Von Seeräubern zum Bundesland: die wechselvolle Geschichte der Sachsen

Bildquelle: Von Heribert Pohl --- Thanks for half a million clicks! from Germering bei München, Bayern - August der Starke, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34100356

“Sachsen heißen ursprünglich die germanischen Bewohner im heutigen Nordwesten Deutschlands. Doch vor 600 Jahren wandert der Name die Elbe aufwärts ins heutige Sachsen. Woher der Name Sachsen stammt, was er bedeutet und wie er nach Mitteldeutschland gelangt. Ein Rückblick auf mehr als 1.400 Jahre Sachsen-Geschichte.” (mdr.de)

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Die Schlacht bei Lützen, das letzte Gefecht von König Gustav II. Adolf

Bildquelle: Von Pieter Meulener - (Originaltext: selbst erstellt)Original uploader was Pappenheim at de.wikipedia(12. Juni 2009 (original upload date)), 22.12.2002, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8957358

Heldenkönig Gustav II. Adolf von Schweden, wie liebevoll ihn seine Soldaten nannten, soll sich in der Schlacht bei Lützen im November 1632 selbst in’s Getümmel gestürzt haben, um seinen Mannen zu helfen. Zwei Kugeln von Wallenstein’s Armee trafen den 37-Jährigen und zusätzliche Degenstöße töteten ihn. Trotz sehr hoher Verluste, aber motiviert durch die Heldentaten ihres Königs, konnten die Schweden Wallenstein’s Truppen zurückschlagen.

Auch ohne Sieg wurde Wallenstein wegen des Falls von Gustav II. Adolf gefeiert. Auf beiden Seiten wurden mehrere tausend Tote beklagt. Die Schlacht bei Lützen gilt als eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Kriegs. Ursprünglich wollte der schwedische Köning den verbundenen Sachsen zu Hilfe eilen und einen Vorstoß Wallensteins in das protestantische Sachsen verhindern. Die Schlacht bei Lützen hatte trotz des Todes von Gustav Adolf keinen entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf des Dreißigjährigen Kriegs, veränderte also nicht den Status Quo.

Im Augsut 2011 entdeckten Archäologen ca. 50 Opfer der Schlacht bei Lützen in einem Massengrab.Bereits wenige Jahre vorher konnten ca. 3.500 Zeugen der Schlacht als Fundstücke geborgen werden.

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Amt mit Geschichte: Der Thomaskantor in Leipzig

Bildquelle: Thomaner-Chorknaben im Jahr 1953, Von Deutsche Fotothek‎, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7954931

mdr.de:
“Wenn alles klappt, wird Andreas Reize im Januar neuer Thomaskantor in Leipzig – und damit künftig den weltberühmten Thomanerchor leiten. Seine Vorgänger reichen bis in die Zeit der Reformation. Wir geben einen Überblick…”

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Bernd-Lutz Lange: David gegen Goliath: Erinnerungen an die Friedliche Revolution

“Der 9. Oktober 1989 in Leipzig ist der schicksalhafteste Tag der Friedlichen Revolution. Hochgerüstete Polizisten standen mehr als 70.000 Menschen gegenüber. Der gewaltlose Ausgang des Tages hat viele Väter, viele Mütter. Als einer der „Leipziger Sechs“ arbeitete Bernd-Lutz Lange am 9. Oktober mit an einen Aufruf, den Kurt Masur über den Stadtfunk verlas und der dazu beitrug, dass diese Montagsdemonstration friedlich verlief…” (amazon)

11.03.1990: DDR-SPD und SPD wollen Währunsunion sozial absichern, Opel und Wartburg bilden Gemeinschaftsunternehmen.

Auf seinem Parteitag in Dresden hat der Demokratische Aufbruch die Anschuldigungen gegenüber ihrem Vorsitzenden Schnur als Verleumdung bezeichnet.
Schnur wird vorgeworfen , IM der Stasi gewesen zu sein.
Am Rande der Leipziger Frühjahrsmesse unterzeichnen die Autombilhersteller der Bundesrepublik, Opel, und der DDR, Wartburg, einen Vertrag über ein Gemeinschaftsunternehmen.
Die SPD der DDR und der Bundesrepublik geben eine gemeinsame Erklärung zur Deutschland-Politik ab:
Nach der Volkskammerwahl soll die soziale Marktwirtschaft in der DDR und zügig eine Währungsunion eingeführt werden.
Dies müsse allerdings mit sozialer Absicherung erfolgen.

