinnt der junge Martin Luther nur knapp dem Tod. Aus Dankbarkeit zu Gott gibt er sein Studium der Rechtswissenschaften auf und wird gegen den Willen seines Vaters Mönch im Erfurter Augustinerkloster. Sehr schnell zeigt sich, dass Luther ein eigenwilliger und kritischer Geist ist: Schon während seines Theologiestudiums beginnt er, offen gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche anzugehen. In seinen mitreißenden Predigten versucht er zugleich, den Menschen ihre Angst vor den Sündenstrafen zu nehmen. Damit aber zieht sich der ebenso streitbare wie charismatische Theologe den Zorn der Kirchenoberhäupter zu, die eine lukrative Geldquelle in Gefahr sehen…” (3sat.de)

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“Nachkriegsjahre” am 29.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R77582 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5368550

29.10.2026,

NTV, 23.30: Nachkriegsjahre, Doku, 2020

“Im Sommer 1945 liegt Berlin in Trümmern. Wie in ganz Deutschland leben hier viele Jugendliche, die ihre Eltern verloren haben. Verwahrlost und gewaltbereit haben sie gelernt, um jeden Preis zu überleben, schließen sich zu Banden zusammen. Die Polizei in Ost und West ist in Zeiten von Blockade und Luftbrücke stark gehandicapt: Optimale Bedingungen für Kriminelle und Schieber.” (prisma.de)

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“Josef Mengele – Der Todesarzt von Auschwitz” am 29.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bernhard Walther or Ernst Hofmann or Karl-Friedrich Höcker - USHMM, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65081325

29.10.2026,

NTV, 20.15: Josef Mengele – Der Todesarzt von Auschwitz, Doku, 2025

“Wie kann ein angehender Zahnarzt zum Engel des Todes in Auschwitz werden? Eine eingehende Untersuchung von Mengeles Jugend deckt die Verbindung auf zwischen medizinischer Wissenschaft, akademischen Kreisen und den Grundlagen des Nazismus, insbesondere der Eugenik, einer rassistischen Wissenschaft aus den angelsächsischen Ländern. Mengele ist das grausame Produkt dieser Ideologien, die er in Auschwitz skrupellos umsetzt.” (prisma.de)

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“Ein Moment in der Geschichte” am 28.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: https://thumb.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cd/Hermannsdenkmal_1900.jpg/960px-Hermannsdenkmal_1900.jpg?utm_source=de.wikipedia.org&utm_campaign=imageinfo&utm_content=thumbnail

28.10.2026,

PHOENIX, 20.15: Ein Moment in der Geschichte, Die Varusschlacht, Doku, 2022

“In der Varusschlacht gelang es germanischen Stämmen, die römischen Legionen im Teutoburger Wald vernichtend zu schlagen. Die Römer zogen sich in der Folge zurück. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht im Jahr 9 nach Christus?” (prisma.de)

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“Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte” am 27.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Symbolfoto, amazon.de

27.10.2026,

ARTE, 23.40: Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte, Doku, 2021

“Kaum jemand weiß, dass Adolf Hitler, Diktator und Massenmörder, am Ende seines Lebens schätzungsweise 16.000 Bücher besaß, verteilt auf die Privatbibliotheken in seinen Residenzen in Berlin, München und Berchtesgaden. Rund 1.300 dieser Bücher befinden sich heute in den USA. Was erzählen diese Bücher über die Quellen nationalsozialistischen Denkens – und über das Fortwirken rechtsextremer Gewalt heute? Der amerikanische Historiker Timothy Ryback gilt als kenntnisreichster Experte für Hitlers Privatbibliothek. Er reist für den Film nach Washington D.C. und Providence in den USA, wo diese Bücher heute lagern. Hitler besaß Klassiker der Weltliteratur und antisemitische Hetzschriften, pseudowissenschaftliche “Rassenstudien” und esoterische Groschenhefte. Viele dieser Bücher waren Bestseller – lange vor der Machtübernahme der Nazis im Jahr 1933. Hitlers Bibliothek zeugt davon, dass Antisemitismus und Rassismus keineswegs Randphänomene in der westlichen Geistes- und Kulturgeschichte waren, sondern viel mehr in ihrem Zentrum standen. Und bis heute sind diese Traditionslinien virulent: Die sogenannte “Neue Rechte” vermeidet zwar Begriffe wie “Blut” und “Rasse” – doch viele rechtsextreme Denkmuster und Verschwörungserzählungen von heute sind den Gedanken aus Hitlers Bibliothek verblüffend ähnlich, zum Beispiel die Erzählung vom “Großen Austausch”, nach der die weiße Bevölkerung Europas und Amerikas gezielt durch Muslime und nichtweiße Menschen ersetzt werden soll. Sie dient rechtsextremen Terroristen auf der ganzen Welt als Legitimation, um Menschen zu ermorden, seien es Schwarze, Juden oder Muslime.” (prisma.de)

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“Adlershof – Zwischen Träumen, Umbrüchen und Visionen” am 27.10.2026 im MDR

Bildquelle: Von Marek ?liwecki - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=132131916

27.10.2026,

MDR, 22.10: Adlershof – Zwischen Träumen, Umbrüchen und Visionen, Doku, 2023

“Kein Ort in der deutschen Hauptstadt verbindet seit Anfang des 20. Jahrhunderts Wissenschaft, Macht und Medien so prägnant wie der Stadtteil Adlershof. Hier war die Wiege der deutschen Motorluftfahrt und der Filmindustrie Berlins. Im Dritten Reich geheime Forschung für Hitlers Krieg, in der DDR abgeschirmter Militärstandort, Zentrum der Akademie der Wissenschaften und Zentrale des Fernsehens. Berlin-Adlershof. Signatur für ein einzigartiges Areal, in dem sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts deutsche Geschichte wie in einem Brennglas verdichtet. Eine spannende und vielschichtige Story, voller Pioniergeist und radikalen Umbrüchen. Technologie und Militär, Medien und Macht, Wissenschaft und Kultur spielten hier in Kriegs- und Friedenszeiten eine bedeutende Rolle. Heute ist Adlershof einer der weltweit wichtigsten Forschungsstandorte. Der größte Wissenschafts- und Technologiepark Deutschlands ist hier in den Jahren seit der Wiedervereinigung entstanden. Ein riesiges Zukunfts-Labor von Weltrang, ein deutsches Silicon Valley, in dem die Spuren der wechselvollen Vergangenheit noch heute zu entdecken sind. Die tollkühnen Männer und Frauen in ihren fliegenden Kisten. Mit ihnen beginnt 1909 auf dem Flugplatz Johannisthal, in direkter Nähe zu Adlershof, das Zeitalter der deutschen Motorluftfahrt. Hunderttausende Menschen pilgern von Berlin hierher, um die Akrobaten der Lüfte und ihre todesmutigen Flugkünste zu bestaunen. Bald hat das Militär das Sagen und die Werke in Johannisthal/Adlershof avancieren zur größten Kriegsflugzeugproduktion im Ersten Weltkrieg. Nach dem verlorenen Krieg stehen die Hallen leer, die aufstrebende Filmindustrie zieht ein. Der Ort wird zu einer heute fast vergessenen Berliner Traumfabrik. Im Dritten Reich wird wieder aufgerüstet, in Adlershof entsteht ein Schwerpunkt der Luftwaffenforschung. High-Tech für Hitlers Eroberungskriege. Für die sowjetischen “Trophäenjäger” wird Adlershof 1945 mit seinen wissenschaftlichen Einrichtungen zu einer wichtigen “Siegesbeute”, fast alles montieren sie ab und schaffen es in die Sowjetunion. Im Kalten Krieg gerät das Areal ins Visier der westlichen Geheimdienste. Adlershof ist zum abgeschirmten Standort für das Wachregiment des MfS “Feliks Dzierzynski” geworden. Hier werden seit den 1950er Jahren tausende junge Männer für Erich Mielkes “Roter Garde” rekrutiert. Auch das Zentrum der Akademie der Wissenschaften wird nach Adlershof verlagert und der Deutsche Fernsehfunk als Sprachrohr der Staatspartei aus dem Boden gestampft. Adlershof steigt zu einem einzigartigen Medien-, Wissenschafts- und Militärzentrum in der DDR auf. Der berüchtigte “Schwarze Kanal” und das berühmte “Sandmännchen” sind mit dem Namen Adlershof verbunden, eine junge Physikerin macht hier in den 1980er Jahren ihren Doktor, Angela Merkel. Mit dem Ende der DDR scheint auch die Zeit für den Standort Adlershof abgelaufen, eine fast 100-jährige Geschichte ihr Ende gefunden zu haben, doch beginnt sich mit der Entwicklungsgesellschaft WISTA, ein neuer, hochmoderner Forschungs- und Medienstandort zu entwickeln. Ein neues Kapitel Adlershofer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. Ein (RBB)” (prisma.de)

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“Burg Falkenstein – Geheimaktion für einen Schatz” am 27.10.2026 im MDR

Bildquelle: Von Olaf Böhlk - Olaf Böhlk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8955962

27.10.2026,

MDR, 21.00: Burg Falkenstein – Geheimaktion für einen Schatz, Doku, 2023

“Eine alte preußische Geländekarte führt Peter Vickery in den 1990er Jahren zu einer vergrabenen Schatzkiste voller Gold, Silber und Edelsteinen. Doch das ist nicht alles – eine noch größere Entdeckung bleibt lange Zeit verborgen. Die 900 Jahre alte Burg Falkenstein im Harz steckt voller Geheimnisse. Nach dem Fall der Mauer werden hier tausende Schatzstücke aus einem Verlies geborgen. Einer der spektakulärsten Funde des vergangenen Jahrhunderts. “Der Osten – Entdecke wo du lebst” über die faszinierende Welt des Falkensteins, mit historischen Filmkulissen, einer beeindruckenden Falknerei und einer einzigartigen Zeitreise ins Mittelalter. Im Sommer 2023 kommt seltener Besuch auf den Falkenstein. Die Nachfahren der Grafen, die bis zum Krieg auf dem Falkenstein lebten: Angela Vickery und ihr Mann Peter, ein ehemaliger britischer Offizier. Im Gepäck haben die beiden eine alte preußische Geländekarte. Vor über 30 Jahren suchte und fand Peter Vickery damit im Wald unterhalb der Burg die vergrabene Schatzkiste der Grafen vom Falkenstein. Bisher war der Ort geheim gehalten. Erstmals wollen die Vickerys diese mysteriöse Stelle nun offenbaren. Einige Jahre nach dem ersten Fund wird in einem geheimen Burgverlies ein zweiter und noch viel größerer Schatz entdeckt. Auch hier dringt damals erst einmal nichts an die Öffentlichkeit – aus Angst, Diebe könnten sich in der ungesicherten Burg der wertvollen Kunstgüter bemächtigen. Alles landet vorerst im Depot. Nur wenige Schatzstücke verbleiben auf dem Falkenstein, andere sind inzwischen in aller Welt verstreut – zum Ärger der Nachfahren der Grafenfamilie. Die imposante Burg ist nicht nur ein Schatzversteck – hier wurden schon zahlreiche Filme gedreht, an die noch einige Kulissen und Requisiten erinnern: Darunter drei Geister – Riese, Hexe, Rumpelstilzchen – aus der legendären DDR-Fernsehserie “Spuk unterm Riesenrad”. Katrin Raukopf und Henning Lehmbäcker, die Kinderschauspieler von damals, erinnern sich am Originalschauplatz an Anekdoten und plaudern aus dem Filmdreh-Nähkästchen. Jährlich zu Beginn der Sommerferien schlagen Familien des Vereins “Gelebtes Mittelalter” für eine Woche ein Ritterlager auf dem Falkenstein auf. Ihr Motto: Wohnen, kochen, arbeiten und kämpfen wie vor 700 Jahren. “Das Ganze ist gar nicht finster, sondern authentisch”, sagt Burgdirektor Joachim Schymalla. “Gerade kulturell gesehen bildet das Mittelalter den Ursprung des modernen Europas. Unsere Tischsitten zum Beispiel, sind damals entstanden.” Wie einst im Mittelalter lässt Falkner Pavel Sihelsky seine Greifvögel zu seinen Shows über der Burg kreisen. Schließlich waren sie es, die dem Falkenstein einst ihren Namen gaben.” (prisma.de)

