„Die Nürnberger Prozesse – Verlorene Mitschnitte der Nazi-Elite “ am 29.02.2024 im NTV

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-V01732 / UnknownUnknown / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons

29.02.2024,

NTV, 23.30: Die Nürnberger Prozesse – Verlorene Mitschnitte der Nazi-Elite, Doku, 2022

„Nie zuvor gehörte Prozessaussagen enthüllen schockierende neue Details über den Zweiten Weltkrieg und das Innenleben der Nazi-Kriegsmaschinerie. Hören Sie die rauen Stimmen von Hitlers verbrecherischen Handlangern – wie Hermann Göring, Wilhelm Keitel, Albert Speer und Rudolf Hess – sowie die Opfer und Zeugen, die mutig gegen sie ausgesagt haben.“ (prisma.de)

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Benjamin Ferencz, Nazi-Jäger und Chefankläger im Nürnberger Prozess

Bildquelle: Von US Army photographers on behalf of the OCCWC - Trials of War Criminals Before the Nuernberg Military Tribunals Under Control Council Law No. 10, Vol. 4: United States of America vs. Otto Ohlendorf, et. al. (Case 9: „Einsatzgruppen Case“). US Government Printing Office, District of Columbia 1950, pg. 10., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7808496

Mit gerade einmal 27 Jahren war Benjamin Ferencz Chefankläger im Nürnberger Prozess. Ferencz wurde 1920 in Siebenbürgen geboren und emigrierte zusammen mit seinen Eltern nach dem Ersten Weltkrieg in die USA. Dort schloss er 1943 sein Jurastudium ab. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er kurze Zeit in Frankreich, bevor ihm befohlen wurde, Beweismaterial für Kriegsverbrechen der Deutschen zu sammeln, so auch nach dem Krieg für die Nürnberger Prozesse.

Er ermittelte nicht nur in befreiten Konzentrationslagern, sondern beschäftigte sich auch mit anderweitigen Verbrechen an der Zivilbevölkerung und an Kriegsgefangenen. Ursprünglich sollte es in den Nürnberger Prozessen nur um die Kriegsverbrechen an sich gehen, Benjamin Ferencz erreichte, dass auch der Massenmord an den Juden, der Holocaust, zur Anklage kommt und die Hauptverantwortlichen verurteilt werden. Seine Mission war es, bis zuletzt die Nazi-Größen zu jagen, um sie vor das Kriegsverbrechertribunal zu bringen. Somit wurde er Chefankläger in dem Nürnberger Prozess (em Einsatzgruppen-Prozess), in dem 24 Haupttäter angeklagt waren, von denen 12, unter ihnen Hermann Göring, zum Tode verurteilt wurden.

Danach war er Unterhändler bei den Reparationsverhandlungen zwischen Deutschland und Israel bevor er 1957 mit seinem Partner eine Anwaltskanzlei in New York eröffnete. Benjamin Ferencz war und ist weltweit gern gesehener Experte für Völkerrecht. In dieser Funktion bereitete er 1997 die Gründung des Internationalen Strafgerichtshofs vor und unterstützte diesen weiterhin sehr intensiv.

Von seinem Leben und seiner Arbeit als Chefankläger im Nürnberger Prozess erzählt er in diesem Buch. Und hier ein sehr spannendes Interview mit ihm.

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Napoleons langer Schatten

Bildquelle: Wahrzeichen Nürnbergs, die Kaiserburg, Von DALIBRI - File:Nürnberger Burg im Herbst von SüdWest 05.JPG, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88107285

bild.de:
„München dominiert Politik und Rundfunk in Bayern. Vom Fußball ganz zu schweigen. Manche Franken wären gar am liebsten wieder unabhängig.
Woher kommt die merkwürdige Abneigung der Nürnberger (die ja immerhin den Ministerpräsidenten stellen) gegen Bayern?..“

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Bayern gestattet Frankreich den Durchmarsch seiner Truppen

„Der letzte Ankläger der Nürnberger Prozesse wird 100“

welt.de:
„Er brachte Mitglieder der Einsatzgruppen vor Gericht, die über eine halbe Million Juden, Sinti und Roma ermordet hatten: Ben Ferencz ist der letzte noch lebende Ankläger der Nürnberger Prozesse. Jetzt wird er 100 Jahre alt…“

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„Ein Fall für die Geschichte“

donaukurier.de:
„…Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse und zahlreiche Kinofilme machten ihn weltberühmt. Kein Gerichtssaal der Welt wurde so oft gefilmt oder fotografiert wie der Saal 600 im Nürnberger Justizpalast. Heute fällt dort das letzte Urteil. Danach ist der Saal nur noch Museum – als Teil des Nürnberger Memoriums, das an die Kriegsverbrecherprozesse nach 1945 erinnert…“

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Nürnberg: Nürnberger Burg

Bildquelle: Von I, ArtMechanic, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2063254

„Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen Nürnbergs. Seit dem Mittelalter repräsentiert ihre Silhouette Macht und Bedeutung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und die herausragende Rolle der Reichsstadt Nürnberg…“ (kaiserburg-nuernberg.de) mehr

Nürnberg: Dokumentationszentrum Reichsparteitaggelände

Bildquelle: Von Nicohofmann - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7852125

„Noch heute zeugen auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände im Süden Nürnbergs gigantische Baureste vom Größenwahn des nationalsozialistischen Regimes. Dort, in der unvollendet gebliebenen, für 50.000 Menschen ausgelegten Kongresshalle befindet sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ befasst sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Reichsparteitage, die als gewaltige Massenveranstaltungen von der NS-Propaganda zur Inszenierung der „Volksgemeinschaft“ genutzt wurden. Das Studienforum bietet zahlreiche Bildungsangebote für alle Altersgruppen zu unterschiedlichen Themenbereichen. Auf dem 4 qkm großen Reichsparteitagsgelände geben Informationstafeln Aufschluss über die Historie des Standortes…“(museen.nuernberg.de) mehr

Nürnberg: Museum Tucherschloss

Bildquelle: Von Technokrat aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4446382

„Im zwischen 1533 und 1544 errichteten Tucherschloss wird die Welt der Nürnberger Handelsfamilien des 16. Jahrhunderts lebendig. Die Exponate aus dem Besitz der Patrizierfamilie Tucher gehörten teilweise zur Originalausstattung des Schlosses. Die hochkarätige Sammlung zeigt neben Kunsthandwerk, Möbeln und Tapisserien auch Gemälde vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Besonders beeindruckend sind neben dem berühmten Doppelpokal und dem Tucherschen Tafelservice von Wenzel Jamnitzer das gemalte Epitaph der Adelheid Tucher sowie das Porträt des „Jerusalemfahrers“ Hans VI. Tucher aus der Werkstatt von Dürers Lehrmeister Michael Wolgemut…“(http://museen.nuernberg.de/) mehr