Lohnt die Reise zur Leipziger Messe noch?… (SPIEGEL 11/1990)

zu den Sendungen der Tagesschau vom März 1990

22.02.1990: DDR-SPD für “soziale” Währungsunion zum 1.7., Modrow nicht mehr Spitzenkandidat für Wahl.

Der DDR-Ministerrat beschließt volle Gewerbe- und Unternehmensfreiheit.
Außerdem soll die Rückführung verstaatlichter Betriebe in Privateigentum geregelt werden.
Auf ihrem Landesparteitag in Leipzig spricht sich die SPD für die Einführung der Währungsunion zum 1. Juli 1990 aus.
Allerdings soll diese sozial abgesichert sein.
DDR-Regierungschef Modrow kündigt an, dass er nicht als Spitzenkandidat für die PDS in den Wahlkampf geht.


zu den Sendungen der Tagesschau vom Februar 1990

23.02.1990: Durch Maßnahmen zum Umweltschutz könnten in DDR 65.000 Arbeitsplätze wegfallen, Lafontaine warnt vor schneller Einheit.

Die deutsch-deutsche Umweltkommission trifft sich in Bonn unter Beteiligung der Umweltminister der BRD und DDR, Töpfer und Diederich.
Zur Sanierung maroder Betriebe und zur Verbesserung des Umweltschutzes will der Bund bis zu 2 Mrd. D-Mark bereitstellen.
Stark umweltbelastende DDR-Betriebe werden stillgelegt, desweiteren soll mit Mülltransporten in die DDR Schluß sein.
Von den Maßnahmen könnten ca. 65.000 Arbeitsplätze betroffen sein.
Die DDR-SPD trifft sich zu ihem Landesparteitag in Leipzig, der stellv. Bundesvorsitzende Lafontaine spricht zu den Delegierten und warnt vor einer zu schnellen Einheit und Währungsunion.
In jedem Fall muß die Einheit sozial gerecht und darf nicht zu Lasten der DDR-Bürger gestaltet werden.
Der Ost-Berliner Oberbrürgermeister Krack tritt zurück und übernimmt damit die Verantwortung für die Fälschungen während der Kommunalwahlen im Mai 1989.


zu den Sendungen der Tagesschau vom Februar 1990

24.02.1990: PDS beschließt Wahlprogramm zur Volkskammerwahl.

Die Delegierten des SPD-Parteitags in Leipzig wählen Willy Brandt zu ihrem Ehrenvorsitzenden.
Die PDS beschließt auf ihrem Parteitag das Wahlprogramm zur Volkskammerwahl am 18. März.
Alle bis jetzt bestehenden sozialen Absicherungen , wie z.B. das Recht auf Arbeit und preiswerten Wohnraum, sollen erhalten bleiben.


zu den Sendungen der Tagesschau vom Februar 1990

25.02.1990: USA will NATO-Mitgliedschaft eines geeinten Deutschlands, DDR-SPD will Einheit über neue Verfassung.

Nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Kohl in Camp David hat US-Präsident Bush die Vollmitgliedschaft eines vereinten Deutschlands in der NATO gefordert, allerdings soll es für das ehemalige DDR-Gebiet einen Sonderstatus geben, um die Sicherheitsinteressen der Sowjetunion zu berücksichtigen.
Ausweichend äußert sich Kohl bezüglich der Festschreibung der polnischen Westgrenze, er will darüber erst nach der Einheit entscheiden lassen.
Regierungschef Hans Modrow erklärt sich bereit, für die PDS als Spitzenkandidat bei der Volkskammerwahl ins Rennen zu gehen.
Die DDR-SPD hat auf ihrem Parteitag in Leipzig ihren Fahrplan zur Deutschen Einheit aufgestellt:
Per Volksabstimmung soll in ganz Deutschland über eine neue Verfassung abgestimmt werden.
Außerdem soll die Einheit über Sozial-, Währungs-und Wirtschaftsunion vollendet werden.
Ehrenvorsitzender Brandt fordert eine schnelle Währungsunion, möglichst noch 1990.
Lothar de Maiziere ist Spitzenkandidat der DDR-CDU zur Volkskammerwahl.