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“Robin Hood” am 26.10.2026 im KABEL 1

Bildquelle: amazon.de

26.10.2026,

KABEL 1, 22.10: Robin Hood, Abenteuerfilm, 2010

“Die Oscar-Gewinner Russel Crowe und Cate Blanchett in einer Neuauflage des Action-Klassikers unter der Regie des ebenfalls preisgekrönten Ridley Scott: Robin Hood stellt sich im Kampf um Gerechtigkeit und das Herz von Lady Marion dem skrupellosen Sheriff von Nottingham in den Weg. Gemeinsam mit seinen Gefährten Little John, Allan A’Dayle und Will Scarlet will Robin außerdem die Pläne des Feldherren Godfrey durchkreuzen. Es folgt eine brutale Schlacht um das englische Königreich.” (prisma.de)

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“Wir in den 80ern” am 24.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von A derivative work by CatJar, from a variety of images creditted above., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9964653

24.10.2026,

PHOENIX, 15.45: Wir in den 80ern, Doku, 2020

“Freiheit, Aufbruch und viel Musik… – das waren die 1980er im Südwesten. Ein turbulentes Jahrzehnt. Die Ära Kohl beginnt, die Grünen gründen sich in Karlsruhe, Proteste formieren sich gegen die Lagerung amerikanischer Raketen, die Neue Deutsche Welle gibt deutscher Musik wieder eine Stimme, Michael Jackson kommt zum Hockenheimring, Nicole gewinnt den Grand Prix Eurovision de la Chanson, Aerobic, Breakdance und der Walkman sind voll im Trend, und: die Mauer fällt. Das alles ist nur eine kleine Auswahl der Ereignisse, die die Menschen im Südwesten in den 1980er Jahren bewegt haben. Was ist aus den Menschen von damals geworden? Die Sendung findet die Geschichten von damals und erzählt sie heute. Auch Prominente wie Popstar Thomas Anders, Sängerin Julia Neigel, SWR Moderator Pierre M. Krause oder Evi Seibert, Leiterin des SWR Hauptstadtstudios Berlin, lassen ihre persönlichen 1980er Jahre im Südwesten Revue passieren” (prisma.de)

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“Wir in den 70ern” am 24.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von A derivative work by TheCuriousGnome, from a variety of images creditted above. Additional changes done by CatJar., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9559942

24.10.2026,

PHOENIX, 14.15: Wir in den 70ern, Doku, 2020

“Schlaghosen, Disco, schrille Farben: Die 1970er – ein Jahrzehnt des Aufbruchs. Auch oder gerade auch im Südwesten. 1972 findet in Germersheim eines der ersten Open-Air-Festivals à la Woodstock statt. Im Fußball wird 1974 zum ersten Mal das Tor des Monats von einer Frau geschossen: von Bärbel Wohlleben aus Ingelheim. Ein Rückblick auf ein spektakuläres Jahrzehnt, von Koblenz bis Konstanz. Woran erinnern sich prominente Vertreter aus dem Südwesten? An wilde Disconächte? An die Fußball-WM 1974? Sie kommentieren die aufregenden, bunten und abwechslungsreichen 1970er Jahre im Südwesten aus heutiger Sicht.” (prisma.de)

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“Deutschland ganz laut” am 25.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von KalifOil - Eigenes Werk, digitalized january 2010, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9058031

25.10.2026,

PHOENIX, 16.15: Deutschland ganz laut, Doku, 2026

“”Deutschland ganz laut” – die Scorpions aus Hannover, BAP aus Köln, die Puhdys und Karat aus Ost-Berlin. Vier Bands aus zwei deutschen Staaten zwischen Welterfolg, Aufbruch und Zensur. Sie kommen aus einer Zeit, in der es kein Internet gab, und man noch Alben auf dem Plattenspieler hörte – und stehen bis heute auf der Bühne. Ihre Hits haben Musikgeschichte geschrieben, im Westen wie im Osten Deutschlands. “Terra X History” feiert die deutschen Rocklegenden.” (prisma.de)

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“1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte” am 22.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - Franklin D. Roosevelt Library (https://www.archives.gov), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=274179

22.10.2026,

NTV, 22.05: 1945 – Schicksalsjahr der Weltgeschichte, Doku, 2020

“Das Jahr 1945 hat das 20. Jahrhundert geprägt. Es bildete den Abschluss von sieben Jahren Krieg, Schrecken und Tod. Das Ende der Konflikte löst weltweit Jubelszenen aus; Die Nürnberger Prozesse und die Gründung der UN gaben neue Hoffnung. Doch hinter den Kulissen lauerten bereits die Schatten des Kalten Krieges und die Herausforderungen der Entkolonialisierung. Diese 12 Monate prägten die Geschichte und stellten die Weichen für die moderne Welt.”(prisma.de)

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“Jagd auf Roter Oktober” am 21.10.2026 im KABEL 1

Bildquelle: amazon.de

21.10.2026,

KABEL 1, 20.15: Jagd auf Roter Oktober, Thriller, 1990

“November 1984: Glasnost und Perestroika gehören noch nicht zum allgemeinen Sprachschatz. Der sowjetische U-Boot-Kapitän Marko Ramius gibt den Befehl, Kurs gen Westen zu nehmen. Sein Ziel ist die amerikanische Ostküste. Sowohl die Russen als auch die Amerikaner rätseln, was Ramius vorhat. Plant er einen Angriff auf die USA, will er Selbstmord begehen oder ist er ein Überläufer? Eine gnadenlose Jagd beider Mächte auf das U-Boot beginnt.” (prisma.de)

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“Stalin und Trotzki – Die Todfeinde” am 20.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Autor/-in unbekannt - ??????????? ???????????? ????? ???? ?? ??????????????? ?????????? 1926 ???? «???????? ?. ?. ????????????» (https://www.youtube.com/watch?v=ORzceZWZkUs) ? ???????????? ? ?????????? ??????? «Arbeiter-Illustrierte-Zeitung» ? 1926 ???? (https://twitter.com/kasperbrasken/status/1055045137343152128), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28234273

20.10.2026,

3SAT, 23.10: Stalin und Trotzki – Die Todfeinde, Doku, 2014

“Mexiko, 20. August 1940: Mit einem Eispickel wird Trotzki der Schädel eingeschlagen. Mit seinem Tod endet ein fast 20 Jahre andauerndes Duell um die Spitze der kommunistischen Bewegung. Stalin, der uneingeschränkte Alleinherrscher der Sowjetunion, hat endlich seinen langjährigen Rivalen eliminiert. Beide spielten tragende Rollen bei der Revolution, beide schreckten vor nichts zurück, um an die Hebel der absoluten Macht zu gelangen. Über drei Jahrzehnte lang machte Stalin (1878-1953) Russland zur zweitgrößten Supermacht der Welt. Trotzki (1879-1940), der die Rote Armee erschaffen hatte und sie zum Sieg gegen die weißen Armeen führte, war ein ebenso genialer Stratege wie Stalin. “Stalin versus Trotzki” ist ein Duell zwischen zwei radikal unterschiedlichen Männern. Einer der Sohn eines georgischen Schusters, der andere ein jüdischer Intellektueller. Einer ein systematischer, berechnender Mann, der andere ein brillanter, enthusiastischer Geist. Einer ein zynischer Intrigant, der andere ein Idealist. Es war ein ideologisches Duell zwischen zwei verschiedenen Versionen des Kommunismus. Ein politisches Duell, ein Duell um die Macht, und letztendlich ein Duell bis in den Tod – ein Duell zweier Todfeinde.” (prisma.de)

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“Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke? ” am 19.10.2026 im HR

Bildquelle: KI generiert

19.10.2026,

HR, 23.35: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke?, Doku, 2024

“ARD Crime Time Die ARD Crime Time beleuchtet in ihrer neuen Staffel den rätselhaften Mord an Hans Plüschke, einem ehemaligen Bundesgrenzschützer, der 1998 durch einen gezielten Kopfschuss getötet wurde. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Die Vorgeschichte dieses Cold Case führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als Plüschke 1962 bei einem Feuergefecht an der innerdeutschen Grenze den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt erschoss. Die Staffel geht der Frage nach, ob Plüschkes Tod 1998 die späte Rache eines Stasi-Netzwerks oder das Ergebnis eines Raubmordes war. Am 14. August 1962 kommt es im Fulda Gap, einer strategisch wichtigen Schwachstelle, an der die NATO einen Einmarsch des Warschauer Paktes fürchtete, zu einem Feuergefecht. Dabei erschießt der Bundesgrenzschützer Hans Plüschke den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt. Während der Westen den Vorfall als Notwehr einstuft, erhebt die DDR schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, vermutet ein Mordkomplott und schwört Rache. Rudi Arnstadt wird zum Volkshelden stilisiert. Der Fall hätte fast den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Knapp drei Jahrzehnte später fällt die Mauer. Hans Plüschkes Identität bleibt aus Sicherheitsgründen all die Jahre geheim, bis er 1997 in einem Interview mit der Hessenschau zugibt, der Schütze gewesen zu sein. Sieben Monate später, am 15. März 1998, wird Plüschke tot aufgefunden – ein Schuss durch das rechte Auge, exakt an der Stelle, an der er Arnstadt einst traf. Der Fall Hans Plüschke beleuchtet nicht nur ein tragisches Einzelschicksal, sondern auch die anhaltende Spannung zwischen Ost und West, die sich tief in das kollektive Gedächtnis der Region eingegraben hat. Die Dokumentation zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart in einem ungelösten Mordfall aufeinandertreffen. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Österreich und Russland – Das Ende der Dynastien” am 20.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Hieronymus Löschenkohl - http://www.historia.ro/sites/default/files/foto_Photoland__Corbis_Images_42-26405927.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50544210

