Schlagwort Archiv: Allianz für Deutschland

20.02.1990: ab sofort freier Handel zwischen Ost und West

info@histomich.de/ April 26, 2019/ Februar 1990, Wende

Bundesbank gibt grünes Licht für genehmigungsfreie Direktinvestitionen bundesdeutscher Unternehmen in der DDR. Das Gleiche gilt umgekehrt für DDR-Unternehmen. Der Ministerrat der DDR genehmigt den freien Bezug von und Handel mit Westwaren in der DDR. DDR-Volkskammer verabschiedet das Wahlgesetz zur Wahl am 18. März. Bundeskanzler Kohl spricht in Erfurt auf der Wahlkundgebung der „Allianz für Deutschland“.

01.03.1990: DDR-Regierung beschließt Einrichtung der Treuhandanstalt.

info@histomich.de/ April 26, 2019/ März 1990, Wende

Die „Allianz für Deutschland“ stellt ihr Wahlprogramm vor. Danach soll die staatliche Einheit ausschließlich nach dem Grundgesetz erfolgen. Der DDR-Schriftstellerverband diskutiert in Ost-Berlin über seine Zukunft. Aber auch Verfehlungen der Vergangenheit, wie Ausschluß regimekritischer Mitglieder, wie Stefan Heym und Christa Wolf, kommen zur Sprache. Der DDR-Ministerrat beschließt die Bildung einer Treuhand, die die Umwandlung volkseigener Betriebe in Kapitalgesellschaften begleiten soll.

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05.02.1990: „Allianz für Deutschland“ geht als konservatives Wahlbündnis bei der Volkskammerwahl ins Rennen.

info@histomich.de/ April 26, 2019/ Februar 1990, Wende

Die Minister der DDR-Opposition nehmen ihre Regierungsarbeit auf, nachdem die Volkskammer nun zugestimmt hat. Der Runde Tisch beschließt aus Gründen der Chancengleichheit, dass bundesdeutsche Politiker keine Wahlkampfauftritte in der DDR absolvieren. Alle Bundestagsparteien, ausser die Grünen, lehnen diese Forderung ab. DSU, Ost-CDU und Demokratischer Aufbruch beschließen im Beisein von Bundeskanzler Kohl ihr Wahlbündnis für die Volkskammerwahlen am 18. März, „Allianz

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