“Grundgesetz – …Was kann die DDR einbringen?” (SPIEGEL 9/1990)

Titel: “Wozu noch Soldaten?” (SPIEGEL 10/1990)


zu den Sendungen der Tagesschau vom Februar 1990

12.02.1990: Runder Tisch gegen Verhandlungen zu Währungsunion und für schnelle Wirstchaftshilfe, massive Forderung nach Deutscher Einheit nun auch auf Montagsdemos.

Der Runde Tisch in Ost-Berlin fordert Modrow auf, sich bei seinem Besuch in Bonn um Wirtschaftshilfen der Bundesrepublik in Höhe von 15 Mrd. Mark einzusetzen.
Nur so könne die Lage in der DDR stabilisiert werden.
Desweiteren soll die jetzige DDR-Regierung keine Verhandlungen über eine Währungsunion aufnehmen.
Ein, wie es heißt “Anschluß” der DDR an die BRD und damit der Vorschlag Kohls zur Wiedervereinigung wird abgelehnt.
Zum ersten mal wird auf der Leipziger Montagdemo von ca. 80.000 Demonstranten vehement die deutsche Einheit gefordert.

Die Verunsicherung der Ost-Lehrer (SPIEGEL 7/1990)

Private Immobilienbesitzer aus dem Westen melden Ansprüche an (SPIEGEL 7/1990)


zu den Sendungen der Tagesschau vom Februar 1990

20.01.1990: SED-PDS diskutiert über eigenen Fortbestand, in Leipzig wird DSU gegründet.

SED-PDS duskutiert in einer Krisensitzung in Ost-Berlin über den Fortbestand der Partei.
Parteichef Gysi ist strikt dagegen, da die SED/PDS die einzig verbliebene Partei sei, die für die Eigenstaatlichkeit der DDR stehe.
In Leipzig wird die DSU gegründet.
Sie versteht sich als Schwesternpartei zur bundesdeutschen CDU/CSU und setzt sich für die baldige Einheit Deutschlands ein.
Die CSU verspricht Wahlkampfhilfe für die Partei.
Auf ihrem Parteitag in Ost-Berlin spricht sich die NDPD für die Förderung des Mittelstands, der Wiedereinführung des Berufsbeamtentums und die Deutsche Einheit aus.
Gleichzeitig lehnt sie eine Zusammenarbeit mit der SED-PDS nach den Wahlen ab.

mehr Infos zur DSU

Modrow vor dem Kollaps? (SPIEGEL 4/1990)

Der Zerfall der SED (SPIEGEL 5/1990)


zu den Sendungen der Tagesschau vom Januar 1990

21.12.1989: Mitterand fordert alleinige Entscheidung der Deutschen über ihre Zukunft, DDR-Regierung beschließt vereinfachte Einreise für Westbürger.

Frankreichs Staatspräsident Mitterand trifft DDR-Regierungschef Modrow und reist nach Leipzig.
Mitterand fordert die allenige Entscheidung der Deutschen über ihre Zukunft, am besten über Wahlen.
DDR- Ministerrat beschließt vereinfachte Einreise von Westbürgern in die DDR.
Nach seinem Besuch in der DDR warnt Kohl vor einer überstürzten Einheit, fordert aber schnelle Hilfen für die DDR.

Frankreich gegen deutsche Einheit… (SPIEGEL 1/1990)


zu den Sendungen der Tagesschau vom Dezember 1989

01.12.1989: Führungsanspruch der SED wird aus Verfassung gestrichen, Erstes Konzert von Biermann nach 25 Jahren in DDR.

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-1989-1201-046 / Waltraud Grubitzsch (geb. Raphael) / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5424898

Volkskammer streicht Führungsanspruch der SED aus Verfassung.
Erstes Konzert von Wolf Biermann nach 25 Jahren in der DDR, in Leipzig.
Politische Häftlinge in Bautzen haben Arbeit niedergelegt und mit Hungerstreik gedroht, falls es keine Generalamnestie gibt.
Koalitionsfraktionen von CDU und FDP stimmen im Bonner Bundestag für Kohls 10 Punkte Plan.

zu den Sendungen der Tagesschau vom Dezember 1989

04.12.1989: Bürger veschaffen sich Zugang zu Stasi-Einrichtungen, Kohl: Wiedervereinguing nur über Europäische Einheit.