20.10.2026,

3SAT, 22.25: Österreich und Russland – Das Ende der Dynastien, Doku, 2024

“Österreich und Russland verbindet lange Zeit mehr als politische Nähe. Doch hinter Bündnissen und Kaisertreffen wachsen Spannungen, die Europas Geschichte verändern. Im 19. Jahrhundert stützen sich die Habsburger auf russische Hilfe und feiern beim Dreikaisertreffen ihren Zusammenhalt. Doch mit dem Machtwechsel in Russland zerbricht die Allianz, und Europa steuert auf den Ersten Weltkrieg zu. Die Dokumentation geht den Ursachen des Falls der europäischen Dynastien nach. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zwischen Österreich und Russland, die Revolution in Russland und die Folgen für Europas Monarchien. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des österreichischen Botschafters in Russland und des russischen Botschafters in Wien.” (prisma.de)

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“Neue Deutsche Welle” am 17.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Tilman Brembs - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=115764165170 (dead), https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10163478390635171, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22482305

17.10.2026,

PHOENIX, 15.00: Neue Deutsche Welle, Doku, 2022

“Sie gilt als die kreativste Phase in der Geschichte der deutschen Popmusik – die Neue Deutsche Welle. Warum stieg sie Anfang der 1980er Jahre so kometenhaft auf, um dann bald wieder zu verglühen? Mit dem Abstand von 40 Jahren blicken die Macher von damals zurück auf das Phänomen NDW.” (prisma.de)

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“Die Brücke am Kwai” am 18.10.2026 im ARTE

Bildquelle: amazon.de

18.10.2026,

ARTE, 14.15: Die Brücke am Kwai, Kriegsfilm, 1957

“Siam 1943: Der japanische Kommandant eines Kriegsgefangenenlagers im Dschungel erhält den Befehl, eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke über den Fluss Kwai zu bauen. Ein britisches Gefangenenregiment soll die Arbeit ausführen. Die britischen Offiziere, angeführt von Oberst Nicholson, weigern sich unter Berufung auf das Kriegsgefangenenrecht, die Strapazen auf sich zu nehmen. Auch würde es die Ehre der höheren Ränge verbieten, neben den einfachen Soldaten zu dienen.

Als Kommandant Saito mit disziplinarischem Terror reagiert, haben die Briten keine Wahl mehr. Nicholson, nun von Ehrgeiz gepackt, erbringt mit seinen Männern Höchstleistungen. Doch als die Brücke steht, naht ein alliiertes Sprengkommando, darunter auch der aus dem Lager geflüchtete Amerikaner Shears…

David Lean („Lawrence von Arabien“) drehte das Drama vor imposanter Kulisse in Ceylon. Dort wurde die „Titelheldin“ binnen acht Monaten von 1000 Arbeitern mithilfe von 35 Elefanten errichtet. Das aus 1200 Bambusstämmen bestehende Bauwerk war mit 35 Meter Höhe und 130 Meter Länge die größte Brückenkulisse der Filmhistorie.

Als der Film in die Kinos kam, wurde er von der Kritik zwiespältig aufgenommen: Während Skeptiker ihn als Huldigung militärischer Pflichterfüllung ansahen, werteten ihn andere als ironische Kritik an der Sinnlosigkeit eben dieses Gehorsams. An seinem Erfolg ließ sich indes nicht rütteln: In drei Jahren spielte er mit 30 Millionen Dollar das Zehnfache seiner Produktionskosten ein.” (tvspielfilm.de)

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“Das weiße Haus am Rhein” am 16.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Nicolas von Kospoth (Triggerhappy), CC BY-SA 2.0 DE , via Wikimedia Commons

16.10.2026,

3SAT, 20.15: Das weiße Haus am Rhein, Historienfilm, 2021

“„Wir Jungen müssen uns die Welt zurückholen“ – daran glaubt Emil Dreesen nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg. Traumata aus den Schützengräben und eine schwere Schuld möchte er hinter sich lassen. Anders als sein nationalistischer Vater Fritz, der sich gegen die französischen Besatzer in seinem Rheinhotel Dreesen auflehnt, will sich der Hoteliersohn Emil mit den Franzosen arrangieren und aussöhnen.

Für den Juniorchef geht der Blick nach vorne: Um neue Gäste zu gewinnen, setzt der 21-Jährige mit Unterstützung seiner jüngeren Schwester Ulla auf Kultur und Unterhaltung. Rückendeckung bekommt er von seiner lebensfreudigen Großmutter Adelheid als Hotelbesitzerin. Verlassen kann sich Emil auch auf seinen Freund Robert aus Kriegstagen. Die beiden verbindet ein Geheimnis, das ihnen jederzeit zum Verhängnis werden kann.

Als ein ehemaliger Frontkamerad auftaucht, um Emil zu erpressen, bekommt dieser unerwartete Unterstützung von dem Zimmermädchen Elsa. Die überzeugte Kommunistin, die für die Rechte der weiblichen Bediensteten streitet, ist jedoch seinen Eltern ein Dorn im Auge.” (daserste.de)

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“Nordhausen – Hitlers Raketenbunker” am 15.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 146-1991-061-16 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5483529

15.10.2026,

NTV, 23.30: Nordhausen – Hitlers Raketenbunker, Doku, 2015

“Rund um Nordhausen wurden im Zweiten Weltkrieg geheime unterirdische Bunker und Produktions-Anlagen zur Herstellung von Raketen errichtet. Archiv-Materialien und Experten-Interviews verdeutlichen nicht nur die militärische Ziel-Setzung des Projekts, sondern zeigen auch die harte Arbeit, die mitunter von Zwangs-Arbeitern geleistet wurde, Gefahren und die Bedeutung der Waffen für den Krieg. Karten und Fotos machen deutlich, wie groß die Anlagen waren. Zeitzeugen erklären, was sie sahen und wie sie unter den Bedingungen litten.” (prisma.de)

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“Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin” am 13.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Martin van Meytens - [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4475205

13.10.2026,

3SAT, 23.15: Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin, Doku, 2017

“Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Zum Maria-Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.” (prisma.de)

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“Die rote Erzherzogin” am 13.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: Von Hermann Clemens Kosel - Österreichische Nationalbibliothek, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16424221

13.10.2026,

3SAT, 22.25: Die rote Erzherzogin, Doku, 2026

“Am Morgen des 2. September 1883 kommt in Schloss Laxenburg bei Wien Erzherzogin Elisabeth Marie, Tochter von Kronprinz Rudolf und Stephanie von Belgien, zur Welt. Der Lebensweg dieser von Kaiserhaus und Untertanen sehnsüchtig erwarteten kleinen Erzherzogin scheint gemäß althergebrachter Tradition klar vorherbestimmt. Doch Schicksal, Wandel der Geschichte und vor allem Elisabeth Maries Charakter machen diese Pläne zunichte. Sie lassen Elisabeth Maries Leben in einem atemberaubenden Wirbel an Ereignissen und Begegnungen über alle Grenzen von Konventionen, Vorurteilen und gesellschaftlichen Schranken hinweg überschäumen. Elisabeth Marie, ihre Eltern nennen sie “Erzsi”, ist fünf, als ihr Vater, Kronprinz Rudolf, stirbt. “Jagdunfall” lautet die offizielle Todesursache. Erst zehn Jahre später erfährt Erzsi Einzelheiten des tragischen Geschehens und die Wahrheit über ihren Vater und dessen 17-jährige Geliebte Mary Vetsera, die freiwillig den Tod mit ihm teilte. Elisabeth Maries Weg führt sie vom verwöhnten und umhegten einzigen Kind des Thronfolgers über die vom Volk bejubelte strahlende Repräsentantin des Kaiserhauses an der Seite des kaiserlichen Großvaters, über die kapriziöse junge Ehefrau, hingebungsvolle Mutter und rückhaltlose Geliebte zur streitbaren Vorkämpferin für Sozialismus und Emanzipation. Gleichzeitig wird sie zur ernsthaften Mitarbeiterin im Forscherkreis um Magie und Parapsychologie.” (prisma.de)

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“Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien” am 14.10.2026 im RBB

Bildquelle: Siebbi, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

14.10.2026,

RBB, 23.00: Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien, Künstlerporträt, 2020

“”SCHLINGENSIEF – In das Schweigen hineinschreien” ist ein Film über den 2010 mit 49 Jahren verstorbenen Ausnahmekünstler Christoph Schlingensief. Der Fokus des Films liegt auf Schlingensiefs Auseinandersetzung mit Deutschland. Sein Verhältnis zu diesem Land war widersprüchlich: einerseits verspürte er eine Verbundenheit mit den Menschen und Orten seiner Herkunft, seiner Kernfamilie und so etwas wie “Heimat”, andererseits rebellierte er gegen sie – auch gegen den Kleinbürger in sich selbst – und provozierte bis hin zur Forderung “Tötet Helmut Kohl” auf der documenta X 1997. Dass er 2004, am deutschesten Ort der Hochkultur, in Bayreuth Wagners Erlöser-Oper “Parsifal” inszenieren durfte, und später die Einladung erhielt, den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig zu gestalten, erfüllte ihn auch mit Stolz, weil er erkannte, dass die Hassliebe zu seinem Land doch noch mit Anerkennung erwidert wurde. “SCHLINGENSIEF – In das Schweigen hineinschreien” ist ein Montage-Film der Editorin Bettina Böhler, die zwei der wichtigsten Filme von Christoph Schlingensief, “Terror 2000” und “Die 120 Tage von Bottrop”, geschnitten hat. Ihr Film besteht aus sehr umfangreichem Archivmaterial aus vier Jahrzehnten, Erzähler ist Schlingensief selbst. Im Herbst 2026 (9.10.2026-17.1.2027) widmet der Gropius Bau in Berlin ihm mit “Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine” eine Ausstellung, die sein visionäres Werk zwischen aufsehenerregenden politischen Aktionen, radikalen theatralen Inszenierungen und der Verschmelzung von Performance und bildender Kunst beleuchtet.” (prisma.de)

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“Edward vs. George: Die Windsors im Krieg” am 15.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1614356

15.10.2026,

ARTE, 21.00: Edward vs. George: Die Windsors im Krieg, Doku, 2024

“1939 schreiben König George VI. und Königin Elizabeth Geschichte: Als erste britische Monarchen auf Staatsbesuch in den USA werden sie begeistert empfangen – ihr Besuch festigt die transatlantischen Beziehungen. Doch während das Königspaar die Herzen der Massen gewinnt, lebt Georges älterer Bruder Edward, der ihm den Thron überließ, mit seiner amerikanischen Frau Wallis ein ganz anderes Leben: als glamouröses Paar der New Yorker High Society. Der Designer Nicky Haslam erinnert sich an ihre erste Begegnung mit den Windsors – sie wirkten wie “Filmstars”. Die Ehefrauen der Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein: Wallis, die als Stilikone gefeierte Duchess of Windsor, verleiht dem Paar ein mondänes Image. Königin Elizabeth hingegen steht für Pflichtbewusstsein – sie überlebt die Bombardierung des Buckingham-Palasts und hält im Krieg an der Seite ihres Volkes stand. Edward und Wallis brechen weiter mit royalen Konventionen: 1951 veröffentlicht der ehemalige König seine Memoiren “A King’s Story” und wirbt dafür im US-Fernsehen. Doch als George VI. am 31. Januar 1952 zum letzten Mal öffentlich auftritt, um Prinzessin Elisabeth zu verabschieden, ist sein Tod nur Tage später ein Schock für die Nation. Edward erscheint allein zur Beerdigung – Wallis bleibt fern, sie wurde nicht eingeladen. Elisabeths II. Krönung 1953 markiert einen Neuanfang. Eine Vertraute, Lady Glenconner, beschreibt die Zeremonie aus nächster Nähe. Edward, der mit seiner Nichte zerstritten ist, verfolgt die Feierlichkeiten im französischen Exil vor dem Fernseher. 1970 sucht Prinz Charles seinen Großonkel heimlich in Frankreich auf – ein Zeichen der Versöhnung. Zwei Jahre später stirbt Edward. Nach Jahrzehnten im Exil findet er seine letzte Ruhestätte im königlichen Familiengrab der Windsors.” (prisma.de)

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“Inside Hitler” am 15.10.2026 im NTV

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13774 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5481177

15.10.2026,

NTV, 20.15: Inside Hitler, Doku, 2021

“Das geheime Sexualleben Adolf Hitlers beschäftigt Historiker und Psychologen bis heute. Anhand seiner Krankenakten werden Hitlers angenommene genitale Missbildung sowie die Ausmaße seiner Drogenabhängigkeit und Parkinson-Erkrankung enthüllt und aufgezeigt, welchen Einfluss all das auf seine zerstörerische Persönlichkeit hatte.” (prisma.de)

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“Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR” am 12.10.2026 im ARD

Bildquelle: Symbolbild, Von U.S. Air Force photo - http://www.nationalmuseum.af.mil/; exact source, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7502538

12.10.2026,

ARD, 23.35: Staatsgeheimnis RAF – Terroristen in der DDR, Doku, 2026

“Die DDR gewährte in den 1980er Jahren zehn Top-Terroristen Unterschlupf. Die Staatssicherheit gab den RAF-Aussteigern eine neue Identität, ein neues Leben. Während blutige Attentate die Bundesrepublik erschütterten – und Ermittler fieberhaft nach der RAF fahndeten – versuchten die Aussteiger, in der DDR ein bürgerliches und unauffälliges Dasein zu führen. Der Film rollt diesen Cold Case neu auf. Ab Spätsommer 1980 gehen zehn junge Leute von West nach Ost, tauchen unter in der DDR. Im konspirativen “Objekt 74” des Ministeriums für Staatssicherheit bei Briesen werden sie zu DDR-Bürgern “ausgebildet”. Sie erhalten gefälschte Papiere und neue Identitäten. Sie gehören zu den meistgesuchten Personen der Bundesrepublik Deutschland. Unter ihnen ist die damals 30-jährige Silke Maier-Witt, die seit 1977 Mitglied der Roten Armee Fraktion war, zur zweiten Generation der RAF zählte und zu den Entführern des ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gehörte. Silke Maier-Witt und einige andere RAF-Mitglieder wollten schließlich aussteigen, das Leben im Untergrund war gefährlich, das Morden brutal. Der aktive Teil der zweiten Generation kann mit den zögerlichen Zweiflern nichts anfangen, sie sind Ballast für die Bewegung. Man will sie loswerden, in irgendein sozialistisches Land. Über Kontakte zur Stasi landen sie schließlich – überraschend – in der DDR. Ein scheinbar sicherer Rückzugsort. Aus Silke Maier-Witt wird Angelika Gerlach, aus einer im Westen mit Steckbrief gesuchten Top-Terroristin wird im Osten eine unscheinbare Krankenschwester. Dass die DDR zehn RAFlern Unterschlupf und ein bürgerliches Leben im eigenen Land gewährt, ist ein Staatsgeheimnis. Ein Bekanntwerden der Stasi-RAF-Kollaboration hätte zu schweren innerdeutschen Verwerfungen geführt. Das kann sich die DDR nicht leisten, denn sie ist auf finanzielle Unterstützung aus Bonn angewiesen. Deshalb setzt die Stasi alles daran, dass die Ex-Terroristen im eigenen Land nicht auffliegen. Eine RAF-Attentatsserie Mitte der 80er Jahre, zu der die Ermordung des Ministerialdirektors im Auswärtigen Amt Gerold von Braunmühl am 10. Oktober 1986 gehört, erhöht den Druck auf die Stasi, ihre “Schützlinge” noch besser zu verstecken. Maier-Witt wird mit neuem Namen und neuer Identität als Sylvia Beyer nach Neubrandenburg “versetzt”. Als 1989 die Mauer fällt, weiß sie aber, dass das Versteckspiel aus ist. Im Frühsommer 1990 wird sie verhaftet. Die Zeit des Asyls im Arbeiter- und Bauernstaat ist für die Ex-Terroristen zu Ende. Silke Maier-Witt kooperiert bei der Aufklärung. Sie wird nach fünf Jahren Haft zur Bewährung entlassen. Der preisgekrönte Filmemacher Claus Räfle rekonstruiert die Umstände, die zur Aufnahme der zehn RAF-Aussteiger in der DDR führten. Er erzählt am Beispiel von Silke Maier-Witt vom Leben im DDR-Alltag, vom Versuch, hier unauffällig heimisch zu werden, von den Ermittlungen westdeutscher Behörden und den Verschleierungstaktiken der Stasi. Claus Räfle redet mit Experten und Zeitzeugen – und mit Silke Maier-Witt. Wie schon in seinem Doku-Drama “Die Unsichtbaren – Wir wollen leben” (2017), das von Juden in der Zeit des Nationalsozialismus handelt, spürt Claus Räfle erneut einer Ausnahmesituation nach, die mit einem Identitätswechsel verbunden ist. Die Dokumentation verwebt Interviews und Archivmaterial mit KI-animierten Szenen (von Helmut Fischer und Parviz Balucci). So entsteht ein zeitgeschichtlicher Doku-Thriller.” (prisma.de)

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“Phänomen Neue Deutsche Welle” am 10.10.2026 im VOX

Bildquelle: The original uploader was Havelbaude at German Wikipedia.(Original text: Matthias Klein --Havelbaude 08:40, 4. Aug 2006 (CEST)), CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons

10.10.2026,

VOX, 20.15: Phänomen Neue Deutsche Welle, Doku, 2026

“Die größten NDW-Hits kennt jeder: Major Tom, 99 Luftballons, Da Da Da, Der Goldene Reiter oder Skandal im Sperrbezirk. Doch wie konnte aus einer Handvoll Punker, Außenseiter und Underground-Bands eine Bewegung werden, die die deutsche Musik für immer veränderte? “Phänomen Neue Deutsche Welle” erzählt die Geschichte der Musikbewegung: von Nina Hagen, DAF, Ideal und Extrabreit bis zu Nena, Joachim Witt und Falco. Die Dokumentation zeigt, wie die NDW zunächst in Kellern, Clubs und auf Independent-Labels entstand, von den großen Plattenfirmen unterschätzt wurde – und schließlich die Charts eroberte. Mit exklusiven Interviews, seltenen Archivschätzen und den entscheidenden Meilensteinen der Bewegung blickt die Doku hinter die Hits und erzählt von Aufbruch, Provokation, Kommerz und kultureller Revolution. Eine Geschichte, die zeigt, warum die Neue Deutsche Welle weit mehr war als ein kurzer Trend – und bis heute die deutsche Popmusik prägt.” (prisma.de)

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“Thorin – Der letzte Neandertaler” am 10.10.2026 im ARTE

Bildquelle: State Office for Heritage Management and Archaeology Saxony-Anhalt / State Museum of Prehistory Halle, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

10.10.2026,

ARTE, 22.40: Thorin – Der letzte Neandertaler, Doku, 2024

“Bevor die Neandertaler vom Erdboden verschwanden, lebten sie für eine Dauer von rund 300.000 Jahren auf dem eurasischen Kontinent. Warum starben sie aus? Wie trat der Homo sapiens an ihre Stelle? Die Forschungen des Teams um Ludovic Slimak deuten darauf hin, dass Homo sapiens bereits vor rund 54.000 Jahren im Rhônetal präsent war – deutlich früher als bisher angenommen. Zugleich zeigen die außergewöhnlich gut erhaltenen Ablagerungen, dass Homo sapiens und Neandertaler die Höhle in sehr kurzer zeitlicher Folge nutzten und sich möglicherweise in der Region begegneten. In der Grotte Mandrin sind archäologische Fundstücke außergewöhnlich gut erhalten. Dies liegt an ihrer Öffnung gen Norden, durch die der Mistral Sand in sie hineinträgt. Ausgrabungen beweisen, dass Menschen die Höhle über einen Zeitraum von rund 80.000 Jahre lang immer wieder nutzten. Die Analyse von Rußablagerungen erlaubt es, Dauer und Abfolge einzelner Besiedlungsphasen erstaunlich genau zu rekonstruieren. In einer rund 54.000 Jahre alten Schicht fanden Forscher zudem winzige Feuersteinspitzen. Sie zeigen, dass die ersten des Homo sapiens, die sich in der Höhle niederließen, mit Pfeil und Bogen jagten – und das 40.000 Jahre vor der bisher angenommenen Erfindung dieser Jagdmethode. Haben diese Homo sapiens – die ersten, deren Überreste im heutigen Westeuropa gefunden wurden – die Neandertaler aus der Grotte Mandrin vertrieben? 2015 wurde eine neue Entdeckung gemacht: In einer Schicht, die auf etwa 10.000 Jahre nach der Ankunft des anatomisch modernen Menschen zurückgeht, wurden die fossilen Überreste eines Neandertalers gefunden. Sie zeigen, dass der Neandertaler in die Grotte Mandrin zurückgekehrt sein muss. Zunächst wurde seine DNA einer alten Neandertaler-Linie zugewiesen. Über einen Verwandten wurde dann aber eine neuere Abstammungslinie der Art in Südeuropa gefunden. Seither kann bei den späten Neandertalern von einem mediterranen Zweig gesprochen werden. Die Geschichte des Aufeinandertreffens zweier Arten der Gattung Mensch im Rhône-Tal ist ein archäologischer Thriller.” (prisma.de)

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“Krieg, nein danke!” am 11.10.2026 im PHOENIX

Bildquelle: Von Rob Bogaerts / Anefo - http://proxy.handle.net/10648/ad8acb44-d0b4-102d-bcf8-003048976d84, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66716196