In einigen Städten wie Rostock und Leipzig verschaffen sich Bürgerkommitees Zugang zu Stasi-Einrichtungen.
Teilweise werden mit Hilfe der Staatsanwaltschaft Akten und Archive gesichert.
DDR-SDP fordert baldige Wahlen in der DDR, spätestens jedoch bis zum 6. Mai 1990.
Bundeskanzler Kohl erklärt in Brüssel, dass die deutsche Einheit nur über die europäische Einheit machbar sei.
Die Ost-CDU der DDR tritt aus dem demokratischen Block aus.
Das erklärte deren Chef Lothar de Maiziere.


zu den Sendungen der Tagesschau vom Dezember 1989

06.11.1989: Demonstranten ziehen in Leipzig zur Stasi-Zentrale.

In vielen Orten der DDR finden wieder Montagsdemos statt, in Leipzig ziehen Demonstranten zur dortigen Stasi-Zentrale.
Grundrisse des neuen Reisegesetzes werden in den DDR-Medien erläutert.
Die DDR-Opposition zeigt sich verhalten und skeptisch.


zu den Sendungen der Tagesschau vom November 1989

20.11.1989: Treffen zwischen Kohl und Modrow wird vorbereitet, Zahlreiche Demonstranten für Wiedervereingung.

Kanzleramtschef Rudolf Seiters trifft DDR-Regierungschef Modrow in Ost-Berlin, um den bevorstehenden DDR-Besuch von Bundeskanzler Kohl vorzubereiten.
Auf der Montagsdemo in Leipzig wird erstmals mit Sprüchen wie “Deutschland, einig Vaterland” die Wiedervereinigung gefordert.

„Von den Arbeitern verlassen“ (SPIEGEL 48/1989)

Druck nach Wiedervereinigung steigt (SPIEGEL 48/1989)

Die sanfte Revolution von Quedlinburg… (SPIEGEL 48/1989)


zu den Sendungen der Tagesschau vom November 1989

22.10.1989: Offene Diskussion zwischen SED und Bürgern in Leipzig

Leipzig: Offene Diskussion mit Parteifunktionären unter Vorsitz von Kurt Masur in Gewandhaus.
Kulturminister Hoffmann fordert Rücktritt des Politbüros.
“Vereinigte Linke” formiert sich zwar als “Opposition zum Obrigkeitsstaat” aber nicht als “Opposition zum Sozialismus”

Wahlplakate der VL

Die neue Meinungsfreiheit in der DDR (SPIEGEL 43/1989)

Die Blockparteien mucken auf (SPIEGEL 43/1989)

02.10.1989: Gründung des “Demokratischen Aufbruch”

Bildquelle: Von Bundesarchiv_Bild_183-1990-0209-023,_Berlin,_Logo_Demokratischer_Aufbruch.jpg: Unbekanntderivative work: chris ? - Bundesarchiv_Bild_183-1990-0209-023,_Berlin,_Logo_Demokratischer_Aufbruch.jpg, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11251121

In Leipzig demonstrieren etwa 20.000 Menschen für für demokratische Veränderungen und Reformen in der DDR.
In Ost-Berlin wird die Oppositionsgruppe „Demokratischer Aufbruch“ (DA) gegründet.
Mitbegründer: Rainer Eppelmann, Friedrich Schorlemmer

Grundsatzerklärung des DA–> weitere Infos



zu den Sendungen der Tagesschau vom Oktober 1989

09.10.1989: Größte Demo in der DDR seit 1953 in Leipzig

Bildquelle: Demonstration am 16. Oktober 1989 in Leipzig, Von Bundesarchiv, Bild 183-1990-0922-002 / Friedrich Gahlbeck / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5348070