11.10.2026,

PHOENIX, 14.00: Krieg, nein danke!, Doku, 2022

“Das atomare Wettrüsten und die Bedrohung durch eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung prägten das Leben ganzer Generationen. Dem NATO-Doppelbeschluss von 1979 folgte eine breite Protestwelle gegen die Pläne massiven Aufrüstens. Vor allem Nordrhein-Westfalen war Schauplatz von Demonstration Hunderttausender. Die große Demo im Bonner Hofgarten 1981 war für die Friedensbewegung ein erster Höhepunkt.” (prisma.de)

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“Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke?” am 12.10.2026 im HR

Bildquelle: Ki generiert

12.10.2026,

HR, 23.35: Stasi-Rache oder Raubmord – Wer erschoss Hans Plüschke?, Doku, 2024

“ARD Crime Time Die ARD Crime Time beleuchtet in ihrer neuen Staffel den rätselhaften Mord an Hans Plüschke, einem ehemaligen Bundesgrenzschützer, der 1998 durch einen gezielten Kopfschuss getötet wurde. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Die Vorgeschichte dieses Cold Case führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als Plüschke 1962 bei einem Feuergefecht an der innerdeutschen Grenze den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt erschoss. Die Staffel geht der Frage nach, ob Plüschkes Tod 1998 die späte Rache eines Stasi-Netzwerks oder das Ergebnis eines Raubmordes war. Am 14. August 1962 kommt es im Fulda Gap, einer strategisch wichtigen Schwachstelle, an der die NATO einen Einmarsch des Warschauer Paktes fürchtete, zu einem Feuergefecht. Dabei erschießt der Bundesgrenzschützer Hans Plüschke den NVA-Hauptmann Rudi Arnstadt. Während der Westen den Vorfall als Notwehr einstuft, erhebt die DDR schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, vermutet ein Mordkomplott und schwört Rache. Rudi Arnstadt wird zum Volkshelden stilisiert. Der Fall hätte fast den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Knapp drei Jahrzehnte später fällt die Mauer. Hans Plüschkes Identität bleibt aus Sicherheitsgründen all die Jahre geheim, bis er 1997 in einem Interview mit der Hessenschau zugibt, der Schütze gewesen zu sein. Sieben Monate später, am 15. März 1998, wird Plüschke tot aufgefunden – ein Schuss durch das rechte Auge, exakt an der Stelle, an der er Arnstadt einst traf. Der Fall Hans Plüschke beleuchtet nicht nur ein tragisches Einzelschicksal, sondern auch die anhaltende Spannung zwischen Ost und West, die sich tief in das kollektive Gedächtnis der Region eingegraben hat. Die Dokumentation zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart in einem ungelösten Mordfall aufeinandertreffen. (Senderinfo)” (tvspielfilm.de)

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“Hannah Arendt” am 08.10.2026 im RBB

Bildquelle: Barbara Niggl Radloff, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

08.10.2026,

RBB, 20.15: Hannah Arendt, Drama, 2012

“Hannah Arendt ist eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Doch was sagt ihr Werk jungen Leuten von heute, einer Generation, die sich jenseits nationaler oder kontinentaler Beschränkungen bewegt, und die Partei ergreift für ein “Denken ohne Geländer” (Hannah Arendt) der Systeme, Ideologien und Wunschvorstellungen?

Die Dokumentation holt Hannah Arendt ins Heute und thematisiert ihre Relevanz für politisches Handeln unserer Tage.” (phoenix)

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“Babylon Prag” am 08.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Symbolbild, Von Stefan Bauer, http://www.ferras.at - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=952840

08.10.2026,

ARTE, 20.15: Babylon Prag, Doku, 2026

“Das Prag der 1920er und 1930er Jahre ist eine pulsierende europäische Metropole, die weit über die Grenzen der Tschechoslowakei hinaus strahlt und Menschen anzieht. Auf den ersten Blick scheint fast alles möglich in den zwei Jahrzehnten zwischen der Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik 1918 und dem deutschen Einmarsch im März 1939: Die Stadt ist eine internationale Literatur-, Theater-, Jazz- und Tanz-Hochburg – mit Galerien und Theatern und mit einem pulsierenden Nachtleben in Bars und Varietés. Josephine Baker kommt in die Stadt, die mit New York, mit Paris und Berlin gleichzieht. Tschechische, deutsche und jüdische Künstlerinnen und Künstler machen aus der Moldau-Metropole ein “Babylon Prag”. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass die Kulturen dieser Stadt eher neben- als miteinander existierten, getrennt wie durch eine unsichtbare Mauer. Die Dokumentation “Babylon Prag” taucht ein in die zweisprachige Welt der Prager Kultur jener beiden Jahrzehnte, in denen Prager Künstler Großes geleistet haben, allen voran Kafka mit seinen Romanen und Romanfragmenten. Dabei ist dieses erste Jahrzehnt der jungen Republik von latenten Konflikten zwischen Tschechen und Deutschen geprägt. Obwohl in der Minderzahl, hatten die Deutschen unter der Herrschaft der Habsburger großen Einfluss. Jetzt verweisen die Tschechen die ehemals dominierende Minderheit auf den zweiten Platz, was Unmut schürt. Und so kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen, deren innere Triebfeder der Nationalismus ist – das unselige Erbe des 19. Jahrhunderts.” (prisma.de)

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“Gerta und die Welt am Abgrund” am 09.10.2026 im ARTE

Bildquelle: Romanvorlage, amazon.de

09.10.2026,

ARTE, 20.15: Gerta und die Welt am Abgrund, Drama, 2026

“Brünn, 1944: Die 19-jährige Gerta wächst in einer deutsch-tschechischen Familie auf und fühlt sich trotz ihres deutschen Vaters als Tschechin. Doch während ihr Vater und ihr Bruder immer stärker der nationalsozialistischen Ideologie verfallen, schließt sich Gerta gemeinsam mit ihrer großen Liebe Karel dem studentischen Widerstand an. Mit dem wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten in Brünn wächst auch der Druck in Gertas Familie immer mehr. Als ihre Mutter schwer erkrankt, Karel von der Gestapo verhaftet wird und ihr Bruder an der Front stirbt, zerbricht ihre Familie endgültig. Den schwersten Schlag versetzt ihr aber ausgerechnet der eigene Vater … TomᚠMašín erzählt den ersten Teil seines Historiendramas als erschütterndes Porträt einer jungen Frau, die zwischen Liebe, Verrat und den Grausamkeiten zweier totalitärer Systeme ums Überleben kämpft. Die behandelten Themen von “geerbter Schuld”, Vorurteilen und dem schwierigen Weg zur Vergebung haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Das zweiteilige Fernsehdrama basiert auf Kate?ina Tu?kovás vielfach ausgezeichnetem Roman “Gerta. Das deutsche Mädchen” und entstand als internationale Koproduktion von ?eská televize, HBO und ARTE. Gedreht wurde unter anderem in Brünn, D??ín und in Südmähren, wo sich die historischen Ereignisse abspielten.” (prisma.de)

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“Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution” am 09.10.2026 im 3SAT

Bildquelle: amazon.de

09.10.2026,

3SAT, 20.15: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution, Drama, 2021

“Leipzig 1988/89. Die 19-jährige Franka Blankenstein wächst als Kind systemtreuer Eltern in Leipzig auf. Zufällig lernt sie den Altenpfleger Stefan Clausnitz kennen und findet so den Weg in eine Umweltgruppe, die sich unter dem Schutz der Kirche gegen die Zerstörung der Natur und die Luftverschmutzung der Region einsetzt.

Franka ist fasziniert von dem Zusammenhalt der Gruppe, die in einem alten Abrisshaus lebt. Dort werden Aktionen geplant, heiße Diskussionen geführt, aber auch gelebt, geliebt und gefeiert – unter ständiger Beobachtung der Stasi.

Als die Gruppe, zu der schließlich auch Franka gehört, es wagt, die Räume der Kirche zu verlassen und in aller Öffentlichkeit zu protestieren, wird ihre Bewegung politisch. Die jungen Menschen fordern die Grundrechte der Demokratie ein und riskieren dabei ihre Freiheit.” (br.de)

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“Vom Paradies in die Hölle ” am 05.10.2026 im ARD

Bildquelle: Symbolbild KZ Mauthausen, Von Bundesarchiv, Bild 192-342 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5485775

05.10.2026,

ARD, 23.40: Vom Paradies in die Hölle, Drama, 2026

“Vom Paradies in die Hölle” erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins KZ Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte später vertraute er seine Erlebnisse seiner Tochter Mary an, deren Spurensuche – von der Karibik über Italien bis Österreich – den Rahmen des Dokudramas bildet. Der Film offenbart ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte und zeigt die Realität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus: Zwischen Verfolgung, Propaganda und dem Kampf ums Überleben. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE; unterstützt von FERNSEHFONDS AUSTRIA, LAND SALZBURG, Documentary Campus. “Vom Paradies in die Hölle” erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte nach dem Krieg vertraute er seine Erinnerungen seiner Tochter Mary an. Ihre Reise von der Karibik über Italien bis nach Österreich bildet den emotionalen Rahmen des Dokudramas. Lionel, 1912 in Santo Domingo geboren und auf Sint Maarten aufgewachsen, heuert als junger Mann auf einem Frachtschiff an, um die Welt zu sehen. Doch seine Sehnsucht nach Freiheit wird zur tragischen Odyssee: Sein Schiff gerät in die Wirren des Zweiten Weltkriegs, wird beschossen und sinkt. Die Besatzung überlebt, doch Lionel landet in italienischer Gefangenschaft und wird nach Jahren in Lagern schließlich ins KZ Mauthausen deportiert. Dort übersteht er elf Monate, bis amerikanische Truppen das Lager befreien. Der Film rückt ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte in den Fokus: die Lebensrealität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Diese war geprägt von kolonialen Kontinuitäten, Rassismus, Zwangsarbeit und politischer Willkür. Romney steht stellvertretend für viele, die zu Propagandazwecken missbraucht wurden oder der Verfolgung ausgesetzt waren. Expert:innen wie Clarence Lusane, Katharina Oguntoye, Walter Sauer und Serge Bilé erweitern die historische Perspektive. Archivmaterial und künstlerische Reenactments verweben sich zu einer dichten visuellen Erzählung. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert durch den FERNSEHFONDS AUSTRIA und das LAND SALZBURG, entwickelt im Rahmen des Documentary Campus.” (prisma.de)

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“Im Schatten der Macht” am 05.10.2026 im NDR

Bildquelle: amazon.de

05.10.2026,

NDR, 23.15: Im Schatten der Macht, Drama, 2003

“Frühjahr 1974. Bundeskanzler Willy Brandt ist im Sonderzug auf Wahlreise durch Norddeutschland. Begleitet wird der Kanzler von Journalisten und Journalistinnen, seinen Leibwächtern und seinem Partei-Referenten Günter Guillaume, der auf solchen Reisen den Kontakt zur Regierungszentrale hält. Guillaume ist Brandts “Mädchen für alles”. Dabei steht er seit einem knappen Jahr unter dem Verdacht, Stasiagent zu sein, und der Kanzler weiß das. Brandt ist dem Rat des obersten Verfassungsschützers Nollau und des politisch verantwortlichen Innenministers Hans-Dietrich Genscher gefolgt, nichts an den Zuständigkeiten des Verdächtigen zu verändern und den Arglosen zu spielen, bis man ausreichende Beweise beisammen habe. Dies gelingt Brandt umso besser, als er den Verdacht gegen Guillaume von Anfang an nicht ernst genommen und im Laufe der Monate verdrängt hat. Der Kanzler ist in keiner guten Verfassung. Er steht noch immer auf dem Höhepunkt seines internationalen Ansehens, aber die Regierungsarbeit des zweiten Kabinetts Brandt geht allmählich aus dem Leim. Die Ermittlungen gegen Guillaume treten auf der Stelle, und Hans-Dietrich Genscher wird immer nervöser. Er setzt Nollau unter Druck, Guillaume entweder zu überführen oder aber die Ermittlungen einzustellen. Nollau, der wie Genscher um seine Karriere fürchtet, gibt den Fall trotz mangelnder Beweise an den Generalbundesanwalt ab. Der stellt einen Durchsuchungsbefehl aus und lässt das Bundeskriminalamt zugreifen. Günter Guillaume gibt sich, gegen jede Regel, sofort als “Bürger der DDR und ihr Offizier” zu erkennen. Er wird samt seiner Frau Christel verhaftet. Die Vernehmer bittet er, mit dem Kanzler sprechen zu können. Als ihm dies verwehrt wird, schweigt er. Nun befragen die Ermittler auch Beamte des Begleitkommandos, das für die Sicherheit des Kanzlers verantwortlich ist. Was hat Guillaume mitbekommen und mutmaßlich nach Ostberlin gemeldet? So wird unversehens das Privatleben Willy Brandts zum Thema der Ermittlungen. Undeutlich bleibt zwar, wo in den Schilderungen der Sicherheitsbeamten die Grenze zwischen Realität und Fantasie verläuft. Aber so viel wird klar: Es soll der Referent und Reiseleiter Guillaume gewesen sein, der dem Kanzler “Frauen zugeführt” hat. Darüber informiert der Chef des Bundeskriminalamts Herold den Innenminister, dann auch den Kollegen Nollau vom Verfassungsschutz. Nollau wiederum eilt zu seinem Freund und Gönner Wehner, dem er die vermeintlich dramatische Lage erregt schildert: Der Bundeskanzler sei erpressbar, die DDR-Führung könne mit diesen Sexgeschichten die Bundesregierung bis auf die Knochen blamieren. Nollau weiß nur einen Rat: Willy Brandt muss zurücktreten, bevor es zum Eklat kommt.” (prisma.de)

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“Aufbruchsjahre – Deutschland nach dem Krieg ” am 06.10.2026 im ZDF

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 146-1982-028-14 / Hoffmann, Otto / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

06.10.2026,

ZDF, 20.15: Aufbruchsjahre – Deutschland nach dem Krieg, Doku, 2026

“ZDF-Presenter Mirko Drotschmann begibt sich auf Zeitreise – zu bewegenden Schicksalen und Geschichten Nachkriegsdeutschlands, in eine Zeit des Aufbruchs und Neuanfangs. Seine Spurensuche wird auch zur Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Der Film erzählt von Überlebenden, Flüchtlingen, Rückkehrern und Tätern. So entsteht aus sehr verschiedenen Perspektiven, Lebenserfahrungen und -entscheidungen ein Bild der Jahre 1945-48. In Wesel folgt Mirko Drotschmann den Spuren von Wilhelm und Gerda Groos, die in der fast vollständig zerstörten Stadt den Wiederaufbau organisieren. Er recherchiert die Geschichte der eigenen Angehörigen, von denen einige wie Millionen andere Deutsche nach Flucht und Vertreibung eine neue Heimat suchen. In Bergen-Belsen begegnet er dem Schicksal der Holocaust-Überlebenden Hadassah Rosensaft, die nach der Befreiung jüdischen Waisenkindern hilft und zu einer Symbolfigur des Neuanfangs wird. Der Film blickt aber auch auf die Täterseite und erzählt, wie es einem der mächtigsten Nationalsozialisten Österreichs, Gauleiter Sigfried Uiberreither, gelingt, dem Gewahrsam der Amerikaner zu entkommen und danach bis zu seinem Tod unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland weiterzuleben. In Berlin trifft Mirko Drotschmann Marc Leonhard. Sein Vater Wolfgang will nach dem Krieg helfen, ein neues, sozialistisches Deutschland aufzubauen – bis er zunehmend an der stalinistischen Umsetzung in der Sowjetzone zweifelt. Ein wechselvolles Nachkriegsschicksal erlebt auch Beate Uhse. Als alleinerziehende Mutter und spätere Unternehmerin steht sie für den unbedingten Überlebenswillen dieser Jahre und für gesellschaftliche Veränderungen, die bis heute nachwirken. Interviews mit Angehörigen, Expertinnen und Experten sowie KI-unterstützte Visualisierungen im Stil von Graphic Novels verbinden persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit den großen Umbrüchen in Nachkriegsdeutschland.” (prisma.de)

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“Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest” am 06.10.2026 im MDR

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-R0821-400 / Kohls, Ulrich / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38799355

06.10.2026,

MDR, 22.10: Palast der Republik – Honeckers Traum aus Marmor und Asbest, Doku, 2026

“Er war immer mehr als nur ein Gebäude: Der Palast der Republik sollte die DDR in neuem Glanz zeigen. Kaum etwas erinnert heute mehr an ihn – nur die Erinnerungen seiner Besucher an ein leuchtendes Traumhaus und den schmerzhaften Akt der Schließung. Seit seiner Eröffnung am 23. April 1976 war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit “Brot und Spiele”” buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als “Honeckers Lampenladen” verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude, Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail “Manhattan” für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im “Volkspalast” erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi. (RBB)” (prisma.de)

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“Geheimnisvolle Orte, das Völkerrschlachtdenkmal” am 07.10.2026 im RBB

Bildquelle: Stein53, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

07.10.2026,

RBB, 21.00: Geheimnisvolle Orte, das Völkerrschlachtdenkmal, Doku, 2026

“Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist mit seinen 91 Metern eines der höchsten Monumentalbauten Europas. Wie ein steinerner Wächter aus einer anderen Zeit beherrscht es die Silhouette der Stadt und erinnert an die blutigste Schlacht des 19. Jahrhundert. Rund 90.000 Menschen verlieren damals ihr Leben. Der Völkerschlacht 1813 war Anfang vom Ende der Vorherrschaft Napoleons in Europa. Sie führte zur Neuordnung der deutschen Staaten. Seit Dezember 2025 gestaltet der britische Kurator Crawford Matthews die Zukunft des Denkmals. Der Mittdreißiger löst einen Kurator ab, der vier Jahrzehnte lang die Inhalte bestimmte. “Ich glaube als Historiker kann man kaum eine bessere Stelle finden”, sagt er und außerdem habe er sich auch ein bisschen in Leipzig verliebt. Die Dokumentation begleitet ihn bei seinen ersten Schritten und fragt: Welche Geschichte kann dieses Denkmal künftig erzählen? Das Völkerschlachtdenkmal wird 1913 eingeweiht. Es ist vom nationalistischen Denken seiner Entstehungszeit geprägt. Im Laufe seiner Geschichte wird der Monumentalbau immer wieder als gigantische Kulisse für Propaganda missbraucht. Von den Nationalsozialisten als Sinnbild für die Unbezwingbarkeit der deutschen Volksgemeinschaft – in der DDR als Mahnmal für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und gegen Militarismus. Doch trotz der ihm zugeschriebenen Bedeutung zerfällt der Bau im Laufe der Zeit. Nach der Wiedervereinigung zeigt sich das volle Ausmaß der Schäden. Für Michael Jänisch, der als Ingenieur die gesamte Restaurierung betreute, war es eine der anspruchsvollsten Aufgaben seines Lebens. Er hatte weder genaue Baupläne noch entsprechende Vorgaben, stattdessen stößt er mit seinen Kollegen in den Katakomben auf ein Tunnelsystem. Sind das die geheimen Tunnel der Nazis, um die sich bis heute Gerüchte ranken? Die Dokumentation taucht ein, in die Geheimnisse und Mythen rund um dieses außergewöhnliche Bauwerk und beantwortet wichtige Zukunftsfragen: Wie kann dieser Denkmal-Koloss für künftige Generationen erlebbar werden und für welche Themen steht das “Völki” eigentlich in der heutigen Zeit?” (prisma.de)

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“Gegen das System” am 04.10.2026 im PHOENIX

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04.10.2026,

PHOENIX, 14.00: Gegen das System, Doku, 2019

“Die Dokumentation erinnert mit vielen Zeitzeugen und teils noch unveröffentlichtem Filmmaterial an den Mut, die Zivilcourage und an das große Maß an Verantwortung, mit dem die Bürgerbewegung Neues Forum in der DDR den gewaltfreien Übergang von der Diktatur zur Demokratie geebnet hat.” (prisma.de)

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“Die Andersdenkenden” am 04.10.2026 im PHOENIX

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04.10.2026,

PHOENIX, 15.30: Die Andersdenkenden, Doku, 2024

“Fünf Bürgerrechtler berichten von ihrem Weg in die DDR-Opposition im Herbst 1989 und von ihrem politischen Werdegang in den vergangenen 35 Jahren. Was haben sie gewollt? Was haben sie geschafft? Welche Rolle spielten sie damals und welche spielen sie in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart? Frank Richter, Petra Lux, Matthias Platzeck, Katrin Göring-Eckardt und Antje Hermenau gehörten nicht zu den führenden Oppositionellen, die gegen die Machtverhältnisse in der DDR aufstanden. Doch die wachsende Bürgerbewegung riss auch sie in den Strom der Geschichte. In der friedlichen Revolution schlossen sie sich Initiativen und Basisgruppen an.” (prisma.de)

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“Preis der Freiheit” am 03.10.2026 im 3SAT