Mit “Wir sind das Volk” findet die bislang größte Demonstration in der DDR seit 1953 in Leipzig statt.
Entgegen vorheriger Befürchtungen verläuft diese Montagsdemo, wie auch in vielen anderen Orten der DDR, weitesgehend friedlich und ohne Blutvergießen.
Unterdessen ruft die DDR-Kirche zur Mäßigung auf . Der Ost-Berliner Pfarrer Eppelmann ruft zu einer zweiwöchigen Denkpause auf beiden Seiten auf.

die Ereignisse auf EINESTAGES

der Ursprung und zentrale Ort der Montagsdemos in Leipzig

Steht die DDR vor dem Umbruch? (SPIEGEL 42/1989)

16.10.1813: Völkerschlacht bei Leipzig

Bildquelle: Von Vladimir Ivanovich Moshkov (1792—1839) - From http://lj.rossia.org/users/john_petrov/605281.html, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1398108

Es kämpfen 190000 Franzosen und Rheinbünder gegen 205000 Verbündete (Österreich, Preussen, Russland, Schweden).
Napoleon muss schwere Niederlagen hinnehmen und zieht sich zurück.
90000 Soldaten werden getötet.

Wikipedia

welt.de

LeMO

16.10.1813: Völkerschlacht bei Leipzig

Bildquelle: Von Vladimir Ivanovich Moshkov (1792—1839) - From http://lj.rossia.org/users/john_petrov/605281.html, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1398108

Es kämpfen 190000 Franzosen und Rheinbünder gegen 205000 Verbündete (Österreich, Preussen, Russland, Schweden).
Napoleon muss schwere Niederlagen hinnehmen und zieht sich zurück.
90000 Soldaten werden getötet.

Wikipedia

welt.de

LeMO

Leipzig: Museum “Runde Ecke”

Bildquelle: Von Appaloosa - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8551835

“Im August 1990 eröffnete der Verein in der ,,Runden Ecke in originalen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung die Ausstellung ,,Stasi – Macht und Banalität”. Es entwickelte sich in den Folgejahren zu einer festen und kontinuierlich arbeitenden Größe in der Aufarbeitungslandschaft der Bundesrepublik.Heute klärt der gemeinnützige Verein vor allem über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des MfS auf und beteiligt sich aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über Diktaturen, ihre Folgen sowie über Bürger- und Menschenrechte. Er berät auch Opfer der SED-Diktatur. Damit will er das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren der Diktatur schärfen,..””(runde-ecke-leipzig.de)” mehr

Leipzig: Stadtgeschichtliches Museum

Bildquelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41648

“Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist das historische Gedächtnis der Stadt. Dinge und Informationen des Stadtgeschehens werden gesammelt, dokumentiert, kommentiert und in Ausstellungen präsentiert. Der Sammlungshorizont erstreckt sich von der Stadtwerdung Leipzigs im frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. 1909 auf der Basis der Sammlung des Vereins für die Geschichte Leipzigs gegründet, ist das Stadtgeschichtliche Museum heute ein Netzwerk mehrerer Museumstypen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Erst in ihrer Gesamtheit bilden sie ein sich ergänzendes facettenreiches Bild städtischer Kulturgeschichte. Unser Anspruch ist es, das Stadtgeschichtliche Museum zu einem Magneten der Leipziger Kulturlandschaft zu entwickeln, dessen Anziehungskraft weit über die Stadtgrenzen hinaus von Leipziger Kultur und Geschichte, von Bürgerstolz und Bürgersinn berichtet…”(stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de) mehr

Hans-Ulrich Thamer: Die Völkerschlacht bei Leipzig: Europas Kampf gegen Napoleon

“An der Völkerschlacht bei Leipzig, die vom 16. bis zum 19. Oktober 1813 tobte, waren mehr als eine halbe Million Soldaten beteiligt. Es war die bis dahin größte Schlacht, die jemals in der Geschichte geschlagen wurde. In Deutschland markiert sie den politisch-militärischen Wendepunkt im Kampf gegen den Eroberer Napoleon. Welche Nationen an der Schlacht beteiligt waren, wie sie verlief, mit welchem Grauen sie einherging, welche Konsequenzen sie nach sich zog und wie sie schon bald zum Mythos und schließlich zum Bestandteil der Erinnerungspolitik wurde, wird in diesem Buch erzählt.” (amazon)