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03.10.2026,

3SAT, 20.15: Preis der Freiheit, Drama, 2019

“Ostberlin, 1987. Während die Sowjetunion sich für Glasnost und Perestroika öffnet, steuert die DDR auf den Staatsbankrott zu. Margot Spindler (Auer) dient dem Regime in der Abteilung „Kommerzielle Koordination“ als linientreue Parteigenossin. Gemeinsam mit dem windigen Geschäftemacher Ilja Schneider (Oliver Masucci) und gegen ihren Widersacher von der Stasi Krimling (Godehard Giese) fädelt sie einen florierenden Häftlingsaustausch mit der BRD ein, der dem ostdeutschen Regime harte D-Mark in die leere Staatskasse spülen soll. Margots Schwester Lotte Bohla (Nadja Uhl) betreibt einen kleinen Buchladen und beginnt, das System zu hinterfragen. Sie schließt sich der Umweltbewegung an und ist entsetzt von der heimlichen Verklappung von Giftmüll aus dem Westen in ihrer Gegend. Ihr Teenagersohn Ingo (Michelangelo Fortuzzi) gerät derweil an Rechtsradikale. Silvia, die dritte Schwester, ist in den 70ern ums Leben gekommen – so die offizielle Version. In Wirklichkeit lebt sie als Ina Winter (Krebitz) in der BRD und arbeitet im Ministerium für Innerdeutsche Beziehungen. Ihre Kinder (Janina Fautz, Aaron Hilmer) wachsen bei Margot auf. Als Silvia unerwartet in Margots Leben auftaucht, gerät die treue Genossin unter Druck…
In drei Teilen erzählt das historische Drama von den gesellschaftlichen Verwerfungen der Wendezeit, vom aufkeimenden Rechtsradikalismus und der Bürgerrechtsbewegung, vor allem aber vom wirtschaftlichen Zusammenbruch des Ostens und wie das System seine Bevölkerung in Geiselhaft nahm. Die anschließende Doku wirft einen Blick hinter die Kulissen von Schalck-Golodkowskis (gespielt von Thomas Thieme) umtriebiger „KoKo“, die Devisen für die DDR beschaffte. Siehe auch unser Bericht vom Set und das Interview ab Seite 6. ” (tvspielfilm.de)

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“Deutschland in den goldenen Zwanzigern” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 20.15: Deutschland in den goldenen Zwanzigern, Doku, 2021

“Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmten das Leben. Frauen durften wählen, die Wissenschaft glänzte. Der Börsencrash 1929 führte zur Verelendung. Löhne wurden täglich ausgezahlt, aber das Geld war nichts wert.” (tvspielfilm.de)

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“Ein Tag in Berlin 1926” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 21.00: Ein Tag in Berlin 1926, Doku, 2019

“Ende der 1920er Jahre gilt Berlin als Hauptstadt des Verbrechens. “Ein Tag in Berlin 1926” illustriert die Geschichte von Fritz Kiehl und seiner Arbeit in der ersten Mordinspektion der Welt.

Drei Morde pro Woche und kriminelle Banden, die viele Viertel der Stadt kontrollieren: Die Polizei steckt in der Krise. Fritz Kiehl muss einen Raubmörder dingfest machen, den er nur mithilfe neu entwickelter Methoden der Mordinspektion fassen kann.

“Ein Tag in Berlin 1926″ dokumentiert 24 Stunden in der Stadt der Sünde. Mit vier Millionen Einwohnern ist die Spreemetropole zur Weltstadt herangewachsen. Im kurzen goldenen Zeitalter zwischen Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise prallen dort Gegensätze aufeinander wie nirgendwo sonst in der Weimarer Republik. In den teuren Restaurants auf den prunkvollen Boulevards und den verruchten Vergnügungslokalen der Stadt stürzt sich die Hautevolee in einen ausschweifenden Lebensstil. Die Abgehängten der Bevölkerung wie Kriegsversehrte und Zuwanderer hingegen leiden unter Hunger und Elend. Die sogenannten Ringvereine kontrollieren die Unterwelt, und die Kriminalitätsrate ist auf Rekordniveau. Die Polizei steht in der öffentlichen Kritik. Nicht umsonst wird Berlin Spree-Chicago genannt…” (phoenix.de)

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“Countdown zur Diktatur” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 21.45: Countdown zur Diktatur, Doku, 2026

“Der New Yorker Börsencrash 1929 stürzt die Welt in Arbeitslosigkeit, Armut und Inflation. Besonders hart trifft es Deutschland, das sich gerade erst von Krieg und Schulden zu erholen beginnt. Das Deutsche Reich ist jetzt seit zehn Jahren parlamentarische Demokratie. Aber die schwere Wirtschaftskrise nach dem “Schwarzen Freitag” lässt die Zustimmung zur Demokratie rapide sinken. Immer mehr Deutsche wenden sich Nationalsozialisten oder Kommunisten zu. Die Zeit der “Goldenen Zwanziger” gilt als modern, emanzipiert, glamourös. Bis in den USA der “Schwarze Freitag” an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund reißt. In Deutschland suchen Millionen verzweifelt nach Arbeit und Brot. Zugleich muss die Republik noch immer hohe Reparationen an die Sieger des Ersten Weltkriegs zahlen. Viele Deutsche empfinden das als ungerecht, und die NSDAP nutzt das für lautstarke Propaganda.” (prisma.de)

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“Wendezeit” am 02.10.2026 im 3SAT

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02.10.2026,

3SAT, 20.15: Wendezeit, Drama, 2019

“1989: Wendezeit. Doppelagentin Saskia Starke gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand, als sich das Ende der DDR ankündigt. Sie lebt als Agentin der Stasi in Westberlin. Offiziell arbeitet Saskia Starke in der amerikanischen Botschaft, ist mit einem Amerikaner verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Inoffiziell heißt das, sie arbeitet für die CIA. Der Stasi ist es also gelungen, eine Agentin direkt beim Klassenfeind zu positionieren. Aber dann passiert etwas, womit vor Monaten noch niemand gerechnet hat: Die DDR ist im Begriff, sich aufzulösen. Dieser Umbruch lässt Saskias Leben implodieren, das von Anfang an auf einer Lüge gegründet war.” (prisma.de)

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“Kundschafter des Friedens” am 02.10.2026 im ARTE

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02.10.2026,

ARTE, 20.15: Kundschafter des Friedens, Actionkomödie, 2025

“Sie waren die Elite unter den Geheimagenten der DDR, die “Kundschafter des Friedens” retteten einst sogar Fidel Castro das Leben. Doch diese Zeiten sind vorbei. Jahre später versammeln sich die gealterten Agenten Falk, Tamara, Locke und Harry zur Beerdigung ihres Mentors Markus Fuchs. Dort bittet sie dessen Tochter Helene um Hilfe: Das Erbe ihres Vaters, die Ernst-Thälmann-Halbinsel auf Kuba, drohe durch ein manipuliertes Testament in die Hände skrupelloser amerikanischer Investoren zu fallen. Die Vier lassen sich auf einen letzten riskanten Coup ein und tauschen das Testament aus. Zum Dank spendiert Helene der Truppe einen endlosen All-inclusive-Urlaub in einem Luxusressort in Varadero, der den Vieren wie der wohlverdiente Lohn für ihr Lebenswerk erscheint. Doch bald entdeckt Falk, dass Helene selbst ein falsches Spiel treibt und mit einem korrupten Geheimdienstgeneral gemeinsame Sache macht. Die Kundschafter stehen vor einer Entscheidung: Halten sie am süßen Leben unter der Sonne fest? Oder riskieren sie alles, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und auf Kuba wieder Ordnung zu schaffen? “Kundschafter des Friedens 2″ ist die Fortsetzung der erfolgreichen Agentenkomödie von Regisseur Robert Thalheim und wird erstmals auf ARTE ausgestrahlt, zusammen mit einer Wiederholung des ersten Teils. Im Fokus steht das titelgebende Dreamteam, bestehend aus Henry Hübchen, Katharina Thalbach, Thomas Thieme und Winfried Glatzeder auf ihrer wahrscheinlich letzten Mission. Ihnen gegenüber stehen Corinna Harfouch und Alberto Ruano.” (prisma.de)

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“Die Spionin” am 02.10.2026 im 3SAT

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02.10.2026,

3SAT, 22.15: Die Spionin, Drama, 2019

“1942 steht Sonja Wigert, der größte Filmstar Skandinaviens, ganz oben auf der Liste der Prominenten, die die Deutschen für ihre Propaganda einspannen wollen. Doch als sie der Einladung zu einem Empfang von Goebbels nicht nachkommt, wird ihr Vater entführt, um sie unter Druck zu setzen. Sonja lässt sich daraufhin vom schwedischen Geheimdienst als Agentin anwerben. Als Geliebte von Josef Terboven, dem Reichskommissar für das besetzte Norwegen, sammelt sie Informationen über den Feind. Als auch Terboven Sonja als Privatspionin einsetzt und sie von Oslo nach Stockholm schickt, beginnt für sie ein gefährliches Spiel als Doppelagentin wider Willen.” (prisma.de)

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“Jedes Jahr im Juni” am 03.10.2026 im 3SAT

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03.10.2026,

3SAT, 14.20: Jedes Jahr im Juni, Drama, 2013

“Bei einem Verwandtenbesuch in der DDR 1971 lernt die junge Elke aus Bayern den Tischler Gregor aus Dessau kennen. Die beiden verlieben sich. Doch die Hürden für ihre Liebe sind enorm. Beide sind verheiratet, beide sind Eltern von jeweils zwei Kindern. Elke lebt in der katholisch-konservativen Bürgerlichkeit der Bundesrepublik; Gregor arbeitet sich ab an der ideologischen und sozialen Enge der DDR, für die er so manches Opfer bringen muss. Lediglich Elkes Schwägerin Juliane ist in die Beziehung eingeweiht, während die innerdeutsche Grenze die Liebenden trennt und eine regelmäßige Kommunikation verhindert. Nur einmal im Jahr schaffen Elke und Gregor einen Freiraum für die Liebe. Fernab vom Alltag und von allen Systemzwängen in Ost und West leben sie Leidenschaft, Neugier und innere Freiheit. Trotzdem, oder gerade deshalb, erweist sich Elkes und Gregors Verhältnis als stabil. Beide entwickeln sich weiter, durchleben familiäre und berufliche Krisen, verändern sich innerlich und äußerlich durch die bewegte deutsch-deutsche Geschichte hindurch. Doch als Julianes Ehemann Helmut befördert wird und Zugang zu geheimen Verschlusssachen erhält, darf Elke plötzlich nicht mehr einreisen. Die einzige Chance für Elke und Gregor, ihre Liebe zumindest zeitweise aufrechtzuerhalten, ist eine Reise in die Tschechoslowakei, wo die beiden in der Einsamkeit einer leeren Prager Wohnung wieder zueinander finden, erfüllt von Abenteuer und romantischem Leichtsinn. Aber das intime Glück wird bald nicht nur von Eifersucht und Trennungsschmerz getrübt, auch Elkes prekäre finanzielle Situation setzt jede weitere Planung aufs Spiel. Als ein paar Jahre später auch noch Gregors Familie die Härte der Staatssicherheit zu spüren bekommt, ist seine bescheidene Existenz genauso bedroht wie seine Ehe. Mit der Berliner Mauer fallen schließlich auch die Grenzen von Elkes und Gregors Liebe, aber ebenso die Grenzen, die sie vor Alltag, Routine und Langeweile geschützt haben. Die Wiedervereinigung stellt beide vor eine harte Probe. Gregor eröffnet Elke schweren Herzens, dass er nun endlich die Chance hat, mit seiner Frau die Träume zu verwirklichen, an denen sie das System all die Jahre gehindert hat. Hat ihre Beziehung ohne die Mauer überhaupt eine Zukunft – oder war es vor allem die Trennung, die sie über all die Jahre in ihrer gegenseitigen Sehnsucht verbunden hielt? Im vereinten Deutschland müssen sich die Liebenden nun entscheiden, wie viel sie für ihre Gefühle noch zu opfern bereit sind.” (prisma.de)

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“Das war die DDR” am 03.10.2026 im PHOENIX

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03.10.2026,

PHOENIX, 14.45: Das war die DDR, Doku, 2022

“Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland – ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949 wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter “sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern” entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt.” (prisma.de)

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“Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt” am 07.07.2026 im RBB

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0424-304 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

RBB, 20.15: Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt, Doku, 2023

“Die 1970er sind ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie. In Berlin wandelt sich die Euphorie und die revolutionäre Stimmung der Sechziger in einen bunten, hedonistischen Zustand. Hippies inspirieren mit ihren Gewändern die Maximode. Die Trimm-Dich-Bewegung löst eine Fitnesswelle aus. Ein neuer Stadtteil namens Marzahn entsteht. Spanien wird zum Urlaubsziel Nummer eins. Das Jahr der Frau will mit alten Klischees aufräumen. In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet. Schrille Farben, seichte Sounds, die Discowelle lockt Teenager in die Tanzschulen. Punk kommt nach Berlin und artikuliert ein neues Lebensgefühl. Und: Ein bisschen Woodstock in Ostberlin – die sozialistische Jugend bei den Weltfestspielen. Die DDR gewinnt gegen die BRD 1:0, aber West-Deutschland wird 1974 Fußballweltmeister. David Bowie singt “Heroes”. Kein anderer Song über die Mauer ist so pathetisch wie dieser und kein anderer Song über die geteilte Stadt wird so legendär. Die Politik beschreitet in diesem Jahrzehnt neue Wege: Wandel durch Annäherung – auch in Ost- und Westberlin. Am Horizont eine neue Krise: Wettrüsten. Und Berlin mittendrin. Die geteilte Stadt Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Der Film zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin in den 1970er Jahren.” (prisma.de)

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“Als Rügen Urlaubsinsel wurde” am 07.07.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-11693-0002 / Barbarino / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.07.2026,

MDR, 22.10: Als Rügen Urlaubsinsel wurde, Doku, 2013

“Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Millionen Übernachtungen werden hier jährlich gebucht. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber: Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste. Der FDGB schafft hier heiß begehrte Urlaubsplätze für die Werktätigen der DDR. Rügen – kilometerlange weiße Sandstrände, glanzvolle Bäderarchitektur, die Seebrücke von Sellin. Sechs Millionen Übernachtungen werden hier pro Jahr gebucht. Deutschlands größte Insel hat Karibik-Flair. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg ist Rügen nicht die Insel der Urlauber. Jeder zweite Bewohner ist ein Flüchtling. Rügen ist “Umschlagplatz” für Vertriebene. Mondäne Hotels und reetgedeckte Pensionen werden zu Notunterkünften für die Menschen. Trotzdem spricht man 1946 offiziell von “der ersten Nachkriegssaison an der Ostseeküste”. Sieben Jahre später beginnt “die planmäßige Entwicklung des Feriendienstes der Gewerkschaft beim Aufbau des Sozialismus”. Mit der so genannten “Aktion Rose” werden 1953 private Hotel- und Pensionsbesitzer und Geschäftsleute enteignet und verhaftet. Aus Privatbesitz wird Volkseigentum. FDGB-Urlauber ziehen ein. Das Kurhaus Binz allerdings hat einen Sonderstatus. Wie es damals auf Rügen war, darüber berichten die Menschen, die hinter den Tresen und Essenausgaben standen. Sie erzählen von zentraler Einweisung, von Essen in drei Durchgängen, davon, wie Mangelwirtschaft mittels Fantasie kaschiert wurde. “Auch wenn das Bier dünn und das Eis wässrig ist, es ist doch Urlaub an der Ostsee!” (NDR)” (prisma.de)

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“Ritter aus Leidenschaft” am 09.07.2026 im KABEL 1

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09.07.2026,

KABEL 1, 20.15: Ritter aus Leidenschaft, Abenteuerfilm, 2001

“William, Sohn eines armen Dachdeckers, träumte schon als Kind davon, es als nobler Ritter zu Ruhm und Ehren zu bringen. Als ein Ritter vor einem Turnier überraschend stirbt, ergreift William die Chance und schlüpft in die Rüstung des Edelmanns. Unterstützt von seinen Freunden Roland, Wat und Geoff reitet er fortan als Sir Ulrich von Lichtenstein von Sieg zu Sieg und erobert das Herz der bildschönen Jocelyn. Wenn da nur nicht sein Konkurrent, der skrupellose Count Adhemar, wäre…” (prisma.de)

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“Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien” am 08.07.2026 im NDR

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08.07.2026,

NDR, 22.50: Das Erbe des Diktators – 50 Jahre Demokratie in Spanien, Doku, 2025

“1975 starb der Diktator Francisco Franco und Spanien begann den Weg in die Demokratie. Die Dokumentation zeigt diese Jahre aus den Augen der Spanier Óscar Martín und Paloma Rodríguez, die am Todestag des Diktators geboren wurden und zusammen mit der Demokratie heranwuchsen. Ihre Geschichte kreuzt sich mit den Berichten von Zeitzeugen, die bei Schlüsselmomenten der spanischen politischen Transición hautnah dabei waren. Sie führen durch Meilensteine wie die Rolle des Königs, der sich unerwarteterweise auf die Seite der Demokratie schlägt, einen Putschversuch, der eine neue Militärdiktatur anpeilt, das kulturelle Aufblühen des Landes während der Movida, in der Figuren wie Pedro Almodóvar ihre Stimme finden. Dazu politische Herausforderungen wie der ETA-Terrorismus, die fehlende Vergangenheitsaufarbeitung der Franco-Zeit und nicht zuletzt der Aufstieg einer neuen politischen Rechten, die hart erkämpfte Fortschritte der Transición wieder rückgängig machen will. Im Auftrag von Radio Bremen/ARTE haben Vincent Productions Hamburg und die Autoren Pedro Barbadilla und Cosima Dannoritzer eine historische Dokumentation geschaffen, die mit eindrücklichen Interviews sowie seltenen Archivbildern (darunter auch Aufnahmen aus dem damaligen ARD-Hauptstadtstudio in Madrid) zeigt, wie schwer es ist, eine Demokratie wiederherzustellen – und sie dann erfolgreich gegen den Druck der Vergangenheit zu verteidigen. Ein persönlicher und erfrischend klarer Blick auf eine gut 50-jährige Geschichte mit der Frage: Worin besteht eigentlich eine Demokratie? Und warum muss man sie sich ständig erneut erobern?” (prisma.de)

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“Die Legende von Paul und Paula” am 07.04.2026 im MDR

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07.04.2026,

MDR, 22.55: Die Legende von Paul und Paula, Melodram, 1973

“Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) ist unglücklich verheiratet, will seine Karriere aber nicht durch eine Scheidung gefährden. In einer Musikkneipe findet das ungleiche Paar zueinander…

Der frische, freche Film machte seine beiden Hauptdarsteller zu Stars. Winfried Glatzeder wurde gar als Belmondo der DDR gehandelt und brachte es nach der Wiedervereinigung immerhin noch zum „Tatort“-Kommissar.” (tvspielfilm.de)

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“Die drei Musketiere” am 06.04.2026 im ARTE

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06.04.2026,

ARTE, 14.00: Die drei Musketiere, “Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

“Frankreich im 17. Jahrhundert: Der junge Gascogner D’Artagnan reist nach Paris, um ein Musketier, ein Mitglied der königlichen Garde, zu werden. Gleich nach seiner Ankunft passieren ihm mehrere Missgeschicke, die dem heißblütigen Jüngling drei Duelle mit drei Musketieren bescheren. Doch den Duellanten kommen die Erzfeinde der Musketiere dazwischen, die Mitglieder der Garde von Kardinal Richelieu. Ein heißer Kampf entbrennt, und D’Artagnan schlägt sich natürlich auf die Seite der Musketiere. So beginnt die unzerstörbare Freundschaft zwischen Porthos, Athos, Aramis und D’Artagnan. Ganz Frankreich weiß, dass Kardinal Richelieu Böses im Schilde führt, nur König Ludwig XIII. ist ahnungslos. Richelieu will den Monarchen stürzen und selbst die Macht übernehmen. Um sein Ziel zu erreichen, plant er erneut eine Intrige. Diesmal will er die Königin dazu benutzen, Ludwig XIII. und den Herzog von Buckingham zu einem erneuten Krieg zwischen Frankreich und England aufzustacheln. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem ehemaligen, in Ungnade gefallenen Musketier Rochefort und Milady de Winter, die ihre Reize in Paris wie auch in London einsetzt, um dem Kardinal zu dienen. Die Königin erkennt die Gefahr. Nur ein versöhnlicher Brief an den Herzog von Buckingham in London kann die Lage entschärfen. Aber wer soll diesen Brief nach England befördern? Wem kann man noch vertrauen? Eine der Hofdamen von Königin Anna, Constance de Bonacieux, weiß Rat: Ihr Liebhaber D’Artagnan ist tapfer, stark und dem König treu ergeben. Er werde den Brief sicher nach England bringen und mit einer Antwort innerhalb von 14 Tagen zurück sein. Unterstützung bekommt D’Artagnan natürlich von seinen Freunden, den drei Musketieren …” (prisma.de)

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“D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs” am 06.04.2026 im ARTE

Bildquelle: Didier Descouens, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

06.04.2026,

ARTE, 15.45: D’Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs, Doku, 2020

“Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman “Die drei Musketiere” in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas’ Romanheld d’Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in “Die drei Musketiere” und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, “Zwanzig Jahre danach” und “Der Vicomte von Bragelonne”? Haben auch d’Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere “Einer für alle, alle für einen”? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas’ Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d’Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d’Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas’ glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d’Artagnan.” (prisma.de)

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“Der lange Weg der Sinti und Roma” am 07.04.2026 im MDR

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-B11267 / Hugo Jäger / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

07.04.2026,

MDR, 22.10: Der lange Weg der Sinti und Roma, Doku, 2022

“Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: “Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho – Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho”. Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte – und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten. Zu realisieren, dass die systematische Stigmatisierung so lange andauerte, belastet den Bürgerrechtler Rudko Kawczynski bis heute. “Der lange Weg der Sinti und Roma” ist ein Film über Geschichte, die nicht abgeschlossen ist, über eine Zeit, die bis heute fortwirkt. Ein Film übers Gestern fürs Heute.” (prisma.de)

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